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Haare

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roter Pullover & sich durchsetzen für Anfänger

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Ich kann ihr Gesicht immer noch vor mir sehen.

Sie hieß Darya, 11 Jahre alt, zerzauste schwarze, aber dennoch farblos wirkende Haare, plattes Gesicht und der leere, aber aggressive Blick eines Reptils. In der Pause nach dem Kunst-Unterricht nahm sie mein Heft mit gerade fertiggestellten Zeichnungen, zerriss es, warf es auf den Boden, trampelte darauf rum und lachte heiser und spöttisch...

 

Ich bin kein Experte für Persönlichkeitsentwicklung,

aber ich habe eine Persönlichkeit - und sie entwickelt sich. Von daher habe ich bei diesem Thema etwas zu sagen, denn ich habe mich im Laufe der Jahre extrem verändert, auch wenn mein Kern wohl der gleiche blieb. Früher war ich sehr vorlaut und führte mich so auf, als würde mir die Welt zu Füßen liegen (auch die Männer-Welt!) - und war dabei im Inneren eigentlich sehr schüchtern und unsicher. Das hatte etwas mit meiner Erziehung zu tun. Mir wurde nämlich die ganze Zeit eingeredet, dass ich was Besseres sei - und gleichzeitig, dass Bescheidenheit die höchste Eigenschaft eines Menschen ist, der wirklich was drauf hat. Von dieser Art von Erziehung kann ich also dringend abraten, es sei denn, ihr wollt neurotische Außenseiter heranziehen. Ich denke, meine Mutter hatte eigentlich vor, mir auf diese Weise ein gesundes Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben, aber gleichzeitig ihr Ideal von einem bescheidenen Menschen, der nicht auf anderen rumtrampelt und nicht prahlt, vermitteln. Dabei hat sie aber über das Ziel hinausgeschossen. Als Teenager war ich also sehr selbstbewusst, aber gleichzeitig sehr zurückhaltend. Ich war stolz auf meine inneren Qualitäten anging, meinen Verstand, mein musikalisches Können. Ich hatte auch Freunde, die mich mochten. Aber wenn es darum ging, mich in der Klasse oder auf dem Schulhof zu behaupten - hat es nur einen Windhauch gebraucht, um mich umzuhauen. Wenn es darum ging, mich für mich selbst einzusetzen, war mir das immer extrem unangenehm - im Grunde habe ich es gehasst. Mir wäre es damals am liebsten gewesen, ich bräuchte gar nichts tun, und die Welt würde schon von alleine erkennen, wie toll ich bin.

 

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Das mit dem Schulhof namens "Leben" bleibt immer noch kompliziert,

denn ich musste feststellen - genau der gleiche Kampf um Ansehen, Einfluss und Macht geht im Erwachsenenalter genau so weiter, wie damals - nur noch mit viel krasseren Mitteln. So gesehen, gibt es "erwachsene" Menschen, wie man sie sich als Kind vorgestellt hat, eigentlich kaum, denn Anerkennung und Macht bleiben die Dinge, die uns auch im Erwachsenenalter am schnellsten dazu verleiten, uns gegen unsere Grundsätze zu verhalten.

Sich durchsetzen. Wie schafft man es in diesem menschlichen Wolfsrudel, ohne total korrupt zu werden? Und wie schafft man es, seinen Weg zu gehen, ohne aufgefressen zu werden (Wolfsrudel war eigentlich ein schlechter Vergleich, denn soweit ich weiß, arbeiten Wölfe im Team und fressen sich gegenseitig nicht, anders als die Menschen).

Ich glaube, darüber gibt es Bücher und Abermillionen von Ratgebern und Artikeln. Ich habe das jahrelang lernen müssen und bin weiterhin dabei, es zu lernen, denn dieser Prozess hört nicht auf, solange man am Leben ist.

Ich habe rausgefunden, dass es sehr wichtig ist, zu wissen, was man wirklich möchte.

Nicht mal unbedingt im Großen und Ganzen (also eine Art Lebensziel) - sondern auch in kleinen Dingen. Wenn ich einkaufen gehe - möchte ich noch unbedingt die Ubahn erwischen? Wenn ja - dann laufe ich die Rolltreppe runter, auch wenn die Leute sie versperren. Manchmal hilft dabei kein leises "Entschuldigung, darf ich vorbei" - sondern ich muss lauter sein, als meine Komfortzone es erlaubt. Da ich es mir im Alltag immer wieder vornehme, das Verlassen meiner Komfortzone zu üben, habe ich das letztens probiert: ich sagte laut "Darf ich vorbei bitte", und als keiner reagierte, bin ich einfach vorbei und musste mich dafür an der Frau vorbeizwängen, die den Weg versperrte. Wenn man das ohne Aggression macht, sanft, aber bestimmt, dann reagiert meist auch keiner über...

Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser ist es ohne ihr

Jeden Moment entscheidet sich, wie wichtig mir etwas ist, und ich habe festgestellt - wenn ich selber etwas als sehr wichtig empfinde, reagieren die Menschen anders auf mich und ich verhalte mich auch anders. Schwierig umzusetzen ist es, wenn ich auf jemanden angewiesen bin - oder aber, wenn jemand meint, ich wäre auf ihn angewiesen. Ich rufe bei einer Behörde an und werde abgewimmelt. Wenn ich jetzt klein beigebe und mich verunsichern lasse, habe ich das nicht erreicht, warum ich eigentlich angerufen hatte. Wenn ich nicht auf Anhieb schlagfertig genug war, muss ich eben in den sauren Apfel beißen und nochmal anrufen. Peinlich oder nicht - das ist völlig egal, denn ich muss mit der Person nicht befreundet sein, sondern ich habe ein Anliegen und möchte es gelöst bekommen.

***

Ein guter Tipp bei Telefonaten: man schreibt sein Anliegen auf einen Zettel, und wenn der andere versucht, abzulenken oder zu manipulieren - einfach das Anliegen vorlesen, immer und immer wieder. Ich habe das tatsächlich getestet - und er wirkt! Man darf sich nur nicht rausbringen lassen.

***

Überhaupt: Bescheidenheit ist eine Zier, aber man sollte auch damit nicht übertreiben, erst recht dann, wenn man bei der Durchsetzung seiner Wünsche keinen benachteiligt. Ehrlich gesagt, habe ich allerdings immer noch meine Probleme, mich durchzusetzen oder überhaupt durchsetzen zu wollen, wenn ich weiß, dass es jemand anders schaden würde. Ich glaube, man muss immer wieder versuchen, sich selbst wichtig zu nehmen, ohne die anderen zu übersehen. Liebe den nächsten, wie dich selbst - manche nehmen nur den ersten Teil des Satzes wahr und vernachlässigen sich selbst in der Sorge um andere -  manche nehmen sich nur den zweiten Teil zu Herzen und gehen über Leichen für den eigenen Erfolg. Beide Teile des Satzes sind wichtig - und es ist ein langer Prozess, diese Balance zu lernen.

Darya dagegen verbringt ihr Leben bestimmt immer noch voller Hass - gegen sich selbst und somit auch gegen andere. Früher hätte ich gesagt - es tut mir leid für sie. Heute konzentriere ich mich lieber auf Dinge, die Substanz haben.

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I am wearing:

pants: Zara sale

sweater: Zara (very old)

boots: Zara

cap: H&M


photos: Miu <3

editing: by me

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Outfit

outfit: midi Rock, Wünsche und Berlin

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Man sagt, man solle mit seinen Wünschen vorsichtig sein -

denn sie könnten in Erfüllung gehen.

Genau das ist mir gerade passiert, und zwar schneller, als ich "Moment mal!" sagen konnte.

Ich wünschte mir, in Berlin zu wohnen, meine alltägliche Routine nicht mehr zu haben und ein Abenteuer zu erleben. Die gleichzeitige Erfüllung dieser drei Wünsche traf mich mit so einer Wucht, dass ich nun in die Ecke kriechen und "So war das doch nicht gemeint!" rufen möchte. Andererseits hatte ich totales Glück, wenn man die Geschehnisse betrachtet.

Aber von vorne:

mein letzter Blogpost liegt zwei Wochen zurück, was an sich schon extrem ungewöhnlich ist, denn ich bin Bloggerin durch und durch und blogge seit Jahren regelmäßig zweimal die Woche - egal, was passiert. Diesmal hat mich die plötzliche Erfüllung meiner Wünsche unerwarteterweise komplett aus den Angeln gehoben - deswegen hat mein "real life" auf einmal tatsächlich alles verdrängt, sogar meine Arbeit im Internet.

Das Leben schreibt die unglaublichsten Geschichten,

in meinem Fall hieß das: im Februar ging ich für einen Monat zum "Probewohnen" nach Berlin. Gerade mal eine Woche nach meiner Ankunft zurück in München wurde ich von einer lieben Followerin angeschrieben, dass sie in der gleichen Situation ist, wie ich: sie wollte schon lange nach Berlin und jetzt ist es soweit, zum 1. Mai hat sie dort einen Job angenommen und fragte, ob wir uns gegenseitig unterstützen sollen. Wir trafen uns einmal zum Essen, um uns überhaupt mal kennenzulernen - und nur wenige Tage später saßen wir schon im Flugzeug nach Berlin, um gemeinsam nach einer 2-Zimmer Wohnung zu suchen, die wir beide als WG mieten würden. Nebenbei sah sich meine künftige Mitbewohnerin auch ein paar Einzimmerwohnungen als Absicherung an - dachte ich.

