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outfit: punkte rock

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Ein Hoch auf flexible Schneiderinnen!

Einen einzigen Nachteil beim meinem Umzug nach Berlin gibt es schon, und zwar: ich muss neuen Zahnarzt, Hausarzt, Friseur, Kosmetikstudio und eine neue Änderungsschneiderei finden. Zumindest der letzte Punkt ist jetzt abgehackt! Die Dame ist kompetent, super lieb, die Preise sind gut, sie ist nur 6 Minuten zu Fuß von meiner Wohnung entfernt – und das Wichtigste: meine neue Lieblingsschneiderin ist super flexibel und offen für meine Sonderwünsche.

Naja, was heißt Sonderwünsche: wir waren uns eigentlich sofort einig, dass nicht unsere Figuren verkehrt oder kompliziert sind, sondern dass die Modeindustrie falsch schneidert. Es gibt wirklich unglaublich viele Frauen mit einer Sanduhrfigur, wie meine es ist – und sie alle kennen das Problem, dass beispielsweise die Hosen, die in der Hüfte passen, in der Taille so dermaßen zu weit sind, dass man da noch eine Person locker reinbekommen würde. Und in die Röcke, die an der Taille eng genug wären, kommt man kaum rein, weil der Bund schon fast reisst, während man verzweifelt versucht, den Rock über die Hüfte zu bekommen.

Dieser Misere kann man nur entkommen, wenn man entweder selber nähen kann oder eine adäquate Änderungsschneiderei hat.

Mein Punkte Rock, den ihr hier seht, war davor ein Kleid von Mango – aber obenrum war es mir viel zu weit und saß nicht, also bat ich meine neue Heldin, den Unterteil abzuschneiden und mit einem breiten bequemen Gummibund zu versehen (damit auch meine Hüfte beim Anziehen locker durchpasst!) – und tadaaaa, es hat perfekt funktioniert!

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photos: Ramona

editing: by me

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o ja:

ich bin immer noch verzaubert von dem Festival, auf dem ich und Vickie gerade waren. So ein entspanntes Gefühl von Sonne, Musik, Strand und Freiheit hatte ich schon lange nicht mehr! Trotz etwas zuviel Techno für meinen Geschmack, vor allem 24 Stunden lang direkt neben unserem Zelt, hat alles einfach perfekt gepasst und ich muss nächstes Jahr unbedingt wieder hin!!

oje:

für kompliziert, wenn es auch ganz einfach gehen würde, für fehlende Wertschätzung und tausend Forderungen mit viel zu wenig Gegenleistung.

geschwitzt:

extrem viel! Auf dem Festival gab es kaum überdachte Flächen, und bei 33 Grad haben wir uns fast die Seele aus dem Leib geschwitzt :D

zitiert:

„Die Wahrheit beweist die Falscheit des Irrtums“. Als ich das gehört habe, musste ich so lachen! Das war aber absolut ernst gemeint… Seltsam, denn mit gleichem Erfolg könnte man behaupten „Du hast unrecht, weil ich recht habe“ und das als ernsthaften Beweis meinen ^^

in making:

so langsam nimmt die neue Reihe „Berlin Diaries“ Gestalt an. Ich weiß, ich habe es schon ein paar Mal erwähnt, aber ich möchte nicht pfuschen, sondern meiner Lieblingsstadt und neuer Heimat gerecht werden – deswegen lasse ich mir extra Zeit für die Stoffsammlung und Recherche, damit die Idee gebührend umgesetzt werden kann!

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Lifestyle Mode-Inspirationen

Warum du keine andere Mode App mehr verwenden wirst

Wer träumt nicht von seiner eigenen Boutique? Ich habe jetzt eine ;)

Aber fangen wir von vorne an!

Shoppt ihr mehr online oder offline?

Ich mag beides. Onlineshopping hat natürlich entscheidende Vorteile. Ws gibt keine nervigen Schlangen an den Kassen und kein erbarmungsloses Licht in den Umkleidekabinen, man liegt bequem in seinem eigenen Bett, knabbert Chips oder Gemüsesticks (je nachdem, ob man seinen gesunden oder genüsslichen Tag hat), hat im besten Fall eine Jogginghose und in jedem Fall keinen BH an, und stöbert was das Zeug hält.

Der letzte Punkt - kann allerdings auch anstrengend sein. Manchmal kenne ich nach langem Durchstöbern der Kategorien schon das ganze Sortiment auswendig, finde aber trotzdem nicht, was ich suche.

Wie cool wäre es, wenn die Kleidung in Onlineshops schon nach meiner Größe vorsortiert wäre und vor allem - nach dem Stil, der mir gefällt und den ich am liebsten trage??

Achtung Leute, das gibt es jetzt tatsächlich! Die Abhilfe kommt in Form einer neuen Mode App (für iOS und Android), die dir Kleidung vorschlägt, die auf deine Größe und yep, auch auf deinen Kleidungsstil abgestimmt ist und das beste dran: hier shoppt es sich mit gutem Gewissen, denn man kauft Gebrauchtes oder kaum Getragenes von Privatpersonen - und 2nd Hand Shopping ist bekanntlich nachhaltig!

