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Lippen Bekenntnisse

Ich bringe es nicht über die Lippen.

Dabei hängst du an meinen Lippen und wartest, was ich sage! Normalerweise trage ich mein Herz auf den Lippen, aber ich will echt keine dicke Lippe riskieren und außerdem geht mir diesmal das, was ich eigentlich sagen will, einfach nicht so leicht über die Lippen. Meine Lippen sind wie versiegelt! In letzter Zeit fehlt mir was in unserer Beziehung, denn ich kann wahrlich nicht behaupten, dass du mir jeden Wunsch von den Lippen abliest, eher ganz im Gegenteil.

Schließlich sage ich - "Du, ich glaube, das wird nichts mit uns beiden, von dir hört man nur Lippenbekenntnisse!" und beiße ich mir sofort auf die Lippen.

Du klemmst dir eine Zigarette zwischen die Lippen und sagst gereizt: "Ja, du leckst dir förmlich die Lippen nach Aufmerksamkeit!!"


Ok, zugegebenermaßen ist das ein erfundenes Szenario, aber kein unwahrscheinliches in zwischenmenschlichen Beziehungen.  Erwartungen und Vorwürfe sind ein Thema, was mich zur Zeit erneut sehr beschäftigt.

Vielleicht ist euch beim Lesen aber auch noch was anderes aufgefallen? Nämlich, dass in ganz vielen Redenwendungen, die wir beiläufig benutzen, die Lippen eine wichtige Rolle spielen. Natürlich nicht nur sie, sondern auch andere Körperteile ("auf die Nase fliegen", "sich die Hände reiben", "etwas liegt mir auf der Zunge", etc), aber heute soll es um die Lippen gehen. 

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Die Lippen sorgen für eine der ersten Sinneswahrnehmungen im menschlichen Leben

(und auch bei anderen Säugetieren) - nämlich, mit ihrer Hilfe trinken wir die Muttermilch. Auch später sind Lippen wichtig  - natürlich beim Küssen, aber auch beim Essen und beim Reden! Ob die Lippen lächeln oder gespitzt sind, ist ein wichtiger Teil unserer Gesichtsmimik, die wiederum viel über uns und unsere Befindlichkeit aussagt. Im Laufe der Jahrhunderte sind auch insbesondere Lippen von Frauen zu einem Symbol für Sinnlichkeit geworden - deswegen werden die Lippen geschminkt und gepflegt, was das Zeug hält! Aber nicht nur das - auch bei Schönheits-Op´s sind Lippen ein beliebtes Korrekturziel...

Was Lippen-Pflege angeht - sie ist deswegen so wichtig, weil die Haut an unseren Lippen vom ganzen Körper die dünnste ist. Der neue eos Lip Balm gibt an, keinerlei Mineralöle und Parabene zu enthalten, das ist schon mal super, und der Duft des neuen Wildberry Balm ist auch total lecker. eos steht für Evolution Of Smooth und enthält natürliche Inhaltsstoffe, was total wichtig ist, denn eine Frau verspeist in ihrem Leben durchschnittlich ca 3,5 Kilo Lippenstift (OMG, wie creepy)!!

Ich persönlich trage meinen eos Balm einmal am Tag auf, bevor ich in die Kälte gehe, damit die Lippen geschützt sind. Das reicht mir, denn ich finde, der Körper soll auch von sich aus noch was tun, auch wenn man mit natürlichen Pflegestoffen die Lippen nicht "überpflegen" kann.

eos Organic Wildberry Lippenbalsam facts

  • Zertifizierte Naturkosmetik
  • 100% natürliche Inhaltsstoffe
  • Ausgezeichnet mit dem COSMOS Organic Siegel zertifiziert von Ecocert sowie dem USDA Seal
  • Bio-Sheabutter, Bio-Jojobaöl

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Lifestyle Unterwegs

test: Ferratum Online Bank

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Ich stehe auf der Straße und könnte gleich heulen.

Wieso ist das Beamen noch nicht erfunden worden?? Ich habe mein ganzes Gepäck dabei und bin schon gefühlte 50 mal alle Straßen in dieser Gegend hin- und hergelaufen, kann die Bushaltestelle aber nicht finden. Hier fahren überall Busse, allerdings sehe ich nur einen nicht - und zwar den, den ich brauche. Ich muss jetzt unbedingt erstmal Pause machen, klaren Kopf kriegen, mein Handy laden und etwas essen. Ich habe heute nur in der Früh im Flugzeug ein Snack bekommen, und jetzt ist 17 Uhr und vom Hin- und Herrennen mit schweren Koffern in einer fremden Stadt kriegt man nunmal Hunger...

