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outfit: alles auf rot

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Bitte anschnallen, Turbulenzen!

...und zwar nicht nur auf dem Flug nach Mallorca letzte Woche, wo ich mit Franzi einen sehr produktiven Blogger-Urlaub verbrachte, sondern auch sonst.

Zwischen Hochgefühlen und Bewegungsdrang schüttelt es immer wieder mal kräftig, aber das liegt in der Natur der Sache. Wer nicht fliegt, kann nicht in Luftlöcher geraten, so einfach ist es. Und es ist trotzdem wichtig zu wissen - Luftlöcher sind nur vorübergehende Höhenänderungen, es geht trotzdem immer weiter :)

Auch der Herbst geht weiter, trotz der sommerlichen Temperaturen (für die ich im übrigen wahnsinnig dankbar bin!). Mein erster Berliner Herbst! Ich bin so gespannt!

blazer: Monki

dress: Bershka

hat: Zara

shoes: Zara (old)

sunnies: Urban Outfitters


photos: Miguel

editing: by me

o ja:

für Bewegung - im Äußeren wie im Inneren! Dazu passte unser Bloggerurlaub letzte Woche auf Mallorca, fernab von der Partymeile. Tolle Landschaften und Sonnenuntergänge satt!

oje:

für Wehwehchen wie Zahn- und Nackenschmerzen. So unnötig!

getraut:

habe ich mich, den Mund aufzumachen, um für meine Überzeugungen einzustehen. Erstaunlich, wie viel Mut das eigentlich in Wirklichkeit kostet, wenn man selbst in der Situation ist und wie leicht es aussieht, wenn es jemand anders tun soll ;)

geshoppt:

ich habe in Palma de Mallorca innerhalb von 5 Minuten den besten Kauf seit seeeeehr Langem getätigt: eine perfekt sitzende Hose (was fast nie vorkommt) in GELBEN Karos, omg, besser geht es nicht! Seitdem bestand sie den Reise- , Shooting- , und sogar Dancing-Test :D Und ein (natürlich ebenso gelbes) Barret !

Lieblingsfarbe:

zur Zeit gelb, rot und orange (sieht man nur gaaaaaanz dezent in meinem Instagram Feed hahaha)  - wenn das nicht perfekt zum Herbst passt, weiss ich auch nicht :)

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Interview Lifestyle Outfit

von Selbstständigkeit und dem schweren Los mit den Laptoptaschen

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MEINE BÜRO-KARRIERE ENDETE DRASTISCH NACH NUR 3 MONATEN

- und dieses Büro war leider kein Büro einer Vogue- oder Harpers Bazaar Redaktion ;) Nein, ich bin da in etwas hineingeraten, was auf den ersten (und auch auf den zweiten, dritten und alle weiteren Blicke) überhaupt nicht zu mir passte -  eine Bekannte von mir war Abteilungsleiterin einer großen Firma, die Baukrane, andere Baumaschinen und auch Gartengeräte gekauft und an Kunden geliehen hatte. Meine glorreiche Aufgabe bestand darin, irgendwelche Produktinfos, Auswertungen und weiß der Geier was von Tabellen auf Papier in Excel-Tabellen zu übertragen.

Da meine Bekannte mich schon durchschaut hatte, bot sie mir Gleitzeit an, damit ich, alte Eule, nicht so früh aufstehen muss. Wir fingen mit 8 Stunden zweimal die Woche an, daraus wurden 6 Stunden zweimal die Woche, dann 6 Stunden einmal die Woche...

Und warum? Ich verrate es euch. Nach der Arbeit glich ich eher einem Zombie, als einem Menschen. Nach stundenlangem stupiden Starren in den Bildschirm tanzten Zahlen und Buchstaben ungehemmt vor meinen Augen und ließen mich nicht mal mehr meinen Blick fokussieren, sodass ich im Vollautomatik-Modus zur Bushaltestelle taumelte.

         "Wenn der Beruf zur Berufung wird, trifft man häufig auf Menschen mit einem hohen Maß an Selbstausbeutung."

                                                                                                            Stefan Poppelreuter, Psychologe

SELBSTSTÄNDIGKEIT IST EIN WILDER MIX AUS FREIHEIT, SELBSTBESTIMMUNG, EXISTENZANGST, SELBSTAUSBEUTUNG, SORGEN UND EUPHORIE. 

Dennoch kann ich mir mein Leben nicht mehr anders vorstellen. Ich bin selbstständig tätig, seit ich mit meinem Studium fertig war - und hatte begleitend nur eine mini kleine Sicherheit, nämlich eine Teilzeitanstellung, die vom Gehalt her nur ganz leicht einen Minijob überstiegen hat. Aber auch diese hatte ich aufgegeben, und zwar im November letzten Jahres. Und wow, ich lebe noch!