Zadaa (sprich: Saaaaaaada) verbindet 200 000 Kleiderschränke aus 3 Ländern und 600 Städten und sucht für jeden von uns seine künftigen Lieblingsklamotten anhand seiner Größe und Kleidungsstils raus - und das ist erst der Anfang!

Und jetzt nochmal zurück zu meiner Boutique!

Und so innovativ funktioniert es:

RUNTERLADEN

Die App gibt es kostenlos im Appstore oder bei Google Play, und anmelden kann man sich mit Facebook oder mit seiner Mailadresse.

KAUFEN

Wie kaufen funktioniert, weiß, glaube ich, jeder - man fügt das gewünschte Kleidungsstück seinem Einkaufskorb hinzu und zahlt es mit einem der vielen Zahlungsoptionen, die in der App angeboten werden. Das Kleidungsstück wird zu dir nach Hause oder zur nächstgelegenen Servicestelle auf der Karte in der App gebracht, deine Adresse ist dabei für den Verkäufern nicht sichtbar, dazu mehr unter "Veschicken". Du kannst nicht nur aus Deutschland, sondern auch international aus Dänemark und Finnland shoppen.

VERKAUFEN

Natürlich kann man bei Zadaa auch selbst verkaufen, und zwar kostenlos. Die Sachen, die man einstellt, werden zu einer "Boutique" zusammengefasst. Jaaaa, deswegen habe ich dort jetzt eine eigene Boutique, ich habe extra für euch nochmal aussortiert <3

VERSCHICKEN

Zum Verschicken von euren verkauften Sachen braucht ihr tatsächlich keine Adresse vom Käufer, sondern der Verkäufer bekommt von der App per E-Mail die Versandmarke als QR-Code und Lieferschein. Dann kann er entweder den QR-Code von seinem Handy aus beim Kassierer beim DHL/Deutsche Post Servicepunkt zeigen oder den Lieferschein im voraus ausdrucken. Alles, was mit dem Zadaa-Paket geliefert wird, ist bis 10 000 € versichert (wenn man andere Versandmethoden auswählt, sind diese nicht versichert).

Die Zahlung bekommt ihr, nachdem eure Ware zugestellt wurde. Also: lehnt euch zurück und wartet, bis der Käufer euer Paket bekommt und das Geld auf eurem Konto erscheint.

Ja, ihr habt richtig gehört, sowohl die bestellte als auch die verschickte Ware ist von Zadaa mit bis zu 10.000,00 EUR versichert, so brauchen sowohl Käufer als auch Verkäufer sich keine Sorgen um gefälschte Waren, nicht erhaltene Produkte oder Betrug zu machen. Wählt dafür einfach "Zadaa Package" als Versand-Option. 

Meine Boutique findet ihr unter "Esra" :)

Und es gibt noch eine Aktion zum Launch der App: Zadaa gibt während der nächsten Woche jedem deutschen User, welcher 20 Artikel in seinem Account zum Verkauf hochlädt, automatisch 20 EUR Shopping Guthaben.


*Dieser Artikel ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Zadaa und Bloggerkartei entstanden

photos: Roksana Jankowski 

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Lifestyle living

interior update: mein neues Sideboard

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Unsere Generation Y wird viel diskutiert.

Wir sind unverbindlich, mobil, flexibel, rastlos und oft auch ratlos angesichts der vielen Möglichkeiten. Dream, believe, achieve! Wer viel will, bekommt auch viel - aber andererseits setzt uns dieser Wille nach mehr auch unter Druck, bloß nichts zu verpassen. Niemand möchte sich später gerne vorwerfen, nur ein einziges statt möglicher 10 verschiedener Leben gelebt zu haben. Nur leider kann man nicht gleichzeitig alles austesten, nicht überall gewesen sein und nicht alles gesehen haben - genauso wenig, wie man nicht immer alles richtig tun kann - aber das will man nicht wahr haben. Ein modulares Leben - das wäre die Lösung! Hier ein bisschen, da etwas dazu, dort noch ein Baustein - alles perfekt nach unseren Wünschen eingerichtet, genauso vielseitig und flexibel wie wir.

Tja, mit einem modularen Leben kann ich nicht dienen, aber dafür mit modularen Möbeln. Immerhin! Bei MYCS kann man sein Leben leider nicht frei nach seinen Wünschen gestalten lassen - aber dafür seine Möbel! Größe, Farbe, Einteilung, Holzart, Beine - das alles kann man sich aus zig Möglichkeiten raussuchen, und gegen Aufpreis kann sogar komplett nach Maß gebaut werden.

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Reichen zwei Stunden, sich für ein Möbelstück zu entscheiden?

Wenn man Esra heißt - dann gerade so, haha! Ich war heilfroh, dass mir die liebe Alicia von MYCS als Beraterin zur Seite stand, sonst wäre ich jetzt wahrscheinlich immer noch im stylishen Showroom von MYCS in Berlin Mitte vor dem großen Bildschirm gehockt und würde alle Möglichkeiten durchprobieren - und die Möglichkeiten waren fast endlos!

