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von Selbstständigkeit und dem schweren Los mit den Laptoptaschen

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MEINE BÜRO-KARRIERE ENDETE DRASTISCH NACH NUR 3 MONATEN

- und dieses Büro war leider kein Büro einer Vogue- oder Harpers Bazaar Redaktion ;) Nein, ich bin da in etwas hineingeraten, was auf den ersten (und auch auf den zweiten, dritten und alle weiteren Blicke) überhaupt nicht zu mir passte -  eine Bekannte von mir war Abteilungsleiterin einer großen Firma, die Baukrane, andere Baumaschinen und auch Gartengeräte gekauft und an Kunden geliehen hatte. Meine glorreiche Aufgabe bestand darin, irgendwelche Produktinfos, Auswertungen und weiß der Geier was von Tabellen auf Papier in Excel-Tabellen zu übertragen.

Da meine Bekannte mich schon durchschaut hatte, bot sie mir Gleitzeit an, damit ich, alte Eule, nicht so früh aufstehen muss. Wir fingen mit 8 Stunden zweimal die Woche an, daraus wurden 6 Stunden zweimal die Woche, dann 6 Stunden einmal die Woche...

Und warum? Ich verrate es euch. Nach der Arbeit glich ich eher einem Zombie, als einem Menschen. Nach stundenlangem stupiden Starren in den Bildschirm tanzten Zahlen und Buchstaben ungehemmt vor meinen Augen und ließen mich nicht mal mehr meinen Blick fokussieren, sodass ich im Vollautomatik-Modus zur Bushaltestelle taumelte.

         "Wenn der Beruf zur Berufung wird, trifft man häufig auf Menschen mit einem hohen Maß an Selbstausbeutung."

                                                                                                            Stefan Poppelreuter, Psychologe

SELBSTSTÄNDIGKEIT IST EIN WILDER MIX AUS FREIHEIT, SELBSTBESTIMMUNG, EXISTENZANGST, SELBSTAUSBEUTUNG, SORGEN UND EUPHORIE. 

Dennoch kann ich mir mein Leben nicht mehr anders vorstellen. Ich bin selbstständig tätig, seit ich mit meinem Studium fertig war - und hatte begleitend nur eine mini kleine Sicherheit, nämlich eine Teilzeitanstellung, die vom Gehalt her nur ganz leicht einen Minijob überstiegen hat. Aber auch diese hatte ich aufgegeben, und zwar im November letzten Jahres. Und wow, ich lebe noch!

Allerdings ist es, wie erwähnt, ein auf und ab der Gefühle. In den Phasen, wo es gut läuft, habe ich überhaupt keine Sorgen und kann es mir gar nicht vorstellen, dass diese Phase mal endet. Aber wenn ich mal tatsächlich eine weniger gute Phase habe, kommt es mir ebenfalls so vor, als sei sie für immer. Und das, obwohl ich genau weiß, dass sowohl die Flauten, als auch erfolgreiche Zeiten vorübergehend sind... Seltsames Phänomen, den wohl einige Freiberufler kennen!

URLAUB? FEHLANZEIGE!

Glücklicherweise habe ich jetzt Urlaub, befinde mich gerade mit Franzi auf Mallorca und kann dort endlich bisschen abschlaten... HAHAHAHA, der Witz war vorzüglich! Denn jaaa, es stimmt tatsächlich, dass Freelancer NIEMALS abschalten können. Schließlich möchte niemand tolle Aufträge verpassen - und bei uns Bloggern kommt natürlich noch hinzu, dass wir quasi durchgehend am Content-Produzieren sind, was ja auch richtig Spaß macht! Insbesondere im Urlaub, wenn man irgendwo ist, wo es ganz anders aussieht, als daheim, möchte man das natürlich nutzen und ganz tolle und besondere Bilder und Inhalte herstellen.

DAFÜR BESTIMME ICH MEINEN ARBEITSPLATZ UND DIE -ZEIT SELBST

Was waren die schönsten Orte, an denen ich schon arbeiten durfte? Ein Pool in Thailand, eines Abends auf der Couch bei einem guten Freund (und ich hatte ein Glas Wein in der Hand :)) und immer wieder süße Cafés. Auch im Zug im Bistro-Wagen zu arbeiten hat was. Langsam wird es dunkel, Felder und Städte ziehen an einem vorbei... Und jetzt gerade sitze ich auf dem Balkon unseres Hotels auf Mallorca und nur wenige Meter vor mir rauscht das Meer...