Allerdings ist es, wie erwähnt, ein auf und ab der Gefühle. In den Phasen, wo es gut läuft, habe ich überhaupt keine Sorgen und kann es mir gar nicht vorstellen, dass diese Phase mal endet. Aber wenn ich mal tatsächlich eine weniger gute Phase habe, kommt es mir ebenfalls so vor, als sei sie für immer. Und das, obwohl ich genau weiß, dass sowohl die Flauten, als auch erfolgreiche Zeiten vorübergehend sind... Seltsames Phänomen, den wohl einige Freiberufler kennen!

URLAUB? FEHLANZEIGE!

Glücklicherweise habe ich jetzt Urlaub, befinde mich gerade mit Franzi auf Mallorca und kann dort endlich bisschen abschlaten... HAHAHAHA, der Witz war vorzüglich! Denn jaaa, es stimmt tatsächlich, dass Freelancer NIEMALS abschalten können. Schließlich möchte niemand tolle Aufträge verpassen - und bei uns Bloggern kommt natürlich noch hinzu, dass wir quasi durchgehend am Content-Produzieren sind, was ja auch richtig Spaß macht! Insbesondere im Urlaub, wenn man irgendwo ist, wo es ganz anders aussieht, als daheim, möchte man das natürlich nutzen und ganz tolle und besondere Bilder und Inhalte herstellen.

DAFÜR BESTIMME ICH MEINEN ARBEITSPLATZ UND DIE -ZEIT SELBST

Was waren die schönsten Orte, an denen ich schon arbeiten durfte? Ein Pool in Thailand, eines Abends auf der Couch bei einem guten Freund (und ich hatte ein Glas Wein in der Hand :)) und immer wieder süße Cafés. Auch im Zug im Bistro-Wagen zu arbeiten hat was. Langsam wird es dunkel, Felder und Städte ziehen an einem vorbei... Und jetzt gerade sitze ich auf dem Balkon unseres Hotels auf Mallorca und nur wenige Meter vor mir rauscht das Meer...

Bei den ganzen mobilen potenziellen Arbeitsplätzen stellt sich aber immer die Frage - wie transportiere ich meine Geräte, vor allem - mein Laptop und meine Kamera?

Lange Zeit hatte ich eine stinknormale Laptoptasche, die zwar sehr praktisch, aber von stylish sehr weit entfernt war. Sie sah eher nach Wandersport aus, als nach einer Fashionbloggerin (nichts gegen den Wandersport! Nur ist es eher nicht das Erste, womit ich mich identifiziere).

WIESO SCHLIEßEN SICH FUNKTION UND STYLE MEIST AUS??

Durch eine Instagram-Anfrage habe ich das neue italienische Label Man&Del kennenlernen dürfen. Da dachte ich mir - endlich gibt es Laptoptaschen, die nicht wie solche aussehen, wenn ihr wisst, was ich meine! Die erste Kollektion von Man&Del besteht nämlich aus Leder-Shoppern in zwei unterschiedlichen Größen und in verschiedenen Farbkombinationen. Jeder dieser Shopper bringt herausnehmbare Laptop-Taschen mit (ebenfalls aus Leder). Auch die Henkellänge lässt sich easy variieren - dazu siehe Fotos weiter unten.

Den Gründer und Designer von Man&Del, Carlo, durfte ich erst vor wenigen Tagen sogar persönlich kennenlernen, er war auf Durchreise in Berlin und wir haben uns auf einen Kaffee getroffen. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, ein paar Fragen zu stellen! Wann hat man schon sonst so eine Gelegenheit??

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6 Fragen an den Gründer & Designer von Man&Del

Was hast Du gemacht, bevor Du mit Taschen gestartet bist?

Ich war in einer definitiv ganz anderen Branche unterwegs, nämlich im Bereich IT und Telekommunikation.

Auf das Thema Taschen bin auf Umwegen gekommen. Ich bin Mitbesitzer eines Hotels und Restaurants (zwei Michelin-Sterne), gemeinsam mit meiner Frau und meinem Schwager. Wir haben überlegt, einen kleinen E-Shop für unsere Produkte zu machen und kamen so auf Verpackungen und Taschen. Das fand ich dann so spannend, dass ich mir das näher angesehen habe und es hat mich einfach nicht mehr los gelassen. Ich habe dann an all die Meetings gedacht, die ich mit vielen Frauen hatte. Ich kann mich an viele elegante, gut gekleidete Frauen erinnern, aber keine hatte eine wirklich schöne Business/Fashion Tasche. Deshalb wollte ich da endlich einmal etwas Schönes machen.

Etwas Konkretes zur Herstellung der Taschen, bitte!

