Browsing Category

Kreatives

interview: fashion design by Nothing

logo-atelier-nothing-label-kunst-art-nachgesternistvormorgen-muenchen-munich-modedesign-fashion

Ich sah die Char­lotte — beziehungsweise erst ihre Kollek­tion — auf der Fash­ion Yard vor weni­gen Wochen. Sofor­tige Begeis­terung! Die sich nur steigerte, als ich den Namen ihres Labels erfuhr, der ähn­lich mit Begrif­fen spielt, wie mein Blog­name — näm­lich “Noth­ing”. Die Sym­pa­thie wuchs weiter, als Char­lotte mir von ihrer Ideen­find­ung erzählte und davon, dass sie 90% der Kollek­tion sel­ber näht und dass es pro Entwurf oft nur EIN Exem­plar gibt — in Zeiten der Massen­pro­duk­tio­nen und Aus­beu­tun­gen ein wun­der­volles Gefühl!

Für mich war es ziem­lich schnell klar, dass ich Char­lotte ein paar Fra­gen stellen und sie in ihrem Ate­lier besuchen möchte! Gesagt — getan!

atelier-nothing-label-kunst-art-nachgesternistvormorgen-muenchen-munich-modedesign-fashion-charlotte

Liebe Char­lotte, ich bin total neugierig — wie kamst du zu deinem wun­der­vollen Label­na­men?

Oh, da fragst du was! Die Suche war krass! Ich habe 6 Monate gebraucht, bis ich den Namen hatte. Bis dahin habe ich alles Mögliche erlebt — ein­mal habe ich auf einer Zug­fahrt einen Kom­pon­is­ten ken­nen­gel­ernt, mit dem ich mich sehr gut ver­standen habe, und er hat mir viele Namen von mod­er­nen Musik­stücken genannt — die sind näm­lich zum Teil auch total abge­fahren! Vor drei Jahren habe ich mich dann fest­gelegt. Ich liebe ja Wort­spiele, und ich mache unglaublich gern Mode, aber das Busi­ness kann sehr ober­fläch­lich sein, und “Noth­ing” bringt da das nötige Augen­zwinkern rein. Zum Beispiel kann man sagen “Ich arbeite für Noth­ing” — denn bis man damit Geld ver­di­ent, vergeht ja auch eine Weile! Der Emil von der Bou­tique “emiL” in der Met­zs­traße 11, die seit kurzem auch meine Sachen verkauft, sagt auch manch­mal “Ich verkauf Noth­ing” :D Also da kann man viel Lustiges damit kreieren.

Seit wann gibt es dein Label?

2012 habe ich ange­fan­gen, 2013 kam dann die Home­page dazu, und seit einem Jahr gibt es auch immer mehr Ver­trieb­skanäle. In München kann man meine Sachen im Pop Up Store in meinem Ate­lier, bei Emil und in einer Boutoque in der Reichen­bach­straße kaufen. Außer­dem verkaufe ich in Paris bei Marais und in Mar­seille.  Beim Fash­ion Yard, wo wir uns ken­nen­gel­ernt haben, nehme ich auch regelmäßig teil.

Erzähl mal was zu dir. Woll­test du schon immer Designerin wer­den oder kommst du auf Umwe­gen dazu?

Mein Vater ist aus Ham­burg und meine Mut­ter ist Französin. Ich bin in München aufgewach­sen und hab in Paris und Mai­land studiert und ja, ich wollte schon immer Designerin sein. Ich habe mit 15–16 Jahren bere­its rumgeschnei­dert und sel­ber genäht und auch gestickt. Ich inter­essiere mich aber auch für Kunst und viele andere Sachen, studiert habe ich dann aber erst Kun­st­geschichte.

geld-hahn-installation-kunst-art

Woher kom­men die Ideen, was inspiri­ert dich?

Eigentlich alles. Es kann im Super­markt sein, oder auch in einer Kun­stausstel­lung. Es kön­nen auch Wort­spiele sein, Dadais­mus inter­essiert mich auch… Manch­mal sind es Far­ben oder For­men oder eine Begeg­nung. Ganz oft sind es die Stoffe, die mich inspiri­eren, ich ver­wende ja viele tech­nis­che Stoffe aus der Autoin­dus­trie zum Beispiel, ich mache viel aus Leder und expire­men­tiere damit. Manch­mal sehe ich einen Stoff und weiß dann gle­ich, was ich daraus machen werde. Eine Schweizer Firma macht einen tech­nis­chen Stoff mit Keramikpunk­ten, die darauf gek­lebt sind, dieser Stoff ist super resistent, sieht aber auch ele­gant aus, weil die Keramik-Punkte das Licht reflek­tieren. Ich mache zum Beispiel Taschen daraus. Ein­mal habe ich einen Bikini aus Mund­schutzen aus der Chirurgie gemacht, aber das ist dann eher Kunst als was zum Anziehen.