Als ich in den Showroom kam, wusste ich nur 3 Dinge: erstens: es soll ein Sideboard werden, zweitens: es muss ungefähr 1.90 cm lang und 60 cm hoch sein, und von der Tiefe so, dann meine Noten nicht nur im Hoch-, sondern auch im Querformat reinpassen, und drittens: ich habe ein gewisses Budget, in dessen Rahmen das Sideboard zu passen hat.

Weder von der Farbe, noch von der Aufteilung hatte ich eine genaue Vorstellung. Also ließ Alicia mich erst ein paar schon bestehende Möbel inspizieren, und  führte mich danach zu einem großen Bildschirm, an dem man mit Hilfe des speziellen online Konfigurators sein eigenes Möbelstück erstellen konnte.

Alicia war ein Profi und meinte nach 15 Minuten zu mir, als sie meinte absolute Unentschlossenheit sah, die mit der Zeit nicht wirklich besser wurde: "Wir fangen einfach mit irgendwas an und ändern dann alles, was Ihnen nicht gefällt". Der Ansatz hat sich als genial rausgestellt, denn alle Unentschlossenen unter uns wissen anscheinend viel genauer, was sie NICHT wollen, als das, was sie wollen. Stimmt´s?

So habe ich zum Beispiel erst rausgefunden, dass ich ein zweifarbiges Sideboard will, als ich sah, dass mir eine Farbe zu langweilig und drei zu unruhig waren. Auch die symmetrische Aufteilung hat mir nicht zugesagt, also hat Alicia mit geschickten Mausklicks alle Fächer und Türen so lange virtuell rumgeschoben, bis ich plötzlich wusste - das ist es!!

Und genau mit diesem Gefühl sollte man aus einem Möbel Shop rausgehen - und idealerweise auch aus vielen anderen Situationen :)

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Warum habe ich mein Sideboard so und nicht anders designt?

WOW, wenn man so überlegt - eigentlich war das mega cool! Ich habe mein eigenes Möbelstück designt (naja, mit ein biiiiiisschen Hilfe haha) - und zwar ohne Kompromisse, sondern genau nach meinen Vorstellungen!

Ich hatte ein Dilemma: in meinem Zimmer stehen ein altes englisches Bücherschränckchen, das aus dunklem Holz ist, und eine weiße, cleane Ikea Kommode (jeder weiß wohl, wie sie aussieht - ist aber schon praktisch, das Ding!).

Die Frage lautete: wie sollte das Sideboard sein, um zu beidem dazu zu passen? 60ger Jahre Retro-Beine wollte ich von Anfang an haben!! <3 Die liegen ja auch zeitlich zwischen dem alten Schrank vom Anfang des Jahrhunderts und der neuen Ikea Kommode. Und was die Farben angeht: ich habe mich für Nussholz-Fronten/Rahmen und die drei weißen Elemente, die versetzt angebracht wurden, entschieden. Und oh Wunder, das Sideboard passt nicht nur zum alten Schrank perfekt, sondern auch zu der ganz andersartigen Kommode und mehr noch - durch das Sideboard werden sie auch noch perfekt miteinander verbunden!

Ihr merkt schon - ich werde langsam, aber sicher, zum Inneneinrichtungs-Profi :D

 

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Fächer: offen oder geschlossen??

Im Laufe des Design-Prozesses habe ich erkannt, dass zuviele geschlossene Fächer zwar praktisch sind, weil sie nicht stauben, aber zu schwer und "dicht" wirken. Ich wollte aber nicht, dass das Sideboard zu wuchtig oder schwer im Raum erscheint, also liess ich im Konfigurator ein paar Fächer wieder öffnen und habe auch überlegt, wie ich das Ganze einräumen würde. Ich hatte noch die drei letzten Umzugskisten da rumstehen, voll mit Klavier- und Orgelnoten, Ordnern, Dokumenten und Briefen. Außerdem sollten idealerweise auch noch ein paar meiner geliebten Handtaschen in einem geschlossenen Fach Platz finden.

Und tatsächlich, das hübsche Möbelstück hat sich Gottseidank als ein totales Raumwunder rausgestellt - trotz dem, dass es so niedrig ist und die offenen Fächer aus optischen Gründen ja fast leer bleiben, hat alles locker reingepasst, das Sideboard schluckte und schluckte meine Sachen, und wurde einfach nicht satt :D

Wie kann ich so dekorieren, dass es harmonisch, aber nicht langweilig aussieht?

Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben nicht so viel umgeräumt, aussortiert, geordnet, gepackt und eingeräumt, wie in den letzten Wochen, wegen dem Umzug. Einräumen und Dekorieren macht mir davon natürlich am meisten Spaß! Ich liebe es, Materialien zu mixen - nun konnte ich mich endlich austoben! Bei mir treffen warme Holztöne auf cleanes Weiß aufeinander, Deko-Elemente aus Kork, Pappe, Ton, Glas, Beton und Metall werden durch Pflanzen ergänzt - ich liebe diesen Mix! Damit es nicht zusammengewürfelt aussieht, achte ich auf ähnliche Farbfamilien (momentan dominieren Erdtöne in verschiedenen Abstufungen, Weiß und das Pflanzen-Grün mit einem Gelb-Tupfer). Damit das Sideboard zwar dekoriert, aber nicht zu vollgestellt wirkt, habe ich die Deko-Gegenstände in drei Gruppen zusammengefasst: links quasi das Reise-Thema mit dem Papp-Koffer, Kork-Globus und der Berlin-Karte im Vintage-Look, mittig den Kaktus und rechts ein Poster und ein Metalltablett mit einer Vase aus Beton.