Nur drei Tage und zehn Wohnungsbesichtigungen später

bekamen wir eine Zusage für die Wohnung unserer Träume - riesiger Altbau mit Balkon, Dielenboden und hohen Decken. Als wir auf dem Weg zum Unterschreiben des Mietvertrags waren, kam noch ein Anruf und meiner potenzielle Mitbewohnerin bekam eine weitere Zusage - für eine Wohnung, die sie ganz alleine beziehen und auch bezahlen könnte. Nach einem kurzen Gewissenskonflikt entschied sie sich gegen unsere WG und für das Alleinwohnen - damit ich aber die zuerst zugesagte Wohnung nicht verliere, unterschrieb sie mit mir den Mietvertrag unter der Bedingung, dass ich mir statt ihr einen anderen Mitbewohner suche.

Ihr könnt euch mein Gefühlschaos nicht vorstellen, aber ich wurde von einer seltsamen Welle getragen und hatte das Gefühl, ich muss mich darauf einlassen. Die Zusage nach nur 3 Tagen für die schönste Wohnung, die wir insgesamt angesehen haben - das war ein Glücksfall, den ich nicht ziehen lassen konnte. Das Problem dabei war: ich stand ohne Mitbewohner da, und bis zum offiziellen Einzug zum 1.4. blieben schlappe zwei Wochen.

Zurück in München, stand ich noch unter Schock und versetzte meinen Mitbewohner und liebsten Menschen auf dieser Welt P. sehr unfreiwillig in den gleichen Zustand, indem ich ihm von den Geschehnissen erzählte. Es folgten mehrere Tage voller Tränen, Verzweiflung und Angst. Nach ein paar Tagen fand ich mit Hilfe einer lieben Freundin (danke, Lena <3) eine neue Mitbewohnerin für die Wohnung in Berlin - von ihr werdet ihr somit öfter hören, zumal sie sogar auch Bloggerin ist - allerdings im Food Bereich. Aber für meine Wohnung in München bin ich immer noch auf der Suche nach einem Nachmieter, übrigens, noch ein Wunsch, der in Erfüllung ging - ich wollte viele neue Menschen kennenlernen. Jetzt lerne ich durch die Besichtigungen bei mir zuhause allerdings mehr davon kennen, als mir lieb ist.

Ich wünsche mir nun endlich eine unkomplizierte Lösung für diese Situation und wiederhole mantra-mäßig - "Denke positiv, denke positiv, denke positiv". Wie es weitergeht - werdet ihr hier natürlich lesen können. Bis dahin - "Ich denke positiv, ich denke positiv, ich denke positiv".

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I am wearing:

midi Rock: Asos (old)

Mütze: Zara

Schuhe: Vans

bag: Furla

Photos: Miu <3

editing: by me

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Outfit

outfit: Punkte am Obststand

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Ich habe mich immer gefragt:

warum bekommen Leute so eine Panik kurz vor der Hochzeit, dass manche sogar die Flucht ergreifen?? Die lieben sich doch und sind sich sicher, dass sie einander wollen, woher kommt dann der ganze Bammel?

Ich glaube, jetzt weiß ich es, denn mir geht gerade es genauso mit Berlin. Ich liebe Berlin – aber jetzt, wo es richtig ernst und real wird und ich auf dem Weg in die Hauptstadt bin, für 4 Tage samt einigen Wohnungsbesichtigungen,  habe ich es richtig mit der Angst zu tun bekommen. Allerdings darf ich mich auf die Gefühle, die ich gerade empfinde, nicht allzu sehr verlassen,  denn ich bin gerade eh nur ein kleines Boot in den Strömungen meiner Stimmungsschwankungen, die manchmal innerhalb kürzester Zeit in gegensätzliche Richtungen ausschlagen.

Ich glaube, ich warte erstmal ab, was ich fühle, wenn ich in bei einer Besichtigung in einer Wohnung in Berlin stehe und mir vorstelle, dass es meine ist…


Jetzt noch kurz was zum Look:

ich habe zwei perfekte Dinge gefunden – zum einen das Punkte Kleid (ich hatte zwar schon mal eins, aber das habe ich jetzt aussortiert, weil es nicht ganz perfekt am Oberkörper saß und zu tiefen Ausschnitt hatte, an dem ich immer rumzuppeln musste, ich hasse das!), und zum anderen – ich träumte schon seit mindestens einem Jahr davon, an einem Obststand zu shooten! In Berlin haben wir es zwar einmal probiert, aber es war extrem windig und sehr kalt und ich habe mit einem Fotografen geshootet, den ich vorher nicht kannte, und war unzufrieden mit dem Ergebnis. Aber diesmal hat es genau nach meinen Vorstellungen funktioniert! An einem der vermutlich schönsten Obststände in München am Rosenheimer Platz <3

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o ja:

Musik ist das Schönste auf der Welt!!! Immer wieder erinnere ich mich daran – ob ich selbst spiele oder anderen zuhöre! Sie transportiert auf wundersame Weise Gedanken, Gefühle und Zustände ganz ohne Worte <3

oje:

für spät einschlafen und früh aufwachen. Hab ich denn schlafen verlernt oder wie??

wiederholt:

„I am not scared, I am not scared, I am not scared“!! Vielleicht hilft´s ja was…

erinnert:

dass ich Kürbiskernöl liebe. Omg wie konnte ich nur so lange ohne überleben??

gedacht:

ach, noch einmal wasche ich die Socken, es sind noch keine richtigen Löcher drin. Ich schmeiße sie nächstes Mal weg.

