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outfit: Karo Midirock

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Es gibt so viele Dinge, die mich berühren.

Wenn andere Menschen weinen. Wenn Haustiere nach Aufmerksamkeit suchen. Die unbegreifliche Schönheit der Natur. Die Frühlingsluft. Ein Kind, das nach einem Eis fragt.

Denn das alles sind Dinge, die mich irgendwie an die Zerbrechlichkeit unseres Seins erinnern. Und warum die Natur mich berührt - das ist schwer zu sagen. Vielleicht spüre ich meine Verbindung mit ihr, meinen Ursprung aus ihr und gleichzeitig meine Winzigkeit.

Die Natur unterscheidet nicht zwischen "gut" und "böse", denn sie hat kein Bewusstsein und somit keine Gabe, die Dinge zu benennen. Sie existiert einfach und ist damit ein Sinnbild der Akzeptanz, ohne Wenn und Aber. Bloss der Mensch - er hat ein Bewusstsein, er hat die Fähigkeit, den Dingen Namen zu geben und somit zwischen "gut" und "böse" zu unterscheiden (das ist übrigens mit der Bibel-Geschichte über den Baum der Erkenntnis und dem Fall aus dem Paradies gemeint) - und trotzdem tut er weiterhin Dinge, die er selbst als böse empfindet. Das ist eigentlich unverzeihlich - und andererseits bin ich ziemlich sicher, dass jedes Tier, wäre es mit Bewusstsein und Vernunft "gesegnet", sich genauso verhalten würde...

Das "Böse" gehört also zur Welt dazu. Und zum Menschen, da er aus der Welt stammt. Aber den Menschen machen mehr Dinge aus, als nur das Böse. Er hat auch die Gabe der Empathie - er kann sich berühren lassen vom Leid anderer. Es ist also vielleicht doch nicht alles verloren...

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Pulli: Chiquelle*

Karo Midirock: Mango (old)

bag: Furla

Schuhe: Vans

Fotos: Jessi

Editing: by me


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O ja:

wie witzig, dass ausgerechnet mein Freund darauf bestanden hat, dass ich mir die erste Staffel "Sex and the city" anschaue. Es kann mir nämlich niemand glauben, aber ich habe diese Serie noch nie angeschaut, irgendwie ist sie an mir vorbeigegangen. Ist das alles eigentlich ernst gemeint, was da so gesagt wird, oder ist das Ironie? ^^

Oje:

ich hätte gerne noch eine weitere Goldkette, die zu meinen bereits vorhandenen passt und die ich mit ihnen layern kann. Gold deswegen, weil Silber mit der Zeit dunkel wird (ich weiss, man kann es putzen, aber das mache ich schlichtweg nicht, haha!), und Modeschmuck verfärbt sich. Und dann habe ich festgestellt, dass mir irgendwie nur Sachen gefallen, die am teuersten sind, bis ich bei Valmano eine super Auswahl an Echtschmuck* gefunden habe, der nicht die Welt kostet!

Geweint:

vor Rührung beim Anblick der Sonnenuntergangsbilder aus Capetown. Überhaupt - ich bekomme nicht genug von Sonnenuntergängen. Letztens ging ich aus der Haustür, schaute kurz nach rechts, sah einen tiefroten Himmel und schrie vor Überraschung und Begeisterung so laut auf, dass mein Freund sich erschrocken hatte - er dachte, es ist was passiert

Zitat der Woche:

Optimisten sind meistens nur schlecht informiert! (Winston Churchill)

Gesucht und ausprobiert:

einen passenden Tanzkurs. Und ich glaube, ich habe ihn endlich gefunden!


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outfit: vielseitigster Rüschen Rock ever!

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Die Wochen verfliegen nur so!!

Eben habe ich noch auf meinen Geburtstag und die dazugehörige Feier gewartet und mich darauf gefreut, schon ist es – ZACK! und vorbei.

Vor allem seit meine Zeit in „Woche“ und „Wochenende“ unterteilt ist, vergeht sie gefühlt noch schneller. Kann es tatsächlich an dieser Art von Routine liegen oder ist es Zufall?

Wie dem auch sei, momentan ist das sogar ok – denn so nähere ich mich schneller dem heiss ersehnten Frühling. Apropos Frühling: wer hätte das gedacht, dass dieser Look im Februar (!) fotografiert wurde?? Dieses Shooting hier war das erste diesen Winter, wo ich nicht gefroren hatte. Und ich habe meinen Rüschen Rock wirklich vermisst! Das ist nämlich das bequemste (Gummibund!), vielseitigste und wohl meist getragene Kleidungsstück in meiner Garderobe – denn: er. passt. zu. absolut. ALLEM!! Und begleitet mich schon das dritte Jahr – und wird es sicherlich noch viele weiteren Jahre tun!!

HIER habe ich den Rock mit einem Sweatshirt kombiniert, und HIER mit einem Rolli und Trenchcoat.

skirt: Asos (old but gold!)

knit: Chiquelle*

hat: Zara (old)

shoes: Vans

sunnies: Ace&Tate*


photos: Jessi

editing: by me

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o ja:

natürlich für meine Geburtstagsfeier! Für die Hilfe lieber Freunde, für das unglaubliche Frühlingswetter an dem Tag, für die schönen Geschenke, die tollen Gespräche und einfach das Beisammensein <3

oje:

derzeit sind so viele krank – von leicht über nervtötend bis schwer ist alles dabei. 2019, willst du uns irgendwas damit sagen? Ich persönlich kann nur den Schluss daraus ziehen – ich schätze meine eigene Gesundheit sehr, und ebenso, wenn meine Freunde gesund und bei mir sind <3

gedacht:

ich denke ja immer über alles Mögliche nach, das ist einfach Gewohnheit. Zur Zeit wird das zu einer Herausforderung, wobei nicht mal das Denken selbst die Schwierigkeit darstellt, sondern das Sortieren, Klären und Verpacken meiner Gedanken in klar nachvollziehbare Worte, belegt mit sinnvollen Argumenten. Dabei möglichst sachlich bleiben – Challenge accepted!

