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Streifen Anzug, Geburtstag und Berliner Dom

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Wann ist es an der Zeit, erwachsen zu werden?

Kommt darauf an, was man unter „erwachsen“ eigentlich versteht. Wenn es bedeutet – keine Risiken einzugehen, denn es könnte ja schief laufen. Bloß nichts unvernünftiges tun, es könnte einen ja in Schwierigkeiten bringen. Sich ja auf nichts mehr zu stark freuen, könnte ja sein, dass man enttäuscht wird. Wenn Erwachsensein das alles bedeutet – dann musste ich mit Erschrecken feststellen – ich bin erwachsen geworden. Volle Kanne. Schon länger. Es hat sich langsam eingeschlichen, aus meinem Wohlbefinden wurde Routine, aus meinem in-den-Tag-Hineinleben wurde sich-Sorgen-über-die-Zukunft machen, meine Spontanietät muss innerlichen „Moment mal, aber hast du schon überlegt, dass…“ standhalten (Gottseidank noch nicht weichen!).

Manchmal halte ich kurz inne und nehme mir vor, Tauben auf dem Dach den Spatzen in der Hand vorzuziehen, aber dann holt einen das Leben mit voller Wucht und gleichzeitig so subtil ein, dass man es nichtmal merkt. Man merkt es – wenn man Glück hat – oft erst, wenn man trotz aller Vorhaben am Spatzen in der Hand so fest klammert, dass der arme kaum noch Luft bekommt.

Nein. Wenn man das Erwachsensein SO versteht, dann werde ich lieber nie erwachsen. Harte Bäume brechen – flexible halten dem Wind stand.

Ich will damit nicht vermitteln, man solle sich in jedes noch so verrückte Abenteuer stürzen, nur um es getan zu haben. Aber manchmal muss man aufs Herz hören und dem Kopf Ruhe gebieten. Die beiden gegeneinander antreten und auch mal das Herz gewinnen lassen. DAS ist für mich richtig erwachsen.

Du bist so jung wie deine Zuversicht,
so alt wie deine Zweifel,
so jung wie deine Hoffnung,
so alt wie deine Verzagtheit.

 Albert Schweitzer (Quelle)

 

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o ja:

mein Geburtstag war super schön! Es gab zwar keine große Party, aber ich war nicht allein und das Wichtigste – ich bin in Berlin! <3 Nach dem Aufwachen hat mich meine liebe Mitbewohnerin Nassi mit einem super süß angerichteten Frühstück inkl. selbstgemachter Pancakes überrascht, dann traf ich die liebe Lena, mit der ich dann auf die Siegessäule gestiegen bin und eine mega Aussicht über Berlin genossen habe (eigentlich war der Fernsehturm vorgesehen, aber die Wartezeit war zu lang – nächstes Mal bestelle ich mir die Karten einfach im Internet, dann entfällt die Wartezeit). Dann sind wir bei krassem Wind der Spree entlang spazieren gegangen und haben in der Dior Boutique Champagner serviert bekommen. Dort wollte ich mir nach ewigem Hin- und Herüberlegen die Tasche meiner Träume holen, aber sie war nicht da. Aber ich habe alles genaustens begutachtet (wenn man schon mal da ist, ne?), Kleidung angefasst, die Räumlichkeiten inklusive eines riesigen Bildschirms bewundert, auf dem die letzte Fashion Show von Dior lief und in einem Bilderband geblättert, wo man die Dior Geschichte seit den 40ger Jahren verfolgen konnte. Danach sind wir zum Dior im KaDeWe, wo wir nochmal Champagner bekamen und endlich auch meine Tasche, die ich mir dann auch endlich selber geschenkt habe! Als Abschluss ging es dann noch zu einem indischen vegetarischen Restaurant, wo wir schon komplett verhungert, aber glücklich ankamen.

oje:

zuhause habe ich dann festgestellt, dass ich in der ganzen Aufregung nicht genau genug hingeschaut habe, und die Tasche ein Paar Kratzer und noch einen kleinen Makel hat – aber der Umtausch am nächsten Tag hat trotz meiner Sorgen total reibungslos funktioniert und jetzt kann ich es kaum glauben, aber ich habe sie endlich – meine Traumtasche von Dior <3

auch gut:

ich habe einen Streifen Anzug bekommen, den seht ihr hier auf den Bildern! Ich besitze zwar schon einen mit Nadelstreifen, aber so einen, wie ich auf diesen Bildern trage, habe ich schon lange gesucht <3

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I am wearing:

Streifen Anzug: Vero Moda*

sock boots: Mango

bag: Kenzo

top: Reserved*

hat: H&M (old)

sunnies: Urban Outfitters

photos: Lena

*gifts or PR samples

 

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Outfit

outfit: Kunstpelz Mantel

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Langsam fange ich an, mich ein bisschen auszukennen,

und zwar hier in "meinem" Kiez (wie gerne hätte ich die Einführungsstriche weggelassen!!). Das ist mir vorgestern klar geworden, als ich gerannt bin, um eine (S-)Bahn zu erwischen (Münchner sagen "S-Bahn", Berliner sagen "Bahn"). Ich war noch auf der Treppe, als ich merkte, dass da ein Zug steht und bin im letzten Moment reingesprungen - und musste nicht vorher schauen, ob es die richtige Richtung ist. Aber ja, es war die richtige, und da dachte ich - sowas geht nur, wenn man sich auskennt. Wenn man unsicher ist, sucht man die Anzeige und entziffert sie, während man die Bahn abfahren sieht. Außerdem weiß ich bei ein paar Wegen, welche Alternativen man beim Transport hat oder sogar wie man zu Fuß laufen würde, und das erfüllt mich irgendwie mit Stolz :) Und ab und zu, wenn jemand sagt "Da ist der XY-Platz in der Nähe", weiß ich sogar, wo das ist und wie das aussieht.

