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Leben

10 Fragen an: Vickie von Freedrinkshain <3

Wir, die berüchtigte Generation Y (ich zähle mich jetzt mal dazu), stehen gerne im Mittelpunkt.

Wir beantworten viel lieber Fragen - zu unserer Person, zu unseren Vorlieben, zu unseren Meinungen - als welche zu stellen. Denn wer Fragen stellt, muss auch mal die Klappe halten und dafür die Ohren spitzen und seine Meinung, die schneller im Kopf aufploppt, als man "Meinung" sagen kann, mal kurz hintanstellen. Sich für das Gegenüber öffnen. Und genau das ist irgendwie out. Ja, es kommt schon mal vor, dass wir Interesse für etwas zeigen, was nicht wir ist - aber meist dann, wenn wir aus der Situation irgendeine Art von Nutzen erhoffen. Und bei der sonderlichen Spezies, die sich "Modemenschen" schimpft, ist das beschriebene Phänomen sogar noch viel öfter anzutreffen. Das alles ist gar nicht bös gemeint - diese Verhaltensweise ist ja auch verständlich und legitim, denn wer heute nicht auf sich selber Acht gibt, kommt schnell unter die Räder der Gesellschaft. Wer nicht laut "Ich" schreit, wird oft gar nicht mehr gehört. Und trotzdem tut es auch mal gut, dem eigenen Redefluss Parole zu bieten (hehe), indem man hinhört. Indem man still wird und die Gabe der Sprache dafür einsetzt, etwas über den Anderen zu erfahren und dabei im besten Fall selbst etwas zu lernen!

Deswegen war ich sofort begeistert von Vickie´s Idee, eine Blogreihe zu starten, in der der jeweilige Blogger einer anderen Person zehn Fragen stellt.

Warum nur zehn? Ach, das ist knackiger und liest sich besser, als beispielsweise ein ganzes Interview - schließlich ist ein weiteres Merkmal von der Generation Y - eine kurze Aufmerksamkeitsspanne ;)


Los geht es heute mit einer Person, die ich nicht nur liebgewonnen habe, sondern auch als kreatives und reflektiertes "Brain" sehr schätze - Vorhang auf für Vickie!

Und hier geht es zu ihren 10 Fragen an mich! KLICK!


 1

Winter, Sommer, Frühling oder Herbst?

Ich bin ein Sommerkind und definitiv für Sommer! Diese Leichtigkeit, die Tatsache dass es lange hell ist und Nächte, in denen man noch im T-Shirt durch die Straßen ziehen kann - ich liebe das! Aber auch der Herbst ist wunderschön, ich mag dieses melancholische Gefühl von Abschied, von einer endenden Zeit und natürlich den Geruch von feuchtem Laub. Außerdem kann man im Herbst die besten Klamottenkombinationen tragen. Ich finde auch die Vorstellung von einem Winter sehr schön, wenn Schnee liegt und man sich irgendwo im Warmen vor einem Kamin auf einem Bären-Kunstfell räkeln kann. Die Realität ist aber meist eher: Dunkelheit den ganzen Tag und der Versuch bei Minusgraden zu überleben. Der Horror, auch kleidungstechnisch!

2

Was regt dich im Alltag am meisten auf?

Das Erste was mir dazu einfällt, sind Menschen und öffentliche Verkehrsmittel. In Berlin hat irgendwie keiner verstanden, dass man die Leute erst aus der Bahn aussteigen lassen muss, bevor man rein geht. Stattdessen drängeln sich immer alle vor den Bahntüren, um für sich ja schnellstmöglich den besten Platz zu ergattern - und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Ich kriege da jedes Mal die Krise. Generell regen mich im Alltag Menschen auf, die nur stur geradeaus an sich (und ihren Vorteil) denken und nicht auf andere achten.

3

Warst du als Kind lieb oder bockig?

Also ich weiß nicht was meine Mutti dazu sagen würde, aber ich behaupte mal ich war ein äußerst artiges Kind! Wobei vielleicht ein rebellierendes Kind für die spätere Persönlichkeitsprägung nicht allzu verkehrt gewesen wäre. Aber ich hab immer ganz anständig das gemacht, was mir befohlen wurde, war leise, wenn ich nichts sagen sollte (Stichwort "Die Erwachsenen unterhalten sich gerade" uääh) und hab im Supermarkt nie um Süßigkeiten gebettelt. Wenn ich mal bockig war, hab ich das im Stillen mit mir alleine ausgetragen und das mach ich heute immer noch so.

4

Gibt es eine Farbe, die du niemals tragen würdest?

Braun, Rot, Orange und Gelb gehörten jahrelang zu diesen Kandidaten. Ich war immer eine von den "Schwarz-bis-es-was-Dunkleres-gibt"-Personen. Aber seit man das als "Berlin Style" deklariert und es sich zum Trend entwickelt hat, bin ich genervt davon. Ich liebe Schwarz und Grau immer noch sehr, bin aber gerade dabei mich der textilen Farbwelt gegenüber zu öffnen. Neulich habe ich echt ein süßes gelbes Kleid anprobiert, hatte aber nicht die Kohle um es zu kaufen und außerdem habe ich ja jetzt einen fetzigen Korallfarbenen Pulli, den ich sehr liebe und von dem du auch coole Fotos gemacht hast! :)

5

Experimentierst du gerne mit deinen Haaren?

Nicht mehr. Von 13 bis 19 hatte ich gefühlt jede Woche eine andere Haarfarbe, es war alles dabei. Dann folgten acht Jahre pinke Haare. Oft habe ich auch mit den Schnitten rumexperimentert, aber weil ich mich da in der Vergangenheit so übertrieben ausgetobt habe, hab ich mittlerweile einfach nur noch Bock auf schnödes Naturhaar. Aber vielleicht kommt der Veränderungsdrang ja irgendwann wieder.

6

Was fehlt noch in deiner Garderobe?