geshoppt:

Kleider! Schon witzig – jedes Jahr im späten Winter, wenn die Luft plötzlich wieder anfängt, nach Frühling zu riechen und die Temperaturen ansteigen, bekomme ich total Lust, alle meine Pullis und schwere Mäntel ganz weit wegzupacken und mir neue Kleider* zu holen! Weite, enge, lange, kurze – endlich wieder Kleider, ohne zu frieren! DER Inbegriff von Sommer und Freiheit für mich <3

beobachtet:

in meinem Post „Stories aus den Berliner Öffis“ habe ich ja schon einige Geschichten erzählt, nun konnte ich noch eine folgende Szene beobachten: ein S-Bahnsteig. Ein gestresst wirkender Typ läuft vorne mit einem Kinderwagen, die dazugehörige Frau weit dahinter und schreit ihm über den ganzen Bahnsteig mit viel zu hoher Stimme aus allen Leibeskräften irgendwas hinterher. Als letztes folgt dieser Kette mit etwas Abstand ein kleiner Junge, der ja eigentlich angesichts der angespannten Situation auch selbst etwas bedrückt wirken müsste,  der aber vergnügt „lalalalaaaa“ singt, lacht und Sonnenschein in Person zu sein scheint. Dieser überraschend schöne Abschluss dieser Kombination war so unerwartet, dass mehrere Leute, die neben mir auf die Sbahn warteten und die Szene mit einer hochgezogenen Augenbraue beobachtet hatten, nun doch noch lächeln mussten.


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Wem macht Lästern Spass?

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Über das Lästern schreiben, ohne selbst gleich zu lästern?

Fast unmöglich, aber dazu gibt es eine buddhistische Fabel:

“Meister, du musst mir helfen”, sagte der Besucher. “Ich bin mit meiner Weisheit am Ende.”

”Wie sieht dein Problem denn aus?”, fragte der Weise.

„Ich schaffe es kaum, meinen Ärger zu kontrollieren“, sagte der Gast. „Es ist einfach die Art, wie die Leute sind: Ich sehe sie andere kritisieren, während sie ihre eigenen Fehler absolut nicht bemerken. Ich möchte sie nicht kritisieren, da ich nicht wie sie sein möchte, aber sie regen mich wirklich auf.“

„Ich verstehe”, sagte der Weise. „Aber sage mir erst: Bist du nicht der Dorfbewohner, der letztes Jahr dem Tod nur knapp entkommen ist?“

„Ja“, nickte der Gast. „Es war eine schreckliche Erfahrung. Ich bin zu weit in den Wald gegangen und stieß auf ein Rudel hungriger Wölfe.“

„Und was hast du gemacht?“

„Ich bin gerade noch auf einen Baum geklettert, bevor sie mich erreichten. Die Wölfe waren riesig und ich zweifelte nicht daran, dass sie mich in Stücke hätten reißen können.“

„Du warst also gefangen?“

„Ja. Ich wusste, dass ich ohne Wasser und Nahrung nicht lange auskommen würde, und so wartete ich, bis ihre Wachsamkeit nachließ. Immer wenn ich dachte, es sei sicher genug, kletterte ich herunter, sprintete zum nächsten Baum und kletterte herauf, bevor sie mir zu nahe kamen.“

„Das hört sich nach einer echten Tortur an.“

„Ja – insgesamt dauerte es zwei Tage. Ich dachte ich würde sicher sterben. Zum Glück fand mich eine Gruppe Jäger, sobald ich nah genug am Dorf war. Die Wölfe zerstreuten sich und ich war gerettet.“

„Mich interessiert vor allem eine Sache“, sagte der Weise. „Während dieser Erfahrung, hast du dich von den Wölfen irgendwann beleidigt gefühlt?“

„Was? Beleidigt?“

„Ja. Hast du dich von den Wölfen beleidigt oder verunglimpft gefühlt?“

„Natürlich nicht, Meister. Dieser Gedanke ist mir nie gekommen.“

„Warum nicht? Sie wollten nichts anderes, als dich beißen, nicht? Sie wollten dich töten, nicht wahr?“

„Ja, aber… das ist nun einmal, was Wölfe tun! Sie waren einfach sie selbst. Es wäre absurd gewesen, mich beleidigt zu fühlen.“

„Exzellent! Behalte diesen Gedanken im Kopf, während wir uns noch mal um deine Frage kümmern. Andere zu kritisieren, während sie selbst ihre Fehler nicht bemerken ist etwas, was viele Leute tun. Du kannst sogar sagen, es sei etwas, was wir alle von Zeit zu Zeit tun. In einem gewissen Sinn leben die gefräßigen Wölfe in jedem von uns.

Wenn die Wölfe ihre Krallen zeigen und auf dich zukommen, solltest du nicht einfach stehenbleiben. Du solltest dich sicherlich schützen, indem du irgendwie von ihnen fort kommst, wenn es irgend möglich ist. Genauso solltest du nicht passiv akzeptieren, wenn Leute mit giftiger Kritik auf dich losgehen. Sicherlich solltest du dich schützen, indem du eine gewisse Distanz zwischen dich und sie bringst, wenn es irgendwie möglich ist.

Der wichtigste Punkt dabei ist, dass du das tun kannst, ohne dich angegriffen oder beleidigt zu fühlen, da diese Leute einfach nur sie selbst sind. Es liegt in ihrer Natur zu kritisieren und zu richten, es wäre also absurd daran Anstoß zu nehmen. Es macht keinen Sinn, wütend zu werden.