*in freundlichen Zusammenarbeit mit MYCS

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MYCS FACTS

-gegründet 2014 von Kachun To und Christoph Jung, Mitte 2015 ging der Shop online.

-internationales Team aus über 16 Nationen arbeitet im Head Quarter in Berlin, den Showrooms in Hamburg, Düsseldorf, München, Berlin, Zürich, Paris und Nizza sowie im Logistikzentrum in Stettin

-hochwertige, nachhaltig produzierte Materialien wie Echtholzfurniere, lackierte Oberflächen und Edelstahl (FSC-zertifiziertes Holz aus Europa, MYCS Möbel werden bei etablierten Tischlereien und Möbelmanufakturen hergestellt). FSC® steht für „Forest Stewardship Council®“ und ist ein internationales Zertifizierungssystem für Waldwirtschaft. Zehn international gültige Prinzipien garantieren, dass Holz- und Papierprodukte mit dem FSC-Siegel aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen

-bei MYCS könnt ihr euch Sofas, Kleiderschränke, Stühle, Tische, Regale, Side-, Low-, und Highboards selbst konfigurieren

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thoughts

eingesperrte Kreativität, Berlin und Gegensätze

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Ich saß über den Wolken und überlegte.  

Nein, ich war nicht tot (noch nicht), sondern im Flugzeug auf dem Weg nach Maastricht. Nachdem ich erst ein paar Stunden zuvor im Traum versuchte, Kokos-Duftnoten einzufrieren, um sie dann beim Auftauen in Töne zu verwandeln (wie kommt man bitte auf solche Ideen??), stand ich unter der Dusche und hätte mir nichts sehnlicher, als ein wasserfestes Aufnahmegerät im Bad gewünscht – und noch ein anderes Aufnahmegerät neben dem Bett, das im Dunkeln von alleine anspringt, für den Fall, dass mir beim Einschlafen was einfällt.

Das würde nämlich das lästige Licht-Anmachen und erstmal Blindwerden nach der unterbrochenen Einschlafphase endlich überflüssig machen… Die besten Ideen kommen nämlich dann, wenn man sie nicht aufschreiben kann. Warum ist das so? Vermutlich weil Kreativität sich schnell eingesperrt fühlt und sich am besten entfalten kann, wenn man mit anderen Dingen beschäftigt ist und nicht unter (Zeit-)Druck steht, sich etwas einfallen lassen zu müssen – zum Beispiel, wenn man gerade duscht oder eben am Einschlafen ist.

Ja, Kreativität ist ein sehr zartes Pflänzchen,

sie kann nämlich auch dann verkümmern, wenn man ZU sehr mit Anderem beschäftigt ist. Momentan bin ich das wohl – und zwar mit dem Aufbauen von meinem neuen Berlin-Leben. Und es verschlägt mir die Sprache – sowohl im übertragenen positiven, als auch im wörtlichen Sinne. Das geht so weit, dass es mir das Schreiben schwermacht, sodass hier auf dem Blog länger, als mir lieb war, Stille herrschte… Ich war liebestrunken und abgelenkt! Jedesmal, wenn ich einen Fuß vor die Tür setzte, dachte ich – o mein Gott, ich bin in Berlin, im legendären Berlin-Sommer! Als wäre ich plötzlich in ein Geschichts-Buch reingesprungen, oder sogar andersrum, als wäre Geschichte aus einem Buch ausgebrochen und ist einfach zum realen Leben geworden, und ich bin ein lebendiger Teil davon!

Ich bin in dieser Stadt, der schon so viele Worte gewidmet wurden,

und ich dagegen fand keine passende sprachliche Form, die meinen Gefühlen und Eindrücken gerecht werden würde. Berlin ist, wie das Leben selbst – der Lebensgenuss und die Abgründe der menschlichen Existenz sind hier so nah beieinander, dass ich minütlich zwischen Dankbarkeit für mein eigenes Leben, Ignoranz, schlechtem Gewissen und wiederum Dankbarkeit und Erleichterung hin- und herschwanke. Und insgeheim habe ich das Gefühl, dass mich dieses Schwanken als eine Nicht-Berlinerin verrät, denn ist ein echter Berliner nicht abgestumpft und ignoriert die tausendundeine Verrücktheit und tausendundeine traurige Gestalt, die ihm tagtäglich begegnen, wie mir heute ein Mann begegnete, der mitten im wuseligen Trubel stumm da saß, den Kopf resigniert in die Hände vergraben? Soll man jedem Obdachlosen und „Motz“-Verkäufer was geben? Ist es denn erstrebenswert, das Leid zu ignorieren? Oder ist Ignoranz gar ein Muss für die moderne Persönlichkeit, die sonst an all den Ereignissen und Fakten zerschellen würde, die uns nicht nur in der eigenen Stadt, sondern aus den entferntesten Ecken der Welt in Form von Schlagzeilen in den Nachrichten – und mittlerweile auch in Form von Menschen auf der Flucht – erreichen?

