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travel: Thailand 2 – Outfit

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Bangkok –

wenn ich die Stadt mit drei Worten beschreiben müsste – würde ich sagen: „Laut, bunt, stinkend“. Mit fünf Worten – „Laut, bunt, stinkend, turbulent, heiß“.  Mit sieben – „Laut, bunt, stinkend, turbulent, heiß, chaotisch, vielfältig“.

Nicht zu vergessen – ich war nur 3 Tage dort, und die ganzen Adjektive sind nur mein erster Eindruck, denn mir ist klar, dass man die Stadt und vor allem ihre Leute erst richtig kennenlernen kann, wenn man in ihr eine zeitlang lebt.

Trotz der Tatsache, dass ich die Hitze in Thailand allgemein viel viel besser vertrage, als erwartet, war es in Bangkok heiß. Sehr heiß! Durch die Temperaturen trafen mich die Abgase mit voller Wucht und wo die Abgase nachließen, traten die Müllberge auf den Straßen geruchstechnisch sofort an ihre Stelle und ließen mich buchstäblich nach Luft schnappen. 

Abgesehen davon, war der Lärmpegel in den vollen Straßen richtig hoch – immerzu hupt und fährt es los um einen herum. Gerade deswegen war es richtig schön und verwunderlich, dass ich, nachts vor dem Schlafengehen am Balkon unseres 29. Stockwerks sitzend, das Zirpen der Grillen noch lauter wahrnehmen konnte, als die Geräusche der langsam ruhiger werdenden Stadt.

In diesen Bildern möchte ich euch nun nicht nur mein Outfit zeigen, sondern auch meinen persönlichen Eindruck und die Stimmung dieser abgefahrenen Metropole vermitteln.

Ich hoffe, das ist mir gelungen!


Aber mal sehen – ich denke, ich werde noch einen weiteren Post über Bangkok machen – über das meditative, ruhige, ANDERE Bangkok. Wir waren in einer Tempelanlage und haben eine Boot-Tour gemacht – da sind auch ganz andere Eindrücke und Bilder entstanden :)

Thailand Diary

(Teil 1 HIER)

Tag 4

Nach 3 Tagen Dorf-Aufenthalt buchten wir uns ein Air BnB Apartment in Bangkok. Auf der Busfahrt dorthin sah ich einen Mönch, der barfuss die Highway langgelaufen ist – und in Bangkok lief dann ein Eichhörnchen die Stromkabel entlang.
Am Busbahnhof in Bangkok angekommen, haben wir ein Taxi gebraucht, und mussten uns dafür ewig anstellen. Dann kam ein Typ auf uns zu, der uns für 700 Baht in die Stadt fahren wollte. Gottseidank haben wir gerafft, dass es ein Abzocker war – denn das normale Taxi kostete uns später nur 140 Baht, was umgerechnet ca 4€ sind!
Unser Air BnB Apartment befand sich im 29. Stock – die Aussicht war einfach nur atemberaubend! 

Am Abend haben wir uns dann eine Thai Massage gegönnt – und die Masseurin ist tatsächlich auf mir und meinen Muskeln hin und hergelaufen ^^:D

Tag 5

Der Tag bestand aus Eiskaffee trinken, Papaya Salat essen, Shoppen und Shooten (meine Kamera war super langsam – wohl wegen der extremen Hitze). Am Abend haben wir uns Nägel machen lassen – was leider ein Reinfall ohnegleichen war. Die Mädels waren zwar super lieb, aber haben uns die Nägel so verhunzt, wie ich das noch nicht erlebt habe! Vier dickste Schichten mit 58769847352345 Patzern… Hat echt so ausgesehen, wie wenn sich ein 5jähriges Mädchen die Nägel lackiert hätte…
Am Abend sind wir zufällig in ein Indisch-Arabisches Viertel reingelaufen, auf dem Weg sahen wir eine glotzende Menschenmenge – es gab nämlich (mal wieder) einen Motorrad-Unfall, und Diana erspähte sogar einen abgetrennten Fuß auf der Straße (Gott sei Dank habe ich es nicht gesehen)… Im indischen Viertel war es wahnsinnig eng, aber es gab Trauben so gross wie Erdbeeren, frisches Kokoswasser und jede Menge krasser Billigst-Designerkopien.  
Später wollten wir zum Nachtmarkt Klongh San fahren – aber erstaunlicherweise haben sich alle Taxifahrer, die wir gestoppt hatten, sich geweigert, uns hin zu bringen – warum, ist mir bis heute ein Rätsel…

Mittlerweile befinden wir uns in Hua Hin am Meer und lassen hier den Urlaub ruhig ausklingen!