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I am wearing:

 

dress: H&M

jacket: Zara (old)

shoes: Zara (old)

bag: Dior

photos: Andi <3

editing: by me

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punkte

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Outfit

outfit: adidas hoodie

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Ich greife in die Schublade und ziehe einen Haufen Kleinigkeiten heraus - alte Fotos, Briefe, Ausweise, Münzen, Notizbücher...

Diese ganzen Dinge erwecken in mir ein seltsames Gefühl, das gleichzeitig fremd und vertraut ist.

Beim Ausmisten wird man mit dem Menschen konfrontiert, der man einmal gewesen ist, mit den Lebensinhalten, die damals so präsent und wichtig und essentiell für einen waren, und die nun zu bloßen Gegenständen wurden, die die Schubladen füllen. Programme von damals wichtigen Konzerten, die ich spielte und vor denen ich so aufgeregt war, alte Fotos, von denen mich ein naives Gesicht anschaut, das meinem ähnlich sieht, als wäre es meine kleine Schwester - und doch bin ich das selbst... Alte Ausweise, die vorgezeigt werden mussten, Eintrittskarten zu verschiedensten Erlebnissen und sogar faltbare Stadtpläne von Rom und Paris, die einst in der Epoche vor Google Maps tatsächlich zur Orientierung in einer fremden und in ihrer Fremdheit unübersichtlichen Stadt dienten. Alte Münzen, die nun nichts wert sind, aber die zu ihrer Zeit unzählige Male gegen Dienstleistungen, Nahrungsmittel oder Kleidung eingetauscht wurden, Geschenke von damals neuen Bekanntschaften, die nun schon lange zu einem wichtigen und unersetzbaren Teil meines Lebens geworden sind.

Dennoch muss ich diese Dinge wie alte Blätter von mir abschälen.

Ich rede mir selbst gut zu und sage - in in der Natur gibt es auch viele Beispiele dafür: denn welche Schlange hebt ihre alte Haut auf? Betrachten, durchblättern, erinnern, wundern, wehmütig werden, nochmal durchatmen, im Herzen behalten, weglegen, loslassen.

Ich habe einen alten Nachrichtenverlauf gefunden, den ich damals per Hand (!) in ein Notizblock vom Handy abgeschrieben habe. Das war im Jahre 2005!! Zu der Zeit war ich mitten im Studium und unglücklich verliebt. Ich musste etwas Banales feststellen - nämlich, dass ich mich anscheinend verändert habe. Im Laufe des Alltags vergehen Tage, Wochen, Monate und Jahre, in denen man mit täglichen Aufgaben beschäftigt ist, Dinge geschehen und verändern sich - und mit ihnen ganz langsam und unmerklich auch man selbst. Wenn man heute seinem eigenen Ich von vor 10 Jahren gegenüberstehen würde, würde man wohl erkennen, dass man tatsächlich in vielen Dingen ein anderer Mensch ist und mit manche Aussagen, die einem damals so selbstverständlich von den Lippen gingen, kann man sich kaum noch identifizieren.

 

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Ist es überhaupt "gesund", Erinnerungen hervorzuholen?

Einerseits hat es was Verlockendes - denn alte Notizen zu lesen ist wie eine Zeitmaschine. Plötzlich ist man in eine andere Zeit versetzt und die Realität um einen herum verschwimmt und kommt einem gar nicht mehr so real vor. Andererseits überkommt mich dann dieses äußerst unbequeme Gefühl, dass Dinge sich unaufhaltbar ändern, der Zug der Zeit rast und wir alle sitzen drin. Ich glaube, ich überlasse die Vergangenheit lieber ihr selber. Oder schwelge höchstens in Erinnerungen, die nicht ganz so lange zurückliegen...

Wie geht ihr mit alten Erinnerungen um? Schaut ihr gerne zurück oder lieber nach vorne?

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oje:

ich kann kaum noch schlafen - so aufgeregt bin ich. Ich habe wirklich das Gefühl, zwischen zwei Welten zu hängen und spüre keinen Boden mehr unter den Füßen. Klingt übertrieben? Ist aber nur eine Tatsache!

o ja:

...wenigstens ist mir nicht langweilig...

gesucht:

na Wohnungen natürlich! Ich bin sooooo gespannt ob ich Glück habe!

gejagt:

Papiere! Ich brauche so viele Papiere, es ist unglaublich!

