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Lifestyle living

interior update: mein neues Sideboard

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Unsere Generation Y wird viel diskutiert.

Wir sind unverbindlich, mobil, flexibel, rastlos und oft auch ratlos angesichts der vielen Möglichkeiten. Dream, believe, achieve! Wer viel will, bekommt auch viel - aber andererseits setzt uns dieser Wille nach mehr auch unter Druck, bloß nichts zu verpassen. Niemand möchte sich später gerne vorwerfen, nur ein einziges statt möglicher 10 verschiedener Leben gelebt zu haben. Nur leider kann man nicht gleichzeitig alles austesten, nicht überall gewesen sein und nicht alles gesehen haben - genauso wenig, wie man nicht immer alles richtig tun kann - aber das will man nicht wahr haben. Ein modulares Leben - das wäre die Lösung! Hier ein bisschen, da etwas dazu, dort noch ein Baustein - alles perfekt nach unseren Wünschen eingerichtet, genauso vielseitig und flexibel wie wir.

Tja, mit einem modularen Leben kann ich nicht dienen, aber dafür mit modularen Möbeln. Immerhin! Bei MYCS kann man sein Leben leider nicht frei nach seinen Wünschen gestalten lassen - aber dafür seine Möbel! Größe, Farbe, Einteilung, Holzart, Beine - das alles kann man sich aus zig Möglichkeiten raussuchen, und gegen Aufpreis kann sogar komplett nach Maß gebaut werden.

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Reichen zwei Stunden, sich für ein Möbelstück zu entscheiden?

Wenn man Esra heißt - dann gerade so, haha! Ich war heilfroh, dass mir die liebe Alicia von MYCS als Beraterin zur Seite stand, sonst wäre ich jetzt wahrscheinlich immer noch im stylishen Showroom von MYCS in Berlin Mitte vor dem großen Bildschirm gehockt und würde alle Möglichkeiten durchprobieren - und die Möglichkeiten waren fast endlos!

Als ich in den Showroom kam, wusste ich nur 3 Dinge: erstens: es soll ein Sideboard werden, zweitens: es muss ungefähr 1.90 cm lang und 60 cm hoch sein, und von der Tiefe so, dann meine Noten nicht nur im Hoch-, sondern auch im Querformat reinpassen, und drittens: ich habe ein gewisses Budget, in dessen Rahmen das Sideboard zu passen hat.

Weder von der Farbe, noch von der Aufteilung hatte ich eine genaue Vorstellung. Also ließ Alicia mich erst ein paar schon bestehende Möbel inspizieren, und  führte mich danach zu einem großen Bildschirm, an dem man mit Hilfe des speziellen online Konfigurators sein eigenes Möbelstück erstellen konnte.

Alicia war ein Profi und meinte nach 15 Minuten zu mir, als sie meinte absolute Unentschlossenheit sah, die mit der Zeit nicht wirklich besser wurde: "Wir fangen einfach mit irgendwas an und ändern dann alles, was Ihnen nicht gefällt". Der Ansatz hat sich als genial rausgestellt, denn alle Unentschlossenen unter uns wissen anscheinend viel genauer, was sie NICHT wollen, als das, was sie wollen. Stimmt´s?

So habe ich zum Beispiel erst rausgefunden, dass ich ein zweifarbiges Sideboard will, als ich sah, dass mir eine Farbe zu langweilig und drei zu unruhig waren. Auch die symmetrische Aufteilung hat mir nicht zugesagt, also hat Alicia mit geschickten Mausklicks alle Fächer und Türen so lange virtuell rumgeschoben, bis ich plötzlich wusste - das ist es!!

Und genau mit diesem Gefühl sollte man aus einem Möbel Shop rausgehen - und idealerweise auch aus vielen anderen Situationen :)

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Warum habe ich mein Sideboard so und nicht anders designt?

WOW, wenn man so überlegt - eigentlich war das mega cool! Ich habe mein eigenes Möbelstück designt (naja, mit ein biiiiiisschen Hilfe haha) - und zwar ohne Kompromisse, sondern genau nach meinen Vorstellungen!

Ich hatte ein Dilemma: in meinem Zimmer stehen ein altes englisches Bücherschränckchen, das aus dunklem Holz ist, und eine weiße, cleane Ikea Kommode (jeder weiß wohl, wie sie aussieht - ist aber schon praktisch, das Ding!).

Die Frage lautete: wie sollte das Sideboard sein, um zu beidem dazu zu passen? 60ger Jahre Retro-Beine wollte ich von Anfang an haben!! <3 Die liegen ja auch zeitlich zwischen dem alten Schrank vom Anfang des Jahrhunderts und der neuen Ikea Kommode. Und was die Farben angeht: ich habe mich für Nussholz-Fronten/Rahmen und die drei weißen Elemente, die versetzt angebracht wurden, entschieden. Und oh Wunder, das Sideboard passt nicht nur zum alten Schrank perfekt, sondern auch zu der ganz andersartigen Kommode und mehr noch - durch das Sideboard werden sie auch noch perfekt miteinander verbunden!

