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Rezepte – Lecker!!

interview | EpiFood & detox rezepte

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Essen ist eines der grundsätzlichsten Themen der menschlichen Existenz. Ungeachtet dessen wird es oft eher stiefmütterlich behandelt oder aber man beschäftigt sich damit und ist nicht minder ratlos ob des riesigen Angebots.

Also dachte ich mir, ich warte nicht erst auf das Neujahr, um meinen Vorsatz, regelmäßig Interviews zu posten, umzusetzen,  und hatte die Fragerunde Nr. 2 in die Wege geleitet, damit es heute, pünktlich am 1. Januar, für euch frische Inspiration und womöglich Unterstützung bei der Verwirklichung eurer Vorsätze gibt. Heute geht es nämlich um EpiFood und die Mädels, die das Ganze ins Leben gerufen haben -  Alex und Feli.

Interview Nr. 1 ist im Fashion-Bereich anzusiedeln - ich unterhielt mich mit Charlotte Hartig, die das Label Nothing gründete.

Das Thema des Posts passt also wie die Faust aufs Auge zum Jahreswechsel, denn gerade nach Weihnachten ist gesunde Ernährung besonders populär, hihi! Hier kommt also die ultimative Information, die euch den Einstieg in das Thema erleichtert!

Und noch was: ganz unten im Post findet ihr alle Rezepte zu den Gerichten auf den Fotos :D Los gehts! alex-und-feli-epifood-muenchen-nachgesternistvormorgen-lifestyle-food-ernaehrung

Was bedeutet EpiFood?

   Alex: "Epi" kommt von "Epigenetik", "Food" ist klar. Der Zusatz "Food" musste sein, weil Epigenetik sich eben nicht nur mit Ernährung, sondern auch mit der gesamten Lebensweise befasst.

Feli:  Epigenetik beruht darauf, dass man seine Gene beeinflussen, bzw. aktivieren  kann. Früher meinten die Wissenschafter, dass die Gene eben nicht beeinflussbar sind, Prof. Dr. Strunz zum Beispiel hat in seinen Büchern "Forever joung" oder "Vitamin C" geschrieben, dass man durch eine gute Lebensweise zum Beispiel seine Gesundheit bewahren oder Leben verlängern kann. In unserem Fall würde das heißen - man kann sich sein Leben länger essen :)

Cool wäre, wenn man sich eine andere Haarfarbe anessen könnte, dann könnte ich mir den Friseur sparen, hihi.

Feli:  ja, ich glaube, das ist schon too much! Obwohl, wer weiß, vielleicht sind wir ja irgendwann mal so weit, dann gibt es so Super-Über-Foods für eine andere Haarfarbe :)

Hm, irgendwie fällt es mir schwer, zu glauben, dass man Gene verändern kann...

Alex:  man kann sie auch nicht verändern. Du hast ja einen Gen-Strang, und du kannst gewisse stellen an- und ausschalten, um das methaphorisch darzustellen. Beispielsweise kann jeder von an Krebs erkranken, wenn die Gene, die für die Verhinderung der Krebsentstehung durch gewisse Außeneinflüsse degenerieren.  Solche Einflüsse können z. B. Strahlen sein, oder zu viele Konservierungstoffe oder allgemein Essen mit Zusätzen, weil es den Körper dann nicht dabei unterstützt, sich zu regenerieren. Natron dagegen hilft dem Körper, basischer zu werden.

Könnt ihr noch konkreter erklären, was man genau mit der Ernährung beeinflussen kann?

Feli:  Man braucht ja gewisse Nährstoffe, um zu leben, das ist ja nichts Neues. Es geht darum, dass man den Nährstoffhaushalt komplettiert, sozusagen. Zum Beispiel kannst du Pilze essen, um Vitamin D zu bekommen (dieses Vitamin tanken wir auch durch das Sonnenlicht).  Natürlich kann man aber auch konkrete Ziele verfolgen, wie abnehmen, Libido stärken, Anti-Aging oder auch einfach sich besser fühlen!

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Warum ist EpiFood besser, als andere Ernährungs-Ideologien?

Feli:  Naja, zu sagen, es wäre besser, wäre reines Marketing. Aber das schöne an EpiFood ist - ob Veganer oder Fleischesser - jeder kann sofort mitmachen. Es sind drei Sachen, die man bei EpiFood durch Alternativen ersetzen muss - Weizen-, Kuhmilchprodukte und industriellen raffinierten Zucker & Süßstoff. Lustigerweise erleben wir aber immer wieder, dass die Menschen sagen - ach super, das esse ich eh nicht. EpiFood wird aber nicht vom "Nein" dominiert, denn diese drei Sachen zu ersetzen, ist nicht so schwer, wie man meint. Das Einzige, wo den meisten Leuten Milch und Zucker fehlt, ist lustigerweise in Verbindung mit Kaffee. Aber auch da gibt es gute Alternativen.