Ja, solche Kleinigkeiten mögen sich banal anhören, aber ich fühle mich, wie ein kleines Kind, das die Welt für sich entdeckt, und für kleine Kinder existiert nichts banales. Alles ist neu und aufregend. So erkunde ich die Berliner Welt - im Bus muss man vorne einsteigen und ohne Aufforderung die Fahrkarte vorzeigen. Als Berliner läuft man 20 Minuten und sagt, dass man für die Strecke 5 Minuten braucht oder dass etwas "gleich da" ist. Wenn im Winter mal die Sonne scheint, flippt man in Berlin total aus, weil man das nicht gewohnt ist. Und man sagt um 21.30 "ich gehe einkaufen".

Ach, und die ganzen Stadtteile sind auch eine Wissenschaft für sich! Bis ich weiß, welche Straße zu welchem Stadtteil gehört, wird wohl ne Weile vergehen ;) Und das Faszinierende daran: jeder Bezirk ist wie eine eigene Stadt, mehr noch: sogar innerhalb eines Friedrichshain gibt es so unterschiedliche Ecken, dass man meinen könnte, in einer komplett anderen Stadt zu sein! 


Mein neuer Kunstpelz Mantel wird mich auch immer an Berlin erinnern, denn ich habe ihn hier von einer Agentur bekommen - und trage ihn seitdem super oft! Ich liebe nämlich Sachen, die trotz ihrer Gemütlichkeit nichts am Stylish-Sein einbüßen! Erst habe ich etwas wegen der Farbe gezweifelt, aber seitdem gerade dafür so viele Komplimente bekommen, dass ich mich mit dem fast orangenen Braun nun auch angefreundet habe!

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Fotos: Samira <3

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o ja:

für atemberaubende Sonnenuntergänge an der Warschauer Straße und in der Nähe. Ein Sonnenuntergang in Berlin ist halt einfach noch schöner, als anderswo ^^

oje:

total excausted zuhause angekommen, dann noch stundenlang gearbeitet und ödes Tiefkühlgemüse mit nix dazu gegessen, um überhaupt IRGENDWAS gegessen zu haben - dann endlich mal dran gedacht, online was zu bestellen - tja. Da ich 10 Minuten über der Zeit war, wurde meine Bestellung storniert. Wie gemein!

Feiertage:

der Valentinstag wird entweder allein verbracht, oder vielleicht gehe ich zu so einem Facebook Treffen der Neu-Berliner in einem Café, haha. Falls ich mich aufraffe! Und am Freitag habe ich Geburtstag, auch der wird diesmal anders ausfallen. Keine Party, keine Freunde da, aber dafür möchte ich mich vielleicht selbst beschenken und auch das Café im Fernsehturm besuchen, da soll man eine mega Aussicht auf die Stadt haben <3

am Rande des:

Krankwerdens! Seit 3 Tagen schon bin ich nicht krank, aber auch nicht richtig gesund, Nase ist bisschen zu und so. Nach einem besonders langen, kalten Shooting - what else :D

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Leben Unterwegs

life: Berlin und Sehnsucht

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Es ist Nacht.

Ich liege im Bett. Links, rechts, unter und über mir sind andere Wohnungen, wo andere Menschen in ihren Betten liegen, schlafend oder schlaflos, in einem Haus, der in einer langen Häuserreihe steht, die Häuserreihe befindet sich in einer Strasse am Fluss, daneben andere Strassen, Plätze, Wege, ein Kiez, andere Stadtteile, Strassen und Wohnungen, alles voller Herzen, die unterschiedlich und doch gleich schlagen, und dieser Puls verschwimmt zum Herzschlag der Stadt und ist genauso wie an jedem anderen Ort, aber doch so anders.

Ich bin in Berlin.

Wie wenn ich den Namen eines Geliebten hören würde, durchströmt mich ein warmes Gefühl, wenn ich Berlins Strassennamen höre. Ich liebe sogar die Ansagen in der öffentlichen Verkehrsmitteln! Das „uiiiiiiiii“ der abfahrenden S-Bahn beinhaltet die Bahnhofsstimmung einer Grossstadt, beständig in ihrer Rastlosigkeit, es ist ein majestätischer Klang voller Sehnsucht nach Bewegung, nach Neuem, nach Veränderung. Diesmal ist es anders, hier zu sein – die Zeit dehnt sich, drei Tage sind wie zwei Wochen – unlogische Gleichung des Verliebtseins.