Alle Taschen werden vor den Toren Venedig produziert. Immer von sehr kleinen Betrieben. Ich bring noch im Herbst ein Modell für Frauen und Herren auf den Markt, das hat ein Handwerker mit nur zwei Angestellten gefertigt.

Wo kommt das Leder her?

Alle Rohstoffe, also Leder, Futter, Metallteile usw kommen aus Italien. Derzeit verwende ich Kalbsleder, weil es besonders weich ist und sich gut verarbeiten lässt.

Entwirfst Du auch selbst?

Ja, derzeit ist einer meiner Entwürfe in der Planungsphase. Bei allen meiner Taschen habe ich aber die Linie vorgegeben und dann einen professionellen Designer beauftragt, den Entwurf als solchen zu Papier zu bringen.

Wie geht es dann weiter, vom Papier zur fertigen Tasche?

Das ist ein besonders interessanter Moment. Hierzu gibt es ein eigenes Berufsbild, den Prototipista (also Prototypen-Macher). Meiner heißt Bruno, ist 67 Jahre alt und hat für fast alle großen Labels schon Taschen gemacht.

Die Taschen gibt es nur online und in Deinem Hotel?

Das stimmt, aber es werden vielleicht noch ein paar exklusive Geschäfte dazukommen. Wir produzieren in sehr keinen Stückzahlen, pro Tasche sind es höchsten 60 Stück. Im unserem Hotel verkaufe ich sie natürlich auch, das kommt bei den Gästen sehr gut an und die Taschen gehen um die Welt :)

HIER kann man die Taschen anschauen und bestellen!

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photos: Miguel

editing: by me


*dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Man&Del entstanden

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Outfit

erstes herbst outfit 2018

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An dem Tag war es richtig warm, es hatte 30 Grad.

Die Luft war sommerlich, die Sonne knallte - alles war, wie gewohnt. Bis 16 Uhr. Dann kam plötzlich ein Regen und ein eiskalter Wind und die Temperatur stürzte innerhalb von einer halben Stunde um die Hälfte nach unten. Es wurde 15 Grad und alle Berliner, die seit dem Vormittag in Sommerklamotten unterwegs waren, wünschten sich urplötzlich an der Stelle zu ihren Kleiderschränken, um dort Pullover und sogar Mäntel rauszuholen.

Ich war schockiert.

Selten hatte ich erlebt, dass der Sommer so schnell und rabiat vom Herbst rausgekickt wurde, dass der arme es nicht mal schaffte, mal kurz "Tschüß" zu sagen. Der Herbst war plötzlich einfach da, jagte einem einen kalten Schauer über den Rücken und fragte ironisch "Na, ein Tässchen Tee gefällig?".

Ja, bitte um ein Tässchen Tee. Und um ein paar Minuten, um meinen ersten Berliner Sommer zu bedenken. Dabei muss ich tief seufzen, denn der Brustkorb ist nicht weit genug für all die Emotionen, die ich seit meinem Entschluss, nach Berlin zu ziehen, empfunden hatte. Plötzlich stand mein Leben komplett auf dem Kopf, Dinge endeten und fingen an... Hochgefühle und Angstzustände wechselten sich ab, und ich war nicht sicher - was empfinde ich denn nun wirklich und was sind bloß die Gedanken, die mich an meinen wahren Empfindungen zweifeln lassen?

Ich verbrachte viel Zeit zuhause, mit einem schlechten Gewissen im Hinterkopf.

Berliner Sommer sind doch legendär - geh raus, erlebe was! Du kannst doch nicht nach Berlin gezogen sein, um in deiner Wohnung zu verharren!.. Und im Nachhinein war genau das gut. Ich hatte mir Zeit zum Ankommen genommen, auch wenn ich länger dazu gebraucht hatte, als ich selbst für gerechtfertigt hielt. Aber die Gefühle kennen keine vorgeschriebenen Fristen. Sie brauchen zum Kommen und Gehen genau die Zeit, die sie eben brauchen, da gibt es keine Norm, nach der es laufen soll. Und während ich mich immer mehr zuhause fühlte, blühte ich auch immer mehr auf. Fing an, mit den fremden Menschen um mich herum zu sprechen, fühle mich nicht mehr so hilflos und überfordert angesichts der vielen Menschen hier, die durchs gesellschaftliche Raster gefallen sind, weil ich beschlossen habe, immer wieder mal so zu helfen, wie im imstande bin.

Jetzt bin ich auch wieder beweglicher, offener, mehr ich selbst. Mein erster Berliner Herbst kann also kommen.


 

Hier ist auch der erste Herbst Outfit, in zwei Locations, weil ich mich nicht entscheiden konnte! Gefällt er euch?