Ich schau mich um nach einem Cafe. Ah verdammt!!!! Ich habe ja viel zu wenig Geld gewechselt, weil der Kurs am Flughafen so unglaublich unverschämt war und ich mir noch eine Fahrkarte für die ganze Woche gekauft habe... Ich habe gerade noch Geld für einen Kaffee, also wirds erstmal nichts mit Essen. Naja, dann eben kein Essen... Ein heißer Latte Macchiato ist auch nicht zu verachten. Ich überquere (noch einmal!) die Straße, quetsche mich mit meinem Koffer zwischen den ganzen Touristen durch und öffne die Café-Tür, wo es schon verheissungsvoll nach Kaffee riecht.


 

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So oder so ähnlich ist es mir kürzlich in London ergangen.

Wer kennt die Situation? Man ist im langersehnten Urlaub, der aber immer dann besonders stressig wird, wenn man kein (einheimisches) Geld parat hat, denn Geld regiert die Welt und es gibt nichts geschenkt und so weiter und so fort :D

Deswegen fand ich das Prinzip, nach dem die Online Bank namens Ferratum funktioniert, total praktisch!!

Hier die wichtigsten Fakten!

  • keine Bürokratie, Papierberge oder sonstiges! Man meldet sich online an und braucht dabei nur seinen Personalausweis.
  • das gebührenfreie Girokonto hat man sofort - die dazugehörige (ebenso kostenlose) Mastercard bekommt man ein paar Wochen später zugeschickt
  • mittels der App kann man alle Vorgänge am Handy regeln - Überweisungen, PIN-Änderungen, zusätzliches Girokonto anlegen, Kartensperrung, und sogar den Dispokredit!
  • innerhalb Europas wird das Geld in Echtzeit überwiesen, und zwar in 7 Währungen - gebührenfrei! Man kann sogar Geld per SMS senden!
  • Dispokredit kostet 7,9% Jahreszins - natürlich nur bei Nutzung.

*in freundlicher Kooperation mit Ferratum Online Bank

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Selfies zum Konto eröffnen :D

Das Konto anlegen kann man auf der Homepage von der Ferratum Bank. Außer seinem Namen und der Mailadresse muss man seine Telefonnummer mit angeben. Ich habe mittendrin aus Versehen auf "Schließen" geklickt, dann dachte die Seite, dass ich sie verlassen möchte, und war gleich beleidigt und fragte nach den Gründen :D Ich bin also geblieben und legte meinen Benutzernamen und Passwort fest, gab den Verifizierungscode ein, den ich einen Moment vorher aufs Handy geschickt bekam.

Identifizierung

Identifizieren kann man sich, indem man die  Vorder- und Rückseite Ihres Ausweises fotografiert und ein Selfie (!) von sich macht oder aber ein Videotelefonat mit einem der Mitarbeiter führt. Ich habe mich für das Videotelefonat entschieden, weil ich das lustiger finde :D

Beim Videotelefonat musste ich meinen Ausweis in die Kamera halten, Vor- und Rückseite und dann so, dass man die Wasserzeichen sieht, bis der glatzköpfige Herr freundlich lächelte und mich bei der Ferratum Bank willkommen hieß. Danach musste ich noch ein Paar weitere Angaben machen, etwas verblüfft hat mich die Frage "Sind Sie politisch exponiert? Eine politisch exponierte Person ist eine Person, die im Moment wichtige öffentliche Ämter ausübt oder in den letzten 12 Monaten ausgeübt hat, sowie deren unmittelbare Familienmitglieder und Personen, die dieser nahestehen." - Welche Auswirkung hat es auf das Konto, das ich gerade eröffne?..

Wie dem auch sei - das Konto war eingerichtet und zwei Wochen später hielt ich meine neue Master-Card in den Händen!