Kennst du Kreativitäts-Tiefs? Wie gehst du damit um?

Natür­lich gibt es Phasen, wo man weniger inspiri­ert ist. Ich habe immer einen Block dabei, und wenn ich dann auch noch einen Stift finde, schreibe ich mir viele Ideen auf. Wenn ich dann in so einem Kreativitäts-Tief bin, krame ich sie dann raus und setze sie um. Die Idee einer Instal­la­tion (des Geld-Wasserhahns) hatte ich zum Beispiel vor 6 Jahren schon und habe sie dann erst vor kurzem für eine Ausstel­lung real­isiert.

Ist es nicht manch­mal stres­sig, wenn Ideen auf dich ein­prassen? Kann man da noch abschal­ten?

Nein, ich empfinde keinen Stress, es sind ja keine 1000 Inspi­ra­tio­nen auf ein­mal, son­dern eher einzelne Geschichten, die ich toll finde. Wenn mich dann mal eine Idee stresst, set­zte ich sie um. Wenn du so etwas real­isiert hast, dann hast du ja deine Ruhe. Auch der Prozess ist ganz inter­es­sant, denn manch­n­mal kommt ja was Anderes dabei raus, als du ursprünglich als Idee im Kopf hat­test. Ganz span­nend!

stoffe-beton-schuhe-nothing-label-kunst-art-nachgesternistvormorgen-muenchen-munich-modedesign-fashion

Wie würdest du den Stil deiner Kollek­tion beschreiben?

Auf jeden Fall schlicht! Die Mate­ri­alien und Schnitte ste­hen im Vorder­grund, der Rest ist eher puris­tisch und ab und an mit einem Augen­zwinkern.

Hast du Ziele oder ist der Weg das Ziel?

Ich sehe schon eher den Weg als Ziel. Es geht langsam bergauf. Natür­lich wäre es auch eine schöne Sache, wenn man davon leben kön­nte, ohne in Massen­pro­duk­tion zu gehen.

Wie ist denn die Pro­duk­tion der Sachen?

Ich mache Pro­to­typen und schnei­dere entweder sel­ber eine kleine Serie oder ein Schnei­der in Paris macht das. Die Keramik-Handtaschen hat zum Beispiel er genäht. Ich habe mal in Mai­land für eine Design-Firma gear­beitet und habe da einen Schnei­der ken­nen­ge­lent, der für Armani Hand­taschen genäht hat. Er kam aus Afgan­istan, wir haben uns super ver­standen und der näht meis­tens meine Leder-Handtaschen, wenn sie in Klein­serie gehen. Manch­mal nähe ich auch Sachen mit Berück­sis­ch­ti­gung eines Son­der­wun­sches des Kun­den gegen einen kleinen Auf­preis.

naeh-maschine-atelier-modeblog-modedesign

Wie gehst du mit Druck um?

Unter Zeit­druck zu arbeiten ist manch­mal schwierig, aber dann ver­suche ich immer, für ein Paar Stun­den abzuschal­ten, ein Buch oder im Inter­net zu lesen, denn danach kommt es wieder.

Und wenn wirk­lich alle Stricke reißen, gehe ich Joggen! Kommt allerd­ings ca 3 mal im Jahr vor :D Aber dafür gehe ich seit Kurzem in Yoga und erstaunlicher­weise ist es genau meins!

Schaut mal auf Char­lottes Home­page vor­bei!

Könnt ihr mit solchen Interviews was anfangen? Vielleicht führe ich so eine Rubrik ein ;)

atelier-nothing-label-kunst-art-nachgesternistvormorgen-muenchen-munich-modedesign-fashion

You Might Also Like

blogging: photoshop tricks

vorher-nachher

Hier habe ich euch von meiner Blog-Routine erzählt, und dann wün­schten sich ein paar von euch einen Post zur Bild­bear­beitung. Aber gerne doch!

Erst­mal: mit diesem Post erhebe ich keinen Anspruch auf Voll­ständigkeit. Wer Pho­to­shop nutzt, weiß, dass das Pro­gramm schier ufer­lose Möglichkeiten und auch immer tausend ver­schiedene Wege, um zum gle­ichen Ziel zu kom­men, bietet. Hier zeige ich euch nicht mehr und nicht weniger, als meine eigene per­sön­liche Bildbearbeitungs-Routine. Es gibt noch seeeehr viel zu ler­nen!