Ihr merkt schon - ich werde langsam, aber sicher, zum Inneneinrichtungs-Profi :D

 

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Fächer: offen oder geschlossen??

Im Laufe des Design-Prozesses habe ich erkannt, dass zuviele geschlossene Fächer zwar praktisch sind, weil sie nicht stauben, aber zu schwer und "dicht" wirken. Ich wollte aber nicht, dass das Sideboard zu wuchtig oder schwer im Raum erscheint, also liess ich im Konfigurator ein paar Fächer wieder öffnen und habe auch überlegt, wie ich das Ganze einräumen würde. Ich hatte noch die drei letzten Umzugskisten da rumstehen, voll mit Klavier- und Orgelnoten, Ordnern, Dokumenten und Briefen. Außerdem sollten idealerweise auch noch ein paar meiner geliebten Handtaschen in einem geschlossenen Fach Platz finden.

Und tatsächlich, das hübsche Möbelstück hat sich Gottseidank als ein totales Raumwunder rausgestellt - trotz dem, dass es so niedrig ist und die offenen Fächer aus optischen Gründen ja fast leer bleiben, hat alles locker reingepasst, das Sideboard schluckte und schluckte meine Sachen, und wurde einfach nicht satt :D

Wie kann ich so dekorieren, dass es harmonisch, aber nicht langweilig aussieht?

Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben nicht so viel umgeräumt, aussortiert, geordnet, gepackt und eingeräumt, wie in den letzten Wochen, wegen dem Umzug. Einräumen und Dekorieren macht mir davon natürlich am meisten Spaß! Ich liebe es, Materialien zu mixen - nun konnte ich mich endlich austoben! Bei mir treffen warme Holztöne auf cleanes Weiß aufeinander, Deko-Elemente aus Kork, Pappe, Ton, Glas, Beton und Metall werden durch Pflanzen ergänzt - ich liebe diesen Mix! Damit es nicht zusammengewürfelt aussieht, achte ich auf ähnliche Farbfamilien (momentan dominieren Erdtöne in verschiedenen Abstufungen, Weiß und das Pflanzen-Grün mit einem Gelb-Tupfer). Damit das Sideboard zwar dekoriert, aber nicht zu vollgestellt wirkt, habe ich die Deko-Gegenstände in drei Gruppen zusammengefasst: links quasi das Reise-Thema mit dem Papp-Koffer, Kork-Globus und der Berlin-Karte im Vintage-Look, mittig den Kaktus und rechts ein Poster und ein Metalltablett mit einer Vase aus Beton.

*in freundlichen Zusammenarbeit mit MYCS

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MYCS FACTS

-gegründet 2014 von Kachun To und Christoph Jung, Mitte 2015 ging der Shop online.

-internationales Team aus über 16 Nationen arbeitet im Head Quarter in Berlin, den Showrooms in Hamburg, Düsseldorf, München, Berlin, Zürich, Paris und Nizza sowie im Logistikzentrum in Stettin

-hochwertige, nachhaltig produzierte Materialien wie Echtholzfurniere, lackierte Oberflächen und Edelstahl (FSC-zertifiziertes Holz aus Europa, MYCS Möbel werden bei etablierten Tischlereien und Möbelmanufakturen hergestellt). FSC® steht für „Forest Stewardship Council®“ und ist ein internationales Zertifizierungssystem für Waldwirtschaft. Zehn international gültige Prinzipien garantieren, dass Holz- und Papierprodukte mit dem FSC-Siegel aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen

-bei MYCS könnt ihr euch Sofas, Kleiderschränke, Stühle, Tische, Regale, Side-, Low-, und Highboards selbst konfigurieren

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Lifestyle Rezepte - Lecker!!

lifestyle: Warum ich #metime nicht kann & Cocktail Rezept mit Weihenstephan

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Sie zündete Duftkerzen an, breitete ihre Yoga-Matte aus.

 

Übers Laptop lief leise entspannende Musik, im Zimmer war es dunkel, nur das Kerzenlicht flackerte vor sich hin. "Ich mach nur so lange, bis ich nicht mehr mag. Ich will mich ja schließlich nicht quälen!", meinte sie auf meine Frage hin, wie lange bei ihr so eine Yoga-Session dauert. "Wow", dachte ich, "coole Einstellung! Sie verbringt gerne Zeit alleine, macht Dinge, die ihr gut tun und genießt sie... Ich wünschte, ich könnte das auch!!".

Denn wenn ich ganz ehrlich bin, fällt es mir viel leichter, für jemand anders schön aufwendig zu kochen, als für mich selbst. Wenn ich alleine bin, schnipsele ich mir einen Salat oder mache höchstens eine schnelle Gemüsepfanne. Ich räume auch eher richtig gründlich auf, wenn ich Besuch bekomme, für mich allein mache ich nur das Nötigste. Ein schöner Abend mit frischem Obst, Lieblingszeitschrift und Musik in der Badewanne? Fehlanzeige! Dafür bin ich meist zu faul - zu müde - zu ungeduldig - zu...

