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über das Zusammenwohnen, Erwartungen in einer Beziehung & eine grüne Samt Couch von Mycs

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Es ist wieder diese Jahreszeit,

in der ich auf den Balkon rausgehe, um mich aufzuwärmen; denn nun ist es draußen endlich wärmer,  als drinnen. In unserer Wohnung geht nur mein Zimmer (das mit dem kleinen Balkon) zur Südseite raus und ist richtig lichtüberflutet und warm - alle anderen Räume liegen auf der Nordseite und sind schattig und kühl, was gerade im Sommer sehr angenehm ist. Aber es ist noch nicht ganz Sommer und ich bin noch nicht auf den Schatten hinaus, sondern im Gegenteil - ich will die Sonnenstrahlen aufsaugen und meine Haut davon wärmen lassen.

Ich mache die Balkontür auf, setze mich in meinen neuen Lümmel-Stuhl, der im Online-Shop den stolzen Namen "Lounge Sessel" trägt, und tauche ein in die Geräusche unserer lebendigen Straße: die warme Luft, der Bilderbuch-Himmel mit Bilderbuch-Wolken, die entspannte Musik, die von der Kreuzung kommt - alles verbindet sich zu diesem sommerlichen Flair. Der ganze Tag liegt vor mir, ich fühle seine Weite und es gibt keinen Stress und keine Termine.

Martin kommt auf den Balkon,

setzt sich mir gegenüber und winkt über meinen Kopf hinweg, denn auf dem übernächsten Balkon, im gleichen Stockwerk des benachbarten Hauses genießt ein älteres Ehepaar ebenfalls das strahlende Wetter und winkt freundlich zurück. Martin sagt: "Ich stelle mir gerade vor, wie sie hier vor vielen Jahren eingezogen sind - damals haben sie sich bestimmt auch gezankt und diskutiert, aber nun kennen sie den jeweils anderen und haben sich mit dem anderen abgefunden, haben ihn akzeptiert, so wie er ist".

Ich schau von meiner Zeitschrift auf. Ja, wir diskutieren des öfteren über alle möglichen Themen und schaukeln uns dabei gerne mal emotional hoch - aber heißt es, dass wir uns nicht akzeptieren? Mein Gefühl sagt - das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Klar ist es wunderschön, den anderen so zu nehmen, wie er ist, und auch selbst angenommen zu werden; anzukommen, nicht mehr ständig zu kämpfen - aber warum klingt "sich abfinden" für mich nicht so positiv, wie Martin es meint? Weil es für mich jegliche Romantik ausschließt? Gehöre auch ich zu diesen Millenials (zumindest mental), die auf der Suche nach ständigen Höhenflügen den Alltag abwerten, die die Gewohnheit oder Gewöhnung mit "Entzauberung" gleichsetzen und sich dennoch nach Stabilität sehnen? Wenn ich mir vorstelle, dass fünfzehn Jahre vergangen sind und ich mich mit Martin "abgefunden" habe und er sich mit mir - oder, um es mit einem anderen Wort zu beschreiben, von dem sich mir die Haare aufstellen - wir uns "arrangiert" haben, spüre ich, wie sich alles in mir sträubt und gleichzeitig ist diese Vorstellung seltsam verlockend, wie eine Tafel Schokolade für jemanden, der gerade auf Diät ist. Habe ich eine Routine-Unverträglichkeit und habe mir deswegen selbst eine Diät verordnet, die mir gut tut und mich mit einem Auge trotzdem auf den vermeintlichen Leckerbissen des "Sich-Abfindens" schielen lässt, weil dabei auch etwas Verlässliches, Beständiges mitschwingt?

Muss eine Beziehung zwangsläufig an Stabilität einbüßen, wenn sie ihre Lebendigkeit behält?

Ich denke, wir idealisieren die Beziehungen. Wir schielen nach links und nach rechts, beobachten andere Paare (auch auf Instagram!) und meist kommen sie uns irgendwie glücklicher vor, als wir. Wie hat eine Beziehung auszusehen? Warum überlassen wir die Antwort auf diese Frage so oft den anderen? Es geht doch um uns?

Wenn ich nicht bereit bin, mich von der Romantik und dem Unerwarteten komplett zu verabschieden, nur um Verlässlichkeit zu erleben, muss ich es ja auch nicht! Diese Dinge schließen sich nämlich nicht zwangsläufig aus. Ich glaube, da haben wir uns auch ein Bild davon gemacht, dass man entweder ein aufregendes oder ein vermeintlich sicheres Leben führen kann - aber was ist denn schon sicher? Und andererseits ist es ja auch irgendwie romantisch, sich gegenseitig so gut zu kennen, dass man über bestimmte Themen nicht mehr diskutieren muss. Man weiß, wie man miteinander umzugehen hat - und wenn man dabei weiterhin respektvoll bleibt, dann wird der Alltag selbst zum Höhenflug.

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Gehören Heirat, Kinder und Hausbau unabdingbar zu einer erfüllenden Beziehung?

