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Mode-Inspirationen Unterwegs

#mbfwb favorits 1: Tomcsanyi <3

Große Liebe

In diesem Beitrag hier seht ihr eins meiner persönlichen Highlights der diesmaligen Fashion Week - das erstmals in Kooperation mit der ungarischen Botschaft präsentierte Label Dori Tomcsanyi aus Budapest, zu der ich Gott sei Dank eine Akkreditierung bekommen hatte.

So eine enorme Dichte an tragbaren Teilen, die trotzdem frish, jung und trendorientiert sind, habe ich bei keiner Show, die ich sehen durfte, festgestellt. Ein Lieblingsoutfit jagte das nächste - allesamt clean und modern, aber gleichzeitig retro inspiriert und mit süßen und liebevollen Details angereichert - kleine Stickereien, abgesetzte Nähte und vor allem die gestylten Kombinationen sorgten permanent für Herzchenaugen meinerseits. Große, große Liebe! Auf so ein Outfit würde ich sogar sparen - und jeder, der mich kennt, weiß, dass Sparen absolut nicht zu meinen Stärken gehört ;) Allerdings sind die Sachen sogar relativ erschwinglich - die Preise bewegen sich zwischen 80 und 350 Euro. 

Soll man als Blogger objektiv sein?

Ich finde es nicht so einfach, bei den vielen dicht aufeinanderfolgenden Shows objektiv zu bleiben - oder ist es gar nicht nötig? 

Denn direkt vor Tomscanyi sah ich die Show von Eva Lutz an - und fand sie für den Laufsteg nicht angemessen. Keinerlei Innovation oder Ideenreichtum, fast nur tausend-Mal-gesehen-Teile, die zwar bestimmt sehr gut für den Abverkauf sind, aber die für einen Showroom geeigneter wären, als für den Laufsteg.

Man könnte (zurecht?) sagen, dass die Kollektion von Tomscanyi ja gar nicht mit Eva Lutz vergleichbar ist, aber ich sah die beiden nun mal direkt nacheinander und hatte bildlich gesprochen das Gefühl, als wäre ich aus einem stickigen Raum an die frische Luft gelangt. "Frisch" ist auch das erste Wort, was mir von allein in den Sinn kam, als ich im überhitzten Me Collectors Room mit wachsender Begeisterung die Kollektion sah.

Ebenso verliebt war ich in das Styling der Models - die stark toupierten und gewellten Haare und die süßen Glitzer-Sterne-Sticker im Gesicht - wie toll ist das bitte?

Ehrlich gesagt,

 

hat mich die Berliner Fashion Week diesmal nicht vom Hocker gerissen - was nicht an der Modewoche selber lag, die ja mittlerweile einige tolle Designer zeigt (vor allem im Berliner Modesalon), sondern daran, dass ich zu genau diesen Designern, die mich sehr interessiert hätten, keine Akkreditierung bekam.

 

Nach welchen Kriterien werden Blogger zu den Shows zugelassen?

 

Ich habe mittlerweile das starke Gefühl, dass wir "Micro"-Blogger und auch die Blogger auf dem mittleren Segment nicht nach bestimmten Kriterien wie beispielsweise Qualität der Beiträge, Interesse am jeweiligen Designer oder auch nicht nach Reichweite zu den Shows zugelassen werden, sondern dass ein Praktikant der Agentur einfach die Augen schließt und mit dem Finger die Liste der Interessierten Blogger entlangfährt, und der andere Praktikant sagt "Stopp!". Dann macht der erste Praktikant die Augen auf und verschickt eine Zusage an den Blogger, an den der Finger zeigte.

Klingt etwas übertrieben, aber so ist nunmal meine Erfahrung und mein Gefühl.

Ich bin natürlich dankbar, dass ich überhaupt dabei sein durfte und habe auch schöne und spannende Mode gesehen - aber ich gebe zu, dass mich die komplett unverständliche Vorgehensweise der Agenturen schon ärgert, zumal ich echtes Interesse an echter Mode habe.

Outfit

#mbfwb: outfit 3

Die lustigste Geschichte zu diesem Kleid geht so: ich stehe mit anderen Bloggern vor dem Zelt nach einer Show. Neben mir stehen 3 Fotografinnen und beratschlagen sich, ob sie mich für ein Foto fragen wollen: „Oh, die Tasche ist so cool!“ – „Ja, aber das Kleid ist nicht schön“ . Äh.  Alles klar. Das war dann mein Spruch des Abends und meine Antwort auf alle Fragen, hehe. „Komm mit zur Party!“ – „Kann nicht, mein Kleid ist nicht schön“ :DDD

Ich weiß, dass Geschmäcker verschieden sind – und trotzdem war es eine gute Übung fürs Selbstbewusstsein.

Ich persönlich liebe das durchsichtige Etwas von Monki und hätte bloß gerne mehr Alternativen zum Drunterziehen, nicht bloß das schwarze Slip-Dress. 