Selbst in chronischem Über-Rot-Gehen äussert sich, dass die Stadt keine Dogmen zu mögen scheint. Kinder? Vorbild? Wenn die Strasse leer ist, kann man einfach rübergehen… Die Menschen hier sind lockerer, entspannter und somit freundlicher, als ich es kenne. Und wenn mir mal die berüchtigte Grossschnauzigkeit begegnet – kommt sie vielmehr ehrlich rüber, während man in einer Stadt nahe der Alpen das Gesicht zu einer Lächelgrimasse verzieht, indes sich unter der Schädeldecke doppelt fiese Gedanken formen.

 

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Kann man eine Stadt anprobieren, wie ein Paar Schuhe?

Ich weiß es nicht, aber das ist wohl das, was ich gerade hier mache. Eigentlich ist es eine unglaubliche (weil nur selten mögliche) Erfahrung, ohne die typische Ablenkung, die man im Urlaub hat, dennoch die Routine hinter sich zu lassen. Mein Alltag geht hier weiter, aber auf eine andere Art und Weise. Es ist, als würde ich mich zum ersten Mal seit Jahren vom eigenen Leben entfernt haben und fange langsam an, es aus der Distanz zu betrachten, was einerseits befreiend, aber andererseits auch befremdlich sein kann…

Ankommen, loslassen, einleben, eine neue Routine entwickeln, Wege erforschen, mit sich selbst auskommen, Gedanken kreisen lassen.  Ja, mein Alltag würde nochmal etwas anders aussehen, wenn ich tatsächlich hier wohnen würde – und trotzdem fühlt es sich diesmal mehr wie „wohnen“ an, als die Besuche bisher.

Mal abwarten – wird meine rosarote Brille sich entfärben oder gar zu einer Lupe werden, mit der ich diese Stadt kritisch betrachten kann? Wird meine Liebe diesmal schwächer, wenn ich mich daran gewöhne, hier zu sein? Ist es wirklich die Sehnsucht nach dieser Stadt, die mich antreibt – oder in Wirklichkeit einfach nach einem anderen Leben? Vielleicht werde ich das alles nach diesen 28 Tagen in Berlin wissen, ein Prüfstein namens Geburtstag ist auch inklusive… 

Du passt so gut nach Berlin

Diesen Satz höre ich ständig, wenn ich mich mit Leuten über Berlin unterhalte, und jedesmal hört sich das wie ein Kompliment an. Aber was heißt es denn eigentlich, irgendwo „hinzupassen“? Gerade für so einen Menschen wie ich, der keine „richtige“ nationale Identität hat? Das Einzige, was ich weiß, ist: mich zieht es hierher… Damit habe ich euch schon zu genüge genervt und es ist „kein Ende in Sicht“ …

Ich kenne Berlin

Berlin kennen? Schwieriges Unterfangen! Wenn jemand von den „Neu-Berlinern“ mal wieder behauptet, Berlin zu kennen, wie seine Westentasche, rollen die „richtigen“ Berliner die Augen. Denn sogar sie selber überschauen meistens nicht die ganze riesige Stadt, sondern bestimmte Bezirke, in denen sie sich alltagsbedingt bewegen. Ich kenne Berlin nicht. Ich atme Berliner Luft, die manchmal alles andere als romantisch duftet, aber es fühlt sich so an, als wäre hier einfach mehr davon. Mehr Luft, mehr Freiheit, mehr Raum und mehr Kreativität. Langsam kristallisiert sich für mich heraus, dass ich per Zufall? Schicksal? wohl von Anfang an in ein Stadtviertel kam, was auch am besten zu mir passt – Friedrichshain erweckt einen liberalen und alternativen Eindruck und ist voller Leben.

 

Berlin, du geschichtsträchtige, lebendige, farbenfrohe Stadt mit so vielen Gesichtern, so vielen Geschichten und so vielen Hoffnungen, du verbindest die Hässlichkeit und die Schönheit auf eine einzigartige Art und Weise miteinander. Oh, Berlin, you have my heart!

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Outfit

outfit: leo kleid & Schicksal

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Ein Leo Kleid war in meinem Leben schon mal schicksalhaft.

Ich trug eines, als ich meine große Liebe kennengelernt hatte. Leider waren beide, das Kleid und die Liebe, gleich kurz...

Nun ja, seitdem besaß ich nur noch Kleider in gepunktet, geblümt, gestreift, kariert - aber jetzt wurde es wieder Zeit für das tierische Muster, und diesmal sollte es eine Maxi- oder Midi-Version sein. Das Prachtstück hier ist weich und stretchy, es ist wie die zweite Haut - und wer mich schon länger liest, weiß genau, wie wichtig mir Tragekomfort ist!

Die warme und winddichte Jacke trage ich ebenso gerne - ich glaube, in Deutschland ist der Winter angekommen - natürlich gerade da, wo gefühlt das ganze Instagram "Freut ihr euch auch schon auf den Frühling??" zu posten anfing. Na na na, das war wohl nix! Geduld, ihr Insta-Volk :)

 

 

Übrigens:

nicht nur auf mein Kleid und meine Jacke, sondern auf das ganze Sortiment bei NA-KD gibt es 20 %Rabatt mit diesem Code: ESRAXNAKD

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o ja:

nur ein Wort: BERLIN.

