12. Mai 2013

Italia: part 2 – Outfit

Geschrieben von Esra in Kreatives, Leben, Outfit, Tolle Bilder, Unterwegs

Während es draußen stürmt und in Strömen regnet, präsentiere ich euch die sonnenüberfluteten Outfitbilder aus Italien…

Als nächstes folgen sonnige Bilder von der malerischen Insel, die wir in Italien besucht haben.


Ich fühle erst jetzt so richtig, wie beengt wir in der Stadt leben. Es ist einfach das Schönste, aufzuwachen und den ersten Schritt zu machen in die Natur! Keine lästigen Häuserzellen nebenan, keine vollen Ubahnen, nur eine Weite, Täler, bewaldete Berge, hohes Gras, Vogelgesang ohne Autorauschen als Hintergrund…

Wir haben es nicht leicht in der Stadt…

beste

 

Die Felder blühen – aber die Menschen lassen Schweres nicht los.
Die Wolken ziehen dahin – aber die Menschen finden keine Ruhe.
Es regnet zu seiner Zeit, und die Sonne glüht zu ihrer Zeit – aber die Menschen machen sich Sorgen um den nächsten Moment.
Die Menschen lieben die Menschheit, aber verachten  den Nächsten.
Die Täler sind weit und die Luft ist leicht – aber die Menschen finden keine Ruhe
ruecken

 

nachdenklich

 

zuhell

 

tanz

 

portrait

 

dress: H&M
sunnies: H&M

 

zuhell3sepia

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outfit: Mickey

Geschrieben von Esra in Kreatives, Leben, Outfit, Shopping

O ja: ich war übers Wochenende in Saarbrücken, für ein Projekt.

Oje: die Vergangenheit versucht, mich einzuholen. Ich versuch, mich zu wehren. Pat-Situation? Oder bin ich stärker?

Gekauft: Da ich mit meinem Projekt zufrieden war,  habe ich als Belohnung Primark einen Besuch abgestattet. Viel ist es nicht geworden, aber der Pulli vom heutigen Outfit ist von dort. Wollte schon lang so einen!

Mit Worten gespielt:

- Jedem das Seine -

dem Docht das Wachs,

der Schlinge den Hals,

dem Regen den Schirm,

der Mütze die Stirn,

dem Bieten die Paroli,

der Rolle die Parade,

dem Grab die Leiche,

den Narziß dem Teiche,

der Quadratur den Kreis,

der Glatze den Greis,

dem Daumen das Pi,

dem So das Wie,

dem Schuh die Leiter und so immer weiter.

 gut3

luftkopf

gut4

oben2

portrait

werfen

sweater: Primark

fake leather skirt: Tally Weill

tights: Pimkie

fotos: Alex :)

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schnee2

Die Kürze

 

»Warum bist du so kurz? liebst du, wie vormals, denn

Nun nicht mehr den Gesang? fandst du, als Jüngling, doch,

In den Tagen der Hoffnung,

Wenn du sangest, das Ende nie!«

 

Wie mein Glück, ist mein Lied. – Willst du im Abendrot

Froh dich baden? hinweg ists! und die Erd ist kalt,

Und der Vogel der Nacht schwirrt

Unbequem vor das Auge dir.

 

Friedrich Hölderlin

schneekoenigin

Nein, mir geht es nicht schlecht, wie man aus dem Gedicht vermutlich rauslesen könnte. Aber ich kann das, was im Gedicht passiert, gut nachvollziehen. Die Zeit der langen Lieder ist vorüber, aber vielleicht soll es auch so sein. P. hat schon früher gefragt: “Wer sagt eigentlich, dass man glücklich sein muss?”. Ich habe das immer abgetan, von wegen, wenn man selbst nicht glücklich ist, dann will man es auch den andern nicht gönnen. Aber jetzt verstehe ich es besser. “Glücklichsein diskriminiert die Unglücklichen”, hat es etwas polemisch Wilhelm Schmid formuliert.

“Weine mit den Weinenden und lache mit den Lachenden”, sagt die Bibel. Ich habe heute mit einer Weinenden geweint. Sie war im Krankenhaus und hat was Schlimmes erlebt. Ich habe sie angesprochen. Vielleicht können wir was tun, wenn wir einfach ab und zu an all die Unglücklichen in dieser Welt denken und sie in unser Herz schließen. Mehr kann man selten machen, aber vielleicht ist ja das auch schon viel.

schnee3

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Der du von dem Himmel bist,
Alles Leid und Schmerzen stillest,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit Erquickung füllest,
Ach, ich bin des Treibens müde!
Was soll all der Schmerz und Lust?
Süßer Friede,
Komm, ach komm in meine Brust!

Johann Wolfgang von Goethe

 

Noch etwas. Unbedingt klicken:  make everything ok

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