Was noch spürbar ist - man hat mehr Energie, dementsprechend hat man auch mehr Lust, aktiv zu sein. Ich will damit nicht sagen, dass man sich nicht mal auf die Couch legen darf. Wenn die Seele das verlangt - tu es! Aber es ist einfach gut, dass Energie vorhanden ist, wenn man sie mal braucht! EpiFood ist nicht nur eine Ernährung, es ist auch ein Lifestyle! Wenn du hochwertiges Essen mit gutem Schlaf, Bewegung etc kombinierst, hast du natürlich mehr davon, als wenn du nebenbei noch rauchst, klar.

Wieso sind ausgerechnet Weizen, Kuhmilch und industrieller Zucker nicht gut?

Alex:  An sich sind diese drei Dinge ja nicht schlecht. Das Problem an Weizen ist, dass es überzüchtet ist. Auch Kuhmilchprodukte leiden an der Massenherstellung, Fleisch besteht sowieso oft nur noch aus Antibiotika und ist oft auch einfach viel zu alt. Wenn man alles direkt vom Bauern kaufen könnte, wäre es kein Problem, allerdings ist es für die Menschen, die in Supermärkte gehen, einfacher, gleich zu Alternativen zu greifen. Z. B. Dinkelmehl statt Weizen - der Vorteil an Dinkelmehl ist, dass es momentan noch nicht so überzüchtet ist, es ist noch nicht in der Massenindustrie drin. Backen kann man wunderbar mit Mandelmilch statt Kuhmilch. Auch Eier kauft man sich besser vom Bauern. Man merkt deutlich einen Unterschied am Geschmack und auch Farbe des Dotters, es sollte dunkelgelb, fast orange sein. Wenn man Eier als Bindemittel ersetzen möchte, eignen sich Chia-Samen super dazu.

Feli:  unsere Ernährungsweise basiert nicht auf ethischen Gründen. Es ist eher die Qualität, nach der wir gehen. Man gewöhnt sich sehr schnell an richtig gutes, frisches Essen! Es ist besser, qualitativ hochwertiges Fleisch zu essen - man reduziert den Fleischkonsum dann automatisch, weil es erstens gar nicht einfach ist, an gutes Fleisch zu kommen, und zweitens ist es natürlich auch teuerer.

Was ist mit euch selbst? Zieht ihr das durch?

Alex: ja klar! Es ist ja kein Verzicht - denn für jedes Ding, was du weglässt, findest du eine Alternative.

Feli: ehrlich gesagt, kann ich es mir gar nicht mehr anders vorstellen.

Wie habt ihr beide euch eigentlich kennengelernt?

Alex: in der Schule, im Klassensprecher-Seminar! Seitdem ist die beste Freundschaft daraus gewachsen.

Wann habt ihr EpiFood gegründet?

Alex: vor zwei Jahren bekamen wir einen Auftrag für unser Kochbuch, das 2016 rauskommt, und sind so tief in die Materie eingestiegen, dass wir vier Monate später EpiFood gegründet haben. Die Homepage gibt es jetzt seit genau einem Jahr. Epigenetik ist ja auch noch eine neue Wissenschaft.

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Ihr bietet auch Kochkurse an. Was war eurer lustigstes Erlebnis damit?

Alex: ohh, da fallen mir gleich die Burger ein. Ich habe nämlich das Gefühl, Hefeteig hasst mich. Wir hatten einen Burger-Kochkurs, und die Brötchen sind nicht aufgegangen. Dementsprechend mussten wir improvisieren und haben Low-Carb-Burger gemacht, die wir dann in Salatblätter gewickelt haben (lacht). Ist aber echt gut angekommen, weil ds mal was anderes ist und liegt am Abend auch nicht so schwer im Magen!

Nach welchen Kriterien sucht ihr Menues aus, wenn ihr Caterings organisiert?

Feli: wir überlegen, wie die Zielgruppe ist, ob das eher Mädels sind, zum Beispiel, sie sind meistens affiner, was gesunde Ernährung angeht und auch offen für Neues. Wenn das ein Mode-Event ist, sollte das Essen natürlich auch optisch besonders viel hermachen.

Alex: dann suchen wir uns ein Thema, z. B. "Low Carb" oder "Neue Klassiker" - das sind Neuinterpretationen des altbekannten und beliebten Essen wie Kohlrouladen, beispielweise.

Was mich noch sehr interessieren würde: was meint ihr zu unserer Nahrungsindustrie? Wie könnte man die Menschen ermutigen, sich besser zu ernähren?

Alex:  ich glaube, wir sind da schon auf einem ganz guten Weg mittlerweile. Es gibt eine ganz ganz große Vielfalt an Obst und Gemüse, und auch in ganz normalen Supermärkten steigt die Auswahl an solchen Sachen wie Amarant, Quinoa etc. Die Foodbranche an sich wird immer offener. Gleichzeitig gibt es leider Unmengen an Fertigprodukten.