Sorry Leute, ich hoffe, ich gehe euch noch nicht auf den Geist mit meiner Berlin-Schwärmerei XD

oje:

oje oje oje oje!! Mein Geburtstag ist schon nächste Woche - und ich hab immer noch keinen Plan, was ich an dem Tag machen soll! #ratlos

aufgeschnappt:

ich ging mit einer Freundin die Straße entlang, zwei Mädels kamen uns entgegen und unterhielten sich. Eine erzählte der anderen: "Scheiß Autokorrektur!! Ich wollte "Sorry" schreiben, und raus kam ..." 

... am liebsten wäre ich umgekehrt und den beiden nachgelaufen, um zu erfahren, was rauskam, denn die beiden waren schon zu weit weg, als dass ich den Schluß des Satzes noch hören könnte. Arghh!!

vor gehabt:

ich habe mir "Die Lebensansichten des Katers Murr" von E. T. A. Hoffman gekauft, um die (erneut) zu lesen. Noch kam ich nicht wirklich dazu, aber ich muss es unbedingt tun, denn ich brauche Inspiration!

spannend:

ich habe bisher einige Leute getroffen und es ist sehr spannend, die Gesichter hinter den Mails "live" zu sehen und die Geschichten dahinter zu erfahren!

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I am wearing:

dress: NA-KD*

jacket: NA-KD*

overknees: Högl*

bag: Kenzo

* gift/press sample

photos: Kate

editing: by me

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Outfit

outfit: kunstpelz stola

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I am wearing:

fakefur stola: Vecona Vintage via OMIOO*

blazer: Zara

culotte: Zara

bag: Furla

shoes: Adidas

photos: P.

editing: by me

Pelz ist Scheisse

Als wir auf dem Weg zur Shooting Location waren, ist ein Radfahrer an uns vorbeigefahren und hat geschrien - "PELZ IST SCHEISSE!" - ich blieb einfach nur mit dem offenen Mund stehen. Da sieht man mal wieder, wie (vor)schnell man andere Leute be- und verurteilt. Denn meine Stola ist natürlich aus Kunstpelz, aber so gut verarbeitet, dass sie von Weitem wohl echt aussehen kann. Daraufhin habe ich euch auf Stories gefragt, ob ihr das ok findet, wenn man echtaussehenden Kunstpelz trägt, und die Reaktionen waren sehr spannend - aber die Hälfte war dagegen, und die andere Hälfte fand das total ok. Muss also jeder für sich entscheiden! 

Die Gegner meinten, echtaussehender Kunstpelz kann andere Menschen dazu motivieren, echten Pelz zu kaufen. Ich bin nur bedingt einverstanden, denn ich persönlich habe mich gegen Echtpelz entschieden, und da kann wer will super echt aussehende Pelze rauf und runter tragen - das wird mich wohl kaum von meiner Entscheidung abbringen! 

Was haltet ihr von dem Thema?

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o ja:

Ich bin gerade mal seit 2 Tagen in Berlin, aber mir kommt es wie 2 Wochen vor! Ein sehr erfrischendes und wohltuendes Gefühl. Ich bin sehr gespannt ob es anhält! 

Ebenso bin ich gespannt, ob meine Liebe zu dieser Stadt diesmal schwächer wird, wenn ich mich daran gewöhne, hier zu sein. Der längste Aufenthalt in der Hauptstadt betrug bis jetzt 10 Tage - nun werden es 28. Natürlich würde mein Alltag anders aussehen, wenn ich tatsächlich hier wohnen würde - es würden Klavierschüler dazukommen, und vielleicht noch sonstige kleine Nebenjobs mit Musik - aber eins nach dem anderen. Lass mal erstmal diesen Monat verstreichen und schauen, was er so mit sich bringt! 

oje:

"Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?" - diese Einstellung anderer hat mir in den letzten Tagen das Leben ziemlich schwergemacht...

verdrängt:

dass ich in 2 Wochen Geburtstag habe... Nicht wegen der Zahl, sondern weil ich immer noch nicht weiß, ob ich in Berlin, wo ich gerade bin, feiern soll, oder dafür nach München kommen??

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Outfit

outfit: Sternen Kleid

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Morgen fahre ich.

Einen Monat werde ich nicht zuhause sein. Mit einem Auge, das lacht und hofft und sehnsüchtig ist, und mit dem anderen Auge, das ängstlich ist und eine heimliche Träne verliert. Das ängstliche Auge wird seinen wichtigsten Menschen vermissen, der in München bleibt, das hoffende Auge freut sich auf andere Menschen, neue Umstände, neue Erfahrungen.

Diese Reise fühlt sich ein bisschen an, wie es sich anfühlt, mit dem geliebten Menschen zusammenzuziehen,

obwohl man eigentlich meint, ihn dafür noch nicht genug zu kennen. Ich liebe Berlin seit vier Jahren – nicht weil es hip und in ist, sondern weil ich mich dort anders fühle, freier, lebendiger und mehr ich. Aber was man liebt – idealisiert man. Jedesmal, wenn ich in der Hauptstadt weilte, hatte ich so unverschämt gute Zeiten, dass es schwer und schlichtweg unnötig war, objektiv und cool zu bleiben. Aber jetzt – jetzt ist einiges anders. Es gibt einige Prüfsteine, die zeigen werden, ob Berlin bisher einfach nur ein geschickter Blender und Schwindler war oder ob wir tatsächlich zusammengehören. Vickie, die immer da war und viel zu meiner guten Zeit beigetragen hatte, ist in London, es ist Winter, Berliner Winter, der für seine finstere Unfreundlichkeit berühmt ist. Aber das Wichtigste: ich werde nicht nur 7 Tage da bleiben, die viel zu schnell vergehen, sondern 4 Wochen. Wochen, die es gilt, mit Leben zu füllen.