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Einerseits… Andererseits…

Wie dem auch sei – die letzten Wochen schien meine Kreativität überfordert. Natürlich nicht nur von meinen Gefühlsschwankungen, sondern auch von der ganzen Vorgeschichte des Umzugs. Es gibt kreative Menschen, die brauchen sehr viele aufwühlende Ereignisse in ihren Leben, um schaffen zu können. Ich dagegen brauche zwar auch Inspiration, aber eine in friedlichen und harmonischen Umständen. Und zur Harmonie musste ich erst noch finden.

Manch einer mag denken – aber sie ist doch erst seit zwei Wochen wieder in Berlin und muss erstmal ankommen! Das mag stimmen – aber auch mit meinem Zeitgefühl passieren gerade komische Dinge. Einerseits kommen mir diese zwei Wochen nach meinem letzten München-Besuch eher wie zwei Monate vor – die Stadt, mein Kiez und meine Wohnung fühlen sich so vertraut an, wie man das für die wenige Zeit hier kaum für möglich gehalten hätte! Paradoxerweise verfliegen die Tage gleichzeitig so schnell! Ich habe ständig das Gefühl, dass ich gerade noch aufgewacht war und mir einen Kaffee gemacht hatte, und jetzt liege ich schon wieder im Bett und mache das Licht aus.

Denn auch ich bin ein Mensch der Gegensätze und der Extreme und kenne „Einerseits – andererseits“ nur zu gut. Vielleicht passe ich deswegen so gut nach Berlin. Ich bin gespannt, wie unsere Beziehung sich entwickelt. Was mich angeht –  aus Verliebtheit wird langsam Liebe.

Und Liebe ist immer nicht nur „wegen“, sondern auch „trotz“.

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Lifestyle Rezepte - Lecker!!

lifestyle: Warum ich #metime nicht kann & Cocktail Rezept mit Weihenstephan

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Sie zündete Duftkerzen an, breitete ihre Yoga-Matte aus.

 

Übers Laptop lief leise entspannende Musik, im Zimmer war es dunkel, nur das Kerzenlicht flackerte vor sich hin. "Ich mach nur so lange, bis ich nicht mehr mag. Ich will mich ja schließlich nicht quälen!", meinte sie auf meine Frage hin, wie lange bei ihr so eine Yoga-Session dauert. "Wow", dachte ich, "coole Einstellung! Sie verbringt gerne Zeit alleine, macht Dinge, die ihr gut tun und genießt sie... Ich wünschte, ich könnte das auch!!".

Denn wenn ich ganz ehrlich bin, fällt es mir viel leichter, für jemand anders schön aufwendig zu kochen, als für mich selbst. Wenn ich alleine bin, schnipsele ich mir einen Salat oder mache höchstens eine schnelle Gemüsepfanne. Ich räume auch eher richtig gründlich auf, wenn ich Besuch bekomme, für mich allein mache ich nur das Nötigste. Ein schöner Abend mit frischem Obst, Lieblingszeitschrift und Musik in der Badewanne? Fehlanzeige! Dafür bin ich meist zu faul - zu müde - zu ungeduldig - zu...

 

Geteiltes Glück - doppeltes Glück?

 

Na was denn? Liegt es an der Erziehung, an der Einstellung, an der Gewohnheit, dass ich mich schwer tue, sogenannte "Quality time" mit mir und mir zu verbringen? Gefühlt hat halb Instagram jede Woche mindestens 3 Mal Quality Time mit sich selbst und nennt das "Meine #metime Routine". Allein schon, wenn ich das Wort "Routine" lese, rollen meine AUgen ganz von allein - denn das setzt mich das unter Druck. Was? Es gibt Leute, die sich jede Woche routinemäßig Zeit für sich selbst nehmen und sich ausgiebig verwöhnen? Ist "Me Time" eine weitere Instagram- und Internet-Illusion? Oder bin ich da tatsächlich eine Ausnahme? Warum können das alle, aber ich nicht? Versteht mich nicht falsch, ich kann gut allein sein. Aber ich lebe eher nach dem Motto "Geteiltes Glück ist doppeltes Glück" - trotz dem hartnäckigen Klischee, Einzelkinder seien egoistisch und teilen nicht gern.

Den Anfang macht eine Party daheim und ein leckeres Cocktail

 

Dennoch möchte ich es lernen, auch mal Dinge zu genießen, ohne sie mit jemandem zu teilen. Für mich selbst ein Programm starten, welches sonst nur guten Freunden vorbehalten ist. Deswegen nahm ich meine Zusammenarbeit mit Weihenstephan als Anlass, eine Party zuhause zu feiern - allein! :D Dafür habe ich mir etwas Besonderes überlegt - nämlich ein Cocktail Rezept mit Milch (natürlich einer von Weihenstephan)! Ich habe wirklich noch NIE ein Cocktail selbst gemacht, deswegen habe ich ein ganz besonders leichtes Rezept gesucht und gefunden - man braucht nicht mal die typischen Cocktail-Utensilien dazu, sondern nur einen Mixer!