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Geld auf die Karte laden

Als ich die Karte erhielt, war übrigens schon ein Guthaben von 10 Euro drauf - ein Willkommensgeschenk von Ferratum! Das ist natürlich ganz nice ;)

Um trotzdem mehr Geld zur Verfügung zu haben, als 10 Euro, ohne gleich das eingebaute Dispo-Credit nutzen zu müssen, wollte ich von meinem anderen Konto Geld auf mein Ferratum Konto überweisen. Jeder Ferratum Karte ist nämlich natürlich ein Konto zugewiesen. Die Kontonummer fand ich in der App unter "Konten"/"Einzelheiten".  Am nächsten Tag war das Geld schon drauf! Ich habe damit einen Online-Kauf getätigt und was soll ich sagen - es hat alles funktioniert, wie es soll!

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Geld abheben

Geld abheben kann man an allen Automaten mit Mastercard-Symbol. Viermal im Monat ist es kostenlos - und zwar nicht nur hierzulande, sondern weltweit!! Ab dem fünften Mal fällt eine Gebühr von 2,99 an. 

Eine Sekunde nach dem ich das Geld abgehoben hatte, kam eine SMS mit der Bestätigung - und auf dem Konto sieht man es natürlich auch sofort.

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Nächstes Mal, wenn ich verreise, werde ich also besser vorbereitet sein!!

Habt ihr schon Erfahrungen mit Online-Banken?

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Lifestyle

Nikon d750 Test – ich und meine geliebte Kamera

Die besten Dinge im Leben geschehen wohl spontan, unüberlegt, in einer Nacht- und Nebelaktion -

aber dafür mit ganz viel Herzblut.

So auch hier. Zwei lange Jahre träumte ich von einer Vollformatkamera, wie ein schwer Verliebter seine unerreichbare, wunderschöne Herzensdame ruhelos anschmachtet, bis ich eines Abends, zusammen mit P., beschloß, sie mir zu holen. Einfach so. Weil ich keine Sekunde mehr in diesem unmöglichen Zustand überleben konnte. Wir lasen ein paar Testberichte, bis wir auf einen stoßen, in dem der Fotograf erzählte, dass er mit der Nikon d750 unter extremen Bedingungen im Urwald fotografierte. Vor allem der Autofokus soll extrem schnell sein, meinte er. Er hätte in der Morgendämmerung (wenig Licht!) vor unruhigem Hintergrund (Bäume) Papageien im Flug (schnelle Bewegung!) fotografiert - und die Bilder wurden zu 80% scharf.

Oh ja, dachte ich mir. Was im Urwald funktioniert, wird Blogger-Bedürfnissen wohl auch gerecht! Schneller Fokus war eine unbedingte Voraussetzung für mich, denn ich wollte schon immer imstande sein, Bilder zu produzieren, wo das Objekt nicht aufpassen muss, wie schnell es sich zu bewegen hat, sondern wo die Kamera einfach auf die wahren Gegebenheiten reagiert und scharfstellt.

Gesagt - getan. Gleich am nächsten Morgen gingen wir zum Saturn und ich schloß einen Finanzierungs-Vertrag ab (nein, ich kann keine 1.800 Euro einfach mal so auf den Kassentisch legen). Als ich die Kamera in den Händen hielt, mag ich vielleicht ganz normal ausgesehen haben, aber ich war unendlich aufgeregt und zitterte innerlich.

Und ich finde es uglaublich: wie konnte ich meinem Schätzchen, meiner geliebten Nikon d750, die ich nun schon seit einem Jahr besitze, noch keinen Post auf diesem Blog gewidmet haben?? Wie konnte das passieren??

Aber nun ist es endlich soweit: hier kommt mein Nikon D750 Test! Los gehts!

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 "Beste Vollformatkamera unter 2000 Euro!", -

schreien die Tests. Ist was dran? Natürlich! <3 Es geht nicht darum, dass die Kamera jede Funktion besser beherrscht, als ihr Konkurrenten, sondern eher darum, dass hier ein Gesamtpaket angeboten wird, das hervorragende Ergebnisse zuverlässig liefert.

Sie hat einen sehr schnellen Autofokus, als erste FX-Kamera bei Nikon ein klappbares Display, liegt super in der Hand und besitzt ein integriertes WLAN-Modul, mit dem ich leider noch nicht so viele Erfahrungen gemacht habe, außer, dass man eine App installieren muss, die so kompliziert war oder nicht gescheit funktioniert hat, dass ich es nach einigem Hin- und Her aufgab, was allerdings auch an meinen sehr mangelhaften technischen Fähigkeiten liegen kann.