Puh, schwere Frage. Eigentlich nichts, aber dennoch irgendwie voll viel: eine Chanel Tasche natürlich, höhö. Also im Grunde genommen habe ich alles - wir alle besitzen wohl mehr als genug! - aber manchmal verleitest du mich mit deinen süßen Streifen-Röcken zum Kaufen! Was mir tatsächlich fehlt, ist ein wirklich schickes, perfekt sitzendes Kleid, in dem ich gleichzeitig elegant und super sexy aussehe! :D

7

Ist die jemals langweilig? Wenn ja - was machst du dagegen? 

Nö, ich kann mich echt nicht daran erinnern, wann ich mich zum letzten Mal in meinem Leben gelangweilt habe. Ich bin immer mit irgendwas beschäftigt.

8

Wohin würdest du ziehen?

Natürlich nach Brighton in England! Für mich ist das nicht nur irgendein hübscher Ort an der britischen Küste, für mich ist das einfach Heimat. Ich komme dahin und fühl mich einfach, als wäre das "mein Zuhause". Kennst du vielleicht von deinen Berlin Besuchen hier, hihi.

9

Womit kann man dich trösten, wenn du traurig bist?

Traurigkeit mach' ich auch am liebsten mit mir selber aus, ich glaube viele Menschen um mich herum wissen gar nicht wann und wie viel ich traurig bin. Was mich dann am allermeisten tröstet und wieder aufpäppelt, ist meine Lieblingsmusik. Es gibt so viele Lieder, in deren Texten so viele Wahrheiten über das Leben stecken, das hilft mir immer.
Sollte es doch jemand von außen versuchen: eine Umarmung und ein Becher Eis bitte. Und dazu mit Unsinn auf andere Gedanken bringen, das dürfte gut funktionieren, denke ich.

10

Wie definierst du "Style"?

Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen platt, aber Style ist für mich eine gewisse Einzigartigkeit und die Attitüde. Du kannst eine Balenciaga Tasche tragen, aber wenn du von innen nicht ausstrahlst, dass du eine Balenciaga Tasche trägst, dann sieht die auch nur aus wie eine Tasche. Andere Menschen mögen das anders sehen, aber nur teure Marken zu besitzen macht meiner Meinung nach noch lange keinen guten Stil aus!!!
Das Schwierige an der Definition von "Style" ist, dass es eine total subjektive Angelegenheit ist, schließlich findet jeder Mensch etwas anderes schön und das ist auch gut so. Wichtig ist es, hinzusehen und die Dinge im kleinen zu erfassen, das ist Stil.
Was für mich kein Style ist: jeden Trend mitmachen, aussehen wie alle anderen, auf den Rat von sogenannten "Style Guides" oder Trendexperten hören.

 

Noch Fragen?
Tschö mit Ö!
:D

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How to live Vol. 2: wie man sich am effektivsten unbeliebt macht

Meine Lieben, willkommen zum Teil 2 der bitter ernst gemeinten Ratgebers hier auf Nachgestern ist vormorgen! Benannt habe ich ihn ebenso bitter ernst - nämlich, "How To Live".

Teil 1 handelt vom Busy-Sein par Excellence und kann hier gelesen werden!

Heute geht es um die Skills, die man unbedingt entwickeln muss, wenn man sich unbeliebt machen will! Hier habt ihr es mit einem absoluten Experten seines Fachs zu tun, der genau weiß, von was er spricht - und dieser Experte bin ich, tadaaa! Siehst du etwa Rot? Das bin doch nur ich, höhö.

Los geht´s - hier die ultimative Anleitung zum sich-unbeliebt-Machen! Nachmachen definitiv empfohlen!


 

 

1. Mach immer das, was die anderen von dir wollen!

Du glaubst, dass dich niemand mag, wenn du unnachgiebig, egoistisch, verständnislos und unkooperativ bist? Du irrst dich gewaltig! Die menschliche Logik ist schwer nachzuvollziehen, aber genau das Gegenteil ist der Fall - bist du altruistisch und machst immer das, was man von dir verlangt, erntest du Respektlosigkeit und schlechte Stimmung.

Ein Beispiel:  jemand ist beleidigt, weil du nicht ganz ehrlich warst, und verlangt, du sollst ehrlich sein. Daraufhin arbeitest du an dir und bist diesmal ehrlich. Was passiert? Derjenige ist wieder beleidigt! Yesss, Ziel erreicht!

2. Sei ehrlich!

Apropos Ehrlichkeit - die ist der ultimative Weg, sich unbeliebt zu machen! Selbst, wenn du deine Meinung ausschließlich diplomatisch und höflich zum Besten gibst, kannst du mit dieser Methode sehr erfolgreich unbeliebt werden! Sogar noch unbeliebter, als wenn du sie frei Schnauze und frech äußerst. Frech-Sein wird nämlich mit sicherem Auftreten verwechselt, und höflich-Sein mit Unsicherheit ;)

3. Gib deine Fehler zu

Lasst uns mit einem Vorurteil aufräumen - dass Fehler begehen auf Menschen abschreckend wirkt, stimmt nämlich nur bedingt. Es ist viel wichtiger, wie du den Fehler im Nachhinein verpackst! Willst du dich unbeliebt machen - dann gib den Fehler zu und entschuldige dich dafür! Du wirst sehen - sobald du dich für etwas entschuldigst, stempelst du dich selbst auf immer und ewig als schuldig ab - und wird man es dir nicht verzeihen! Klingt paradox? Probier es aus!

 

   

 

 

... du siehst rot?

Vielleicht

siehst du

einfach nur

mich ;)

 

 

 

 

 

4. Sei in dem was du tust gut, sehr gut oder gar besser, als Andere

Ein alter Hut: beliebt sind Menschen, die  b e h a u p t e n,  etwas zu können - aber willst du unbeliebt sein, dann behaupte gar nichts -  s e i  einfach besser! Du wirst merken - ganz viele Menschen werden es nicht ertragen können, und dir gönnen sowieso nicht, und schon kommst du deinem Ziel, unbeliebt zu sein, ein ganzes Stück näher!

