Browsing Tag

muetze

Outfit

outfit: karierter mantel

karierter, mantel, berlin, fashionblogger, fashionblog, modeblogger, modeblog, outfit, weihnachten, christmas, ootd, streetstyle, inspiration

Berlin macht es einem leicht, sich zu ärgern, aber ebenso, sich zu freuen - je nachdem, welche Präferenzen man gerade hat.

Ich habe nach wie vor die Präferenz, mich zu freuen! Ja, es wird gefühlt immer kälter und immer dunkler - aber gerade in dieser Dunkelheit kommen die Millionen bunter Lichter Berlins noch besser zur Geltung! Genau diese Lichter haben mich dazu gebracht, zum ersten Mal in meinem Leben seit meiner Kindheit richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen!

Ich habe schon ganze drei Weihnachtsmärkte abgeklappert, und weitere werden dieses Wochenende und kommende Woche dazukommen. Besonders toll fand ich den am Schloss Charlottenburg, weil dort abends immer animierte Lichter auf das Schloss projeziert werden - ein Traum! Aber auch die anderen Weihnachtsmärkte haben jedes etwas eigenes - der am Gendarmenmarkt einen riesigen Weihnachtsbaum mit schimmernden Lichtern, der am Alexanderplatz hat niedliche Fahrgeschäfte, und ja, es gibt auch unfassbar traurige und völlig unbegreifliche Geschehnisse, die gerade in Berlin leider mit einem Weihnachtsmarkt verknüpft sind - das kann ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen.

Aber ich finde, wir sollten alles andere, als uns Angst machen lassen,

denn genau das ist das Ziel vom Terror. Weiterleben, dankbar sein für das, was man hat, gegen Ungerechtigkeit aufstehen und nicht vergessen, menschlich zu sein - das ist das, was wir tun können und sollen. Hehe, das klingt ja schon fast wie eine Weihnachtspredigt - so wäre der Bogen zurück zu Weihnachten gespannt. Auch die heutigen Outfitbilder, mein karierter Mantel, die Lichter, das Rot -  sind schon etwas weihnachtlich! In diesem Sinne, eine frohe Vorweihnachtszeit, und lasst euch bitte bitte nicht stressen <3

 

karierter, mantel, berlin, fashionblogger, fashionblog, modeblogger, modeblog, outfit, weihnachten, christmas, ootd, streetstyle, inspiration
karierter, mantel, berlin, fashionblogger, fashionblog, modeblogger, modeblog, outfit, weihnachten, christmas, ootd, streetstyle, inspiration

o ja:

auch Berlin scheint manchmal ein Dorf zu sein! Erst traf ich eine flüchtige Bekannte beim Tanzen, dann paar Tage später bei mir im Kiez, als ich mal wieder ein schweres Paket vom Paketshop heimgeschleppt hatte. Sie hatte ein Fahrrad dabei, auf dessen Gepäckträger ich eine Strasse lang mein Paket abstellen durfte :)

oje:

apropos Paket: in letzter Zeit bekomme ich GAR keine Pakete mehr nach Hause, sie landen immer gleich in Paketshops, ob ich zuhause bin oder nicht. Die Postboten haben nämlich komplett aufgehört, zu klingeln, und schmeisse stattdessen gleich die Benachrichtigung ein... Anstrengend!

vermisst:

meine Spontanität. Komm wieder, mit dir ist alles schöner :)

gesucht:

ich liebe ja Sneaker über alles. Aber mir wird es nun langsam echt zu kalt und ungemütlich dafür, sodass ich gelegentlich ins Träumen vom richtig festen Schuhwerk verfalle! Hier habe ich eine ziemlich coole Auswahl an gefütterten Winterschuhen * gefunden! ^^ Normalerweise ist es für mich am wichtigsten, dass mein Hals geschützt ist, deswegen trage ich im Winter immer einen fetten Schal, doch wer weiss - vielleicht werde ich einfach alt, aber diesen Winter möchte ich es ebenso warm, bequem und weich an meinen Füssen haben!

endlich geschafft:

einen Weihnachtsbaum zu besorgen, aufzustellen und zu schmücken! Premiere - denn das ist tatsächlich das erste Mal, dass ich selbst einen zuhause habe. Deswegen wusste ich auch nicht, dass der Stamm gespitzt werden muss, am besten mit einer Axt. Als ich feststellte, dass der Stamm zu breit für den Baumständer ist (auf der Suche nach dem ich vorher übrigens halb Berlin abgeklappert hatte), und keiner der Nachbarn, bei denen ich mir Hilfe erhoffte, zuhause war, besorgte ich mir einen künstlichen Baum und stellte meinen echten raus, mit dem Schild "zu verschenken". Ende gut, alles gut - der Baum war 10 Minuten später weg und alle zufrieden!


*Werbelink

karierter, mantel, berlin, fashionblogger, fashionblog, modeblogger, modeblog, outfit, weihnachten, christmas, ootd, streetstyle, inspiration
karierter, mantel, berlin, fashionblogger, fashionblog, modeblogger, modeblog, outfit, weihnachten, christmas, ootd, streetstyle, inspiration

dress: Zara

shoes: Converse chucks

coat: H&M (old)

bag: Kenzo


photos: Lena

editing: by me

You Might Also Like

Outfit

outfit: diversity & paris in berlin

diversity, berlin, paris, outfit, french, parisienne, punkte, kleid, winter, streetstyle, modeblog, fashionblog, ootd, inspiration, cute, retro

Es gibt viele nervige Modewörter.

Eins davon ist „Diversity“. Aber für mich ist es eben mehr, als nur ein Modewort. Ich finde es unglaublich wichtig, Vielfalt zuzulassen und zu leben – und damit das funktioniert, müssen wir uns wohl in Toleranz üben. In einem der vielen guten Gespräche mit Ramona hat sich herauskristallisiert – Toleranz wird oft missverstanden, denn tolerant sein bedeutet nicht, alles kreuz und quer gutzuheissen. Sondern: echte Toleranz basiert auf Respekt, statt auf „Ja und amen“. Tolerieren bedeutet nämlich „dulden“ – und Dinge dulden tut man nicht immer mit purer Begeisterung.