Der Pufferspeicher ist nur bei JPEG-Bildern schnell (man kann 61 Bilder in Folge mit voller Geschwindigkeit aufnehmen), im RAW-Format gehen allerdings nur noch 14 Bilder in Serie. Wenn man JPEG und RAW gleichzeitig speichern will, gehen allerdings nur noch neun Bilder in Folge, danach dauert das Speichern noch ein Weilchen. Das ist wohl etwas wenig (allerdings muss ich gestehen, dass ich leider eh nur in JPEG fotografiere - aber das ist ein anderes Thema). Auch der Liveview-Modus ist zwar praktisch, aber auch relativ langsam. Nun gut, mit meinem neuen Weitwinkelobjektiv brauche ich den Liveview-Modus eh kaum noch (zu Objektiven lest mehr weiter unten).

Außerdem gibt es in der Kamera zwei Speicherkartenfächer, was natürlich total praktisch ist. Und last but not least - Nikon D750 kommt mit der Full-HD-Video-Funktion (die ich ebenfalls nur einmal getestet habe und noch nicht so viel dazu sagen kann).

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Meine Ausrüstung

Zu einer Vollformatkamera passen nicht alle Objektive, sondern nur welche mit der Bezeichnung FX. Am Anfang hatte ich ein Nikkor Festbrennweiten-Objektiv 50mm 1.8, das sogenannte "Blogger-Objektiv". Das war auch wirklich sehr gut und lichtstark, allerdings habe ich gemerkt, dass er nur die Ebene, an der der fokussierte Punkt lag, richtig scharfgestellt hat, aber alles, was sich nur ganz leicht davor oder dahinter befand, schon leicht verschwommen war, zum Beispiel: wenn das Auge anfokussiert wurde, waren die Nase, die sich eine Ebene vor dem Auge, und das Ohr, das sich eine Ebene hinter dem Auge befanden, schon nicht mehr so scharf, wie das Auge.

Da erinnerte ich mich daran, dass bei Telezoom-Objektiven, wo der Fotograf sehr weit weg von dem fokussierten Objekt ist, alle Ebenen, die sich nah an der fokussierten Ebene befinden, gleich scharf sind, und der Hintergrund trotzdem stark verschwimmt - das heißt, Auge, Nase und Ohr wären gleichermaßen scharf, aber das Haus hinter mir würde verschwimmen. Also ging ich davon aus, dass dieser Effekt mit einem 85mm Objektiv auch stärker eintreten würde, als mit meinem 50mm, da der Abstand zum fotografierten Objekt mit 85mm größer ist, als mit 50mm (das heißt einfach, dass der Fotograf mit einem 85mm Objektiv weiter von mir weggehen muss, um mich ganz aufs Bild zu bekommen).

Und tatsächlich! Ich war so glücklich mit der Leistung meines neuen 85mm, dass ich mein erstes Objektiv, das mit 50mm, verkaufte.

Irgendwann wünschte ich mir aber ein Weitwinkel-Objektiv (35mm) - mit dem kann man nämlich neben dem Objekt stehen, und er passt trotzdem voll ins Bild - das ist zum Beispiel bei Flatlay-Fotografie ganz praktisch, oder bei kleinen Räumen, wo man den Platz nicht hat, weit genug wegzugehen, um beispielsweise ein Möbelstück komplett aufs Bild zu bekommen.

Also habe ich mir auch noch ein Weitwinkel 35mm (Blende ebenfalls 1.8) gekauft und fühle mich im Moment ganz passabel ausgerüstet :)

Was ich mir aber noch wünschte, war ein individueller Gurt für mein Nikon-Schätzchen, und diesen Wunsch konnte ich mir bei Designstraps.de* erfüllen (dort gibt es aber nicht nur Gurte, sondern auch Kamerataschen und alles Mögliche an Zubehör für jegliche Arten von Kameras). Den Gurt, den ich hier auf den Fotos trage mit meinen geliebten Streifen findet ihr hier! Er ist super verarbeitet, extra breit und dick gepolstert, denn so eine Vollformatkamera wiegt nicht wenig!

Ist doch eine tolle Geschenkidee für Weihnachten, oder nicht?


*gift or sample

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Kosmetik Lifestyle

esra testet: olaplex

 

Macht Olaplex aus spröden, frizzy Haaren eine glänzende, glatte Mähne?

