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April 2010

Awaks

Möchte euch heute eine interessante WebSite ans Herz legen: www.awaks.info

Mir gefällt daran, dass die Autorin gesellschaftskritisch und humorvoll ist.

Hier ein Paar Beispiele, aber es gibt viel mehr zu sehen und lesen! Beiträge und GROßE Linksammlungen zu Politik, Tier- und Naturschutz, Psychologie, Religion, Menschenrechte, Humor, und und und.

Gut beobachtet:

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Und das ist eine Animation, die wirklich wahre Zustände beschreibt… Traurig…

In unserer Gesellschaft wird immer häufiger die Angst der Menschen um ihre Arbeitsstelle ausgenutzt, damit man diese Menschen ausbeuten kann :-(

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Hier einfach was Lustiges, naja, aber mit 2006 ist es doch etwas übertrieben :-)

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Und was Nettes (übrigens esse ich Baby-Karotten tonnenweise und kann sie nur empfehlen :-))

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Alle Bilder via awaks



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Pfannkuchenkindheit

Pfannkuchen

Durch meinen kleinen Hollandaufenthalt bin ich auf die Idee gekommen, Pfannkuchen zu machen. Mein Kumpel in Den Haag hat mir nämlich erzählt, dass es eine Leibspeise der Holländer ist.

Ich liebe Pfannkuchen seit meiner Kindheit :-)

Das Rezept ist ganz einfach!

Hier die Zutaten (links) und das Ergebnis (rechts):

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Man nimmt ein Ei, schlägt es ein bisschen, sodass Eigelb und Eiweiß vermischt sind.

Dann tut man etwas Milch rein, und schüttet dann unter Rühren Mehl ein.

WICHTIG: einen Esslöffel Rapsöl (o. Ä.) in die Mischung geben! Dann sind die Pfannkuchen leichter zu wenden und man braucht nicht mehr viel Öl für die Pfanne!

Die Konsistenz muss ziemlich dünn sein. Wenn ihr merkt, dass sie zu dickflüssig ist, tut einfach noch etwas Milch rein oder auch einen Schluck Wasser! Dann werden die Pfannkuchen weicher, als wenn man nur Milch und Mehl mischt.

Dann die Pfanne (mit etwas Fett) heiß machen, in die Hand nehmen und mit einem Schöpfer die Mischung in eine Ecke der Pfanne reingießen, sofort die Pfanne drehen, sodass sich die Mischung gleichmäßig (und nicht zu dick) verteilen kann.

Wenden kann man, wenn der Pfannkuchen auf der oberen Seite nicht mehr flüssig ist.

Der Herd muss die ganze Zeit heiß bleiben, deswegen dürft ihr während der ganzen Prozedut nicht weg vom Herd :-)

Noch ein Tipp: nehmt lieber eine mittlere bis kleinere Pfanne :-)

Viel Erfolg!

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Das Tolle an Pfannkuchen ist, dass man sie mit allem Möglichen essen kann – mit Schmand/Marmelade/Nutella/Käse/Ayvar/Lachs etc etc

Heute hatte ich besonders Lust auf eine Zwiebel-Champignon-Mischung als Füllung:

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Erster fotographierter Streetstyle!

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Nachdem ich ja unterwegs immer ein begeisterter Beobachter der verschieden gekleideten Menschen bin, habe ich schon immer davon geträumt, Menschen, die mir durch Ihren Stil und Ausstrahlung aufgefallen sind, anzusprechen und zu fotographieren. Leider habe ich mich bis jetzt nicht getraut.

Heute ist ein besonderer Tag, da ich endlich eine Frau ansprach und auch fotographieren durfte! Sie ist mir schon in der Ubahn aufgefallen, und ich entschied – wenn sie in der gleichen Station aussteigt, wie ich, spreche ich sie an.

Unter Herzklopfen tat ich es – und siehe da! Es hat funktioniert.

Mein Vorbild in dieser Sache ist unter Anderem die Smilla von anders-anziehen :-)

So wie Smilla (aber viel weniger, da ich mich noch nicht richtig traue), stellte ich der Dame ein paar Fragen. Sie ist Münchnerin und jetzt in Rente; früher war sie in einem Forschungsinstitut tätig.