Die Bild­bear­beitung möchte ich nach ver­schiede­nen Aspek­ten durchge­hen: Helligkeit/Kontrast, Retusche,  Bildstimmung/Farbgebung, Schärfe.

vorher-nachher

Hier ist der Post mit diesem Out­fit

Helligkeit/Kontrast

Es gibt viele Arten, die Hel­ligkeit eines Bildes zu verän­dern. Voll­ständigkeit­shal­ber zähle ich hier die pop­ulärsten auf — und zeige danach aus­führlicher die, die ich sel­ber hernehme.

  • Helligkeit/Kontrast
  • Gra­da­tion­skur­ven (Kurve nach oben ziehen)
  • Belich­tung
  • manuell: Werkzeug “Abwedeln” (damit könnt ihr Stellen heller machen, ohne das ganze Bild zu ändern)
  • neue Ebene erstellen und dann mit der Hin­ter­grun­debene “neg­a­tiv mul­ti­plizieren” — durch eine gerin­gere Deck­kraft könnt ihr den Effekt auch wieder abschwächen. Wenn ihr gewisse Bere­iche des Bilder doch lieber orig­i­nal hät­tet, könnt ihr in der neuen Ebene ein­fach Stellen wegradieren. Passt dabei auf, dass die richtige Ebene aktiviert ist! Nicht, dass ihr das orig­i­nale Bild wegradiert :D

Und jetzt zu meiner am meis­ten benutzten Meth­ode: rechts von dem Bild, da, wo die Ebe­nen sind, gibt es viele kleine Sym­bole. Wenn ihr auf die klickt, geht ein neues Fen­sterchen auf, in dem ihr rum­spie­len könnt und gle­ichzeitig wird dafür eine neue Ebene erstellt.

Das ist prak­tisch, weil ihr die Ebene aus­blenden könnt und somit verge­ichen, was sich an dem Bild eigentlich verän­dert. Außer­dem könnt ihr die Deck­kraft der Ebene verän­dern (und somit die Wirkung abschwächen) oder auch die Art, wie die Ebe­nen ineinan­der verblendet wer­den (normal/multiplizieren etc).

helligkeit

Retusche

An dieser Stelle meinen einige von euch bes­timmt, dass ich es übertreibe. Das kann sein. Allerd­ings vertrete ich die Mei­n­ung, dass Bilder immer einen Ticken per­fek­ter sein soll­ten, als die Real­ität — aus dem ein­fachen Grund, dass, wenn man Men­schen “in echt” trifft, noch solche Kom­po­nen­ten dazukom­men, wie Stimme, Art, Bewe­gung und Ausstrahlung, sodass man auf Kleinigkeiten wie unper­fekte Haut viel weniger achtet, als wenn man ein unbe­wegtes Bild ohne die anderen Kom­po­nen­ten anschaut. Daher retuschiere ich Hau­tun­rein­heiten weg und stehe dazu. So.

Dazu nehme ich den Kopier­stem­pel — und KEIN Weichzeichnungs-Werkzeug! Denn das sieht sehr schnell sehr kün­stlich aus! Die Poren sollen bitte bleiben!

kopierstempel

Hier gehts zu dem Post mit diesen Bildern

Bildstimmung/Farbgebung

Jetzt kommt, meines Eracht­ens, das Wichtig­ste. Und das, was am meis­ten Geschmackssache ist.

Die meis­ten Bilder bear­beite ich so:

Unbenannt-1

Statt “Fär­ben” könnt ihr die zweite Ebene auch ein­fach schwarz-weiß machen und die dann mit der Hin­ter­grun­debene mis­chen — gibt einen anderen Effekt! Ausser­dem könnt ihr natür­lich wie immer die Deck­kraft der Ebene verän­dern.

Inter­es­sant ist auch die Option “Ver­lauf”. Ihr könnt ver­schiedene Ver­läufe aus­suchen, sie zum Beispiel “radial” ver­laufen lassen und dann auch unter­schiedlich mit der Hauptebene mis­chen.

verlauf

Ein paar Beispiele:

ineinan­derkopieren” (Deck­kraft 60%)

verlauf-1

 

weiches Licht” (Deck­kraft 90%)

verlauf-2

Hier gehts zu diesem Out­fit

Schärfe

Bei manchen Bildern kann es passend sein, die Schärfe leicht zu erhöhen. Meis­tens aber lei­der bei Bildern, die eh schon scharf sind — bei unschar­fen wird es nur komis­cher, aber nicht unbe­d­ingt besser…