Aber jeder, der schonmal unterdrückt oder diskriminiert wurde – sei es im Job, in der Schule oder in der Beziehung vom Partner – weiß, wie unmöglich sich das anfühlt, wie einengend und im schlimmsten Fall verletzend es sein kann, wenn man aufgrund seines Wesens runtergestuft und herablassend behandelt wird.

Und was ist mit Menschen, die nie Diskriminierung am eigenen Leib erfahren haben? Leider scheint es eine menschliche Eigenschaft zu sein, ausschließlich das am besten zu verstehen, was man selbst erlebt hat und auch umgekehrt:  Schlimmes zu verharmlosen, wenn man in einer geschützten Umgebung aufwuchs und keine traumatischen Erlebnisse vorzuweisen hat. Empatisch zu sein, bedeutet eben nicht, den Anderen aus unserer Sicht verstehen zu wollen, sondern seine Situation aus seiner Perspektive zu sehen. Was leider am besten gelingt, wenn man die Erfahrung des anderen am eigenen Leib erfahren hat.

Der komische Nachbar, der unfreundliche Verkäufer, die verrückten Touris,  Ausländer oder „ausländisch aussehende“ Menschen, Hartz-4 Empfänger, Obdachlose – über all diese Menschen, die uns begegnen, wissen wir nur das, was unser erster Eindruck zu uns sagt, der sich oft aus Erfahrungen, Vorurteilen oder auch medialer Meinungsmache zusammensetzt. Aber was der Mensch dahinter wirklich ist, was ihn ausmacht, wie sein Weg ihn bis dorthin führte, wo er sich gerade befindet, und welche Gründe er hatte oder auch nicht hatte – das alles wissen wir nicht, geschweige denn, wir haben es am eigenen Leib erlebt.

Deswegen lasst uns Menschen nicht so schnell abstempeln. Die Geschichten hinter diesen verschiedenen Gestalten sind real – unsere Urteile und Vorurteile sind erstmal hypothetisch. Das darf man nicht vergessen!

Denn nur, wenn wir aufhören, Menschen sofort nach dem ersten Eindruck in Schubladen einzusortieren, können wir sie besser verstehen. Wenn wir sie besser verstehen, können wir sie besser tolerieren. Und wenn wir einander tolerieren, kann „diversity“ sich wirklich entfalten und uns bereichern. Dann ist es nämlich mehr, als nur ein Modewort.

diversity, berlin, paris, outfit, french, parisienne, punkte, kleid, winter, streetstyle, modeblog, fashionblog, ootd, inspiration, cute, retro

I am wearing:

dress: H&M (old)

shoes: Mango (old)

coat: Zara (old)

bag: Kenzo

photos: Jessi

editing: by me

diversity, berlin, paris, outfit, french, parisienne, punkte, kleid, winter, streetstyle, modeblog, fashionblog, ootd, inspiration, cute, retro
o ja:

unterwegs neue lustige Menschen kennenzulernen ist immer wieder cool. Wie so ein kleines Fenster in andere Welten, in die man kurz reinspähen kann, bevor die Wege sich wieder trennen :)

Und überhaupt – gerade Berlin ist reich an ganz unterschiedlichen Menschen, die hier koexistieren können. Das liebe ich!

oje:

meine Müdigkeit geht mir manchmal auf die Nerven. Insbesondere, wenn sie mich am Tanzen hindert. Wieviel muss ich denn zur Zeit bitte schlafen, um richtig fit zu sein?? Noch schlimmer ist mein Ehrgeiz, der manchmal komplett fehl am Platz ist und mich sogar am Lernen hindert. Obwohl ich es doch liebe, zu lernen… Weiß jemand, wie man das abstellen kann?

Überraschung:

wenn stressige Tage sich als gar nicht so schlimm entpuppen, aber dafür ein Wochenende, von dem man sicher annahm, dass es ganz entspannt wird, total in Stress ausartet. Da ist die Fähigkeit gefragt, Negatives schnell loslassen und im berühmt-berüchtigten Hier und Jetzt leben zu können… Daran arbeite ich noch, hehe.

genervt gewesen:

wenn Leute „Vanilje“ statt „Vanille“ sagen. Aber ich toleriere es, hahahah :D

gedacht:

es ist unglaublich, aber ich, alter Grinch, bin dieses Jahr tatsächlich schon mega früh in Weihnachtsstimmung und freue mich richtig darauf! Jetzt muss meine Freude nur noch bis Weihnachten selber anhalten, aber da bin ich ganz zuversichtlich :)

diversity, berlin, paris, outfit, french, parisienne, punkte, kleid, winter, streetstyle, modeblog, fashionblog, ootd, inspiration, cute, retro
diversity, berlin, paris, outfit, french, parisienne, punkte, kleid, winter, streetstyle, modeblog, fashionblog, ootd, inspiration, cute, retro
diversity, berlin, paris, outfit, french, parisienne, punkte, kleid, winter, streetstyle, modeblog, fashionblog, ootd, inspiration, cute, retro

You Might Also Like

Outfit

Instagram Outfit Update NO 3 – November

november, outfit, berlin, herbst, inspiration, nachgestern, blogger, fashionblog, modeblogger, look, streetstyle, warm, bequem, stylish, strick, hm, pullover, latzkleid

Ooops, wie kann man nur zwei Monate auslassen,

ohne das zu merken?? Dieses berüchtigte Real Life kann einen manchmal ganz schön das Zeitgefühl vergessen lassen!

Der letzte Post der Reihe „Instagram Outfit Update“ erschien nämlich im August und nun haben wir unfassbarerweise schon November!! In der Zwischenzeit habe ich oft das Tanzbein geschwungen, viele Glasnudelsalate und veggie Buletten gegessen, etliche Gin Tonics getrunken, unzählige Male die Wohnungstür auf- und wieder zugeschlossen, war verreist, habe Besuch empfangen, habe einige Orgel- und Klaviertasten angeschlagen, unzählige Stunden mit Ramona verquatscht und quer durch Berlin hin- und hergedüst. Was ich weniger gemacht hatte, war das Schlafen, aber dazu weiter unten mehr.

Seit paar Tagen kehrte dann auch der Winter ein. Zeit, um noch einmal auf diesen durchaus milden und schönen Herbst zurückzublicken!

 


Bevor meine erfolgreichsten Instagram-Bilder für immer dort in der Timeline verschwinden, zeige ich sie euch hier  – und füge noch ein Paar Shots dazu, sie auf Instagram keinen Platz gefunden haben. Jedes gezeigte Outfit ist am Ende des Beitrags direkt zu Instagram verlinkt – viel Spaß!