Muss "Die Frau ein bisschen blind und der Mann ein bisschen taub sein", damit eine Partnerschaft gelingt, oder kommt man womöglich besser miteinander klar, wenn beide sehend und hörend und miteinander redend eine Beziehung gestalten? Heirat, Kinder und ein Haus sind mit Sicherheit wunderschöne Aspekte einer Beziehung, aber wir Menschen sind so vielfältig, sowohl vom Charakter als auch von unseren Bedürfnissen her - warum müssen unsere Beziehungen dann einem immer gleichen Muster folgen? Sie könnten doch friedlich in Vielfalt nebeneinander her existieren, ohne von den "klassischen" Beziehungsformen mit Mitleid angesehen zu werden? Mich würde mal interessieren: wieviel Prozent der Frauen wollen nur deswegen heiraten, weil für sie ohne diese Vorstellung eine Beziehung irgendwann sich "nicht mehr weiterentwickelt"? Oder auch einfach nur,  weil "es dazugehört"?

 

Martin und ich sind bestrebt, uns selbst auszusuchen, wie wir unsere Beziehung haben wollen,

möglichst unabhängig von den Vorstellungen, die uns diktieren, was man braucht, um glücklich zu sein und was dieses "Glücklichsein" überhaupt zu bedeuten hat. Unsere Couch von MYCS ist, wenn man will, ein Symbol dafür.

Ich hätte es früher selber nicht geglaubt, wenn man mir erzählt hätte, dass ich getrenntes Schlafen bei einem Paar für gut befinden würde. Aber bei uns funktioniert das super. Wir schlafen mal beide im Bett in Martins Zimmer, mal schlafe ich auf der Couch in meinem, dann übernachtet wiederum Martin auf der Couch - wir entscheiden das jeden Tag spontan und passend dazu, wie wir uns fühlen. Ich habe einen sehr leichten Schlaf und das beisst sich mit Martins manchmal vorkommendem Schnarchen.

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Wie haben wir die Couch ausgesucht?

Wir haben uns für eine Couch mit einem Lounge-Teil entschieden, weil für Martin "Couch" und "Beine hochlegen" unabdingbar zusammengehören, und für grünen Samt, weil diese Kombination von Farbe und Stoff im Laufe der letzten Jahre zu meiner Vorstellung von einem Traumsofa wurde.

Mir hätte eine kleinere Couch absolut gereicht, und Martin hätte lieber blauen Stoff gehabt, als grünen Samt. Diese Couch ist also ein Paradebeispiel für unsere Kompromissbereitschaft. Wir standen so lange im Showroom und konnten uns erst nicht entscheiden, und dann nicht einigen, dass ich lieber nicht wissen will, was die (sehr nette) Beraterin sich so dachte. Aber wir haben unsere Differenzen überwunden, und jetzt freuen wir uns beide über unser mega gemütliches, aber dennoch stylishes Möbelteil, dass all unsere Wünsche perfekt in sich vereint.

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Die Berliner Einrichtungsmarke MYCS [’miks] wurde 2014 gegründet. Hier wird angestrebt,  personalisierte Möbel zum neuen Standard zu machen.

Die Möbel von MYCS bestehen auf Modulen, die dem Kunden alle Freiheit in der Auswahl, Zusammenstellung und Gestaltung der Größe, Farbe, Materials und Ausstattung gewähren. Mit Hilfe erfahrener und freundlicher Design-Berater in den Showrooms von Mycs (oder im Onlineshop) und eines 3D-Online-Konfigurators kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und Wunsch-Möbelstück gestalten, speichern und bestellen.  Das MYCS Sortiment reicht von Ess-, Beistelltischen und Sideboards bis hin zu Kleiderschränken, Regalen und einer Vielfalt an Sofas, Sesseln und Stühlen. Die Modularität trägt dazu bei, höchste Qualität zu fairen Preisen anbieten zu können. Das Design und die Qualität der Möbel kann europaweit in einem der bisher acht Showrooms hautnah erlebt werden.

Die Hölzer und Furniere für die Möbel sind  FSC-zertifiziert und werden von etablierten Zulieferern aus Europa bezogen.

Showroom Berlin befindet sich in der Friedrichstr. 123, 10117 Berlin, EG im Innenhof.


MEIN SOFA

Wir haben uns für folgende Details entschieden:

Maße: Tiefe: 168cm Höhe: 72cm Breite: 310cm Sitztiefe: 71cm Sitzhöhe: 42cm Lounge-Tiefe: 132cm

Stoff: Samt (100 % Polyester)

Farbe: Tannengrün

Hier geht es zu einem ähnlichen Modell, das man selbst anpassen kann, sowohl Maße, als auch Farbe und Stoff - bei Mycs ist alles frei wählbar, da alles aus Modulen besteht!

SAMT PFLEGE:

Die Stoffbezüge sind nicht abnehmbar. Sauge die Oberfläche regelmäßig mit einer weichen Polsterdüse (max. 500 W) ab. Für ein feuchtes Abwischen bitte demineralisiertes Wasser verwenden. Flecken bitte sofort vorsichtig abtupfen. Bei Samt stets unbedingt in Strichrichtung arbeiten.

