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Rezepte – Lecker!!

Rezepte - Lecker!!

Rezept: herbstliches Pilz-Ragout mit Kürbis-Kartoffel-Püree

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Bekanntlich ist Essen mehr, als „nur“ am-Leben-Erhalten des Organismus.

 

Essen ist mit Emotionen verbunden, positiven, wie negativen. Ein Beispiel, das wohl jeder von uns kennt, ist das Essen aus seiner Kindheit. Es kann fest mit einem Gefühl der Geborgenheit verknüpft sein oder zumindest einen gewissen Zauber haben. Es kann aber genauso starke Abneigungen hervorrufen, wie beispielsweise Essen, wozu man als Kind gezwungen worden ist (bei mir ist es Haferschleim, ich werde das Zeug niemals, niemals wieder anrühren!).

Auch die Jahreszeiten rufen in uns verschiedene Verlangen hervor. Im Sommer liebe ich Wassermelone und Tomatensalat über alles und kann mich davon gefühlt monatelang ernähren (vorausgesetzt, es ist hell und warm!). In der kalten und dunklen Jahreszeit wird das Essen deftiger – und vor allem, wärmer! Suppen haben Hochkonjunktur!

Über die Jahre habe ich Kochen immer mehr für mich entdeckt und sogar Spaß dran gefunden (erzählt das mal meinem 20jährigen Ich!!), und auch mein Geschmack hat sich schon oft verändert.  Eine der letzten Hürden, die gefallen sind, nennt sich „Kürbis“. Noch letztes Jahr fand ich ihn ausschließlich auf Bildern gut. Aber genau das war auch der Wendepunkt, denn für ein Halloween Shooting musste ich vier oder fünf Kürbisse kaufen. Nachdem die Bilder im Kasten waren, war es mir selbstverständlich zu schade und zu dekadent, die orangenen Dinger zu entsorgen, also schnipselte ich eine Hälfte mal zu meinem Ofengemüse dazu. Und wow!! Es hat mir tatsächlich geschmeckt!

Seitdem stieg meine Akzeptanz für den Kürbis.

Aber ich weiß eben auch, dass es nicht jedermanns Sache ist. Sowohl Martin als auch mein bester Freund P. mögen zum Beispiel partout keinen Kürbis. Deswegen entschied ich mich heute für zwei Gerichte, bei einem von denen Kürbis zwar ein Bestandteil ist, der aber optional ist und ebensogut weggelassen werden kann!

Für mich sind beide Rezepte neu (Quelle:  Pilz Ragout habe ich von der tollen KPTN Cook App und Kürbis-Kartoffel-Stampf von Chefkoch.de) und ich freue mich, mein eigenes Koch-Horizont mal wieder ein Stückchen erweitert zu haben!

 

 

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Ich habe noch einen kleinen Tipp für euch – wäre selbst auch niemals drauf gekommen:

Bei Aldi Süd * gibt es auch tolle Rezepte, die sogar nach Hauptzutat, Ernährungsweise, Beliebtheit, Saison und Nationalität sortiert sind!  Und es gibt sogar einen Wochenplan * für alle, die unter der Woche besonders eingespannt sind. Sehr praktisch: alle Zutaten für den Wochenplan sind bei einem einzigen Einkauf zu erledigen – und dafür gibt es alle Wochenrezepte samt Einkaufslisten zum Runterladen! Mega!

 

Und jetzt – habt ganz viel Spaß beim Nachkochen meiner beiden Rezepte und sagt unbedingt bescheid, wie es bei euch geworden ist!

 


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PILZ – RAGOUT

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Für 2 Portionen des Pilz-Ragouts brauchst du:

 

400g braune Champignons

2 Karotten

4 Schalotten

2 Zehen Knoblauch

2 Zweige Rosmarin, frisch

4 Zweige Thymian, frisch

2 Lorbeerblätter

120ml Rotwein

2 EL Olivenöl

600 ml Gemüsebrühe

10g Tomatenmark

30g Butter (oder Margarine als vegane Alternative)

2 TL Weizenmehr Typ 405

Salz, Pfeffer

 

 

 

 

Zubereitung:

 

 

Schritt 1:

Schalotten schälen und in Viertel schneiden, Karotten schälen und in längliche Stücke schneiden. Öl und Butter bzw Margarine in einer Pfanne erhitzen, Schalotten und Karotten hinzufügen und 10 Min. braten.

Dann kleingehackten Knoblauch,Tomatenmark und Mehl unterrühren und 1 Min. braten, dann Wein dazugeben und gut umrühren! Weitere paar Minuten köcheln lassen.

 

 

Schritt 2:

Jetzt kommen Gemüsebrühe, Lorbeerblätter, Rosmarin und Thymian dazu – weitere 10 Minuten kochen!

 

 

Schritt 3:

Champignons putzen und in Stücke schneiden, Öl in einer Pfanne erhitzen und Champignons darin 3-5 Min. braten. Danach die Pilze in die erste Pfanne mit der Sauce geben und zusammen 5 Min. köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Thymian bestreuen und servieren!

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KÜRBIS – KARTOFFEL – STAMPF

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Für 2 Portionen des Kürbis-Kartoffel-Pürees brauchst du:

 

einen halben Kürbis (Hokkaido)

3 mittelgroße Kartoffeln

halbe Zwiebel

eine Knoblauchzehe

etwas Butter (oder Margarine als vegane Alternative), Olivenöl, Gemüsebrühe – Menge je nach gewünschter Konsistenz

Salz, Pfeffer, Muskat

100ml Milch (oder Sojamilch als vegane Alternative)

 

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Zubereitung:

 

 

Schritt 1:

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Den Kürbis in Würfel schneiden, schälen ist bei Hokkaido nicht nötig. Beides in einen Topf geben und mit Wasser bedecken, salzen und die gekörnte Brühe dazu geben.

Ca 20 Minuten köcheln, bis Kartoffeln und die Kürbiswürfel weich sind. Abschütten.

 

 

Schritt 2:

Zwiebel und Knoblauch in Butter und Öl glasig dünsten, Milch dazu geben, salzen, pfeffern und Muskat dazu geben.

 

 

Schritt 3:

Die Zwiebelmischung zu den Kartoffeln/Kürbis geben und stampfen. Fertig!
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Lifestyle Rezepte - Lecker!!

berlin diaries vol. 3 – beste food spots Teil 1

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{Anzeige - freiwillig und unbezahlt}

Seit nun eineinhalb Jahren fresse ich mich durch die wunderbare Gastro-Landschaft Berlins.

Und warum? Nicht nur weil ich ab und an Hunger habe, wie jeder Mensch, sondern auch, weil ich schon gaaanz lange die Idee hatte, die Restaurants, die das Zeug dazu haben, meinen Magen, mein Herz und mich als Stammkundin zu gewinnen, euch in einem Blogpost vorzustellen! Dafür musste ich aber erst einige Restaurants testen, was mich am Anfang meiner Berliner Zeit in eine totale Ratlosigkeit versetzt hatte, denn ich wusste schlicht und einfach nicht, wo ich anfangen soll XD

Food Guides gibt es, wie Sand am Meer - aber dieser hier ist was Besonderes!

Es ist nämlich MEIN eigener, ungesponsorter, ganz persönlicher Food Guide nur für euch, gespickt mit meinen absoluten Favoriten!