5. Gib gute Tipps

Tipps geben hat eine ganz wichtige Auswirkung - der andere fühlt sich verunsichert, und im besten Fall bekommt er sogar Komplexe - weil er spürt, er kann deinen Tipp eigentlich ganz gut gebrauchen. Hilfe anzunehmen wird mit Schwäche Zugeben assoziiert - und das ist total out! ZACK! Tipps verteilt - und schon bist du unbeliebt!

Und der letzte Tipp:

Schreib solche Blogposts, wie diesen, damit jeder aus deinem Bekanntenkreis, der es  u-n-b-e-d-i-n-g-t  will, sich nach Belieben wiedererkennen und alles persönlich nehmen kann!

 

Viel Spaß und Erfolg beim Sich-Unbeliebt-Machen!

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lifestyle: über EILLES KAFFEE, amüsante Fakten und #coffeetostay

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*Werbung

In eile die Straße entlang,

in einer Hand ein Kaffee to go, in der anderen das Handy, und fühle mich wie ein Kind, das sich als Erwachsener verkleidet hat. Mein eigenes Busy-Dasein imponiert mir, ich gehöre nunmal zur Generation "wichtig", "always-on-the-road" und "mir-liegt-die-Welt-zu-Füßen". In meinem Papierbecher mit Plastikdeckel ist Kaffee, von dem ich nichts weiß, außer dass er nicht bitter schmeckt und ich ihn gut vertrage, und im Alltagstrubel, wo ich umgeben bin von ewig hastigen grauen Herren, von Schlagzeilen mit Nachrichten aus der ganzen Welt, von zu spät oder gar nicht kommenden Trambahnen, Absperrungen und lärmender Stadt, verleiht er mir das Gefühl von Sicherheit. Deswegen beschleunige ich den Schritt und klammere mich noch fester an meinen Kaffeebecher.

Manchmal spielt er mir einen Streich und rächt sich an mir dafür, dass ich vor lauter Eile den Deckel nicht richtig fest draufgemacht habe, und verteilt den Kaffee großzügig auf meiner Kleidung. Im Winter wird er viel zu schnell kalt, im Sommer bleibt er zu lange warm, es sei denn, es befindet sich Eiskaffee drin - dann schmelzen die Eiswürfel zu schnell. Ich und der Kaffee to go - uns verbindet eine Hassliebe, mit mehr Liebesanteil - und trotzdem gibt es auch andere Momente: mit dem Kaffee, der nicht "to go", sondern "to stay" ist. Die Momente, in denen ich mich endlich in einem Café niederlasse, die Taschen ablege und erstmal einen Latte Macchiato bestelle und mich auf ein Gespräch mit Freunden freue. Die Momente, als der Gedanke an den so intensiven und aromatischen Duft von Kaffee mir das Aufstehen am Morgen erleichtern, wie sonst nichts in der Welt. Die Momente, in denen meine Espressomaschine an erster Stelle steht, vor Mails und vor dem ganzen Tag, der auf mich zukommt.

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Genau um diese Momente

ging es auf dem Event, das ich am Donnerstag besuchen durfte. Die TV-Werbung von EILLES KAFFEE spielt mit unserer Sucht nach dem Kaffee to go und stellt der Schnelllebigkeit unseres Alltags den Hashtag #coffeetostay entgegen. Eine schlaue Marketingstrategie, aber auch eine tiefergehende Message. Das beste Gespräch des Abends führte ich mit Herrn Heidlas, der bei J. J. Darboven für Schulungen und Training zuständig ist - und das sowas von zurecht! Ich bin ja selber Pädagogin (ich unterrichte Klavier, seit ich 16 bin), und weiß, dass es nur wenige Menschen gibt, die sich zwar perfekt mit der Materie auskennen und auf einem hohen und präzisen Niveau anderen Profis Informationen vermitteln können, aber gleichzeitig in der Lage sind, den Laien (wie ich einer bin) unterhaltsame und trotzdem informative Fakten verständlich und spannend zu erklären.

Einige dieser Fakten über unser aller Liebling Kaffee habe ich für euch zusammengetragen - und hoffe, ihr findet sie genauso witzig und wissenswert, wie ich. Und übrigens: die Werbegesichter von EILLES KAFFEE sind Max und Friedrich von Thun, und genau die beiden Herren habe ich gezwungen, mit mir ein Bild zu machen :D Das Bild seht ihr am Ende dieses Beitrags!

6 unknown facts about coffee

  • Die meisten Menschen meinen, dass Espresso mehr Koffein hat, als Filterkaffee. Das ist genau andersrum! Beim Filterkaffee läuft das Wasser viel langsamer durch den Kaffee ("Kaffeemehl" in der Fachsprache) und nimmt folglich viel mehr Stoffe auf, also auch mehr Koffein. Beim Espresso wird das Wasser eher schnell durch den Kaffee gedrückt, und nimmt so weniger Koffein mit. Wer also vom Kaffeetrinken munter werden möchte, soll Filterkaffee trinken!
  • Ebenso ist es ein Fehler, dass eine Milch mit mehr Fettgehalt besser schäumt. Nicht der Fettgehalt der Milch ist für die Schaumbildung verantwortlich, sondern der Eiweiss-Gehalt. Wir schlagen ja auch Eiweiss zum Backen oder fürs Baiser!  Ideal für den Schaum sind 3,3% Gramm Eiweiss pro Liter.
  • Den Espresso, also die Art, unter Druck Kaffee zuzubereiten, haben die Franzosen erfunden. Die Italiener haben es aber kultiviert. Deswegen heißt der Espresso eigentlich "Expresso", das ist der richtige Ursprungsbegriff. Da es im Italienischen aber kein "x" gibt, wurde aus dem "EXpresso" ein "Espresso"!
  • Und weiß jemand von euch, woher das Wort Cappuccino kommt? Das heißt wörtlich "kleine Mütze" auf Italienisch und kommt daher, dass Mönche keinen Espresso trinken durften, da es ein Genussmittel ist. Sie wollten aber! Also haben sie auf den Kaffee ein kleines Milchschaumhäubchen - eine kleine Milchmütze - draufgemacht, so war der Kaffee versteckt ;) Gar nicht blöd, die Taktik :)  Übrigens: das hat mit Kaffee nichts zu tun, aber die schwäbischen Maultaschen sind genauso entstanden. Den Mönchen war es nicht erlaubt, Fleisch zu essen, dann haben sie es kurzerhand in der Teigtasche versteckt :D
  • Unglaublich, aber wahr - Kaffee ist Getränk Nummer EINS bei den Deutschen, noch vor Wasser! Wasser kommt an zweiter Stelle, Nummer Drei sind Erfrischungsgetränke, und am Platz vier ist Bier (das reimt sich sogar :))
  • Viele Menschen haben Magenprobleme, wenn sie Kaffee trinken - die kommen von den Chlorogensäuren. Länger gerösteter, also dunklerer Kaffee, ist bekömmlicher, weil die Säuren sich rausrösten :)