Und für die Zukunft, damit es nicht (mal wieder!!) nur bei Vorsätzen bleibt, habe ich mir ein Programm zusammengestellt, das es mir erleichtern soll, "Me-Time" zu praktizieren - here we go!

#metime To Do Liste

1 .  ein Badezimmer-Radio besorgen! Baden und Duschen mit Musik fühlt sich gleich besser an!

2 .  einmal die Woche einen Tag für sich allein einrichten

3 .  an diesem Tag etwas Besonderes unternehmen - Kino / Planetarium / Ausstellung  /  zuhause zur Musik tanzen  /  spazierengehen, wo ich noch nie war

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Warum Molkerei Weihenstephan?

München bleibt für immer die Stadt, die mich nach unserer Ankunft aus Russland 1995 beherbergt hat! In München bin ich aufgewachsen, habe meine Teenagerzeit verbracht, habe meine erste Beziehung geführt, Freundschaften geschlossen, bin aufs Gymnasium gegangen, habe studiert, gejobbt, geliebt, gestritten, habe meine Zwanziger durchlebt, kurzum - dort bin ich erwachsen geworden. Umso schöner, dass jetzt, wo ich in meine Traumstadt Berlin gezogen bin, ein Gruß aus der Nähe von München kommt - und zwar in Milch-Form!

Die Molkerei Weihenstephan hat ihren Firmensitz nämlich in Freising bei München! Die Basis aller Produkte von der Molkerei Weihenstephan bildet die Milch!

Für mein Cocktail habe ich die wohl bekannteste Milch von Weihenstephan genommen - nämlich die H-Milch.  Haltbar wird sie durch das Erhitzen, allerdings nur ganz kurz, damit der Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen.

By the way: Weihenstephan führt auch laktosefreie Milch! Ich habe für das Cocktail die H-Milch 3,5% verwendet - und die Cocktails sind richtig lecker geworden!! Durch die nahrhafte Banane braucht es keine Sahne im Cocktail, ich finde es mit Milch viel leichter <3

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Ach übrigens,

vielleicht fragt sich der eine oder die andere unter euch, warum ich denn zwei Cocktails auf den Bildern habe, obwohl ich alleine Me-Time verbringen wollte? Ich könnte lügen und sagen, die sind beide für mich, weil ich mich so gerne habe, hehe. Aber ich sage lieber die Wahrheit: ich habe nicht nachgedacht! Ist es euch schon mal aufgefallen - bei allen Food- und Getränkfotos sind immer zwei Teller oder zwei Gläser zu sehen? Das sieht einfach besser aus, als eines und suggeriert nebenbei noch Geselligkeit und Lifestyle. Und ja, in meinem heutigen Post geht es eben NICHT um Geselligkeit, sondern um das Alleinsein - aber die Macht der Gewohnheit hat mich zwei Cocktails machen lassen :D

 

Verbringt und genießt ihr regelmäßig Me-Time? Oder seid ihr eher wie ich und tut euch schwer damit?

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photographer: Lena

editing: by me

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Einrichtung Lifestyle living

interior update: meine Wohnung in Berlin

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Es gibt Menschen, die ihr Leben lang in der Stadt bleiben, in der sie geboren wurden.

Es ist auch nichts verwerfliches daran. Unsere Gesellschaft will einem zwar weismachen, dass man unbedingt umgezogen sein muss, oder ins Land gehen muss, sonst muss man das Gefühl haben, etwas verpasst zu haben. Klar, einerseits erweitert ein Aufenthalt im Ausland oder in einer anderen Stadt das Horizont, aber die Menschen sind verschieden, und nicht jeder verspürt den Drang, sein Zuhause zu wechseln.

Was ist überhaupt ein Zuhause? Ist es der Ort, wo man geboren wurde,

oder können das viele verschiedene Orte sein? Der Geburtsort wird natürlich immer etwas besonderes bleiben, aber man kann sich tatsächlich an vielen Orten zuhause fühlen. Meist verknüpft man das heimelige Gefühl mit Menschen, aber manchmal ist es auch ein besonderer Vibe einer Stadt, oder einfach das Wohlfühlen, die darüber entscheiden, wo man sich als angekommen fühlt. So auch bei mir.

Freiraum

Berlin hat in mir schon immer ein besonderes Gefühl ausgelöst. Hier fühle ich mich irgendwie selbstbestimmter, und die Anonymität der Großstadt gibt mir den Freiraum, den ich brauche.

Diesen Freiraum habe ich nun auch in meiner neuen Wohnung in Berlin, die ich seit zwei Wochen mein Zuhause nenne. Die hohen Decken und die großen Fenster lassen mich atmen, der Holzboden strahlt Wärme aus und das Licht tut der Seele gut. Ich habe endlich auch Platz zum Dekorieren und Gestalten, und da der Flur groß genug ist, konnte ich viele Sachen aus dem Zimmer auslagern und somit die luftige Wirkung bewahren.

Gönnen muss man können... 