 

Teil 1 findet ihr hier 

Teil 2 ist hier 

photos: Lena

editing: by me

november, outfit, berlin, herbst, inspiration, nachgestern, blogger, fashionblog, modeblogger, look, streetstyle, warm, bequem, stylish, strick, hm, pullover, rot
november, outfit, berlin, herbst, inspiration, nachgestern, blogger, fashionblog, modeblogger, look, streetstyle, warm, bequem, stylish, strick, hm, pullover, latzkleid
 

 

 

 

I am wearing:

 

Pullover: H&M

skirt: Mango

hat: old

shoes: Zara (old)

o ja:

immer wieder toll, wie Tanzen den Kopf frei macht und die Stimmung hebt, selbst wenn ich davor überhaupt keine Lust darauf hatte <3 Es tut einfach so unbeschreiblich gut, mal eine Dreiviertelstunde an gar nichts anderes zu denken, als an den nächsten Move  – wenn überhaupt :D

oje:

ich muss ganz ehrlich zugeben – ich habe eine dicke, fette, überdimensionale Schreibblockade. Das ist auch der Grund, warum ich so selten poste hier auf dem Blog. Dabei war Texte schreiben doch immer meine Spezialität!! Und es kommt mir so vor, als hätte ich NULL Ahnung davon, was eine wirkliche Kreativitätsblockade bedeutet, als ich mich damals in diesem Post darüber ausgelassen hatte :(

geschlafen:

chronisch zu wenig. Schon vor dem Umzug nach Berlin stand ich ständig so unter Strom, dass ich, die seit der Schule nur bei äußerster Notwendigkeit vor Mittag aufgestanden ist, um spätestens 9 Uhr hellwach war. Egal, ob ich dabei um 2 oder um 4 ins Bett ging. Nun wird es oft sogar noch später, Rekordminimum liegt bei derzeit 2 Stunden *LOL* Aber wie sagt man so schön – schlafen kann ich, wenn ich tot bin!

genossen:

ich liebe Neuanfänge und Veränderungen (natürlich nur schöne!), und mein Leben ist voll davon, seit ich in Berlin lebe. Es möge so bleiben! Obwohl ein klein wenig Routine auch nicht schadet – und genauso beständig wünsche ich mir die Menschen an meiner Seite.

new in:

diese Jacke! Ich weiß, sie scheidet die Geister (wie ungefähr ein Drittel meiner Garderobe), aber ich habe mich unsterblich in sie verliebt und wenn ich sie anhabe, komme ich mir mindestens doppelt so cool vor :D

november, outfit, berlin, herbst, inspiration, nachgestern, blogger, fashionblog, modeblogger, look, streetstyle, warm, bequem, stylish, strick, mango, hm, pullover, cord
november, outfit, berlin, herbst, inspiration, nachgestern, blogger, fashionblog, modeblogger, look, streetstyle, warm, bequem, stylish, strick, mango, hm, pullover, cord
 

 

 

I am wearing:

 

skirt: Mango

shoes: Zara (old)

pullover: Mango

november, outfit, berlin, herbst, inspiration, nachgestern, blogger, fashionblog, modeblogger, look, streetstyle, warm, bequem, stylish, strick, hm, pullover, latzkleid

I am wearing:

dress: H&M

pullover: H&M

shoes: Zara (old)

november, outfit, berlin, herbst, inspiration, nachgestern, blogger, fashionblog, modeblogger, look, streetstyle, warm, bequem, stylish, strick, hm, pullover, latzkleid
https://www.instagram.com/p/BqIa78rhISX/
https://www.instagram.com/p/BqQJInuh9dG/
https://www.instagram.com/p/BqF11MOhixl/

You Might Also Like

Outfit

how to wear: ugly sneakers vol. II Midirock

midirock, otherstories, plissee, sneakers, nike, uglysneakers, trend, streetstyle, fashionblogger, modeblog, muenchen, berlin, outfit, fruehling, blau, dior

Ich und blau.

Eine seltene Kombination. In den letzten Jahren hat sich das so entwickelt, dass mir diese Farbe immer fremder wurde. Das bin einfach nicht ich, ich habe eine seltsame Abneigung dagegen und fühle mich mittlerweile immer unwohl, wenn ich einen Versuch starte, mich ihr anzunähern. Sogar Blue Jeans  kann ich nicht mehr anziehen. Heute habe ich mir überlegt, ob das nicht womöglich eine symbolische Bedeutung haben könnte? "Blues" bedeutet ja auch Melancholie... Vielleicht verdränge ich meine Melancholie und will damit nichts zu tun haben, indem ich nichts Blaues trage?

 

 

Wie dem auch sei - hier bin ich, einen blauen Rock tragend, unter einem blauen Himmel und vor einem blauen Hintergrund spazierend.

Gründe zur Melancholie gibt es gerade nämlich einige. Jeden Abend liege ich hellwach im Bett, während meine Gedanken am bevorstehenden Berlin-Umzug kleben, wie Fliegen an einem verfaulten Obststück. Ich sehe immerzu diese eine Szene vor mir: wie ich das erste (der Besichtigungstermin damals im März zählt nicht!) Mal in die Wohnung reingehe. Wie ich, P. und vielleicht ein paar liebe Helfer mein Hab und Gut reintragen, und wie sich mein leeres unbekanntes Zimmer immer mehr füllt, um danach sortiert und aufgebaut zu werden. Genau wie mein Inneres. 

Immer und immer wieder kreisen meine Gedanken um diese Szene, bis ich mich dabei ertappe und mir selber sage: "Wieso? Warum kannst du nicht im Jetzt sein? Gerade läuft deine letzte Woche vor dem Umzug - nicht deine letzte Woche in München, denn du kannst immer hierher und hierher zurück, wenn du es nur willst. Aber diese Zeit jetzt ist trotzdem einzigartig und einmalig, sie ist voller verschienenstartiger Abschiede und du drückst dich davor, indem du dich gedanklich in die Zukunft katapultierst? Und später sitzt du in dieser deinen viel imaginierten Wohnung in Berlin und erinnerst dich zurück an die Zeit vor dem Umzug? Wieso fällt es dir so schwer, im Jetzt zu sein, das Jetzt zu durchleben? Seit wann ist aus dir so eine raffinierte Verdrängungskünstlerin geworden?" - Ja, ich weiß, seit wann. Seit damals vor fünf Jahren, als meine Gefühle so ein ungeahntes Ausmaß an Gewalt entwickelt haben, dass ich aus Selbstschutz verdrängen musste. Ich hätte nie gedacht, dass das, was damals so notwendig war, so eine Eigendynamik entwickeln würde. Wie es geht, zu fühlen, aber an dem Gefühlten nicht zu zerschellen, muss ich noch rausfinden, und ich ahne, dass es ein langer Prozess werden wird.