 

Geteiltes Glück - doppeltes Glück?

 

Na was denn? Liegt es an der Erziehung, an der Einstellung, an der Gewohnheit, dass ich mich schwer tue, sogenannte "Quality time" mit mir und mir zu verbringen? Gefühlt hat halb Instagram jede Woche mindestens 3 Mal Quality Time mit sich selbst und nennt das "Meine #metime Routine". Allein schon, wenn ich das Wort "Routine" lese, rollen meine AUgen ganz von allein - denn das setzt mich das unter Druck. Was? Es gibt Leute, die sich jede Woche routinemäßig Zeit für sich selbst nehmen und sich ausgiebig verwöhnen? Ist "Me Time" eine weitere Instagram- und Internet-Illusion? Oder bin ich da tatsächlich eine Ausnahme? Warum können das alle, aber ich nicht? Versteht mich nicht falsch, ich kann gut allein sein. Aber ich lebe eher nach dem Motto "Geteiltes Glück ist doppeltes Glück" - trotz dem hartnäckigen Klischee, Einzelkinder seien egoistisch und teilen nicht gern.

Den Anfang macht eine Party daheim und ein leckeres Cocktail

 

Dennoch möchte ich es lernen, auch mal Dinge zu genießen, ohne sie mit jemandem zu teilen. Für mich selbst ein Programm starten, welches sonst nur guten Freunden vorbehalten ist. Deswegen nahm ich meine Zusammenarbeit mit Weihenstephan als Anlass, eine Party zuhause zu feiern - allein! :D Dafür habe ich mir etwas Besonderes überlegt - nämlich ein Cocktail Rezept mit Milch (natürlich einer von Weihenstephan)! Ich habe wirklich noch NIE ein Cocktail selbst gemacht, deswegen habe ich ein ganz besonders leichtes Rezept gesucht und gefunden - man braucht nicht mal die typischen Cocktail-Utensilien dazu, sondern nur einen Mixer!

Und für die Zukunft, damit es nicht (mal wieder!!) nur bei Vorsätzen bleibt, habe ich mir ein Programm zusammengestellt, das es mir erleichtern soll, "Me-Time" zu praktizieren - here we go!

#metime To Do Liste

1 .  ein Badezimmer-Radio besorgen! Baden und Duschen mit Musik fühlt sich gleich besser an!

2 .  einmal die Woche einen Tag für sich allein einrichten

3 .  an diesem Tag etwas Besonderes unternehmen - Kino / Planetarium / Ausstellung  /  zuhause zur Musik tanzen  /  spazierengehen, wo ich noch nie war

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Warum Molkerei Weihenstephan?

München bleibt für immer die Stadt, die mich nach unserer Ankunft aus Russland 1995 beherbergt hat! In München bin ich aufgewachsen, habe meine Teenagerzeit verbracht, habe meine erste Beziehung geführt, Freundschaften geschlossen, bin aufs Gymnasium gegangen, habe studiert, gejobbt, geliebt, gestritten, habe meine Zwanziger durchlebt, kurzum - dort bin ich erwachsen geworden. Umso schöner, dass jetzt, wo ich in meine Traumstadt Berlin gezogen bin, ein Gruß aus der Nähe von München kommt - und zwar in Milch-Form!

Die Molkerei Weihenstephan hat ihren Firmensitz nämlich in Freising bei München! Die Basis aller Produkte von der Molkerei Weihenstephan bildet die Milch!

Für mein Cocktail habe ich die wohl bekannteste Milch von Weihenstephan genommen - nämlich die H-Milch.  Haltbar wird sie durch das Erhitzen, allerdings nur ganz kurz, damit der Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen.

By the way: Weihenstephan führt auch laktosefreie Milch! Ich habe für das Cocktail die H-Milch 3,5% verwendet - und die Cocktails sind richtig lecker geworden!! Durch die nahrhafte Banane braucht es keine Sahne im Cocktail, ich finde es mit Milch viel leichter <3

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Ach übrigens,

vielleicht fragt sich der eine oder die andere unter euch, warum ich denn zwei Cocktails auf den Bildern habe, obwohl ich alleine Me-Time verbringen wollte? Ich könnte lügen und sagen, die sind beide für mich, weil ich mich so gerne habe, hehe. Aber ich sage lieber die Wahrheit: ich habe nicht nachgedacht! Ist es euch schon mal aufgefallen - bei allen Food- und Getränkfotos sind immer zwei Teller oder zwei Gläser zu sehen? Das sieht einfach besser aus, als eines und suggeriert nebenbei noch Geselligkeit und Lifestyle. Und ja, in meinem heutigen Post geht es eben NICHT um Geselligkeit, sondern um das Alleinsein - aber die Macht der Gewohnheit hat mich zwei Cocktails machen lassen :D

 

Verbringt und genießt ihr regelmäßig Me-Time? Oder seid ihr eher wie ich und tut euch schwer damit?