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overall: Monki*

shoes: Vans

hat: H&M (old)

bag: COS (old)

photos: Melanie

editing: by me

*pr gift/sample

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o ja:

yayyy ich habe meine ersten zwei Schüler in Berlin! Das freut mich sehr, denn ich habe mein Leben lang sehr gerne unterrichtet und meine Leidenschaft für Musik mit Leuten geteilt, die es wollten. Jetzt also auch hier <3

oje:

"Ich dachte halt, ich weiß nicht, ob ich darauf hören soll, oder ob mein Gefühl eigentlich richtig ist und die anderen mir das ausreden wollen, oder aber ob die anderen recht haben und ich steigere mich einfach zu sehr rein... Vielleicht denke ich zuviel, aber andererseits gibt es ja einen Grund, warum ich das alles denke..."

geschmunzelt:

viel! Über jede verrückte Geschichte, die man hier zu hören bekommt - und das sind einige!

gefreut:

über den Besuch von P. Und dass wir seinen Geburtstag hier in Berlin gefeiert haben.

gegessen:

viel vegetarische Kochwurst XD

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Outfit

outfit: orange, karo & Photoautomat

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Manche Zufälle passieren mit so einer Regelmäßigkeit,

dass sie ihrem Namen nicht mehr gerecht werden und zu Gesetzmäßigkeiten mutieren.

Ein Beispiel:

beim Shooten läuft es meist so ab: man nähert sich der ausgesuchten Location, die menschenleer und perfekt ausgeleuchtet ist. In dem selben Moment, wo man die Kamera rausholen und sich positionieren will, tauchen Unmengen von Menschen auf, die nichts, als deine Location im Sinne haben und sie überfallen, als gäbe es kein Morgen – oder die Lichtverhältnisse ändern sich urplötzlich vom angenehm weichen Schatten zu prallem Sonnenschein. Es ist zum Verzweifeln (ok, ich dramatisiere ein wenig)!

Jedenfalls ging es uns natürlich genauso, als ich mir unbedingt einen dieser coolen alten Photoautomaten als Foto-Location in den Kopf gesetzt hatte. Da trafen beide Supergaus auf – sprich, unendlich viele Leute bei grellstem Sonnenschein strömten zu meinem auserwählten Photoautomaten, als wäre das das einzige erstrebenswerte Ziel in ganz Berlin.

Aber aufgeben ist nicht! Nun habe ich einen zweiten Anlauf gestartet und hatte mehr Glück –  endlich hat es funktioniert und tadaaa – nun kann ich einen wunderschönen Photoautomaten (omg der ist auch noch orange!!) präsentieren, zu dem mein Outfit gaaaaaanz zufällig (ähem) perfekt passte.

Ich mag die Bilder total! Ihr auch?

Kennt ihr die ärgerlichen „Zufälle“?


Übrigens: letzten Sommer hatte ich schon ein ähnliches Shooting, als ich hier in Berlin zu Besuch war – hatte damals allerdings einen komplett anderen Style! Und ahnte nicht, dass ich ein Jahr später tatsächlich in Berlin leben werde <3

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skirt: Mango (alt)

hat: Zara (alt)

top: Forever21 , reduziert auf nur 9 Euro!

shoes: Vans

bag: Furla

photos: Melanie

editing: by me

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o ja:

für das schöne, warme Wetter – die neuen Aufgaben – das Ankommen – das Auftauen – das Erleben!

oje:

…wenn der Hausarzt telefonisch überhaupt nicht erreichbar ist und Email zu schreiben der einzige Weg ist, einen Termin zu bekommen. Ok Tschüß, dann suche ich mir eben einen anderen!

müde:

es ist wohl wirklich die Herbstmüdigkeit, aber seit 2 Wochen bin ich ständig so fertig, dass ich mich schon öfters am Nachmittag hinlegen musste. Und das soll was heißen! Aber anscheinend stellt sich der Körper tatsächlich um oder sowas, denn ich habe im Frühling auch öfters Ähnliches erlebt!

gegessen:

zuviel (leckeren) Schrott wie (vegane) Currywurst, Pommes & Co. Jetzt steht wieder überwiegend Gemüse und Salat auf dem Programm.

gewundert:

über ein Plakat auf einem „Domizil“ (Altenheim) mit dem Slogan „MITTEN IM LEBEN“. Warum macht man sowas, und wem will man damit was vormachen?? XD

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Outfit

outfit: romantisches weisses kleid

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Ich kann mich noch genau erinnern, 

wie ich bei meinem Einzug hier in Berlin gesagt habe – „ERSTMAL – SOMMER! Dann sehen wir weiter“.