RÜCKGABE:

Bei Mycs hast du 100 Tage Probesitzen! Falls etwas nicht passt, erhälst du in diesem Rahmen dein Geld zurück, musst allerdings dein Möbelstück selbst zurückschicken.


 

*dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Mycs entstanden. 

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Outfit

outfit: vielseitigster Rüschen Rock ever!

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Die Wochen verfliegen nur so!!

Eben habe ich noch auf meinen Geburtstag und die dazugehörige Feier gewartet und mich darauf gefreut, schon ist es – ZACK! und vorbei.

Vor allem seit meine Zeit in „Woche“ und „Wochenende“ unterteilt ist, vergeht sie gefühlt noch schneller. Kann es tatsächlich an dieser Art von Routine liegen oder ist es Zufall?

Wie dem auch sei, momentan ist das sogar ok – denn so nähere ich mich schneller dem heiss ersehnten Frühling. Apropos Frühling: wer hätte das gedacht, dass dieser Look im Februar (!) fotografiert wurde?? Dieses Shooting hier war das erste diesen Winter, wo ich nicht gefroren hatte. Und ich habe meinen Rüschen Rock wirklich vermisst! Das ist nämlich das bequemste (Gummibund!), vielseitigste und wohl meist getragene Kleidungsstück in meiner Garderobe – denn: er. passt. zu. absolut. ALLEM!! Und begleitet mich schon das dritte Jahr – und wird es sicherlich noch viele weiteren Jahre tun!!

HIER habe ich den Rock mit einem Sweatshirt kombiniert, und HIER mit einem Rolli und Trenchcoat.

skirt: Asos (old but gold!)

knit: Chiquelle*

hat: Zara (old)

shoes: Vans

sunnies: Ace&Tate*


photos: Jessi

editing: by me

*PR gift

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o ja:

natürlich für meine Geburtstagsfeier! Für die Hilfe lieber Freunde, für das unglaubliche Frühlingswetter an dem Tag, für die schönen Geschenke, die tollen Gespräche und einfach das Beisammensein <3

oje:

derzeit sind so viele krank – von leicht über nervtötend bis schwer ist alles dabei. 2019, willst du uns irgendwas damit sagen? Ich persönlich kann nur den Schluss daraus ziehen – ich schätze meine eigene Gesundheit sehr, und ebenso, wenn meine Freunde gesund und bei mir sind <3

gedacht:

ich denke ja immer über alles Mögliche nach, das ist einfach Gewohnheit. Zur Zeit wird das zu einer Herausforderung, wobei nicht mal das Denken selbst die Schwierigkeit darstellt, sondern das Sortieren, Klären und Verpacken meiner Gedanken in klar nachvollziehbare Worte, belegt mit sinnvollen Argumenten. Dabei möglichst sachlich bleiben – Challenge accepted!

geshoppt:

Kleider! Schon witzig – jedes Jahr im späten Winter, wenn die Luft plötzlich wieder anfängt, nach Frühling zu riechen und die Temperaturen ansteigen, bekomme ich total Lust, alle meine Pullis und schwere Mäntel ganz weit wegzupacken und mir neue Kleider* zu holen! Weite, enge, lange, kurze – endlich wieder Kleider, ohne zu frieren! DER Inbegriff von Sommer und Freiheit für mich <3

beobachtet:

in meinem Post „Stories aus den Berliner Öffis“ habe ich ja schon einige Geschichten erzählt, nun konnte ich noch eine folgende Szene beobachten: ein S-Bahnsteig. Ein gestresst wirkender Typ läuft vorne mit einem Kinderwagen, die dazugehörige Frau weit dahinter und schreit ihm über den ganzen Bahnsteig mit viel zu hoher Stimme aus allen Leibeskräften irgendwas hinterher. Als letztes folgt dieser Kette mit etwas Abstand ein kleiner Junge, der ja eigentlich angesichts der angespannten Situation auch selbst etwas bedrückt wirken müsste,  der aber vergnügt „lalalalaaaa“ singt, lacht und Sonnenschein in Person zu sein scheint. Dieser überraschend schöne Abschluss dieser Kombination war so unerwartet, dass mehrere Leute, die neben mir auf die Sbahn warteten und die Szene mit einer hochgezogenen Augenbraue beobachtet hatten, nun doch noch lächeln mussten.


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Outfit

how to wear: ugly sneakers vol. I

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Man könnte diesen Post auch nennen – „Wenn reiner Pragmatismus einen zur Kreativität zwingt“,

oder aber „Münchner Bier versus California“. Auch „Erstes Shooting seit Monaten, ohne zu frieren“ oder „Ich beginne den Frühling bunt“ würde auch in Frage kommen.