Das nächste Mal, wenn die hungrigen Wölfe in Menschenhaut sich nähern, denke daran: Das ist einfach die Art, wie die Leute sind – genau wie du gesagt hast, als du reingekommen bist.“

Von "5 Gründe, warum du nie lästern solltest" bis "Warum Lästern für uns lebensnotwendig ist" -

so gegensätzlich sind die Meinungen und Artikel zum Thema "Lästern". Ich persönlich ziehe mich mittlerweile einfach aus dem Gespräch raus, wenn ich merke, dass über eine nicht anwesende Person hergezogen wird. Nicht, weil ich so toll bin - sondern, weil mir Lästern irgendwie keine Genugtuung bereitet. Ich identifiziere mich im Moment des Lästerns wohl nicht mit den Lästernden, sondern eher mit der Person, über die gemotzt wird und denke - aha, also wenn ich mich jetzt mal kurz umdrehe, dann bin ich das nächste Läster-Opfer?

Aber was ist Lästern überhaupt? Wo ist die Grenze zwischen seine Erfahrungen mit einem bestimmten Menschen zu schildern und zu lästern?

Du lästerst gerade, wenn:

... du das, was du mir gerade erzählt hast, diesem Menschen nicht ins Gesicht gesagt hast, und zwar, genauso, wie mir.

... wenn du gerade etwas be- und verurteilst, was totale Geschmackssache (Kleidungsstil) ist, etwas, was der Betroffene nicht ändern kann (Aussehen, Körper allgemein) oder etwas, was gesellschaftlich nicht akzeptiert oder abgewertet wird (tiefer Ausschnitt oder kurzer Rock).

... du eine Genugtuung daraus ziehst, dass du gerade jemanden schlechtmachst. Wenn du dich als ein besserer Mensch fühlst, als jemand, der im Recht ist, als jemand, der im Gegensatz zum Objekt des Lästerns vor den gesellschaftlichen Richtlinien bestehen würde.

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I AM WEARING:

pullover: Zara sale

jacket: Zara sale

pants: Zara sale

shoes: Zara (old)

bag: Kenzo (old)


photos: Lena <3

editing: by me

Wenn man im Mittelpunkt einer Party stehen will, darf man nicht hingehen.

Audrey Hepburn

Quelle

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Warum ich Floskeln aller Art abschaffen würde

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Es ist Donnerstag Abend, ich sitze mit einer lieben Freundin gemütlich beim Griechen,

bei einem Gläschen Wein, und sie erzählt mir etwas, was ihr passierte und sie sehr traurig machte. Ehe ich mich versehen kann, lege ich die Hand auf Ihre Schulter und höre mich sagen: „Du schaffst das“. Im gleichen Moment beisse ich mir auf die Zunge. Natürlich schafft sie das, das ist hier doch gar nicht die Frage! Die Frage ist vielmehr – bin ich überhaupt in der Lage, ihr zu helfen? Was kann ich sagen, um sie zu unterstützen?

„Weisst du was“,- setze ich an, „eigentlich hasse ich es, wenn ich gerade genervt oder traurig bin oder etwas Schlimmes erlebe und dann zu hören bekomme „Du bist so stark, du schaffst das“ oder „Das wird schon“. Das ist mir gerade aber trotzdem irgendwie rausgerutscht…“.

„Ich weiss, was du meinst“, sagt sie und nimmt einen Schluck aus ihrem Glas.  „Du hast es ja gut gemeint, aber natürlich hast du recht, der Spruch hilft mir nicht wirklich. Noch unnötiger sind Vergleiche mit etwas, was angeblich noch negativer ist, so à la „Sei froh, dass du nicht {hier etwas vermeintlich Schlimmeres einsetzten} „.

„Oh ja! Nur, weil dir nicht etwas noch Schlimmeres passiert ist, heisst das nicht, dass deine Situation nicht schwer für dich ist. Aber warum verwendet man überhaupt solche Floskeln? Und vor allem – warum stoßen sie uns so auf?“.

Sie überlegt kurz. „Naja, die Menschen sagen sowas, um Anteilnahme zu bekunden, und meinen das meist als Aufmunterung. Manche tun es auch aus der Überforderung heraus, weil sie nicht wissen, was für eine Reaktion sonst angebracht wäre. Und warum es uns meist nervt? Naja, weil das eben pauschal-Sprüche sind, sie gehen nicht wirklich auf deine konkrete Situation ein und vermitteln so den Eindruck, dich mit möglichst wenig Aufwand abfertigen zu wollen“.

Ich stimme sofort zu. „Genau! Man kommt sich einfach nicht ernstgenommen vor, obwohl das Gegenüber einem ja wohlgesonnen ist! Ich denke, dass einige Menschen es als eine richtige Stresssituation empfinden, wenn du ihnen zum Beispiel von einem Schicksalsschlag erzählst. Es ist ja auch Stress, über Themen wie Tod, Krankheit oder insgesamt Probleme nachzudenken, aber das gehört nunmal zum Leben leider dazu… Trotzdem wollen viele Menschen nicht zu tief in diese Materie einsteigen, und suchen daher einen möglichst netten und unkomplizierten Weg da raus.“

„Und wenn das mitschwingt, kommt man sich als Betroffener natürlich alleingelassen vor, also erreichen die Floskeln oft genau das Gegenteil von dem, was ihre Verwender eigentlich beabsichtigen wollen, nämlich: Anteilnahme.“, fügt sie hinzu.

Floskeln

erreichen oft

genau das Gegenteil von dem,

was ihre Verwender

eigentlich beabsichtigen,

nämlich:

Anteilnahme.

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Wie soll man sich denn verhalten, wenn jemand leidet oder Probleme hat? Was soll man zu ihm sagen?