Bei den ganzen mobilen potenziellen Arbeitsplätzen stellt sich aber immer die Frage - wie transportiere ich meine Geräte, vor allem - mein Laptop und meine Kamera?

Lange Zeit hatte ich eine stinknormale Laptoptasche, die zwar sehr praktisch, aber von stylish sehr weit entfernt war. Sie sah eher nach Wandersport aus, als nach einer Fashionbloggerin (nichts gegen den Wandersport! Nur ist es eher nicht das Erste, womit ich mich identifiziere).

WIESO SCHLIEßEN SICH FUNKTION UND STYLE MEIST AUS??

Durch eine Instagram-Anfrage habe ich das neue italienische Label Man&Del kennenlernen dürfen. Da dachte ich mir - endlich gibt es Laptoptaschen, die nicht wie solche aussehen, wenn ihr wisst, was ich meine! Die erste Kollektion von Man&Del besteht nämlich aus Leder-Shoppern in zwei unterschiedlichen Größen und in verschiedenen Farbkombinationen. Jeder dieser Shopper bringt herausnehmbare Laptop-Taschen mit (ebenfalls aus Leder). Auch die Henkellänge lässt sich easy variieren - dazu siehe Fotos weiter unten.

Den Gründer und Designer von Man&Del, Carlo, durfte ich erst vor wenigen Tagen sogar persönlich kennenlernen, er war auf Durchreise in Berlin und wir haben uns auf einen Kaffee getroffen. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, ein paar Fragen zu stellen! Wann hat man schon sonst so eine Gelegenheit??

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6 Fragen an den Gründer & Designer von Man&Del

Was hast Du gemacht, bevor Du mit Taschen gestartet bist?

Ich war in einer definitiv ganz anderen Branche unterwegs, nämlich im Bereich IT und Telekommunikation.

Auf das Thema Taschen bin auf Umwegen gekommen. Ich bin Mitbesitzer eines Hotels und Restaurants (zwei Michelin-Sterne), gemeinsam mit meiner Frau und meinem Schwager. Wir haben überlegt, einen kleinen E-Shop für unsere Produkte zu machen und kamen so auf Verpackungen und Taschen. Das fand ich dann so spannend, dass ich mir das näher angesehen habe und es hat mich einfach nicht mehr los gelassen. Ich habe dann an all die Meetings gedacht, die ich mit vielen Frauen hatte. Ich kann mich an viele elegante, gut gekleidete Frauen erinnern, aber keine hatte eine wirklich schöne Business/Fashion Tasche. Deshalb wollte ich da endlich einmal etwas Schönes machen.

Etwas Konkretes zur Herstellung der Taschen, bitte!

Alle Taschen werden vor den Toren Venedig produziert. Immer von sehr kleinen Betrieben. Ich bring noch im Herbst ein Modell für Frauen und Herren auf den Markt, das hat ein Handwerker mit nur zwei Angestellten gefertigt.

Wo kommt das Leder her?

Alle Rohstoffe, also Leder, Futter, Metallteile usw kommen aus Italien. Derzeit verwende ich Kalbsleder, weil es besonders weich ist und sich gut verarbeiten lässt.

Entwirfst Du auch selbst?

Ja, derzeit ist einer meiner Entwürfe in der Planungsphase. Bei allen meiner Taschen habe ich aber die Linie vorgegeben und dann einen professionellen Designer beauftragt, den Entwurf als solchen zu Papier zu bringen.

Wie geht es dann weiter, vom Papier zur fertigen Tasche?

Das ist ein besonders interessanter Moment. Hierzu gibt es ein eigenes Berufsbild, den Prototipista (also Prototypen-Macher). Meiner heißt Bruno, ist 67 Jahre alt und hat für fast alle großen Labels schon Taschen gemacht.

Die Taschen gibt es nur online und in Deinem Hotel?