Ich erkläre kurz, wie ich das meine: auf die Idee, drei verschiedene Looks mit den gleichen Schuhen zu shooten und dann daraus eine Reihe „How to wear Ugly Sneakers“ zu machen kam ich deswegen, weil ich alle drei Looks an einem Tag shootete, aber leider relativ wenig Lust hatte, drei verschiedene Paar Schuhe  mitzuschleppen ;)

„Münchner Bier versus California“ ist eigentlich selbstredend – die Shooting-Location war nämlich der Viktualienmarkt, weil der farblich mein Outfit so genial ausgegriffen hat – da hatte ich echt Glück! Also musste ich die kleine Ungereimtheit der verschiedenen Aufschriften in Kauf nehmen :)

Ansonsten ist der Look für meine Verhältnisse einfach echt bunt – normalerweise fühle ich mich eher in gedeckten Farben mit einem bunten Farbklecks wohl – aber dieses Outfit ist irgendwie auch genau meins! Und wenn es draußen wärmer wird, bekommt sowieso jeder Lust auf etwas mehr Farbe, nicht wahr?

 


Übrigens scheint das Sweatshirt, das ich hier trage, mit der Tasche und Cap regelrecht zusammengewachsen zu sein, denn ich kombinierte alle drei Teile schonmal miteinander – nur das Unterteil war damals ein Rüschenrock. Was soll ich denn auch machen, wenn die farblich so perfekt zusammenpassen! Was zusammengehört, soll man ja nicht trennen :D

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o ja:

omg der Frühling scheint tatsächlich da zu sein!! Ich habe schon ganz vergessen, wie angenehm das ist <3

oje:

eine Sache wird schwer in Berlin: die ganzen Obdachlosen und benachteiligten Menschen, die man dort überall sieht. Auch in München ist es viel viel schlimmer geworden, als noch vor 5 Jahren. Vorgestern habe ich am Bahnhof mitbekommen, wie ein Alkoholiker-Paar sich gestritten hat. Ich weiß nicht, was vorgefallen ist, aber sie hat verzweifelt geschrien „Ist dir das Handy mehr wert als ich? Ist dir das Handy mehr wert als ich?“, bis er komplett entnervt einfach gegangen ist. Sowas tut mir so so leid :(

überlegt:

wie ich mich in Berlin einrichte. Im Moment muss ich echt total auf mein Geld schauen, denn so ein Umzug ist wirklich teuer! Trotzdem möchte ich natürlich nicht monatelang auf Kisten leben, ohne Vorhänge und ohne Beleuchtung. Allerdings will ich auch nicht billige Übergangslösungen, die nicht zusammenpassen und trotzdem ewig da bleiben. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Wohnung wirklich aussieht (habe sie nur kurz während der Besichtigung Mitte März gesehen und seitdem nie wieder!). Am 15.4. ist es dann soweit!

unterwegs:

werde ich in nächster Zeit viel sein! Am 15. zieh ich um, aber schon am 19. bin ich wieder in München-Nähe zu einem Event, und am 3. Mai auch wieder! Auch Mitte Mai ist ein München-Besuch geplant – ich hoffe, dass ich P. dann nicht so krass vermissen werde, wenn ich ihn einfach so oft sehen kann – was natürlich kein Vergleich zum Zusammen-Wohnen ist…

bitte mitmachen:

Unterschreibt gegen das strengste Polizei-Gesetz seit 1945 !! Die Politik will, dass die Polizei in Bayern ohne Gericht quasi ALLES darf – sie muss nur jemanden als „Gefährder“ einstufen, ohne Beweise – „nach Gefühl“ reicht. Das würde die totale Willkür bedeutet und Gefahr für jeden Bürger sein! HIER!!

 

I am wearing:

culotte: Asos

sweater: Pimkie (old)

cap: Asos

shoes: Nike

bag: Furla

Photos: Miu <3

editing: by me

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Outfit

outfit: midi Rock, Wünsche und Berlin

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Man sagt, man solle mit seinen Wünschen vorsichtig sein -

denn sie könnten in Erfüllung gehen.

Genau das ist mir gerade passiert, und zwar schneller, als ich "Moment mal!" sagen konnte.

Ich wünschte mir, in Berlin zu wohnen, meine alltägliche Routine nicht mehr zu haben und ein Abenteuer zu erleben. Die gleichzeitige Erfüllung dieser drei Wünsche traf mich mit so einer Wucht, dass ich nun in die Ecke kriechen und "So war das doch nicht gemeint!" rufen möchte. Andererseits hatte ich totales Glück, wenn man die Geschehnisse betrachtet.

Aber von vorne:

mein letzter Blogpost liegt zwei Wochen zurück, was an sich schon extrem ungewöhnlich ist, denn ich bin Bloggerin durch und durch und blogge seit Jahren regelmäßig zweimal die Woche - egal, was passiert. Diesmal hat mich die plötzliche Erfüllung meiner Wünsche unerwarteterweise komplett aus den Angeln gehoben - deswegen hat mein "real life" auf einmal tatsächlich alles verdrängt, sogar meine Arbeit im Internet.