Und wundert euch nicht über zwei verschiedene Taschen auf den Bildern:  Indoor trug ich meine schwarz-weiße Furla, auf den Bildern vor dem Zelt die Apfelsaft-Tasche: das kommt daher, dass ich die Apfelsafttasche die Tage zuvor ausgeliehen hatte und sie am Nachmittag zurückbekam und mir sofort umhängte :) Ich liebe aber beide!


Hier sind die bisherigen Fashion-Week-Berichte:

Das erste Outfit von der Fashion Week  |   Fashion Battle 1   |   Zweites Outfit   |  Fashion Battle 2   |   Backstage Bericht Rebekka Ruétz


  

Recently

o ja:

für Ruhe und ungeschminkte Tatsachen

oje:

jeeeeeden verdammten Morgen wache ich viel zu früh auf, obwohl ich hätte ausschlafen können – und zwar weil Kinder/Nachbarn/Hunde/Rasenmäher/Postboten einen dermaßen abartigen Lärm machen, dass Schlafen nur beim geschlossenen Fenster möglich ist (bei Postboten hilft natürlich auch das nicht). Der Postbote gestern hat geklingelt, obwohl die Sendung gar nicht mal für mich bestimmt war, und der Empfänger zuhause war! Aber Hauptsache, erst das ganze Haus vorsichtshalber anklingeln ?

Unsinn der Woche:

Gerade noch bekomme ich den Brief vom Zoll in Frankfurt (warum nicht München??), dass meine Kooperations-Sendung dort liegt und erstmal verzollt werden muss, dann bekomme ich 5 Minuten später eine Mail von dem Shop, von dem ich diese Sendung habe, bloß von einem anderen Ansprechpartner, mit ner Kooperationsanfrage! Hää?? Da weiß die rechte Hand echt nicht, was die linke tut…

gesucht:

weiße Sneakers… Irgendwie gar nicht so einfach! Meine geliebten 2 Jahre alten von Zara (die ihr hier auf den Bildern seht!) haben ein Loch, das immer größer wird – aber die Passform ist nicht mal bei Adidas so gut wie bei denen… Ach, mein Herz hängt einfach noch dran…

festgestellt:

ich bin langsam auch Wimpern-süchtig… Seit ich meine Wimpern-Extensions habe, möchte ich sie (zumindest in nächster Zeit) nicht mehr missen – aber ständig muss man zum Nachfüllen rennen, das nervt etwas… Am Montag nehme ich euch zu meinem Termin mit auf Snapchat (@nachgestern) ?



 GET MY LOOK

 

dress: Monki (same in black) |  sneakers: Zara (old, but similar here)

 bag: Furla  |  apple juice bag: Accessorize (old, also cute one here)

photos: indoor: Swantje, outdoor: Diana


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Mode-Inspirationen Unterwegs

#mbfwb: Rebekka Ruétz Backstage & Show

Fast magisch anmutender Steamer-Dampf,

die mysteriös funkelnden Lippen eines einsam im Trubel sitzenden Models,  

die monströse Hektik im Make-Up-Bereich und noch ruhende und dunkle Laufsteg  –

–   ich liebe es, Backstage zu sein.

Ich liebe die Athmosphäre und ich liebe es, Stylisten zu beobachten, die oft selbst total interessant aussehen und einen ausgefallenen Style haben.

Meine Aufregung war kaum in Worte zu fassen, als ich erfuhr, dass ich mir bei Rebekka Ruetz Backstage einen Eindruck über die Vorbereitungen kurz vor Beginn der Show machen konnte. 

Es war eine kleine Weltreise, um das Zelt herum, an einigen Security-Menschen vorbei. Ich ließ den Trubel vor dem Zelt hinter mir, um mich in einen ganz anderen Trubel zu begeben – den Trubel, der den Abschluss einer langen Vorarbeit bildete. In nicht mal mehr einer Stunde würde diese Vorarbeit in ihren Höhepunkt münden – nämlich in die Runway Show. 

Hinter den Kulissen herrschte Spannung und gleichzeitig eine konzentrierte Gelassenheit – viele Menschen an einem verhältnismäßig engem Raum, grelle Lichter nur an den Schminktischen und im restlichen Raum – Dunkelheit. 







Die Show




… Als ich dann  zur Show ging, trug ich ein kleines Geheimnis mit mir – ich wusste schon, wie das Makeup aussehen wird und hatte die Kleider schon angefasst – tolltolltoll! :)

Die Show fing (wie im Winter auch schon) mit einem kleinen Film an, in dem Rebekka erzählte, was sie diesmal inspiriert hat. 

Die Kollektion SS17 heißt „Funkart“ und interpretiert barocke Gemälde aus dem Schloß Ambras in Innsbruck in einem wilden Mix mit modernen Elementen wie z. B. Lederbustiers und einer gehörigen Portion Ironie. Der offizielle Pressetext nannte es „reflektierte Respektlosigkeit“. 