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photographer: Lena

editing: by me

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Einrichtung Lifestyle living

interior update: meine Wohnung in Berlin

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Es gibt Menschen, die ihr Leben lang in der Stadt bleiben, in der sie geboren wurden.

Es ist auch nichts verwerfliches daran. Unsere Gesellschaft will einem zwar weismachen, dass man unbedingt umgezogen sein muss, oder ins Land gehen muss, sonst muss man das Gefühl haben, etwas verpasst zu haben. Klar, einerseits erweitert ein Aufenthalt im Ausland oder in einer anderen Stadt das Horizont, aber die Menschen sind verschieden, und nicht jeder verspürt den Drang, sein Zuhause zu wechseln.

Was ist überhaupt ein Zuhause? Ist es der Ort, wo man geboren wurde,

oder können das viele verschiedene Orte sein? Der Geburtsort wird natürlich immer etwas besonderes bleiben, aber man kann sich tatsächlich an vielen Orten zuhause fühlen. Meist verknüpft man das heimelige Gefühl mit Menschen, aber manchmal ist es auch ein besonderer Vibe einer Stadt, oder einfach das Wohlfühlen, die darüber entscheiden, wo man sich als angekommen fühlt. So auch bei mir.

Freiraum

Berlin hat in mir schon immer ein besonderes Gefühl ausgelöst. Hier fühle ich mich irgendwie selbstbestimmter, und die Anonymität der Großstadt gibt mir den Freiraum, den ich brauche.

Diesen Freiraum habe ich nun auch in meiner neuen Wohnung in Berlin, die ich seit zwei Wochen mein Zuhause nenne. Die hohen Decken und die großen Fenster lassen mich atmen, der Holzboden strahlt Wärme aus und das Licht tut der Seele gut. Ich habe endlich auch Platz zum Dekorieren und Gestalten, und da der Flur groß genug ist, konnte ich viele Sachen aus dem Zimmer auslagern und somit die luftige Wirkung bewahren.

Gönnen muss man können... 

Ich bin echt glücklich und kann manchmal selber gar nicht glauben, dass das alles wahr ist! Das einzige, was ich schade finde - anscheinend gibt es Menschen, die mir mein neues Wohnglück nicht gönnen. So fühle ich mich oft in der Lage, mich rechtfertigen zu müssen, ich fühle mich gedrängt, die anderen davon überzeugen zu müssen, dass ich es nach 14 Jahren in einer schlechten Wohnung verdient habe, mal schön zu wohnen, dass ich kein reiches Bonzenkind bin, dem alles von Geburt an in den Schoß fällt, und manchmal fange ich sogar, zu erklären, dass an der neuen Wohnung noch lange nicht alles so perfekt ist, wie es scheint. Es ist sehr laut, alle möglichen Verkehrsmittel fahren vorbei und es sind bis spät in die Nacht sehr viele Menschen unterwegs, die Gas-Therme macht Probleme, das Regenrohr auf dem Balkon ist gebrochen, man kann im Bad keinen Spiegel über dem Waschbecken aufhängen, weil die Wand nur aus dünnen aneinandergeklebten Fliesen besteht und so weiter.

Mein Kopf sagt, ich soll mein Glück einfach genießen und die Neider nicht beachten, aber meine Erziehung macht es mir schwer, zu schweigen, wenn andere Menschen mich oder meine Situation über ihre heben.


 

Ich will nicht mit diesen Sprüchen kommen, dass jeder seines Glückes Schmied ist, weil das leider nicht so einfach ist. Ich weiß, dass nicht jeder in der Lage ist, aus seinem Leben auszubrechen, auch wenn es ihm schon lange nicht mehr passt. Es gibt viele Faktoren, die es kompliziert oder gar unmöglich machen können. Und trotzdem sollte man es mit seiner Unzufriedenheit und Verbitterung nicht so weit kommen lassen,  dass man anderen Menschen ihr Glück oder ihren Erfolg nicht gönnt, denn es ist ein Recht eines jeden Menschen, etwas Schönes zu erleben.

 

Einen schönen Sonntag euch, meine lieben!

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Outfit Unterwegs

travel: Thailand 3 – outfit

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Dieser Urlaub war nicht nur mein erster richtiger, längerer Urlaub mit Strand-Anteil seit 5 Jahren,

sondern so gesehen mein erster Blogger-Urlaub überhaupt.

Mit "Blogger-Urlaub " meine ich eine Reise, deren Ziel es nicht nur ist, sich zu erholen und ein neues Land zu erleben, sondern auch, unbedingt neuen, tollen, ungewohnten Content zu erstellen. Im Klartext heisst das - soviel wie möglich shooten, sowohl für den Blog als auch für Instagram, auf dem letzteren täglich brandaktuellen Content posten und euch auf Insta Stories mitnehmen - denn so eine Chance auf interessante Inhalte bietet sich (zumindest mir persönlich) nicht jeden Tag, und das muss genutzt werden. Ich habe sogar eine Kooperation angenommen, die ich in Thailand shooten sollte.