Ich bin noch nicht weg, aber auch nicht mehr wirklich da. Oder bin ich doch mehr da, als ich meine, da zu sein? Zwischen Alltag und Aufbruch? Zwischen Abschied und Wiedersehen? 

midirock, otherstories, plissee, sneakers, nike, uglysneakers, trend, streetstyle, fashionblogger, modeblog, muenchen, berlin, outfit, fruehling, blau, dior, jadior, bag
midirock, otherstories, plissee, sneakers, nike, uglysneakers, trend, streetstyle, fashionblogger, modeblog, muenchen, berlin, outfit, fruehling, blau, dior, bag, jadior

I am wearing:

midirock: &Other Stories

bluse: H&M (old)

cap: H&M (old)

sneakers: Nike

bag: Dior

Photos: Miu <3

editing: by me

midirock, otherstories, plissee, sneakers, nike, uglysneakers, trend, streetstyle, fashionblogger, modeblog, muenchen, berlin, outfit, fruehling, blau
midirock, otherstories, plissee, sneakers, nike, uglysneakers, trend, streetstyle, fashionblogger, modeblog, muenchen, berlin, outfit, fruehling, blau, dior
midirock, dior, jadior, itbag, bag, trend, streetstyle, fashionblogger, modeblog, muenchen, berlin, outfit, fruehling, blau

You Might Also Like

Outfit

how to wear: ugly sneakers vol. I

ugly, sneakers, trend, nike, fashionblogger, modeblog, berlin, muenchen, ootd, streetstyle, spring, culotte, rot, styleblogger, look, inspiration, furla

Man könnte diesen Post auch nennen – „Wenn reiner Pragmatismus einen zur Kreativität zwingt“,

oder aber „Münchner Bier versus California“. Auch „Erstes Shooting seit Monaten, ohne zu frieren“ oder „Ich beginne den Frühling bunt“ würde auch in Frage kommen.

Ich erkläre kurz, wie ich das meine: auf die Idee, drei verschiedene Looks mit den gleichen Schuhen zu shooten und dann daraus eine Reihe „How to wear Ugly Sneakers“ zu machen kam ich deswegen, weil ich alle drei Looks an einem Tag shootete, aber leider relativ wenig Lust hatte, drei verschiedene Paar Schuhe  mitzuschleppen ;)

„Münchner Bier versus California“ ist eigentlich selbstredend – die Shooting-Location war nämlich der Viktualienmarkt, weil der farblich mein Outfit so genial ausgegriffen hat – da hatte ich echt Glück! Also musste ich die kleine Ungereimtheit der verschiedenen Aufschriften in Kauf nehmen :)

Ansonsten ist der Look für meine Verhältnisse einfach echt bunt – normalerweise fühle ich mich eher in gedeckten Farben mit einem bunten Farbklecks wohl – aber dieses Outfit ist irgendwie auch genau meins! Und wenn es draußen wärmer wird, bekommt sowieso jeder Lust auf etwas mehr Farbe, nicht wahr?

 


Übrigens scheint das Sweatshirt, das ich hier trage, mit der Tasche und Cap regelrecht zusammengewachsen zu sein, denn ich kombinierte alle drei Teile schonmal miteinander – nur das Unterteil war damals ein Rüschenrock. Was soll ich denn auch machen, wenn die farblich so perfekt zusammenpassen! Was zusammengehört, soll man ja nicht trennen :D

ugly, sneakers, trend, nike, fashionblogger, modeblog, berlin, muenchen, ootd, streetstyle, spring, culotte, rot, styleblogger, look, inspiration, furla
ugly, sneakers, trend, nike, fashionblogger, modeblog, berlin, muenchen, ootd, streetstyle, spring, culotte, rot, styleblogger, look, inspiration, furla
o ja:

omg der Frühling scheint tatsächlich da zu sein!! Ich habe schon ganz vergessen, wie angenehm das ist <3

oje:

eine Sache wird schwer in Berlin: die ganzen Obdachlosen und benachteiligten Menschen, die man dort überall sieht. Auch in München ist es viel viel schlimmer geworden, als noch vor 5 Jahren. Vorgestern habe ich am Bahnhof mitbekommen, wie ein Alkoholiker-Paar sich gestritten hat. Ich weiß nicht, was vorgefallen ist, aber sie hat verzweifelt geschrien „Ist dir das Handy mehr wert als ich? Ist dir das Handy mehr wert als ich?“, bis er komplett entnervt einfach gegangen ist. Sowas tut mir so so leid :(

überlegt:

wie ich mich in Berlin einrichte. Im Moment muss ich echt total auf mein Geld schauen, denn so ein Umzug ist wirklich teuer! Trotzdem möchte ich natürlich nicht monatelang auf Kisten leben, ohne Vorhänge und ohne Beleuchtung. Allerdings will ich auch nicht billige Übergangslösungen, die nicht zusammenpassen und trotzdem ewig da bleiben. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Wohnung wirklich aussieht (habe sie nur kurz während der Besichtigung Mitte März gesehen und seitdem nie wieder!). Am 15.4. ist es dann soweit!

unterwegs:

werde ich in nächster Zeit viel sein! Am 15. zieh ich um, aber schon am 19. bin ich wieder in München-Nähe zu einem Event, und am 3. Mai auch wieder! Auch Mitte Mai ist ein München-Besuch geplant – ich hoffe, dass ich P. dann nicht so krass vermissen werde, wenn ich ihn einfach so oft sehen kann – was natürlich kein Vergleich zum Zusammen-Wohnen ist…

bitte mitmachen:

Unterschreibt gegen das strengste Polizei-Gesetz seit 1945 !! Die Politik will, dass die Polizei in Bayern ohne Gericht quasi ALLES darf – sie muss nur jemanden als „Gefährder“ einstufen, ohne Beweise – „nach Gefühl“ reicht. Das würde die totale Willkür bedeutet und Gefahr für jeden Bürger sein! HIER!!