Die Looks bestanden zur Hälfte aus natürlich fließenden Stoffen, und zur anderen Hälfte aus festen Röcken, die natürlich an die steifen Reifröcke der Barockzeit erinnern.



Mode-Inspirationen Unterwegs

#mbfwb: Fashion Battle part 2

Fashion Battle geht in die zweite Runde, diesmal mit Philomena Zanetti und Maisonnoée – beide Labels kann ich eines nicht nennen – nämlich „spektakulär“. Maisonnoée sah ich schon im Winter und es traf meinen Geschmack damals besser als jetzt – es hatte etwas mehr Statement-Charakter und kam nicht so konservativ-harmlos daher. Die Show selber war allerdings wieder sehr liebevoll gestaltet – so war auch diesmal ein Live-Musiker dabei, das ist schon toll!

Philomena Zanetti mutet meines Erachtens modern, lässig und urban zu – wenn auch sie womöglich etwas an dem Virus leidet, der sich im Allgemeinen auf viele Fashion-Week-Teilnehmer ausgebreitet zu sein scheint – der Wille zur Kommerz. In Deutschland ist es aber gleichbedeutend mit Zurückhaltung, was Innovation und modischen Freigeist angeht – um es diplomatisch auszudrücken. Denn die kaufkräftige Zielgruppe der Designer ist leider selbst wenig wagemütig…

Manch einer mag erwidern, dass es ja auch in der Mode nicht immer auf Biegen und Brechen innovativ sein muss – ok, mag sein, aber auch bei klassischer, sehr tragbarer Kollektion sollte idealerweise ein I-Tüpfelchen, etwas Eigenes, ein Topping auf dem Cupcake nicht fehlen.

Lange Rede, kurzer Sinn – ihr habt die Wahl!

Wer von den beiden minimalistischen Labels gewinnt die zweite Runde des Fashion Battle?


ERSTE RUNDE FINDET IHR HIER!








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Outfit

#mbfwb outfit 1: maxi dress

Outfits shooten während der Fashion Week ist eine Sache für sich. Einerseits total entspannt, weil man sowieso schon herausgeputzt ist, die Kamera einfach immer dabei hat und auch stets irgend ein Blogger in der Nähe ist, der schnell die Bilder schießen kann – und andererseits total stressig, weil man im Turbo-Tempo shooten muss: oft bleiben zwischen den Shows oder Terminen nur 10 Minuten Zeit übrig. Wie dem auch sei –  ich bin nach dieser einen Woche mit unglaublich vielen Bildern nach München zurückgekehrt – Mission „Content erstellen“ erfüllt!

Die Story zum Look

Dieses Kleid lag laaaaange bei mir rum und ich trug es einfach nicht. Ausgesucht habe ich es im Showroom von Gina Tricot vor einigen Monaten. Als ich für die Fashion Week packte, dachte ich plötzlich daran und nahm es mit – mehr noch, gleich am ersten Tag der Modewoche schlüpfte ich spontan rein und war mit einem Wisch komplett angezogen. Das ist das Praktische an solchen Kleidern! Und natürlich durfte meine Lieblingsbrille von Transitions nicht fehlen – die trug ich bis auf einen Tag ständig!

Wie sehr ich diesmal bei mir angekommen bin, sieht man am Schuhwerk. Birkenstocks forever!


  dress: Gina Tricot* (old, but another very nice here)  |  sandals: Birkenstock |  bag: Furla  |  frames: Freudenhaus*

*gifts or samples

photos: Patrick

Recently

o ja:

für (wenige) Menschen, denen Erfolg tatsächlich weniger wichtig ist, als bei sich zu bleiben. Sehr angenehm für alle Anwesenden!!

oje:

ich habe 1500 Fotos von der Fashion Week mitgebracht – und habe kein einziges mit meiner lieben Freundin und Gastgeberin Vickie ? Das kann passieren, wenn beide so viel unterwegs sind, dass man es höchstens schafft, sich zufällig für 5 Minuten vor dem Zelt zu sehen, um sich dann erst zuhause spät nachts in der Küche zu treffen und dort gemeinsam eine gute-Nacht-Zigarette zu qualmen…

festgestellt:

im Speisewagen des ICE zu reisen ist tausendmal angenehmer, als im normalen Abteil… Und wenn man gaaaaanz langsam isst oder auch nur trinkt, kann man dort ja auch ein paar Stunden bleiben. Der einzige Nachteil: keine Steckdosen (tschüß, Akku!)

genossen:

die Fashion Week war für mich ein langersehnter Ausbruch aus meiner Routine. Manch einer könnte womöglich gar nicht verstehen, warum ich mein Leben überhaupt als Routine empfinde, aber momentan strengt mich jede noch so kleine wiederkehrende Handlung an… Ich will was Anderes erleben, umziehen, alle Uhren auf Neu stellen!

