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thoughts: meine Hassliebe zur Mode

Mitten in der gerade vergangenen Fashion Week erlebte ich eine Art von Rausch, die mich wirklich erschrocken hat. Ironischerweise hatte dieser Rausch mit den Modeschauen (auf den ersten Blick) nichts zu tun. Es war so:

Mitten in der Modewoche hatten Diana und ich etwas Zeit zwischen zwei Shows und gingen nichtsahnend die Strasse lang, als wir ein Store mit der Aufschrift "Sale" erspähten. "Lass kurz reingehen", meinte sie. Schon waren wir drin. Innerhalb von wenigen Sekunden haben wir beide unsere Objekte der Begierde gefunden - oder, wie die Modeverrückten in einer Art Selbstlegitimierung zu sagen pflegen, SIE haben uns gefunden: die 2 kleine süße Box-Clutches. Eine für Diana, eine für mich. Der Rausch setzte ein. Während wir lachten, gestikulierten, und mit der Verkäuferin laut in einem Mix aus Englisch und Deutsch über den Designer der Taschen, das Shoppen und die Mode diskutierten, hingen wir uns die Taschen um. Uns im großen, glänzenden Spiegel betrachtend, sahen wir uns schon damit gutgelaunt die Straßen flanieren und von den Streetstyle-Photographen umringt werden. Als ich mich nach dem Preis der Tasche erkundigte, war der Rausch nicht etwa zu Ende, im Gegenteil - er verstärkte sich. Der Preis war zwar human genug, um den Spontankauf zu verkraften, aber gleichzeitig unvernünftig genug, um einen kleinen, hübschen Adrenalin-Stoß auszulösen. Die Gruppendynamik tat ihr Übriges: zwischen überdrehten Snapchat-Videos von uns, dem Charme des Filial-Chefs und vergnügtem Lachen gingen die Clutches über den Kassentisch.

Wie sagte die weise Modejournalistin Clairette

Mode ist wie Feierngehen: im Rausch der Nacht, des Alkohols, der Musik und der flirtiven Atmosphäre empfindet man ein Gefühl elektrisierender Lebendigkeit. Nichts kann einen aufhalten, man ist stark, cool und unglaublich sexy.

Und dann wacht man am nächsten Tag mit hämmernden Kopf auf und fragt sich: Wozu das alles?

 

Ich habe mir zwar am nächsten Tag nicht die Frage gestellt, wozu das alles war - denn die Tasche gefiel mir auch noch am nächsten Morgen und tut es immer noch - aber dennoch erschrak ich, als ich mich an das Gefühl im Store erinnerte - denn es war wie ein Kontrollverlust, wie etwas, was einen überkommt. 

Mode ist meine große Hass-Liebe.

Warum Hass?

Unsere Liebe zur Mode ist nicht selbstlos. Wir lieben nicht nur schöne Kleidung, tolle Stoffe, innovative Schnitte und Einfälle der Designer, sondern lassen uns leiten von dem Drang nach Selbstoptimierung, der Sehnsucht nach Anerkennung und auch nach eigener Selbstakzeptanz. Kaufen, um dazuzugehören - kaufen, um sich besser zu fühlen - kaufen, um sich zu belohnen... Aber außer der psychologischen Wirkung des Konsums und der Modetrends auf uns fällt auch die Modeindustrie selbst meist sehr negativ auf - und hier entsteht schon der "Hass"-Teil der Hassliebe. Denn wir alle wissen mittlerweile, was hinter den Kulissen alles schief läuft. Und diejenigen von uns, die in der Mode arbeiten, wissen noch viel mehr davon. Und damit meine ich nicht nur das grausame Modelbusiness, die Gier und den Druck in den großen Modehäusern und auch großen Modeketten, sondern auch die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Kleidung, die überzogenen Schönheitsideale, die willenlosen und von der Werbung und PR manipulierten Konsumenten, die fehlende Nachhaltigkeit.

Ich hasse die Tatsache, dass es so viele Modemenschen gibt, die sich völlig unbegründet für ach so exklusiv und für den Nabel der Welt halten.

Ich hasse die Tatsache, dass es so viele hohle Modeblogger gibt, die nichts hinterfragen und allein beim Namen [hier bitte den Namen irgendeines großen Modehauses einsetzen] sich schon willen- und kritiklos allem hingeben, nur weil es sie zum vermeintlichen Erfolg zu führen verspricht.

Ich hasse die Industrie dafür, dass sie ein in Stein gemeißeltes Schönheitsideal aufgebaut hat. Das hat so unendlich viel Leid verursacht und tut es auch weiterhin! Wegen diesem uns aufgezwungenen Konstrukt gilt jeder, der ihm nicht entspricht, als etwas weniger Wertvolles, und was fast noch schlimmer ist: empfindet sich auch selbst oft als "nicht ausreichend".

Wie kann man eigentlich diese Welt trotzdem lieben?

Ich muss manchmal an diese herzzerreißende Szene aus "Der Himmel kennt keine Günstlinge" von Erich Maria Remarque denken. Die Tuberkulose-Kranke Lilian, die aus ihrem Krankenhaus ausbricht und die letzten Monate ihres Lebens in der Freiheit verbringt. Sie nimmt ein sündhaft teures, wunderschönes Kleid mit, sie hängt es vors Fenster, so dass das Licht durchscheinen kann und betrachtet es vom Bett aus. Das Kleid ist ihre Freundin, ihre Begleitung, ihr flüchtiger Trost, ihre letzte Lebensfreude.