Das Besondere an EILLES selber ist,

dass die Marke nicht nur Entschleunigung propagiert, sondern auch lebt. EILLES KAFFEE soll keinen Hype auslösen wie Starbucks und auch nicht schnell schnell im Gehen konsumiert werden, sondern die Qualität und die sorgsame Herstellung des Kaffees soll gebührend honoriert werden, mit Zeit und Ruhe, aber auch mit einem höheren Preis. In kleinen EILLES-Läden können Tee, Kaffeebohnen und ein paar erlesene Süßigkeiten gekauft werden, einen Kaffee to go gibt es nicht. EILLES KAFFEE gehört zum Unternehmen J. J. Darboven - Herrn Darboven, der beim Event übrigens höchstpersönlich anzutreffen war, gehört übrigens unter anderem auch Mövenpick Café und die Fair Trade Marke Café Intención.


*in freundlicher Kooperation mit EILLES KAFFEE - danke fürs Eintauchen in die faszinierende Welt des Kaffees!

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thoughts: Ansprüche, Vorwürfe und Erwartungen

"Der Partner muss der beste Freund, Lover, Bruder und Vater in einem sein" -

- am besten vielleicht auch noch Mutter, Cousine zweiten Grades, Kino und Supermarkt??

Oder: "Die beste Freundin muss einen wortlos verstehen". Wortlos?? Und wozu hat man einen Mund und Stimmbänder?

Oder ist das so, dass du nur dann was von deinen Mitmenschen hältst und dich mit ihnen abgibst, wenn sie haargenau die gleichen Moralvorstellungen haben, wie du? Und wenn du was für sie tust, genau im gleichen Maße dankbar reagieren, wie du das erwartest? Sie müssen sich für die Themen interessieren, die dir das Leben bedeuten und Äpfel genauso schälen, wie du es immer tust? Und sie müssen dir von sich aus immer ihre Hilfe anbieten, weil du das ja auch so machst? Am besten erwarten sie auch noch das Gleiche vom Leben, haben die gleiche/keine Religion wie du, lassen den Klodeckel immer auf/zu wie du und kaufen Lebensmittel nach dem gleichen System ein, wie du?  Ach, das ist doch ein Klacks, mit diesen Ansprüchen Freunde und Lebenspartner zu finden. Der Geheimtipp lautet: lass dich doch einfach klonen!! 

Spaß beiseite:

ich weiß, dass wenn man älter wird, man sich im Hintergrund aufgrund seiner Erfahrungen ein System zusammenschustert, wie die Mitmenschen zu funktionieren haben, damit man sie an sich ranlässt oder sie wertschätzt. Aber dieses System soll nicht mehr als die Hälfte des Raumes in einem einnehmen. Die andere Hälfte soll frei bleiben, um die Menschen um sich herum erkennen zu können, die auf den ersten Blick vielleicht nicht unseren Ansprüchen genügen - denn - ÜBERRASCHUUUUNG - niemand ist perfekt!

Ich kann den Ansprüchen meiner Freunde nicht genügen.

Mein Problem ist im übrigen nicht, dass ich zu hohe Ansprüche habe - sondern ich stehe momentan auf der anderen Seite, ich bin nämlich plötzlich selbst diejenige, die den zu hohen Ansprüchen anderer nicht standhalten kann. Denn ich persönlich erwarte kaum noch was von meinen Mitmenschen - aber dafür sie umso mehr von mir!! Wie konnte das nur passieren? Darüber habe ich nachgedacht und bin zum Schluss gekommen, dass genau meine niedrigen Erwartungen an andere ihnen erst ermöglichen, an mir grenzenlos rumzunörgeln. Klingt widersprüchlich, ist es aber nicht - lasst mich erklären!

 

Ansprüche gering halten - der Weg zur Glückseligkeit?

"Wer nichts erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden" -

das war jahrelang mein Motto in privaten, zwischenmenschlichen Beziehungen. Ist ja auch logisch - je größer meine Ansprüche an meine Mitmenschen sind, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass sie erfüllt werden. 

Ich war stolz auf meine neue Ambitionslosigkeit, denn ich wurde quasi "unenttäuschbar" - dafür war ich jedesmal positiv überrascht, wenn die Mitmenschen etwas Gutes für mich taten.

Diese "Unenttäuschbarkeit" macht süchtig, und um sie aufrechtzuerhalten, fängt man an, über Probleme hinwegzusehen - so wird aus Akzeptanz langsam Verdrängung, und aus geringer Erwartungshaltung wird eine waschechte Konflikt-Vermeidungsstrategie.

Die Schattenseite von "Nichts erwarten" ist nämlich: man stellt die eigenen Ansprüche in so einem Maße hintan, dass man den Ansprüchen anderer umso mehr ausgeliefert ist. Die anderen merken: du bist sehr zurückhaltend und setzt niemanden unter Druck, du lässt die Menschen so sein, wie sie sind und bist mit allem zufrieden, und fangen an, die Hemmungen zu verlieren und sich zu entfalten, bis für dich selber kein Raum mehr übrig bleibt. Das ist dem Menschen einfach angeboren: er nimmt alles, was er bekommen kann. Bekommt er viel Raum von dir, bleibt er nicht einfach nur fröhlich und zufrieden in diesem Raum, sondern fängt auch noch (meist unbewusst) an, dich in die Ecke zu drängen.