 

I am wearing:

culotte: Asos

sweater: Pimkie (old)

cap: Asos

shoes: Nike

bag: Furla

Photos: Miu <3

editing: by me

ugly, sneakers, trend, nike, fashionblogger, modeblog, berlin, muenchen, ootd, streetstyle, spring, culotte, rot, styleblogger, look, inspiration, furla
ugly, sneakers, trend, fashionblogger, modeblog, berlin, muenchen, ootd, streetstyle, spring, culotte, rot, styleblogger, look, inspiration, furla
ugly, sneakers, trend, fashionblogger, modeblog, berlin, muenchen, ootd, streetstyle, spring, culotte, rot, styleblogger, look, inspiration, furla
ugly, sneakers, trend, nike, fashionblogger, modeblog, berlin, muenchen, ootd, streetstyle, spring, culotte, rot, styleblogger, look, inspiration, furla

You Might Also Like

Outfit

roter Pullover & sich durchsetzen für Anfänger

sich, durchsetzen, look, blogger, fashionblog, modeblogger, berlin, muenchen, rot, outfit, waschsalon, cute, suess, streetstyle, oversize

Ich kann ihr Gesicht immer noch vor mir sehen.

Sie hieß Darya, 11 Jahre alt, zerzauste schwarze, aber dennoch farblos wirkende Haare, plattes Gesicht und der leere, aber aggressive Blick eines Reptils. In der Pause nach dem Kunst-Unterricht nahm sie mein Heft mit gerade fertiggestellten Zeichnungen, zerriss es, warf es auf den Boden, trampelte darauf rum und lachte heiser und spöttisch...

 

Ich bin kein Experte für Persönlichkeitsentwicklung,

aber ich habe eine Persönlichkeit - und sie entwickelt sich. Von daher habe ich bei diesem Thema etwas zu sagen, denn ich habe mich im Laufe der Jahre extrem verändert, auch wenn mein Kern wohl der gleiche blieb. Früher war ich sehr vorlaut und führte mich so auf, als würde mir die Welt zu Füßen liegen (auch die Männer-Welt!) - und war dabei im Inneren eigentlich sehr schüchtern und unsicher. Das hatte etwas mit meiner Erziehung zu tun. Mir wurde nämlich die ganze Zeit eingeredet, dass ich was Besseres sei - und gleichzeitig, dass Bescheidenheit die höchste Eigenschaft eines Menschen ist, der wirklich was drauf hat. Von dieser Art von Erziehung kann ich also dringend abraten, es sei denn, ihr wollt neurotische Außenseiter heranziehen. Ich denke, meine Mutter hatte eigentlich vor, mir auf diese Weise ein gesundes Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben, aber gleichzeitig ihr Ideal von einem bescheidenen Menschen, der nicht auf anderen rumtrampelt und nicht prahlt, vermitteln. Dabei hat sie aber über das Ziel hinausgeschossen. Als Teenager war ich also sehr selbstbewusst, aber gleichzeitig sehr zurückhaltend. Ich war stolz auf meine inneren Qualitäten anging, meinen Verstand, mein musikalisches Können. Ich hatte auch Freunde, die mich mochten. Aber wenn es darum ging, mich in der Klasse oder auf dem Schulhof zu behaupten - hat es nur einen Windhauch gebraucht, um mich umzuhauen. Wenn es darum ging, mich für mich selbst einzusetzen, war mir das immer extrem unangenehm - im Grunde habe ich es gehasst. Mir wäre es damals am liebsten gewesen, ich bräuchte gar nichts tun, und die Welt würde schon von alleine erkennen, wie toll ich bin.

 

sich, durchsetzen, look, blogger, fashionblog, modeblogger, berlin, muenchen, rot, outfit, waschsalon, cute, suess, streetstyle, oversize
sich, durchsetzen, look, blogger, fashionblog, modeblogger, berlin, muenchen, rot, outfit, waschsalon, cute, suess, streetstyle, oversize

Das mit dem Schulhof namens "Leben" bleibt immer noch kompliziert,

denn ich musste feststellen - genau der gleiche Kampf um Ansehen, Einfluss und Macht geht im Erwachsenenalter genau so weiter, wie damals - nur noch mit viel krasseren Mitteln. So gesehen, gibt es "erwachsene" Menschen, wie man sie sich als Kind vorgestellt hat, eigentlich kaum, denn Anerkennung und Macht bleiben die Dinge, die uns auch im Erwachsenenalter am schnellsten dazu verleiten, uns gegen unsere Grundsätze zu verhalten.

Sich durchsetzen. Wie schafft man es in diesem menschlichen Wolfsrudel, ohne total korrupt zu werden? Und wie schafft man es, seinen Weg zu gehen, ohne aufgefressen zu werden (Wolfsrudel war eigentlich ein schlechter Vergleich, denn soweit ich weiß, arbeiten Wölfe im Team und fressen sich gegenseitig nicht, anders als die Menschen).

Ich glaube, darüber gibt es Bücher und Abermillionen von Ratgebern und Artikeln. Ich habe das jahrelang lernen müssen und bin weiterhin dabei, es zu lernen, denn dieser Prozess hört nicht auf, solange man am Leben ist.

Ich habe rausgefunden, dass es sehr wichtig ist, zu wissen, was man wirklich möchte.

Nicht mal unbedingt im Großen und Ganzen (also eine Art Lebensziel) - sondern auch in kleinen Dingen. Wenn ich einkaufen gehe - möchte ich noch unbedingt die Ubahn erwischen? Wenn ja - dann laufe ich die Rolltreppe runter, auch wenn die Leute sie versperren. Manchmal hilft dabei kein leises "Entschuldigung, darf ich vorbei" - sondern ich muss lauter sein, als meine Komfortzone es erlaubt. Da ich es mir im Alltag immer wieder vornehme, das Verlassen meiner Komfortzone zu üben, habe ich das letztens probiert: ich sagte laut "Darf ich vorbei bitte", und als keiner reagierte, bin ich einfach vorbei und musste mich dafür an der Frau vorbeizwängen, die den Weg versperrte. Wenn man das ohne Aggression macht, sanft, aber bestimmt, dann reagiert meist auch keiner über...

Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser ist es ohne ihr

Jeden Moment entscheidet sich, wie wichtig mir etwas ist, und ich habe festgestellt - wenn ich selber etwas als sehr wichtig empfinde, reagieren die Menschen anders auf mich und ich verhalte mich auch anders. Schwierig umzusetzen ist es, wenn ich auf jemanden angewiesen bin - oder aber, wenn jemand meint, ich wäre auf ihn angewiesen. Ich rufe bei einer Behörde an und werde abgewimmelt. Wenn ich jetzt klein beigebe und mich verunsichern lasse, habe ich das nicht erreicht, warum ich eigentlich angerufen hatte. Wenn ich nicht auf Anhieb schlagfertig genug war, muss ich eben in den sauren Apfel beißen und nochmal anrufen. Peinlich oder nicht - das ist völlig egal, denn ich muss mit der Person nicht befreundet sein, sondern ich habe ein Anliegen und möchte es gelöst bekommen.

***

Ein guter Tipp bei Telefonaten: man schreibt sein Anliegen auf einen Zettel, und wenn der andere versucht, abzulenken oder zu manipulieren - einfach das Anliegen vorlesen, immer und immer wieder. Ich habe das tatsächlich getestet - und er wirkt! Man darf sich nur nicht rausbringen lassen.

***

Überhaupt: Bescheidenheit ist eine Zier, aber man sollte auch damit nicht übertreiben, erst recht dann, wenn man bei der Durchsetzung seiner Wünsche keinen benachteiligt. Ehrlich gesagt, habe ich allerdings immer noch meine Probleme, mich durchzusetzen oder überhaupt durchsetzen zu wollen, wenn ich weiß, dass es jemand anders schaden würde. Ich glaube, man muss immer wieder versuchen, sich selbst wichtig zu nehmen, ohne die anderen zu übersehen. Liebe den nächsten, wie dich selbst - manche nehmen nur den ersten Teil des Satzes wahr und vernachlässigen sich selbst in der Sorge um andere -  manche nehmen sich nur den zweiten Teil zu Herzen und gehen über Leichen für den eigenen Erfolg. Beide Teile des Satzes sind wichtig - und es ist ein langer Prozess, diese Balance zu lernen.

Darya dagegen verbringt ihr Leben bestimmt immer noch voller Hass - gegen sich selbst und somit auch gegen andere. Früher hätte ich gesagt - es tut mir leid für sie. Heute konzentriere ich mich lieber auf Dinge, die Substanz haben.

sich, durchsetzen, look, blogger, fashionblog, modeblogger, berlin, muenchen, rot, outfit, waschsalon, cute, suess, streetstyle, oversize
sich, durchsetzen, look, blogger, fashionblog, modeblogger, berlin, muenchen, rot, outfit, waschsalon, cute, suess, streetstyle, oversize
sich, durchsetzen, look, blogger, fashionblog, modeblogger, berlin, muenchen, rot, outfit, waschsalon, cute, suess, streetstyle, oversize

I am wearing:

pants: Zara sale

sweater: Zara (very old)

boots: Zara

cap: H&M


photos: Miu <3

editing: by me

You Might Also Like

Outfit

outfit: midi Rock, Wünsche und Berlin

midi, rock, berlin, muenchen, fashionblog, modeblogger, streetstyle, retro, vintage, outfit, look, blogger, mode, asos, asseenonme

Man sagt, man solle mit seinen Wünschen vorsichtig sein -

denn sie könnten in Erfüllung gehen.

Genau das ist mir gerade passiert, und zwar schneller, als ich "Moment mal!" sagen konnte.

Ich wünschte mir, in Berlin zu wohnen, meine alltägliche Routine nicht mehr zu haben und ein Abenteuer zu erleben. Die gleichzeitige Erfüllung dieser drei Wünsche traf mich mit so einer Wucht, dass ich nun in die Ecke kriechen und "So war das doch nicht gemeint!" rufen möchte. Andererseits hatte ich totales Glück, wenn man die Geschehnisse betrachtet.

Aber von vorne:

mein letzter Blogpost liegt zwei Wochen zurück, was an sich schon extrem ungewöhnlich ist, denn ich bin Bloggerin durch und durch und blogge seit Jahren regelmäßig zweimal die Woche - egal, was passiert. Diesmal hat mich die plötzliche Erfüllung meiner Wünsche unerwarteterweise komplett aus den Angeln gehoben - deswegen hat mein "real life" auf einmal tatsächlich alles verdrängt, sogar meine Arbeit im Internet.

Das Leben schreibt die unglaublichsten Geschichten,

in meinem Fall hieß das: im Februar ging ich für einen Monat zum "Probewohnen" nach Berlin. Gerade mal eine Woche nach meiner Ankunft zurück in München wurde ich von einer lieben Followerin angeschrieben, dass sie in der gleichen Situation ist, wie ich: sie wollte schon lange nach Berlin und jetzt ist es soweit, zum 1. Mai hat sie dort einen Job angenommen und fragte, ob wir uns gegenseitig unterstützen sollen. Wir trafen uns einmal zum Essen, um uns überhaupt mal kennenzulernen - und nur wenige Tage später saßen wir schon im Flugzeug nach Berlin, um gemeinsam nach einer 2-Zimmer Wohnung zu suchen, die wir beide als WG mieten würden. Nebenbei sah sich meine künftige Mitbewohnerin auch ein paar Einzimmerwohnungen als Absicherung an - dachte ich.

Nur drei Tage und zehn Wohnungsbesichtigungen später

bekamen wir eine Zusage für die Wohnung unserer Träume - riesiger Altbau mit Balkon, Dielenboden und hohen Decken. Als wir auf dem Weg zum Unterschreiben des Mietvertrags waren, kam noch ein Anruf und meiner potenzielle Mitbewohnerin bekam eine weitere Zusage - für eine Wohnung, die sie ganz alleine beziehen und auch bezahlen könnte. Nach einem kurzen Gewissenskonflikt entschied sie sich gegen unsere WG und für das Alleinwohnen - damit ich aber die zuerst zugesagte Wohnung nicht verliere, unterschrieb sie mit mir den Mietvertrag unter der Bedingung, dass ich mir statt ihr einen anderen Mitbewohner suche.