Dafür geht in der ober­sten Leiste auf “Fil­ter”- “Schar­fze­ich­nungs­fil­ter” — “Selek­tiver Schar­fze­ich­ner” — und dann spielt etwas mit den Reglern. Oder man dupliziert die Hin­ter­grun­debene —  geht auf “Fil­ter” — “son­stige Fil­ter” — “Hoch­pass”, stellt den Radius auf 1 und ver­schiebt den Regler nach rechts. Wenn man dann die Ebene auf “Weiches Licht” stellt, wird das Bild schär­fer. Aber übertreibt es nicht! :P

Ich hoffe, es waren ein paar nützliche Infos dabei?
Wenn nicht — stellt Fragen! :)

 

Follow me on: 

bloglovin_blogconnect_insta_googleplus_twitter_pinterestlookbook_mail_rss_

You Might Also Like

neujahr im schnee

spielplatz-snow-photography-winter-wonderland

home-interior-bed-tea-coffee-2

Ich mag Sil­vester und das Gefühl zwis­chen den Jahren. Es erin­nert mich immer daran, dass ein Ende gle­ichzeitig einen Neube­ginn bedeutet. Die Karten sind neu gemis­cht! Alles ist möglich :)

 Ich habe fest­gestellt, ich habe schon viel zu lange nicht mehr sel­ber fotografiert. Natür­lich lag das am beschisse­nen Licht in den let­zten Monaten! Also bin ich gle­ich raus­ge­sprun­gen und habe die wun­der­schöne Schnee­land­schaft genutzt (die ich aber ehrlich gesagt auf Bildern oder aus dem Fen­ster lieber betra­chte, als sel­ber mit­ten­drin zu stecken).

Aber im neuen Jahr möchte ich grund­sät­zlich wieder etwas mehr Abwech­slung in den Blog rein­brin­gen. Die Out­fits bleiben der wichtig­ste Teil, aber solche Posts wie dieser machen mir auch immer immens Spaß! Auch wenn ich mir den Aller­w­ertesten dabei abge­froren habe :D

spielplatz-snow-photography-winter-wonderland

Gestern stand ich vor einer Auswahl, ich sollte mich zwis­chen zwei Par­tys entschei­den. War nicht ganz so ein­fach, am lieb­sten hätte ich mich geteilt :D

Wir waren zu siebt gemütlich Zuhause und haben neben saufen äh sorry ich meine natür­lich “Gesit­tet diverse Getränke zu uns nehmen” ein Spiel namens “Activ­ity” gespielt, und die Erfol­gsquote im Spiel hat mit dem steigen­den Alko­holpegel immer weiter abgenom­men, lol :D

Bei diesem Spiel muss man Begriffe malen, erk­lären oder per Pan­tomime zeigen, und die anderen müssen es erraten, unter Zeit­druck natür­lich. Das sah dann irgend­wann so aus: “äh wie soll ich das erk­lären… Aaal­soooo, ähm, es ist so ein… Also wenn du äh… Ver­dammt, die Zeit ist abge­laufen” :D

snow-photography-winter-wonderland-2

Dann ging es natür­lich raus zum Feuer­w­erken. Wir waren auf einer Isar­brücke, von da aus hat man sehr weit sehen kön­nen, das war echt schöööön :D

Danach wurde in der Woh­nung weit­ergechillt, rumge­blödelt dass mir alle Lach­muskeln wehtun und sogar das oblig­a­torische “Final count­down” durfte nicht fehlen, loool ich mag das irgend­wie, so schön pathetisch :D

Anson­sten chille ich ger­ade gemütlich zuhause, vielle­icht kom­men später ein Paar Fre­unde und kochen. Ich hab sooo Lust auf Rührei, keine Ahnung, wieso!

tasse-mug-coffee-winter-home

snow-photography-winter-wonderland

 Ich hoffe, die win­ter­lichen Bilder haben euch gefallen!

Und: wie war eure Silvester-Party??

 

Follow me on: 

bloglovin_blogconnect_insta_googleplus_twitter_pinterestlookbook_mail_rss_

You Might Also Like

interior | obstkisten & weihnachts-inspiration

obstkiste-interior-einrichtung-deko-weihnachten-inspiration-blogger-2

obstkiste-interior-einrichtung-deko-weihnachten-inspiration-blogger

obstkiste-interior-einrichtung-deko-weihnachten-inspiration-blogger-2

 

Mein Klei­dungsstil mag aus­ge­fal­l­ener sein, aber ein­rich­tungsmäßig bin ich Main­stream, hihi, und liege mit meiner Schwarz-weiß-grau-nordischer-Style-Sucht genau im Trend :D Was gaaar nichts macht, denn die Trends sind nur eine Idee, eine Anre­gung! Wir kön­nen sie dur­chaus indi­vidu­ell umset­zen!