Das stimmt, aber es werden vielleicht noch ein paar exklusive Geschäfte dazukommen. Wir produzieren in sehr keinen Stückzahlen, pro Tasche sind es höchsten 60 Stück. Im unserem Hotel verkaufe ich sie natürlich auch, das kommt bei den Gästen sehr gut an und die Taschen gehen um die Welt :)

HIER kann man die Taschen anschauen und bestellen!

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photos: Miguel

editing: by me


*dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Man&Del entstanden

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Outfit

HOW TO WEAR: UGLY SNEAKERS VOL. III punkte kleid

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Während gefühlt die halbe Influencer-Welt auf dem Coachella mit Contenterstellung beschäftigt ist,

verweile ich in dem „Alles-Anders-Als-Geplant“-Zustand, und zwar immer noch im guten alten München.

Wer mir auf Instagram folgt, hat mitbekommen, dass mein Umzug nach Berlin (der heute stattfinden sollte!), sich verschieben muss. Um zwei? drei? vier Wochen? Noch weiß ich es nicht genau. Das Einzige, was ich genau weiß, ist – ich habe 70% meines Besitzes in Kisten aufeinandergestapelt in meinem kleinen Zimmer rumstehen. Und im großen Zimmer mit leeren Schränken wohne ich. Gerade beim Kochen fehlen mir oft meine Lieblingsgegenstände, die ich natürlich schon eingepackt habe, auch meine Schuhe sind fast alle in Schuhkartons verstaut, so dass ich vorgestern, als ich nach einem passenden Paar fürs Shooten suchte, eine kleine Schuhkarton-Lavine ausgelöst hatte.

Heute sollte außerdem schon meine Untermieterin einziehen, so dass ich bis zu meinem Umzug bei P. wohnen müsste. Sie meinte aber, dass sie aus Gründen erst eine Woche später einziehen kann – und so kann ich noch eine ganze Woche in meiner eigenen Wohnung sein! Und genau das fühlt sich gerade wie eine kleine Auszeit an – emotional sowie körperlich, denn die wichtigsten Dinge (und das waren nicht wenige!!) sind erledigt und ich muss mir hoffentlich nicht mehr, wie bisher, jeden Tag über ein neues Problem Sorgen machen.

Sonstige „Höhepunkte“ meines Lebens gerade?

Was mit massivem Heuschnupfen anfing, ist in eine eklige Erkältung übergegangen, meine Nase ist komplett zu, Kopf droht zu platzen und hören tu ich auch nix. Eine fette Steuernachzahlung erwartet mich demnächst. Auch und außerdem ist meine Kamera schon seit 3 Wochen in Reparatur. Meine liebe Miu hat schon dreimal mit mir geshootet – sonst gäbe es hier wohl gar keinen neuen Content! Irgendwann bald wird sich das alles aber einrenken. Ja, es wird.

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Diese Bilder hier waren übrigens als München-Abschiedsbilder geplant, denn wir haben sie an DEM Münchner Wahrzeichen schlechthin geshootet – nämlich an der Frauenkirche (Münchner Dom). Zur Zeit muss ich aber des öfteren flexibel sein und umdisponieren – da ich heute doch nicht umziehe, sind es eben keine Abschiedsbilder und ich poste sie jetzt einfach trotzdem :) Das Punkte Kleid habe ich letztes Jahr im Mango Sale geschossen und schonmal hier als Rock getragen.

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o ja:

ich freue mich schon aufs Shooten nächste Woche, wenn ich mein Objektiv aus der Reparatur ENDLICH zurückbekomme! Ich habe schon so viele tolle Ideen (sogar für München :D)

oje:

… wenn Freunde neidisch auf dich sind – sind Probleme vorprogrammiert… Neid hat in einer Freundschaft nichts zu suchen! Oder es ist schlichtweg keine…

geklickt:

interessant und lesenswert: von Dingen, die wir lieben, die leider gar nicht mal so cool sind !

geplant:

wenn ich dann irgendwann tatsächlich in Berlin ankomme, habe ich große Shooting-Pläne. Ich zeige in letzter Zeit „nur “ Outfits auf dem Blog, meine Vielseitigkeit hat etwas gelitten… Das soll sich nun ändern – ich will wieder mehr Lifestyle (vor allem aus der schönen Wohnung!!), aber auch Gedankenposts für euch kreieren <3

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I am wearing:

dress: Mango

shoes: Nike

bag: Dior

Photos: Miu <3

editing: by me

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Outfit

how to wear: ugly sneakers vol. II Midirock

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Ich und blau.