Somit wären wir beim Thema: Grenzen setzen. 

Grenzen setzen als "netter" Mensch

Ich habe ein übersteigertes Harmoniebedürfnis, das auf respektvollen Umgang mit anderen Menschen trifft - die Folge ist: ich lasse andere Menschen oft meine Grenzen überschreiten, weil ich meinen Mund nicht aufbekomme. Und das gilt übrigens NICHT für die geschäftlichen Beziehungen!! Dort habe ich nämlich schon lernen dürfen, wie man "nein" sagt und warum man das unbedingt tun sollte!

Im Privaten habe ich viel mehr Bedenken oder schlichtweg Angst, mit meiner Gegenwehr für Unmut zu sorgen - zugegebenermaßen oft auch berechtigt. Wenn mir jemand etwas vorwirft, ist meine erste Reaktion - "Da ist bestimmt was dran". Zweite Reaktion sollte aber sein, mich zu wehren, falls der Vorwurf übertrieben oder haltlos war. Stattdessen verliere ich mich in Selbstkritik und Zweifeln an meinem Verhalten, auch wenn mein Gefühl was anderes sagt.

Da müssen wir alle noch den goldenen Mittelweg erlernen - wie wehre ich mich gegen etwas, was mir zu weit geht, ohne der anderen Person zu nahe zu treten und ohne ihre Kritik komplett zu missachten? Wie erkläre ich den Menschen diplomatisch, dass ich ihren Ansprüchen nicht standhalten kann oder will?

Stoff für den nächsten Gedankenpost, würde ich sagen! Auf ein Neues! :)

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10 Dinge, die ich beim Organisieren meines Blogger-Events gelernt habe

Ich behaupte – ein Mensch bleibt nicht dann jung, wenn er keine Falten hat, sondern wenn er offen für Neues ist.

Da ich gaaaanz lange jung bleiben möchte, probiere ich gerne Neues aus. So habe ich am 25. Februar zum ersten Mal meinen Blog-Geburtstag im Rahmen eines Blogger-Events öffentlich gefeiert (HIER geht es zu meinem Blogpost darüber). Was ich dabei gelernt habe – seht ihr hier!

Außerdem gibt es heute noch eine Premiere – nämlich mein erstes (aber nicht letztes!) Youtube-Video!

Außerdem hat meine liebe Sophie auch ein wunderschönes Video hochgeladen und die liebe Diana hat einen Bericht geschrieben, der mich echt zu Tränen gerührt hat!! <3

 

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10 Dinge, die ich beim Organisieren meines Blogger-Events gelernt habe

 

1.  Man kann gar nicht früh genug mit der Organisation anfangen! Plant euch lieber zu viel Zeit ein – das schont die Nerven.

2.  Gutes Licht ist essentiell für ein Blogger-Event! Gedimmtes Licht für die Stimmung? Völlig überbewertet! Für Blogger sind   gute Bilder am Wichtigsten – und dafür ist helles Licht unabdingbar! Falls ich noch ein Blogger-Event organisieren sollte – wird es garantiert noch besser ausgeleuchtet sein!

3.  Was sich ebenso banal anhört, aber leider oft vernachlässigt wird – ist gut funktionierendes W-LAN, mit einem gut sichtbar platzierten Passwort!

4.  Für die Planung erstellte ich Unmengen von Tabellen, um den Überblick zu bewahren, und trotzdem waren es am Ende so viele Informationen, dass ich beinahe überfordert war. Eine gute Event-Software ist eine Investition wert!

5.  Nach dem Event wurde ich sehr von den Gästen oft gefragt: „Hast du noch mehr Bilder, wo ich drauf bin?“ Also würde ich                                                              nächstes Mal von jedem Gast Bilder einplanen und schießen – dann werden sie auch geteilt ;)

6.  Bei der Auswahl der Gäste bedenkt: Reichweite ist nicht alles!! Ihr müsst euch mit euren Gästen auch identifizieren können!

7.  Falls man das Event nicht alleine organisiert (mir hat Tommy im Rahmen seines Projektes BlogLifeVision geholfen) – muss man die Aufgabenteilung vorher klar festlegen, sonst gibt es womöglich Frustrationen und Missverständnisse.

8.  Vorsicht ist besser als Nachsicht! Höre auf deine Intuition!!

9.  Man darf die Vorteile schriftlicher Verträge nicht unterschätzen!

10. Und zu guter Letzt: wer nicht wagt, der nicht gewinnt? Quatsch! Das Wagen IST Gewinn :)

_______

Und jetzt wünsche ich viel Spaß mit meinem #nachgesternbirthdaybash – Video!

Danke an meine liebe Diana für das Drehen und die viele Unterstützung bei meinem Kampf mit I-Movie :D <3

 

 

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das war 2015

J a n u a r

// Outfit hier //

// Outfit hier //

F e b r u a r

// Outfit hier //

  • Das Outfitfoto hier über dem Text war übrigens das erste, das die liebe Laiyin geschossen hat. Danach haben wir noch sehr oft für unsere Blogs zusammen geshootet!
  • Am 16. hatte ich Geburtstag und trug zu diesem Anlass Weiß von Kopf bis Fuß! :)
  • Der gefühlvollste Post des Monats war für mich eindeutig die Liebeserklärung an euch, meine Leser, in der ich auch eure schönsten Kommentare zitiert habe!
  • Außerdem achtete ich darauf, mein neues Traumgewicht zu halten, und erfand dazu eine gesunde Alternative zum Kartoffelsalat :)

M ä r z

// Outfit hier // -   an dem Tag war es super warm, ich kann mich noch genau erinnern :)

// Outfit hier //

//  Outfit hier  //

Im März habe ich wirklich viele verschiedene Themen angeschnitten:

  • ich zeigte euch paar kleine Photoshop-Tricks
  • erzählte über mein liebstes Hobby Ballett (ich bin natürlich immer noch fleißig dabei, jeden Freitag und manchmal Mittwoch!)
  • einer meiner eigenen Lieblingsbeiträge ist der über meine Verpeiltheit! :D Das Thema ist noch sehr aktuell und wird es bei mir wohl auch für immer bleiben, lol!
  • ungefähr im März fing auch meine Liebe zu Blusenkleidern an. Und es ist immer noch so - wenn ich ein Blusenkleid in einem Laden entdecke,    bleibe ich mit 100prozentiger Wahrscheinlichkeit stehen und muss es mir näher ansehen :D

A p r i l

//  Outfit hier //

//  Outfit hier  //

Ehrlich, auf diese Bilder bin ich als Nicht-Food-Blogger besonders stolz! Immer noch, hehe.