Das Leben schreibt die unglaublichsten Geschichten,

in meinem Fall hieß das: im Februar ging ich für einen Monat zum "Probewohnen" nach Berlin. Gerade mal eine Woche nach meiner Ankunft zurück in München wurde ich von einer lieben Followerin angeschrieben, dass sie in der gleichen Situation ist, wie ich: sie wollte schon lange nach Berlin und jetzt ist es soweit, zum 1. Mai hat sie dort einen Job angenommen und fragte, ob wir uns gegenseitig unterstützen sollen. Wir trafen uns einmal zum Essen, um uns überhaupt mal kennenzulernen - und nur wenige Tage später saßen wir schon im Flugzeug nach Berlin, um gemeinsam nach einer 2-Zimmer Wohnung zu suchen, die wir beide als WG mieten würden. Nebenbei sah sich meine künftige Mitbewohnerin auch ein paar Einzimmerwohnungen als Absicherung an - dachte ich.

Nur drei Tage und zehn Wohnungsbesichtigungen später

bekamen wir eine Zusage für die Wohnung unserer Träume - riesiger Altbau mit Balkon, Dielenboden und hohen Decken. Als wir auf dem Weg zum Unterschreiben des Mietvertrags waren, kam noch ein Anruf und meiner potenzielle Mitbewohnerin bekam eine weitere Zusage - für eine Wohnung, die sie ganz alleine beziehen und auch bezahlen könnte. Nach einem kurzen Gewissenskonflikt entschied sie sich gegen unsere WG und für das Alleinwohnen - damit ich aber die zuerst zugesagte Wohnung nicht verliere, unterschrieb sie mit mir den Mietvertrag unter der Bedingung, dass ich mir statt ihr einen anderen Mitbewohner suche.

Ihr könnt euch mein Gefühlschaos nicht vorstellen, aber ich wurde von einer seltsamen Welle getragen und hatte das Gefühl, ich muss mich darauf einlassen. Die Zusage nach nur 3 Tagen für die schönste Wohnung, die wir insgesamt angesehen haben - das war ein Glücksfall, den ich nicht ziehen lassen konnte. Das Problem dabei war: ich stand ohne Mitbewohner da, und bis zum offiziellen Einzug zum 1.4. blieben schlappe zwei Wochen.

Zurück in München, stand ich noch unter Schock und versetzte meinen Mitbewohner und liebsten Menschen auf dieser Welt P. sehr unfreiwillig in den gleichen Zustand, indem ich ihm von den Geschehnissen erzählte. Es folgten mehrere Tage voller Tränen, Verzweiflung und Angst. Nach ein paar Tagen fand ich mit Hilfe einer lieben Freundin (danke, Lena <3) eine neue Mitbewohnerin für die Wohnung in Berlin - von ihr werdet ihr somit öfter hören, zumal sie sogar auch Bloggerin ist - allerdings im Food Bereich. Aber für meine Wohnung in München bin ich immer noch auf der Suche nach einem Nachmieter, übrigens, noch ein Wunsch, der in Erfüllung ging - ich wollte viele neue Menschen kennenlernen. Jetzt lerne ich durch die Besichtigungen bei mir zuhause allerdings mehr davon kennen, als mir lieb ist.

Ich wünsche mir nun endlich eine unkomplizierte Lösung für diese Situation und wiederhole mantra-mäßig - "Denke positiv, denke positiv, denke positiv". Wie es weitergeht - werdet ihr hier natürlich lesen können. Bis dahin - "Ich denke positiv, ich denke positiv, ich denke positiv".

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I am wearing:

midi Rock: Asos (old)

Mütze: Zara

Schuhe: Vans

bag: Furla

Photos: Miu <3

editing: by me

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Outfit

outfit: Asos Mantel & Träume vs Realität

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I am wearing:

sweater: H&M

culotte pants: Asos (old)

coat: Asos White*

shoes: Zara (old)

bag: Kenzo

*press sample/gift

photos: Franzi

editing: by me

dieser Post beinhaltet Affiliate Links

In meinen Träumen bin ich dünn, wie ein Model vor einem Bikini-Shoot,

wohne in einer Altbauwohnung mit Hinterhof-Charme in Berlin, ernähre mich hauptsächlich von Latte Macchiato to go und Zigarettenrauch und bin wild und frei und gefragt.

In Wirklichkeit nahm ich seit August 5 Kilo zu und schaffe ich es seit Monaten nicht, sie wieder loszuwerden (und nein, das ist kein Weihnachtsspeck!) . Ich wohne in München in einem sozial schwachen Viertel mit lauter Verrückten, in einem Haus, das nach dem Krieg aus Schutt errichtet wurde, und ernähre mich frei nach dem Motto "von allem zuviel". Und ja, wild bin ich trotzdem.