Ich lebe zwar noch nicht so lange in Berlin, aber das war mir schon vor meinem Umzug klar - hier kommt man kulinarisch sowas von auf seine Kosten! Dazu muss ich ehrlich sagen, ich habe einen haushohen Respekt vor jedem, der sich in Berlin im Gastro-Bereich selbstständig macht. Wow, diese Leute haben echt Mut und stellen sich einer enormen Konkurrenz! Andererseits bin ich sehr froh, dass so viele diesen Mut aufbringen, denn das macht die Gastro-Szene Berlins unglaublich bunt - und super angenehm für Vegetarier und mittlerweile auch für Veganer.

Als P. mich besuchte, meinte er, es sind ihm hier zu viele vietnamesische Restaurants - kein Wunder, wenn man nicht auf asiatisches Essen steht :D Ich persönlich liebe asiatisches Essen und wenn mich jemand vor die Wahl stellen würde (was ich natürlich nicht hoffe), ich könnte mich nur noch für eine einzige Food-Richtung entscheiden, würde ich asiatisch wählen, denn das kann ich jeden Tag essen...

Aber da mir solche eine Entscheidung glücklicherweise erspart bleibt (hallo, First World Problems ^^), nehme ich euch heute mit auf meine bunte kulinarische Entdeckungsreise Berlins!


D A T S C H A

Stargarder Str. 24, 10437 Berlin


Das ist ein russisches Restaurant, wobei ich als gebürtige Moskauerin würde sagen, das Essen ist angelehnt an die russische Küche, ist aber modernisiert und ergänzt durch europäische Küche. Oder würde jemand etwa behaupten, die Avocado sei eine typisch russische Frucht? ;)

Was ich probiert habe:   

- Bortsch (russiche Suppe mit roter Beete) - mega lecker und schmeckt super ähnlich zu dem, was meine Mutter immer gekocht hat!

- Frühstück "Boris Pasternak" (war übrigens ein russisch-sowjetischer Dichter) - eine gemischte Platte mit tollsten Sachen, die man sich so vorstellen kann! (siehe Foto) Habe ich schon dreimal gegessen ^^

- Pelmeni (siehe großes Foto) - sehr lecker, kenne ich allerdings nur gekocht, nicht angebraten.  Ist angebraten halt etwas deftiger, schmeckt aber nicht weniger super!

- kalte Joghurt-Gurken-Suppe - da war eindeutig zu viel Rahmjoghurt drin, ich kenne das eher als eine leichte Suppe ("Okroschka") mit Gurken, Dill, Katroffeln und gekochten Eiern und einem Schuss (!) Joghurt

Einrichtung:

ein Muss für alle Retro-Ost-Fans! Man fühlt sich wie bei seiner russischen Oma im Wohnzimmer - mit alten Lampenschirmen, Tapeten an den Wänden und warmen Farben. Draußen gibt es auch viele Plätze, von denen man auf die belebte und gemütliche Stargarder Strasse blicken kann.

Mein Fazit:

Hier schmeckt alles!!! Mini kleinen Punktabzug für die Joghurtsuppe :D

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I L S E B I L L

Kastanienallee 100, 10435 Berlin


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Europäische Küche mit arabischen Einflüssen, es gibt sowohl veggie, vegane, als auch Fleisch- und Fischgerichte. Wie zum Beispiel so etwas abgefahrenens wie PASTINAKEN CREME MIT GESCHMORTEM WINTERGEMÜSE UND ROTWEINSCHALOTTEN AUF GEBRATENEN FEIGEN UND ROQUFORD :D

Was ich probiert habe:   

Käsespätzle mit Gorgonzola Sauce und Waldpilzen. Es hat viel späktakulärer geschmeckt, als es klingt. Die Sauce war super leicht, aber dennoch extrem aromatisch, dazu die Pilze und Kräuter und der simple Salat mit einem sehr gelungenen Dressing!

Einrichtung:

nur ein Wort: WOW!! So geschmackvoll und kreativ - muss man selbst gesehen haben!

Mein Fazit:

Dieser Laden besticht eindeutig durch die Liebe zum Detail! Selten habe ich so eine tolle Symbiose von Einrichtung und gutem Essen gesehen. Die Gerichte von der Mittagskarte sind sogar richtig günstig, am Abend wird es gehobener, auch vom Preis her. Aber es lohnt sich!!

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H Ä P P I E S

Dunckerstraße 85, 10437 Berlin


Süßer kleiner Laden, Gründerin Uli steht selbst an der Theke.

Hier gibt es ausschließlich Germknödel aka Hefeklöße (das nenne ich ein klares Konzept!) in herzhaften und süßen Varianten, auch veggie und vegan! Der Teig hier ist aber im Gegensatz zum klassischen Germknödel vegan.

Was ich probiert habe:   

- "Ben": mit Curry-Tofu-Füllung und Mango-Kokos-Sauce

- "Sophia": rote Bete Germknödel mit Miso-Pilzen und grünem Tahini Pesto

- "Julia": mit veggie Wiener-Würstchen (gibt es natürlich auch in "normal") und Tomatensauce

Einrichtung:

eher minimalistisch, aber ziemlich durchgebranded mit kleinen Häppies-Zeichnungen an den Wänden und dem Logo des Ladens den Stühlen.

Mein Fazit:

Die Germknödel sind super lecker - richtig satt wird man nach 2 Stück aber nicht. Ich hätte gerne eine Beilage dazu gehabt, etwas Gemüse zum Beispiel. Die drei Salatblätter gingen glatt als Deko durch :D Um richtig satt zu werden, müsste ich auf jeden Fall drei Knödel essen, und das geht bei einem Preis von 4,50 pro Knödel und vielleicht noch was zu trinken ganz schön ins Geld. Trotzdem empfehlenswert - für den kleinen Hunger zwischendurch!


1 9 9 0    V E G A N    L I V I N G 

Krossener Str 19, 10245 Berlin


 

Dieses Restaurant ist komplett vegan! Und vom Feinsten! Und es hat einen emotionalen Wert für mich. Ich war da öfter während meines "Probewohnens" in Berlin und hatte dort immer mega gute Zeit und nicht minder mega gutes Essen! Sogar P., der normalerweise kein asiatisches Essen favorisiert, um das diplomatisch auszudrücken, und mich in Berlin besucht hat, hat mit mir dort gespeist!

Was ich probiert habe:   

Eigentlich nur "Tapas", diese kleinen Vorspeisen (naja ok, so klein sind die nicht). Mir haben drei verschiedene immer total gereicht zum Sattwerden. Ein absolutes Muss war aber jedesmal die auf Empfehlung meiner süßen Veri  (siehe Bild rechts) - PEARL ON SPOON: Tempura-Seetang Bällchen mit einer Wasabi-Sojasauce. Wenn man Wasabi mag - ist es eine absolute Geschmackssymphonie :)

Weiteres Muss:  LA LOT - Tofu und Sojaschnetzel umwickelt mit aromatischen Betelblättern!

Einrichtung:

sehr kreativ, gemütlich und authentisch.

Mein Fazit:

das war eine Zeit lang mein absoluter Favorit Nummer eins in ganz Berlin (auch, weil ich noch gar nicht viel kannte, aber in jedem Fall vor allem, weil dort bei jedem Bissen Glücksgefühle entstanden!). Ich kehre dort immer mal wieder gerne ein, aber etwas faul macht einen das Kiez-Leben schon, und auch in Prenzlauer Berg gibt es tolle vietnamesische Restaurants, in dem Fall gewinnt meistens meine Bequemlichkeit :)

Achtung: hier keine Kartenzahlung!