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I am wearing:

skirt: Mango (old)

hoodie: Adidas

boots: Zara

bag: Furla

photos: Samira

editing: by me

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Lifestyle

Lippen Bekenntnisse

Ich bringe es nicht über die Lippen.

Dabei hängst du an meinen Lippen und wartest, was ich sage! Normalerweise trage ich mein Herz auf den Lippen, aber ich will echt keine dicke Lippe riskieren und außerdem geht mir diesmal das, was ich eigentlich sagen will, einfach nicht so leicht über die Lippen. Meine Lippen sind wie versiegelt! In letzter Zeit fehlt mir was in unserer Beziehung, denn ich kann wahrlich nicht behaupten, dass du mir jeden Wunsch von den Lippen abliest, eher ganz im Gegenteil.

Schließlich sage ich - "Du, ich glaube, das wird nichts mit uns beiden, von dir hört man nur Lippenbekenntnisse!" und beiße ich mir sofort auf die Lippen.

Du klemmst dir eine Zigarette zwischen die Lippen und sagst gereizt: "Ja, du leckst dir förmlich die Lippen nach Aufmerksamkeit!!"


Ok, zugegebenermaßen ist das ein erfundenes Szenario, aber kein unwahrscheinliches in zwischenmenschlichen Beziehungen.  Erwartungen und Vorwürfe sind ein Thema, was mich zur Zeit erneut sehr beschäftigt.

Vielleicht ist euch beim Lesen aber auch noch was anderes aufgefallen? Nämlich, dass in ganz vielen Redenwendungen, die wir beiläufig benutzen, die Lippen eine wichtige Rolle spielen. Natürlich nicht nur sie, sondern auch andere Körperteile ("auf die Nase fliegen", "sich die Hände reiben", "etwas liegt mir auf der Zunge", etc), aber heute soll es um die Lippen gehen. 

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Die Lippen sorgen für eine der ersten Sinneswahrnehmungen im menschlichen Leben

(und auch bei anderen Säugetieren) - nämlich, mit ihrer Hilfe trinken wir die Muttermilch. Auch später sind Lippen wichtig  - natürlich beim Küssen, aber auch beim Essen und beim Reden! Ob die Lippen lächeln oder gespitzt sind, ist ein wichtiger Teil unserer Gesichtsmimik, die wiederum viel über uns und unsere Befindlichkeit aussagt. Im Laufe der Jahrhunderte sind auch insbesondere Lippen von Frauen zu einem Symbol für Sinnlichkeit geworden - deswegen werden die Lippen geschminkt und gepflegt, was das Zeug hält! Aber nicht nur das - auch bei Schönheits-Op´s sind Lippen ein beliebtes Korrekturziel...

Was Lippen-Pflege angeht - sie ist deswegen so wichtig, weil die Haut an unseren Lippen vom ganzen Körper die dünnste ist. Der neue eos Lip Balm gibt an, keinerlei Mineralöle und Parabene zu enthalten, das ist schon mal super, und der Duft des neuen Wildberry Balm ist auch total lecker. eos steht für Evolution Of Smooth und enthält natürliche Inhaltsstoffe, was total wichtig ist, denn eine Frau verspeist in ihrem Leben durchschnittlich ca 3,5 Kilo Lippenstift (OMG, wie creepy)!!

Ich persönlich trage meinen eos Balm einmal am Tag auf, bevor ich in die Kälte gehe, damit die Lippen geschützt sind. Das reicht mir, denn ich finde, der Körper soll auch von sich aus noch was tun, auch wenn man mit natürlichen Pflegestoffen die Lippen nicht "überpflegen" kann.

eos Organic Wildberry Lippenbalsam facts

  • Zertifizierte Naturkosmetik
  • 100% natürliche Inhaltsstoffe
  • Ausgezeichnet mit dem COSMOS Organic Siegel zertifiziert von Ecocert sowie dem USDA Seal
  • Bio-Sheabutter, Bio-Jojobaöl

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Outfit

Weihnachtsoutfit aus Abu Dhabi

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Leute, das Jahr 2017 war so abgefahren und bleibt es bis zuletzt :)

Ich sitze nämlich gerade im Hotel in Abu Dhabi und schreibe diesen Post! Da ich euch aber natürlich nicht die Weihnachtsstimmung mit Pool-Bildern oder ähnlichem verderben will, gibt es heute das Weihnachtsoutfit, das wir vor wenigen Tagen geshootet hatten :D Meinen Trip könnt ihr trotzdem gerne auf Instagram und vor allem in den Insta Stories live mitverfolgen! Aber widmen wir uns jetzt dem eigentlichen Topic:

Die Wahrheit über meinen Weihnachts-Hass

Es tut mir leid für alle Grinchs, die ich an der Stelle verrate, aber…

In Wirklichkeit habe ich all die Jahre nicht deswegen Weihnachten gehasst, weil ich gegen den völlig übertriebenen Konsum und den ganzen Kitsch bin (was ich natürlich trotzdem bin!), sondern weil ich schlichtweg immer an Weihnachten besonders viel arbeiten musste. Und zwar nicht so, wie alle anderen – bis 14 Uhr und dann gemütlich nach Hause – sondern mehrere Male über den Tag verteilt, an Heilig Abend das letzte Mal um 22 Uhr und das nächste Mal dann am 1. Weihnachtstag gleich in der Früh, etc etc etc. Auch an Silvester und sogar am 1. Januar, Vormittag, musste ich Orgel spielen. „Komm, du bist nicht die erste und auch nicht die letzte Organistin, heul nicht so rum!“, könnte manch einer meinen. Das ist klar. Dennoch ist es mir in den letzten Jahren zu einer ziemlichen Last geworden. Und diese(n) Bal-Last habe ich ja jetzt abgeworfen und siehe da – Weihnachten ist gar nicht mehr so schlimm!! 

Es fiel mir wie Schuppen von den Augen.

Endlich kann ich die glitzernden Lichter, den Glühwein und die Weihnachtslieder… äh STOPP ne, die Weihnachtslieder doch nicht!! … genießen :D

Hier kommt also Weihnachts-Content vom Herzen! Die letzten Jahre habe ich hier auf dem Blog zwar auch verschiedene Weihnachtsthemen beleuchtet, aber eher für euch, als für mich. Heute ist es anders!! Fröhlichen Advent, meine Lieben!

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I am wearing:

blazer: Zara

hat: H&M (old)

shoes: Zara

bag: Asos*

blouse: H&M (old)

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photos: Franzi

editing: by me

*gifts or samples

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o ja:

spontan, spontaner, Esra!!! Franzi fragte, ob ich mitkommen will – ich sagte zu. 15 Minuten später war unser Kurztrip gebucht – wow!!

oje:

um mir die Woche freizuschaufeln, musste ich alle Termine und Jobs in 3 Tagen erledigen, und das hat mich echt fast gekillt – aber nun bin ich hier!!

gegessen:

die Verpflegung in unserem Hotel ist außerordentlich! Heute probierte ich die leckerste Süßkartoffel in meinem ganzen Leben!

geschaut:

ob ihr es glaubt oder nicht – ich habe zum ersten Mal SATC geschaut, und zwar den Film Numero 2. Natürlich wegen Abu Dhabi! Bei uns ist es zwar weit weniger glamourös, aber es geht (zumindest gefühlt) in die Richtung hahah :D

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outfit: midi Kleid

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"Nein, Esra,

du kaufst dir NICHT noch ein geblümtes Midi Kleid (was an dir mal wieder eher wie ein Maxikleid aussieht)."

"Aber waruuuuuuummmm, es ist doch so schöööön, es steht mir und ich will es haben!!"

"Du weißt ganz genau, warum!! Stell dich nicht so an! Du hast einfach schon absolut genug und mehr als genug geblümte Midikleider (die an dir eher wie Maxikleider aussehen)."

So das Gespräch zwischen mir und... mir. Ich habe auf mein vernünftigeres Ich gehört und die Finger von dem Kleid gelassen. Ein paar Wochen später fand das Gespräch erneut statt, und zwar so:

"Esra, das Thema hatten wir doch schon mal !! Ich habe NEIN gesagt!"

"Aber jetzt MUSS ich es einfach haben, es ist doch um 50% reduziert!!"

"Äh, was? Also um die Hälfte? Äh.."

"Ja! Siehst du?? Ich war vernünftig und habe es mir damals nicht gekauft. Aber nun wäre ich blöd, wenn ich es mir nicht kaufe!"

"Ähhh..."

"Ja, haha, jetzt bist du sprachlos! Wo ist hier die Kasse?"

Jetzt wisst ihr bescheid, auf welchen Umwegen ich zu meinem neuen grünen geblümten Midikleid kam (was an mir eher wie ein Maxikleid aussieht)! :DD

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I am wearing:

dress: H&M (sale)

hat: H&M (old)

shoes: Mango

bag: COS

sunnies: Roberto Cavalli

 

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midi, kleid, grün, blumen, fashionblog, modeblog, modeblogger, münchen, hm, winter, shopping, look, streetstyle, ootd, outfit, inspiration, trendy

photos: Franzi

editing: by me

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o ja:

vielleicht gehe ich über Silvester nach Berlin... Hier in München hätte ich eh bloß wieder keine Ahnung, wo feiern...

oje:

Bloggerproblematik: Warten auf Pakete für Kooperationen - wann die ankommen, keine Ahnung - gepostet werden muss aber bis zu gewissen Deadlines - heißt, sofort shooten, wenn die ankommen - Wetter soll nächste Woche aber sehr düster sein (und kalt sowieso), die einzigen schönen Tage sind heute und morgen - aber ich warte ja auf Pakete...  :/

Nase voll:

von meiner Dauermüdigkeit gepaart mit Unruhe, Schlaflosigkeit und nicht-abschalten-können... Passend dazu der nächste Punkt:

geklickt:

einen super witzig geschriebenen Post über Nicht-Abschalten-Können. Ohh, wie ich mich gerade damit identifizieren kann!!