Eine seltene Kombination. In den letzten Jahren hat sich das so entwickelt, dass mir diese Farbe immer fremder wurde. Das bin einfach nicht ich, ich habe eine seltsame Abneigung dagegen und fühle mich mittlerweile immer unwohl, wenn ich einen Versuch starte, mich ihr anzunähern. Sogar Blue Jeans  kann ich nicht mehr anziehen. Heute habe ich mir überlegt, ob das nicht womöglich eine symbolische Bedeutung haben könnte? "Blues" bedeutet ja auch Melancholie... Vielleicht verdränge ich meine Melancholie und will damit nichts zu tun haben, indem ich nichts Blaues trage?

 

 

Wie dem auch sei - hier bin ich, einen blauen Rock tragend, unter einem blauen Himmel und vor einem blauen Hintergrund spazierend.

Gründe zur Melancholie gibt es gerade nämlich einige. Jeden Abend liege ich hellwach im Bett, während meine Gedanken am bevorstehenden Berlin-Umzug kleben, wie Fliegen an einem verfaulten Obststück. Ich sehe immerzu diese eine Szene vor mir: wie ich das erste (der Besichtigungstermin damals im März zählt nicht!) Mal in die Wohnung reingehe. Wie ich, P. und vielleicht ein paar liebe Helfer mein Hab und Gut reintragen, und wie sich mein leeres unbekanntes Zimmer immer mehr füllt, um danach sortiert und aufgebaut zu werden. Genau wie mein Inneres. 

Immer und immer wieder kreisen meine Gedanken um diese Szene, bis ich mich dabei ertappe und mir selber sage: "Wieso? Warum kannst du nicht im Jetzt sein? Gerade läuft deine letzte Woche vor dem Umzug - nicht deine letzte Woche in München, denn du kannst immer hierher und hierher zurück, wenn du es nur willst. Aber diese Zeit jetzt ist trotzdem einzigartig und einmalig, sie ist voller verschienenstartiger Abschiede und du drückst dich davor, indem du dich gedanklich in die Zukunft katapultierst? Und später sitzt du in dieser deinen viel imaginierten Wohnung in Berlin und erinnerst dich zurück an die Zeit vor dem Umzug? Wieso fällt es dir so schwer, im Jetzt zu sein, das Jetzt zu durchleben? Seit wann ist aus dir so eine raffinierte Verdrängungskünstlerin geworden?" - Ja, ich weiß, seit wann. Seit damals vor fünf Jahren, als meine Gefühle so ein ungeahntes Ausmaß an Gewalt entwickelt haben, dass ich aus Selbstschutz verdrängen musste. Ich hätte nie gedacht, dass das, was damals so notwendig war, so eine Eigendynamik entwickeln würde. Wie es geht, zu fühlen, aber an dem Gefühlten nicht zu zerschellen, muss ich noch rausfinden, und ich ahne, dass es ein langer Prozess werden wird.

Ich bin noch nicht weg, aber auch nicht mehr wirklich da. Oder bin ich doch mehr da, als ich meine, da zu sein? Zwischen Alltag und Aufbruch? Zwischen Abschied und Wiedersehen? 

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I am wearing:

midirock: &Other Stories

bluse: H&M (old)

cap: H&M (old)

sneakers: Nike

bag: Dior

Photos: Miu <3

editing: by me

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Outfit

outfit: fashion week

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Alles Gute hat ein Ende,

sagt man.

Ich sage – alles Schlechte auch. So haben auch all die Wirrungen und Stressfaktoren der letzten drei Wochen gestern mit meinem letzten Projekt – einem Orgelkonzert – ihr Ende gefunden. Na gut, nicht alle, aber doch hoffentlich die meisten.

Der Diebstahl meines Iphones am Vorabend der Fashion Week hat all meine Pläne und Vorhaben drucheinandergewirbelt, das betraf eben auch die Shootings. Deswegen ist dieser Look hier der Einzige, den ich euch diesmal von der Modewoche in Berlin mitgebracht habe. 