Klingt nach viel Stress -

und das war es auch. Natürlich liebe ich das Bloggen, die Fotografie, die Mode! Aber nach der ersten Woche mussten Diana und ich feststellen, dass unsere Chance auf einen echten, entspannten Urlaub ohne Verpflichtungen genauso einzigartig und wichtig ist, wie die Chance auf coolen Content aus Thailand. Also ruderten wir zurück und verordneten uns zwei komplett shootingfreie Tage, an denen wir uns auch jegliche Aktionen auf Insta Stories verboten haben. Das hat wirklich gutgetan!
Für das nächste Mal haben wir uns vorgenommen, einen richtigen Plan zu erstellen. Erstens müssten wir länger wegfahren, denn in zwei Wochen schafft man es gerade, anzukommen und anfangen, abzuschalten - und schon muss man wieder heim... Zweitens, müsste man eine Liste mit Vorhaben und ein Moodboard erstellen (z. B. Outfit - Pool - Strand bei Sonnenuntergang - Flatlay mit Obst etc) und einen Zeitplan machen (beispielsweise erste Woche jeden Tag shooten - zweite Woche komplett shootingfrei etc). Ich bin gespannt, ob wir diese Vorgehensweise nächstes Mal verwirklichen können!

Hier kommt also Teil 3 meines Thailand Diary's - den Zweiteiler mit der schönen Message "Fear Less" erstand in auf einem Markt in Bangkok.

Desweiteren erwarten euch folgende Thailand Posts:

  •  Bangkok meditativ mit Bildern von Tempeln , Brücken und Bootsfahrt
  • schicke Poolbilder, romantische Sonnenuntergangsbilder und welche vom Strand und den Promenaden aus meinem ganz persönlichen Blickwinkel
  • ein weiteres, komplett anderes Outfit und Eindrücke von Hua Hin, der Stadt am Meer <3

Und ich bin wieder zuhause - gerade angekommen! Bin schon traurig - wäre gerne länger geblieben <3

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shirt & skirt: no name - from a market in Bangkok - similar here: top / skirt |  bag: Asos  |  shoes: no name (similar)

photos: Diana

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Lifestyle Outfit Unterwegs

travel: Thailand 2 – Outfit

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Bangkok –

wenn ich die Stadt mit drei Worten beschreiben müsste – würde ich sagen: „Laut, bunt, stinkend“. Mit fünf Worten – „Laut, bunt, stinkend, turbulent, heiß“.  Mit sieben – „Laut, bunt, stinkend, turbulent, heiß, chaotisch, vielfältig“.

Nicht zu vergessen – ich war nur 3 Tage dort, und die ganzen Adjektive sind nur mein erster Eindruck, denn mir ist klar, dass man die Stadt und vor allem ihre Leute erst richtig kennenlernen kann, wenn man in ihr eine zeitlang lebt.

Trotz der Tatsache, dass ich die Hitze in Thailand allgemein viel viel besser vertrage, als erwartet, war es in Bangkok heiß. Sehr heiß! Durch die Temperaturen trafen mich die Abgase mit voller Wucht und wo die Abgase nachließen, traten die Müllberge auf den Straßen geruchstechnisch sofort an ihre Stelle und ließen mich buchstäblich nach Luft schnappen. 

Abgesehen davon, war der Lärmpegel in den vollen Straßen richtig hoch – immerzu hupt und fährt es los um einen herum. Gerade deswegen war es richtig schön und verwunderlich, dass ich, nachts vor dem Schlafengehen am Balkon unseres 29. Stockwerks sitzend, das Zirpen der Grillen noch lauter wahrnehmen konnte, als die Geräusche der langsam ruhiger werdenden Stadt.

In diesen Bildern möchte ich euch nun nicht nur mein Outfit zeigen, sondern auch meinen persönlichen Eindruck und die Stimmung dieser abgefahrenen Metropole vermitteln.

Ich hoffe, das ist mir gelungen!


Aber mal sehen – ich denke, ich werde noch einen weiteren Post über Bangkok machen – über das meditative, ruhige, ANDERE Bangkok. Wir waren in einer Tempelanlage und haben eine Boot-Tour gemacht – da sind auch ganz andere Eindrücke und Bilder entstanden :)

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Thailand Diary

(Teil 1 HIER)

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Tag 4

Nach 3 Tagen Dorf-Aufenthalt buchten wir uns ein Air BnB Apartment in Bangkok. Auf der Busfahrt dorthin sah ich einen Mönch, der barfuss die Highway langgelaufen ist – und in Bangkok lief dann ein Eichhörnchen die Stromkabel entlang.
Am Busbahnhof in Bangkok angekommen, haben wir ein Taxi gebraucht, und mussten uns dafür ewig anstellen. Dann kam ein Typ auf uns zu, der uns für 700 Baht in die Stadt fahren wollte. Gottseidank haben wir gerafft, dass es ein Abzocker war – denn das normale Taxi kostete uns später nur 140 Baht, was umgerechnet ca 4€ sind!
Unser Air BnB Apartment befand sich im 29. Stock – die Aussicht war einfach nur atemberaubend! 