Auch wenn es sehr schwer ist, die Grenze zwischen echtem Gefühl und künstlichen Begehrlichkeiten, zwischen Kunst und Fake oder zwischen echter Provokation und bloßer PR zu ziehen (siehe Vetements) - mit der Liebe zur Mode verhält es sich so, wie mit jeder Liebesbeziehung. Man liebt nicht nur "wegen", sondern auch "trotz". Ich hoffe auf Kunst. Ich hoffe auf echte Provokation. Ich liebe die Momente des Glücks, und die sind nicht immer gekauft. Hier auf der Fashion Week hatte ich bei einer Show Tränen in den Augen - von bloßem Zusehen, das nichts mit Konsum zu tun hatte. Ich bin Modebloggerin - und auch ich trage zum europäischen Konsumuniversum bei. Ich versuche, mich bewusst mit dem Thema auseinanderzusetzen, aber bei aller Kritik - ich werde der Mode treu bleiben. 

Denn ich weiß: in dieser Welt des Scheins gibt es auch echte Momente. Und um die geht es mir.

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Outfit Unterwegs

mbfwb #3: three looks

Die Fashion Week dreht sich eigentlich um neue Kollektionen der Designer – setzt die ganze bloggende Meute aber nervigerweise unter Druck, gut und besonders gut auszusehen. Auch ich verfiel dem Drang der Eitelkeit und versuchte, meine Outfits zu planen, bin aber kläglich gescheitert, nachdem meine Wohnung aussah wie Zara während des Sales – überall Kleiderhaufen und Schuhberge. Der einzige Ausweg aus dieser Misere war, aufzugeben und einfach alles, was man mag und worin man sich wohlfühlt, in der Koffer zu schmeißen und zu hoffen, dass es schon irgendwie zusammenpassen wird aber auch, dass der Koffer zugeht! So habe ich es gehandhabt, um in Berlin festzustellen, dass sich aus den mitreisenden Klamotten für die vier Tage genau drei Outfits zusammenstellen lassen – ohne Wiederholungen, wohlgemerkt. Denn dank einer Macke von mir, nie dasselbe Kleidungsstück zwei Tage hintereinander zu tragen, kamen Wiederholungen nicht in Frage. Fail! Also musste die Macke verdrängt werden, da ich nunmal bei diesen Temperaturen nicht nackt gehen konnte. Deswegen seht ihr hier nur drei Outfits, die Wiederholung lassen wir aus.

Das erste Outfit gefällt mir sehr gut – die Kombi aus meinem geliebten Mantel und meiner nicht minder geliebten Nadelstreifen ist aber zugegebenermaßen nicht wirklich warm, sondern eher was für den Herbst.

Das zweite Outfit gefällt mir auch, ist aber, was die Wärme angeht, oben hui, unten pfui. Ich stehe ja total auf zerrissene Jeans, und das hier ist ein besonders cooles Exemplar (vor allem, weil es bei meinen 164 cm echt schwierig ist, Jeans zu finden, an denen die Risse sich genau an den Knien befinden. Bei mir hängen die Risse meist unter den Knien ^^), aber die Bein-Ventilation wäre wohl im Sommer angenehmer, hehe.

Und das dritte Outift war ein Kompromiss. Es war warm – aber richtig styish finde ich es nicht. Ihr??

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Und hier geht es zu den anderen Posts über die Berlin Fashion Week Januar 2016:

Bericht – Shows
Bericht – Events

 

LOOK 1

GET THE LOOK

 

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photos: Vickie <3

LOOK 2

Kommentar von P.: „Bist du hingefallen?“- Ich: „Häää?? Nein, warum?“ – P.: „Na, da sind Löcher an den Knien, hihi“.

Typisch Männer :D Ich kenne eine Geschichte, wo sich einer eine sauteure Designerjeans, die wunderschön „kaputt“ war, zugelegt hat, mit ganz durchdachten Löchern, wenn man das so sagen darf. Dann fand seine Oma diese Jeans und – Trommelwirbel – hat sie tatsächlich geflickt. Stellt euch vor, wie grün und blau sich der stolze Jeansbesitzer geärgert hat! Arme Oma, sie hat es doch nur gut gemeint. Wie soll es die Kriegsgeneration auch verstehen, dass wir absichtlich kaputtgemachte Kleidung tragen?

Ok, zurück zum Thema – die Jacke sah ich vor dem Fashionweek-Zelt ganze zweimal. Grr. So ist es bei Zara-Sachen, nix mit Individualität! Ich hätte ja viel lieber das Orignal von Acne, aber ob ich sie mir noch in diesem Leben leisten können werde, ist sehr, sehr fraglich :D

 

GET THE LOOK:

jacket: Zara (sold out, similar or this one)

blouse: Zara (old, similar here)

jeans: H&M (sold out, similar)

bag: Furla (other nice color here)

boots: Zara (similar)

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photos: Patrick <3

 

LOOK 3

Dieses Outfit hier war das Resultat des saukalten Wetters und meines weiter oben erwähnten komischen Pack-Verhaltens – ich habe tatsächlich zu wenig mitgenommen!! Also habe ich mir im Vorbeigehen bei Bershka ein Strickkleid für 10 Euro im Sale gekauft (Hauptsache, warm!!) und zog meinen schwarzen Rollkragenpulli drunter und meine Kunstpelz-Jacke drüber, und trotzdem habe ich gebibbert.

Besonders fashionable finde ich den Look echt nicht, aber irgendwie war mir das am letzten Fahsionweek-Tag schon egal. Lag wohl daran, dass der für Trends verantwortliche Gehirnteil  abgefroren war…

 

GET THE LOOK:

fake fur coat: Zara (sold out, similar)

knit dress: Bershka (sold out, similar)

bag: Furla (other nice color here)

boots: Limelight (similar)

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photos: Andy

 

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Lifestyle Unterwegs

mbfwb #2: events

Gerade für Blogger besteht die Fashion Week nicht nur aus Fashion Shows, sondern auch aus spannenden Events. Ok, spannend ist so eine Sache - aber man kann es ja auch als Event-Veranstalter genauso weig allen recht machen, wie als Blogger oder als sonst jemand.