 

Schön wärs. Die Wahrheit über Olaplex ist: es repariert die Haarstruktur und baut die Haare nach und nach auf – aber es verändert die gegebene Haarbeschaffenheit nicht komplett und macht aus deinem Haar nicht ein komplett neues. Ich persönlich habe eine Naturwelle, die Haare sind frizzy mit aufgerauter Oberfläche – deswegen wird auch Olaplex meine Haare nicht glatt und glänzend machen. Aber es macht sie weniger kaputt und mehr widerstandsfähig.

 

Erfahrungsbericht

 

Ich durfte Olaplex im Friseursalon Jasmin Kohlmeyer* in München testen – insgesamt zwei Behandlungen wurden durchgeführt, wo Olaplex Nr. 1 und 2 aufgetragen wurden. Olaplex Nr. 3 habe ich mit nach Hause bekommen, wo ich das einmal die Woche anwenden soll. Zwischendurch habe ich die Haare nochmal komplett blondieren lassen, da sie mit der Zeit vom Tönen Pigmente angelagert haben und dunkler geworden sind. Auch Blondierungen können mit Olaplex gemacht werden, so wird Schadensbegrenzung betrieben – und ja, die Haare sind natürlich angegfriffen, aber fühlen sich den Umständen entsprechend nicht so schlimm an. Ohne Olaplex hätte ich mich gar nicht getraut, sie nochmal komplett zu blondieren – aber so erfreue ich mich an einem helleren Haar mit einer klareren Haarfarbe :)

 

Anwendungsweise Olaplex Nr. 3:

 

Haare waschen, im Handtuch ausdrücken (nicht rubbeln!) und je nach Haarlänge 1-2 haselnussgroße Portionen Olaplex No. 3 einmassieren (mind. 30 Minuten wirken lassen – je länger, desto besser! Geht sogar über Nacht). Danach auswaschen und wie gewohnt shampoonieren. Im Anschluss Spülung verwenden, da sie die Haaroberfläche wieder schließt!

Der Salon

Mir Interior-Freak ist als Erstes die Einrichtung aufgefallen – ziemlich durchgestyled!! Es gibt tolle Details, riesige niedrige Sofas zum Rumlümmeln, eine richtig professionelle Kaffeemaschine, die einen super Latte Macchiato zaubert und Wlan (zwei Dinge, ohne die ich nicht so lange am Stück auskomme – Kaffee und Internet). Aber letztendlich stylt einen nicht das Interior, sondern die Menschen ;) Die Mädels (und Jungs) sind sehr freundlich und hilfsbereit. Ich glaube, die Kundenwünsche werden dort auf jeden Fall ganz ernst genommen, ich habe einen Satz der Stylistin am Nebenplatz aufgeschnappt, als sie zu ihrer Kundin meinte: „Und, was liegt dir heute auf dem Herzen?“ – hach, so möchte doch jeder beim Friseur begrüßt werden, oder nicht? Und auch ich wurde ganz oft befragt, wie meine Vorstellungen so sind und ob dies und jenes so in Ordnung ist. Mit Haare-Färben habe ich bei Jasmin Kohlmayer keine Erfahrung (da ich meine komplizierte Blondier- und Tön-Aktion immer meiner Stamm-Friseurin antue) – aber was die Haarschneidekunst angeht, habe ich dort einige super coole Ergebnisse gesehen! Also: probiert es aus, wer aus München kommt ;)


*in freundlicher Kooperation mit Jasmin Kohlmayer

photos: Diana

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Allgemein Lesen Sprüche, Zitate thoughts

Esra liest: noch ein Sex-Ratgeber??

sex-ratgeber-buch-rezension-lesen-2

Heute geht es um Sex!

Kaum zu glauben, aber auch mein Leben besteht nicht ausschliesslich aus Shootings, Shopping und Essen. Es gibt auch einige andere Themen, die hier auf dem Blog normalerweise ausgeklammert werden.
Der Auslöser dafür, dass ich die „schönste Nebensache der Welt“ heute doch mal thematisiere, war eine Anfrage einer Buchrezension. Niemand geringerer, als die Nina Wagner von „Im Gegenteil“, versuchte sich als Autorin.
Das erste, was mir dabei durch den Kopf ging, war das Wort „oje“. Gleich im Anschluss folgte „Ach ja, schlimmer als `How to be Parisienne` wird es schon nicht sein!“ War es dann auch nicht :D

Hand aufs Herz – wer ist unzufrieden mit seinem Sexleben?