Am Abend haben wir uns dann eine Thai Massage gegönnt – und die Masseurin ist tatsächlich auf mir und meinen Muskeln hin und hergelaufen ^^:D

Tag 5

Der Tag bestand aus Eiskaffee trinken, Papaya Salat essen, Shoppen und Shooten (meine Kamera war super langsam – wohl wegen der extremen Hitze). Am Abend haben wir uns Nägel machen lassen – was leider ein Reinfall ohnegleichen war. Die Mädels waren zwar super lieb, aber haben uns die Nägel so verhunzt, wie ich das noch nicht erlebt habe! Vier dickste Schichten mit 58769847352345 Patzern… Hat echt so ausgesehen, wie wenn sich ein 5jähriges Mädchen die Nägel lackiert hätte…
Am Abend sind wir zufällig in ein Indisch-Arabisches Viertel reingelaufen, auf dem Weg sahen wir eine glotzende Menschenmenge – es gab nämlich (mal wieder) einen Motorrad-Unfall, und Diana erspähte sogar einen abgetrennten Fuß auf der Straße (Gott sei Dank habe ich es nicht gesehen)… Im indischen Viertel war es wahnsinnig eng, aber es gab Trauben so gross wie Erdbeeren, frisches Kokoswasser und jede Menge krasser Billigst-Designerkopien.  
Später wollten wir zum Nachtmarkt Klongh San fahren – aber erstaunlicherweise haben sich alle Taxifahrer, die wir gestoppt hatten, sich geweigert, uns hin zu bringen – warum, ist mir bis heute ein Rätsel…

Mittlerweile befinden wir uns in Hua Hin am Meer und lassen hier den Urlaub ruhig ausklingen!

Fortsetzung folgt

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blouse: Romwe |  pants: market in Bangkok (similar)  |  bag: Tosca Blu*

* gift or sample

photos: Diana

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Outfit

outfit: Punkte Kleid

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"Reversed dalmatiner" - 

so habe ich dieses Kleid sofort betitelt. Umgekehrter Dalmatiner - das trifft doch das Muster ziemlich gut, findet ihr nicht?

Ansonsten bin ich eigentlich der Meinung, dass Kleidung nicht zwingend "vorteilhaft" sein muss - sonst würde ich ja auch nicht auf den Oversize Trend so abfahren. Allerdings ist manchmal so ein Kleid ganz angenehm - ich habe nämlich eine schmale Taille und breitere Hüften (hasst ihr übrigens den Ausdruck "gebärfreudig" auch so abgrundtief, wie ich??), und da holt so ein weich fallendes Midikleid mit geraffter Taille doch das Beste aus meiner Sanduhr raus :)

Kombiniert habe ich es diesmal ganz leger mit meinen geliebten Adidas-Sneakern, denn die damenhafte Tasche bringt schon genug Eleganz in das Outfit. Schließlich will ich nicht wie Gina Lollobrigida aussehen, auch wenn die Frau eine Granate war ;)

Apropos Tasche - die stammt vom italienischen Label Tosca Blu, die machen auch Schuhe - und hat meine geliebte Aktenkoffer-Form. Ich entschied mich für Weiß, denn der Sommer ist um die Ecke ;) Die Tasche liegt mega bequem unter der Schulter (wisst ihr, wie ich es meine??) und es passt echt viel rein, ich bin mit meiner Entscheidung also echt mehr als zufrieden!

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o ja:

ein Hoch auf Medikamente - das Antibiotika hilft gegen meine völlig unpassenden Zahnschmerzen! Ich hoffe, in Thailand (wo es schon heute abend hingeht!!! OMG!!!) wird es nicht schlimmer - schließlich ist es dort sehr heiß und das ist eigentlich nicht wirklich förderlich für Zahnschmerzen... Bitte drückt mir die Daumen!! <3

oje:

keine Ahnung, ob ich genug und richtig gepackt habe - denn ich war noch nie so lange so weit weg!

genug gehabt:

von Grundsatz-Diskussionen. Normalerweise bin ich selbst diejenige, die immer alles grundsätzlich sieht und für die es keine "Kleinigkeiten" gibt - aber zur Zeit will ich einfach nur meine Ruhe. Hoffentlich finde ich sie in Thailand! Spazieren gehen, gesund und leicht essen, am Strand chillen, bisschen shoppen und nach Herzenslust Shooten - mehr will ich gar nicht...

bewundert:

mal wieder Nabokov. Ich bin berade dabei, alles von ihm zu lesen - und ich bin oft den Tränen nahe, so schön und unglaublich tief geschrieben ist es <3

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dress:   &Other Stories (sale!)   |  shoes: Adidas  |  bag: Tosca Blu* (similar here)

*gift or sample

photos: Andy

 

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Outfit

outfit: Paris Fashionweek

Hier kommt die Nummer drei von meinen vier geplanten Paris-Posts –

nämlich das Outfit, was ich zur Fashion Show von Nobi Talai trug. Eigentlich überlege ich mir in solchen Situationen oft, dass mein Look sich auf irgend eine Art und Weise auf die Kollektion bezieht, die ich besuche – in diesem Fall hätte ich eigentlich fließende Stoffe und lockere Schnitte tragen sollen, aber man kann nicht immer alles haben, und von daher trug ich etwas, was sich auf mich selbst bezieht.