In dieser Woche war ich (zum ersten Mal) auf der Panorama Messe, (nicht zum ersten Mal) in der Hashmag Blogger Lounge und im Disney Fashion Open House. Das Fashion Blogger Café habe ich diesmal ausgelassen, weil ich mit dem neuen Konzept durchaus nicht einverstanden bin - früher war je gerade das der Sinn des Cafés, dass alle Blogger sich auf einem Haufen treffen und netzwerken konnten. Dieses Mal wurden die Blogger nach Reichweite aufgeteilt und an drei verschiedenen Tagen getrennt voneinander empfangen. Das fühlt sich wie Verrat und Abschieben von denjenigen an, die dem Fashion Blogger Cafe erst einmal halfen, so weit zu kommen, wie es jetzt ist. Jetzt, wo man nicht mehr auf uns angewiesen ist, lässt man uns das auch spüren, was ich eher semi-schön finde.

Aber darum soll es hier nicht gehen. Legen wir also los!

1. Panorama Messe

Leider war ich nur zu einem "Blitz"-Besuch da - ich dachte, die Messe hat länger auf, aber um 18 Uhr war alles komplett vorbei. In einer Stunde schaffte ich ca 5 Stände - und es gab NEUN HALLEN, nach Themenbereichen wie "Modern Woman", "Casual Classics" oder auch "Shoes&Accessories" sortiert. Außerdem gab es einen riesigen Street Food Market! Nächstes Mal weiß ich bescheid und komme für mindestens einen kompletten Tag.

Allerdings muss ich sagen - noch nirgendwo bei meinen Berlin-Besuchen traf ich auf so viele unfreundliche Menschen. Gleich am Eingang traf ich zufällig eine Dame, die ich aus München kannte, als es hieß: "Ohh, Esra, hallo! Was machst DU denn hier? Äh ich meine, äh, blöde Frage".

Stimmt, blöde Frage!

Auch an verschiedenen Ständen hatte ich oft das Gefühl, dass ich gar nicht erwünscht war. HALLO? Steht ihr auf einer Messe, damit euch keiner sieht? Diese Logik verstehe ich nicht.

Nichtsdestotrotz hier meine Favoriten: die blaue Hose und das Shirt mit Punkten ist von Noer Denmark, die beiden Taschen von Glamorous.

Das Coole an Messen ist für Blogger, dass man die Sachen in "echt" begutachten und schnell Kontakte für eventuelle Kooperatiolnen knüpfen kann. Außerdem mag ich die "Win-Win"-Stimmung dort sehr gern - und es ist spannend, die Einkaufspreise zu sehen. Als "normaler" Konsument macht man sich üblicherweise keine Gedanken darüber, was die Sachen eigentlich im Einkauf kosten :)

2. Hashmag Blogger Lounge

Foto: links - Sarah, rechts - Vickie <3

Ich hatte das Hashmag Event noch vom Sommer in allerbester Erinnerung.

Leider konnte dieses Mal da nicht ranreichen. Es war natürlich trotzdem sehr nett, da die Organisatoren und auch die meisten Blogger nett waren, aber die Organisation selbst könnte besser sein. Vor allem von dem Essen war ich enttäuscht - wie bitte, Fertiggerichte, die in Plastikschalen in die Mikrowelle geschoben werden und dann sogar in der Plastikschale gereicht werden??? Und das im Zeitalter von PR-Agenturen, die sich für den kleinsten Pressday richtig ins Zeug legen und nicht nur frisch zubereitetes Essen anbieten, sondern es auch noch optisch so gestalten, dass man es als auch Blogger gerne fotografiert! Wirklich, wer will auf meinem Instagram Account asiatische Nudeln (die es übrigens nicht mal vegetarisch gab!!) in einer Plastikverpackung sehen??

Außerdem haben wir am Ausgang keine Goodiebags bekommen, obwohl noch einige Taschen direkt vor unserer Nase  standen - was natürlich überhaupt nicht wild wäre, wenn die Veranstalter nicht bei der EInladung groß damit werben würden, was es für tolle Goddiebags gibt. Seltsam!

Allerdings gab es auch ein absolutes Highlight - man konnte bei Clockhouse ein Daumenkino erstellen lassen!! Tolle Idee :)

3. Disney Fashion Open House

Disney Fashion Open House ist was fürs Herz und für das Kind in uns. Es macht einfach Spaß, weil es dort eher einer Entdeckungsreise als einem Showroom gleicht :)

Alle Brands, die eine Disney-inspirierte Kollektion auf den Markt bringen, werden dort gezeigt. Diesmal dabei: Essentiel, Star Wars-Edition von Adidas, Marc Jacobs, wahnsinnig coole und abgefahrene Schuhe von Irregular Choice, Alvarno, Markus Lupfer, Vans und der berühmte Star-Wars-Schmuck von Malaika Raiss.

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Lifestyle Unterwegs

mbfwb #1 : runway shows

Die #Fashionweek ist gerade mal vorbei, und schon präsentiere ich euch einen Bericht. Dieses Mal habe ich mich entschieden, dabei anders vorzugehen. Statt die Fashion Week in Tage aufzuteilen, schreibe ich erst über die Mode, die ich gesehen habe, dann im Teil 2 über die Events und im Teil 3 werde ich mir alles vom Herzen reden, was mich als Bloggerin und auch persönlich während der Fashion Week besonders aufgeregt, fasziniert oder überhaupt beschäftigt hat. Im Teil 4 seht ihr dann meine Looks, die ich getragen habe. Omg, es war einfach sooo krass kalt!!! Aber egal – los gehts!

 

1. Sportalm Kitzbühel

Sportalm ist ein Unternehmen, das hauptsächlich Trachten und Skimode produziert, und zwar in der Nähe von Kitzbühel und in Bulgarien, was zwar teurer ist, als in China zu produzieren, aber zur Philosophie des Unternehmens gehört. Sogar das Sportalmmagazin wird klimaneutral hergestellt, d. h. pro Magazin werden 24 Bäume gepflanzt.