Feli:  Die Möglichkeit, sich gesünder zu ernähren, ist da. Das Problem ist eher das Marketing - Coca Cola zum Beispiel. Die sind eh die Schlimmsten, die Kinder kommen da kaum weg davon. Aber auch Coca Cola kommt jetzt langsam in die Bedrängnis, denn das Bewusstsein für gesunde Ernährung wächst. Auch McDonalds schließt dieses Jahr zum ersten Mal mehr Filialen, als es öffnet! Hast du es mitbekommen? Jamie Oliver hat gerade ein Prozess gegen McDonalds gewonnen... Das Fleisch in dem B. Burger bestand nur aus Fett und Ammoniak...

Alex:  die wollen jetzt in den Schulen Ernährungsunterricht einführen. Kinder an sich sind ja offen für Neues! Das Problem dabei sind oft eher die Eltern, denn die erfüllen ja die Vorbildfunktion. Wenn die Kinder nur Müll essen, Fertiggerichte, Glutamat und Konservierungsstoffe, dann gewöhnen sie sich ja dran, und das Abgewöhnen ist ja das Schwierigste. Wenn man aber von Kind auf Gutes gewohnt ist und weiß, was das Essen mit einem macht, ist es viel einfacher. Dabei hat jeder Internet, und jeder könnte sich kostenfrei mit Ernährung beschäftigen. Je mehr man darüber weiß, desto weniger anfällig wird man für das Marketing der Fast-Food-Marken.

Feli:   auch Jamie Oliver macht Unterricht für Kinder, "Eat better"! Vielleicht machen wir das mal auch.

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Welche Pläne habt ihr noch?

Feli:  erstmal EpiFood als Konzept bekannter machen, unsere Kochkurse ausweiten. Dann möchten wir auch Produkte rausbringen - was das wird, verraten wir aber noch nicht. Was wir für den Anfang des Jahres planen, ist ein Brunchclub in München - bei Interesse muss man einfach unseren Newsletter abonnieren, dann weiss man Bescheid wegen dem Datum. Es heißt ja immer, München sei eine Singlesstadt, dann heißt es eben: "Was machst du am Sonntag?" - "Ich gehe bei EpiFood brunchen, mitten in Schwabing" :) Wir wollen das nach Londoner Manier machen, coole Leute, coole Musik, coole Gesprächsthemen und geiles Essen.

Passend zum Neujahr: was ratet ihr Leuten, deren Vorsätze immer mal wieder an Disziplinmangel scheitern?

Alex:  der Disziplinmangel liegt meistens daran, dass man anfängt, auf etwas zu verzichten. Zum Beispiel kennen viele diesen Mechanismus, dass genau in dem Moment, indem man sagt "Ab morgen faste ich", eine ganz Kuh essen könnte. Deswegen würde ich nicht denken "Ich faste oder ich verzichte auf etwas", sondern ich würde einfach anfangen, die Produkte im Haushalt nach und nach auszutauschen, durch Produkte, die für deinen Körper sinnvoller sind. Wenn du es nach und nach ab#änderst, bist du irgendwann im Flow drin und merkst dann auch, dass es dir gesundheitlich besser geht. Ersetze Kuhmilchprodukte, verbanne den Industriezucker, nimm Dinkel- statt Weizenmehl und nach 2 Monaten wirst du nichts anderes mehr wollen und kannst dir nicht vorstellen, wie du jemanls anders essen konntest.

Feli:  du schmeckst ja dann auch viel mehr, weil die Geschmacksverstärker unsere Nerven überreizen, sodass du kaum noch Geschmackssinn hast! Iss mal Brokkoli pur - das ist für dich ein Hauch von Nichts! Aber irgendwann kehren die Geschmacksnerven wieder zurück und dann macht es auch viel mehr Spaß, frische Produkte zu essen. Somit hast du auch mehr Nährstoffe und einfach insgesamt mehr vom Essen und brauchst deswegen nicht mehr so viel - das hängt alles zusammen!

Der Sinn von EpiFood ist aber nicht, auf Teufel komm raus das Ding durchzuziehen. Wenn du in Italien bist und ein Tiramisu essen möchtest - tu es! Es geht um die Lebensqualität, die dir das Essen gibt. Wir wollen keine Ideologie erschaffen, sondern Menschen unterstützen, die Lust auf geiles Essen haben.

Na, wenn das kein tolles Schlusswort ist! Danke euch für das Interview!

___________

Hier noch die Rezepte der abgebildeten Speisen für euch:

Epi-Food
Detox Rezepte

Kurkuma Latte (für 2 Personen)

Zutaten:

2 Tassen Mandelmilch
½ TL Kurkuma
1 Mango (das Fleisch davon)
1 Msp. Bourbon Vanille
1 große Bio-Orange (Zeste und Saft davon)
½ Zitrone (Saft davon)
5 Physalis
Add-On: Ingwer nach Belieben

Zubereitung:

 

Alle Zutaten in den Mixer geben, mixen & fertig.