In meinen Träumen habe ich einen riesengroßen Freundeskreis, in dem alle freiberuflich arbeiten und immer mal spontan zu einem Kaffee-Date in einem dieser geschmackvoll eingerichteten kleinen Cafés, zu einem ausgefallenen Cocktail in einer angesagten Bar am Abend bereit sind und Überraschungsparties für mich schmeißen. In Wirklichkeit habe ich ein paar wenige sehr gute Freunde, und viele Bekannte, die sich meist schneller abwechseln, als ich mir ihre Namen merken kann. Meine Freunde haben außerdem meist einen geregelten Tagesablauf und ärgern sich bloß, wenn ich sie spontan treffen will: "Wieso weißt du schon wieder nicht, dass ich Mittwoch Nachmittag immer {hier eine Arbeitsbezeichnung einfügen} muss?!?". Statt Überraschungsparties gibt es überraschende Absagen zu Parties, zu denen ich sie einlade.

In meiner Fantasie verstehen sich all meine Freunde blendend miteinander und T. schwärmt von B., während B. von E. respektvoll redet und E. wiederum von T. total begeistert ist.  In der Realität hat sich jeder schon mal mit jedem zerstritten, auch wieder versöhnt, und jeder hat sich schon mal über jeden bei mir beschwert und beschwert sich bestimmt auch über mich beieinander, wenn ich nicht da bin.

In meinen Träumen bin ich aktiv, energisch und mache jeden zweiten Tag Ballett. Jedem, der mich tagsüber anruft und fragt, ob ich zu dieser einen neuen Ausstellung mitkommen will, oder um 22 Uhr anruft mit der Frage, ob ich heute noch was unternehmen möchte, säusele ich "Ja super gern! Bin in 10 Minuten startklar" in den Hörer, schnappe meine Dior Tasche aus der SS18 Kollektion, schlüpfe für den gekonnten Stilbruch in meinen Asos Mantel und Doc Martens und bin schon on my way!

In Wirklichkeit bin ich statt aktiv höchstens nachtaktiv und außerdem super faul, wenn es um Unternehmungen geht. Mit Ballett habe ich aufgehört, weil ich für diesen Sport definitiv zu dick geworden bin (fragt meine Ballettlehrerin, die mich gerne jede zweite Stunde damit aufzog und fragt außerdem meine Beine, ob sie begeistert waren, als ich mit 7 Kilo mehr auf den Rippen ein Chassé versuchte!). In der Realität habe ich gerade im Winter um 18 Uhr das Gefühl, es wäre Mitternacht, und wenn ich "Ausstellung" oder "Museum" höre, sage ich "Ohh, total gerne, aber weißt duuu, diese vielen Eindrücke...", werde schwer wie Blei und unternehme höchstens einen Ausflug aus dem Bett in die Küche, um die Ausstellung der Lebensmittel in meinem Kühlschrank zu begutachten.

Was macht man da? Diät, Sport und Arschbacken zusammenkneifen, in eine andere Stadt ziehen und Leute kennenlernen? Dream, believe, achieve??

Ach wo, das ist doch anstrengend. Träumen ist viel angenehmer!


Inspiriert durch diesen Artikel und vor allem die Kommentare darunter!

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Weihnachtsoutfit aus Abu Dhabi

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Leute, das Jahr 2017 war so abgefahren und bleibt es bis zuletzt :)

Ich sitze nämlich gerade im Hotel in Abu Dhabi und schreibe diesen Post! Da ich euch aber natürlich nicht die Weihnachtsstimmung mit Pool-Bildern oder ähnlichem verderben will, gibt es heute das Weihnachtsoutfit, das wir vor wenigen Tagen geshootet hatten :D Meinen Trip könnt ihr trotzdem gerne auf Instagram und vor allem in den Insta Stories live mitverfolgen! Aber widmen wir uns jetzt dem eigentlichen Topic:

Die Wahrheit über meinen Weihnachts-Hass

Es tut mir leid für alle Grinchs, die ich an der Stelle verrate, aber…

In Wirklichkeit habe ich all die Jahre nicht deswegen Weihnachten gehasst, weil ich gegen den völlig übertriebenen Konsum und den ganzen Kitsch bin (was ich natürlich trotzdem bin!), sondern weil ich schlichtweg immer an Weihnachten besonders viel arbeiten musste. Und zwar nicht so, wie alle anderen – bis 14 Uhr und dann gemütlich nach Hause – sondern mehrere Male über den Tag verteilt, an Heilig Abend das letzte Mal um 22 Uhr und das nächste Mal dann am 1. Weihnachtstag gleich in der Früh, etc etc etc. Auch an Silvester und sogar am 1. Januar, Vormittag, musste ich Orgel spielen. „Komm, du bist nicht die erste und auch nicht die letzte Organistin, heul nicht so rum!“, könnte manch einer meinen. Das ist klar. Dennoch ist es mir in den letzten Jahren zu einer ziemlichen Last geworden. Und diese(n) Bal-Last habe ich ja jetzt abgeworfen und siehe da – Weihnachten ist gar nicht mehr so schlimm!! 

Es fiel mir wie Schuppen von den Augen.