überrascht:

war ich, als wir plötzlich doch noch zur Dandy-Diary Party am Montag abend reingelassen wurden. Die Schlange war riesig, und wir standen schon ca 40 Minuten an, sind kaum vom Fleck gekommen, befanden uns somit immer noch in der Mitte des Schlange und waren kurz davor, heimzugehen, als plötzlich einer kam, fragte, wieviele wir sind (wir waren zu siebt) und daraufhin nur meinte: „Kommt mit“ – 2 Minuten später waren wir drin… So kann´s gehen, hehe.

getrunken:

die ganze Fashion Week durch kaum Alkohol! Sehr ungewöhnlich, da es zwischen den Shows immer kostenlosen Sekt gibt… Lag wohl an der oben erwähnten Dandy-Diary-Party, die gemeinerweise immer direkt VOR dem Start der Fashion Week stattfindet – und dank der man schon fix und alle ist, bevor die Haupt-Aktion überhaupt losgegangen ist.


Oben: ich mit Sophie (unser Wiedersehen war viel zu kurz ?)                                                                             Unten rechts: mit Patrick (Bild von Steffi)




SHOP MY OUTFIT


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thoughts Unterwegs

mbfwb #4: von hasstiraden, marketing und selbstzweifeln

Kommt her, Hater und macht einen Shitstorm, denn ja, ich mache mir hier in Verbindung mit der Fashion Week in Berlin Gedanken über mich selber. Und ja, es ist mir wohl bekannt, dass es bei der Fashion Week um was anderes geht, als um mich, aber hey! Seid doch ehrlich, meine lieben, in wem noch außer mir löst die Fashion Week (bei der es nicht um uns selbstverliebte selbstdarstellungsgeile Blogger geht) oft akute Zweifel an sich selbst aus?

Zweimal im Jahr spüre ich besonders viel Input, besonders viel Unterstützung von Gleichgesinnten aus ganz Deutschland – aber auch besonders viel Unsicherheit. Und wer ist die Mutter aller Selbstzweifel? Es ist der Vergleich mit anderen! Und es ist ganz natürlich, dass dieser Vergleich nicht aus bleiben kann und ich denke auch nicht, dass er ausbleiben soll. Denn indem man sich vergleicht, kann man sich auch besser positionieren und auch lernen, zu sich selber zu stehen, allen anderen zum Trotz!!!

Hier möchte ich auf ein Paar Thesen und Gedanken eingehen, die oft diskutiert und kritisiert werden, meist von Leuten, die selber keinen Deut besser sind. Und nein, ich bin auch nicht besser! Aber ich gebe es wenigstens zu und stehe dazu. Legen wir los!

 

mbfw-fashionweek-fashion-blogger-modeblogger-presse-runway-designer-fashionshow-laufsteg

Mainstream, Blogger und ich

Ja, die meisten sind Mainstream! Und auch ich – ich bin zwar anders als die anderen, aber nicht anders genug.

Mein Instagram-Account ist zum Beispiel hell, symmetrisch angeordnet und ich prüfe genau, ob ein Bild, das ich hochladen will, auch zum Account passt. Ich stehe auf weiße Hintergründe, Vitra-Stühle, Kupfer-Lampen und Ananas. Allerdings bleibt der ganz große Durchbruch bis jetzt weg – weil ich in anderen Dingen wieder zu anders bin als die große Zielgruppe. Ich bin weder reich, noch richtig schön, noch richtig jung, noch habe ich Modelmaße – und es fällt mir übrigens nicht immer so leicht, mich damit abzufinden. Vielleicht mache ich einen selbstbewussten Eindruck auf euch – aber die Wahrheit ist: es gibt Phasen, wo ich zu mir gut stehen kann, und es gibt Phasen, in denen ich mich hasse. Und es wird wohl ein lebenslanger Prozess sein, zu lernen, mich immer mehr anzunehmen. Der Mainstream bietet dabei einerseits Orientierung (ich weiß, was gut ankommt, kann ab und an mitschwimmen und mir dadurch etwas Bestätigung holen), und andererseits ist gerade Mainstream das, was mich daran hindert, richtig erfolgreich zu sein. Denn dieser kleine Teil an mir, der zu anders ist, verhindert, dass sich große Massen mit mir identifizieren können.

Blogger wollen nur sich selber darstellen

Immer wieder unglaublich – es ist wohl schon lange in, über die Fashion Week herzuziehen: ach, die ganzen Blogger und anderen Wichtigtuer, ach ach ach. Dazu möchte ich sagen –  Fashion Week besteht nicht ausschließlich aus Bloggern und Wichtigtuern ;) Eigentlich geht es darum, dass Designer ihre Kunst und Arbeit der Presse zeigen, um die Sachen dann verkaufen und davon leben zu können, denn auch Designer können sich leider nicht von Stoff ernähren.
Warum soll man dieses Mode-Event als solches dann nicht gutheißen??
Nur weil sich irgendwelche hohlen Blogger oder Z-Promis aufspielen und sich für VIPs halten oder sogar gehalten werden, heißt es nicht, dass das Event scheiße ist, sondern eben nur, dass die besagten Blogger und Promis hohl sind… Und es gibt Gottseidank auch welche, denen es wirklich um die Mode geht.