Einerseits fürchte ich mich vor der Einsamkeit, andererseits hoffe ich, wieder mehr zu mir selbst und zu meiner Kreativität zu finden.

Ich mache mir Sorgen, dass ich womoglich depressiv werde und nur im Bett bleibe, statt die mir so liebe Stadt zu erkunden und auf Herz und Nieren zu testen. 

Drückt mir also die Daumen, dass der Besuch glückt – wie auch immer genau dieses Glück aussehen mag!

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o ja:

morgen geht es nach Berlin. Ich bin ziemlich aufgeregt und schwanke zwischen Freude und Sorge. Ich hoffe, ich werde mich dort nicht zu einsam fühlen und kann die Stadt erkunden und ein paar Pläne umsetzen und einfach eine gute Zeit haben… Drückt mir die Daumen!! Und natürlich nehme ich euch, wie immer, auf Instagram Stories mit <3

oje:

vielleicht habt ihr es mitbekommen – ich bin jedenfalls sehr angewidert: eine Influencerin schreibt einem Hotel eine ganz normale, höfliche Kooperationsanfrage – das Hotel veröffentlicht die Anfrage und die demütigende und sinnlose Absage auf seinem Facebook Account – die Influencerin antwortet in einem Youtube Video, und dann bricht der krasseste Shitstorm aus – und zwar SIE betreffend, nicht etwa das Hotel. Das alles war nicht etwa ein Zufall, wie naive Menschen glauben mögen, sondern eine ekelhafte Berechnung von dem Hotelbesitzer, der seine Geldgier und Sensationsgeilheit nicht im Zaun halten kann und will. Er wollte kostenlose Publicity und hat sie bekommen – dass er damit die eh schon nicht sehr schmeichelhafte Meinung der Bevölkerung über Blogger noch negativer prägt und einen ganzen Berufszweig damit schadet – das ist ihm natürlich schnurz…

Nase voll:

von Kindergärten, die aus Erwachsenen bestehen. Oder von Erwachsenen, die Kindergarten spielen.

geklickt:

liebe Andrea hat die relevantesten Links zum Thema Influencer Marketing zusammengetragen – und dabei auch mich erwähnt, genauer gesagt – meinen Post über peinlichste Kooperationsanfragen. Vielen Dank dafür <3

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Shop my look:

Sternen Kleid: ASOS*

Overknees: Högl*

Tasche: Kenzo

*gift/sample

photos: Kate

editing: by me

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Lifestyle thoughts

Bloggen als Business Teil 2: wie verdiene ich Geld mit Blog & Instagram?

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Wie kommt man zum Bloggen als Beruf? Und wie verdiene ich Geld mit Blog & Instagram? Warum sieht mein Instagram Feed trotz verschiedenster Bilder so einheitlich aus?

Das sind drei der vielen Fragen, die mich gerade in letzter Zeit vermehrt auf Instagram erreichen. Deswegen fasse ich alles einfach in zwei Posts zusammen und kann den künftigen Fragern einfach den Link dazu schicken, habe ich mir gedacht :)

Bloggen als Beruf ist noch so neu, dass man das weder studieren, noch eine Ausbildung oder Kurse dazu machen kann. Learning bei Doing ist hier das Prinzip – aber ab und zu kann man sich auch Tipps bei erfahreneren Kollegen abholen, was oft wirklich augenöffnend wirkt.

Im TEIL EINS erzählte ich, wie meine Blogger-Anfänge waren,  welche Kamera ich habe, wie lange es dauert, bis ein Blogpost fertig ist und wie ich meine Bilder bearbeite. Heute soll es um Geld, einen einheitlichen Instagram Feed und die Motivation gehen.

Die Geschichte zum Headerbild muss ich euch noch schnell erzählen: für das Shooting für diesen Blogpost nahm ich für die bessere Anschaulichkeit extra ein paar 50-Euro Scheine mit, und während wir shooteten, hielt ich sie in der Hand und grinste um mein Leben, um eine glückliche Bloggerin darzustellen ;) Da ging eine ältere Dame vorbei, blieb stehen und meinte ausdrücklich: „Na, wenn ich auch so viel Geld in der Hand haben würde, würde ich auch so lachen“. Während wir sie verblüfft anstarrten, ist sie einen Schritt gegangen, blieb nochmal stehen und wiederholte den gleichen Satz nochmal. Als sie schon fast vorbeigegangen war, drehte sie sich nochmal um und meinte: „Ja, dann würde ich auch so grinsen“. Neid? Mitteilungsbedürfnis? Was auch immer das war – herzliche Grüße an dieser Stelle :D

So, aber jetzt zum Topic!

1.