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O I S H I I  

Schönhauser Allee 65, 10437 Berlin


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OiSHii bedeutet schmackhaft - und die ausgefallenen Japanischen Hotdogs werden dem Restaurantnamen sowas von gerecht! Hier gibt es Hot Dogs mit Rind- und Geflügelfleisch - aber natürlich auch vegetarische und vegane Varianten. Was soll es heute sein? Ein Hotdog mit japanischem Sauerkraut, gebratenen Zwiebeln, Sweet Chilli-Sauce und Teriyaki-Sauce? Oder eher mit hausgemachtem Wakame-Gurken-Salat, leckerer Teriyaki-Sauce, besonderer Wasabi-Mayo nach Hausrezept und Sesam?

Was ich probiert habe:   

-Yummy Sauerdog in veggie

-Wakame Dog in veggie

-Japan´s Darling in veggie

-Süßkartoffelpommes mit Wasabi Mayo!

-Kimchi

 

Einrichtung:

gemütlich, aber auch funktional. Ist ja auch irgendwie Fast Food, auch wenn etwas anders.

Mein Fazit:

auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man asiatisches Essen mag und mal Heisshunger auf ein (Veggie-)Hotdog mit ganz besonderen Zutaten hat!

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FORTSETZUNG FOLGT!

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Bastel-Ideen Lifestyle Rezepte - Lecker!!

lifestyle: Sommer, Sonne, Eis Rezepte und DIY

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"Hahahahaaa, bitte WAS sollst du da machen? DIY?? Haa-hahaaa", lachte sie laut.

 

Ich rollte mit den Augen. "Ich weiß, dass DIY nicht meine Stärke ist, aber genau deswegen könnte ich es ja versuchen, zu lernen, oder??" - sagte ich, kurz davor, beleidigt zu sein. "Jaja klar, ich war nur verwundert, als ich "Esra" und "DIY" in einem Satz hörte", schob sie nach.

Ja, in letzter Zeit kommt das Thema DIY lustigerweise öfters auf mich zu, und ich sehe das als ein Wink des Schicksals. Vielleicht möchte mir mein Leben damit sagen, dass man sich auch den Thematiken, die einem fern liegen, annähern kann, wenn man sie nur gut vermittelt bekommt. Und ich lerne ja durchaus gern!

Deswegen war ich gleichermaßen gespannt und skeptisch, als Mövenpick* zu einem Workshop lud, das mit einem neologistischen Hashtag #TischleinSwagDich versehen war, was so viel heißt wie "das Auge isst mit, deswegen mach dein Essen und deinen Essplatz so hübsch es geht" :D Ich als Fashionbloggerin kenne mich zwar damit aus, wie man Kleidung kombiniert, aber zu welchen Früchten beispielsweise die Eissorte "Salted Caramel" passt, oder wie man seine eigenen Stempel schnitzt, mit denen man z. B. ein Platzset bestempeln kann - da bin ich ahnungslos, wie eine Hirschkuh beim Eiskunstlauf.

Besser gesagt, ich WAR ahnungslos.

Aber von vorne!


*in freundlicher Kooperation mit Mövenpick

photographer: Miguel

editing: by me

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1.

Eis anrichten

 

Ok, meine Eis-Künste haben bis jetzt gerade mal dafür gereicht, mir für mein Frozen Joghurt Toppings auszusuchen, und selbst das gestaltete sich oft schwierig, entweder weil ich mich nicht entscheiden konnte, oder aber, weil ich immer wieder bei den gleichen Verdächtigen landete: Schokosauce. Himbeeren. Smarties...

Deswegen war ich schon aufgeregt, als es beim Mövenpick Event nach einer ausgiebigen Eis-Probier-Session hieß - "Und jetzt seid ihr dran! Kreiert euer eigenes Lieblingseis!".

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht gleich zu einem der Eis-Profis gegangen wäre, um nach Rat zu fragen. Zwei der zwanzig Sorten haben mir besonders excellent geschmeckt - nämlich "Salted Caramel" und "Zitronen-Sorbet". Die erste noch einen Ticken besser, deswegen stand (Gottseidank!) wenigstens die Eis-Sorte schonmal fest. Aber zu was kombinieren?? Alles was da, von süß über scharf bis salzig. Früchte, Chips, Saucen, Nüsse, Süßigkeiten... Zu viel Auswahl für Menschen, die sich nicht entscheiden können.

Der Profi meinte: "Ahhh, Salted Caramel, gute Wahl!" - was mich schon mal etwas stolz gemacht hat ;) Er empfiehl mit schlicht und einfach Erdbeeren dazu, und dann griff ich noch zu den karamelisierten Mandeln, die hauchdünn geschnitten und zu einer Platte geformt waren. Perfekte Deko!

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Es kommt schon mal vor, dass man im Tiefkühlfach eine Packung Eiscreme gebunkert hat. Die meisten von uns (die sich keine Foodblogger schimpfen) nehmen einfach einen Löffel und los geht´s! Aber warum eigentlich den Sommer und das damit liebenswürdig verbundene Eis-Schlemmen nicht etwas feierlicher gestalten?? Hier ein paar einfache Anregungen für köstliche Eis Rezepte!

EISBECHER KREIEREN - WAS PASST ZU WELCHEM EIS?

  • zu süßen Eis-Sorten passt natürlich süßes Obst (z. B. Schokoeis zu Banane), aber als Kontrast sind auch frisch-säuerliche Früchte toll dazu (Ananas / Sauerkirsche / Pflaume etc). Für mehr Biss sorgt beispielsweise Krokant.
  • zu salzigen Sorten wirken Beeren sehr frisch (Brombeeren, Erdbeeren etc), ein Früchte-Kompott ist toll (z. B. mit Birnen), süßes Gebäck wie Brownie-Stückchen kann man ebenso wunderbar dazu kombinieren, aber auch kleingeschnittene bunte Paprika und Tomaten, abgeschmeckt mit Salz, Puderzucker und nem Schuss Tabasco war die Überraschung des Tages und hat absolut himmlisch geschmeckt!!
  • säuerliche Sorten wie Zitronensorbet machen sich wunderbar auf einem Stück Baiser oder kommen mit beispielsweise Holundersirup und Himbeeren perfekt zur Geltung!
  • allgemein: Obst kann frisch, karamelisiert, mariniert oder gebacken sein. Manchmal ist ein Schuss Alkohol (Rum/Kaffeelikör/Sekt etc) sehr fein zum Eis! Für mehr Unterschiede in der Konsistenz kann man Krokant, Gebackenes, einen French Toast oder sogar Popcorn zur Eiscreme kombinieren.

Hier gibt es noch mehr Ideen, auf die man nicht selber kommen würde!

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2.

Stempel basteln & Platzsets kreieren

Eines vorweg: ich, mit meinen zwei sehr linken Händen, habe es geschafft, Stempel nach einer Vorlage zu basteln und mir ein Platzset zu bestempeln - und es sah sogar nach was aus!! Also schafft ihr es auch - los, ausprobieren! <3

WIE BASTELE ICH EINEN STEMPEL?