Außerdem sehe ich bis zu einer gewissen Grenze nicht Verwerfliches dabei, auch selbst Freude an der Mode zu haben und die Fashion Week als Gelegenheit zu nehmen, sich zu zeigen – wenn man dabei nicht vergisst, dass es in allerersten Linie um die Designer und ihre Arbeit geht.

Blogger sagen ehrlich ihre Meinung

Na ja!!…

Ich spreche lieber von mir selbst. Ja, ich persönlich tu meistens genau das (vor allem in letzter Zeit – am Anfang habe ich mich nicht richtig getraut): ich sage geradeheraus meine Meinung, und die ist nicht immer nur positiv. Oft ist es schwierig, weil jemand, der bloggt,  bitteschön den Spagat zwischen authentisch sein und Geld verdienen schaffen soll. Ich sage ganz ehrlich – mittlerweile habe ich mich entschieden, dass ich lieber Firmen vergraule, als mich verbiege und euch eindeutig negative Tatsachen verschweige. Außerdem finde ich, dass eine Firma negative Kritik verkraften sollte, mehr noch – eigentlich darüber dankbar sein und sie als Chance nehmen sollte, daran zu wachsen. Totale Idealvorstellung, ich weiß! Aber ich werde nicht davon abweichen. Übrigens: die meisten Firmen tun tatsächlich so, als wären sie dankbar für die Kritik. Ob sie es aber auch so meinen, erfährt man meist erst, wenn man wieder eingeladen wird – oder eben nicht!

Denn in Wirklichkeit wollen die meisten Firmen keine Kritik, sondern die Kritiker loswerden und dafür Leute um sich versammeln, die nicht aufmucken, weil sie sich einen Vorteil erhoffen. Das nennt sich dann „win-win-Situation“ ;)

portrait

Fazit:

 

Warum sind so viele Leute Mainstream? Na, weil sie nicht anders wollen – oder nicht anders können!

Ich würde vorschlagen – statt die ganze Zeit auf den Anderen rumzuhacken – seid einfach erstmal ehrlich zu sich selbst. Wollt ihr Reichweite? Dann sagt – wir wollen Reichweite, und tut nicht so, als wäre es euch äußerst unwichtig! Mir ist Reichweite schon wichtig (auch wenn nicht das Allerwichtigste) – weil sie mir die Bestätigung und Wertschätzung meiner Arbeit gibt!! Außerdem ist es berechtigt, wenn ich mehr Geld damit verdienen kann, wo ich so wahnsinnig viel Lebenszeit, Nerven und Herzblut investiere!

Trotzdem – für Reichweite tu ich nicht alles. Die Ehrlichkeit geht vor.

Was die Selbstdarstellung angeht – sorry – gerade personal style-Blogs funktionieren nunmal durch Selbstdarstellung. Zeigt euch ruhig, aber denkt dran – ihr seid trotz allem nicht der Nabel der Welt! Es gibt immer noch jemanden, der cooler und wichtiger ist, als ihr. Zum Beispiel, Mutter Theresa ;)

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Outfit Unterwegs

mbfwb #3: three looks

Die Fashion Week dreht sich eigentlich um neue Kollektionen der Designer – setzt die ganze bloggende Meute aber nervigerweise unter Druck, gut und besonders gut auszusehen. Auch ich verfiel dem Drang der Eitelkeit und versuchte, meine Outfits zu planen, bin aber kläglich gescheitert, nachdem meine Wohnung aussah wie Zara während des Sales – überall Kleiderhaufen und Schuhberge. Der einzige Ausweg aus dieser Misere war, aufzugeben und einfach alles, was man mag und worin man sich wohlfühlt, in der Koffer zu schmeißen und zu hoffen, dass es schon irgendwie zusammenpassen wird aber auch, dass der Koffer zugeht! So habe ich es gehandhabt, um in Berlin festzustellen, dass sich aus den mitreisenden Klamotten für die vier Tage genau drei Outfits zusammenstellen lassen – ohne Wiederholungen, wohlgemerkt. Denn dank einer Macke von mir, nie dasselbe Kleidungsstück zwei Tage hintereinander zu tragen, kamen Wiederholungen nicht in Frage. Fail! Also musste die Macke verdrängt werden, da ich nunmal bei diesen Temperaturen nicht nackt gehen konnte. Deswegen seht ihr hier nur drei Outfits, die Wiederholung lassen wir aus.

Das erste Outfit gefällt mir sehr gut – die Kombi aus meinem geliebten Mantel und meiner nicht minder geliebten Nadelstreifen ist aber zugegebenermaßen nicht wirklich warm, sondern eher was für den Herbst.