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Ich finde die Blautöne ihrer Kleidung toll, und ihre Sonnenbrille und Hut sind ein schöner und extravaganter Rahmen für ihr Gesicht :-)

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Den Haag – Innenstadt

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Leider leider ist es mit Amsterdam nichts geworden :-(

Der Freund, bei dem ich wohne, ist zu müde dafür, aber als Entschädigung hat er mich heute etwas in der Innenstadt von Den Haag rumgeführt.

Den Haag soll sehr dicht besiedelt sein (ca. 500 000 Einwohner auf nur 80 Quadratkilometern, das macht ca. 6000 Leute auf ein Quadratkilometer!) und ist die drittgrößte Stadt der Niederlande.

Da die Stadt in der Provinz Südholland liegt, schaut es hier auch oft aus, wie im Süden (Folgendes hat mich total an Italien erinnert):

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Es gibt viele alte Häuser mit wunderschönen Holztüren und Glaseinsätzen, wie z. B. hier:

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Außerdem befindet sich hier der Regierungsitz, obwohl die offizielle Haupstadt ja Amsterdam ist.

Vom folgenden Gebäude bin ich total begeistert, da man dort richtig spürt, dass es total alt ist und irgendwie atmet es immer noch den Geist des Mittelalters… Etwas gruselig, aber faszinierend! Wie eine Zeitmaschine :-)

Das ist der Rittersaal, erbaut im 13. Jh.! Noch heute findet dort die Eröffnung des parlamentarisches Sitzungsjahres mit der Thronrede der Königin :-) statt, oder z. B. Verleihung der Orden an die Olympiasieger.

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Der Straßenverkehr wirkt auf mich wahnsinnig chaotisch. Oft bleiben von allen Seiten Autos stehen, und alle warten, wer als erstes durchfährt, irgendwie so, als gäbe es keine Regeln :-) Oder aber es rast jemand durch :-)

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Es gibt auch ein einige Kanäle, aber es werden anscheinend immer mehr zugebaut…

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Von hier kommen auch berühmte Carillon-Spieler. Was das ist, könnt ihr euch ebi Youtube ansehen.

Zudem gibt es auch hier ein Paar Coffee-Shops, aber ich habe kein Foto gemacht :-)

Und natürlich gab es in der Innenstadt auch den einen oder anderen interessanten Laden :-) Aber hier ist nichts mit Shoppen für mich. Dafür ist keine Zeit, kein Geld und keine Voraussetzungen. Aber das macht nichts :-)

Hier könnt ihr mehr über die Stadt lesen, wenn ihr wollt :-)

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Den Haag #2

Blick vom Meer

Keiner kommentiert mehr, hmmm…

Ich weiß, ihr wollt wieder Modeposts :-) Ich kann es selber kaum noch erwarten, aber nächste Woche soll es 23 Grad geben und da werde ich mich in voll die Schale schmeißen :-) Außerdem war jetzt die ganze Woche der Freund, der die Fotos macht, bei seinen Eltern. Also gibt es nächste Woche wieder mehr Mode :-)

Jetzt zu DEN HAAG:

Ich habe super toll geschlafen, weil ich gestern von der Zugfahrt so fertig war! Und dann wurde zur Feier des Tages noch holländisches Bier probiert… und weiter probiert… und noch ein bisschen probiert ;-)

Hier mein Schlafplatz – wie ihr seht, passt bei einer modebewussten Frau sogar die Bettwäsche zu den Hausschlappen :-) (nein Scherz, das war Zufall)

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Heute haben wir etwas gearbeitet und dann gings mit Fahrrädern zum Meer! 5 Minuten und wir waren da!

Die Möven, die Luft, der Sand, die Weite… echt toll!

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Das Wetter hier ist wahnsinnig windig

Und was mich noch verblüfft hat – wir waren kurz im Supermarkt einkaufen und es gibt so waaaaaaahnsinnig viele Fertigprodukte oder vorgeschnittene Produkte! In Amerika soll es noch schlimmer sein, aber ich finde es hier auch schon heftig. Es ist schon mal praktisch, wenn man z. B. Lust auf Gemüse hat, aber keine Lust auf des ewige Schnippeln…  Aber frischer ist es trotzdem, wenn man selber schnippelt :-)

Hier der Eingang zur Wohnung (gleichzeitig Haus- und Wohnungstür, ist hier so üblich):

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Morgen machen wir einen Ausflug nach Amsterdam!!!!