Warum gibt es so viele Tabus, wo wir uns doch für so aufgeschlossen halten? Wieso kann man gerade mit dem Menschen, der einem am nächsten steht, so oft nicht direkt über seine Bedürfnisse und Wünsche reden?
Gewiss hat es noch immer mit den festgefahrenen Geschlechterrollen zu tun, aber auch mit der eigenen Unsicherheit. Die wiederum resultiert oft aus dem fehlenden Selbstbewusstsein, der echten, wahren Selbstliebe. Wieso kasteien wir uns selbst so oft und halten uns für nicht ausreichend?

Die wichtigste Message des Buches:

Wir müssen dringend lernen, uns so zu mögen, wie wir sind! Das ist der Schlüssel zum erfüllten Sexualleben! (Ich ergänze: aber auch der Schlüssel zum erfüllten Leben überhaupt). Weniger denken, was andere von uns halten – mehr unsere Wünsche und Gefühle kommunizieren – und im gleichen Atemzug aushören, über Andere zu urteilen! Toleranz  anderen und sich selbst gegenüber sollten die Grundpfeiler unseres Lebens sein.

 

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Aber von vorne.

AUFBAU

Das Buch wechselt zwischen theoterischen Abschnitten und Erfahrungsberichten.

Die theoretischen Teile sind eine Art Zusammenfassung von dem jeweiligen Thema, z. B. gesellschaftliche Normen / Verhältniss zum eigenen Körper / Sex Toys / Dates (in real life und auch online) / Verhütung / Sex Talk / Periode / Stellungen / Tabus und Grenzen.

Die Stories dazwischen sind wie Erfahrungsberichte einer (ehrlichen und aufgeschlossenen) Freundin, die endlich mal alles ausspricht, was man selber schon oft gedacht hatte, aber meinte, dass es nur einem selber so geht. Zum Beispiel, so eine banale Sache, wie dass beim Küssen manchmal die Köpfe aneinanderschlagen bzw die Nasen im Weg sind :D Das sind ja so kleine Verlegenheitsmomente, die wohl jeder von uns in irgendeiner Form schon mal hatte. Allerdings gibt es ganz verschiedene Berichte, sowohl von der ersten richtig langen Beziehung als auch von einer misslungenen BDSM-Erfahrung.

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Lieblings-Zitate:
  • „Ich bin Single und suche nach keiner festen Beziehung. Nein, ich verdränge keine Sehnsucht, die mich insgeheim auffrisst und ja, genau diese Unterstellung nervt gewaltig“ (S. 69)
  • „Alle sind auf der Suche. Nach Selbstverwirklichung, nach Großstadtluft und Anonymität, nach Jobs, nach Liebe, nach Grenzerfahrungen. Deswegen zieht man aus seiner miefigen Kleinstadt oder Dorf nach Berlin. Weil man hier das Gefühl hat, machen zu können, was man will. Kann man auch. Und die meisten sind dabei einsam. Weil man die Lücken zwischen dem schlecht bezahlten Studentenjob, der Uni und den Partys nicht füllen kann. Weil sich die meisten Menschen selbst nicht ertragen. Und deswegen eben auch versuchen, ihr Leben durch Lifestyle zu definieren“ (S. 102)
  • „Es gibt so viele Männer, die bei Tinder angemeldet sind und rumvögeln wollen, aber trotzdem mit der Vorstellung nicht klarkommen, dass die Frauen, die bei Tinder sind, haargenau das Gleiche wollen. … Jedenfalls gibt es immer noch genug Typen, die trotz Fick-App lieber die unerfahrene Lolita kennenlernen wollen statt der erfahrenen Frau, die viel Sex hat“  (S. 112)   (- krass! Diese Doppelmoral könnte mich so aufregen!)
  • „… meine männlichen Mitschüler sorgten damals mit ihren endlos dummen Kommentaren dafür, dass jede von uns ihre  Periode als etwas Negatives wahrnehmen musste. Man hat echt keinen Bock, dem Sportlehrer zu sagen, dass man Unterleibsschmerzen hat, (…) wenn man sich dann Sprüche anhören muss wie „Die ist zickig, hat wohl ihre Tage“ oder „Warum bluten Frauen einmal im Monat? Weil sie es nicht anders verdient haben!“ (…) Wie soll man denn als heranwachsende Frau lernen, mit seinem sich verändernden Körper umzugehen, wenn das schon von vornherein so erschwert wird, weil Männer anscheinend erst recht nicht damit umgehen können und dann auf sexistische Abwertungen zurückgreifen müssen?“ (S. 130)
  • „Ich frage mich ja oft, in welchem Jahrhundert wir eigentlich leben, dass es immer noch so wichtig ist, wen wir wie vögeln. Ob ich mit Männern oder Frauen oder mit lila Monstern schlafe, wenn sie sich als diese definieren, ist doch allein mir überlassen und hat allen anderen egal zu sein“ (S. 176)

sex-ratgeber

FAZIT:

Keine literarische Meisterleistung – aber ein guter, sehr ehrlicher Ratgeber, weil es eben keiner ist. Ich finde dieses Buch feministisch im guten Sinne. Denn es regt uns, Frauen des 21. Jahrhunderts, an, endlich die Selbstzweifel und das begrenzte Denken sein zu lassen und anzufangen, zu uns zu stehen. Genau so, wie wir sind. Wir sollen uns von der Gesellschaft nicht mehr vorschreiben lassen, wie genau wir zu funktionieren haben (auch im Bett!) und wie wir auszusehen und uns zu verhalten haben.

Wir sollen das machen, was wir gerne machen würden. Wir sollen den Mund aufmachen und nicht nur immer von Männern erwarten, dass sie unsere Gedanken lesen. Wie sollen sie uns ernst nehmen und als Gleichberechtigte behandeln, wenn wir es nicht mal SELBST schaffen?

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Das Buch ist  HIER erhältlich!

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Allgemein Unterwegs

travelling: Barcelona part 1

Ich bin noch in Barcelona, morgen flieg ich aber schon zurück! Hier – für euch – schon mal der erste Bericht! Viel Spaß!

Tag 1

Am Flughafen in Barcelona angekommen, stieg ich in den mir beschriebenen Bus und fragte den Fahrer, wann ich raus muss. Angefangen damit, dass ich ihn nicht verstanden hab und er mich nicht, haben wir uns dann doch irgendwie verständigt, ohne dass er sich die Mühe gab, freundlich zu wirken. Dann setzte ich mich extra ganz vorne und hoffte, dass er mir noch einen Hinweis gibt, wann ich aussteigen soll. Pustekuchen. Nach gefühlten Stunden dreht er sich um und sagt zu mir in einer wilden Mischung zwischen Möchtegern-Englisch und Spanisch „Endstation, du musst raus“.

Äh ja. Das hätte ich auch allein gemerkt, dass plötzlich alle rausgehen. Und zack. Die gegenüberliegende Haltestelle suchen – was nicht ganz so easy ist, denn in Barcelona sind gaaanz viele Straßen drei- oder vierspurig (in EINER Richtung) und an der gleichen Haltestelle geht nicht nur ein Bus, sondern 5-6. Im Bus angekommen, ging es wieder zurück. Eine neue Fahrkarte musste ich mir auch kaufen. Der Fahrer war aber kooperativer, und so bin ich nach einer kleinen Rundreise doch in meinem Privat-Quartier angekommen.

Die Hausherrin ist sehr nett, kann aber ungefähr so viel Englisch, wie ich Spanisch. Heißt – nur einzelne Wörter. So reden wir auch. Sie – spanisch, ich englisch. Hehe. Mit ihr gehts ja auch wunderbar. Also ließ ich meinen Koffer da und gint irgendwohin. Allerdings war mir dann nach Heulen zumute, als ich nach dem planlosen Rumlatschen irgendwo in der Stadt wieder heimkam, ohne was gegessen zu haben, und wollte in einem Cafe in meiner Straße was kaufen. Tja. Nicht mal mit dem Finger auf etwas auf der Karte Abgebildetes deuten hat geholfen. Denn mir wurde irgendwas auf Spanisch geantwortet. Das verstand ich nicht und versuchte, zu raten – „You don`t have it any more??“ – das verstand wiederum er nicht. Nach minutenlangem beidseitigem Rätseln ging ich. Hungrig. Heim. Und stürzte mich dort auf die Birne und die Nektarine, die ich in weiser Vorausahnung aus Deutschland mitgebracht habe. Meine Freundin hat mich noch angemacht, warum ich so komisch bin, Obst nach Barcelona mitzunehmen, die hätten doch viel besseres Obst. Ha. Das muss man aber erst finden!

 

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