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living: monstera & mighty purse

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“Furchtbar heutzutage”, sagt eine knarzende Stimme. “Alle hängen sie an ihren Handys rum und starren nur ins Display!” – ich schau vom Display hoch und blicke der älteren Dame ins Gesicht, die zwischen Entrüstung und Verachtung schwankt. Wir befinden uns auf einer Geburtstagsfeier, die aus meiner Sicht echt langweilig ist. Natürlich hänge ich da lieber bei Insta ab! Aber das erkläre ich ihr lieber nicht…

Als alles durchgeliked ist, lege ich das Handy weg und schau mich um. OOOHHH!!! Ist das da drüben etwa eine Monstera-Pflanze?? Eine schöööne, mit diesen typischen Löchern und Einschnitten an den Blättern. Seit ich (im Internet natürlich) davon angefixt wurde, suche ich vegeblich nach einem Monstera-Blatt!! “Du, Oli” – sag ich zum Geburtstagskind, “Magst du mir ein Blatt abzupfen, wenn eins nachkommt??” – “Logo, mach ich!”.

Monate vergehen. Eines Tages klingelt es an der Tür. Oli steht da, in der Hand – ein Topf mit drei riesigen Monstera-Blättern drin. Ohne jegliche Einschnitte und Löcher. Ich denke: “Mimimi! Ich wollte doch nur eins, nicht drei!! Dafür eines, was wie Monstera aussieht, nicht wie so ein stinknormales fettes langweiliges Blatt!”. Ich sage aber: “Ohhh, Oliiiii, danke schööööön”.

Nach ein paar weiteren Wochen ist mein Freund bei mir. In einem Anfall von Spieltrieb raufen wir miteinander. Als ich völlig entkräftet überlege, aufzugeben – macht es plötzlich WWUUUUUMMMM – und der Topf mit der leidigen “Monstera”-Pflanze landet auf dem Boden und zersplittert.

Soviel dazu. :/

Aber – mein Blogger-Traum von DEM perfekten Monstera musste anscheinend doch in Erfüllung gehen, denn jetzt habe ich doch noch ein wunderschönes, klassisches Blatt mit den tollen Einschnitten – dazu auch noch ewig haltbar und pflegeleicht! Nämlich – als PRINT :D Und dank wem? Tadaaaa – der Held heißt Juniqe Shop*. Der Name ist Programm! Der Shop entspricht GENAU meinem Geschmack und platzt vor toller Kunst und trendy bis niedlichen Accessoires – man verliebt sich innerhalb von Sekunden!

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Das silbergraue Ding, was ihr ebenfalls auf den Bilder seht – ist eine geniale Erfindung, die ich über Westwing* bekommen habe, und nimmt Bezug auf den Anfang dieses Posts. Nämlich auf die Internet-Sucht! Für alle, die ihre Haare raufen, weil sie nach 2 Stunden in ein leeres Iphone starren, gibt es jetzt Abhilfe!! Und die heißt Mighty Purse, hihi, die “Mächtige Tasche”. Ob sie mächtig ist – sei mal dahingestellt, aber eines kann sie – auf stylishe Art und Weise unsere Handys aufladen!! Und zwar so ziemlich alle Smartphones. Wie genial ist das denn?? Nie wieder Angst vor leerem Akku! Vor allem im Hinblick auf die Fashion Week freue ich mich, die Tasche zu Hilfe zu nehmen. Aber sie ist jetzt schon zu meinem täglichen Begleiter geworden!