Allerdings hat die Kollektion eben eher nach einem Unternehmen, als nach Fashion ausgesehen. Trotz schöner Stoffe und guter Verarbeitung hat Innovation im Design, sowie Internationalität und Trends gänzlich gefehlt, die Stylings der Outfits waren nicht stimmig (vor allem die Schuhwahl), die Choreographie und Posen der Models waren anscheinend nicht genau abgesprochen. Echtpelz und das kleine leidende Baby auf dem Arm eines Models fand ich überflüssig, und auch die Organisation funktionierte leider nur mangelhaft: lange Schlangen am Einlass selbst bei vorhandenen Eintrittskarten, Ausfälle bei der Musik und Licht… Da konnte es auch der musikalische Live Act nicht wirklich retten. Schade!

sportalm-mbfwb

Fazit:

ich fände es konsequenter und stimmiger für das Label, sich auf sportliche Linie zu konzentrieren. Die Kollektion ist für den Laufsteg meiner Meinung eher weniger geeignet…

 

2. Rebekka Ruetz

 

Rebekka Ruetz (die Aussprache „Rütz“ ist übrigens falsch, habe ich gelernt) stammt aus Tirol.

Genau dieses war auch das Thema ihrer neuen Kollektion, die mit einem rührenden Kurzfilm voller Heimatliebe begann.

Was ich gesehen habe, hat meinen Geschmack auch eindeutig mehr getroffen, als die Sommerkollektion. Die Farben waren ruhiger, schwarz, grau und gemustert wie Gebirgsgestein, hellblau wie der Tiroler Himmel. Die sehr femininen Schnitte und die breiten Taillengürtel blieben.

Ich mochte die Jacken mit Schößchen am liebsten, und war wirklich hingerissen von den wunderschönen romantischen Flechtfrisuren. Die Models mit ihren Hüten sahen aus, wie einem Roman des 18. Jahrhunderts entsprungen, romantisch traditionell, um das mal so zu benennen. Hach!




3. Lavera fashion show

Die Naturkosmetik-Marke Lavera kennen wohl alle – schön, dass sie auch bei der Mode mitmischt – nämlich als Veranstalter des Lavera Showfloors, einer Art Messe, Pop-up-Stores und Modeschauen.

Ein echt cooles Event mit spannender Mode, und das alles mit einer vernünftigen und zukunftsorientierten Philosophie! Endlich steht nicht nur das Design im Fokus, sondern auch die Nachhaltigkeit. Die Menscheit sollte die Tatsache, dass sie mit ihrem unverantwortlichen Handeln am eigenen Ast sägt, langsam ernster nehmen!

Immer schneller, immer neuer, immer etwas, was man noch nicht gesehen hat  – Seenbefore, die erste deutsche Online Boutique für 2nd Hand Designer Mode, hält dagegen. Auch das, was schon gesehen wurde, ist schön – weil jedes Kleidungsstück eine Geschichte erzählt und den bewussten Umgang mit Konsum fördert.

Die Runway-Looks wurden von der Stylistin Julia Weller dementsprechend aus einzelnen Vintagestücken verschiedener Designer zusammengestellt, ein einzigartges Konzept, finde ich.




4. Lavera green fashion award

 

Schon zum zweiten Mal gibt es diesen Award, mit dem Lavera junge Newcomer-Designer fördert, die sich der nachhaltigen Herstellung verpflichtet haben.

Dieses Jahr waren Paul Iby mit Johanna Winklhofer, Juliane Kaatzsch und Laura Struthoff die Finalisten. Den ersten Platz gewann Paul und Johanna, sie waren auch meine Favoriten. Experimentelle Mode mit ironischem Touch und eine sehr interessant gestaltete, überraschende und majestätisch wirkende Show – ein Model wurde zum Beispiel von zwei männlichen Models, die obenrum nur mit riesigen Halsketten bekleidet waren, auf einer Barre über den Laufsteg getragen!

Die Moderation übernahm Johanna Klum, die Preisträger wurden von der mittlerweile in die Jahre gekommenen, aber immer noch süß wirkenden Yvonne Catterfeld verkündet.





5. Maisonnoée

Maisonnoée debüttierte auf der diesjährigen Fashion Week, die Designerin Sophie Böhmert hat das Label 2013 gegründet. Die Kollektion war komplett ein- oder zweifarbig gehalten und zeigte schlichte, aber kraftvoll wirkende klare Schnitte.

Besonders auffällig fand ich die vielen Leder-Stücke, gerade das Maxi-Lederkleid war unglaublich wirkungsvoll.

Der Aufbau der Show war echt gut durchdacht, sie begann mit Gänsehaut, verursacht durch die 3 Musiker von der Palastband. Ich saß direkt vor ihnen und hätte sie also nicht nur hören, sondern auch gut beobachten können, wäre ich nicht mit dem Fotografieren beschäftigt :) Anfangs sah man Stücke in schwarz-rot, nach und nach wurden navy und dunkelgrün eingeführt, aber mehr als zwei Farben kamen in den Outfits nie vor.

Insgesamt war das eine wirklich sehr edel wirkende Kollektion mit einigen Lieblingsstücken, die ich euch hier zeige!


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Lifestyle Unterwegs

10 tips for fashion week survival

Im Nachhinein schlau sein nützt zwar für später was, aber nicht für den Moment. Als ich zum ersten Mal auf der Fashion Week in Berlin war, hätten mir ein paar kleine, aber nützliche Tipps von Insidern nicht unbedingt geschadet.

Erfahrene Blogger können mich gerne belächeln, aber damals, vor einem Jahr, bin ich fast durchgedreht vor (freudiger) Aufregung. Zu den Zeitpunkt kannte ich ja auch kaum jemanden in der Hauptstadt, mittlerweile freue ich mich nicht mehr „nur“ auf die Shows und Streetstyles, sondern auch auf meine liebgewonnenen Freunde aus ganz Deutschland.