Ich bin nicht so bibelfest, aber ein Bibelspruch ist mir in Erinnerung geblieben, weil er mich mal so zum Nachdenken angeregt hat:

„Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden!“ (Römer 12, 14–15)

In unserer heutigen Welt, wo „Think positiv“ das höchste Gut bedeutet, und depressive Menschen immer noch zu oft am Rand der Gesellschaft stehen, hat insbesondere der Teil „weinet mit den Weinenden“ nicht so viel Popularität erlangt. Ist ja auch klar – alles wird wieder gut, Zeit heilt alle Wunden, aufgeben ist keine Option, happy girls are the prettiest, keep smiling, und überhaupt, hinfallen, aufstehen, Krone richten. Diese Sprüche sind nicht per se falsch  – aber sie haben einen grossen Schwachpunkt: in einer Krisensituation helfen sie nicht. Oft setzen sie die Betroffenen sogar unter Druck, ihre Lage schnell meistern zu müssen, keine negativen Gefühle zeigen zu dürfen, nicht zuuuu lange zu trauern – und wenn doch, dann als schwach zu erscheinen.

Die Lösung: Mitfühlen. Nachfragen. Zuhören. Da sein.

Das bedeutet: es ist ein Trugschluss, zu meinen, dass durchweg positive Floskeln aus einer schlimmen Situation heraushelfen. Viel effektiver, menschlicher – und zugegebenermassen auch anstrengender –  ist es, mitzufühlen. Vor allem, wenn man selbst glücklicherweise noch keine Schicksalsschläge erfahren hat, fällt mitfühlen oft schwer. Emphathie kann man aber üben! Wenn du mitfühlst – dann versetzt du dich kurz hinein in die Person und stellst dir sozusagen kurz vor, dass du selber genau das gleiche Problem hast. Was wäre deine eigene Reaktion darauf, wenn du selbst betroffen wärst? Vielleicht „Ach du Sch…“ oder „Das ist ja echt schlimm“? Was würde man sich in so einer Situation wünschen? Vielleicht, dass jemand für einen da ist? Dass man nicht allein ist? Dass jemand Hilfe anbietet oder auch einfach nur zuhört? Ohne weise Ratschläge (vor allem, wenn man nach keinen gefragt hat), ohne Vergleiche mit noch schlimmeren Situationen, ohne pseudo-optimistisches ewigwährendes Lächeln auf den Lippen…


Die verbreitetsten Floskeln:

„Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert“

Das soll mich jetzt trösten? In meinem Schmerz/meiner Wut wird mir Dankbarkeit aufgezwungen, dafür, dass nicht etwas NOCH Schlimmeres passiert ist? Ernst nehmen geht anders! Diese Aussage bagatellisiert meine Situation, stellt sie als gar nicht so schlimm dar. Richtig wäre: den Betroffenen dort abzuholen, wo er ist und sein Empfinden ernstzunehmen.

„Die Zeit heilt alle Wunden“

Da fällt mir eine tolle Erweiterung zu diesem Spruch ein, sie stammt vom amerikanischen Schriftsteller Mark Twain:

„Die Zeit heilt alle Wunden, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin“. Die Zeit hilft natürlich bei der Verarbeitung von schlimmen Ereignissen. Aber die Narben bleiben, und sie gehören zu uns. Außerdem: was hilft es mir jetzt zu wissen, dass es mir irgendwann besser gehen wird? Bei der Bewältigung schwieriger Ereignisse geht es um das Hier und Jetzt!

„Das wird schon“

Das klingt, als würde man die Situation runterspielen wollen. Manchmal wird eben nichts wie früher, da wirkt so ein Spruch sehr unbedacht dahingesagt (was er meistens auch ist). Lieber konkret auf die Situation eingehen, vielleicht ein paar Fragen stellen, die wirkliches Interesse bekunden. Oder einfach da sein. Oder Hilfe anbieten.

„Sei nicht traurig“

Mehr kann man die Realität wohl nicht ignorieren. Man IST gerade traurig, und das wird sich auch nach so einem schlauen Spruch bestimmt nicht schlagartig ändern! Viel wichtiger ist es, auch mal traurig sein zu dürfen, sich fallen lassen zu können und dass jemand da ist, der einen auffängt.

Hier ist mehr zum Thema!

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warum das jahr 2018 das beste jahr meines lebens war

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Früher, wenn ich am Ende des Jahres eine Bilanz ziehen wollte, musste ich ewig überlegen:

was war denn eigentlich alles passiert? So viel Spannendes war es meist nicht, und „fremde“ Jahresrückblicke kamen mir immer unverhältnismäßig viel spannender vor, als meine eigenen.

Dieses Jahr, 2018, war alles anders. Das stand nämlich komplett im Zeichen des – richtig, des Umzugs nach Berlin.

Mut ist nicht, keine Angst zu haben, sondern die Angst zu überwinden.

Quelle

 

Ich rede schon die ganze Zeit unverhältnismäßig viel von meinem Umzug.

Klar, es war schon eine grössere Sache, aber auch kein Erdbeben oder so etwas Vergleichbares, worüber man dann monate- und jahrelang reden müsste. Heutzutage ziehen Menschen ständig in der Weltgeschichte umeinander – Auslandssemester hier, Au Pair Jahr da…
Aber ich bin nunmal ich, und für mich persönlich war dieser Umzug wahrlich etwas weltbewegendes, und wenn ich daran denke, löst es immer noch ein ganzes Feuerwerk der Gefühle in mir aus. Von Ungläubigkeit, dass es tatsächlich geschehen ist, über Erinnerung an Angst und Unsicherheit, aber auch unbändige Freude, bis hin zur tiefen Dankbarkeit.