 

Ihr braucht: halbtransparentes Papier, eventuell eine Vorlage, Bleistift, Cutter, Stempelgummi, Stempelfarbe

  • halbtransparentes Papier auf eine Vorlage legen, mit Bleistift die Ränder nachzeichnen
  • das Papier mit der bemalten Seite auf den Stempelgummi legen, fest andrücken - dann färbt das Gezeichnete auf den Gummi ab
  • mit dem Cutter ausschneiden, und wenn es um die Kurve gehen soll, nicht den Cutter drehen, sondern den Stempelgummi
  • Stempelkissen auf den fertigen Stempel tupfen, bis er mit Farbe voll ist
  • Stempeln! Wem es zu unsicher ist, gleich auf das vorgesehene Material zu stempeln (Platzset, Postkarte etc) kann es vorher auf einem Stückchen Stoff/Blatt Papier testen
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Lifestyle Rezepte - Lecker!!

lifestyle: Warum ich #metime nicht kann & Cocktail Rezept mit Weihenstephan

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Sie zündete Duftkerzen an, breitete ihre Yoga-Matte aus.

 

Übers Laptop lief leise entspannende Musik, im Zimmer war es dunkel, nur das Kerzenlicht flackerte vor sich hin. "Ich mach nur so lange, bis ich nicht mehr mag. Ich will mich ja schließlich nicht quälen!", meinte sie auf meine Frage hin, wie lange bei ihr so eine Yoga-Session dauert. "Wow", dachte ich, "coole Einstellung! Sie verbringt gerne Zeit alleine, macht Dinge, die ihr gut tun und genießt sie... Ich wünschte, ich könnte das auch!!".

Denn wenn ich ganz ehrlich bin, fällt es mir viel leichter, für jemand anders schön aufwendig zu kochen, als für mich selbst. Wenn ich alleine bin, schnipsele ich mir einen Salat oder mache höchstens eine schnelle Gemüsepfanne. Ich räume auch eher richtig gründlich auf, wenn ich Besuch bekomme, für mich allein mache ich nur das Nötigste. Ein schöner Abend mit frischem Obst, Lieblingszeitschrift und Musik in der Badewanne? Fehlanzeige! Dafür bin ich meist zu faul - zu müde - zu ungeduldig - zu...

 

Geteiltes Glück - doppeltes Glück?

 

Na was denn? Liegt es an der Erziehung, an der Einstellung, an der Gewohnheit, dass ich mich schwer tue, sogenannte "Quality time" mit mir und mir zu verbringen? Gefühlt hat halb Instagram jede Woche mindestens 3 Mal Quality Time mit sich selbst und nennt das "Meine #metime Routine". Allein schon, wenn ich das Wort "Routine" lese, rollen meine AUgen ganz von allein - denn das setzt mich das unter Druck. Was? Es gibt Leute, die sich jede Woche routinemäßig Zeit für sich selbst nehmen und sich ausgiebig verwöhnen? Ist "Me Time" eine weitere Instagram- und Internet-Illusion? Oder bin ich da tatsächlich eine Ausnahme? Warum können das alle, aber ich nicht? Versteht mich nicht falsch, ich kann gut allein sein. Aber ich lebe eher nach dem Motto "Geteiltes Glück ist doppeltes Glück" - trotz dem hartnäckigen Klischee, Einzelkinder seien egoistisch und teilen nicht gern.

Den Anfang macht eine Party daheim und ein leckeres Cocktail

 

Dennoch möchte ich es lernen, auch mal Dinge zu genießen, ohne sie mit jemandem zu teilen. Für mich selbst ein Programm starten, welches sonst nur guten Freunden vorbehalten ist. Deswegen nahm ich meine Zusammenarbeit mit Weihenstephan als Anlass, eine Party zuhause zu feiern - allein! :D Dafür habe ich mir etwas Besonderes überlegt - nämlich ein Cocktail Rezept mit Milch (natürlich einer von Weihenstephan)! Ich habe wirklich noch NIE ein Cocktail selbst gemacht, deswegen habe ich ein ganz besonders leichtes Rezept gesucht und gefunden - man braucht nicht mal die typischen Cocktail-Utensilien dazu, sondern nur einen Mixer!

Und für die Zukunft, damit es nicht (mal wieder!!) nur bei Vorsätzen bleibt, habe ich mir ein Programm zusammengestellt, das es mir erleichtern soll, "Me-Time" zu praktizieren - here we go!

#metime To Do Liste

1 .  ein Badezimmer-Radio besorgen! Baden und Duschen mit Musik fühlt sich gleich besser an!

2 .  einmal die Woche einen Tag für sich allein einrichten

3 .  an diesem Tag etwas Besonderes unternehmen - Kino / Planetarium / Ausstellung  /  zuhause zur Musik tanzen  /  spazierengehen, wo ich noch nie war

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Warum Molkerei Weihenstephan?

München bleibt für immer die Stadt, die mich nach unserer Ankunft aus Russland 1995 beherbergt hat! In München bin ich aufgewachsen, habe meine Teenagerzeit verbracht, habe meine erste Beziehung geführt, Freundschaften geschlossen, bin aufs Gymnasium gegangen, habe studiert, gejobbt, geliebt, gestritten, habe meine Zwanziger durchlebt, kurzum - dort bin ich erwachsen geworden. Umso schöner, dass jetzt, wo ich in meine Traumstadt Berlin gezogen bin, ein Gruß aus der Nähe von München kommt - und zwar in Milch-Form!

Die Molkerei Weihenstephan hat ihren Firmensitz nämlich in Freising bei München! Die Basis aller Produkte von der Molkerei Weihenstephan bildet die Milch!

Für mein Cocktail habe ich die wohl bekannteste Milch von Weihenstephan genommen - nämlich die H-Milch.  Haltbar wird sie durch das Erhitzen, allerdings nur ganz kurz, damit der Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen.

By the way: Weihenstephan führt auch laktosefreie Milch! Ich habe für das Cocktail die H-Milch 3,5% verwendet - und die Cocktails sind richtig lecker geworden!! Durch die nahrhafte Banane braucht es keine Sahne im Cocktail, ich finde es mit Milch viel leichter <3

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Ach übrigens,

vielleicht fragt sich der eine oder die andere unter euch, warum ich denn zwei Cocktails auf den Bildern habe, obwohl ich alleine Me-Time verbringen wollte? Ich könnte lügen und sagen, die sind beide für mich, weil ich mich so gerne habe, hehe. Aber ich sage lieber die Wahrheit: ich habe nicht nachgedacht! Ist es euch schon mal aufgefallen - bei allen Food- und Getränkfotos sind immer zwei Teller oder zwei Gläser zu sehen? Das sieht einfach besser aus, als eines und suggeriert nebenbei noch Geselligkeit und Lifestyle. Und ja, in meinem heutigen Post geht es eben NICHT um Geselligkeit, sondern um das Alleinsein - aber die Macht der Gewohnheit hat mich zwei Cocktails machen lassen :D

 

Verbringt und genießt ihr regelmäßig Me-Time? Oder seid ihr eher wie ich und tut euch schwer damit?

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photographer: Lena

editing: by me

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Lifestyle Rezepte - Lecker!!

thoughts: Genuss und schlechtes Gewissen

"Die Chocolatiers von Berger Feinste Confiserie* kreieren mit ihrem ausgeprägten Sinn für das Schöne handgemachten Hochgenuss in Vollendung. Für die erlesenen Schokoladenkreationen wird ausschließlich Fairtrade-zertifizierte Schokolade verwendet. Fairtrade hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen von Kleinbauern in Entwicklungs- und Schwellenländern zu verbessern.