So ist meine Woh­nung jetzt endgültig mono­chrom, alle roten Akzente von früher sind ver­bannt! ENDLICH! Rot hat mich schon total aggres­siv gemacht, wie einen Stier XD Außer­dem habe ich es geschafft, ein Paar Ideen umzuset­zen. Ich steh schon lange auf  Obstk­isten als Ein­rich­tungs­ge­gen­stand, und vor weni­gen Wochen ploppte in meinem Kopf ein Bild einer aus Obstk­isten selbst gemachten Kom­mode auf Rollen auf.

Vie­len Dank an obstkisten-online* für die Kisten! Allerd­ings fand ich die Email-Kommunikation mit dem Shop nicht aus­re­ichend, die let­zten bei­den Mails wur­den tage­lang nicht beant­wortet, erst nach­dem ich einen Mitar­beiter tele­fonisch erre­ichte, hat es geklappt… Die Preise sind aber total in Ord­nung.

Wie unglaublich vielseitig die Obstkisten sind,

ist mir erst klar gewor­den, als ich im WWW nach Inspi­ra­tio­nen gesucht habe.

Man kann sie:

  • als Regal ver­wen­den — ein­fach in gle­ichen oder unter­schiedlichen Größen aufeinan­der­stapeln, mit oder ohne zusammenschrauben/kleben!
  • als Tis­chchen — mit dem Boden nach oben — oder auf die Seite stellen — mit Rollen drunter — oder Tis­chbeine anschrauben!
  • als Hän­gere­gal
  • man kön­nte die hin­tere Wand mit Folie oder Tapete oder Geschenkpa­pier bek­leben!
  • und selb­stver­ständlich kann man die Kisten in allen erden­klichen Far­ben stre­ichen oder natur belassen!

Und dann — nichts wie ran an die Deko­ra­tion!!!

obstkiste-interior-einrichtung-deko-weihnachten-inspiration-blogger-5

Noch drei weit­ere Gegen­stände — ein Bild, eine Vase aus Beton und eine Kupfer­lampe —  durfte ich in mein Reich aufnehmen, und zwar dank Stil­herz*! Wow, was für ein Shop! Traumhafter Stil, genau mein Ding! Und auch die Kom­mu­nika­tion hat hier super gut funk­tion­iert, alle Mails wur­den sehr schnell beant­wortet und die Sachen waren liebevoll eingepackt nach nur 2 Tagen schon bei mir! Sehr empfehlenswert.

Übri­gens: bis Fre­itag, den 12.12. bekommt ihr auf ALLES im Shop 20% Rabatt (Min­dest­bestell­w­ert 50,-)!! Mit dem Code Stil­her­zohneTele­fon :)

lampe-kupfer-copper-inspiration-weihnachten-living-deko-interior-einrichtung-stilherz

obstkiste-interior-einrichtung-deko-weihnachten-inspiration-blogger-bild-galleriewand

obstkiste-interior-einrichtung-deko-weihnachten-inspiration-blogger-1

lampe-obstkiste-interior-einrichtung-deko-weihnachten-inspiration-blogger-kupfer-draht

obstkiste-interior-einrichtung-deko-weihnachten-inspiration-blogger-3

Kom­mode aus Obstk­isten*:   DIY

Bild*

Beton­vase*

Kupfer­lampe*

Kupfer-Kerzenständer: H&M Home

stern­för­miger Kerzen­stän­der aus Keramik: Lud­wig Beck

Keramik- Zapfen: Lud­wig Beck

Streifen­teller: Ikea

Postkarten: Weißg­lut

Uhr: DIY nach der Idee von Depot

Kupfer-Schälchen: Lud­wig Beck

@-Zeichen: Pri­mark

Kerze mit Zick­za­ck­muster:

Ses­sel: Kare

Kun­st­fell: Ikea

Vergesst nicht mein Gewinnspiel! LETZTER TAG (5. 12.) LÄUFT!!

Klick aufs Bild!!

giveaway-gewinnspiel-christmas-weihnachten-geschenkidee-geschenk

 

Follow me on: 

bloglovin_blogconnect_insta_googleplus_twitter_pinterestlookbook_mail_rss_

You Might Also Like

sonntagsforum: Kaffee

kaffee-coffee-espresso-lifestyle-blogger-tasse-mug-depot
collage-kaffee

Welch eine Ironie! Während ich diesen Post veröf­fentliche, ist uns der Kaf­fee aus­ge­gan­gen… Eine mit­telschwere Katas­tro­phe! Denn:

Erster Gedanke nach dem Aufwachen?

KAFFEEEEE :D

Aber warum eigentlich? Die Antwort lautet:

Alles, wonach man süchtig wird, ist mehr, als nur das, was es ist.