Stellt euch vor, ein Tier zieht durch die Gegend und ein Baum. Ja, richtig gehört, ein Baum! Er reisst seine Wurzeln raus, die seit Jahren fest in dieses eine Fleckchen Erde reingewachsen sind, schüttelt die Reste dieser Erde ab und macht sich von dannen. Für das Tier ist es normal, und von daher nichts besonderes, sich fortzubewegen. Für einen Baum dagegen ist es ein absoluter Ausnahmezustand und ein Wunder. Genau so fühle ich mich und genau deswegen bedeutet dieser Umzug von einer deutschen Stadt in die andere für mich mindestens genauso viel, wie vielleicht für jemand anderen das Auswandern in ein fernes, fremdes Land.

Ich bin die letzten Jahre in München nämlich unmerklich ziemlich tief in die Erde reingewachsen,

und war trotzdem nicht wirklich geerdet, sondern einfach nur unflexibel und resigniert. Ich hatte den Glauben daran verloren, zu bekommen, was ich mir früher eigentlich immer gewünscht hatte. Ich hatte irgendwie aufgegeben, ohne es gemerkt zu haben, denn es erschien mir das einzig Logische in meinen Lebensumständen. Und auch aus Freundschaft und Loyalität schien es mir komplett unmöglich, wegzugehen. Genau dieser Punkt war dann auch letztendlich das Schwerste an diesem Umzug, aber P. und ich haben es bisher super gemeistert, den Kontakt aufrechtzuerhalten, indem wir uns alle 4 Wochen gegenseitig besuchen.

Wie kam das Ganze denn überhaupt zustande?

Im Februar war ich zum „Probewohnen“ in Berlin, mit der heimlichen Hoffnung, dass ich die Stadt danach nicht mehr so mögen würde, aber das Gegenteil war der Fall. Schwer berlinverliebt kehrte ich zurück nach München, und es dauerte keine zwei Wochen, da war ich schon wieder da, um nach einer Wohnung zu suchen. Dieses Tempo schockierte mich selbst, aber ich hatte das Gefühl, dass mich eine unbekannte Kraft mitriss und es kein Entkommen gab.

Entgegen aller Behauptungen und der krassen Knappheit auf dem Wohnungsmarkt bekamen ich und meine neue Bekannte, mit der ich zusammen gesucht hatte, innerhalb von 3 Tagen eine Zusage für die schönste Wohnung, die wir angesehen hatten – insgesamt waren es zehn. Das war der Anfang der verrücktesten Geschichte, die ich in meinem Leben je erleben dufte.

Denn gerade mal auf dem Weg zum Unterschreiben des Mietvertrages sprang meine neue Bekannte wieder ab.

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Machen wir es kurz:

mit Hilfe von Instagram (ja!), Freunden, Hartnäckigkeit und Glück fand ich eine neue, ganz tolle Mitbewohnerin. Nach vielen Versuchen, Missverständnissen, Interessenskonflikten und Nervenzusammenbrüchen bekam ich auch meine Wohnung in München untervermietet, denn die Brücken ganz abzureissen hielt ich bei der Münchner Mietsituation für nicht haltbar. Ich kündigte einige Jobs, sorgte für Dokumente, Organisation, sortierte mein komplettes Hab und Gut, das sich in 14 Jahren, die ich in meiner Wohnung hängen geblieben war, zu zwei Drittel aus, verschenkte, spendete, schürte daraus teilweise Pakete für meine Freunde, sortiert nach ihren Berufen und Vorlieben.

Am Ende musste wohl noch eine der härtesten Prüfungen sein –

nämlich die Verzögerung des Umzugs, der auf den Mitte April angesetzt war,  um unbestimmte Zeit. Die Wohnung in Berlin stand nämlich urplötzlich in Verdacht eines Insekten-Befalls, den es galt, zu widerlegen oder aber zu beweisen, und im Fall des gelungenen Beweises zu eliminieren. Und zwar, bevor ich einziehe.

Da meine Wohnung in München aber schon ab Mitte April untervermietet war, zog ich zu P. und schlief ab da auf seiner Couch, mein ganzer Besitz war dabei schon eingepackt. Die letzten Tage in meiner Münchner Wohnung waren markiert von Fieber, ich wurde krank und versuchte nur, das Fieber irgendwie zum Sinken zu bringen, statt die letzten Tage noch bewusst zu erleben, geschweige denn zu genießen.

Nach knapp drei Wochen löste sich das Problem in Luft auf – der Insektenbefall war glücklicherweise ein falscher Alarm. Ab da ging es bergauf und Anfang Mai wurde es endgültig ernst.

P. baute in München alles, was ich mitzunehmen gedachte, ab,

und halft mir beim Packen der empfindlichsten Sachen. Er suchte einen Sprinter aus, schleppte und lud mit ein paar anderen lieben Freunden alles ein, fuhr mich nach Berlin, und das Wichtigste – er stand mir die ganze Zeit bei, obwohl er von Anfang an gegen den Umzug war. Gott erschuf die Welt in 7 Tagen, und P. erschuf in 3 Tagen mein Berliner Zimmer, ach was sage ich, die ganze Wohnung! Bis auf die Küche war nämlich nicht wirklich viel da! Von WLAN über alle Möbel bis hin zu Licht – zumindest dort, wo man ohne Leiter hingekommen ist. Dank ihm habe ich mich sofort wohlgefühlt, und ja, weitere Wochen aus den Kisten hätte ich nicht mehr ertragen können.

Nach den 3 Tagen fuhr er dann wieder nach München zurück und überliess mich meinem neuen Leben.

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In der ersten Zeit in Berlin lief ich umher, wie ein Perpetuum Mobile.

Ob es sich „Nestbau-Trieb“ nennt oder anders – ich ging zehnmal am Tag aus dem Haus, um irgendwas zu besorgen, was ständig im Baumarkt oder Ikea und richtete mich immer mehr ein, um mich noch schneller zuhause zu fühlen.