//  Smoothie-Rezept hier  //

Im April habe ich:

M a i

// Outfit hier //

Mai brachte mit sich Posts über:

 

 

J u n i

// Outfit hier //

// Outfit hier //

// Outfit hier //

// Outfit hier //

Juni war blogtechnisch extrem voll - ich hatte so viele Mode- und Interior-Kooperationen, dass ich statt alle drei Tage, wie bisher, alle zwei Tage gebloggt habe, um alles unterzukriegen! Außerdem habe ich:

 

  • ... mich modisch an den 70ger Jahren versucht
  • ... Yoga getestet - warum es nichts für mich ist, lest ihr hier
  • den 2. Teil der HSE24-Kooperation abgeschlossen, nämlich das Halbfinale!
  • und sogar ein Dirndl getragen, hehe. Was tut man nicht alles :D

 

Dieses Bild wurde von meinen Bildern auf Pinterest am öftesten geteilt, nämlich diese Kooperation mit Uniqe

// Rezept hier //

J u l i

//  Outfit 1 hier   //

//  Outfit 2 hier  //

Juli stand im Zeichen der Fashion Week! Außerdem musste ich:

  • ... mich darüber aufregen, dass überall rumgeheuchelt wird "Authentizität ist ja soooooo wichtig", und in Wirklichkeit (zumindest in der Bloggerwelt, aber auch so) die Angepassten meist viel erfolgreicher sind!
  • ... und darüber sinnieren, dass jeder Sicherheit sucht, und dabei das einzig Sichere nur der Tod ist...
  • ... was mich nicht daran hinderte, frische Sommerbilder vom hübschen Obst zu schießen :D
  • habe dem Motto "Think pink" gefröhnt und mir kurzerhand die Haare pink gefärbt!  ;)

A u g u s t

// Outfit hier //

//   Schaukelstuhl im Interior-Post hier   //

//  Eiskaffee-Rezept hier  //

S e p t e m b e r

Im September hatte ich Besuch von der lieben Sophie, die gerade in Maastricht studiert und natürlich haben wir zusammen geshootet :)

//  Outfit hier  //

//  Outfit hier  //

//  Outfit hier  //

  • Außerdem war ich mal wieder in Berlin, wo ich die liebe Vickie besucht habe <3
  • und habe mir in diesem Post  Gedanken über Besitz gemacht

O k t o b e r

// Outfit hier //

// Outfit hier //

// Outfit hier //

// Outfit hier //

Andere interessante Themen waren:

  • hier zerbrach ich mir den Kopf darüber, ob man vielleicht öfter "Nein" sagen müsste
  • und hier erschien meine erste Buch-Review, und zwar über nichts Geringeres, als einen Sex-Ratgeber :)

N o v e m b e r

// Outfit hier //

// Outfit hier //

// Outfit hier //

Desweiteren gab es:

  • mal wieder einen lang überfälligen lustigen Outtakes-Post gemeinsam mit meinen lieben Diana und Kaj <3
  • einen Bericht über die Münchener Pressetage und was mir da am besten gefallen hat
  • eine besondere Mühe habe ich mir für meine Kooperation mit Asos gemacht!!
  • Aber es war nicht alles so lustig, denn ich hatte den Schock meines Lebens - mein kompletter Blog wurde eins zu eins kopiert und unter einem anderen Namen für eine eigene Kreation ausgegeben... Gott sei Dank konnte P. mir helfen und das Plagiat eliminieren!!

D e z e m b e r

  • Dezember steht natürlich ganz klar im Zeichen von Weihnachten!
  • Davor gab es aber auch mein erstes eigenständiges Interview, welches leider etwas kurz geraten ist - aber ich übe ja noch :)
  • Und auch ein erstes (aber nicht letztes!) Shooting im Studio ließ ich mir nicht entgehen.

// Outfit hier //

// Outfit hier //

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Vorsätze? Habe ich nicht - aber Wünsche... Also: es wäre schön, wenn...

  • ... ich die im letzten halben Jahr angefutterten 6 Kilo wieder loswerden könnte...
  • ... wenn ich mehr SEIN und weniger alles ZERDENKEN würde...
  • ... wenn ich genug Geld verdienen könnte, so dass einen meiner vielen Jobs zu kündigen - den einzigen, der nicht mehr zu mir passt...

In diesem Sinne - ich hoffe, dass ihr den Rückblick gemocht habt und er nicht zu lange geraten ist -

und wünsche euch jetzt schon vom Herzen einen guten Rutsch und ein tolles, gesundes und spannendes neues Jahr!!

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thoughts: #weihnachtenistindir

Gerade bei Menschen, die uns am nächsten stehen, fällt es uns oft am schwersten, unsere Zuneigung zu zeigen und Sachen zu tun, die nicht selbstverständlich sind, oder uns nicht sofort aufzuregen, wenn was nicht passt – dabei geht es meist um „Kleinigkeiten“, um Alltagssituationen, die manchmal ein Stolperstein sein und Disharmonie herbeiführen können. Nein, es muss nicht immer alles nur harmonisch sein, aber man bemüht sich oft nicht genug um Rücksicht und Toleranz.