Aber auch der Bezug zur Region und Tradition spielt eine sehr große Rolle: es wird reinster Heumilch-Schlagobers von Kühen aus der Region verwendet."

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"Dem Prinzip der Handarbeit sind die Berger in all den Jahren trotz Wachstums und Expansion treu geblieben. Die Firma wurde bereits 2000 als familienfreundlichster Betrieb Salzburgs ausgezeichnet." (Quelle: Wikipedia)

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Die schokoladigen Kunswerke könnt ihr auf der Homepage bestellen! 

*Werbung

Meine Mutter wusste lange Zeit nicht,

dass ich ihren Versteck schon längst entdeckt hatte. Die Plastiktüte mit meinen Lieblingsbonbons lag unten in ihrem Kleiderschrank. Seit ich sie fand, klaute ich die Bonbons immer wieder aus der Tüte raus, aß sie und schmiss die Verpackungen ganz klassisch unters Bett. Eines Tages ist meiner Mutter etwas hinters Bett gefallen. Dieser Moment, als sie das Bett zur Seite schob und ich nur noch "OH NOOOO" dachte, während mein Herz in die Hose rutschte, und die Unmengen der Bonbonverpackungen, die sich dort seit Monaten? Jahren? angesammelt haben, zum Vorschein kamen... ohne Worte!!

Anderes Szenario: Nacht. Ich habe mich in die Küche geschlichen und mache vorsichtig die Schranktür auf, wo Lebkuchen aufbewahrt wurden (russische Lebkuchen, die sind ganz ganz anders als die hier in Deutschland! Müsst ihr mal probieren, gibt`s im russischen Laden!). Und was macht die Tür? "QUIIIEEETTSCHHHH". Logisch! Diesmal ist aber trotzdem niemand aufgewacht und ich konnte in Ruhe in mein Lebkuchen reinbeissen :D

Überhaupt - dramatisch formuliert, bestand meine halbe Kindheit gefühlt daraus, an Süßigkeiten ranzukommen, die von mir versteckt wurden.

Auf der Datscha (unserem kleinen Holzhäuschen in einem Vorort von Moskau) haben ich und mein Cousin eines Tages die (wieder mal!) Lebkuchen und andere Süß-Schätze sogar richtig verpackt und in einem geheimen Versteck in die Erde gebuddelt. Wir nannten das ganz geschäftig "Vorräte" (sagt das was über die damalige Lebensmittelknappheit in Russland aus?). Ich weiß noch genau, wie ich in der Nacht darauf plötzlich aufwachte, weil es regnete. In der Dunkelheit liegend, stellte ich mir vor, wie der Regen in die Erde dringt und womöglich durch die sorgfältige Verpackung durchdringt und die Lebkuchen ruiniert...

Süßigkeiten spielen in unserem Leben von Anfang an eine große Rolle.

Wir mögen sie von Haus aus, das scheint also angeboren zu sein. Was allerdings anerzogen wird, ist der Umgang damit. Sie werden super gerne als Belohnung eingesetzt - oder ihr Entzug eben als Bestrafung. Noch stärker ist die Tröstungsfunktion von Süßigkeiten. Dieses Muster bleibt uns meist ein Leben lang. Auch als Erwachsene Menschen gönnen sich viele an einem blöden Tag oder während einer Krankheit was Leckeres. Wie heißt es so schön - "Life happens - chocolate helps", um nur einen der Million Sprüche zu nennen.

Ok, man kann dagegen kämpfen und versuchen, die "Tröstung" mit gesünderen Mitteln durchzuführen. Allerdings finde ich - wenn man es mit Süßem nicht übertreibt, sondern es BEWUSST genießt - sollte man auch kein schlechtes Gewissen haben.

Zwei Pralinen statt Familienpackung Gummibärchen

Als ich es vor 3 Jahren tatsächlich ganze 10 Monate geschafft habe, mich sehr gesund und auch kalorienarm zu ernähren - habe ich eine Art von Süßigkeiten besonders bevorzugt - Pralinen. Pralinen haben extrem viele Vorzüge gegenüber diesen ganzen Familienpackungen, die aus einer kilometerlangen Tafel Schokolade, zwanzig Cookies oder einem halben Kilo Gummibärchen bestehen. Pralinen sind klein, schmecken dabei extrem intensiv und sind teuer (ja, auch das ist ein Vorzug, denn dann kauft man sich die eben nicht kiloweise!). Pralinen implizieren und verkörpern also den bewussten Genuss und das Gefühl, sich was Tolles zu gönnen, sich zu trösten oder gebührend zu belohnen! 

*in freundlicher Kooperation mit Berger Feinste Konfiserie <3

Die ultimative Pralinen-Genuss Anleitung

  • betrachte die Praline. Ist sie nicht ein kleines Wunder des Handwerks?
  • schnuppere an der Praline. Der Duft ist ebenfalls köstlich und es wäre eine Verschwendung, die Praline gleich zu essen, ohne den Duft zu genießen!
  • vergewissere dich, dass die Füllung nicht zu flüssig ist - und beiße dann vorsichtig die Hälfte ab - MMMHHHH!!
  • wenn die erste Hälfte sich vollständig aufgelöst hat, schließe die Augen und iss die zweite Hälfte.
  • und jetzt kannst du die nächste Praline mit einer anderen Geschmacksrichtung essen - bei dieser Vorgehensweise reichen mir persönlich zwei oder höchstens drei Stück, weil die Sinne gerade bei verschiedenen Geschmacksrichtungen und langsamem Genuss viel schneller gesättigt und zufrieden sind  <3

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Leben Lifestyle Rezepte - Lecker!! Unterwegs

lifestyle: über EILLES KAFFEE, amüsante Fakten und #coffeetostay

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Ich eile die Straße entlang,

in einer Hand ein Kaffee to go, in der anderen das Handy, und fühle mich wie ein Kind, das sich als Erwachsener verkleidet hat. Mein eigenes Busy-Dasein imponiert mir, ich gehöre nunmal zur Generation "wichtig", "always-on-the-road" und "mir-liegt-die-Welt-zu-Füßen". In meinem Papierbecher mit Plastikdeckel ist Kaffee, von dem ich nichts weiß, außer dass er nicht bitter schmeckt und ich ihn gut vertrage, und im Alltagstrubel, wo ich umgeben bin von ewig hastigen grauen Herren, von Schlagzeilen mit Nachrichten aus der ganzen Welt, von zu spät oder gar nicht kommenden Trambahnen, Absperrungen und lärmender Stadt, verleiht er mir das Gefühl von Sicherheit. Deswegen beschleunige ich den Schritt und klammere mich noch fester an meinen Kaffeebecher.

Manchmal spielt er mir einen Streich und rächt sich an mir dafür, dass ich vor lauter Eile den Deckel nicht richtig fest draufgemacht habe, und verteilt den Kaffee großzügig auf meiner Kleidung. Im Winter wird er viel zu schnell kalt, im Sommer bleibt er zu lange warm, es sei denn, es befindet sich Eiskaffee drin - dann schmelzen die Eiswürfel zu schnell. Ich und der Kaffee to go - uns verbindet eine Hassliebe, mit mehr Liebesanteil - und trotzdem gibt es auch andere Momente: mit dem Kaffee, der nicht "to go", sondern "to stay" ist. Die Momente, in denen ich mich endlich in einem Café niederlasse, die Taschen ablege und erstmal einen Latte Macchiato bestelle und mich auf ein Gespräch mit Freunden freue. Die Momente, als der Gedanke an den so intensiven und aromatischen Duft von Kaffee mir das Aufstehen am Morgen erleichtern, wie sonst nichts in der Welt. Die Momente, in denen meine Espressomaschine an erster Stelle steht, vor Mails und vor dem ganzen Tag, der auf mich zukommt.

