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outfit: men´s style & rucksack

Kennt ihr den Herrn Perfektionismus?

... das ist dieser strenge Herr im maßgeschneiderten Anzug, der immer ein Auge auf einen hat und egal, was man gerade tut, neben einem steht und ins Ohr flüstert: "Meinst du wirklich, deine Leistung reicht aus? Nein, das ist noch nicht genug. Das geht noch viel besser, genauer, schneller. Wir wollen uns nicht mit "gut" zufrieden geben, auch nicht mit "sehr gut". Es muss perfekt sein!".

Wer dem strengen Herrn Perfektionismus aber immerzu nachgibt, muss mit Motivations-Einbrüchen oder gar Kräfteschwund rechnen. Guter Wille ist wichtig - aber man sollte nie vergessen, sich seine Erfolge einzugestehen und sich über sie zu freuen, das motiviert nachhaltiger, als ständiger Perfektions-Druck.

Mein bester Freund P.

ist einer der treusten Anhänger des Herrn Perfektionismus.

Einerseits profitiert P.´s Umgebung (mich inklusive) sehr stark davon, denn obwohl er in seinen eigenen Angelegenheiten ab und zu noch fünf gerade sein lassen kann, schaut es ganz anders aus, wenn er einen Auftrag hat oder Hilfe anbietet.

Andererseits ist es eine alljährliche Herausforderung, P. ein Geburtstagsgeschenk auszusuchen, denn der beste Freund des Herrn Perfektionismus heißt Anspruch :D


Als ich von A.E.P.* nach einer Kooperation gefragt wurde, dachte ich sofort an P.

Moderne sportliche Optik, Herstellung in Deutschland, recycelte Materialien - Vieles sprach dafür, dass der A.E.P.-Rucksack auch den Ansprüchen von P. gerecht werden könnte...

Ob sich das bewahrheitet hat? Seht selber!

P. sagt:

Der Rucksack von der Firma A.E.P.  (“Action Expresses Priorities”)  hat die Form eines Tornisters (ein Gepäckstück, das Soldaten auf dem Rücken tragen, veralt. Schulranzen).

Positiv:

  • der Rucksack ist sehr gut verarbeitet und besteht aus guten Materialen (Stoffe sind aus PET-recycelten Flaschen hergestellt)
  • er ist sehr geräumig und hat sehr viele Fächer

  • das unterste Fach, also am Boden des Rucksacks, besteht aus Leder, man kann ihn dadurch getrost auf den Boden stellen.

Negativ:

  • hohes Leergewicht
  • das hintere Notebook-Fach ist zu groß geraten. Da dürften selbst 17-Zoll-Geräte kaum Halt finden.
  • innen befinden sich links und rechts an den Seiten Fächer, doch leider zu weit oben. Etwas weiter unten hätte man sie für Trinkflaschen benutzen können.
  • leider ist das unterste Fach nicht wirklich abgesetzt vom Rest des Rucksacks. Das bedeutet, dass die oberen Dinge im Rucksack auf das untere Fach drücken.

Fazit:

Der Rucksack fühlt sich gut an und lässt sich sehr bequem tragen, da die Gurte leicht gepolstert sind. Geöffnet wird er durch einen durchlaufenden Reißverschluss nach vorne. Die vielen Fächer sollten allen Eventualitäten gerecht werden, wenngleich die Platzierung und Einteilung der Fächer noch Luft nach oben haben. Hier wäre ein Blick auf die Errungenschaften aus der Bergsteiger-Welt hilfreich gewesen.

Kaufen kann man ihn HIER.

 

Und wie findet ihr den Rucksack? Vielleicht schon eine Geschenkidee für euren Freund/Bruder/Vater? Ich will ja das Wort "Weihnachten" noch nicht in den Mund nehmen, aber ihr wisst selber - es ist schneller da, als man meint - und dann geht der Geschenke-Stress los :D


*  in freundlicher Kooperation mit A.E.P.

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Allgemein Leben thoughts

thoughts: #weihnachtenistindir

Gerade bei Menschen, die uns am nächsten stehen, fällt es uns oft am schwersten, unsere Zuneigung zu zeigen und Sachen zu tun, die nicht selbstverständlich sind, oder uns nicht sofort aufzuregen, wenn was nicht passt – dabei geht es meist um „Kleinigkeiten“, um Alltagssituationen, die manchmal ein Stolperstein sein und Disharmonie herbeiführen können. Nein, es muss nicht immer alles nur harmonisch sein, aber man bemüht sich oft nicht genug um Rücksicht und Toleranz.