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In Zeiten von gehypten Riesen-Egos und Ich-ich-ich-Mentalität möchte ich mir Gedanken machen, wieviel ich selbst eigentlich für Menschen tue, die mir am nächsten stehen. Heute soll es in meinem Fall um P. gehen (ihr habt ihn HIER schon mal zu Gesicht bekommen). Seit 14 Jahren ist er mein bester Freund und meine wichtigste Bezugsperson und seit 1o Jahren auch mein Mitbewohner in unserer sogenannten Etagen-WG. Große Zahlen, nicht wahr? :)

So oft, wie wir jeweils am Leben des anderen teilgenommen und einander beigestanden haben, haben wir uns aber auch schon in die Haare gekriegt. Logisch! Deswegen möchte ich im Rahmen der Otto-Aktion zum Motto „Weihnachten ist in dir“ (schaut euch den süßen Zeichentrickfilm dazu an!) darüber nachdenken, was ich persönlich Gutes tue, und zwar in meinen eigenen vier Wänden! Denn statt die Welt zu retten, könnte man ja auch damit anfangen, dass man nicht gleich an die Decke geht, wenn das Geschirr unabgespült blieb.

weihnachten-kaffee-coffee-lifestyle-nachgesternistvormorgen-blogger-christmas-deko-decor-inspiration

Hier kommen vier kleine große Gesten:

  • Trösten

Wer kennt das nicht? Der Gute hat Schnupfen, und schon geht die Welt unter, denn er leidet mindestens wie ein ganzes Lazarett. Man selber kommt gerade von einem anstrengenden Arbeitstag und würde den Lamentierenden am liebsten mit einem „Tu nicht so!! Das „schwache Geschlecht“ sind einfach die Männer!!“ niederschmettern. In solchen Situationen schaffe ich es nicht immer – aber immer öfter, seine Hand zu nehmen und aufrichtig „Du armer! Soll ich dir einen Tee machen?“ zu sagen. Schließlich kann ein Schnupfen auch sehr unangenehm sein –  Anteilnahme dagegen macht jedes Leiden ein bisschen erträglicher. (Das gilt natürlich für alle Geschlechter!)

  • Loben

Wie oft hatten wir diese Situation: ich komme nach Hause, und weiß sofort: P. hatte gekocht. Man muss kein Detektiv sein, um zu erkennen, dass es mal wieder etwas mit der vollen Ladung Knoblauch war, und zwar schon vor einigen Stunden, weil der Geruch  kalt und abgestanden ist. Mmmhhh, lecker – NICHT! Sofort bin ich auf hunderachtzig und stürze mich auf P., als er zur Tür reinkommt. Dabei nehme ich es gar nicht zur Kenntnis, dass er extra nochmal unterwegs war, um mir meine Lieblings-Apfelsorte zu holen. Es kommt, wie es kommen muss – er ist sauer, dass ich undankbar bin, und ich bin sauer, weil ich in dem Moment nicht verstehe, wie er bei der vollgeknoblauchten Wohnung Dankbarkeit von mir erwarten kann.

Wie viel besser ist es, wenn ich es manchmal schaffe, fünf gerade sein zu lassen und sage: „Ohhh, voll lieb von dir! Danke für die Äpfel!! Übrigens, könntest du mich bitte nächstes Mal vorwarnen, wenn du mit Knoblauch kochst?“

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  • Ermutigen

Wenn einen mal wieder eine Pechsträhne überrollt – wie schön ist es, vom anderen zu hören: „Du schaffst das!“,  „Das wird schon!“,  „Alles wird gut!“. Den letzten Satz schicken wir uns auch oft per sms zu. So einfach – und soooo wohltuend!

  • Vertrauen

Gerade den Kontrollfreaks unter uns, die es gewohnt sind, alles selber zu wuppen, fällt es oft schwer, die Kontrolle abzugeben und jemanden einfach tun zu lassen, ohne „gutgemeinte“ Ratschläge, ohne Zweifel. Wenn man sich aber in sein Gegenüber hineinversetzt und sich vorstellt, wie es sich anfühlt, wenn man ständig von jemandem kontrolliert und bevormundet wird, wird schnell klar, dass sich jeder von uns viel besser entfalten kann, wenn er spürt, dass ihm vertraut wird.

Menschen zu Vertrauen fällt mir nicht schwer. Meine Grundhaltung ist eher so, dass wenn jemand behauptet, etwas tun zu können, dann glaube ich ihm das erstmal und zweifle es erst an, wenn ich sehe, dass es nicht funktioniert. Ich vertraue auch P. und trau ihm jeden Tag aufs Neue zu, dass er das Richtige tun und sein Leben meistern kann. Selbst wenn er einen „Fehler“ macht, tut es dem Ver- und Zutrauen keinen Abbruch, denn objektiv gesehen gibt es gar keine Fehler, sondern nur Situationen, wo etwas ganz anders läuft, als geplant. Solange man daraus etwas für sich mitnimmt, war es also kein Fehler, sondern eine Erfahrung.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine schöne Adventszeit mit weniger Ego, sondern mehr gesunder Selbstliebe und sozialen Verhaltens!

Mich würde interessieren – was tut ihr alles für eure Lieben??

 

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Otto

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life: peinliche Geschichten

Wann seid ihr zum letzten Mal so richtig im Erdboden versunken vor Peinlichkeit? Mir passiert es ganz regelmäßig, denn ich lasse grundsätzlich und prinzipiell keine Fettnäpfchen aus, ähem. Na gut, think positiv – wenigstens hat man dann was zu erzählen… Und genau das tu ich heute!

Für euch plaudere ich ein bisschen aus dem Nähkästchen. Und bildmäßig untermale ich den Post mit Outtakes, ich glaube, das passt ganz gut, hehe :D Außerdem: wer gerne mehr über meine Tollpatschigkeit nachlesen möchte, kann dies HIER tun!

Geschichte Nr. 1

Das war in der Schule, in der 11. Klasse (man meint, in der elften sollte man schon schlauer sein… Aber das Leben belehrt uns eines Besseren…) Wir schreiben Schulaufgabe in Geschichte. Vorher hatte ich mir ein paar Jahreszahlen auf die rechte Handfläche geschrieben (und ja, ich HABE gelernt! Aber bei ein paar Jahreszahlen habe ich es einfach nicht eingesehen, die kann man doch auch jederzeit nachschlagen, also warum auswendig lernen :D)

Jedenfalls: es gab eine Frage in der Schulaufgabe, die ich nicht verstand, also wollte ich den Lehrer rufen. Ratet mal, mit welcher Hand ich mich gemeldet habe???