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Genau um diese Momente

ging es auf dem Event, das ich am Donnerstag besuchen durfte. Die TV-Werbung von EILLES KAFFEE spielt mit unserer Sucht nach dem Kaffee to go und stellt der Schnelllebigkeit unseres Alltags den Hashtag #coffeetostay entgegen. Eine schlaue Marketingstrategie, aber auch eine tiefergehende Message. Das beste Gespräch des Abends führte ich mit Herrn Heidlas, der bei J. J. Darboven für Schulungen und Training zuständig ist - und das sowas von zurecht! Ich bin ja selber Pädagogin (ich unterrichte Klavier, seit ich 16 bin), und weiß, dass es nur wenige Menschen gibt, die sich zwar perfekt mit der Materie auskennen und auf einem hohen und präzisen Niveau anderen Profis Informationen vermitteln können, aber gleichzeitig in der Lage sind, den Laien (wie ich einer bin) unterhaltsame und trotzdem informative Fakten verständlich und spannend zu erklären.

Einige dieser Fakten über unser aller Liebling Kaffee habe ich für euch zusammengetragen - und hoffe, ihr findet sie genauso witzig und wissenswert, wie ich. Und übrigens: die Werbegesichter von EILLES KAFFEE sind Max und Friedrich von Thun, und genau die beiden Herren habe ich gezwungen, mit mir ein Bild zu machen :D Das Bild seht ihr am Ende dieses Beitrags!

6 unknown facts about coffee

  • Die meisten Menschen meinen, dass Espresso mehr Koffein hat, als Filterkaffee. Das ist genau andersrum! Beim Filterkaffee läuft das Wasser viel langsamer durch den Kaffee ("Kaffeemehl" in der Fachsprache) und nimmt folglich viel mehr Stoffe auf, also auch mehr Koffein. Beim Espresso wird das Wasser eher schnell durch den Kaffee gedrückt, und nimmt so weniger Koffein mit. Wer also vom Kaffeetrinken munter werden möchte, soll Filterkaffee trinken!
  • Ebenso ist es ein Fehler, dass eine Milch mit mehr Fettgehalt besser schäumt. Nicht der Fettgehalt der Milch ist für die Schaumbildung verantwortlich, sondern der Eiweiss-Gehalt. Wir schlagen ja auch Eiweiss zum Backen oder fürs Baiser!  Ideal für den Schaum sind 3,3% Gramm Eiweiss pro Liter.
  • Den Espresso, also die Art, unter Druck Kaffee zuzubereiten, haben die Franzosen erfunden. Die Italiener haben es aber kultiviert. Deswegen heißt der Espresso eigentlich "Expresso", das ist der richtige Ursprungsbegriff. Da es im Italienischen aber kein "x" gibt, wurde aus dem "EXpresso" ein "Espresso"!
  • Und weiß jemand von euch, woher das Wort Cappuccino kommt? Das heißt wörtlich "kleine Mütze" auf Italienisch und kommt daher, dass Mönche keinen Espresso trinken durften, da es ein Genussmittel ist. Sie wollten aber! Also haben sie auf den Kaffee ein kleines Milchschaumhäubchen - eine kleine Milchmütze - draufgemacht, so war der Kaffee versteckt ;) Gar nicht blöd, die Taktik :)  Übrigens: das hat mit Kaffee nichts zu tun, aber die schwäbischen Maultaschen sind genauso entstanden. Den Mönchen war es nicht erlaubt, Fleisch zu essen, dann haben sie es kurzerhand in der Teigtasche versteckt :D
  • Unglaublich, aber wahr - Kaffee ist Getränk Nummer EINS bei den Deutschen, noch vor Wasser! Wasser kommt an zweiter Stelle, Nummer Drei sind Erfrischungsgetränke, und am Platz vier ist Bier (das reimt sich sogar :))
  • Viele Menschen haben Magenprobleme, wenn sie Kaffee trinken - die kommen von den Chlorogensäuren. Länger gerösteter, also dunklerer Kaffee, ist bekömmlicher, weil die Säuren sich rausrösten :)

Das Besondere an EILLES selber ist,

dass die Marke nicht nur Entschleunigung propagiert, sondern auch lebt. EILLES KAFFEE soll keinen Hype auslösen wie Starbucks und auch nicht schnell schnell im Gehen konsumiert werden, sondern die Qualität und die sorgsame Herstellung des Kaffees soll gebührend honoriert werden, mit Zeit und Ruhe, aber auch mit einem höheren Preis. In kleinen EILLES-Läden können Tee, Kaffeebohnen und ein paar erlesene Süßigkeiten gekauft werden, einen Kaffee to go gibt es nicht. EILLES KAFFEE gehört zum Unternehmen J. J. Darboven - Herrn Darboven, der beim Event übrigens höchstpersönlich anzutreffen war, gehört übrigens unter anderem auch Mövenpick Café und die Fair Trade Marke Café Intención.


*in freundlicher Kooperation mit EILLES KAFFEE - danke fürs Eintauchen in die faszinierende Welt des Kaffees!

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Lifestyle Rezepte - Lecker!!

recipe: Quinoa Salat mit grünem Spargel

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Immer, wenn ich auf Instagram oder Pinterest irgendwelche coolen Rezepte sehe,

mache ich nen Screenshot oder pinne mir die Bilder und nehme mir fest vor, die Gerichte nachzukochen. Und was passiert dann? Richtig, dann kommt natürlich dies und jenes dazwischen und die schönen Anregungen versauern auf der Festplatte...

Schluss damit!

Die Rezepte-Kategorie meines Blogs wird hiermit wiederbelebt!

Den Anfang macht ein Rezept, was ich ebenfalls schon ewig ausprobieren will - das Rezept heißt "Irgendwas mit Quinoa" :D

Ehrlich gesagt, habe ich einfach Zutaten ausgewählt, die mir schmecken - denn zu Quinoa passt gefühlt ALLES! Ob Süßkartoffeln, Gurken, Pilze oder sogar Bohnen - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Das Dressing-Rezept habe ich aus meinem Freundeskreis - und das passt auch wieder zu allem! Los gehts!

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Quinoa Salat 

für 4 Personen

  • 250 g Quinoa
  • 1 Bund grüner Spargel
  • 1 Glas eingelegter Paprika
  • Schafskäse
  • Tomaten
  • 1 halbe Avocado

Dressing

  • halber Becher Joghurt
  • etwas Wasser
  • etwas mitterlscharfen/süßen Senf
  • 2 Spritzer Kürbiskernöl
  • Salz
  • Pfeffer

     

    Quinoa mit heißem Wasser waschen, dann in kochendes Wasser füllen und 15 Min. köcheln lassen, salzen.

    Währenddessen Spargel in etwas Öl anbraten, salzen. Eingelegten Paprika abtropfen lassen, alles in Stücke schneiden, mischen.

    Quinoa abtropfen und abkühlen lassen, alle Zutaten vermischen, genießen!

 
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Lifestyle Rezepte - Lecker!!

abwarten und tee trinken?