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Das Einzige: das Leder riecht etwas nach Chemie und ist nicht so toll verarbeitet. Es sind Abdrücke dran und die Nähte sind leider auch nicht so gerade, wie sie es sein könnten… Trotzdem bin ich zufrieden. Hauptsache, mein Iphone stribt mir unterwegs nie mehr weg! Und die wichtigsten Dokumente, Visitenkarten, Geld, Schlüssel und Lippenstift passen auch noch rein :)

Übrigens: HIER bekommt ihr einen 10 Euro Gutschein, wenn ihr euch bei Westwing neu anmeldet! ;)

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English summary:

Yeah! Today I write a little summary for my dear english speaking followers for the first time! Sorry for the mistakes (if there are some) :)

On a boring birthday party I saw a monstera plant and asked the host, to pick me one leaf. It took months before I got it. Unfortunately, it also looked very different from how the classic monstera leaves normally look and I was really disappointed So I was truly happy when I was allowed to pick this print in collaboration with the Juniqe Shop. Now I have the most perfect Monstera and it’s also last forever and you don`t even need to water it! With the “Mighty Purse” another long wish of mine came true. I will never again have an empty Iphone battery! In the bag is also enough space for the most important things lipstick, money, etc. That’s not a very high quality leather, but the main thing is, the bag serves its purpose!

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monstera print: Juniqe*

monstera kissen: Juniqe*

Mighty Purse: Westwing*

“As if”- Schild: Brandy Melville (Alternative hier)

Radiergummi: Depot (oder hier)

Ananas-Vase: Zara home (Alternative)

Obstkisten: DIY (mein Tutorial hier)

Stuhl: Eames Replica

Sonnen-Spiegel: H&M home (oder hier)

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thoughts

thoughts: “Cool-sein”

Ich bin mal ehrlich. Immer sagten alle: “Cool sein ist nicht wichtig. Es ist oberflächlich. Sei wie du bist”. Der Spruch klang dennoch einfach nur leer. Wer kann den wahren Sinn von “Cool sein ist nicht wichtig”  schon auf Knopfdruck erleben, wenn man gerade eben cool sein WILL, um sich in einer Gruppe nicht mehr ausgeschlossen und unwohl zu fühlen?

Ich bin mal ehrlich. Das Thema “Cool sein” zieht sich durch mein Leben wie ein roter Faden. Ich wollte es immer. Ich wollte dazugehören, in meiner Pubertät sogar fast um jeden Preis. Ich habe mich mein Leben lang für alle möglichen Leute verbogen – mit Ausnahme meiner besten und engsten Freunde. Aber selbst da kam mein falsches, nach Anerkennung strebendes Möchtegern-Ich immer wieder durch.

Ich bin mal ehrlich. Tatsache ist – ich bin nicht cool. Und es gibt sehr sehr viele Menschen, zu denen ich nie dazugehören werde und die mich immer ausschließen werden, weil ihre Ziele nicht meinen entsprechen. Denn mein wahres Ziel ist in Wirklichkeit – Ich sein.

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Dazu eine kleine Geschichte:

vor einiger Zeit war ich mal auf einen Geburtstag von einer guten Freundin in ein Restaurant eingeladen. Wir aßen leckeres Zeug, tranken ein Glas Wein und unterhielten uns gut. Es war gemütlich und lustig. Nach einigen Stunden wollten alle plötzlich aufbrechen und weiterziehen… Ich habe das noch nie verstanden. Warum will man etwas auflösen, was gerade echt gut läuft, nur um auszugehen und “Action” zu erleben?

Trotz inneren Widerstandes bin ich mitgegangen. In der Bar, wo wir gelandet sind, war es voll, laut und stickig. Wir quetschten uns an ein Tisch und haben kein Wort mehr voneinander verstanden. Alle taten aufgedreht und feierlustig, und ich fühlte mich einfach nur fehl am Platz. Während die anderen sich gegenseitig irgendwelche Wortfetzen zugeschrien haben, saß ich da und beobachtete Menschen, die sich voller Euphorie aneinandergerieben haben oder von einem Fuß auf den anderen stampften und mit ihren Hinterteilen kreisten (nennt sich auch “Tanzen”).

Versteht mich nicht falsch – ich bin kein Spielverderber! Ich verstehe die Lebens- und Feierfreude sehr! Aber ich möchte mich freuen und feiern, wenn mir danach ist – und nicht, wenn ich meine, mich aus welchen Gründen auch immer dazu zwingen zu müssen.