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In Zeiten von gehypten Riesen-Egos und Ich-ich-ich-Mentalität möchte ich mir Gedanken machen, wieviel ich selbst eigentlich für Menschen tue, die mir am nächsten stehen. Heute soll es in meinem Fall um P. gehen (ihr habt ihn HIER schon mal zu Gesicht bekommen). Seit 14 Jahren ist er mein bester Freund und meine wichtigste Bezugsperson und seit 1o Jahren auch mein Mitbewohner in unserer sogenannten Etagen-WG. Große Zahlen, nicht wahr? :)

So oft, wie wir jeweils am Leben des anderen teilgenommen und einander beigestanden haben, haben wir uns aber auch schon in die Haare gekriegt. Logisch! Deswegen möchte ich im Rahmen der Otto-Aktion zum Motto „Weihnachten ist in dir“ (schaut euch den süßen Zeichentrickfilm dazu an!) darüber nachdenken, was ich persönlich Gutes tue, und zwar in meinen eigenen vier Wänden! Denn statt die Welt zu retten, könnte man ja auch damit anfangen, dass man nicht gleich an die Decke geht, wenn das Geschirr unabgespült blieb.

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Hier kommen vier kleine große Gesten:

  • Trösten

Wer kennt das nicht? Der Gute hat Schnupfen, und schon geht die Welt unter, denn er leidet mindestens wie ein ganzes Lazarett. Man selber kommt gerade von einem anstrengenden Arbeitstag und würde den Lamentierenden am liebsten mit einem „Tu nicht so!! Das „schwache Geschlecht“ sind einfach die Männer!!“ niederschmettern. In solchen Situationen schaffe ich es nicht immer – aber immer öfter, seine Hand zu nehmen und aufrichtig „Du armer! Soll ich dir einen Tee machen?“ zu sagen. Schließlich kann ein Schnupfen auch sehr unangenehm sein –  Anteilnahme dagegen macht jedes Leiden ein bisschen erträglicher. (Das gilt natürlich für alle Geschlechter!)

  • Loben

Wie oft hatten wir diese Situation: ich komme nach Hause, und weiß sofort: P. hatte gekocht. Man muss kein Detektiv sein, um zu erkennen, dass es mal wieder etwas mit der vollen Ladung Knoblauch war, und zwar schon vor einigen Stunden, weil der Geruch  kalt und abgestanden ist. Mmmhhh, lecker – NICHT! Sofort bin ich auf hunderachtzig und stürze mich auf P., als er zur Tür reinkommt. Dabei nehme ich es gar nicht zur Kenntnis, dass er extra nochmal unterwegs war, um mir meine Lieblings-Apfelsorte zu holen. Es kommt, wie es kommen muss – er ist sauer, dass ich undankbar bin, und ich bin sauer, weil ich in dem Moment nicht verstehe, wie er bei der vollgeknoblauchten Wohnung Dankbarkeit von mir erwarten kann.

Wie viel besser ist es, wenn ich es manchmal schaffe, fünf gerade sein zu lassen und sage: „Ohhh, voll lieb von dir! Danke für die Äpfel!! Übrigens, könntest du mich bitte nächstes Mal vorwarnen, wenn du mit Knoblauch kochst?“

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  • Ermutigen

Wenn einen mal wieder eine Pechsträhne überrollt – wie schön ist es, vom anderen zu hören: „Du schaffst das!“,  „Das wird schon!“,  „Alles wird gut!“. Den letzten Satz schicken wir uns auch oft per sms zu. So einfach – und soooo wohltuend!

  • Vertrauen

Gerade den Kontrollfreaks unter uns, die es gewohnt sind, alles selber zu wuppen, fällt es oft schwer, die Kontrolle abzugeben und jemanden einfach tun zu lassen, ohne „gutgemeinte“ Ratschläge, ohne Zweifel. Wenn man sich aber in sein Gegenüber hineinversetzt und sich vorstellt, wie es sich anfühlt, wenn man ständig von jemandem kontrolliert und bevormundet wird, wird schnell klar, dass sich jeder von uns viel besser entfalten kann, wenn er spürt, dass ihm vertraut wird.

Menschen zu Vertrauen fällt mir nicht schwer. Meine Grundhaltung ist eher so, dass wenn jemand behauptet, etwas tun zu können, dann glaube ich ihm das erstmal und zweifle es erst an, wenn ich sehe, dass es nicht funktioniert. Ich vertraue auch P. und trau ihm jeden Tag aufs Neue zu, dass er das Richtige tun und sein Leben meistern kann. Selbst wenn er einen „Fehler“ macht, tut es dem Ver- und Zutrauen keinen Abbruch, denn objektiv gesehen gibt es gar keine Fehler, sondern nur Situationen, wo etwas ganz anders läuft, als geplant. Solange man daraus etwas für sich mitnimmt, war es also kein Fehler, sondern eine Erfahrung.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine schöne Adventszeit mit weniger Ego, sondern mehr gesunder Selbstliebe und sozialen Verhaltens!

Mich würde interessieren – was tut ihr alles für eure Lieben??

 

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Otto

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