Fortsetzung folgt

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blouse: Romwe |  pants: market in Bangkok (similar)  |  bag: Tosca Blu*

* gift or sample

photos: Diana

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thoughts Unterwegs

von Träumen, Sehnsucht und Berlin

Die Sehnsucht des Menschen nach einem Ort,

der auf der Erde gar nicht existiert, könnte der Beweis dafür sein, dass die Menschheit in Wirklichkeit von Außerirdischen abstammt...  An diesem imaginären Ort wird man angenommen, wertgeschätzt und geliebt, so wie man ist. Dort muss sich keiner positionieren, niemand muss jemandem etwas beweisen oder vormachen. Dort muss man seinen Standpunkt nicht verteidigen, seine Werte nicht rechtfertigen. Man muss nicht irgendeiner, von wem auch immer festgelegten Norm entsprechen - weder optisch, noch innerlich. Man kann dort einfach SEIN.

Je älter ich wurde,

desto krasser mutierte ich von dem naivsten Wesen weit und breit zu einer abgeklärten Sarkastikerin. Mein Blick auf das Leben und die Menschen wurde immer kritischer. Erst hat mir meine eigene Abgeklärtheit unheimlich imponiert. "Ach, was bin ich für ein Realist, ich gehe durchs Leben und weiß, was mich erwartet, ach wie weit bin ich doch den ganzen gutgläubigen Blauäugigen unter uns voraus!", dachte ich. Jedoch merke ich langsam, dass mir diese Abgeklärtheit zwar für Vieles die Augen öffnete und ich dadurch sehr viel lernen konnte, aber zufriedener geworden bin ich nicht. Ja, vielleicht habe ich ein paar grobe Pech-Fälle vermeiden können oder ein paar Euro mehr verdienen können. Aber gehe ich vertrauensvoll und zuversichtlich durch das Leben? Bin ich entspannt oder gar glücklich? 

Es wird wieder Zeit für etwas Unvernunft.

Die Erfahrung und das Wissen sollen dem Herzen wieder mehr Platz machen. Ich habe wieder Lust, etwas zu verklären, auch wenn ich weiß, dass es auf dieser Erde keinen perfekten Ort oder Menschen gibt. Der Realist in mir muss sich auch mal Auszeiten gönnen, er muss sich ab und an fallen lassen und sich einem Traum hingeben können, sonst wird er müde. Lebens-müde!

Die Sehnsucht und das Träumen sind wichtige Nahrungsmittel für unsere Seelen. Aber sie sollen nicht zu einer Flucht von der Wirklichkeit führen, ganz im Gegenteil. Sie sollen uns für die Wirklichkeit stärken.

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Eins meiner Traum-Gegenstände ist zum Beispiel Berlin, ein Ort, auf den ich meine Sehnsucht nach Akzeptanz und nach Neuanfang projiziere.

Was bedeutet Berlin für mich?

Berlin bedeutet Vickie. Berlin bedeutet Freunde. Berlin bedeutet Fashion Week. Berlin bedeutet Anonymität. Berlin bedeutet: unproblematisch als Vegetarier leckerstes Essen finden oder Flohmärkte, wie es sie in München nicht mehr gibt.

Ob Berlin hip, hop oder hup ist - ist mir schnuppe. Ich finde es sogar nervig, dass mir jeder, dem ich erzähle, ich würde gerne nach Berlin gehen, erwidert "Oh, ALLE wollen nach Berlin gehen". Ich bin aber nicht alle. Ich bin ich und ich habe viele schöne Erfahrungen in Berlin machen dürfen. So schön München auch ist, hier färbt die Enge der Stadt wohl auf einige menschliche Horizonte ab. 

Wie dem auch sei -

ich gehe erstmal wieder Träumen lernen. Vielleicht zieht die Realität dann nach.

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