Ich wanderte neugierig und unermüdlich fast den ganzen Kiez zu Fuss ab. Die Balkontüren und meine geliebten doppelten Holz-Fensterrahmen mit ihren wunderschön verzierten Messinggriffen standen seit dem Einzug fast durchgehend weit offen und die Sonne strahlte großzügig rein, auf den unperfekten, aber wunderbar warmen Dielenboden, Tag für Tag, denn der Sommer war legendär. Ich weinte jedesmal fast, als ich nach Hause kam und diese Wohnung aufsperren durfte, so glücklich war ich und konnte mein Glück kaum fassen.

Lange Zeit kam ich mir wie ein Betrüger vor,

zwischen all den Menschen, die sich Berliner nennen dürfen. Ich war doch erst so kurz da und hatte so viel Glück! Ich musste es mir erst verdienen, auch eine Berlinerin zu heissen, dachte ich. Jedesmal, als ich die Haustür aufsperrte, mischte sich unter die Freude ein komisches Gefühl, dass ich ja hier gar nicht wohne, sondern nur so tue, dass ich schaupielere und nur die anderen wirklich echt sind.

Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen.

Peter Ustinov

Nun ist es anders.

Der Sommer ist vorüber, auch der wunderbar lange und milde Herbst, und schon sehr bald drehen sich die Kalenderblätter wieder um und die 18 wird durch eine 19 ersetzt. Das Jahr 2018 war voller skurriler, schöner und schicksalhafter Begegnungen, voller Lachen, Alltag, Abenteuer, Stress, Feiern, voller Tanzen, voller krank sein und wieder gesund werden, voller loslassen, suchen, finden, erledigen, dazulernen, verarbeiten, genießen.

Nun hat sich hier und da eine kleine Routine entwickelt, nicht mehr alles ist ungewohnt und neu, ich kenne mich viel besser aus und habe ein besseres Gefühl für die Stadt entwickelt. Ich habe den Eindruck, dass sich die Dinge legen, auch innerlich.

Ich bin angekommen.

 


Ich bin sehr gespannt, was 2019 mit sich bringt. Ich wünsche uns allen viel Kraft, Gesundheit und Mut, ein Herz voller Zuversicht, einen Kopf voller Ideen, einen Freundeskreis voller loyaler  Menschen, und ein Land voller Frieden.

Rutscht gut rüber, ihr lieben!

Wir sehen uns im neuen Jahr! <3

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outfit: karierter mantel

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Berlin macht es einem leicht, sich zu ärgern, aber ebenso, sich zu freuen - je nachdem, welche Präferenzen man gerade hat.

Ich habe nach wie vor die Präferenz, mich zu freuen! Ja, es wird gefühlt immer kälter und immer dunkler - aber gerade in dieser Dunkelheit kommen die Millionen bunter Lichter Berlins noch besser zur Geltung! Genau diese Lichter haben mich dazu gebracht, zum ersten Mal in meinem Leben seit meiner Kindheit richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen!

Ich habe schon ganze drei Weihnachtsmärkte abgeklappert, und weitere werden dieses Wochenende und kommende Woche dazukommen. Besonders toll fand ich den am Schloss Charlottenburg, weil dort abends immer animierte Lichter auf das Schloss projeziert werden - ein Traum! Aber auch die anderen Weihnachtsmärkte haben jedes etwas eigenes - der am Gendarmenmarkt einen riesigen Weihnachtsbaum mit schimmernden Lichtern, der am Alexanderplatz hat niedliche Fahrgeschäfte, und ja, es gibt auch unfassbar traurige und völlig unbegreifliche Geschehnisse, die gerade in Berlin leider mit einem Weihnachtsmarkt verknüpft sind - das kann ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen.

Aber ich finde, wir sollten alles andere, als uns Angst machen lassen,

denn genau das ist das Ziel vom Terror. Weiterleben, dankbar sein für das, was man hat, gegen Ungerechtigkeit aufstehen und nicht vergessen, menschlich zu sein - das ist das, was wir tun können und sollen. Hehe, das klingt ja schon fast wie eine Weihnachtspredigt - so wäre der Bogen zurück zu Weihnachten gespannt. Auch die heutigen Outfitbilder, mein karierter Mantel, die Lichter, das Rot -  sind schon etwas weihnachtlich! In diesem Sinne, eine frohe Vorweihnachtszeit, und lasst euch bitte bitte nicht stressen <3

 

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o ja:

auch Berlin scheint manchmal ein Dorf zu sein! Erst traf ich eine flüchtige Bekannte beim Tanzen, dann paar Tage später bei mir im Kiez, als ich mal wieder ein schweres Paket vom Paketshop heimgeschleppt hatte. Sie hatte ein Fahrrad dabei, auf dessen Gepäckträger ich eine Strasse lang mein Paket abstellen durfte :)

oje:

apropos Paket: in letzter Zeit bekomme ich GAR keine Pakete mehr nach Hause, sie landen immer gleich in Paketshops, ob ich zuhause bin oder nicht. Die Postboten haben nämlich komplett aufgehört, zu klingeln, und schmeisse stattdessen gleich die Benachrichtigung ein... Anstrengend!

vermisst:

meine Spontanität. Komm wieder, mit dir ist alles schöner :)

gesucht:

ich liebe ja Sneaker über alles. Aber mir wird es nun langsam echt zu kalt und ungemütlich dafür, sodass ich gelegentlich ins Träumen vom richtig festen Schuhwerk verfalle! Hier habe ich eine ziemlich coole Auswahl an gefütterten Winterschuhen * gefunden! ^^ Normalerweise ist es für mich am wichtigsten, dass mein Hals geschützt ist, deswegen trage ich im Winter immer einen fetten Schal, doch wer weiss - vielleicht werde ich einfach alt, aber diesen Winter möchte ich es ebenso warm, bequem und weich an meinen Füssen haben!

endlich geschafft:

einen Weihnachtsbaum zu besorgen, aufzustellen und zu schmücken! Premiere - denn das ist tatsächlich das erste Mal, dass ich selbst einen zuhause habe. Deswegen wusste ich auch nicht, dass der Stamm gespitzt werden muss, am besten mit einer Axt. Als ich feststellte, dass der Stamm zu breit für den Baumständer ist (auf der Suche nach dem ich vorher übrigens halb Berlin abgeklappert hatte), und keiner der Nachbarn, bei denen ich mir Hilfe erhoffte, zuhause war, besorgte ich mir einen künstlichen Baum und stellte meinen echten raus, mit dem Schild "zu verschenken". Ende gut, alles gut - der Baum war 10 Minuten später weg und alle zufrieden!