Ein paar meiner Laufsteg-Favoriten werde ich euch kommende Woche auch noch zeigen, aber ansonsten war es das mit dem Fashion-Week-Content ;) Hat aber auch sein Gutes, denn laut der Umfrage, die ich letztes Jahr startete, sind die Laufsteg-Trends nicht euer Lieblingsthema hier auf dem Blog ;)

Trotzdem möchte ich nicht komplett darauf verzichten, denn ich poste hier nicht nur das, was euch interessiert, sondern egoistischerweise auch Inhalte, die mich selber interessieren – dafür hoffe ich, von euch als authentisch wahrgenommen zu werden :)

Diesen Look fotografierten wir zwischen Event A und Show B, deswegen sind es diesmal nicht ganz so viele Bilder, aber dafür vereint dieser Look absolut alle meine momentanen modischen Vorlieben, die da wären:

  • Volants
  • Vichy Karo
  • Midi Röcke
  • Stilbruch
  • lässiges Schuhwerk
  • Statement-Sonnenbrillen
  • und natürlich süße und lustige Täschchen <3

Und was sind eure Lieblingstrends im Moment?

 


 

Ich trage:

Rock & Sweatshirt von Mango, Sonnenbrille von Marc Jacobs, Schuhe von Adidas,

Haarband von Zara und eine Tasche von Moschino.

photos: Vickie

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Oh ja:

ab sofort habe ich wieder mehr Zeit für die Dinge, die die letzten Wochen auf der Strecke bleiben mussten! Aber wie schon vermutet, wird wohl das Wetter schlechter… Warum ist das bloß immer so??

oje:

warum einfach, wenn´s auch kompliziert geht? – scheint momentan das Motto meines halben Freundeskreises zu sein. Schade eigentlich, ich hätte meine Energie gerne anderweitig verwendet…

gefragt:

soll ich auf das Gefühl oder den Kopf hören? Normalerweise sagen alle – Gefühl, aber woher soll ich wissen, dass das Gefühl nicht maßlos übertreibt?

gekauft:

dieses Schätzchen im Sale ?

gegessen:

bestes Reste-Essen zuhause! Geht so: Zwiebeln anbraten, Tiefkühlspinat rein, gekochten Reis, ein Ei, Sojasauce und rote Currypaste. Himmlisch!!!

laut gelacht:

als ich mein aktuelles Horoskop gelesen hatte! So ein genaues Gegenteil von den Gegebenheiten liest man aber auch selten. „Wundern Sie sich nicht, dass ihr halber Freundeskreis gerade Ihren Rat sucht. Freuen Sie sich lieber, dass bei Ihnen selbst alles problemfrei läuft. Ja, auch in der Liebe“ ???

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Outfit

outfit: gepunktetes Kleid & Teddy Tasche

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Dass das ganze Leben aus Phasen besteht

und sozusagen sogar selber eine Phase ist, ist ja schon bekannt.

Trotzdem neigt man dazu, wenn man sich gerade in einer Phase befindet, zu glauben, das sei für immer. Beziehungsweise tröstet einen der Gedanke, dass ein blöder Zustand nur vorübergehend ist, manchmal nur bedingt – oder man hofft, wenn man sich in einer guten Phase befindet, dass sie anhält.

Wie dem auch sei – eigentlich wollte ich nicht über Glück- oder Pechsträhnen diskutieren, sondern erzählen, dass ich mich gerade in einer Umbruchphase befinde, was mein ästhetisches Empfinden angeht. Ein Dreivierteljahr lang trug ich grau gefärbtes Haar und irgendwie hatte meine Bildästhetik sich daran angepasst – die Bilder waren möglichst hell und der Farbton war eher kalt. Passend dazu bevorzugte ich weiße oder graue Hintergründe und Locations.

Dann färbte ich meine Haare wieder um – auf blond. Und an dem Kalten und Hellen habe ich mich auch sattgesehen. Stattdessen gibt es jetzt warme Farbtöne, auch mal richtig dunkle Bilder und insgesamt mehr „Zufallsfaktor“ beim Posing, wenn ihr wisst, was ich meine.