Wie verdiene ich Geld mit Blog & Instagram?

Meist wird man von den Firmen oder PR-Agenturen angeschrieben und wollen, dass man Ihr Produkt bewirbt – das nennt man eine „Kooperationsanfrage“ (meine peinlichsten Kooperationsanfragen habe ich in 2 Posts verarbeitet: Teil 1 / Teil 2)

Natürlich kann man auch selbst Firmen anschreiben, dabei sollte man sich kurz und knackig vorstellen und vielleicht auch schon andeuten, wie man das Produkt in Szene setzen würde und warum es zu einem passt. Allerdings braucht man meiner Erfahrung nach eine sehr hohe Frustrationstoleranz, wenn man selber Akquise macht, denn man kann von einem ziemlichen Glück reden, wenn auf 10 Anfragen 3 Antworten kommen, von denen dann eine positiv ist.

Natürlich kann man auch auf Events und Pressdays und Fashion Weeks gehen, um Kontakte zu knüpfen. Allerdings verhält es sich damit ähnlich, wie bei der eigenen Akquise – es sei denn, du hast 200k auf Instagram und mehr. Dann interessieren sich die Firmen viel eher für dich.

Das meiste Einkommen habe ich also über Anfragen, die mich erreichen. Dabei ist es wichtig, seinen Wert zu kennen und sich auch nur in absoluten Ausnahmefällen unter Wert zu verkaufen – wenn es einem z. B. außerordentlich wichtig ist, ein bestimmtes Produkt zu bekommen, eine bestimmte Erfahrung zu machen oder einen Kontakt aufzubauen. Ansonsten darf gehandelt werden, fast wie auf einem Bazar in Abu Dhabi :D

Ganz wichtig: immer schön professionell bleiben! Danke für die Tipps, Franzi :) Egal, wie unverschämt oder ungeschickt sich manche Kooperationspartner verhalten – der Ton macht die Musik. Ich muss mir noch lange nicht alles gefallen lassen – aber ich sollte mich stets höflich und zuvorkommend artikulieren.

2.

Wie viel Geld kann ich verlangen?

Bis vor ein paar Jahren war es unter Bloggern leider total out, über Geld zu sprechen. So hat jeder für sich, im stillen Kämmerlein, irgendwas verlangt, und keiner wusste, was für Summen die anderen so veranschlagen. Mittlerweile hat sich das Thema Geld glücklicherweise etwas enttabuisiert, was dem Markt nur hilft, denn wenn alle aufhören würden, sich unter Wert zu verkaufen, würde die Bezahlung sich für alle auf einem guten Niveau bewegen.

Grob kann man sagen, dass man pro 10 Tausend Followern auf Instagram ca 100 Euro für ein Bild verlangen kann. In der Realität verhält es sich etwas anders, und normalerweise kommt man fast nie auf den Preis. Die Plattform Influencer DB zeigt an, wieviel euer Bild auf Insta wert ist – aber der Plattform vertraue ich nicht, denn sie ist oft total fehlerhaft, was man z. B. oft an meiner wöchentlichen Statistik von Influencer DB erkennen kann, die immer wieder besagt, dass ich o neue Follower, o Kommentare und 0 Likes hatte, was natürlich NULL stimmt… 

Für einen Blogpost verlange ich natürlich das Doppelte, wie für Instagram, denn er kostet viel mehr Arbeit (siehe Punkt 4).

Ich habe auch schon erlebt, dass Kollegen für die gleiche Kooperation sowohl viel weniger, als auch viel mehr bekommen haben – oft habe ich das Gefühl, dass es nicht nur wegen dem Verhandlungs-Geschick so unterschiedlich ist, sondern auch wegen persönlicher Präferenzen der Kooperationspartner… 

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3.

Wie authentisch darf man bleiben, wenn man Werbung macht?

Im Idealfall bin ich als Bloggerin natürlich ganz frei in der Bildgestaltung und in meiner Meinungsäußerung – allerdings haben ganz viele Firmen mittlerweile richtige „Briefings“, die teilweise aus vielen Anforderungen und Richtlinien bestehen. Man bekommt z. B. gesagt, dass die zu bewerbenden Produkte im Mittelpunkt des Bildes stehen sollen, welche Hashtags man verwenden soll und welche Informationen über das Produkt man einbauen soll. 

Mit meinen Bildern sind alle Kunden immer sehr zufrieden, aber ab und zu kommt es vor, dass ein Kunde nicht nur himmelhochjauchzende Worte in meinen Posts vorfindet – und dann ist es Verhandlungssache, einen Weg zu finden, mit dem alle Beteiligten zufrieden sind. Was manchmal wirklich schwierig ist. Ich versuche dem Kunden immer klar zu machen, dass meine Authentizität mein Kapital ist und gleichzeitig das, was einen Blogger von der klassischen Werbung unterscheidet oder unterscheiden sollte. Verliere ich als Bloggerin meine Glaubwürdigkeit, verliere ich euch als Leser – und das ist weder in meinem Sinne, noch im Sinne meiner Kooperationspartner. Deswegen muss ich immer meine ehrliche Meinung sagen dürfen. Allerdings ist es nicht allen Firmen immer so bewusst, denn viele denken nicht langfristig, sondern „Abverkauf über alles und nach mir die Sintflut“ bzw. „Hauptsache, das Produkt wird in höchsten Tönen gelobt – authentisch oder nicht, ist doch egal“…

Deswegen freue ich mich immer richtig, wenn eine Firma extra betont, dass der Blogger die Kooperation so umsetzen soll, wie es zu seinem sonstigen Stil, Bildsprache und Leserschaft passt. So soll es sein!