Fashion Week macht also sehr viel Spaß und ist eine mega Inspirationsquelle – bedeutet allerdings auch viel Arbeit und Disziplin, sowie vorher als auch im Nachhinein. Bei der Vorbereitung heißt es – Überblick verschaffen, Mails bewältigen, einen Zeitplan machen und Outfits zurechtüberlegen.

Deswegen habe ich euch hier ein paar kleine Tipps zusammengestellt!

Und nicht vergessen:

die Tipps entspringen allesamt meinem persönlichen Erfahrungsschatz.

Kann sein, dass andere Blogger ganz andere Erfahrungen gemacht haben!

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1.         Nachdem ich einmal mit dem Koffer und Laptoptasche hinflog und mit dem Koffer, Laptoptasche, Rucksack und 2 Taschen zurückkam, kann ich sagen – lasst lieber zuviel, als zuwenig Platz in eurem Koffer! Denn auf dem Weg zurück hat man mehr Gepäck, als auf dem Hinweg. Einerseits wegen der Goodies (es sei denn, man verschenkt sie alle schon vor Ort), andererseits schafft man es vielleicht mal zum Shoppen, falls man nach der Fashion Week nicht sofort abreist ;)

2.       Apropos Goodies – nicht vergessen: alle Flüssigkeiten ab 100 ml dürfen nicht ins Handgepäck. Seit ich fast alle Kosmetik-Goodies mangels Flug-Erfahrung am Flughafen stehen lassen musste, passe ich in dem Punkt auf!

3.        Unbedingt flache Schuhe mitnehmen! Denkt man beim Packen noch „Ach, ich schaffe das“, verflucht man seinen unangebrachten Optimismus schon am ersten Tag.

4.         Nur ein Wort: Blasenpflaster!

5.         Noch ein Wort: Visitenkarten!

6.        Wer sich nicht ausschließlich von Prosecco ernähren möchte, packt sich Studentenfutter ein. Ich persönlich komme während der Fahsion Week kaum zum Essen…

7.         Falls ihr im Winter dort seid: natürlich möchte man seinen trendy Streetstyle-Look nicht mit einer dicken Jacke verunstalten. Um trotzdem nicht zu frieren, tragt entweder schicke Kunstpelzmäntel, oder betreibt Layering (ein Rollkragenpulli passt unter alles, und ein Cape über alles). Oder friert eben ;)

8.        Das Schlimmste, was einem auf der Fashion Week passieren kann – ist, dass das Iphone-Akku alle ist. Also sorgt vor und nehmt euch mindestens ein externes Akku mit! Ich habe Gott sei Dank meine Mighty Purse :)

9.        Wenn ihr von Streetstyle-Fotografen fotografiert werdet – fragt nach, für welche Website/Magazin die Bilder gemacht werden, wenn es möglich ist. Klingt banal, ich habe es allerdings schon mal versemmelt im Eifer des Gefechts.

10.       Bei den ganzen megastylishen Mode-Meuten wird man selbst als eingefleischter Blogger manchmal ziemlich verunsichert. Versucht, euch nicht einschüchtern zu lassen: denkt öfter an den Grund, warum ihr hier seid – nämlich eure Leidenschaft für Mode!! <3

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mit Patrick und Julia <3

Wie findet ihr die Tipps? Habe ich etwas vergessen?

 

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Mode-Inspirationen Unterwegs

report: fashion week berlin days 2 & 3

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Schnell schnell, noch die Eindrücke von der Fashion Week posten, bevor es gar nicht mehr aktuell ist! Obwohl meine Abenteuer dort für mich persönlich ja aktuell bleiben, denn sie fließen in meinen Blogger-Alltag hinein, inspirieren und beeinflussen mich auch weiterhin :)

Meinen Bericht über den ersten chaotischen, aber wunderschönen Tag auf der Modewoche findet ihr hier.

Heute mache ich es aber knackig – in Stichworten:

Tag 2

geirrt:

habe ich mich, was die Tagesplanung anging. Ich dachte: nachdem ich die Nacht davor nur 3 Stunden geschlafen hatte, mach ich mir einen chilligen Vormittag – aber falsch gedacht! Die liebe Kaj fragte, ob ich zur Show von Barre Noire mitgehe. Na klar mach ich das!!! Ultra schnell irgendeine Schminke ins Gesicht geklatscht – und los!! Die Belohnung: die Show fing mit einer atemberaubenden Tanzeinlage an und es gab wie extra für mich einige schwarz-weiß gemusterte Looks  <3 Aber auch großflächige Blumenmuster und Wildleder mit Cut-Outs waren ein großes Thema!

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begegnet:

wenn sich Bonnie Strange schon einfach vor dem Zelt neben uns hinsetzt, dann frage ich doch, ob ich ein Bild machen kann :D Kaj bekam voll den Fan-Moment und die Schnappatmung, hihi!

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begeistert wider Erwarten:

ich dachte: schon wieder etwas, was in aller (Blogger-) Munde ist, weil gesponsort – die Olympus Pen Kompaktkamera. Ja, die Quali der Bilder kann man nicht mit der einer Spiegelreflex vergleichen. Aber vielleicht sollte man das auch gar nicht, denn die kleine Olympus überzeugt mit extrem vielen Features wie Wlan, man kann Bilder direkt und sofort z. B. auf Instagram hochladen, es gibt auswechselbare Objektive und Unmengen von integrierten Filtern und Funktionen (wie verschiedene Collagenfunktionen, super simpel zu bedienende Panorama-Funktion und vieles mehr). Und nein, ich werde nicht dafür bezahlt, dass ich das schreibe :D Die liebe Julia vom Olympus-Event empfiehlt für mich persönlich übrigens die OM-D .