Hier trage ich ein absolutes Wohlfühloutfit! Um mein gepunktetes Kleid ich im Laden wirklich ewig rumgeschlichen, um es letztendlich nach Monaten online zu bestellen. Das Täschchen ist mein totales Highlight, ich habe es im Sale geschossen – es musste einfach sein, obwohl ich sonst wirklich kein Moschino Fan bin – aber dieser Teddy erinnert mich so unglaublich an meine Kindheit! Kennt ihr sie noch, diese Papierklamotten mit Laschen zum umklappen, um sie an einer flachen Puppe aus Karton zu befestigen?? LOVE IT <3

photos: Irina

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o ja:

gut zu wissen, dass es einige wenige gibt, die nicht auf den schnellen Erfolg hinaus sind, sondern in erster Linie sich selber treu bleiben wollen. Ermutigt mich, meinen Weg zu gehen!

oje:

momentan finde ich es blöd, dass der Tag nur 24 Stunden hat. Ich komme nicht hinterher!!

geschwitzt:

viiiiiiiel! :D Das Wetter war die letzten Tage einfach gigantisch – typisch, dass ich genau dann immer besonders viel am Rumrennen bin und zu tun habe…

gefreut:

auf Berlin! Fashion Week schön und gut – aber ich sehe meine liebsten Vickie, Foxy und Patrick wieder <3

verzichtet:

habe ich in diesem Post auf Affiliate Links – das heißt, ich habe euch mein Outfit nicht zum Nachkaufen verlinkt. Findet ihr das schlimm oder verzichtbar? Wie soll ich das in der Zukunft handhaben?

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Outfit

outfit: perfektes Sommer Kleid

 

Dieses Sommer Kleid veranschaulicht eine Sache sehr gut:

die Kleidung muss GUT SITZEN! 

Das Problem mit den Klamotten, die nicht richtig passen, habe ich eigentlich in 99% der Fälle. Ich sollte mein Geld endlich sinnvoller investieren, als in immer neue Sachen – sondern stattdessen müsste ich mindestens die Hälfte meiner Garderobe zu einer guten Schneiderin bringen und ändern lassen, und zwar so, dass die Sachen ENDLICH  richtig gut passen.

Früher, bevor die Industrialisierung immer mehr Macht übernommen hatte, gab es ausschließlich maßgeschneiderte Kleidung. Wenn eine Dame im 19. Jahrhundert ein neues Kleid für ein Ball haben wollte, konnte sie nicht in ein Kaufhaus, denn es gab keine, sondern ist zum Schneider, hat sich Stoffe ausgesucht, sich ausmessen lassen und dann wurde ihr Kleid genäht. Kein Wunder, dass es einfach bombastisch saß!

Deswegen verstehe ich nun, in meinem fortgeschrittenen Alter, endlich, was ich schon lange theoretisch weiß: gut sitzende Kleidung ist wichtiger, als neue/trendy/wasauchimmer Kleidung. Man fühlt sich viel sicherer, muss nicht dauernd rumzupfen (ich HASSE es!) und sieht nebenbei auch unvergleichlich viel besser aus. 

Ich bin klein (164 cm) und habe eine Sanduhr-Figur – alle Hosen, die mir in den Beinen passen, sind an der Taille viel zu weit. Sehr viele Kleider werfen eine Blase am Rücken – übrigens habe ich von meiner Schneiderin (ja, ich habe eine, bin aber zu selten da und maßschneidern lassen habe ich mir leider auch noch nichts) gelernt, dass wenn sich der Rücken wölbt, es daran liegt, dass der Rücken des Kleidungsstücks zu lang ist und deswegen nicht anliegt. 

Ist ja auch nichts neues, dass die Kleidung ausschließlich für Menschen mit Modelmaßen gemacht werden – damit wir uns nie perfekt wohl fühlen – denn dann würden wir bestimmt viel weniger kaufen. 