4.

Wie oft sollte man posten und wie lange brauche ich für einen Blogpost?

Was Instagram angeht – ich denke, einmal am Tag ist optimal. Beim Blog teilen sich die Meinungen – die einen sagen, so oft es geht, die anderen – lieber nicht zu oft, sonst rutschen die neuen Posts zu schnell runter. Ich persönlich habe ganz früher jeden Tag gepostet, allerdings habe ich auch einfach IRGENDWAS hochgeladen, ohne zu Taggen und ohne SEO und, vor allem, die Bilder gar nicht bearbeitet – das spart enorm viel Zeit. Bis vor einem Jahr habe ich dann 3 und manchmal sogar 4mal die Woche gepostet, was eine ganz schöne Hetzerei war – kaum war was online, schon habe ich mich an das nächste setzen müssen.

Mittlerweile poste ich immer Sonntags und Mittwochs und kann diesen Rhythmus ganz gut durchhalten. 

Wie lange es dauert, bis ein kompletter Blogpost online geht, kommt ganz auf den Aufwand an. Unter 3 Stunden reine Arbeit am PC geht aber nie was – so ein Blogpost wie der hier hat genau 6 Stunden in Anspruch genommen. Das weiß ich deswegen so präzise, weil ich eine Abgaben-Deadline hatte und erst um 23 Uhr anfangen konnte – um 5 Uhr Nachts war ich dann fertig (fix und fertig), aber der Post ist auch besonders aufwendig gewesen, wie der hier  oder der hier z. B. auch. Recherchieren, Bilder bearbeiten, Layout festlegen, Texte schreiben, Taggen, SEO… 

Um ein Instagram Bild zu posten, dauert es auf jeden Fall auch eine Stunde, denn ich bearbeite alle Bilder erst auf dem Computer und dann nochmal auf dem Handy – aber dazu siehe den nächsten Punkt.

5.

Wie bearbeite ich Bilder für einen einheitlichen Look?

Immer erst am Computer, auch für Instagram. Für alle Bilder verwende ich mittlerweile meinen eigens erstellten Filter bei Photoshop (eine sogenannte „Action“), für Instagram lade ich die Bilder danach unkomprimiert in die ICloud, öffne sie mit VSCO und lege dort zusätzlich noch den abgeschwächten A4 Filter drüber. Manchmal passe ich die Bilder dann noch in Instagram selber leicht an, wenn ich sehe, dass sie sich farblich zu sehr von den anderen Bildern im Feed unterscheiden. Extra dafür habe ich mir einen auf privat gestellten Account eingerichtet, wo ich es in Ruhe ausprobieren kann und denn Feed auch vorplanen kann.

Letztes Jahr habe ich meine Farbwelt verändert – früher stand ich auf cleane, kühle Bilder – dann habe ich mich daran sattgesehen, und im Moment identifiziere ich mich mit warmen, dunklen Tönen.

Bis ich das alles rausgefunden habe, hat es allerdings Jahre gedauert :D

Es gibt noch eine andere Möglichkeit, die, wie alle meinen, viel einfacher ist, nämlich, die Bilder mit Lightroom zu bearbeiten. Für Lightroom kann man sich kostenlose Presets runterladen, die man dann angeblich super einfach über die eigenen Bilder legen kann  – danach bekommen sie auch eine einheitliche Farbe. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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6.

Wie motiviere ich mich auf lange Sicht?

Natürlich kann man auch wieder aufhören, wenn man nicht mehr bloggen mag. Das ist nämlich nicht jedermanns Sache, auch wenn es auf Instagram&Co oft nach Glanz und Glamour aussieht. Bloggen ist einerseits eine tolle und sehr dankbare Angelegenheit – wenn man bedenkt, dass die Gagen sogar bei sogenannten „Micro-Influencern“ (wie ich das Wort hasse!!) für ein Bild schon ein Monatsgehalt eines Minijobbers betragen können. Ich weiß das zu schätzen, denn ich habe Jahrelang im Einzelhandel für 6,50 Euro/Stunde gejobbt. Allerdings ist Bloggen hinter den Kulissen oft ein knochenharter Job, denn die ganzen Stunden, Tage, Monate und Jahre, die man in die Erstellung und Aufbereitung eigener Inhalte und den Aufbau der Reichweite steckt – richtig, bezahlt einem eben keiner. Im Klartext: bis ich meine erste bezahlte Kooperation hatte, habe ich schon lange und regelmäßig zig eigene, ganz ungesponsorte Inhalte online gestellt und eine gewisse Reichweite aufgebaut, was gar nicht einfach ist – hier ist übrigens ein erst eine Woche alter Podcast mit einem Interview mit mir: „Influencer in 30 Tagen? Ein Selbstversuch“.