Die Kurkuma Latte ist ein absoluter Allrounder. Sie stärkt unser Immunsystem, hilft unseren Verdauungsorganen, schmeckt gut und ist super schnell zubereitet.
Das enthaltene Kurkuma besitzt eine stark antioxidative Wirkung und hilft somit bei Entzündungen vor allem im Bereich Magen, Darm und Leber. Die Physalis punktet mit ihrem hohen Gehalt an Eisen, Phosphor und dem zellschützenden Stoff Provitamin A. Nebenbei enthält sie noch so viel Vitamin C, dass 100 Gramm schon ein Drittel unseres Tagesbedarfs decken.

Overnight Oats – Carrot Cake (für 1 Person)

Zutaten:

3 Karotten
½ Tasse Mandelmilch
1 kleiner Becher Schafsjoghurt
½ Tasse Haferflocken
½ Tasse gepopptes Amaranth ODER gepopptes Quinoa
2 Msp. Zimt
1 Msp. Bourbon Vanille
2 Msp. Piment

Add-On: 2 EL gemahlene Erdmandeln nach Belieben
2 EL gehackte Haselnüsse

Zubereitung:

am besten verwendet ihr ein großes Weckglas, denn hier habt ihr genug Platz und könnt die Schichten gut sehen.

Haferflocken, gepopptes Amaranth/Quinoa in das Glas geben
Alternativ die Erdmandeln und die gehackten Haselnüsse in das Glas geben
Schafsjoghurt und Mandelmilch auf die Oats geben
Karotten schälen und mit dem Sparschäler dünne Streifen schälen, diese ins Glas geben
Gewürze wie Piment, Vanille und Zimt nun auf die Karotten geben
Das Weckglas abdecken (entweder mit dem Deckel oder mit Frischhaltefolie )
Über Nacht in den Kühlschrank stellen und am Morgen darauf genießen

Die Haferflocken in den Overnight Oats sind schon seit langer Zeit beliebt. Der hohe Gehalt an Biotin im Hafer ist bekannt für die positive Wirkung auf Haare, Haut und Nerven. Die Kohlenhydrate-ärmere Variante an Getreide oder besser gesagt Pseudogetreide wäre hier Amaranth, der beste pflanzliche Eiweißlieferant. Kombiniert mit dem Carrot Cake ähnlichen Geschmack gibt uns die Karotte nötiges Vitamin A – gut für unsere Augen und Sehkraft ;)

Green-Chia-Bowl (für 1 Person)

Zutaten:

1 ½ EL Chiasamen
1 EL Kokosraspel
125 ml Kokos-Reis-Milch (oder andere Pflanzenmilch)
¼ Bio-Zitrone, Saft und abgeriebene Schale
1 Banane
1 TL Weizengras
½ TL Matcha-Pulver
1 TL Hanfsamen (optional)
¼ Granatapfel (optional)

Zubereitung:

Chiasamen, Kokosraspel, Kokos-Reis-Milch, Zitronenschale, Weizengras und Matcha-Pulver gut vermischen und für mindestens 4 Stunden quellen lassen
Banane mit Zitronensaft zu einem Brei zerdrücken und in den Chia-Pudding einrühren
In einer Schüssel anrichten und mit Hanfsamen und Granatapfelkernen garnieren

Die Green-Chia-Bowl ist das perfekte Frühstück für Morgenmuffel. Sie lässt sich am Vorabend Vorbereitung und spendet Dank der Chia-Samen und der Banae ausreichend Energie für einen guten Start in den Morgen. Das Matcha-Pulver (Grüner Tee) macht dank seines Teein-Gehalt langanhaltend wach. Das Weizengras-Pulver wirkt durch seinen Chlorophyll-Gehalt positiv auf den Sauerstofftransport im Körper. Beide Pulver sollten von guter Qualität sein, da sie zusätzlich einen entgiftenden Effekt haben.

Quinoa-Winter-Bowl (für 1 Person)

Zutaten:

60 g Quinoa
200 g Champignons
1 Hand voll Basilikum-Blätter
1 EL Leinsamen
1 Knoblauchzehe
1 TL Olivenöl
Salz und Pfeffer nach Bedarf

Zubereitung:

Quinoa nach Packungsanweisung zubereiten
Champignons putzen und Knoblauchzehe fein hacken
In einer Pfanne das Öl erhitzen und den Knoblauch kurz anbraten
Pile hinzugeben und ca. 3 Minuten anbraten
Sollte die Pfanne zu trocken werden, einfach etwas Wasser (ca. 4-5 EL) hinzugeben
Quinoa und Leinsamen hinzugeben
Weitere 2 Minuten braten
Basilikum-Blätter grob hacken und unterheben
Mit Salz und Pfeffer abschmecken
Auf einen Teller anrichten und nach Belieben mit Basilikum-Blättern garnieren

Die Quinoa-Winter-Bowl ist eine Detox-Alternative zum Rührei am Morgen. Quinoa liefert pflanzliches Eiweiß, genügend Energie und Ballaststoffe. Die Champignons sind eine der wenigen pflanzlichen Vitamin-D-Lieferanten und sind vor allem in den sonnenscheinarmen Monaten wichtig für ein starkes Immunsystem und unseren guten Laune. Basilikum hingegen füllt unseren Vitamin-A und Calcium Bedarf, kann also ruhig lieber mehr als weniger hinzugegeben werden.