Und wow, genau dieser Sommer neigt sich jetzt tatsächlich langsam dem Ende zu. Es ist immer wieder unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht. Und zusammenfassend kann ich sagen – ich habe den Sommer nicht so ausgeschöpft, wie ich es gerne getan hätte, ich habe nicht so viel unternommen, wie vorgehabt, denn für mich lag die Priorität nach der turbulenten Umzugsgeschichte hauptsächlich im Ankommen. Und das Wichtigste – egal, ob ich viel unternommen hatte oder nicht – das war mein erster Sommer als Neuberlinerin <3

Lasst uns mal zusammenfassen:

Ich war im Freiluftkino Friedrichshain, wo ich mir „Himmel über Berlin“ angeschaut habe und der Regisseur Wim Wenders war sogar selbst anwesend und hat vor dem Film ein kleines Interview gegeben.

Ich bin insgesamt viermal Boot gefahren (wenn es nach mir gehen würde, wären es vierzig mal, weil ich es so liebe, aber auch viermal sind besser als nichts!) – einmal war das eine Touri Bootsfahrt mit V., meiner Freundin aus München, die mich hier besucht hat, dann war ich einmal rudern (hier sind auch diese Bilder entstanden!), dann haben wir Vickies Geburtstag auf zwei Booten am Müggelsee gefeiert, und zwar vier Stunden lang, und die letzte Bootsfahrt war mit Franzi, als sie Ende Juli in Berlin war.

Ich war öfters auf Flohmärkten (vor allem Mauerpark!) unterwegs, habe einige Restaurants ausprobiert und war überhaupt total viel in meinem Kiez unterwegs, um es zu erkunden, sowohl allein, als auch mit Peter, als auch er hier zu Besuch war. Überhaupt, mit meinem Besuch laufe ich im Schnitt so 12-14 Kilometer am Tag, haha, also nehmt euch auf jeden Fall bequeme Schuhe mit, falls ihr mich mal besuchen kommt :D

Ich war auf ein paar Roof Tops (ich LIEBE es!), unter anderem im Klunkerkranich – teure Drinks, aber mega coole Athmosphäre und vor allem gigantische Aussicht <3

Einige Kugeln Eis wurden diesen Sommer verspeist – und dabei habe ich eine neue Präferenz bei mir festgestellt. War es letzten Sommer noch Frozen Joghurt, fuhr ich diesen Sommer aus Eissorten wie Crunchy Peanut oder Salted Caramel ab.

Auch ein Festival stand auf dem Plan und wurde zu einem absoluten Highlight diesen Sommers!

 

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dress: Shop For Selection

shoes: Zara (old)

bag: Furla

photos: Ramona

editing: by me


Mein weisses Kleid ist eigentlich ein Sommerkleid, aber bei den momentanen perfekten 25 Grad hier in Berlin lässt es sich super als Übergangskleid mit einem Blazer drüber tragen!

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Instagram Outfit Update NO 2 – August

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Bevor meine erfolgreichsten Instagram-Bilder für immer dort in der Timeline verschwinden, zeige ich sie euch hier  – und füge noch ein Paar Shots dazu, sie auf Instagram keinen Platz gefunden haben. Jedes gezeigte Outfit ist am Ende des Beitrags direkt zu Instagram verlinkt – viel Spaß!


 

Teil 1 findet ihr hier <3

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I am wearing:

 

Culotte: Zara

top: Zara

hat: from Thailand

photos: Vickie

o ja:

ich bin ziemlich aufgeregt, denn irgendwas scheint sich in meinem Leben zu bewegen. Ich weiß, es sieht so aus, als würde es sich schon die ganze Zeit bewegen, und äußerlich stimmt das gerade in den letzten Monaten total. Aber ab jetzt vielleicht auch innerlich!

oje:

auch ich bin schockiert über die Ereignisse in Chemnitz… Ich bin hier in Berlin an meiner Sbahn Station auch schon 2 Nazis begegnet, diese Energie, die von denen ausging, ist so unbeschreiblich scheußlich – ich bekomme echt Angst und Zweifel an der Menschheit, wenn ich sowas sehen muss. Aber ich weiß, aufgeben ist nicht, ganz im Gegenteil. Ich hoffe wirklich, dass der Hashtag #wirsindmehr stimmt. Hier ist ein toller Artikel zu dem Thema, der mir so sehr aus dem Herzen spricht – unbedingt lesen!

umgeräumt:

ich glaube, es ist ein Zwang, haha, ich bin noch gar nicht lange in dieser Wohnung, musste aber schon mein Bett umstellen hahah! Ich würde am liebsten alle 4 Wochen die Möbel umstellen und umdekorieren, einfach wegen dem schönen Neuanfangs-Gefühl, das dann entsteht  <3

getanzt:

man glaubt es nicht, aber Couchpotato Esra war am Samstag aus  – und ich habe die ganze Nacht getanzt!