Endlich kann ich die glitzernden Lichter, den Glühwein und die Weihnachtslieder… äh STOPP ne, die Weihnachtslieder doch nicht!! … genießen :D

Hier kommt also Weihnachts-Content vom Herzen! Die letzten Jahre habe ich hier auf dem Blog zwar auch verschiedene Weihnachtsthemen beleuchtet, aber eher für euch, als für mich. Heute ist es anders!! Fröhlichen Advent, meine Lieben!

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I am wearing:

blazer: Zara

hat: H&M (old)

shoes: Zara

bag: Asos*

blouse: H&M (old)

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photos: Franzi

editing: by me

*gifts or samples

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o ja:

spontan, spontaner, Esra!!! Franzi fragte, ob ich mitkommen will – ich sagte zu. 15 Minuten später war unser Kurztrip gebucht – wow!!

oje:

um mir die Woche freizuschaufeln, musste ich alle Termine und Jobs in 3 Tagen erledigen, und das hat mich echt fast gekillt – aber nun bin ich hier!!

gegessen:

die Verpflegung in unserem Hotel ist außerordentlich! Heute probierte ich die leckerste Süßkartoffel in meinem ganzen Leben!

geschaut:

ob ihr es glaubt oder nicht – ich habe zum ersten Mal SATC geschaut, und zwar den Film Numero 2. Natürlich wegen Abu Dhabi! Bei uns ist es zwar weit weniger glamourös, aber es geht (zumindest gefühlt) in die Richtung hahah :D

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Outfit

outfit: midi Kleid

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"Nein, Esra,

du kaufst dir NICHT noch ein geblümtes Midi Kleid (was an dir mal wieder eher wie ein Maxikleid aussieht)."

"Aber waruuuuuuummmm, es ist doch so schöööön, es steht mir und ich will es haben!!"

"Du weißt ganz genau, warum!! Stell dich nicht so an! Du hast einfach schon absolut genug und mehr als genug geblümte Midikleider (die an dir eher wie Maxikleider aussehen)."

So das Gespräch zwischen mir und... mir. Ich habe auf mein vernünftigeres Ich gehört und die Finger von dem Kleid gelassen. Ein paar Wochen später fand das Gespräch erneut statt, und zwar so:

"Esra, das Thema hatten wir doch schon mal !! Ich habe NEIN gesagt!"

"Aber jetzt MUSS ich es einfach haben, es ist doch um 50% reduziert!!"

"Äh, was? Also um die Hälfte? Äh.."

"Ja! Siehst du?? Ich war vernünftig und habe es mir damals nicht gekauft. Aber nun wäre ich blöd, wenn ich es mir nicht kaufe!"

"Ähhh..."

"Ja, haha, jetzt bist du sprachlos! Wo ist hier die Kasse?"

Jetzt wisst ihr bescheid, auf welchen Umwegen ich zu meinem neuen grünen geblümten Midikleid kam (was an mir eher wie ein Maxikleid aussieht)! :DD

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I am wearing:

dress: H&M (sale)

hat: H&M (old)

shoes: Mango

bag: COS

sunnies: Roberto Cavalli

 

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photos: Franzi

editing: by me

dieser Post beinhaltet Affiliate Links

o ja:

vielleicht gehe ich über Silvester nach Berlin... Hier in München hätte ich eh bloß wieder keine Ahnung, wo feiern...

oje:

Bloggerproblematik: Warten auf Pakete für Kooperationen - wann die ankommen, keine Ahnung - gepostet werden muss aber bis zu gewissen Deadlines - heißt, sofort shooten, wenn die ankommen - Wetter soll nächste Woche aber sehr düster sein (und kalt sowieso), die einzigen schönen Tage sind heute und morgen - aber ich warte ja auf Pakete...  :/

Nase voll:

von meiner Dauermüdigkeit gepaart mit Unruhe, Schlaflosigkeit und nicht-abschalten-können... Passend dazu der nächste Punkt:

geklickt:

einen super witzig geschriebenen Post über Nicht-Abschalten-Können. Ohh, wie ich mich gerade damit identifizieren kann!!

Film der Woche:

"Venus - nackte Wahrheiten", ein absolut tabubrechender, berührender und meines Erachtens feministisch wichtiger Film - oder eher Doku - wo viele Frauen ihre Sexleben und -vorlieben schildern. Unbedingt sehenswert!

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Outfit

outfit: leather culotte

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Regen und die neue Attitüde

 

Ich unterbreche meine Thailand-Reihe für einen (leider!) besser passenden Outfit-Post, den wir vorgestern im kalten Regen, den uns der Wind großzügig in die Gesichter schmetterte, geshootet haben.

Da ein Blog immer noch eine Art Tagebuch ist, dachte ich, passen trübe Regenbilder gerade eben besser, als sonnenüberflutete sommerliche Thailand-Bilder. Die kommen aber demnächst!! Hoffentlich ist bis dahin auch das Wetter hier in Deutschland wieder halbwegs annehmbar... :/

Eigentlich wollte ich schon immer mal im Regen shooten - allerdings nicht im Wind. Denn der machte alle Versuche, die Haare auch nur halbwegs frisiert aussehen zu lassen, komplett zunichte...