Film der Woche:

"Venus - nackte Wahrheiten", ein absolut tabubrechender, berührender und meines Erachtens feministisch wichtiger Film - oder eher Doku - wo viele Frauen ihre Sexleben und -vorlieben schildern. Unbedingt sehenswert!

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outfit: Chiffon Rock & Strick

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Jedes Jahr vergesse ich,

wie kalt und dunkel es im Winter eigentlich ist. Und wie anstrengend die Shootings in der kalten Jahreszeit sind!  Deswegen war ich um so glücklicher, als wir plötzlich mitten im November drei frühlingshafte Tage geschenkt bekommen haben!!  Die wurden natürlich zum Shooten genutzt, ob es in den Stundenplan gepasst hat oder nicht! :D Der heutige Look besteht aus einem älteren Pulli und einem blumigen Chiffon Rock, den ich aus London mitgebracht habe. Dazu meine allerliebsten Schuhe Nummer eins – Adidas Superstars, die mir P. geschenkt hat – und fertig ist der typische bequeme Esra-Look!

Was es sonst noch zu berichten gibt, könnt ihr, wie gewohnt, weiter unten im „Recently“ nachlesen :)

I am wearing:

skirt: Miss Selfrige (from London)

knit: H&M trend (old)

hat: no name

boots: Zara (old)

bag: 5Preview (sample)


photos: Marina

editing: by me

blumen, chiffon, rock, missselfridge, london, muenchen, fashionblog, modeblog, outfit, streetstyle, pullover, hm, trend, inspiration, ootd, strick
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o ja:

für spannende und unglaublich vielfältige Projekte wie zum Beispiel meine Gastrolle bei der Social-Media-Serie vom BR – sie läuft auf Snapchat und Auszüge davon auf Instagram Stories, und zwar auf dem Account von iam.serafina <3

oje:

ich bin schon so überarbeitet, dass ich anfange, Fehler zu machen. Heute: nachdem ich mit Klavierspielen im Standesamt fertig war, war ich todsicher, dass ich keine Termine mehr habe. Ich ging in Ruhe einkaufen, schleppte zwei super schwere Taschen fast heim, als ich noch in der Ubahn eine Erinnerung auf meinem Handy sah, dass ich 15 Minuten später bei einer Schülerin sein soll!!! Dabei war ich schon fast zuhause!! Ich fluchte, fuhr aber hin und beeilte mich wahnsinnig – und was war?? Die Schülerin hat die Uhrzeit verwechselt und ist eine halbe Stunde vorher wieder heimgefahren. ARGHHH!!

endlich:

da ich zum ersten Mal seit 9 Jahren nun Sonntag Vormittags nicht mehr in der Kirche Orgel spiele, habe ich beschlossen, am Samstag auszugehen. Nicht, weil ich ausgehen so liebe – sondern, weil ich das in den letzten Jahren nicht machen konnte!! Allein deswegen war es schon sehr cool – weil ich wusste, ich kann nächsten Morgen ausschlafen. Das hört sich vielleicht komisch an – aber stellt euch vor, dass ihr seit 9 Jahren Sonntag Früh einfach immer arbeiten musstet, und dann auf einem nicht mehr!! Freiheitsgefühle hoch 100 :D

Interview gegeben:

im InFleur Magazin – und zwar auf Englisch #stolz :D Die Fragen waren nicht so 0815, sondern richtig spannend (aber deswegen auch schwer zu beantworten, wenn man nicht so gut englisch kann…) – also schaut vorbei!

bestellt:

ein paar Overknees, einen Midirock und eine geniale Jersey-Anzughose von COS <3

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Kosmetik Lifestyle

blond mit Whittemore House & hair stories

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„Ich würde mir niemals die Haare färben lassen“ –

diesen Spruch hörte man von mir zum letzten Mal vor 20 Jahren ;) Mit ca 17 traute ich mich das erste Mal ran. Ganz langsam, mit einer (??) breiten blonden Strähne mitten in meinem natur-dunkelbraunen Haar. Fragt mich bitte nicht, was ich mir dabei dachte, aber ich sah aus, als hätte ich ein gelbes Band auf dem Kopf ^^