Das zweite Outfit gefällt mir auch, ist aber, was die Wärme angeht, oben hui, unten pfui. Ich stehe ja total auf zerrissene Jeans, und das hier ist ein besonders cooles Exemplar (vor allem, weil es bei meinen 164 cm echt schwierig ist, Jeans zu finden, an denen die Risse sich genau an den Knien befinden. Bei mir hängen die Risse meist unter den Knien ^^), aber die Bein-Ventilation wäre wohl im Sommer angenehmer, hehe.

Und das dritte Outift war ein Kompromiss. Es war warm – aber richtig styish finde ich es nicht. Ihr??

___

Und hier geht es zu den anderen Posts über die Berlin Fashion Week Januar 2016:

Bericht – Shows
Bericht – Events

 

LOOK 1

GET THE LOOK

 

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photos: Vickie <3

LOOK 2

Kommentar von P.: „Bist du hingefallen?“- Ich: „Häää?? Nein, warum?“ – P.: „Na, da sind Löcher an den Knien, hihi“.

Typisch Männer :D Ich kenne eine Geschichte, wo sich einer eine sauteure Designerjeans, die wunderschön „kaputt“ war, zugelegt hat, mit ganz durchdachten Löchern, wenn man das so sagen darf. Dann fand seine Oma diese Jeans und – Trommelwirbel – hat sie tatsächlich geflickt. Stellt euch vor, wie grün und blau sich der stolze Jeansbesitzer geärgert hat! Arme Oma, sie hat es doch nur gut gemeint. Wie soll es die Kriegsgeneration auch verstehen, dass wir absichtlich kaputtgemachte Kleidung tragen?

Ok, zurück zum Thema – die Jacke sah ich vor dem Fashionweek-Zelt ganze zweimal. Grr. So ist es bei Zara-Sachen, nix mit Individualität! Ich hätte ja viel lieber das Orignal von Acne, aber ob ich sie mir noch in diesem Leben leisten können werde, ist sehr, sehr fraglich :D

 

GET THE LOOK:

jacket: Zara (sold out, similar or this one)

blouse: Zara (old, similar here)

jeans: H&M (sold out, similar)

bag: Furla (other nice color here)

boots: Zara (similar)

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photos: Patrick <3

 

LOOK 3

Dieses Outfit hier war das Resultat des saukalten Wetters und meines weiter oben erwähnten komischen Pack-Verhaltens – ich habe tatsächlich zu wenig mitgenommen!! Also habe ich mir im Vorbeigehen bei Bershka ein Strickkleid für 10 Euro im Sale gekauft (Hauptsache, warm!!) und zog meinen schwarzen Rollkragenpulli drunter und meine Kunstpelz-Jacke drüber, und trotzdem habe ich gebibbert.

Besonders fashionable finde ich den Look echt nicht, aber irgendwie war mir das am letzten Fahsionweek-Tag schon egal. Lag wohl daran, dass der für Trends verantwortliche Gehirnteil  abgefroren war…

 

GET THE LOOK:

fake fur coat: Zara (sold out, similar)

knit dress: Bershka (sold out, similar)

bag: Furla (other nice color here)

boots: Limelight (similar)

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photos: Andy

 

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Lifestyle Unterwegs

mbfwb #2: events

Gerade für Blogger besteht die Fashion Week nicht nur aus Fashion Shows, sondern auch aus spannenden Events. Ok, spannend ist so eine Sache - aber man kann es ja auch als Event-Veranstalter genauso weig allen recht machen, wie als Blogger oder als sonst jemand.

In dieser Woche war ich (zum ersten Mal) auf der Panorama Messe, (nicht zum ersten Mal) in der Hashmag Blogger Lounge und im Disney Fashion Open House. Das Fashion Blogger Café habe ich diesmal ausgelassen, weil ich mit dem neuen Konzept durchaus nicht einverstanden bin - früher war je gerade das der Sinn des Cafés, dass alle Blogger sich auf einem Haufen treffen und netzwerken konnten. Dieses Mal wurden die Blogger nach Reichweite aufgeteilt und an drei verschiedenen Tagen getrennt voneinander empfangen. Das fühlt sich wie Verrat und Abschieben von denjenigen an, die dem Fashion Blogger Cafe erst einmal halfen, so weit zu kommen, wie es jetzt ist. Jetzt, wo man nicht mehr auf uns angewiesen ist, lässt man uns das auch spüren, was ich eher semi-schön finde.

Aber darum soll es hier nicht gehen. Legen wir also los!

1. Panorama Messe

Leider war ich nur zu einem "Blitz"-Besuch da - ich dachte, die Messe hat länger auf, aber um 18 Uhr war alles komplett vorbei. In einer Stunde schaffte ich ca 5 Stände - und es gab NEUN HALLEN, nach Themenbereichen wie "Modern Woman", "Casual Classics" oder auch "Shoes&Accessories" sortiert. Außerdem gab es einen riesigen Street Food Market! Nächstes Mal weiß ich bescheid und komme für mindestens einen kompletten Tag.