Man braucht als Blogger also einen eisernen Willen, viel Leidenschaft für die Sache, hohe Lernbereitschaft, oft dicke Haut und sehr hohe Frustrationstoleranz und Disziplin. Das Wichtigste ist: Aufgeben ist nicht. Immer weitermachen, egal was passiert. Menschen, die noch nie als Blogger tätig waren, können das nicht nachvollziehen, warum es einem so nahe geht, wenn sich Follower abmelden,  keine Kooperationsanfragen kommen oder nur ganz fürchterliche, und wenn es Hater regnet. Hier die Erklärung: es gibt Phasen, in denen man auch als Blogger das Gefühl hat, dass man sich abstrampelt – und genau in solchen Momenten fühlen sich die erwähnten Geschehnisse als herbe Rückschläge an. Trotzem – es wird weitergemacht, man darf sich auf Dauer nicht runterziehen lassen – weil es sich in jeder Hinsicht lohnt, dabeizubleiben <3

Photos by Aslihan

Editing by me

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Outfit

outfit: Asos Mantel & Träume vs Realität

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I am wearing:

sweater: H&M

culotte pants: Asos (old)

coat: Asos White*

shoes: Zara (old)

bag: Kenzo

*press sample/gift

photos: Franzi

editing: by me

dieser Post beinhaltet Affiliate Links

In meinen Träumen bin ich dünn, wie ein Model vor einem Bikini-Shoot,

wohne in einer Altbauwohnung mit Hinterhof-Charme in Berlin, ernähre mich hauptsächlich von Latte Macchiato to go und Zigarettenrauch und bin wild und frei und gefragt.

In Wirklichkeit nahm ich seit August 5 Kilo zu und schaffe ich es seit Monaten nicht, sie wieder loszuwerden (und nein, das ist kein Weihnachtsspeck!) . Ich wohne in München in einem sozial schwachen Viertel mit lauter Verrückten, in einem Haus, das nach dem Krieg aus Schutt errichtet wurde, und ernähre mich frei nach dem Motto "von allem zuviel". Und ja, wild bin ich trotzdem.

In meinen Träumen habe ich einen riesengroßen Freundeskreis, in dem alle freiberuflich arbeiten und immer mal spontan zu einem Kaffee-Date in einem dieser geschmackvoll eingerichteten kleinen Cafés, zu einem ausgefallenen Cocktail in einer angesagten Bar am Abend bereit sind und Überraschungsparties für mich schmeißen. In Wirklichkeit habe ich ein paar wenige sehr gute Freunde, und viele Bekannte, die sich meist schneller abwechseln, als ich mir ihre Namen merken kann. Meine Freunde haben außerdem meist einen geregelten Tagesablauf und ärgern sich bloß, wenn ich sie spontan treffen will: "Wieso weißt du schon wieder nicht, dass ich Mittwoch Nachmittag immer {hier eine Arbeitsbezeichnung einfügen} muss?!?". Statt Überraschungsparties gibt es überraschende Absagen zu Parties, zu denen ich sie einlade.

In meiner Fantasie verstehen sich all meine Freunde blendend miteinander und T. schwärmt von B., während B. von E. respektvoll redet und E. wiederum von T. total begeistert ist.  In der Realität hat sich jeder schon mal mit jedem zerstritten, auch wieder versöhnt, und jeder hat sich schon mal über jeden bei mir beschwert und beschwert sich bestimmt auch über mich beieinander, wenn ich nicht da bin.

In meinen Träumen bin ich aktiv, energisch und mache jeden zweiten Tag Ballett. Jedem, der mich tagsüber anruft und fragt, ob ich zu dieser einen neuen Ausstellung mitkommen will, oder um 22 Uhr anruft mit der Frage, ob ich heute noch was unternehmen möchte, säusele ich "Ja super gern! Bin in 10 Minuten startklar" in den Hörer, schnappe meine Dior Tasche aus der SS18 Kollektion, schlüpfe für den gekonnten Stilbruch in meinen Asos Mantel und Doc Martens und bin schon on my way!

In Wirklichkeit bin ich statt aktiv höchstens nachtaktiv und außerdem super faul, wenn es um Unternehmungen geht. Mit Ballett habe ich aufgehört, weil ich für diesen Sport definitiv zu dick geworden bin (fragt meine Ballettlehrerin, die mich gerne jede zweite Stunde damit aufzog und fragt außerdem meine Beine, ob sie begeistert waren, als ich mit 7 Kilo mehr auf den Rippen ein Chassé versuchte!). In der Realität habe ich gerade im Winter um 18 Uhr das Gefühl, es wäre Mitternacht, und wenn ich "Ausstellung" oder "Museum" höre, sage ich "Ohh, total gerne, aber weißt duuu, diese vielen Eindrücke...", werde schwer wie Blei und unternehme höchstens einen Ausflug aus dem Bett in die Küche, um die Ausstellung der Lebensmittel in meinem Kühlschrank zu begutachten.

Was macht man da? Diät, Sport und Arschbacken zusammenkneifen, in eine andere Stadt ziehen und Leute kennenlernen? Dream, believe, achieve??

Ach wo, das ist doch anstrengend. Träumen ist viel angenehmer!


Inspiriert durch diesen Artikel und vor allem die Kommentare darunter!

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