Wir verknüpfen es mit anderen Inhal­ten und pro­jezieren darauf das, wonach wir uns sehnen — deswe­gen wird es uner­set­zlich! (auf diesem ein­fachen Prinzip beruht übri­gens die kom­plette Wer­bung!)

So ist es mit Apple-Geräten, Shop­ping, Süßigkeiten, Zigaret­ten und was weiß ich!  Und eben auch mit Kaf­fee! Kaf­fee bedeutet mehr, als zugegeben­er­maßen ein sehr lecker duf­ten­des Getränk! Kaf­fee bedeutet — Pause! Beloh­nung! Lifestyle!

kaffee-coffee-espresso-lifestyle-blogger-tasse-mug-depot

Ich per­sön­lich habe das braune Gesöff erst vor rel­a­tiv kurzer Zeit für mich ent­deckt, so vor ca 3 Jahren. Damals hatte ich nach meinem sehr schlim­men Liebeskum­mer einen totale Geschmacksver­wirrung! Echt wahr! Ich hatte mich selbst so der­maßen ver­loren, dass ich nicht mal meine eige­nen Geschmack­sner­ven wieder­erkannt habe. Plöt­zlich haben mir Sachen geschmeckt, die ich bis dahin ver­ab­scheut habe… Darunter Kaf­fee!

Fragt ihr euch etwa, wie man Kaffee verabscheuen kann?

Nun ja, ich bin halt lange Zeit Kind geblieben! und Kinder mögen bekan­ntlich alles nicht, was bit­ter ist! Bier, Kaf­fee, Radic­chio und Rosenkohl (ok, Rosenkohl ist nicht wirk­lich bit­ter…)

Also mochte ich plöt­zlich Kaf­fee. Und seit­dem habe ich zwar zu mir wiederge­fun­den, aber Kaf­fee ist geblieben und begleitet mich treu jeden Tag — meist mehrmals ^^

kaffee-coffee-lifestyle-blogger-espressomaschine

kaffee-coffee-espresso-lifestyle-blogger-mug-tasse-geschirr-depot

Ohne was könnt ihr den Tag nicht beginnen?

 

 

Follow me on: 

bloglovin_blogconnect_insta_googleplus_twitter_lookbook_mail_rss_

You Might Also Like

Sonntagsforum | tipps für gesunde selbstliebe

selbstliebe-spiegel-thoughts-life-akzeptanz-004

selbstliebe-spiegel-thoughts-life-akzeptanz-004

 Wir behandeln uns selbst oft schlechter,

als wir unsere Fre­unde oder sogar Fremde behan­deln wür­den! Beispiel: Höflichkeit. Würde man zu jeman­dem sagen “Du bist fett”? Wenn man keine geklatscht bekom­men möchte, wohl kaum! Aber zu sich sel­ber sagt man sowas zu oft… Also mir zumin­d­est passiert das ab und an, dass ich mein armes “Ich” so unschme­ichel­haft darstelle…  Lustiger­weise kann ich meinen Charak­ter und meine inneren Eigen­schaften viel besser akzep­tieren, als mein Äußeres. Der Grund dafür: ich finde, um mein Inneres ist es besser bestellt, als um die Hülle, in der es lebt :D

selbstliebe-akzeptanz-toleranz-spiegelbild

Dabei bin ich eigentlich der Meinung,

dass das Äußere eines Men­schen meis­tens gut das Innere wider­spiegelt. Nur bei mir selbst empfinde ich das meist anders. Und diese Diskrepanz führt dann dazu, dass ich mit meinem Äußeren nicht so zufrieden bin, wie ich es gerne wäre. Aber immer­hin kann ich meine inneren Werte schätzen, das ist doch schon mal was!! Dass ich denke, ich sei nichts wert, oder ich würde nichts kön­nen — das passiert mir nicht.

Ein super Zitat habe ich hier gefun­den:

Wer noch mit sich selbst ringt, ver­braucht viel Energie, um sich zu har­mon­isieren . Diese Energie steht dann nicht mehr für erfol­gre­iches Han­deln zur Ver­fü­gung.”