Allerdings muss ich sagen - noch nirgendwo bei meinen Berlin-Besuchen traf ich auf so viele unfreundliche Menschen. Gleich am Eingang traf ich zufällig eine Dame, die ich aus München kannte, als es hieß: "Ohh, Esra, hallo! Was machst DU denn hier? Äh ich meine, äh, blöde Frage".

Stimmt, blöde Frage!

Auch an verschiedenen Ständen hatte ich oft das Gefühl, dass ich gar nicht erwünscht war. HALLO? Steht ihr auf einer Messe, damit euch keiner sieht? Diese Logik verstehe ich nicht.

Nichtsdestotrotz hier meine Favoriten: die blaue Hose und das Shirt mit Punkten ist von Noer Denmark, die beiden Taschen von Glamorous.

Das Coole an Messen ist für Blogger, dass man die Sachen in "echt" begutachten und schnell Kontakte für eventuelle Kooperatiolnen knüpfen kann. Außerdem mag ich die "Win-Win"-Stimmung dort sehr gern - und es ist spannend, die Einkaufspreise zu sehen. Als "normaler" Konsument macht man sich üblicherweise keine Gedanken darüber, was die Sachen eigentlich im Einkauf kosten :)

2. Hashmag Blogger Lounge

Foto: links - Sarah, rechts - Vickie <3

Ich hatte das Hashmag Event noch vom Sommer in allerbester Erinnerung.

Leider konnte dieses Mal da nicht ranreichen. Es war natürlich trotzdem sehr nett, da die Organisatoren und auch die meisten Blogger nett waren, aber die Organisation selbst könnte besser sein. Vor allem von dem Essen war ich enttäuscht - wie bitte, Fertiggerichte, die in Plastikschalen in die Mikrowelle geschoben werden und dann sogar in der Plastikschale gereicht werden??? Und das im Zeitalter von PR-Agenturen, die sich für den kleinsten Pressday richtig ins Zeug legen und nicht nur frisch zubereitetes Essen anbieten, sondern es auch noch optisch so gestalten, dass man es als auch Blogger gerne fotografiert! Wirklich, wer will auf meinem Instagram Account asiatische Nudeln (die es übrigens nicht mal vegetarisch gab!!) in einer Plastikverpackung sehen??

Außerdem haben wir am Ausgang keine Goodiebags bekommen, obwohl noch einige Taschen direkt vor unserer Nase  standen - was natürlich überhaupt nicht wild wäre, wenn die Veranstalter nicht bei der EInladung groß damit werben würden, was es für tolle Goddiebags gibt. Seltsam!

Allerdings gab es auch ein absolutes Highlight - man konnte bei Clockhouse ein Daumenkino erstellen lassen!! Tolle Idee :)

3. Disney Fashion Open House

Disney Fashion Open House ist was fürs Herz und für das Kind in uns. Es macht einfach Spaß, weil es dort eher einer Entdeckungsreise als einem Showroom gleicht :)

Alle Brands, die eine Disney-inspirierte Kollektion auf den Markt bringen, werden dort gezeigt. Diesmal dabei: Essentiel, Star Wars-Edition von Adidas, Marc Jacobs, wahnsinnig coole und abgefahrene Schuhe von Irregular Choice, Alvarno, Markus Lupfer, Vans und der berühmte Star-Wars-Schmuck von Malaika Raiss.

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Lifestyle Unterwegs

mbfwb #1 : runway shows

Die #Fashionweek ist gerade mal vorbei, und schon präsentiere ich euch einen Bericht. Dieses Mal habe ich mich entschieden, dabei anders vorzugehen. Statt die Fashion Week in Tage aufzuteilen, schreibe ich erst über die Mode, die ich gesehen habe, dann im Teil 2 über die Events und im Teil 3 werde ich mir alles vom Herzen reden, was mich als Bloggerin und auch persönlich während der Fashion Week besonders aufgeregt, fasziniert oder überhaupt beschäftigt hat. Im Teil 4 seht ihr dann meine Looks, die ich getragen habe. Omg, es war einfach sooo krass kalt!!! Aber egal – los gehts!

 

1. Sportalm Kitzbühel

Sportalm ist ein Unternehmen, das hauptsächlich Trachten und Skimode produziert, und zwar in der Nähe von Kitzbühel und in Bulgarien, was zwar teurer ist, als in China zu produzieren, aber zur Philosophie des Unternehmens gehört. Sogar das Sportalmmagazin wird klimaneutral hergestellt, d. h. pro Magazin werden 24 Bäume gepflanzt.