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recipe: iced raspberry coffee

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Die Hitze gehört zum Sommer. Finde ich. Am besten lässt sie sich genießen, wenn man nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn rumrennen und irgendwas erledigen muss. Sagen wir so: momentan bin ich eher wie ein angeschossenes Huhn, als ein aufgescheuchtes (Stichwort Bänderriss), hehe. Zeit habe ich dagegen en masse.

Die nutze ich unter Anderem dafür, neue Rezepte auszuprobieren, zum Beispiel ein paar Sommer-Drinks: kalter Früchtekompott, oder ein Smoothie, mmhhh, so fresh! Ihr kennt mich ja – ich bin experimentierfreudig – nicht nur modisch gesehen, sondern immer und überall. Das Leben ist zu kurz, um nicht neugierig zu sein :)

Also gibt es heute noch ein Sommergetränk – einen Eiskaffee mal anders – nämlich mit Himbeeren!! Das Rezept hat mich schon vor Monaten bei der Lina angesprochen – umgesetzt habe ich es etwas anders, denn der Himbeersirup, der eigentlich rein gemusst hätte, war ausverkauft. So musste eine Himbeersauce herhalten, die sich leider eher schwer im Kaffee löst. Nun ja, dann müsst ihr eben ein paar mal mehr umrühren :)

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Ihr braucht:

Kaffee

Himbeeren

Himbeersirup (eigentlich!) – ich hatte nur Himbeersauce

Ahornsirup oder Agavendicksaft zum Süßen

Kondensmilch (ich steh auf Kondensmilch zum Kaffee!)

Eiswürfel

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Der Rest ist klar, oder? Man könnte natürlich stundenlang darüber philosophieren, ob es nun eher korrekt wäre, zuerst die Eiswürfel mit Sirup aufzugießen und dann mit Kaffee aufzufüllen, oder andersrum oder wie auch immer – aber ich denke, in dem Fall macht es keinen so wirklich großen Unterschied.

Den Kaffee (oder Espresso) sollte man vorher kaltstellen… Aber das ist ja auch irgendwie selbstredend :)

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Der arme P. bekommt immer all meine Blogger-Experimente ab. Diesmal sah das so aus:  „In der Küche steht eine volle Tasse Kaffee, nicht wegtrinken! Muss abkühlen für Eiskaffee. Erst Fotos – DANN trinken!!“. P. ist im Gegensatz zu mir eher ein Gewohnheitstier. Wenn er mal rausgefunden hat, was ihm schmeckt – bleibt er dabei und geht keine Variationen ein. Auch die ganzen „neuartigen“ Food-Trends wie veganes oder übermäßig „gesundes“ Essen sind ihm eher suspekt, haha. Umso erstaunlicher, dass er den Himbeer-Eiskaffee ausgetrunken hat. Auch wenn er meinte „Hm, im Restaurant würde ich ihn nicht nochmal bestellen“. Ohhh VIELEN DANK, lieber P.! Also mir hat es geschmeckt. SEHR GUT sogar!!

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Und was sind eure liebsten Rezepte im Sommer?

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unterwegs: Yoga & food in München

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Keine Angst – das hier wird kein „Ich-lebe-ja-so-gesund-und-ihr-sollt-alle-schlechtes-Gewissen-kriegen“-Blog. Aber ich probiere gerne Zeug aus – und lasse euch daran teilhaben. Nicht mehr und nicht weniger!

Vor einer Woche war ich auf einem Yoga- und Kochworkshop im Boque auf Croque* (das nennt sich „Ein Loft mit Kochstudio“) in der Münchner Innenstadt. Es ging am Sonntag um unmenschliche 9 Uhr in der Früh los – aber wenn man das freiwillig macht, ist das Aufstehen gar nicht so schlimm. Ich war mit P. da, er hat die ganze Zeit gedrängt, dass wir zu spät kommen („Da stand „pünktlich!!!“), und mir war sooo klar, dass wir zu früh da sind! So war es dann auch :D

Zuerst hat unsere kleine Gruppe eine theoretische Einführung bekommen (nein, Yoga ist kein Sport!), dann haben wir ca 2 Stunden geübt (an der anschließenden Meditation nahm ich nicht mehr teil – ich bin doch hyperaktiv, hehe. Ich bin lieber rumgerannt und hab Fotos vom kochenden Florian und der wunderschönen Location gemacht).

Danach kamen alle in die große Küche und haben noch den Rest mitgeholfen – es gab als Vorspeise ein Spargel-Carpaccio und als Hauptspeise Süßkartoffeln auf Spinat-Curry! Alles vegan und so richtig krass lecker!!