Moment der Woche:

spät nachts mit einer Vespa durch halb Berlin nach Hause gebracht zu werden. Das nenne ich Sight Seeing nach meinem Geschmack :D

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I am wearing:

 

dress: H&M

shoes: Vagabond

headband: Urban Outfitters

photos: Vera

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I am wearing:

dress: Talkabout*

shoes: Converse

photo: Ramona

*pr sample/gift

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Lifestyle thoughts

Vom Sommer, Selbstbestimmung und der Pille Danach

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Es ist dunkel geworden.

Wir liegen auf dem Steg, vor uns – der See, über uns – Sterne ohne Ende (ich kenne nur den großen Wagen!), unter uns – die Holzbretter, die jedesmal erzittern, wenn jemand vorbeigeht. Vom Ufer hört man die Meute zu mächtigen Bässen feiern, aber hier ist es ruhig und gemütlich. Die kühle Brise bewegt leicht unsere Haare und löscht langsam die Erinnerungen daran, wie fast schon unerträglich heiss es tagsüber gewesen ist. Wir halten jeweils ein Glas eiskaltes Cuba Libre in der Hand, wir haben es nicht eilig und wir haben nichts weiter vor, als gerade das zu tun, wonach uns ist.

 

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Drei Stunden später

ist die Stimmung etwas anders. Wir waren schon unterwegs, das Festivalgelände unter die Lupe genommen, Dinge entdeckt, hier getanzt, dort getanzt, und jetzt stehen wir an der Hauptstrasse und ich schlafe fast im Stehen ein.  S. ist der Meinung, dass unsere Wege sich nicht trennen sollten, wenn ich jetzt zu meinem Zelt aufbreche. Das ist der Moment, an dem ich mich, wie so viele Frauen, schwer tue, jemanden abzuweisen, weil ich nicht unnett sein möchte. Allerdings bin ich trotzdem fest davon überzeugt, dass ich heute alleine schlafen werde und sage: „Du, ich gehe jetzt, bin müde – gute Nacht dir!“. S. wiederholt, wie ein kleines Kind: „Nur ein bisschen kuscheln!“ – ich sage „Nein, ich möchte alleine schlafen, gute Nacht!“ und gehe.

Am nächsten Morgen sehen Vickie und ich S. zufällig bei den Essenständen und kichern uns einen ab, wie zwei Teenager.

Manchmal läuft es aber auch anders

Ich war ganz gut vorbereitet – ich hatte ein Regenponcho dabei, genug Wasser, Pflaster, und auch Kondome. Aber selbst, wenn man an vieles gedacht hat – man kann im Leben nicht alles voraussehen. Schön, wenn du dich traust, dem nachzugehen, was du wirklich willst! Sei es, jemandem näherzukommen, oder eben nicht – Hauptsache, du machst nicht aus Nettigkeit etwas, was dir widerstrebt!

Aber selbst wenn du ganz freiwillig mit jemandem schläfst – kann es immer noch vorkommen, dass eine Verhütungspanne passiert. Für diesen Fall ist es gut zu wissen, dass es die „Pille danach“ gibt. Dazu weiter unten mehr!

Ich habe mal etwas gelesen, was mir für immer in Erinnerung geblieben ist:

Der Mensch ist am meisten motiviert, wenn er selbstbestimmt handeln kann – oder wenigstens die Illusion hat, selbstbestimmt handeln zu können. Stellt euch vor, ihr habt genug Geld, und auch einen guten Freundeskreis, aber ihr geht jeden Tag in die Arbeit, wo jeder Fünkchen freien Willens niedergeprügelt wird, mit Kritik, Regeln, Druck und noch mehr Kritik. Trotz dem, dass eure Grundbedürfnisse wie Finanzen und soziale Kontakte befriedigt sind, wärt ihr auf Dauer nicht glücklich.

Selbstbestimmung

ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen.

Jeder Mensch möchte sich verwirklichen, sich frei entfalten,

selbst entscheiden können, ein mündiger Mensch sein

und als solcher handeln und wahrgenommen werden können.

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Es ist nichts Neues, dass gerade Frauen im Punkt Selbstbestimmung im Laufe der Jahrhunderte total auf der Strecke geblieben sind.

Noch heute müssen wir uns Dinge erkämpfen, die für Männer schon immer selbstverständlich sind (zumindest im europäischen Raum) – zum Beispiel das Recht, selbst über seinen eigenen Körper zu bestimmen. Dazu kommt noch, dass Männer nicht schwanger werden können (klar, manche Männer empfinden es auch als Nachteil, aber ob sie im Ernstfall die Strapazen einer Schwangerschaft, Geburt, Verantwortung und der damit verbundenen gesellschaftlichen Vorurteile und Urteile auf sich nehmen würden? Wohl nur die wenigsten…). Jahrhundertelang konnten Männer Geschlechtsverkehr haben, soviel sie wollten – denn die von der Gesellschaft geächteten waren danach nicht sie, sondern die geschwängerten Frauen und deren unehelichen Kinder. Das kann man zu Genüge unter anderem in der klassischen Literatur der 19. Jahrhunderts nachlesen!