Interessiert es jemanden da draußen?

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Ich bin in Den Haag :-)

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So, liebe Leute, ich war heute 8 Stunden mit dem Zug unterwegs und bin jetzt in Den Haag bei einem Freund, mit dem ich an 4 Tage an einem Projekt arbeiten werde, aber wir werden uns nicht überanstrengen, :-) sondern er wird mir auch ein bisserl die Stadt zeigen und dergleichen :-)

Und davon werdet ihr dann auch profitieren, weil ich hier natürlich hier mit Fotos darüber berichten werde.

Ein Highlight war der neugierigste Schaffner, den ich je in meinem Leben gesehen habe. Auf folgende Art und Weise hat man seine Ankunft gemerkt: „Ah, soso, nach Duisburg! Viel Spaß! Aha, was sehe ich! Aus Bayern! Weiter Weg. Vielen Dank, ganz herzliches Danke sag ich! Ok, bei Ihnen – oh, ah, ähm, ich danke ganz schön!“

Dann, als er bei mir war: „Aha, München, gut gut, danke Ihnen, Frau E.“

Dann weiter: „Aha, das ist das falsche Ticket, macht nichts… Wir schaffen das schon… Nee, auch nicht… Jetzt aber! Das ist es! Gute Reise“

So ging es die ganze Zeit …

Heute habe ich nur geschafft, die folgendes Fotos zu knipsen. Also, hier zur Einstimmung:

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So sehen hier die Züge aus :-)

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Morgen Abend gibt es mehr (und Meer :-))

 

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Buch: Der Mann mit der Ledertasche

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Bild via fuckyouverymuch

Ich empfehle euch wieder ein TOLLES (ziemlich autobiographisches) Buch: „Der Mann mit der Ledertasche“ von Charles Bukowski.

Kurzbeschreibung

»Vom Personal der Post wird erwartet, dass es nach den höchsten sittlichen Grundsätzen handelt, die Gesetze der Vereinigten Staaten achtet und sich im übrigen an die Vorschriften und Richtlinien der Postverwaltung hält.«



Mehr als fünfzehn Jahre lang versucht der kompromisslose Henry Chinaski alias Charles Bukowski, diesem »Berufsethos« gerecht zu werden und sich den absurden Arbeitsnormen der US-Post anzupassen, wo das Leeren der Briefkästen, das Verteilen der Post und der Gang zur Toilette auf die Minute genau gestoppt werden. Doch der Versuch misslingt, Briefträger Bukowski bleibt unsittlich: Er trinkt, wettet, schläft mit Frauen, schreibt Gedichte und irritiert seine Vorgesetzten durch ständige menschliche Abweichungen von der unmenschlichen Norm.

Hier eine Kritik bei Amazon:

ANOTHER AMERICAN WAY OF LIFE

Bukowski versteht es, Authenzität herzustellen und die Doppelmoral des „normalen“ Bürgers zu entlarven. Er schreibt, was er denkt, ohne Rücksicht auf Verluste. Ehrlich, ungeschminkt, knallhart … seine Typen sind Verlierer in der amerikanischen Gesellschaft, die dennoch Sympathien verdienen. „Keine Doppelmoral, keine Spielchen, einfach nur du selbst sein“ ist seine Devise. Er will nicht gefallen und zeigt uns Abgründe auf, die in jedem von uns latent vorhanden sind und die bei dem einen mehr und dem anderen weniger zum Vorschein kommen. Dennoch sind wir Menschen, die versuchen, sich in ihrem Leben einzurichten. Egal ob als Manager, Tischler, Postbote oder …. Mensch. Verlierer sind nur diejenigen, die ihr Leben ausschliesslich nach dem Vorgegebenen ausrichten und ihre Persönlichkeit an der Garderobe abgeben. Jeder hat, auch jenseits des american dream of life, ein Recht darauf, sich zu verwirklichen.
Der Sprachstil Bukowskis ist sehr direkt und gewöhnungsbeduerfig, die Handlung in sich geschlossen. Literatur jenseits des Mainstreams, die zu fesseln weiss.

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