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„Um was geht´s bei Ihnen?“, 

fragt der ältere Herr, während er in das riesige, lichtdurchflutete Wartezimmer reinkommt. Es ist Sommer 2009. Das Zimmer befindet sich in einer Villa in einem der reichsten Stadtteile Münchens, und ich bin eingeschüchtert – nicht nur wegen der Villa, sondern, weil das das erste Mal in meinem Leben ist, dass ich bei einem Psychiater sitze.

„Ich glaube, ich habe ein Burn-out“, sage ich. „Ich bin letztes Jahr über meine Kräfte hinaus gegangen, es ging nicht anders… Ich wollte im neuen Studium allen beweisen, dass ich dafür auch gut genug bin. Ich bin bei einem Professor gelandet, der mit nichts richtig zufrieden war und ständig von „großem Potenzial“ redete. Anfangs fühlte ich mich geschmeichelt, bis ich kapierte – es war nicht als Lob gemeint. Der Professor benutzte dieses Wort wie eine Peitsche, um mich zu noch höheren Leistungen anzutreiben, damit ich hinter meinem (unerreichbaren) Potenzial hinterherrenne, bis ich umfalle… 

Neben dem Studium unterrichtete ich zwei Nachmittage an einer Musikschule, wo meine Aufgabe hauptsächlich darin bestand, die Schüler zum Klavierspielen zu zwingen, weil sich ihre Eltern in den Kopf gesetzt haben, dass ihre Kinder unbedingt der neue Mozart werden müssen. Geübt wurde nicht, denn für fehlende Fortschritte konnte man ja die Lehrerin verantwortlich machen.

Gleichzeitig wohnte unter mir eine verrückte Nachbarin. Sie führte tatsächlich regelmäßig Protokolle über mein Leben, schickte sie an ihren Anwalt, dessen drohende Briefe sowie die Kopien der Protokolle ich dann regelmäßig in meinem Briefkasten fand. Die Nachbarin hatte es tatsächlich bis zu einer Klage geschafft – und zwar wegen Ruhestörung, die ausschließlich in düsteren alkoholvergifteten und verrauchten Räumlichkeiten ihres eigenen Kopfes stattfand. Während ich mir also gezwungenermaßen ebenfalls einen Anwalt suchen musste, um mich zu wehren, spürte ich eine immer größere Lustlosigkeit. Sie stieg, und stieg, und stieg, selbst als die Klage vom Gericht abgewiesen wurde.

Ich fühlte mich tatsächlich krank:

das Gefühl war so, als hätte mir jemand die Kehle zugeschnürt und nicht wieder gelockert. Ich bekam Rückenschmerzen und stand kurz vorm Nervenzusammenbruch, zog dann aber die Abschluss-Prüfung dennoch durch, denn der Gedanke, dass sie weitere 4 Monate über mir hängen wird wie Damokles Schwert, wenn ich sie verschiebe, war ebenfalls unerträglich. Als ich mit dem Studium fertig war und an der Musikschule kündigte, war es zu spät. Ich habe auf nichts mehr Lust, bin schon beim kleinsten Termin überfordert und möchte einfach nur für 4 Wochen abhauen, irgendwohin, wo mich keiner kennt und niemand was von mir will. Bitte, geben Sie mir eine Bescheinigung für die Krankenkasse, damit ich eine Kur beantragen kann!“

Er tat es. Die Krankenkasse verweigerte mir die Kur. Mich zu wehren, Stress zu machen, zu telefonieren und zu kämpfen – dafür war ich zu schwach. Alles, wofür meine Kraft noch gereicht hat war, mich vor Freunden zu empören.

Die Jahre vergingen, und langsam kehrte ein Teil meiner Motivation und Leistungsfähigkeit zurück. Der andere Teil blieb weg, und ich habe gelernt, dass es wichtigere Sachen gibt, als sich durch sein Leben durchzuackern.

Viel zu tun? Überhaupt kein Grund, sich für was Besseres zu halten!

Viel wichtiger ist es, auf seinen Körper und seine Seele zu hören – denn man hat nur jeweils ein Exemplar davon. Ersatz gibt es keinen. 

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Heute achte ich auf meine innere Stimme,

habe gelernt, „nein“ zu sagen und mir Zeit zu nehmen – denn kein Job der Welt ist es wert, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Nein, auch nicht dein absoluter Traumjob!

Man kann auf jeden Fall versuchen, seine Kräfte vernünftig einzuteilen und sich Pausen einzuplanen. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort – “Abwarten und Tee trinken” :) Klar, der Tee selbst vollbringt keine Wunder, aber er ist ein Anlass für die so wichtige Auszeit. Das, was wahre Wunder vollbringt, ist die innere Einstellung, die Wertschätzung seiner Selbst. In Wirklichkeit „muss“ man nämlich viel weniger, als man meint zu müssen, aber auch das merkt man oft erst, wenn es zu spät ist. Damit es gar nicht erst soweit kommen muss – lade ich euch ein, euch für das neue Jahr vorzunehmen:

  • auf die innere Stimme zu hören – eigentlich kennt das jeder: oft weiß man schon vorher, was richtig wäre, und tut es trotzdem nicht. Lasst uns die Intuition nicht abtun und ignorieren, sondern wirklich bewusst wahrnehmen und ihr öfter folgen!
  • sich Auszeiten zu schaffen – sei es nur mal eine Stunde zwischendurch, wo man das Handy abstellt und sich die Zeit nur für sich selber nimmt, für das, was man gerade am liebsten tun würde. Bei mir ist es zur Zeit Tee trinken und Lesen :)
  • auch mal „Nein“ zu sagen, obwohl man Angst hat, dass man nicht wieder gefragt wird oder eine Gelegenheit verpasst. Erfahrungsgemäß kommt die Gelegenheit wieder!

 

 Ich durfte 2 Teesorten von der Apothekenmarke Noweda für mich* testen. Gerade im Winter trinke ich ziemlich viel Tee (meist am Abend), am liebsten mag ich Kräutertee, wegen dem Geschmack und auch, weil er keinen Koffein enthält –  Koffein nehme ich über den Tag verteilt in Form von Kaffee nämlich schon genug zu mir ;)

Die natürlichen Zutaten der Noweda für mich-Tees kommen aus kontrollierten Anbaugebieten und überzeugen mit apothekenexklusiver Qualität. In einer Packung sind 100g enthalten.

Und ja, die Kekse in Teebeutel-Form habe ich gebacken, weil ich fand, dass sie sehr gut zu dem Tee-Post passen würden :)

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Noweda für mich – Teesortiment

  • hochwertige Inhaltsstoffe, duftende Kräuter satt!
  • für das bewusste Schaffen von Pausen

INNERE BALANCE:

Inhalt: Brennnesselblätter, Pfefferminzblätter, Hagebutten ohne Kerne, Süßholzwurzel, Birkenblätter, Schachtelhalmkraut, Riesengoldrutenkraut, Löwenzahnwurzel mit Kraut, Ingwerwurzel

Hersteller sagt: Erfrischende Kräutermischung zur Unterstützung des inneren Gleichgewichts.

Ich sage:  schmeckt mild, aber dennoch irgendwie leicht erfrischend durch die Minze, die enthalten ist, aber keine geschmackliche Vorherrschaft übernimmt.