Ich bin echt glücklich und kann manchmal selber gar nicht glauben, dass das alles wahr ist! Das einzige, was ich schade finde - anscheinend gibt es Menschen, die mir mein neues Wohnglück nicht gönnen. So fühle ich mich oft in der Lage, mich rechtfertigen zu müssen, ich fühle mich gedrängt, die anderen davon überzeugen zu müssen, dass ich es nach 14 Jahren in einer schlechten Wohnung verdient habe, mal schön zu wohnen, dass ich kein reiches Bonzenkind bin, dem alles von Geburt an in den Schoß fällt, und manchmal fange ich sogar, zu erklären, dass an der neuen Wohnung noch lange nicht alles so perfekt ist, wie es scheint. Es ist sehr laut, alle möglichen Verkehrsmittel fahren vorbei und es sind bis spät in die Nacht sehr viele Menschen unterwegs, die Gas-Therme macht Probleme, das Regenrohr auf dem Balkon ist gebrochen, man kann im Bad keinen Spiegel über dem Waschbecken aufhängen, weil die Wand nur aus dünnen aneinandergeklebten Fliesen besteht und so weiter.

Mein Kopf sagt, ich soll mein Glück einfach genießen und die Neider nicht beachten, aber meine Erziehung macht es mir schwer, zu schweigen, wenn andere Menschen mich oder meine Situation über ihre heben.


 

Ich will nicht mit diesen Sprüchen kommen, dass jeder seines Glückes Schmied ist, weil das leider nicht so einfach ist. Ich weiß, dass nicht jeder in der Lage ist, aus seinem Leben auszubrechen, auch wenn es ihm schon lange nicht mehr passt. Es gibt viele Faktoren, die es kompliziert oder gar unmöglich machen können. Und trotzdem sollte man es mit seiner Unzufriedenheit und Verbitterung nicht so weit kommen lassen,  dass man anderen Menschen ihr Glück oder ihren Erfolg nicht gönnt, denn es ist ein Recht eines jeden Menschen, etwas Schönes zu erleben.

 

Einen schönen Sonntag euch, meine lieben!

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HOW TO WEAR: UGLY SNEAKERS VOL. III punkte kleid

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Während gefühlt die halbe Influencer-Welt auf dem Coachella mit Contenterstellung beschäftigt ist,

verweile ich in dem „Alles-Anders-Als-Geplant“-Zustand, und zwar immer noch im guten alten München.

Wer mir auf Instagram folgt, hat mitbekommen, dass mein Umzug nach Berlin (der heute stattfinden sollte!), sich verschieben muss. Um zwei? drei? vier Wochen? Noch weiß ich es nicht genau. Das Einzige, was ich genau weiß, ist – ich habe 70% meines Besitzes in Kisten aufeinandergestapelt in meinem kleinen Zimmer rumstehen. Und im großen Zimmer mit leeren Schränken wohne ich. Gerade beim Kochen fehlen mir oft meine Lieblingsgegenstände, die ich natürlich schon eingepackt habe, auch meine Schuhe sind fast alle in Schuhkartons verstaut, so dass ich vorgestern, als ich nach einem passenden Paar fürs Shooten suchte, eine kleine Schuhkarton-Lavine ausgelöst hatte.

Heute sollte außerdem schon meine Untermieterin einziehen, so dass ich bis zu meinem Umzug bei P. wohnen müsste. Sie meinte aber, dass sie aus Gründen erst eine Woche später einziehen kann – und so kann ich noch eine ganze Woche in meiner eigenen Wohnung sein! Und genau das fühlt sich gerade wie eine kleine Auszeit an – emotional sowie körperlich, denn die wichtigsten Dinge (und das waren nicht wenige!!) sind erledigt und ich muss mir hoffentlich nicht mehr, wie bisher, jeden Tag über ein neues Problem Sorgen machen.

Sonstige „Höhepunkte“ meines Lebens gerade?

Was mit massivem Heuschnupfen anfing, ist in eine eklige Erkältung übergegangen, meine Nase ist komplett zu, Kopf droht zu platzen und hören tu ich auch nix. Eine fette Steuernachzahlung erwartet mich demnächst. Auch und außerdem ist meine Kamera schon seit 3 Wochen in Reparatur. Meine liebe Miu hat schon dreimal mit mir geshootet – sonst gäbe es hier wohl gar keinen neuen Content! Irgendwann bald wird sich das alles aber einrenken. Ja, es wird.

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Diese Bilder hier waren übrigens als München-Abschiedsbilder geplant, denn wir haben sie an DEM Münchner Wahrzeichen schlechthin geshootet – nämlich an der Frauenkirche (Münchner Dom). Zur Zeit muss ich aber des öfteren flexibel sein und umdisponieren – da ich heute doch nicht umziehe, sind es eben keine Abschiedsbilder und ich poste sie jetzt einfach trotzdem :) Das Punkte Kleid habe ich letztes Jahr im Mango Sale geschossen und schonmal hier als Rock getragen.