 selbstliebe-selbstbewusstsein-spiegelbild
Deswegen gebe ich euch ein paar Tipps, die mir persönlich helfen, gesunde Selbstliebe zu üben:
  • wenn es einem schlecht geht —  das Gefühl des Genervt- oder Trau­rig­seins bewusst erlauben! kein schlechtes Gewis­sen haben, wenn man mit etwas unzufrieden ist,
  • ABER: nicht zu lange in Selb­st­mitleid schwel­gen! Nach einer Zeit ist es auch wieder gut!!
  • sich immer wieder was Gutes tun — sei es ein Paar teure Pra­li­nen, oder ein Gang in die Sauna, oder auch mal was Unvernün­ftiges — aber ohne schlechtes Gewis­sen!
  • nichts zu sich selbst sagen, was man zu einem Fre­und auch nicht sagen würde! Und wenn — dann auf die For­mulierung achten!
  • immer abwä­gen — ist es das jetzt Wert, sich darüber aufzure­gen? Oder wäre das sinnloser Nerven- und Leben­szeitver­lust?
  • auf die eigene Intu­ition hören!! Das ist der ALLERERSTE Gedanke, der einem kommt. Der Zweite, sei er noch so schnell nach dem Ersten aufge­taucht — ist es nicht!!
  • sich Erfolge eingeste­hen und darauf stolz sein — Erfolg kann übri­gens für jeden ganz anders ausse­hen! Auf dem Weg der Selb­sten­twick­lung gibt es keine “Kleinigkeiten”!

 

Wie macht ihr das so? Fällt es euch leicht, euch zu akzeptieren?

Und jetzt die Preisfrage: was stimmt nicht im letzten Bild? :D

Einen schö­nen Son­ntag, ihr Lieben!

 selbstliebe-spiegel-thoughts-life-akzeptanz

Follow me on: 

bloglovin_blogconnect_insta_googleplus_twitter_lookbook_mail_rss_

You Might Also Like

Sonntagsforum | Freizeit

uhr-zeit-watch-wecker-freizeit-portrait-fotografie-modeblog-muenchen-5

uhr-zeit-watch-wecker-freizeit-portrait-fotografie-modeblog-muenchen-3

” …wahrer Reich­tum … ist Zeit, die nicht durch unmit­tel­bar pro­duk­tive Arbeit absorbiert wird, son­dern zum Genuss, zur Muße, so dass sie zur freien Tätigkeit und Entwick­lung Raum gibt.”

K. Marx, The­o­rien über den Mehrw­ert III, MEW 26.3, 252.

Heute darf ich eines meiner Lieblingszitate mit euch teilen,

denn die liebe Tanja von MeinIdeen­Re­ich hat zu einer Blog­pa­rade aufgerufen, in der es um die (Frei-)Zeit gehen soll, und das erste, was mir dazu einge­fallen ist, ist dieses Zitat.

uhr-watch-interior-einrichtung-deko-living-home-wohnen

 

Die Zeit ist unser wahrer Reichtum!

Und zwar nicht die Zeit, die man damit ver­bringt, Auf­gaben für Fir­men zu erledi­gen, son­dern in der man etwas für SICH tut, für seine Seele, für seine sozialen Kon­takte. Mir ist bewusst, dass es einige Men­schen gibt, die in der Arbeit aufge­hen und die darin die Selb­stver­wirk­lichung schlechthin sehen, aber es ist lei­der nicht die Mehrheit.

Zu einem Teil sind es Men­schen, die sich so mit ihren Fir­men iden­ti­fizieren, dass sie meinen, die Arbeit wäre ihr Leben und das Team ist ihre Fam­i­lie. Das Prob­lem dabei: diese Men­schen prallen hart auf dem Boden der Tat­sachen auf, wenn sie aus der “Fam­i­lie” raus­gekürzt wer­den. Dass die Firme immer noch mehr Gewinn machen kann, geht schließlich vor!!

Zum anderen Teil sind es Men­schen, die das nicht nur meinen, son­dern die sich WIRKLICH durch ihre Arbeit real­isieren und aus­drücken. Das sind aber echt wenige Glück­liche!

Und ger­ade diejeni­gen, die in der Arbeit nicht zu hun­dert Prozent aufge­hen, soll­ten schauen, dass ihr EIGENES Leben nicht zu kurz kommt. Ich weiß, es ist schwierig, ger­ade, weil man heute sehr viel Angst hat, die Stelle zu ver­lieren, und deswe­gen sich total rein­hän­gen muss.

 

uhr-zeit-watch-wecker-freizeit-portrait-fotografie-modeblog-muenchen-5

Andererseits: Angst ist ein schlechter Ratgeber!

Das Schlimm­ste, was uns passieren kann, ist, dass wir ster­ben — und das wird sowieso ein­tr­e­f­fen! Alles Andere ist nicht von Dauer — und deswe­gen braucht man auch keine Angst zu haben… Mehr, als das Leben, wird man nicht ver­lieren. Das ist meine per­sön­liche Logik!

uhr-zeit-watch-wecker-freizeit-portrait-fotografie-modeblog-muenchen-2

Ich habe das Glück, über viel Freizeit zu verfügen.