Ich hielt nicht lange durch. Trotz des beleidigten Geburtstagskindes ging ich. Ich war frustriert und hatte schlechtes Gewissen. Auf dem Weg heim telefonierte ich mit einer Freundin. Ich sagte: “Was ist bloß mit mir passiert? Früher bin ich überall mitgegangen und habe bis in die Puppen gefeiert. Ich glaub, ich werde alt”.

Dann sagte sie: “Es ist nicht so, dass du früher mitgegangen bist, weil du es toll gefunden hast und jetzt findest du es nicht mehr toll. DU HAST ES NOCH NIE GEMOCHT – der einzige Unterschied zu früher ist – dass du dich früher verbogen hast – und jetzt hörst du auf dein Inneres”.

Das hat mir die Augen geöffnet. Denn das stimmt – ich hasste Discos und laute volle Clubs schon als Teenager. Ich bin einfach mehr der gemütliche Typ, dem eine gute Unterhaltung wichtiger ist, als Tanzen.

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Lasst uns doch mehr rausfinden, was wir wirklich wollen. Die Partymäuse sollen tanzen. Die Labertaschen sollen reden. Nicht andersrum. Wir müssen niemandem gefallen. Wir werden auch ohne uns zu verbiegen, Menschen finden, die ähnlich ticken, wie wir.

 

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Allgemein Humor Leben thoughts

stories: Ode an die Verpeiltheit

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Tendenziell ziehe ich an drei viertel aller Türen, die man drücken sollte. Die Erdanziehungskraft in Kombination mit den Unebenheiten des Bodens machen mir ca jeden zweiten Tag zu schaffen, sodass ich stolpere und nur knapp vom Hinfallen bin. Mit den Regenschirmen, Handschuhen und Bleistiften, die ich in meinem Leben schon verloren oder liegen gelassen habe, könnte man mindestens eine Kleinstadt versorgen.

Was ich auch gerne mache – wenn ich in der Ubahn mal wieder am Handy hänge, meine ich dann plötzlich, dass ich aussteigen muss, springe panisch auf, renne zur Tür und merke, dass ich ja doch erst die nächste raus muss. Meist geh ich dann gar nicht mehr auf meinen Platz zurück, denn die verständnislosen Blicke der Passagiere sind mir irgendwie peinlich :D

Aber was ich gestern gebracht hatte, war selbst für mich eine Leistung:

…während ich einen meiner Hüte vom Regal nahm, flog mir ein anderer Hut mit der Kante trotz Brille, die ich aufhatte, direkt ins Auge. Ins Auge!!! Hallo? Hat mein Auge denn nichts von Reflexen gehört? Es hätte nun wirklich genug Zeit zum Zugehen gehabt, als es merkte, dass ein fetter Hut mit der Kante direkt drauf zu fliegt… Aber nein! Es zog es vor, offen zu bleiben und danach ein halbe Stunde zu tränen und mir Angst zu machen…

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Letztens passiert: in der Früh die kleine grüne Tasche zum Ballett mitgenommen – am Nachmittag zu einem anderen Termin die grosse schwarze. Aber nicht die Farbe ist entscheidend – sondern, wie sich später rausstellte, als ich mir unterwegs einen Kaffee kaufen wollte – der Inhalt.

Den leckeren Kaffee-Duft einatmend, durfte ich dann vor meinem inneren Auge die kleine grüne Tasche samt Geldbeutel UND Wohnungsschlüssel in der Küche stehen sehen.

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Was ich auch IMMER bringe (und genau dieses “immer” ist das Erschreckende dabei – “ab und zu” kann ja jeder!) – wenn ich trinke (oder allgemein mit Flüssigkeit hantiere – sei es Abspülen oder Tee aufgießen), bekleckere ich mich. So zuverlässig wie die Tatsache, dass die Erde sich dreht. Oder auch dass es genau dann regnet, wenn ich den Regenschirm Zuhause lasse.