Allerdings hat die Kollektion eben eher nach einem Unternehmen, als nach Fashion ausgesehen. Trotz schöner Stoffe und guter Verarbeitung hat Innovation im Design, sowie Internationalität und Trends gänzlich gefehlt, die Stylings der Outfits waren nicht stimmig (vor allem die Schuhwahl), die Choreographie und Posen der Models waren anscheinend nicht genau abgesprochen. Echtpelz und das kleine leidende Baby auf dem Arm eines Models fand ich überflüssig, und auch die Organisation funktionierte leider nur mangelhaft: lange Schlangen am Einlass selbst bei vorhandenen Eintrittskarten, Ausfälle bei der Musik und Licht… Da konnte es auch der musikalische Live Act nicht wirklich retten. Schade!

sportalm-mbfwb

Fazit:

ich fände es konsequenter und stimmiger für das Label, sich auf sportliche Linie zu konzentrieren. Die Kollektion ist für den Laufsteg meiner Meinung eher weniger geeignet…

 

2. Rebekka Ruetz

 

Rebekka Ruetz (die Aussprache „Rütz“ ist übrigens falsch, habe ich gelernt) stammt aus Tirol.

Genau dieses war auch das Thema ihrer neuen Kollektion, die mit einem rührenden Kurzfilm voller Heimatliebe begann.

Was ich gesehen habe, hat meinen Geschmack auch eindeutig mehr getroffen, als die Sommerkollektion. Die Farben waren ruhiger, schwarz, grau und gemustert wie Gebirgsgestein, hellblau wie der Tiroler Himmel. Die sehr femininen Schnitte und die breiten Taillengürtel blieben.

Ich mochte die Jacken mit Schößchen am liebsten, und war wirklich hingerissen von den wunderschönen romantischen Flechtfrisuren. Die Models mit ihren Hüten sahen aus, wie einem Roman des 18. Jahrhunderts entsprungen, romantisch traditionell, um das mal so zu benennen. Hach!




3. Lavera fashion show

Die Naturkosmetik-Marke Lavera kennen wohl alle – schön, dass sie auch bei der Mode mitmischt – nämlich als Veranstalter des Lavera Showfloors, einer Art Messe, Pop-up-Stores und Modeschauen.

Ein echt cooles Event mit spannender Mode, und das alles mit einer vernünftigen und zukunftsorientierten Philosophie! Endlich steht nicht nur das Design im Fokus, sondern auch die Nachhaltigkeit. Die Menscheit sollte die Tatsache, dass sie mit ihrem unverantwortlichen Handeln am eigenen Ast sägt, langsam ernster nehmen!

Immer schneller, immer neuer, immer etwas, was man noch nicht gesehen hat  – Seenbefore, die erste deutsche Online Boutique für 2nd Hand Designer Mode, hält dagegen. Auch das, was schon gesehen wurde, ist schön – weil jedes Kleidungsstück eine Geschichte erzählt und den bewussten Umgang mit Konsum fördert.

Die Runway-Looks wurden von der Stylistin Julia Weller dementsprechend aus einzelnen Vintagestücken verschiedener Designer zusammengestellt, ein einzigartges Konzept, finde ich.




4. Lavera green fashion award

 

Schon zum zweiten Mal gibt es diesen Award, mit dem Lavera junge Newcomer-Designer fördert, die sich der nachhaltigen Herstellung verpflichtet haben.

Dieses Jahr waren Paul Iby mit Johanna Winklhofer, Juliane Kaatzsch und Laura Struthoff die Finalisten. Den ersten Platz gewann Paul und Johanna, sie waren auch meine Favoriten. Experimentelle Mode mit ironischem Touch und eine sehr interessant gestaltete, überraschende und majestätisch wirkende Show – ein Model wurde zum Beispiel von zwei männlichen Models, die obenrum nur mit riesigen Halsketten bekleidet waren, auf einer Barre über den Laufsteg getragen!

Die Moderation übernahm Johanna Klum, die Preisträger wurden von der mittlerweile in die Jahre gekommenen, aber immer noch süß wirkenden Yvonne Catterfeld verkündet.





5. Maisonnoée

Maisonnoée debüttierte auf der diesjährigen Fashion Week, die Designerin Sophie Böhmert hat das Label 2013 gegründet. Die Kollektion war komplett ein- oder zweifarbig gehalten und zeigte schlichte, aber kraftvoll wirkende klare Schnitte.

Besonders auffällig fand ich die vielen Leder-Stücke, gerade das Maxi-Lederkleid war unglaublich wirkungsvoll.

Der Aufbau der Show war echt gut durchdacht, sie begann mit Gänsehaut, verursacht durch die 3 Musiker von der Palastband. Ich saß direkt vor ihnen und hätte sie also nicht nur hören, sondern auch gut beobachten können, wäre ich nicht mit dem Fotografieren beschäftigt :) Anfangs sah man Stücke in schwarz-rot, nach und nach wurden navy und dunkelgrün eingeführt, aber mehr als zwei Farben kamen in den Outfits nie vor.

Insgesamt war das eine wirklich sehr edel wirkende Kollektion mit einigen Lieblingsstücken, die ich euch hier zeige!


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