*Werbelink

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dress: Zara

shoes: Converse chucks

coat: H&M (old)

bag: Kenzo


photos: Lena

editing: by me

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Outfit

outfit: diversity & paris in berlin

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Es gibt viele nervige Modewörter.

Eins davon ist „Diversity“. Aber für mich ist es eben mehr, als nur ein Modewort. Ich finde es unglaublich wichtig, Vielfalt zuzulassen und zu leben – und damit das funktioniert, müssen wir uns wohl in Toleranz üben. In einem der vielen guten Gespräche mit Ramona hat sich herauskristallisiert – Toleranz wird oft missverstanden, denn tolerant sein bedeutet nicht, alles kreuz und quer gutzuheissen. Sondern: echte Toleranz basiert auf Respekt, statt auf „Ja und amen“. Tolerieren bedeutet nämlich „dulden“ – und Dinge dulden tut man nicht immer mit purer Begeisterung.

Aber jeder, der schonmal unterdrückt oder diskriminiert wurde – sei es im Job, in der Schule oder in der Beziehung vom Partner – weiß, wie unmöglich sich das anfühlt, wie einengend und im schlimmsten Fall verletzend es sein kann, wenn man aufgrund seines Wesens runtergestuft und herablassend behandelt wird.

Und was ist mit Menschen, die nie Diskriminierung am eigenen Leib erfahren haben? Leider scheint es eine menschliche Eigenschaft zu sein, ausschließlich das am besten zu verstehen, was man selbst erlebt hat und auch umgekehrt:  Schlimmes zu verharmlosen, wenn man in einer geschützten Umgebung aufwuchs und keine traumatischen Erlebnisse vorzuweisen hat. Empatisch zu sein, bedeutet eben nicht, den Anderen aus unserer Sicht verstehen zu wollen, sondern seine Situation aus seiner Perspektive zu sehen. Was leider am besten gelingt, wenn man die Erfahrung des anderen am eigenen Leib erfahren hat.

Der komische Nachbar, der unfreundliche Verkäufer, die verrückten Touris,  Ausländer oder „ausländisch aussehende“ Menschen, Hartz-4 Empfänger, Obdachlose – über all diese Menschen, die uns begegnen, wissen wir nur das, was unser erster Eindruck zu uns sagt, der sich oft aus Erfahrungen, Vorurteilen oder auch medialer Meinungsmache zusammensetzt. Aber was der Mensch dahinter wirklich ist, was ihn ausmacht, wie sein Weg ihn bis dorthin führte, wo er sich gerade befindet, und welche Gründe er hatte oder auch nicht hatte – das alles wissen wir nicht, geschweige denn, wir haben es am eigenen Leib erlebt.

Deswegen lasst uns Menschen nicht so schnell abstempeln. Die Geschichten hinter diesen verschiedenen Gestalten sind real – unsere Urteile und Vorurteile sind erstmal hypothetisch. Das darf man nicht vergessen!

Denn nur, wenn wir aufhören, Menschen sofort nach dem ersten Eindruck in Schubladen einzusortieren, können wir sie besser verstehen. Wenn wir sie besser verstehen, können wir sie besser tolerieren. Und wenn wir einander tolerieren, kann „diversity“ sich wirklich entfalten und uns bereichern. Dann ist es nämlich mehr, als nur ein Modewort.

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I am wearing:

dress: H&M (old)

shoes: Mango (old)

coat: Zara (old)

bag: Kenzo

photos: Jessi

editing: by me

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o ja:

unterwegs neue lustige Menschen kennenzulernen ist immer wieder cool. Wie so ein kleines Fenster in andere Welten, in die man kurz reinspähen kann, bevor die Wege sich wieder trennen :)

Und überhaupt – gerade Berlin ist reich an ganz unterschiedlichen Menschen, die hier koexistieren können. Das liebe ich!

oje:

meine Müdigkeit geht mir manchmal auf die Nerven. Insbesondere, wenn sie mich am Tanzen hindert. Wieviel muss ich denn zur Zeit bitte schlafen, um richtig fit zu sein?? Noch schlimmer ist mein Ehrgeiz, der manchmal komplett fehl am Platz ist und mich sogar am Lernen hindert. Obwohl ich es doch liebe, zu lernen… Weiß jemand, wie man das abstellen kann?

Überraschung:

wenn stressige Tage sich als gar nicht so schlimm entpuppen, aber dafür ein Wochenende, von dem man sicher annahm, dass es ganz entspannt wird, total in Stress ausartet. Da ist die Fähigkeit gefragt, Negatives schnell loslassen und im berühmt-berüchtigten Hier und Jetzt leben zu können… Daran arbeite ich noch, hehe.

genervt gewesen:

wenn Leute „Vanilje“ statt „Vanille“ sagen. Aber ich toleriere es, hahahah :D

gedacht:

es ist unglaublich, aber ich, alter Grinch, bin dieses Jahr tatsächlich schon mega früh in Weihnachtsstimmung und freue mich richtig darauf! Jetzt muss meine Freude nur noch bis Weihnachten selber anhalten, aber da bin ich ganz zuversichtlich :)

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Outfit

Instagram Outfit Update NO 3 – November

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Ooops, wie kann man nur zwei Monate auslassen,

ohne das zu merken?? Dieses berüchtigte Real Life kann einen manchmal ganz schön das Zeitgefühl vergessen lassen!

