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thoughts: gibt es eine (blogger-)freundschaft ohne konkurrenz?

Die Antwort lautet:

wohl kaum. Vor allem unter Frauen nicht. Aber das ist nicht das ausschlaggebende.

Viel wichtiger ist, wie eine Freundschaft damit umgeht, was sie alles aushalten kann und mehr noch: was sie an menschlichen Unfertigkeiten und Unperfektheiten vielleicht sogar braucht, um daran zu wachsen. Sie darf nicht immer nur aus rosa-roten idealistischen Trostpflaster-Zuständen bestehen, denn auch das Leben ist bekanntlich auch kein Ponyhof! Eine echte Freundschaft wächst gerade an Widrigkeiten, die der Alltag so mit sich bringt. Jemand, der in einer Beziehung (und Freundschaft ist auch eine Beziehung!) stets d´accord mit dem Anderen auf Wolke 7 schwebt, mag in einem beneidenswerten Zustand verweilen, aber dieser wird wohl nicht von Dauer sein.

Denn bei Unstimmigkeiten, Lebenskathastrophen und unangenehmen Notfällen stellt sich leider erst heraus, ob eine Freundschaft ein Luftschloß oder eine Festung ist.

 

 

 

 

Seien wir mal ehrlich:

 

Gerade bei Bloggern ist Konkurrenz ja (leider!) ein ausgeprägtes Thema, bei Frauen untereinander sowieso, und leider muss man auch sagen, das gerade in Deutschland keiner gelernt hat, dem anderen etwas von Herzen zu gönnen. In Amerika herrscht das andere Extrem, da wird man für jeden Pups in den Himmel gelobt, was allerdings trotzdem sehr motivierend sein kann. Als ich vor Kurzem mit einer amerikanischen Firma wegen einer Kooperation telefoniert hatte, habe ich mir immer wieder anhören dürfen, wie toll sie meinen Blog finden und wie glücklich sie sind, mit mir arbeiten zu dürfen. Ich wusste, dass das übertrieben ausgedrückt und auch eine Masche war, aber trotzdem war das eine sehr schöne und beglückende Erfahrung, nach dem ganzen frustrierten und verängstigten Gemotze, was so einige Firmen in Deutschland von sich geben. Soviel dazu.

Aber nicht nur von Firmen kommen oft negative Vibes: auch die meisten Blogger lästern für ihr Leben gern und finden besonderen Gefallen daran, kein gutes Haar an anderen zu lassen. Wie war das nochmal mit respektvollem miteinander? Am anderen seine Stärken schätzen? Sich mit ihm mitfreuen? Gerade die Vielfalt als Bereicherung sehen und nicht als einen Angriff auf sein Status Quo?

Jeder gegen jeden

Gerade in unserer Gesellschaft, wo jeder gegen jeden ist, ist es schön, sich in einer Freundschaft aufgehoben zu wissen. Ich kann behaupten, dass Diana und ich uns in Situationen, wo es darauf ankommt, nicht hängen lassen würden. Das ist keine Theorie - denn ich durfte das auch schon erleben - und bin dankbar dafür. Für mich zeigt sich der Charakter eines Menschen auch besonders in seiner Art zu streiten. Das Coole an Diana ist (wir sind uns in dieser Hinsicht wohl ziemlich ähnlich) - sie kann, genauso wie ich, ehrlich zu sich selber sein - und das ist in einem Streit die beste Voraussetzung, um ihn zu klären. Sich nicht gleich angegriffen zu fühlen, sondern versuchen, nachzuvollziehen, wie der Andere sich fühlt und was ihn stört, ohne das sofort als Unsinn abzutun, nur weil das mit seiner eigenen Meinung nicht übereinstimmt.

Konkurrenz? Ja!! Aber eine, der man den Erfolg gönnt

Es gibt zig Blogposts über Bloggerfreunschaft, und jetzt alle im Chor: "Ist Freunschaft unter Bloggern möglich? YEAH logo, easy!" - klar, eine ehrliche Einschätzung würde ja auch ach den so locker flockig wirkenden Lifestyle der Blogger zu sehr in die Realität ziehen. Und die Realität sieht so aus: Blogger-Freundinnen sind immer noch Konkurrentinnen, denn sie haben gleiche (oder zumindest ähnliche) Ambitionen auf Erfolg und werden ständig verglichen - von anderen Bloggern, von PR-Agenturen und so fort. Aber diese Konkurrentinnen haben die große Chance, immer wieder zu lernen, zueinander zu stehen. Sie haben die Chance, einander zu unterstützen, zu ergänzen und gegenseitig zu inspirieren. Sie haben die Chance, zu erleben, dass Freundschaft (und somit "real life") letztendlich wichtiger ist, als eine Karriere, die zudem auf unberechenbaren und sich stetig verändernden Social Media basiert.

photos: Kaj

Allgemein Outfit

outfit: pinstriped co-ord

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Manchmal finden einen unverhofft Dinge, die man selber schon aufgegeben hatte, zu finden. So geschehen mit diesem Nadelstreifen-Ensemble. Danke an More&More dafür! Sowas Geniales hätte ich von der Marke übrigens ehrlich gesagt am wenigsten erwartet… Aber die machen sich! Oohhh! Das Muster! Der Schnitt! Der Stoff!

Zu meinem Glück besitze ich sogar noch einen passenden Blazer zu dieser Culotte – ich LIEBE Co-Ords! – und zeige euch auch bald ein Outfit damit. Ich liebe Nadelstreifen, hatte aber bis eben jetzt kein Glück bei der Suche danach – denn die allermeisten Kleidungsstücke mit dem Muster sind nunmal spießig, und spießig ist keine Option für mich, hihi :D

Jedenfalls zeige ich euch heute zwei Möglichkeiten, dieses Ensemble zu tragen. Beide Outfits habe ich mit einem neuen Lieblings-Accessoire von mir kombiniert – dem Carre-Tuch! Einmal als Armband ums Handgelenk gewickelt, das andere Mal klassisch um den Hals getragen.

Außerdem habe ich bei der ersten Variante dieses Outfits das Oberteil geknotet, so dass es zu einem Crop-Top wurde (gerafft und mit einem dünnen Gummi festgehalten) – bei der zweiten Variante ließ ich das Oberteil so, wie es war.

Welche Variante mögt ihr lieber??

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[dlitem heading=“o ja:“]seit meiner Fussverletzung bin ich wenig beweglich – aber nur rein physisch! Ich springe im ganzen Internet herum, klicke mich wie wild geworden durch alle Links, die mir in den Weg kommen, haha. Durchaus inspirierend!! [/dlitem]
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Und hier ist Look nr. 2!

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blouse & culotte: More&More*

sandals: Birkenstock

bag: Zara (sold out, similar here or here)

tuch: Gina Tricot (similar)

location: Kultfabrik München

photographer: Diana

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