Sweet Desaster –

ja, das bin ich ;) Ich möchte mich natürlich nicht selbst loben und als süß bezeichnen – allerdings kann ich tatsächlich, wenn ich will, gar nicht so unsüß daherkommen :D Wie dem auch sei – man sollte die Aufschrift auf meiner Bluse nicht allzu ernst nehmen – aber zu mir passen tut sie in jedem Fall!

Der graue Anzug mit Nadelstreifen ist auch ein Glücksfall gewesen, denn die Hose hat einen Gummibund, und ein Gummibund ist so ungefähr das Beste, was einer Sanduhr-Figur passieren kann <3

Geshootet haben wir den Look nach der Show, die Location hat mir nicht hundertprozentig zugesagt. Nicht falsch verstehen: Paris ist natürlich (fast) überall schön – aber das, was in der Realität schön aussieht, muss auf dem Foto nicht zwangsläufig genauso schön wirken, und das vorrherschende Licht spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle.

Trotzdem – mit den Bildern kann ich leben. Und ihr?

o ja:

f

oje:

wenn man den ganzen Vormittag zuhause auf den Postboten wartet, und dann aber weg muss und unten den Zettel vorfindet, dass der Empfänger nicht zuhause war und die Sendung morgen wieder zugestellt wird. Wohl überflüssig zu erwähnen, dass niemand geklingelt hatte!!!

geklickt:

ich liebe es nach wie vor heiß und innig, mir Streetstyles anzuschauen, auch wenn man munkelt, dass sie „aussterben“. Eher sind eigentlich die Streetstyle-Photographen diejenigen, die weniger werden, weil ihnen Instagram und „Influencer“ das Geschäft kaputtmachen, aber die Streetstyles selber wird es natürlich auch weiterhin geben. Ich war angenehm überrascht, als ich im Zalando Online-Magazin*  richtig viel Inspiration (nicht nur, was Streetstyles angeht) entdeckt habe. Und Inspiration heißt für mich – nicht kopieren, sondern Ideen sammeln! Klickt es mal an <3

unentschlossen:

bin ich angesichts eines Weisheitszahnes, der natürlich ausgerechnet jetzt, 10 Tage vor Thailand, anfangen muss, Probleme zu machen. Ihn zu reißen, ist jetzt schon fast zu spät, außerdem muss es zwecks Arbeitsausfall (zumindest an dem Tag) geplant werden, und Arbeitsausfälle kann ich mir eigentlich keine mehr leisten. Oder aber ich hoffe, dass es in Thailand nicht schlimmer wird und erledige es, wenn ich wieder zurück komme… Riskant und ärgerlich!

gedacht:

lieber nicht so viel Gutes von den Mitmenschen erwarten, dafür aber eine schöne Überraschung erleben, wenn sie sich korrekt verhalten… Sagt die Erfahrung.

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*in freundlicher Kooperation mit dem Zalando Magazin

pinstriped suit:   H&M (very similar)  | blouse:  Bershka (old, similar here)  |  shoes: Converse   |  bag: Kenzo (similar here)

photos: Andy

 

 

 

Lifestyle Outfit Unterwegs

outfit: in Paris

Et Voilà –

spontan, spontaner, Esra!

Der Kurztrip nach Paris zur Fashion Show von Nobi Talai war auf jeden Fall eine der spontanen und dabei ziemlich guten Ideen, die ich in letzter Zeit so hatte :) Mich begleitet hat der liebe Andy, der sich so langsam zu einem richtigen Blogger-Freund entwickelt – dabei haben wir uns erst vor ein paar Monaten kennengelernt, als er sich für mein Fashion Blogger Battle beworben hat und sich auch noch als Wahl-Münchener entpuppt hat. 

So hat es sich ergeben, dass wir nicht nur Paris unsicher gemacht haben, sondern natürlich auch unserer Blogger-Pflicht ausgiebig nachgegangen sind und geshootet haben, so viel es in den zwei Tagen nur ging.

Mehr zu unseren Abenteuern, zu unseren Begegnungen in Paris, zu unserer bemerkenswerten Bleibe, zu der Rückreise, die alle Grenzen gesprengt hat und natürlich noch mehr Shootings und Bilder – bald in einem gesonderten Paris-Post.

Bis dahin genießt meine (obligatorischen, aber deswegen nicht minder hübschen) Bilder vor dem Eiffelturm, geschossen in der Angst vom Regen, der jede Sekunde vom Himmel zu fallen drohte, bei Wind und auf nüchternen Magen – klingt dramatisch, war es auch :D

Der Look selbst ist für meine Verhältnisse ziemlich klassisch, aber in meinem gebliebten Schwarz-Weiß gehalten – was sagt ihr dazu?