Der Klassiker dabei ist:

erst den Deckel auf dem Kaffee to go nicht richtig draufmachen und dann einen kräftigen Schluck nehmen. Besser gesagt, nehmen wollen. Denn der größte Teil des Getränkes landet, gut verteilt, auf dem Schal, der Jacke und dem Pulli.

Und jetzt sagt mir bitte bitte bitte, dass das alles als völlig normal und bedenkenlos anzusehen ist :D

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Schmuck Shopping

Sonntagsforum | apfel

 

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  Ich stehe auf Schmuck mit Bedeutung, also auf symbolischen Schmuck. Ok, ich stehe eigentlich auf alles Mögliche mit Bedeutung, ich mag es einfach, wenn das Äußere der Dinge durch ihr Inneres noch aufgewertet wird. So habe ich mir, als  Gemporia.de mich angeschrieben hat, genau diesen Ring* und keinen anderen ausgesucht, weil er in mir einfach so viele Assoziationen erweckt. Und auch in Menschen, denen ich begegne! Zum Beispiel trug ich diesen Ring letzte Woche auf einer Feier, und wurde auf ihn mehrmals angesprochen. Bei so symbolträchtigem Schmuck fangen sogar Männer an, sich dafür zu interessieren :)

der Apfel

warum ist der Apfel in unserer Kultur so ein beliebtes Symbol? Apfel symbolisiert Ewige Jugend, Schönheit, Macht, Fruchtbarkeit,  aber auch Sünde (Bibel und so), er war der Auslöser für den Trojanischer Krieg, Isaac Newton soll er auf den Kopf gefallen und somit einen genialen Gedanken ausgelöst haben, Schneewittchen aß einen vergifteten Apfel… Und von Apple (Firma) brauchen wir gar nicht erst anfangen :D Interessant!! Also ich esse phasenweise ultra viele Äpfel. Demnach brauchte ich nach dem Spruch “An apple a day keeps the doctor away” nicht zum Arzt gehen (was ich eh kaum mache…) Manchmal muss man aber auch in einen saueren Apfel beißen und sich durchchecken lassen! Und bekanntlich fällt der Apfel ja nicht weit vom Stamm! Vielleicht kommt meine Vorliebe für Äpfel ja von meinem Vater :) Manchmal muss man im Leben feststellen – auch ein schöner Apfel hat mal einen Wurm! Und Äpfel mit Birnen sollte man eh nicht vergleichen :) >>> Wie ihr seht, ist der Apfel ganz schön in unseren Märchen, Mythen und in der Sprache verankert!

Esst ihr auch so gerne Äpfel? Oder gibt es bei euch eine andere Lieblingsfrucht?

 

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Zum Shop: Gemporia.de behauptet Folgendes über ihre Produkte und die Firmenphilosophie:

“Bei Gemporia glauben wir, dass unser wunderschöner Schmuck preiswert, und trotzdem keine Massenproduktion sein sollte. Aber es muss schon eine Geschichte haben, nicht nur für den, der den Schmuck tragt, sondern auch für diejenigen die uns helfen, den Schmuck herzustellen. Deshalb benutzen wir nur echte Edelsteine und hochwertige Metalle um unser Schmuck zu produzieren. Wir arbeiten auch ganz eng mit “The Equal World Foundation” zusammen, um die Menschen dort, wo die Edelsteine gefunden werden, auszubilden und weiterzubilden, damit Sie gemeinsam mit uns wachsen können.”

Quelle: Geporia.com

 
Allgemein Blogwatching Humor Kreatives Mode-Inspirationen Shopping

blogparade: show your shoes

Es war einmal ein kleine Raupe. Sie war ziemlich chaotisch und kindisch, aber auch herzlich und lebensfroh. Sie aß sehr gerne frische Blätter und überhaupt allerlei Gemüse, liebte es, bei Sonnenschein spazierenzugehen und zu tanzen. Einmal tanzte sie und sprang in der Gegend herum, als plötzlich – KNACKKKKK – brach sie sich einen Fuß… Wie gut, dass sie noch so viele andere Füße hatte!!