 

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Was ist denn nun Yoga?

Yoga sind geistige und körperliche Übungen und sie haben was mit der Lebenseinstellung zu tun (Quelle). Der Lehrer, Christian, hat gesagt, dass die körperlichen Übungen zum Ziel hatten, dass man einfach beim Meditieren länger durchhält (gaaanz lange sitzen).

Also – Yoga ist kein Sport!

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Was ist ein Chakra?

Es gibt auch so eine Lehre von „Chakren“, also irgendwie Zentren im Körper, wo sich Energie versammelt oder gebündelt ist. Jede Chakra erfüllt nach dieser Vorstellung einen bestimmten Zweck und ist für bestimmte Bereiche des Lebens verantwortlich.

Wir haben an dem Tag versucht, unser Manipura Chakra zu trainieren, das soll für Mut, Kraft und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Selbstbewusstsein und Demut stehen (das letzte würde so manchem Kollegen gar nicht schaden ;))

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Essen

Und kochen – war auch so n Thema! Wow. Lauter Lieblingssachen von mir!! Minze, Spinat, SÜßKARTOFFELN  <3 <3 <3 Und als wäre das noch nicht genug – Spargel!!

Und zum Trinken – einfach Wasser mit Minze drin, oder Früchten… Hab ich vor Kurzem auch mal gemacht :) Übrigens: im Boque auf Croque finden auch Kochkurse statt!

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 Mein Fazit

Für mich persönlich ist Yoga nichts, aber nur, weil man da ziemlich viel die Handgelenke belastet. Wenn eure nicht so empfindlich sind wie meine – probiert es!! Mein Herz schlägt einfach weiterhin fürs Ballett <3

Ansonsten: man hat ein schönes Gefühl, dass man sich was Gutes tut. Location – toll. Workshop – interessant! Essen – vorzüglich. Menschen – nett. Empfehlenswert!

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recipe: vegetables with bulgur (vegan)

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Irgendwie kommen mir die Rezept-Ideen immer in der Nacht beim Einschlafen… So auch diesmal. Dass es Spinat mit Bulgur werden soll, wusste ich sofort. Den Honig-Senf, Wein-Sauce und die gebackenen Karotten haben sich erst im Laufe des Grübelns herauskristallisiert :) Das I-Tüpfelchen wurden die Pinienkerne auf dem Spinat… Tja, manchmal muss es eben etwas ausgefallener sein, meine anderen Rezepte sind alle super simpel!

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Here we go:

Zutaten

  • Frischer Spinat, ZWIEBELN (nicht auf dem Foto – vergessen!!), Karotten
  • Bulgur
  • Sojasauce, Weisswein, Honigsenf, eventuell Chili, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Petersilie, Kurkuma, Pinienkerne, etwas Öl

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Zubereitung:

  • Zwiebeln anbraten – Spinat dazu, würzen, mit Gemüsebrühe und Weisswein aufgiessen und köcheln lassen, am Ende etwas Honigsenf einrühren.
  • Bulgur aufkochen und 10 Minuten auf schwacher Stufe köcheln lassen, würzen
  • Karotten in Stifte schneiden, auf der Alufolie verteilen, mit Öl bestreichen, würzen (ich habe sie noch mit Honigsenf begossen, den ich vorher mit Wasser verdünnt habe), Folie zumachen und im Ofen backenAchtung, die brauchen lang! Mindestens 40 Minuten. Und ihr müsst immer wieder nachschauen, ob sie noch Feuchtigkeit brauchen.

karotten

Wenn alles fertig ist – gehts ans Anrichten! Wie ich das gemacht habe, seht ihr auf den Bildern!

Während des Shootens sind plötzlich fette Wolken aufgetaucht, der ganze Himmel ist schwarz geworden und dann hat es angefangen zu schütten, mit der Folge, dass es auch bei mir in der Küche total dunkel wurde, was mir das Fotografieren leider ziemlich erschwerte :/

gewuerze

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Menue-Tafel: Butlers (oder die)

Marmor-Becher und Platte: H&M Home (der ist auch hübsch)

schwarz-weiße Teller: Ikea (auch super schöne hier)

weiße Teller: (oder die)

Wein-Gläser: Zara Home (ausverkauft, ähnliche hier)

Tischläufer: H&M Home (oder hier)

gestreifte Platz-Sets: Butlers (oder hier)

Ein super lustiger Zufall war, dass P. zum Essen ein gestreiftes Shirt anhatte, was perfekt zur Tisch-Deko und dem Geschirr passte! Da musste ich natürlich ein Bild davon machen :D

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recipe: beeren smoothie

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Ok, angesichts der (hoffentlich kurzzeitigen) Winter-Rückkehr erscheint dieser Post vielleicht als antizyklisch, aber andererseits sind Vitamine gerade bei so einer Kälte seeeehr wichtig, nicht wahr? (Hihi, bin ich nicht gut im „Aufhänger-Finden“?)