Zurück zum eigentlichen Thema – mein  Kleid von H&M Trend sitzt eben fast total perfekt!! Eine Seltenheit, der ich mit diesen Bildern fröhne – ich hoffe, sie gefallen euch <3

 

 

 

 

 

dress: H&M Trend (other colors)

mules: Vagabond* (very similar

  bag: Zara (another very cute!)

sunnies: Roberto Cavalli (similar)

*pr sample

 

photos: Irina

o ja:

für sich trauen und belohnt werden :)

oje:

ich habe mich gestern schon auf Instastories ausgeheult – heute ging buchstäblich nichts mehr – ich liege mit Hexenschuss flach. Ich habe das nicht zum ersten Mal und weiß – das ist immer ein Warnsignal meines Körpers, wenn ich zuviel Stress habe. Schon war ich gezwungen, Termine, die nicht absagbar schienen, abzusagen bzw. für Vertretungen zu sorgen (in der Musik-Branche geht das meistens). Trotzdem muss ich schnell wieder auf die Beine kommen, denn in der nächsten Zeit kommt Einiges auf mich zu! Konzerte, Kooperationen, Fashion Week in Berlin!

bestellt:

diesen Rock. Zur Zeit liebe ich Vichy in allen Farben, da ist mir echt nicht zu helfen :D

gewartet:

Auf den Zara Sale. Ich habe schon die Sortierung des ganzen Bestandes in den Läden beobachtet, und das ist ein sicheres Zeichen für die fünfte Jahreszeit – nämlich den ultimativen Zara Sale ?

gegessen:

erste Wassermelone seit Thailand! Und die konnte sogar mit der Thailändischen mithalten <3

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Outfit

outfit: patches jacke

 

Ich sag ja immer – was die perfekte Location so ausmacht… Wann habe ich das letzte Mal gesagt, dass ich die geshooteten Bilder liebe? Heute ist es der Fall – irgendwie hat mal wieder alles gepasst. Auch das Outfit taugt mir – wie cool bitte ist diese Jeansjacke??

Blusenkleider sind auch so eine Dauer-Liebesgeschichte von mir. Beim Shoppen achte ich nämlich immer darauf, keine Stücke zu kaufen, die ich in ähnlicher Form schon besitze. Die einzige Ausnahme von dieser Regel sind eben die Blusenkleider („Hemdkleider“ klingt irgendwie cooler, oder nicht?). Dieses hier ist durch seine Maxilänge ein besonders prachtvolles Exemplar – allein der Stoff hat sich leider nach dem ersten tragen als nicht besonders atmungsaktiv herausgestellt. Bei kälterem Wetter – kein Problem, aber bei 25 Grad kann es schon mal zu schwitzig sein. 

Naja! Anscheinend kann man nicht immer alles haben ;)

Noch ein Sahnestück ist die Sonnenbrille. Den Namen der Marke habe ich schon oft gehört, aber mir war nicht klar, wie gut die Qualität ist! Ich habe schon aus Snapchat (@Nachgestern) davon geschwärmt – die Brille merkt man kaum auf der Nase, der Kunststoff fühlt sich super wertig an und das Coolste – die Brillen werden in Italien gefertigt!

 


jacket: Topshop

dress: Zara (similar)

shoes: Vagabond*

bag: Monrob*

sunnies: Ace&Tate*


RECENTLY

o ja: 

stellt euch vor – ihr habt eine Korrekturbrille, die sich automatisch bei UV-Einstrahlung in eine Sonnenbrille verwandelt! Ist das nicht genial? Ich freue mich total, dass ich nun so eine smarte Brille von TRANSITIONS ausprobieren kann – denn wie praktisch ist es, als Brillenträger keine Kontaktlinsen mehr zu benötigen, um eine Sonnenbrille aufsetzen zu können??? Hier bei meinem Pressdays-Bericht habe ich sie euch schon mal gezeigt. Stay tuned!

oje:

ich versuche gerade, wenig und nur Gesundes zu essen – und trotzdem habe ich noch nix abgenommen. Das demotiviert mich…

süchtig gewesen:

zur Zeit nach Denim-Klamotten in allen möglichen Ausführungen… Ein Jeans-Latzkleid und eine extrem zerstörte und extrem geile Jeansjacke von Cheap Monday sind in meinen Besitz übergegangen.

geklickt:

diesen Post über späte Mutterschaft (steht mir wohl dann auch bevor, wenn überhaupt, hehe) – und lest mal die Kommentare! Mann, wie es da abgeht!!

gefreut:

darüber, dass ich Patrick ganz bald auf der Fashion Week wiedersehe! Das wird so schön! <3





 

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photos: Diana

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*gifts or samples

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