Wart ihr schon mal in Paris?


o ja:

für Paris, Bloggerfreundschaften und ehrliche Aussprachen

oje:

für Kaffee zum Preis von 7 Euro und Schlafmangel

Thema der Woche:

andere zu respektieren ist wichtig – aber Respekt zu sich selbst ist unverzichtbar! Und damit meine ich nicht die ganzen aufgeblähten Seifenblasen, die sich selber am tollsten finden, sondern einen gesunden Umgang mit sich selbst ohne Komplexe und falsche Schuldgefühle…

gezittert:

vor Kälte, besonders zuhause, da ich wohl voreilig die ganze Heizung ausgemacht habe…

 






coat:   H&M (very similar)  |  skirt: Oasap (old, similar)  |   boots: Zara (sold out, similar here)   |  bag: Kenzo

photos: Andy


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Lifestyle Mode-Inspirationen

test: TRILLR – die neue Shopping Suchmaschine

 

Alle reden von Individualität ...

... und versuchen gleichzeitig aus allen Kräften, wie Klone auszusehen: man möchte die gleichen angesagten Klamotten, Taschen und Schuhe besitzen, die man auf Instagram präsentiert bekommt, und am besten auch noch genau die gleiche Figur und die Haare, ach was, gleich den ganzen Lifestyle.

Hä?

Meines Erachtens bedeutet Individualität eigentlich was anderes, als nur darüber zu reden... aber das ist anscheinend einer der zahlreichen Widersprüche unserer Zeit. Vor diesem Problem bin auch ich nicht gefeit - sagen wir so: einerseits kämpfe ich darum, ich selbst sein zu dürfen, ohne dass es mir peinlich ist oder sein muss, aber andererseits mag ich an mir oft genau das nicht, was mich von der Mehrheit unterscheidet. Denn Dazugehören ist eben dann leichter, wenn man nicht zu sehr auffällt.

Dabei ist es theoretisch ziemlich einfach:

willst du individuell sein, dann tu etwas anderes, als die anderen tun. Lächle, wenn die anderen genervt sind. Zieh an, was du magst, und nicht, was als cool gilt. Sei mutig, wenn alle anderen Angst haben. Steh auf und sag deine Meinung, wenn alle anderen sich Vorteile erhoffen und schweigen.

 

 

Heute teste ich TRILLR* - eine Shopping Suchmaschine. Im Vergleich zu Google ist TRILLR nicht Mainstream. Aber dafür könnt ihr dort Sachen finden, die Google euch vorenthält.

 

 


*in freundlicher Kooperation mit TRILLR

"Fabrice Schmidt hat 2003 die Erlebniswelt mydays gegründet und ist jetzt mit seinem Partner Enrico Mickan dabei die Online-Shopping-Welt zu revolutionieren" - so steht es im Onlinemagazin der neuen Shopping Suchmaschine (und App) namens TRILLR. Ob es auch wirklich eine Revolution geworden ist - habe ich versucht, für euch herauszufinden. Dazu habe ich ein paar Fragen gestellt und beantwortet:

 

Was kann TRILLR, was Google nicht kann?

TRILLR ist sozusagen der Kommunist unter den Suchmaschinen: alle Shops werden nämlich gleich behandelt. Die üblichen Verdächtigen  (die ganz großen Onlineshops) werden nicht mehr bevorzugt an den ersten Stellen angezeigt, da man sich keine Platzierung kaufen kann. Somit bekommen auch kleinere und unbekannte Shops eine Chance!

Wenn ich beispielweise "Volant" eingebe, weil ich nach neuen Teilen mit Rüschen suche, gibt es bei Google zwar insgesamt mehr Ergebnisse, aber komplett andere, als bei TRILLR - das heißt, mit der neuen Suchmaschine habe ich die Möglichkeit, etwas zu finden, was mir bei Google gar nicht oder zu weit hinten angezeigt wird. Deswegen kann ich empfehlen, TRILLR ergänzend dazu zu benutzen.

Außerdem: je mehr von uns TRILLR benutzen, desto schneller kann die Suchmaschine wachsen und desto mehr Ergebnisse werden mit der Zeit möglich sein!

Warum heißt die Suchmaschine ausgerechnet TRILLR?

Die Mitarbeiter erzählten mir, dass es sich einerseits von "thrilling" (engl. aufregend) - ableitet, und zweitens, tatsächlich vom Musik-Terminus "Triller", was eigentlich eine sogenannte "Verzierung" ist, die den sonst vielleicht kahlen Notentext lebendiger macht. Passt also auch. TRILLR soll also die Shopping-Suchmaschinen-Landschaft verzieren :D

Muss man sich anmelden, um die Suchmaschine bzw die App nutzen zu können?

Dieser Punkt war auch lange Firmenintern ein großes Thema und es wurde auch schon beschlossen, die Anmeldung bis Ende Februar aus der App zu entfernen. In der Desktop-Version ist jetzt schon keine Anmeldung notwendig!

Kann man mit TRILLR nur nach Mode suchen?

Nein, sondern auch nach Beauty, Technik, Sport, Möbel und Haushalt.

 

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