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o ja:

ich freue mich schon aufs Shooten nächste Woche, wenn ich mein Objektiv aus der Reparatur ENDLICH zurückbekomme! Ich habe schon so viele tolle Ideen (sogar für München :D)

oje:

… wenn Freunde neidisch auf dich sind – sind Probleme vorprogrammiert… Neid hat in einer Freundschaft nichts zu suchen! Oder es ist schlichtweg keine…

geklickt:

interessant und lesenswert: von Dingen, die wir lieben, die leider gar nicht mal so cool sind !

geplant:

wenn ich dann irgendwann tatsächlich in Berlin ankomme, habe ich große Shooting-Pläne. Ich zeige in letzter Zeit „nur “ Outfits auf dem Blog, meine Vielseitigkeit hat etwas gelitten… Das soll sich nun ändern – ich will wieder mehr Lifestyle (vor allem aus der schönen Wohnung!!), aber auch Gedankenposts für euch kreieren <3

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I am wearing:

dress: Mango

shoes: Nike

bag: Dior

Photos: Miu <3

editing: by me

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Outfit

outfit: kunstpelz stola

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I am wearing:

fakefur stola: Vecona Vintage via OMIOO*

blazer: Zara

culotte: Zara

bag: Furla

shoes: Adidas

photos: P.

editing: by me

Pelz ist Scheisse

Als wir auf dem Weg zur Shooting Location waren, ist ein Radfahrer an uns vorbeigefahren und hat geschrien - "PELZ IST SCHEISSE!" - ich blieb einfach nur mit dem offenen Mund stehen. Da sieht man mal wieder, wie (vor)schnell man andere Leute be- und verurteilt. Denn meine Stola ist natürlich aus Kunstpelz, aber so gut verarbeitet, dass sie von Weitem wohl echt aussehen kann. Daraufhin habe ich euch auf Stories gefragt, ob ihr das ok findet, wenn man echtaussehenden Kunstpelz trägt, und die Reaktionen waren sehr spannend - aber die Hälfte war dagegen, und die andere Hälfte fand das total ok. Muss also jeder für sich entscheiden! 

Die Gegner meinten, echtaussehender Kunstpelz kann andere Menschen dazu motivieren, echten Pelz zu kaufen. Ich bin nur bedingt einverstanden, denn ich persönlich habe mich gegen Echtpelz entschieden, und da kann wer will super echt aussehende Pelze rauf und runter tragen - das wird mich wohl kaum von meiner Entscheidung abbringen! 

Was haltet ihr von dem Thema?

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o ja:

Ich bin gerade mal seit 2 Tagen in Berlin, aber mir kommt es wie 2 Wochen vor! Ein sehr erfrischendes und wohltuendes Gefühl. Ich bin sehr gespannt ob es anhält! 

Ebenso bin ich gespannt, ob meine Liebe zu dieser Stadt diesmal schwächer wird, wenn ich mich daran gewöhne, hier zu sein. Der längste Aufenthalt in der Hauptstadt betrug bis jetzt 10 Tage - nun werden es 28. Natürlich würde mein Alltag anders aussehen, wenn ich tatsächlich hier wohnen würde - es würden Klavierschüler dazukommen, und vielleicht noch sonstige kleine Nebenjobs mit Musik - aber eins nach dem anderen. Lass mal erstmal diesen Monat verstreichen und schauen, was er so mit sich bringt! 

oje:

"Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?" - diese Einstellung anderer hat mir in den letzten Tagen das Leben ziemlich schwergemacht...

verdrängt:

dass ich in 2 Wochen Geburtstag habe... Nicht wegen der Zahl, sondern weil ich immer noch nicht weiß, ob ich in Berlin, wo ich gerade bin, feiern soll, oder dafür nach München kommen??

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Outfit

outfit: dekonstruiertes Kleid

Ich habe noch nie erlebt,

dass ein Kleid dieser Länge bei einem Windstoss so krass nach oben geweht wird… Ich und Andy gingen gerade an einem Bettler vorbei, da kam der besagte Windstoß und das Kleid wehte mir plötzlich buchstäblich um die Ohren – peinlicher gehts nicht!

Danach taufte ich das gute Stück Textil „Das Exhibitionisten-Kleid“…

Aber nun zum eigentlichen Thema:

wenn ich nähen könnte, würde ich lauter solche Exemplare herstellen, wie dieses Kleid von Asos! Die Technik nennt sich „dekonstruiert“ und besteht darin, schon fertige Sachen auseinanderzuschneiden und in neuen Kombinationen wieder zusammenzunähen. Das Coole an meinem Kleid ist, dass es aus Vintage Teilen neu entstanden ist!

 

dress:   Asos (aktuell!) |   pumps: Zara (old)  |   bag: Furla

photos: Andy

o ja:

endlich Sommer!!! Frühsommer sogar – toll, weil es schon warm ist und hell, aber der ganze Sommer liegt noch vor einem! <3

oje:

für Nackenschmerzen. Mindert die Lebensqualität schon ein bisschen…

gewundert:

Darf man als Blogger Verschwiegenheitsklausel unterschreiben oder büßt man da an Authentitizät ein? Ist das nicht ein Widerspruch zum Bloggen als freies Medium?

zuviel:

Stress in letzter Zeit. Positiver und negativer. Jetzt darf es etwas entspannter zugehen! ^^

gekauft:

Dieses wahnsinnig schöne Kleid von H&M Trend und Adidas Stan Smiths (endlich!!)

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