Ich habe mich irgend­wann dafür entsch­ieden, lieber wenig Geld und viel Zeit zu haben, als ander­srum. P. sagte mal: “…Er arbeitet so viel, damit er sich sein schönes Haus leis­ten kann, in dem er nie drin ist, weil er soviel arbeitet”… Das hat mich irgend­wie umge­hauen. Ich muss ganz oft daran denken!

uhr-zeit-watch-wecker-freizeit-portrait-fotografie-modeblog-muenchen-4

Und? Nehmt ihr euch die Zeit, die ihr braucht? Ist es dann Urlaub,  quality time mit Freunden oder auch mal das Alleinsein?

 uhr-zeit-watch-wecker-freizeit-portrait-fotografie-modeblog-muenchen-Kopie

 uhr in weck­er­form: Depot

gestreiftes top: Forever21

Follow me on: 

bloglovin_blogconnect_insta_googleplus_twitter_lookbook_mail_rss_

You Might Also Like

words

landscape-landschaft-nature-natur-weg-way-photography-blogger-nachgesternistvormorgen

stilllife-blumen-romantic-kamille-fensterbrett-living-inspiration

Heute kommt ein Post der etwas anderen Art! Mir ist danach… Ich kann ger­ade nichts mehr sagen, habe schon sooo viel gesagt die Tage… Die Welt ist so kom­pliziert, und manch­mal erlebt man komis­che Rück­flashs… Man denkt, man hat gewisse Sachen schon erlebt und über­wun­den, und sie sind vor­bei — und dann holen sie dich nach Jahren wieder auf eine ganz andere Art und Weise wieder ein… Und selbst wenn man ver­sucht, alles richtig zu machen — macht man alles falsch… Wie war das nochmal mit den guten Vorsätzen? Und warum ist das so?

Wie kann man sich treu bleiben, ohne die Ver­ant­wor­tung für andere abzugeben? Wann soll man sich zurück­nehmen, und wann los­marschieren? Und gibt es eigentlich auch Fra­gen ohne Antworten?

Was tun, wenn die Seele so über­füllt ist, dass man keine Worte mehr hat?

***

fotografie-blumen-licht-abend-lifestyle-inspiration

nature-landscape-landschaft-natur-fluss-traum-nachgesternistvormorgen

dreamy-photography-fashion-blogger-lifestyle-nachgesternistvormorgen

***

 

Follow me on: 

bloglovin_blogconnect_insta_googleplus_twitter_lookbook_mail_rss_

You Might Also Like

outfit: Rad-Ausflug

birkenstock-birks-shoes-trend-summer-2014-sommer-blogger-fashion-sandals-schuhe

Hier kommt zweiter und let­zter Teil meines kleinen Dorf-Urlaubs! Heute gilt die Aufmerk­samkeit nicht primär dem Out­fit, das einem Rad-Ausflug entsprechend eher unspek­takulär und casual aus­fiel, son­dern der Stim­mung auf den Bildern!

portrait-outfit-look-style-fashion-blogger-casual-urban-travel-holiday-print-hahnentritt-muster

Recently:

o ja: für die Schön­heit und die Geduld der Natur. Geduld? O ja! In der Tropfstein-Höhle hat man gel­ernt, dass ein Sta­lak­tit für 0,5 mm ein ganzes Jahr lang zum Wach­sen braucht!!! Nichts­destotrotz gab es dort riesig mächtige Säulen! Genau auf die Art gewach­sen. Die Geduld der Natur…

oje: ich war seit Langem wieder mal sehr trau­rig. Was gibt es denn auch Trau­rigeres, als das Unver­ständ­nis zwis­chen den Men­schen? Als die Schlucht des Nicht-Aus-Seiner-Haut-Könnens, die jegliche Art des Beisam­men­seins plöt­zlich unwider­ru­flich spal­tet?

gehofft: dass ich eines Tages nicht mehr nur WEIß, dass ich auf meine Intu­ition hören soll, son­dern auch zu 100 Prozent danach han­dle! Denn jedes Mal, wo ich das NICHT tue, bekomme ich die Bestä­ti­gung dafür, dass meine innere Stimme recht hatte. Trotz­dem: alles hat seinen Grund…

fashion-blogger-travel

blume-fluss-nature-blogger-travel-urlaub-photography2

landscape-natur-nature-fluss-water-beautiful

outfit-look-style-fashion-blogger-casual-urban-travel-holiday-print-hahnentritt-muster2

blume-fluss-nature-blogger-travel-urlaub-photography

portrait-blogger-sunset-landscape-landschaft

tee: C&A

jacket: H&M kids

san­dals: Birken­stock

loca­tion: Freystadt in der Oberp­falz

out­fit pho­tog­ra­pher: A.

another pic­tures by me

***

You Might Also Like