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Deswegen war es am Anfang ein Befreiungsschlag, als die Pille erfunden wurde.

Endlich musste die Frau nicht mehr alleine die Folgen des Geschlechtsverkehrs tragen, sondern konnte selbst darüber bestimmen, ob sie schwanger werden will oder nicht. Jahre später fing der kritische Umgang mit der Pille an. Über die Nebenwirkungen hatte bis dato keiner nachgedacht, auch nicht darüber, warum es eigentlich für Männer keine Pille gibt

Ich hatte nie die „normale“ Pille genommen und bin ein totaler Gegner davon, denn sie verändert nachhaltig den Hormonhaushalt und somit oft sogar die Persönlichkeit! Allerdings musste ich eines Tages auf die „Pille danach“ zurückgreifen und bin froh, dass ich es getan hatte… Auch die „Pille danach“ ist kein Smartie, allerdings ist die Wirkung überhaupt nicht mit normaler Pille vergleichbar – und ich persönlich hatte überhaupt keine Nebenwirkungen, obwohl sie theoretisch möglich sind.

Es ist erstaunlich,

wie viele Frauen selbstverständlich

mit der Pille verhüten,

beim Thema „Pille danach“ jedoch

Berührungsängste haben. 

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Pille danach – 6 Fakten

1.  Kondome sind in jedem Fall ein Muss!! Nur, wenn sie reißen, sollte man zur Pille danach greifen, auf keinen Fall auf Kondome verzichten, nur weil man die Pille Danach nehmen könnte.

2.  die Wirkungsweise der Pille Danach besteht darin, dass sie den Eisprung um bis zu 5 Tagen verschieben kann. Diese Zeitspanne können Spermien nämlich im weiblichen Genitaltrakt überleben. Somit bewirkt die Pille Danach, dass das Zusammentreffen von Spermien und einer befruchtungsfähigen Eizelle gar nicht erst stattfindet. Und somit ist die Pille Danach auch keine Abtreibungspille, denn die Schwangerschaft hat ja noch gar nicht stattgefunden.

3. Wenn der Eisprung bereits stattgefunden hat, kann die Pille Danach jedoch nicht mehr wirken. Auf eine eventuell bereits bestehende Schwangerschaft hat die Pille Danach keinen Einfluss. Wenn du so einen Fall vermutest, lass dich auf jeden Fall von deinem Frauenarzt beraten. 

4.  Mögliche Nebenwirkungen: da die Pille Danach ins Hormonsystem und andere Körpervorgänge eingreift, muss man wissen: es können Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Unterleibsschmerzen oder allgemeines Unwohlsein auftreten. Aufgrund des verzögerten Eisprungs kann sich die Periode um einige Tage nach vorne oder hinten verschieben. Im Gegensatz zur Antibabypille gibt es eine Pille Danach ohne erhöhtes Thromboserisiko.

5.   Bevor man ungewollt schwanger wird, sollte man auf jeden Fall zur Pille Danach greifen, denn die ungewollte Schwangerschaft hätte viel weitreichendere Konsequenzen, als die Auswirkungen der Pille es je haben können. In diesem Sinne trägt die Pille Danach zur Selbstbestimmung der Frau bei – du bestimmt frei über deinen Körper und dein Leben und ob du schwanger werden möchtest oder nicht. Ein weiteres Plus: sie ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. 

6. Wenn möglich, sollte man in so einem Fall trotzdem anschließend zum Arzt gehen, denn nach ungeschütztem Sex, zum Beispiel mit einem neuen Partner, kann nach Anzeichen für Infektionen gesucht werden.

WIE GENAU DIE „PILLE DANACH“ EINGENOMMEN WERDEN SOLL

UND ALLE WEITEREN INFOS FINDET IHR HIER!


*Dieser Beitrag wird im Rahmen einer Aufklärungskampagne für die Pille Danach unterstützt – www.pille-danach.de

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Outfit

outfit: mini kleid

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Vor mittlerweile zwei Wochen waren wir auf einem Festival.

Dort sind auch diese Bilder entstanden. Ehrlich gesagt, hatte ich gar keine große Lust, hinzufahren, aber als ich dann da war, hat mich das echt glücklich gemacht - und so geht es mir oft. Woher kommt denn diese nervige Trägheit? Wieso muss man sich so oft erst überwinden, irgendwas zu unternehmen, was man danach nicht missen möchte? Wieso muss man sich zu seinem eigenen Glück zwingen?

Allerwertesten hoch!!! Muss ich mir selbst immer wieder sagen.