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Hier probiert die Kaj irgendein süßes Getränk im Sonnenlicht, hach :D Danke dir für den wundertollen gemeinsamen Berlin-Tag <3

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Tag 3

Highlight:

natürlich das #FashionBloggerCafe ! Diesmal war es sogar eine stolze Jubiläumsausgabe – 10 Mal gab es den ultimativen Modeblogger-Treff schon!  Aus diesem Anlass gab es schon am Eingang Knaller mit Glitzer! Uuuuiiii, ich liebe glitzernde Konfetti <3  Hab sogar gestern noch Reste davon in meinen Schuhen gefunden :D Das Programm war toll – es gab einen Vortrag zum YouTube-Geschäft und ein Blogger Speed-Dating. Beide Programmpunkte haben Patrick, ich und Julia ganz pünktlich… VERPASST. Denn wir haben uns auf den Weg zu unserer letzten Show gemacht – nämlich die von Ewa Herzog. Als wir nach der Show zurückkehrten – war vom Buffet nichts mehr übrig. Ich hatte genau EIN Häppchen abbekommen. Das ist auch Fashion Week – Essen wird überbewertet :D

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Wort des Tages:

„SloMo“ :D Patrick hat gefühlt alle 3 Minuten von sich gegeben „Kannst mal ein SloMo machen“? Aber ehrlich gesagt, ist das auch eine ziemlich coole Sache ;)

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gebastelt:

es gab einen coolen Blumen-Stand von Tollwasblumenmachen.de, wo man aus frischen Blumen alles Mögliche basteln konnte. Wenn man denn konnte! Bei mir hat es für einen „Ring“ gerade so gereicht. Draht um den Finger wickeln, eine Blume reinstecken. Ja, meine DIY-Begabungen halten sich in Grenzen.

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Die Ewa Herzog Show:

davon konnte ich leider keine Bilder machen – denn wir haben trotz Karten nur Stehplätze abbekommen, was ich nicht so recht verstanden habe… Die Kollektion bestand hauptsächlich aus eher wenig innovativen, aber schönen Spitzen-Kleidern und Jumpsuits… Könnt ihr hier nachschauen!

Und dann?

Nach dem Fashionblogger Cafe haben wir tatsächlich noch geshootet, wow, das nenne ich übermotiviert! Wir sind nämlich als letzte Besucher gegangen und haben dabei die silbernen Jubiläums-Luftballons entwendet  – perfektes Shooting-Accessoire :D Wir – das waren ich, Patrick, Laiyin (meine liebe Münchner Blog-Kollegin) und die Foxy (hat mich total gefreut, dich endlich mal „in echt“ kennenzulernen!!) Selfietiiiiiiiime!

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Die beiden Süßen beim Shooten – es war krass windig, so dass die Luftballons Patrick fast erschlagen haben :D

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kennengelernt:

Die liebe Julia. Wie gesagt, haben wir zu dritt die Eva Herzog Show besucht. Und am Samstag nach der Fashion Week dann  in der gleichen Besetzung (Julia, Patrick und ich) alle möglichen Vintage-Läden abgeklappert. Mann, war das lustig. Ich liebe Leute, mit denen ich rumalbern kann, ohne mich dabei seltsam  fühlen zu müssen, hahaha.

Hier seht ihr zwei bunthaarige Damen. Und ja, ich habe mir die Haare gefärbt, BEVOR ich die Julia kennengelernt habe :D (Sorry für die Quali – ist n Handyfoto!)

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Wochenende:

Samstag Abend hat mich meine liebe Gastgeberin Vickie auf eine Party mitgenommen, und am Sonntag hatte sie selbst Geburtstag und hat stilecht im Regen einen gemütlichen Picknick im Park veranstaltet, mit viiiiiiiel Selbstgebackenem. Die Fashion Week war ja vorbei ;) Danach konnten wir es natürlich wieder nicht lassen und haben geshootet, im Regen und Dämmerung. Dabei bin ich umgeknickt und habe mir ein Mitbringsel aus Berlin gesichert – einen Bänderriss. Pfff. Hauptsache, es sind schöne Bilder rausgekommen. So.

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Allgemein Mode-Inspirationen Unterwegs

report: fashion week berlin day 1

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Das klingt pathetisch, und das soll es ruhig auch: ich liebe Mode und lerne immer mehr, was sie wirklich bedeutet. Und ich freue mich so sehr über Leute, die dieselben Kämpfe und Hoffnungen haben wie ich und dabei ihr Herz am rechten Fleck. Eine bunte Woche liegt hinter mir, mit einer Menge Höhen und kaum Tiefen, mit sehr wenig Essen und Schlaf, aber dafür mit viel Laufen, Shooten, Kaffee und Prosecco und noch mehr Fashion. Fashion auf den Straßen, im Fashion-Week-Zelt, in den Ausstellungen, Gesprächen und Events. Eine Woche voller Eindrücke, Ideen, Vorhaben und neuen Windes. Eine Woche, die mir einige Freunde, eine neue Haarfarbe und einen Bänderriss bescherte.
Aber von vorne.

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Tag 1

Ich konnte wegen der HSE24 Gala, die bis Dienstag Mitternacht ging, erst am Mittwoch früh nach Berlin fliegen. Der Flug ist schon mal lustig verlaufen, denn ich fing gerade an, die Gala-Bilder zu sortieren und zu bearbeiten, als es plötzlich hieß – wir landen gleich in Berlin. Whaaaat?? Ist echt schon eine Stunde um??