Was solls! Überraschenderweise mag ich das Resultat - vor allem wegen der Stimmung! Auf diesen Bildern wirkt München plötzlich nicht mehr so "Dorf"-mäßig, sondern fast schon wie eine Großstadt - ich glaube, das ist der Einfluß von meinem Thailand-Aufenthalt. Dort hätte (und hat!) man sich nämlich an jeder Ecke schnall für ein Shooting hinstellen können - und es sah einfach bombastisch, nach "big city", nach "modern" und nach "viel los" aus.

München dagegen sieht als Foto-Location meist langweiig, hübsch, aber belanglos, stets frisch renoviert und glattgebügelt aus... Deswegen musste dringend was Neues ausprobiert werden!

 

Wie findet ihr die neuen Fotos?

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o ja:

ich habe frühes Aufstehen und frühes zu Bett gehen für mich entdeckt - seit Thailand! tut gut :)

oje:

für Missverständnisse, Überforderungen und unerträglich kaltes Wetter

gefunden:

endlich eine gut sitzende Mom-Jeans! Die Männerwelt wird sie hassen - und ich liebe sie! :D

gegessen:

Spargel - weißen und grünen!

gefragt:

wann lasse ich die Sachen zu nah an mich ran und wann verdränge ich sie? Und werde ich jemals lernen, den goldenen Mittelweg zwischen diesen beiden Verhaltensweisen zu gehen? Und gibt es ihn überhaupt??

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parka:   Zara (old, but similar)   |  culottes: Asos (gerade im Sale für nur 12 Euro!!) |  boots: Mango (similar)  |  bag: COS (similar)

photos: Franzi

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Outfit

outfit: there are no rules

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There are no rules – die provokative Message hat mich natürlich sofort angesprochen.

Wie sieht es nun aus? Haben wir in unserer Welt zu viele Regeln oder zu wenige?

Regeln an sich haben ihre Daseinsberechtigung, das ist klar. Es gab einen Grund, warum die Menschheit Regeln erfand, denn ohne Regeln wäre das Überleben dieser stark instikt-gesteuerter Spezies schnell gefährdet – die Menschen sind eben dafür bekannt, sich nur allzu gerne die Köpfe einzuschlagen, mit Grund und ohne, oder auch sehr gerne mit Alibi-Gründen.

In dem Moment aber, wo die Regeln anfangen, nicht nur das Zusammenleben der Menschen zu steuern, sondern den Menschen selbst zu diskriminieren und einzuschränken – sollte man sie überdenken. Keine Sache an sich ist schlecht oder gut – auch die Regeln nicht, sondern nur ihre Anwendung.

Da, wo Regeln benutzt werden, um das eigene Weiterkommen auf Kosten anderer zu rechtfertigen, mag ich sie nicht mehr. Deswegen ist es wichtig, zu bedenken: Regeln (welcher Art auch immer) wurden von MENSCHEN erfunden. Ich bin mir sicher, dass auch solche „Regeln“, wie die 10 Gebote, von Menschen kommen, denn in dem Moment, wo ich behaupte, etwas komme von Gott – mache ich leider den Weg frei für Radikalismus, Menschenverachtung und ganz viel Manipulation. Ich will keinen Gläubigen von euch angreifen – aber gerade heutzutage, wo die ganze Welt immer radikaler zu werden scheint, ist es am wichtigsten, kühlen Kopf zu bewahren, sich nicht provozieren zu lassen und selbstständig denken zu können…

Und übrigens: das Outfit an sich ist schon anarchistisch – die Schriftzüge auf dem Kleid gehören eigentlich auf den Rücken! Aber um die Message zu verdeutlichen, trug ich das Kleid einfach andersherum ;)

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o ja:

traurig, aber wahr: heute muss das „o ja“ ausfallen und wird doch tatsächlich durch zwei „oje“ ersetzt, mimimi:

oje Nummer 1:

warum werden so viele Sachen, die schön anfangen, oft so unschön? Kann man das nicht einfach irgendwie vermeiden? ?

oje Nummer 2:

ich wurde vorgestern für Thailand geimpft, gegen Tetanus, Kinderlähmung und Diphtherie (normalerweise hat das jeder, aber meine letzte Impfung hatte ich als Baby, ich hatte nicht mal einen Impfpass). Die Ärztin meinte, der Arm könnte ein paar Tage etwas wehtun. Abr er tut so richtig weh, vor allem in der Nacht, sodass ich nicht mal auf der linken Seite schlafen kann :/ Nervig!

gesehen:

einen französischen Film namens „Das brandneue Testament“ – eine neue, typisch französisch absurd-tiefsinnige Version der Welterschaffung. Empfehlenswert!

gedacht:

ich will keinen Hass. Hassen macht einen unfrei…

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dress/parka:   Zara (similar for only 20,-)  |  boots: Mango  (aktuell!) |  bag: Furla (similar here)

photos: Andy