Der Festival-Aufenthalt war einfach der Inbegriff des Sommers. Schwingendes Mini Kleid, Sonne, Freiheit, Unbeschwertheit, Zeit, Tanzen, Wasser, neue Leute... Was hast du heute vor? Nichts!! Die Zeit genießen. Man könnte ja da hingehen, etwas trinken, hier und da tanzen, dies und das anschauen... Die einzigen Fragen, die einen beschäftigten: gehe ich links oder rechts? Hole ich mir noch ein Cuba Libre oder bleibe ich erstmal sitzen, Füße in den See eingetaucht? Nichts müssen, alles können - plus mein Handyakku, das bereits am ersten Nachmittag den Geist aufgegeben hatte. Dazu habe ich feststellen dürfen, dass auch meine Powerbank wider Erwarten leer war. Erst der Schock, aber dann - unglaublich, aber wahr - das Handy hat mir tatsächlich nicht gefehlt! Es war einfach so entspannend, am Steg zu liegen und in den Himmel zu schauen...

Schön, dass ich das noch mitgenommen habe diesen Sommer.

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o ja:

für Zusammenhalt und Support. Auch und gerade in Kleinigkeiten.

oje:

ja, die krasse Hitze war mir irgendwann tatsächlich zuviel (hätte nie gedacht, dass ich das mal sage!) - aber auf die Kälte habe ich irgendwie auch keine Lust... Ich hoffe einfach mal, dass es bis November 25 Grad bleibt :)

entdeckt:

Hafermilch - dank Ramona! Bisher hatte ich nur Soja- und Mandelmilch probiert, aber ich finde, Hafermilch passt sehr gut zum Kaffee :)

nachgedacht:

Warum gibt es so viele Therapeuten wie noch nie? Haben wir so viele Probleme wie noch nie? Oder sind wir selbst so viele wie noch nie? Vielleicht aber auch verdrängen wir so viel wie noch nie? Früher haben Menschen grosse Kunstwerke geschrieben, in denen sie ihre traumatischen Erlebnisse verarbeitet haben. Aber wir haben verarbeiten verlernt, wir sind die „Generation Verdrängen“. Verdrängen ist das neue Glücklichsein. Es fragt sich nur: wie lange?

endlich geschafft:

einer der Millionen Punkte auf meiner "to see"-Liste war der Besuch der DDR Museums in der Kulturbrauerei. Dort geht es um den Alltag in der DDR. Ich weiß, es gab auch vereinzelte Menschen, denen es damals gut ging, aber wir haben es gar nicht mehr auf dem Schirm vor lauter "Ostalgie", wie schrecklich niedrig damals der Lebensstandard war (in sehr vielen Wohnungen hat es einfach mal von der Decke runtergeregnet, so dass man Eimer unterstellen musste - nur ein Beispiel!), und wie viele Menschen verfolgt und unterdrückt wurden, wenn sie dem System aus irgendwelchem irrsinnigen Grund nicht in den Kram gepasst haben. Ganz abgesehen davon, dass viele plötzlich von ihren Familien getrennt waren...

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dress: New Yorker (similar here)

shoes: Adidas

hat: H&M

bag: COS (old)

sunnies: Ace&Tate*


*pr sample/gift

photos: Vickie

editing: by me

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Lifestyle Shopping

shopping: Wunschliste im August

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Klar, ich habe schon alles.

Aber manchmal ändern sich Vorlieben und Präferenzen, und man sortiert nicht nur Teile aus, die Fehlkäufe waren, sondern auch welche, in denen man sich mal sehr wohl gefühlt hatte.

Und dann entsteht Platz für Neues.

Deswegen führe ich (schon wieder! :)) eine neue Reihe namens "Wunschliste" ein, in der ich euch einmal im Monat meine momentanen Favoriten vorstelle - die ich entweder schon besitze, oder noch anschmachte :)

Hier meine wichtigsten Tipps, um Fehlkäufe sicher zu vermeiden:

  • ich kaufe tatsächlich nur noch Teile, die passen oder aber Teile, wo ich ganz genau weiß, wie eine Schneiderin sie für mich ändern könnte. Kleidung, bei der ich denke, ich werde bestimmt nach einer Woche Diät reinpassen - oder Schuhe, die noch eingetragen werden müssen, lasse ich da!
  • Dinge, für die mir nicht gleich mindestens zwei Kombinationen aus meinem schon bestehenden Kleiderschrank einfallen, kommen auch nicht mit!
  • zugegeben: es kostet Überwindung, aber egal, wie schön ein Teil ist - wenn der Stoff unangenehm auf der Haut ist, wird es nicht gekauft. Ich weiß aus Erfahrung: solche Teile bleiben eh nur im Schrank hängen!

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