Dann ab zur Vickie, die zu meiner großen Freude mir Wochen vorher einen Schlafplatz bei ihr anbot, als sie auf Instagram las, dass ich nach Berlin komme! Da soll mir noch einer behaupten, Internet sei „virtuell“. Ich wusste sofort – wir werden uns gut verstehen, und zwar ganz unvirtuell. Und Tatsache! Als ich zur Tür reinkam, hieß es erstmal „Fühl dich, wie zuhause“, also fing ich an, mich wie zuhause zu fühlen und habe meine zehntausend Outfits, Sonnenbrillen und Kosmetikzeugs dermaßen ausgebreitet, als hätte ich schon seit Wochen da gewohnt. Zeit zum Aufräumen war aber keine drin, denn es ging erstmal zu –

Hashmag

Statt „Hashmag-Event“ könnte man locker auch „Alles-was-das-Bloggerherz-begehrt“-Event sagen. Gleich am Eingang haben wir an einer Verlosung teilgenommen und tatsächlich auch beide gewonnen! Nanu! Das geht ja gut los, hier in Berlin! Gleich im Anschluss sprang mir natürlich wieder was schwarz-weißes ins Auge – Leute, diesen Mantel von Clockhouse muss ich mir zulegen! Aber auch den Brillen wäre ich nicht abgeneigt ;)

clockhouse-sunglasses-fun-sonnenbrille-herbstkollektion-fashionweek-berlin-hashmag-blogger-modeblog-mbfwb

hashmag-outfit-fashionweek-modeblogger-mbfwb-event-berlin-fashionblog-nachgesternistvormorgen

Bei Hashmag gab es auch noch ein veganes Catering, eine Bloggerwand, an der man sich mit Hilfe von Schablonen, Spray, Stiften oder Farben kreativ verewigen konnte und einen selten netten Fotografen namens Dennis Ahorn (einige professionelle Event-Fotografen sind oft richtig arrogant), den ich zum Leidwesen von Vickie ewig ausgefragt habe über Spotmessung, Belichtung und dergleichen und der geduldig und sehr verständlich auf all meine Fragen eingegangen ist :D

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Am liebsten wäre ich da länger geblieben, aber wir mussten zur Show von Rebekka Ruetz!

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Die Kollektion war wild, bunt und Frida Kahlo gewidmet. So ganz meines war es nicht (auf den Fotos seht ihr zwei Looks, die ich sehr mochte), aber das Styling – Make Up und der Blumen-Kopfschmuck – waren schon sehr opulent und beeindruckend! Ausserdem sind die extra breiten Taillengürtel aufgefallen – so einen brauche ich auch! Und abgesehen davon, liebe ich einfach diese Stimmung vor der Show… Das Wort „magisch“ ist so abgedroschen – aber das ist trotzdem wirklich am passendsten…

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mit der stylishen Vreni

Gina Tricot

Ab da zog ich alleine weiter, denn Vickie hatte anderweitig zu tun, und ich hatte Gina Tricot  als sehr ansprechend in Erinnerung – und wir in München haben keinen Laden der Marke, also war ich ziemlich gespannt auf die Herbstkollektion – aber ich muss sagen, sie hat alle meine Erwartungen total übertroffen. Hochwertiger und ausgefallener geschnitten, als gewohnt, bestand sie aus lauter potenziellen Lieblingsteilen… Strickwesten, oversized Pullover, Teddymäntel, eine tolle Party-Kollektion mit Pailletten und Spitze, Zweiteiler aus Strick, Lederjacken und viel mehr! Hier ein Beispiel:

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Fashionchick

Fashionchick versprach ein buntes Abendprogramm, allerdings war ich schon richtig erledigt (hatte die Nacht vor dem Flug nur 3 Stunden schlafen können) und bin nicht so lange geblieben. Auch meine Füße haben sich gegen mich verschworen und haben nach jedem Schritt „aua“ geschriehen… Aber für einen Plausch auf dem Balkon und ein Foto aus der Foto-Box hat meine Kraft noch gereicht XD

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Eigentlich hat Laiyin und ich danach noch einen Besuch der After-Party von Holy Ghost im Haubentaucher geplant, aber ich beschloss, nach Hause zu fahren („kriechen“ wäre  mittlerweile treffender gewesen) und abzusagen. Der Mensch denkt, Gott lenkt. Zuhause angekommen, zog ich mir was Schlabberiges an und legte mich mit dem Laptop auf die Couch, lag aber nicht lange dort, denn die Vickie verkündete fröhlich: „Ich gehe jetzt auf die Party von Holy Ghost“. Oje, dann ist das Schicksal! Ich ging natürlich mit.

Bei wärmerem Wetter ist Haubentaucher bestimmt super schön – aber wir sind entweder erfroren (im Außenbereich) oder erstickt (drinnen). Na egal, zusammen macht erfrieren und ersticken einfach trotzdem mehr Spaß :D

Da ich die Kamera ausnahmsweise zuhause gelassen hatte, gibt es hier nur ein Paar Iphone-Eindrücke in guter alter Party-Manier (auf meinem Instagram-Account seid ihr übrigens immer in Echtzeit informiert):

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Fortsetzung folgt!!

 

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Outfit

outfit: MBFWB #2 – culotte

vorschaubild

Ich schwöre, es war keine Absicht, mir pünktlich zur #FashionWeek in Berlin eine Anna-Wintour-Gedächtnis-Frisur schneiden zu lassen! Ich wollte die Haare einfach etwas kürzen lassen – und das ist dabei rausgekommen. Außerdem: wer mich auf Instagram verfolgt, hat ja mitbekommen, dass ich mir mit Vickie`s Hilfe mitten in der Fashion Week mit der Spontanietät einer 16-jährigen die Haare gefärbt habe – in den nächsten Posts (oder eben jetzt schon auf Instagram @nachgestern) bekommt ihr die neue Farbe zu sehen :)

Wie dem auch sei – hier kommt das Outfit, das ich in Berlin am Tag zwei trug (ich bin übrigens immer noch da, habe beschlossen, nach der Fashion Week noch ein Wochenende in Berlin zu bleiben, um zu shooten, zu entspannen und noch die Mario Testino Ausstellung und ein Paar Partys zu besuchen :)).