Hier sind meine anderen Rezepte – Drinks und Essen, vegetarisch, ganz einfach zuzubereiten und (meist) gesund!

Zutaten:

(man kann auch super gut gefrorene Beeren hernehmen und überhaupt – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!!! Man kann das Ganze mit z. B. Holunder-Sirup süßen… Oder noch Hafeflocken reintun… Probiert es aus!)

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Smoothie-Maker: hier
(sehr empfehlenswert!!)

gestreifte Strohhalme: hier

Strohhalme mit Herzen: hier

Smoothie-Gläser: hier

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Uuund: schöne Feiertage euch allen!

:)

 

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recipe: lowcarb alternative zum kartoffelsalat

salat-kohlrabi

salat-kohlrabi

Die Idee für dieses Rezept entstand, wenn die besten Ideen meistens entstehen: mitten in der Nacht. Gähnende Leere im Magen hinderte mich am Einschlafen – aber ich hatte leider so GAR nichts Essbares Zuhause… Ok, stimmt so nicht. Es waren da: eine Flasche Sojasauce, ein Stück Parmesan, Chilischoten und Holundersirup…  Also fing ich an, zu überlegen, was ich denn bald Schönes einkaufen und kochen könnte – ganz ganz gaaanz bald! (die Überlegungen wurden unterdessen mit lautem Knurren meines Magens musikalisch untermalt…)  Und erst, als das Rezept in meinem Kopf fertig war, konnte ich einschlafen – es war drei Uhr. XD

HIER findet ihr übrigens noch mehr simple und leckere Rezepte von mir!

Here we go – lowcarb Alternative zum Kartoffelsalat – der

Kohlrabisalat!

Apropos: es gibt ein Paar Wörter, die mir nie sofort einfallen, wenn ich sie verwenden will – „Kohlrabi“ gehörte auch dazu, bis ich mir eine Eselsbrücke dazu ausgedacht habe – „Kanzler Kohl“ + „Rabbi“ (jüdischer Priester) lol :DDD

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Wichtig: putzt den Kohlrabi lieber zuviel, als zuwenig – dann hat er nachher keine nervigen Fasern drin :D

Ansonsten ist es ziemlich selbsterklärend – ich habe Kohlrabi geputzt, geschnitten, in Salzwasser gekocht, abgegossen, abkühlen lassen.

Dressing habe ich mir ausgedacht – Joghurt, Honigsenf (mmmh!!!) dazu, Salz/Pfeffer, und abgetropfte … Äh, wie heißen die jetzt??? Brauch wohl auch dafür eine Eselsbrücke… Ähh… Ah!! Ich habs. KAPERN :D Wie merke ich mir das jetzt? „Kapieren“ vielleicht?

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Nur so am Rande: Respekt an alle Foodblogger!! Ohne Fotografieren hätte die Koch-Action heute bestimmt nur ein Drittel der Zeit gekostet :D

kohlrabi-salat

 Guten Appetit!! Schreibt mir in die Kommentare, wer es ausprobieren will :D

_________________

Und vergesst nicht das
Gewinnspiel!!
Klick aufs Bild!

 

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rezept: Kichererbsen-Salat

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Ich hab abgenommen, und jetzt hab ich den Salat. Im wahrsten Sinne des Wortes…

Gewicht verloren habe ich unabsichtlich, ich war einfach dauernd beschäftigt und bin nicht wirklich zum Essen gekommen.  Ich fühle mich sehr wohl damit, und werde jetzt versuchen, das neue Gewicht zu halten, aber das ist bei mir leider super schwer, denn mein Stoffwechsel ist extrem unnormal und fies. Beispiel: wenn ich an einem Tag etwa nur eine Breze und einen Salat esse, und vielleicht noch einen Schokoriegel, verändert sich mein Gewicht nicht. Wenn ich dagegen noch später am Abend zwei Käsebrote zusätzlich esse, habe ich nachgewiesenermaßen am nächsten Tag ein halbes Kilo mehr drauf!!! Demnach hätte ich nach mehreren Käsebroten in 4-5 Tagen mein altes Unwohlfühl-Gewicht wieder drauf.

Wenn ich dagegen GANZ normal esse, wie alle anderen auch (ein Mittag- und Abendessen, bestehend aus z. B. Gemüsepfanne oder Nudeln mit Tomatesauce), nehme ich ZU!!