Daraufhin war der Lehrer selber so perplex, dass er nur meinte „nächstes Mal ist die Schulaufgabe weg“. Wow, das nenne ich großzügig!!

Geschichte Nr. 2

Ich und ein paar Freunde (auch männlichen Geschlechts) sind essen. Damals durfte man noch in den Kneipen rauchen (manno bin ich alt). Ich will meine Zigaretten aus der Tasche holen und was knalle ich stattdessen schwungvoll auf den Tisch?? Eine Packung Tampons. Ist ja auch ein ganz ähnliches Format…

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Geschichte Nr. 3

Sowas ist wahrscheinlich jedem schon mal passiert. Oder??!! Bitte bitte, sagt, dass es euch auch schon mal passiert ist!!

Jedenfalls: nachdem ich mit meiner damaligen Clique was trinken war, waren wir auf dem Weg zum Kneipenausgang. Plötzlich BÄÄÄNGGGG, ich sah nur noch Sternchen. Die Putzleute, die die Glas-Eingangstür geputzt hatten, haben es etwas zu gut gemeint. Die Tür war – zumindest für mich – komplett unsichtbar, also bin ich volle Kanne mit Anlauf in sie reingedonnert… Meine Freunde haben sich gar nicht mehr eingekriegt, ich hatte Tränen in den Augen und danach eine dicke Beule auf der Stirn. Aua!!!

Geschichte Nr. 4

Im Studium musste ich mal zum Sekretariat, machte die Tür dort auf – und fragt mich nicht, was in mich gefahren ist – sagte überraschend für mich selber „Auf wiedersehen!“ statt „Hallo“.

Den verdatterten Blick der Sekretärin hättet ihr sehen müssen XD XD XD

Geschichte Nr. 5

Bei uns hat ein neuer Frozen Joghurt Laden aufgemacht, und da ich unbedingt hin wollte – suchte ich ihn per Google Maps auf meinem Iphone. Die Freundin, mit der ich unterwegs war, meinte: was schaust du nach? Ich: „Love Leo“. Sie: „Dreh dich um!“. Uah. Ich stand die ganze Zeit mit dem Rücken zu dem Laden, während ich ihn bei Google Maps gesucht hab…

 

 

Und bei euch? Was war das Peinlichste, was euch mal passiert ist?? Ach kommt schon, lasst mich doch auch ein bisschen lachen :D

outtake

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hobby: ballett

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Fangen wir erstmal damit an, dass ich Sport über alles hasse. Und das Wort „Hobby“ hasse ich auch, denn es impliziert für mich nämlich etwas Nicht-Ernstzunehmendes, etwas locker-flockiges, etwas, worin man automatisch schlecht ist – denn es ist ja nur ein „Hobby“.

Die Erklärung für dieses Empfinden ist: ich bin ehrgeizig und kann meine Leistung meist ganz gut einschätzen. Deswegen bleibe ich auf Dauer nicht bei Sachen, wo ich mich nicht genug gefördert oder gefordert fühle und es eigentlich besser könnte.

Die letzten Versuche, einen Tanzkurs zu machen, scheiterten daran, dass ich zwar merkte, dass ich beim Tanzen richtig beschissen aussehe und alles Mögliche falsch mache, aber der Lehrer ging null darauf ein. Wie denn auch – wenn in der Gruppe 30 Leute sind! Da ist man schon froh, wenn man keinem auf den Fuß tritt…

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Deswegen hatte ich im Herbst 2013 eine blendende Idee – ich nehme Ballettunterricht! Und zwar – notfalls – alleine. Ohne Gruppe. Nur die Lehrerin und ich. Noch ein Muss war – es darf von meinem Wohnort nicht weit weg sein und es muss eine russische Lehrerin sein (Stichwort „Ehrgeiz“).

Verabschieden wir uns doch endlich von dem Vorurteil, dass die Russische Schule darin besteht, dass Schüler angeschrien und geschlagen werden! Russische Schule heißt nur, man wird von Anfang an RICHTIG unterrichtet wird – egal, ob Hobby oder nicht. Der Unterschied zum Profi ist lediglich, dass das Pensum an Arbeit dem Schüler angepasst wird und es natürlich auch auf seine Möglichkeitet geachtet wird.

Mein bester Freund fand ein sehr gutes Beispiel dafür: wenn man Fussbal spielt, will man ja auch das Tor treffen – auch wenn man es nicht beruflich macht!

Also fand ich eine russische Ballettschule, die sich nur eine U-Bahn-Station von meiner Wohnung befindet – und mittlerweile besuche ich zusätzlich noch einen Gruppenkurs (wo momentan außer mir noch ca 5-6 Leute teilnehmen), aber am meisten gibt mir natürlich der Einzelunterricht – purer Luxus! Aber macht euch nichts vor – es ist extrem anstrengend :D

Meine Lehrerin (Elena) ist streng, humor- und verständnisvoll und hat früher am Mariinskij-Theater in St. Petersburg getanzt.

Alle, die aus München kommen – traut euch! Schreibt mir,

oder besucht die Website und meldet euch an! Es ist eine Bereicherung! Nicht nur der ganze Körper wird gestärkt, auch für den Rücken und die Haltung ist es perfekt und dabei könnt ihr euch auch noch künstlerisch betätigen (irgendwann, wenn ihr genug Kraft und Koordination aufgebaut habt).

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Wollt ihr noch mehr darüber lesen?

Ich könnte ja mal beschreiben, wie so eine Stunde abläuft. Das kann man nur humorvoll sehen – ich komm mir meistens dabei vor, wie ein Nashorn auf Stelzen :D

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 Finde die kleine Esra! :D (Und nein, sie war damals noch nicht blond ;))

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