Zum Outfit:

dass ich Culottes LIEBE, ist längst kein Geheimnis. Aber DIE perfekte Culotte in Jeansstoff hatte ich erst im Zara Sale finden können. Naja – lieber spät als nie! Der Look mag für den Anlass vielleicht nicht so ausgefallen sein – aber z. B. den Haarreif habe ich zum ersten Mal, seit ich ihn schon vor Jahren irgendwo online gekauft habe, tragen können – für den Alltag ist er mir irgendwie zu… ach ich weiß nicht :D Die Schuhe sind ein absolutes Highlight, wie ich finde (habe sie auch während der Fashion Week an einer anderen Bloggerin gesehen – aber in Rot). Habe sie zum halben Preis bei Cos ergattern können – aber vorher schon wochenlang angeschmachtet. Da ich ja aus gesundheitlichen Gründen auf flache Schuhe angewiesen bin, sind Plateaus für mich die ideale Lösung – man ist größer, ohne einen Absatz tragen zu müssen! <3

 

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Zur Fashion Week gibt es geteilte Meinungen. Ich finde: sie ist mega inspirierend. Nicht nur durch die Shows selbst (deren Athmosphäre ich total liebe und bei denen ich wirklich immer wieder richtige Gänsehaut-Momente habe),  sondern auch durch die ganzen Menschen, die man trifft und kennenlernt. Selbst ein einziger Mensch, der einen versteht und motiviert, ist schon ein dankenswertes Ereignis – und hier lerne ich einige davon kennen!! Auch die lieben Leser (also ihr), die mich angesprochen haben, persönlich zu treffen, ist total schön und motivierend. Ich als Bloggerin habe ja genauso Zweifelmomente, die mir manchmal zu schaffen machen, und es tut gut, zu hören, dass ihr es mögt, was ich mache.

Zu den super spannenden Ereignissen, Shows und Events selber kommen zwei Berichte mit vielen Bildern – seid gespannt!! Es gab einige Highlights :)

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culotte: Zara sale (sold out, similar)

top: H&M sale (sold out, similar)

sandals: COS sale (sold out, here or here)

bag: Zara sale (here or here)

sunnies: Roberto Cavalli

photographer: Diana

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Allgemein Mode-Inspirationen Unterwegs

fashion week teil 2 & #fbc15

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Oh, da stehe ich ja auf dem roten Teppich, mit einem selten dämlichen Gesichtsausdruck :D  Aber drauf gesch… – die Fashion Week war einfach toll für mich. Wie schon im ersten Teil erwähnt – in München war ich eher mäßig drauf – dann kam ich nach Berlin und plötzlich lief alles wie am Schnürchen… Die Wege waren für Berlin erstaunlich kurz, die Menschen freundlich und alles für mich neu und daher glänzend :D

Use Unused Fashion Show

Hat mich rigendwie am meisten enttäuscht. Nicht, weil die Kollektion nicht schön war – das war sie allemal. Aber wenn mir ein Paar Teile von Zara-Kleiderstangen bekannt vorkommen – dann ist es mir zu wenig für eine Fashion Show, ehrlich gesagt ^^

Trotzdem – dieses Kleid hat mir wahnsinnig gut gefallen. Obwohl es so schlicht ist! Oder eher gerade deswegen! Der Schnitt ist toll!

Offizielles Video HIER

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Marina Hoermannseder Fashion Show

Die Marina ist auf jeden Fall sehr sehr kreativ und phantasievoll, auch bei der Gestaltung der Show, die überraschenderweise mit einem tanzenden Model losging. Bei der Kollektion hat mir allerdings ein roter Faden gefehlt, es wirkte ein bisschen wie ein Kompromiss zwischen „Kreativ aber nicht tragbar“ und „Man muss aber auch was verkaufen“… Und Echtpelz, sehr opulent präsentiert, hat mich gestört…

offizielles Video: HIER

Und mein Lieblingslook:

marina-hoermannseder

Tush Magazin & Jack´s Beauty Department Party

Fand ich ehrlich gesagt langweilig – was wohl daran lag, dass ich ABSICHTLICH schiefen Karaoke-Tönen (vorher wurde ein Wettbewerb veranstaltet, wer am schlechtesten singt – ähm ja) nicht mal mittels Humor was abgewinnen kann und mich nicht so viel unterhalten konnte, da ich nicht beruflich aus der Mode-Branche komme. Vielleicht lag es aber auch an den 5 Shows, die ich vorher besuchte und daher schon richtig richtig müde war :D

Fashion Blogger Cafe am Freitag

Das war ein albsolutes Highlight. Umso mehr tut es mir weh, dass ich jetzt am 6. Februar nicht dabei sein kann. Es war einfach der Hammer, endlich all die Leute in Person kennenzulernen, denen man entweder jahrelang folgt, oder die man zumindest immer wieder sieht im weiten Internet.

fbc-15-berlin

Und jetzt ist es auch ein GANZ anderes Gefühl, wenn ich ihre Blogs aufmache oder bei ihnen kommentiere. Jetzt sehe ich es direkt vor meinem inneren Auge, statt es einfach nur zu wissen – wie meine Blog-Kollegen, überall in Deutschland verstreut, sich Mühe geben, Herzblut reinstecken, zum Fotos machen genau wie ich in die Eiseskälte rausgehen, Texte überlegen, in die Tasten hauen, auf „veröffentlichen“ klicken :) Und damit ganz viele Emotionen verbinden und sich mit gleichen Problemen herumschlagen wie ich!

Und die ganzen Fan-Momente!! Die „kleinen“ Blogger haben mit „mittleren“ Fotos gemacht, die „mittleren“ mit den „großen“, hihi, total süß :D

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Durch das #fbc verliert das Bloggen seine Abstraktheit. Es wird noch realer. Dafür danke ich euch, liebes Styleranking-Team!!

Als Programm waren viele Highlights vorgesehen – leider musste ich vorzetig abreisen… Alle Infos darüber, was noch gelaufen ist, findet ihr hier. Ich freue mich jetzt schon riesig auf das Fashion Blogger Cafe im Sommer!!!

 

Und? Interessant für euch? Oder verzichtbar? :)

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Und vergesst nicht das Gewinnspiel!! Klickt aufs Bild!

 

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