Danach kamen irgendwann noch mehr (feine) Strähnen, was ein schönes Karamellbraun ergab. Das Ganze wurde aber nicht lange so belassen, sondern wieder dunkelbraun übertönt, bis es mir mit 30 Jahren urplötzlich nach FEUERROT war! Da ging es dann los mit Blondieren, denn so ein feuriges Rot hätte man auf meinem Naturhaar höchstens als einen Schimmer erkennen können. Was danach kam, wissen die treuen Follower unter euch – erst wieder zurück zu braun. Dann heller und ganz kurz!! Noch heller. Heller!!! Komplett (gelb-)blond trat ich im Jahre 2014 im Fashionblogger-Special von Shopping Queen ans Licht. In einer Spontanaktion halbes Jahr später in Berlin wurde ich mit Hilfe von Vickie pastellrosa! Bei einem Nachfärbe-Wunsch zurück in München passierte ein Unfall beim Friseur – der werte Herr glaubte mir nicht, dass man Directions mit Spülung verdünnen muss, und ich ging neon-pink nach Hause. Aber die Directions waschen sich ja raus, also konnte ich (mit einem kurzen Zwischenstopp in pastell-lila!) dieses Jahr komplett ergrauen. Im Sommer kann dann die Wende – zurück zum Blond, aber nicht mehr so hell, sondern natürlicher – was man im Endeffekt haselnussblond nennen könnte.

Ihr seht, bei meiner Haar-Story kann einem ganz schön schwindelig werden!

Und jetzt habe ich urplötzlich schon wieder eine neue Haarfarbe – und das dank dem Whittemore House* Team aus fernem New York!

Aber von vorne!

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Dank der Tatsache, dass ich schneller eine neue Haarfarbe habe, als andere sich entscheiden, sich Spitzen schneiden zu lassen,

bin ich gefragt worden, ob ich mir von zwei Starstylisten, Victoria und Larry aus New York die Haare färben und stylen lassen will. Hallo?? Klar wollte ich das und bin dafür tatsächlich zum ersten Mal in die Rolle eines Models geschlüpft – anhand meiner Mähne wollte man beim Presse-Event zeigen, wie das patentierte Whittermore House Hair Paint funktioniert. Dabei handelt es sich um eine Art Blondierung, die aber besonders schonend sein soll und die Haare erhalten, statt zu schädigen. 

Außerdem hat sich Whittemore House darauf spezialisiert,

                                                                                                             die Haare frei Hand anzumalen (Painting), Foliensträhnen etc kommt bei denen nicht in die Tüte!

Das Ganze hat an zwei Tagen stattgefunden.

Am ersten Tag wurde ich und vier weitere Mädels gefärbt, gestyled und fotografiert, am zweiten Tag fand das große Event von Whittemore und O´Right statt (O´Right ist eine Natur-Haarpflege-Marke aus Taiwan, die nachhaltig ist), in dem unsere neuen Haare dem Presse-Volk präsentiert wurden, ein Haarmodel life gepaintet wurde und die neue Produktlinie von O´Right vorgestellt wurde.

Besonderes Like: alle Häppchen waren vegan <3

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Fun Facts zu meiner Haarbehandlung bei Whittemore House:

  • Behandlungszeit: sieben Stunden! Damit wurden alle meine Rekorde geschlagen :)
  • es waren insgesamt fünf Haarmodels (mich inklusive) und sieben Stylisten anwesend!
  • um meine Flecken auszugleichen, die vom Ansatz-Strähnen kommen, und ein einheitliches Blond zu bekommen, wurden insgesamt vier Farben verwendet!
  • die Haare wurden insgesamt drei mal behandelt – mit Blondierung und zweimal mit Tönungen!

…und übrigens, für alle frizzy-hair-Geplagten unter uns: beim Stylen wurden meine Haare mehrmals mit dem Glätteisen geglättet – deswegen sehen sie auf den Bildern so gesund und glänzend aus. Aber: keine Farbe oder Blondierung der Welt, sei sie noch so schonend, verändert die Haarstruktur von frizzy zu glatt! Das vermag nur das Glätteisen – und auch das ist nicht gesund, zumindest wenn man es zu oft macht.

Fazit:

Whittemore verspricht ein extrem schonendes Färbeverfahren mit der hauseigenen Blondierung, dem sogenannten „Lifting Powder“. Sie besteht aus 70% Tonerde!! Weil meine Haare schon vor der Behandlung blondiert gewesen waren, und nach der Behandlung mehrmals mit dem Glätteisen geglättet wurden, hatte ich trotzdem Bedenken, ob meine Haare es gut überstehen. Zuhause pflegte ich sie dann nach dem Waschen richtig viel, und ich muss sagen – der Zustand der Haare hat sich gar nicht verschlechtert, sie fühlen sich tatsächlich genauso an, wie vor dem Blondieren!

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Photos: special thanks to the excellent photographer Robert Brembeck <3

Editing: by me

– in freundlicher Kooperation mit Whittemore House & O´Right –

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Erst wurden die Resultate des Umstylings den Gästen präsentiert…

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… danach hatte ich Feierabend und konnte endlich wieder Stories für euch aufnehmen :)

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