LEBENSFREUDE:

Inhalt:  Hibiskusblüten, Lemongras, Brombeerblätter, Himbeerblätter, Grüner Tee Gunpowder, Pfeffer- minzblätter, Orangenblüten

Hersteller sagt: „Zart-fruchtiger Genuss für einen aktiven Start in den Tag oder frischen Schwung“

Ich sage:  für mich ein unglaublich leckerer Tee, der es schafft, ohne künstliche Aromen einen in einen Kräutergarten im Hochsommer bei 35 Grad zu versetzen. Es duftet herrlich und schmeckt kräuterig, ohne an den viel gefürchteten Hustensaft zu erinnern ;)  Mein Favorit! <3

 

… Es gibt noch 2 weitere Sorten („Früchtezauber“ und „Entspannungszeit“), die ich nicht probiert habe, weil sie Anis enthalten – und Anis spaltet die Geister (bzw die Geschmacksnerven) – man liebt oder hasst ihn. Ich gehöre leider zur zweiten Gruppe… Mag wer Anis unter euch??


* sponsored by Noweda für mich – thank you!

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Lifestyle Rezepte - Lecker!!

vegan food: Frühstück mit SojaVit

Ich weiß nicht, wie lange ich schon vor dem Teller saß -

aber es kam mir wie Stunden vor. Auf dem Teller lag eine möglichst unappetittliche Masse eines erkalteten gekochten Haferschleims. Und ja, das klingt mindestens genauso eklig, wie es auch wirklich war. Ich war 8 Jahre alt und wurde von meiner Mutter mit der unlösbaren Aufgabe bedacht, diesen Haferschleim aufzuessen. Ich war ein sehr braves und liebes Kind, aber beim bei dieser Aufgabe hörte mein Bravsein definitiv auf. Es schien mir komplett unmöglich, auch nur einen kleinen Löffel dieses teuflischen Zeugs noch runterzubekommen, aber ich musste da sitzen, bis der Teller leer war. Logischerweise überlegte ich fieberhaft, wie ich den Teller denn leerbekommen könnte, ohne die blasse beige Masse auf dem Teller anzurühren. Eine der Lösungen lautete - dem Kater was davon unterzujubeln.

Diese Situation kam regelmäßig vor, und auch nicht nur bei mir, sondern wohl auch bei vielen anderen russischen Kindern, deren Mütter, genauso wie meine, davon überzeugt waren, dass Haferschleim unverzichtbar für die kindliche Gesundheit sei (was ja so falsch nicht ist :D). Das weiß ich deswegen, weil es sogar ein Kinderbuch gab, in dem genau diese Situation beschrieben war: der kleine Junge, der den Haferschleim loswerden wollte, kippte ihn kurzerhand aus dem Fenster und konnte daraufhin endlich seine Mutter rufen, um ihr stolz und voller Erleichterung endlich den leeren Teller zeigen zu können. Das Pech war nur, dass kurze Zeit später ein Herr vor der Wohnungstür stand, dem der Hafelschleim auf seinem Hut gelandet ist, während er am Fenster vorbeiging. Das Buch hatte den hochmoralischen Titel "Das Geheime kommt immer ans Licht" und hatte wohl zum Ziel, alle unter dem Haferschleim leidenden Kinder zur Vernunft und gutem Verhalten aufzurufen.

Wie froh bin ich also, dass ich nun endlich (naja, schon seit ein paar Jährchen) erwachsen bin und selber aussuchen kann, was ich frühstücke! So kann ich seelenruhig jeden Morgen zumindest meinen geliebten Kaffee schlürfen, und wenn ich nicht unter Zeitdruck stehe, frische Früchte, ein weichgekochtes Ei, Birchermüsli (es ist gar kein Vergleich zum Haferschleim!!) und manchmal sogar Pancakes zum Frühstück zu verspeisen, ganz ohne dass irgend ein "Geheimes" an irgendein "Licht" kommen müsste.

Deswegen präsentiere ich euch heute ein luxuriöses Frühstück - zudem noch vegan (heute also ohne Ei).

Vegan ist für mich nicht bloß ein Modewort. Ich lebe zwar nicht komplett vegan, aber nutze jede Gelegenheit, vegan zu essen, denn heutzutage haben wir extrem viel Auswahl bei den Lebensmitteln, und so ist das Vorurteil, dass Veganer "nur Salat" essen, längst veraltet. Ganz im Gegenteil: wenn man vegan kochen will, ist man auf Ersatzprodukte angewiesen und erweitert somit automatisch seinen Ernährungs-Horizont, probiert Sachen aus, die man vorher nicht kannte.

Allerdings ist es bei Fertigprodukten anders: da gibt es (noch) wenig vegane Alternativen. Klar, man sollte sich öfters seine Mahlzeiten frisch zubereiten, aber seien wir mal ehrlich - wer von uns greift nie zu Fertigprodukten? Ich würde behaupten - niemand. Und solange Fertigprodukte nicht die frisch zubereitete Mahlzeiten überwiegen oder gar ersetzen, ist es auch ok so.

Ich mache das oft folgendermaßen: ich mische frische Zutaten oft mit Fertigprodukten - z. B. ich koche frisches Gemüse und verfeinere es mit einer fertigen Bio-Nudelsauce, oder andersrum - ich mache eine Sauce selber und nehme Tiefkühlgemüse dazu.

Genauso gut geht das mit dem veganen (!) Soja Vit Birchermüesli von Emmi*. Einfach ein paar frische Beeren oder anderes Obst dazumischen, wenn man gerade keine Lust oder keine Zeit hat, sich ein Frühstück zu machen - und fertig! Geht natürlich auch super unterwegs.

 

Emmi Soja Vit Birchermüsli: Fakten

 

  • Fruchtanteil von 35 % - das schmeckt man wirklich! Das Müsli schmeckt vor allem bananig, aber auch den APfel schmeckt man raus - insgesamt fruchtig und frisch.
  • frei von Laktose, Konservierungsmitteln und tierischen Inhaltsstoffen - was soll ich sagen, außer dass ich es gut finde!
  • Soja aus Frankreich und Italien spart unnötige Transportwege und garantiert einen nachhaltigen Anbau - das ist vernünftig und sogar einfach notwendig mittlerweile - sollten viel mehr Firmen so handhaben...
  • 100 g enthalten: Kohlenhydrate: 17,0 g, davon Zucker: 11,0 g - mit weniger Zucker wäre dieses Produkt einfach perfekt! 

Persönliches Fazit:

 

Der Zuckergehalt könnte niedriger sein. Die Zutaten in diesem veganen Müesli sind Bio-zertifiziert, auch auf die Nachhaltigkeit wird geachtet und der Geschmack ist sehr fruchtig.

 


* sponsored by Emmi - thank you!

Und zu guter Letzt habe ich noch ein Rezept von veganen Pancakes für euch! <3

400 gMehl, Type 405 oder 550

500 ml Sojamilch,  ungesüßt

2 EL Zucker

2 Tüte/nVanillezucker

3 Tropfen Rumaroma

1 Prise Zimtpulver

2 EL Apfelmus

1 EL Apfelessig

1 Tüte Weinsteinbackpulver (das ist die natürlichere Alternative zu herkömmlichem Backpulver)

Pflanzenfett (vegane Butter oder Rapsöl)

Zunächst alle trockenen Zutaten mischen und anschließend die nassen Zutaten hinzufügen. Alles gut mit dem Schneebesen verrühren. Für ein besonders gutes Ergebnis über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Der Teig kann aber auch direkt verwendet werden. Etwas Pflanzenfett in einer Pfanne erhitzen, kleine Teigportionen in das heiße Fett geben und goldbraun backen, dann wenden und fertig backen.

Quelle

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