Ich weiß ehrlich gesagt keinen Rat. Im Moment versuche ich deswegen, mich an den Plan A zu halten (Breze und Salat). Ob das gut ist, und wie lange ich es so durchhalte, wird sich zeigen :( Ach ja, Sport bewirkt bei mir zwar, dass ich fitter werde, aber abnehmen geht nur durch den Verzicht auf Essen :/

Aber zum Topic:

heute gibt es einen Salat-Rezept! Meine allerliebsten Kichererbsen bringen Abwechslung rein, und Avocado ist eh was Tolles, was man zu selten isst :)

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Zutaten:

Salat (z. B. Feldsalat)

Brokkoli (bitte vorkochen :))

Tomaten

Avocado

Kichererbsen (gibts fertig gekocht beim DM)

Dressing: Zitronensaft, Joghurt, Senf oder Balsamico, Gewürze und alles, was ihr wollt.

tomaten

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Zur Zubereitung muss ich wohl nicht viel sagen! Einfach alles vermischen – fertig! LECKAAA :D

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recipe: Früchtekompott

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Die Frage ist: wieso bin ich nicht früher auf diese Idee gekommen??…

Gestern kaufte ich mir kernlose Weintrauben, die sahen gut aus! Leider entpuppten sie sich als wahre Täuschungskünstler, denn sie schmeckten im gleichen Maße schlecht, wie sie gut aussahen. P. probierte eine, verzog die Miene und schimpfte! Die Trauben waren super sauer! Dann sagte er mürrisch: „Schmeißen wir die gleich weg oder warten wir, bis die hier auf dem Tisch vergammeln?“ Er sprach aus Erfahrung, denn wir beide schmeißen Essen nicht so gerne weg. Man denkt immer: ach ja, wir werden das schon irgendwie verarbeiten! Bis es zu spät wird und das zu verarbeitende Zeug verdirbt.

Ich antwortete: „Nein! Ich mache ein Kompott draus!“. P. rollte leicht mit den Augen, denn er glaubte weder an den Wert des Kompotts, noch an meinen Willen, diesen zuzubereiten.

Er ging, und ich machte mich an die Arbeit. Mit wachsender Begeisterung vernahm ich die Ideen, die mir eine nach der anderen zuflogen! Erst schnitt ich noch einen (ebenfalls ungenießbaren) Apfel rein. Dann erinnerte ich mich an die tiefgekühlten Beeren, die auch schon seit Monaten traurig ihr Dasein fristeten, ohne gegessen zu werden. Ich wählte Himbeeren.

Als Krönung des Ganzen fand ich einen hausgemachten Hollundersirup, den wir mal geschenkt bekamen. Bestimmt schon vor einem Jahr!!! Er kam auch dazu! Noch etwas Zucker – gar nicht viel – kurz aufkochen – zudecken – ziehen lassen!

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Dann sind eurer Fantasie ebenfalls keine Grenzen gesetzt! Trink den Kompott:

  • Früchte drin lassen und dazuessen, warm
  • Früchte aussieben, kalt genießen!
  • Mit Sekt mischen!
  • mit grünem Tee mischen!

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Wie ihr seht, bin ich von der Einfachheit und Leckerheit (ähh ja) dieser Sache sehr begeistert! Und? Wer kocht es nach?

 

***

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rezept: gefüllte Tomaten

fertig

fertig

Zuerst einmal: seit langem mal wieder ein REZEPT! Sogar ein unabsichtlich veganes! Hat aber „keiner gemerkt“, hehe.

Noch etwas: ich musste improvisieren. Eigentlich hätte ich für die Füllung Coucsous gebraucht, und habe (natürlich NACH  Ladenschluß) mit Erschrecken festgestellt, dass ich keinen mehr zuhause habe. Dabei war ich mir sooo sicher! Naja, whatever.

Ststtdessen habe ich dann Polenta genommen, ist was Anderes, schmeckt aber auch super. Ihr müsst nur mit Wasser aufpassen, macht es am besten nach der Packungs-Anleitung. Ich hab zuviel Wasser erwischt und dadurch ist die ganze Füllung matchiger geworden, als mir lieb wäre…

Aber egal, los gehts!

Zutaten:

Tomaten / Frühlingszwiebeln /Couscous (in meinem Fall Polenta) / Champignons /nach Belieben Käse

und ein Esslöffel zum Tomaten-Aushöhlen (geht super leicht!)

zutaten

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Zubereitung:

Zwiebeln und Champignons putzen und schneiden. Anbraten.

Dann Polenta nach Packungsanweisung zubereiten. Zum Gemüse dazu tun.

Von den Tomaten einen „Deckel“ abschneiden, die Tomaten dann mit dem Löffel aushöhlen. Nicht das ganze Ausgehöhlte wegschmeißen, sondern nach eurem Ermessen zum Gemüsepolenta dazumischen. Vielleicht ohne Flüssigkeit, sonst wirds zu matschig – wie bei mir :(((((

aushoehlen

fuellung

Tja, danach einfach die Tomaten mit der Füllung füllen (mein Deutsch ist heute auf der Höhe)…

gefuellt

Dann, nach Wunsch, n Stückchen Käse drauf (dann is halt nicht mehr vegan, ne?) und den „Tomaten-Deckel“ wieder drauf.

Und ab in den Ofen!! Fragt mich bitte nicht, wie lange und bei welcher Temperatur. Bitte selber rausfinden! Ich weiß es wirklich nicht mehr! :P

fastfertig

FERTIGGGG!!!!

fertig2

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