Der letzte Post der Reihe „Instagram Outfit Update“ erschien nämlich im August und nun haben wir unfassbarerweise schon November!! In der Zwischenzeit habe ich oft das Tanzbein geschwungen, viele Glasnudelsalate und veggie Buletten gegessen, etliche Gin Tonics getrunken, unzählige Male die Wohnungstür auf- und wieder zugeschlossen, war verreist, habe Besuch empfangen, habe einige Orgel- und Klaviertasten angeschlagen, unzählige Stunden mit Ramona verquatscht und quer durch Berlin hin- und hergedüst. Was ich weniger gemacht hatte, war das Schlafen, aber dazu weiter unten mehr.

Seit paar Tagen kehrte dann auch der Winter ein. Zeit, um noch einmal auf diesen durchaus milden und schönen Herbst zurückzublicken!

 


Bevor meine erfolgreichsten Instagram-Bilder für immer dort in der Timeline verschwinden, zeige ich sie euch hier  – und füge noch ein Paar Shots dazu, sie auf Instagram keinen Platz gefunden haben. Jedes gezeigte Outfit ist am Ende des Beitrags direkt zu Instagram verlinkt – viel Spaß!


 

Teil 1 findet ihr hier 

Teil 2 ist hier 

photos: Lena

editing: by me

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I am wearing:

 

Pullover: H&M

skirt: Mango

hat: old

shoes: Zara (old)

o ja:

immer wieder toll, wie Tanzen den Kopf frei macht und die Stimmung hebt, selbst wenn ich davor überhaupt keine Lust darauf hatte <3 Es tut einfach so unbeschreiblich gut, mal eine Dreiviertelstunde an gar nichts anderes zu denken, als an den nächsten Move  – wenn überhaupt :D

oje:

ich muss ganz ehrlich zugeben – ich habe eine dicke, fette, überdimensionale Schreibblockade. Das ist auch der Grund, warum ich so selten poste hier auf dem Blog. Dabei war Texte schreiben doch immer meine Spezialität!! Und es kommt mir so vor, als hätte ich NULL Ahnung davon, was eine wirkliche Kreativitätsblockade bedeutet, als ich mich damals in diesem Post darüber ausgelassen hatte :(

geschlafen:

chronisch zu wenig. Schon vor dem Umzug nach Berlin stand ich ständig so unter Strom, dass ich, die seit der Schule nur bei äußerster Notwendigkeit vor Mittag aufgestanden ist, um spätestens 9 Uhr hellwach war. Egal, ob ich dabei um 2 oder um 4 ins Bett ging. Nun wird es oft sogar noch später, Rekordminimum liegt bei derzeit 2 Stunden *LOL* Aber wie sagt man so schön – schlafen kann ich, wenn ich tot bin!

genossen:

ich liebe Neuanfänge und Veränderungen (natürlich nur schöne!), und mein Leben ist voll davon, seit ich in Berlin lebe. Es möge so bleiben! Obwohl ein klein wenig Routine auch nicht schadet – und genauso beständig wünsche ich mir die Menschen an meiner Seite.

new in:

diese Jacke! Ich weiß, sie scheidet die Geister (wie ungefähr ein Drittel meiner Garderobe), aber ich habe mich unsterblich in sie verliebt und wenn ich sie anhabe, komme ich mir mindestens doppelt so cool vor :D

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I am wearing:

 

skirt: Mango

shoes: Zara (old)

pullover: Mango

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I am wearing:

dress: H&M

pullover: H&M

shoes: Zara (old)

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Grobstrick Cardigan & das Dankbarsein

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Wie oft seid ihr es euch dessen bewusst, wie gut es euch eigentlich geht?

Ich – oft. Vor allem seit meinem Umzug nach Berlin, aber auch vorher schon. Ich bin gesund (Wehwehchen zählen nicht), immer noch jung (hehe), habe Geld zum Leben, habe einen Job (der mir Spaß macht und sehr viel Freiraum lässt), lebe in meiner absoluten Traumwohnung in meiner absoluten Traumstadt mit einer absoluten Traummitbewohnerin, habe liebe, verständnisvolle, weise Freunde, die allesamt ohne einen Stock im Allerwertesten bestens auskommen, ich habe immer wieder Musikjobs und werde weiterempfohlen, obwohl ich hier immer noch neu bin.

Selbst auf dem Weg zum Einkaufen staune ich über das wunderschöne Herbst-Berlin mit seinen vielen Alleen, die selbst bei grauem Himmel gelb und rot leuchten. Wenn es dunkel wird, bekomme ich Lust auf Tanzen. Ich lerne, ich empfinde, ich lebe! Und ich bin so dankbar für diese tolle Zeit.

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o ja:

für Tanzen, Freundschaft, gutes Essen, Musik machen, auf dem Flohmarkt in längst vergangene Welten abtauchen und für laues Novemberwetter

oje:

für Unflexibilität aus Prinzip, Geiz, Undankbarkeit und zu große Egos

new in:

der Grobstrick Cardigan, den ihr auf diesen Bildern seht! So gemütlich und auch richtig warm! Jetzt fehlen mir nur Oxford Schuhe in Cognac. Mega schwer zu finden gerade!

Zitat der Woche:
„A day without coffee is like… Just kidding, I have no idea!“

 

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I AM WEARING:

chunky cardigan: Chicwish *

dress: Zara

shoes: Converse

bag: Kenzo (old)

*pr sample/gift

photos: Lena <3

editing: by me

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