Trotzdem war sie traurig. Sie musste einen super hässlichen Verbandsschuh tragen und konnte nicht mehr tanzen… Spazierengehen fiel auch aus. Dafür hat sie dann umso mehr Salat gegessen, um sich zu trösten.

Aber die Zeit verging, und der Fuß wurde besser. Trotzdem konnte die kleine Raupe nur noch flache Schuhe tragen (ja, sie war mal ziemlich modebewusst und mochte hohe Absätze). Da dachte sie sich – na wenn das so ist, dann sollen die flachen Treter umso schöner sein! Und posierte gleich dreimal vor einem Kamerateam mit jeweils 4 Paaren ihrer Lieblingsschuhe! Denn ich vergaß zu sagen – Schuhe liebte sie auch! Und sie brauchte auch immer wieder neue – denn bei so vielen Füßen tragen sich die Schuhe ganz schön schnell ab!

 

shoes

Von oben links nach unten rechts:

no name / Zara / Zara / Zara

H&M / Tamaris / H&M / no name

no name / H&M / Zara /Sketchers

Dieser Post ist der Beitrag zur Aktion “Show your shoes”, gestartet von Verena-Anabella! Sie fordert auf, auf kreative Art und Weise seine Schuhe zu zeigen! Mitmachen könnt ihr noch bis zum 22. Mai.

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Leben Unterwegs

Gutshof – Zeitreise – Teil 2 (1. Stock)

So, im Teil 1 habe ich euch das Haus von außen, das Erdgeschoß und die Treppe in den 1. Stock gezeigt.

Jetzt gehen wir gemeinsam hoch, da gibt es nämlich auch eine Menge zu entdecken:







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Das bin ich in mitten in der Natur – und ohne Gesicht ;-)





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Leben Unterwegs

Gutshof – Zeitreise – Teil 1 (Erdgeschoss)

Alles in allem war der Aufenthalt in der Uckermark sehr interessant!


Die Besitzerin hat mir auch etwas zur Geschichte des Hauses erzählt. Die gesamte Anlage (und der Ort) gehörte den Adeligen von Schwerin, und sollte in der DDRZeit abgerissen werden.

Es wurde nur deswegen notgedrungen verschont, weil der Bürgermeister keine Maschinen hatte, die für den Abriss groß genug wären.

Hätte er sie gehabt, hätte es diese ganzen tollen Häuser nicht mehr gegeben…

Als die Dame (meine Gastgeberin)  eingezogen ist, war das Haus eine einzige Ruine – nur die Wände standen noch – kein Dach, keine Tür, kein Fenster, nichts!

Und die großen originalen Räume waren mit Betonwänden in kleine Kammern unterteilt – das Gebäude beherbergte Kinderklinik, Tierheim und alles Mögliche in der DDR-Zeit.

Also hat sie alles wieder herrichten lassen, so viel Originales wiederhergestellt, wie es nur möglich war – bis ihr das Geld ausging. Deswegen sind jetzt viele Sachen unfertig und werden wohl auch so bleiben. Die Künstlerin ist 70 und sie sagte, ihr reicht es so, wie es jetzt ist.


Die gesamte Anlage aus der Vogelperspektive:





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Dieses Holzpodest links, wo die Essecke ist, hat die Besitzerin bauen lassen, weil in dem Teil sich in der DDR-Zeit ein Klo befand, und die alten tollen Fliesen wurden rausgerissen und stattdessen Betonboden gegossen…  Und dieses Beton hat sie dann mit dem Holzpodest überdeckt – tolle Idee, oder?





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Hier eins der unfertigen Details: das provisorisch zusammengezimmerte Geländer:

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Die Treppe übrigens stammt aus der Barockzeit und wurde von den Adeligen, die anscheinend auch manchmal sparen mussten, in das Haus, das 1850 errichtet wurde (das ist der Neubau der Anlage, die eigentlich von ca. 1770 stammt), mit eingebaut.


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Barocke Verziehrungen, bunt angestrichen während der DDR-Zeit:


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Teil 2 mit dem 1. Stock folgt!!!








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