Ihr könnt euch mein Gefühlschaos nicht vorstellen, aber ich wurde von einer seltsamen Welle getragen und hatte das Gefühl, ich muss mich darauf einlassen. Die Zusage nach nur 3 Tagen für die schönste Wohnung, die wir insgesamt angesehen haben - das war ein Glücksfall, den ich nicht ziehen lassen konnte. Das Problem dabei war: ich stand ohne Mitbewohner da, und bis zum offiziellen Einzug zum 1.4. blieben schlappe zwei Wochen.

Zurück in München, stand ich noch unter Schock und versetzte meinen Mitbewohner und liebsten Menschen auf dieser Welt P. sehr unfreiwillig in den gleichen Zustand, indem ich ihm von den Geschehnissen erzählte. Es folgten mehrere Tage voller Tränen, Verzweiflung und Angst. Nach ein paar Tagen fand ich mit Hilfe einer lieben Freundin (danke, Lena <3) eine neue Mitbewohnerin für die Wohnung in Berlin - von ihr werdet ihr somit öfter hören, zumal sie sogar auch Bloggerin ist - allerdings im Food Bereich. Aber für meine Wohnung in München bin ich immer noch auf der Suche nach einem Nachmieter, übrigens, noch ein Wunsch, der in Erfüllung ging - ich wollte viele neue Menschen kennenlernen. Jetzt lerne ich durch die Besichtigungen bei mir zuhause allerdings mehr davon kennen, als mir lieb ist.

Ich wünsche mir nun endlich eine unkomplizierte Lösung für diese Situation und wiederhole mantra-mäßig - "Denke positiv, denke positiv, denke positiv". Wie es weitergeht - werdet ihr hier natürlich lesen können. Bis dahin - "Ich denke positiv, ich denke positiv, ich denke positiv".

midi, rock, berlin, muenchen, fashionblog, modeblogger, streetstyle, retro, vintage, outfit, look, blogger, mode, asos, asseenonme
midi, rock, berlin, muenchen, fashionblog, modeblogger, streetstyle, retro, vintage, outfit, look, blogger, mode, asos, asseenonme
midi, rock, berlin, muenchen, fashionblog, modeblogger, streetstyle, retro, vintage, outfit, look, blogger, mode, asos, asseenonme
midi, rock, berlin, muenchen, fashionblog, modeblogger, streetstyle, retro, vintage, outfit, look, blogger, mode, asos, asseenonme
midi, rock, berlin, muenchen, fashionblog, modeblogger, streetstyle, retro, vintage, outfit, look, blogger, mode, asos, asseenonme

I am wearing:

midi Rock: Asos (old)

Mütze: Zara

Schuhe: Vans

bag: Furla

Photos: Miu <3

editing: by me

midi, rock, berlin, muenchen, fashionblog, modeblogger, streetstyle, retro, vintage, outfit, look, blogger, mode, asos, asseenonme
midi, rock, berlin, muenchen, fashionblog, modeblogger, streetstyle, retro, vintage, outfit, look, blogger, mode, asos, asseenonme
midi, rock, berlin, muenchen, fashionblog, modeblogger, streetstyle, retro, vintage, outfit, look, blogger, mode, asos, asseenonme

You Might Also Like

Outfit

outfit: Punkte am Obststand

punkte, dots, gepunktet, dior, jadior, kleid, midi, dress, fashionblogger, berlin, modeblog, muenchen, trend, fruehjahr, spring, streetstyle, obststand, fruits, cute, vintage, ootd, outfit

Ich habe mich immer gefragt:

warum bekommen Leute so eine Panik kurz vor der Hochzeit, dass manche sogar die Flucht ergreifen?? Die lieben sich doch und sind sich sicher, dass sie einander wollen, woher kommt dann der ganze Bammel?

Ich glaube, jetzt weiß ich es, denn mir geht gerade es genauso mit Berlin. Ich liebe Berlin – aber jetzt, wo es richtig ernst und real wird und ich auf dem Weg in die Hauptstadt bin, für 4 Tage samt einigen Wohnungsbesichtigungen,  habe ich es richtig mit der Angst zu tun bekommen. Allerdings darf ich mich auf die Gefühle, die ich gerade empfinde, nicht allzu sehr verlassen,  denn ich bin gerade eh nur ein kleines Boot in den Strömungen meiner Stimmungsschwankungen, die manchmal innerhalb kürzester Zeit in gegensätzliche Richtungen ausschlagen.

Ich glaube, ich warte erstmal ab, was ich fühle, wenn ich in bei einer Besichtigung in einer Wohnung in Berlin stehe und mir vorstelle, dass es meine ist…


Jetzt noch kurz was zum Look:

ich habe zwei perfekte Dinge gefunden – zum einen das Punkte Kleid (ich hatte zwar schon mal eins, aber das habe ich jetzt aussortiert, weil es nicht ganz perfekt am Oberkörper saß und zu tiefen Ausschnitt hatte, an dem ich immer rumzuppeln musste, ich hasse das!), und zum anderen – ich träumte schon seit mindestens einem Jahr davon, an einem Obststand zu shooten! In Berlin haben wir es zwar einmal probiert, aber es war extrem windig und sehr kalt und ich habe mit einem Fotografen geshootet, den ich vorher nicht kannte, und war unzufrieden mit dem Ergebnis. Aber diesmal hat es genau nach meinen Vorstellungen funktioniert! An einem der vermutlich schönsten Obststände in München am Rosenheimer Platz <3

punkte, dots, gepunktet, dior, jadior, kleid, midi, dress, fashionblogger, berlin, modeblog, muenchen, trend, fruehjahr, spring, streetstyle, obststand, fruits, cute, vintage, ootd, outfit
punkte, dots, gepunktet, dior, jadior, kleid, midi, dress, fashionblogger, berlin, modeblog, muenchen, trend, fruehjahr, spring, streetstyle, obststand, fruits, cute, vintage, ootd, outfit
o ja:

Musik ist das Schönste auf der Welt!!! Immer wieder erinnere ich mich daran – ob ich selbst spiele oder anderen zuhöre! Sie transportiert auf wundersame Weise Gedanken, Gefühle und Zustände ganz ohne Worte <3

oje:

für spät einschlafen und früh aufwachen. Hab ich denn schlafen verlernt oder wie??

wiederholt:

„I am not scared, I am not scared, I am not scared“!! Vielleicht hilft´s ja was…

erinnert:

dass ich Kürbiskernöl liebe. Omg wie konnte ich nur so lange ohne überleben??

gedacht:

ach, noch einmal wasche ich die Socken, es sind noch keine richtigen Löcher drin. Ich schmeiße sie nächstes Mal weg.

punkte, dots, gepunktet, dior, jadior, kleid, midi, dress, fashionblogger, berlin, modeblog, muenchen, trend, fruehjahr, spring, streetstyle, obststand, fruits, cute, vintage, ootd, outfit
punkte, dots, gepunktet, dior, jadior, kleid, midi, dress, fashionblogger, berlin, modeblog, muenchen, trend, fruehjahr, spring, streetstyle, obststand, fruits, cute, vintage, ootd, outfit

I am wearing:

 

dress: H&M

jacket: Zara (old)

shoes: Zara (old)

bag: Dior

photos: Andi <3

editing: by me

punkte, dots, gepunktet, dior, jadior, kleid, midi, dress, fashionblogger, berlin, modeblog, muenchen, trend, fruehjahr, spring, streetstyle, obststand, fruits, cute, vintage, ootd, outfit
punkte

You Might Also Like

Outfit

outfit: adidas hoodie

adidas, hoodie, rot, vichy, karo, skirt, rock, midi, volant, fashionblogger, modeblogger, berlin, ootd, streetstyle, outfit, inspiration

Ich greife in die Schublade und ziehe einen Haufen Kleinigkeiten heraus - alte Fotos, Briefe, Ausweise, Münzen, Notizbücher...

Diese ganzen Dinge erwecken in mir ein seltsames Gefühl, das gleichzeitig fremd und vertraut ist.

Beim Ausmisten wird man mit dem Menschen konfrontiert, der man einmal gewesen ist, mit den Lebensinhalten, die damals so präsent und wichtig und essentiell für einen waren, und die nun zu bloßen Gegenständen wurden, die die Schubladen füllen. Programme von damals wichtigen Konzerten, die ich spielte und vor denen ich so aufgeregt war, alte Fotos, von denen mich ein naives Gesicht anschaut, das meinem ähnlich sieht, als wäre es meine kleine Schwester - und doch bin ich das selbst... Alte Ausweise, die vorgezeigt werden mussten, Eintrittskarten zu verschiedensten Erlebnissen und sogar faltbare Stadtpläne von Rom und Paris, die einst in der Epoche vor Google Maps tatsächlich zur Orientierung in einer fremden und in ihrer Fremdheit unübersichtlichen Stadt dienten. Alte Münzen, die nun nichts wert sind, aber die zu ihrer Zeit unzählige Male gegen Dienstleistungen, Nahrungsmittel oder Kleidung eingetauscht wurden, Geschenke von damals neuen Bekanntschaften, die nun schon lange zu einem wichtigen und unersetzbaren Teil meines Lebens geworden sind.

Dennoch muss ich diese Dinge wie alte Blätter von mir abschälen.

Ich rede mir selbst gut zu und sage - in in der Natur gibt es auch viele Beispiele dafür: denn welche Schlange hebt ihre alte Haut auf? Betrachten, durchblättern, erinnern, wundern, wehmütig werden, nochmal durchatmen, im Herzen behalten, weglegen, loslassen.

Ich habe einen alten Nachrichtenverlauf gefunden, den ich damals per Hand (!) in ein Notizblock vom Handy abgeschrieben habe. Das war im Jahre 2005!! Zu der Zeit war ich mitten im Studium und unglücklich verliebt. Ich musste etwas Banales feststellen - nämlich, dass ich mich anscheinend verändert habe. Im Laufe des Alltags vergehen Tage, Wochen, Monate und Jahre, in denen man mit täglichen Aufgaben beschäftigt ist, Dinge geschehen und verändern sich - und mit ihnen ganz langsam und unmerklich auch man selbst. Wenn man heute seinem eigenen Ich von vor 10 Jahren gegenüberstehen würde, würde man wohl erkennen, dass man tatsächlich in vielen Dingen ein anderer Mensch ist und mit manche Aussagen, die einem damals so selbstverständlich von den Lippen gingen, kann man sich kaum noch identifizieren.

 

adidas, hoodie, rot, vichy, karo, skirt, rock, midi, volant, fashionblogger, modeblogger, berlin, ootd, streetstyle, outfit, inspiration

Ist es überhaupt "gesund", Erinnerungen hervorzuholen?

Einerseits hat es was Verlockendes - denn alte Notizen zu lesen ist wie eine Zeitmaschine. Plötzlich ist man in eine andere Zeit versetzt und die Realität um einen herum verschwimmt und kommt einem gar nicht mehr so real vor. Andererseits überkommt mich dann dieses äußerst unbequeme Gefühl, dass Dinge sich unaufhaltbar ändern, der Zug der Zeit rast und wir alle sitzen drin. Ich glaube, ich überlasse die Vergangenheit lieber ihr selber. Oder schwelge höchstens in Erinnerungen, die nicht ganz so lange zurückliegen...

Wie geht ihr mit alten Erinnerungen um? Schaut ihr gerne zurück oder lieber nach vorne?

adidas, hoodie, rot, vichy, karo, skirt, rock, midi, volant, fashionblogger, modeblogger, berlin, ootd, streetstyle, outfit, inspiration

 

oje:

ich kann kaum noch schlafen - so aufgeregt bin ich. Ich habe wirklich das Gefühl, zwischen zwei Welten zu hängen und spüre keinen Boden mehr unter den Füßen. Klingt übertrieben? Ist aber nur eine Tatsache!

o ja:

...wenigstens ist mir nicht langweilig...

gesucht:

na Wohnungen natürlich! Ich bin sooooo gespannt ob ich Glück habe!

gejagt:

Papiere! Ich brauche so viele Papiere, es ist unglaublich!

adidas, hoodie, rot, vichy, karo, skirt, rock, midi, volant, fashionblogger, modeblogger, berlin, ootd, streetstyle, outfit, inspiration
adidas, hoodie, rot, vichy, karo, skirt, rock, midi, volant, fashionblogger, modeblogger, berlin, ootd, streetstyle, outfit, inspiration
adidas, hoodie, rot, vichy, karo, skirt, rock, midi, volant, fashionblogger, modeblogger, berlin, ootd, streetstyle, outfit, inspiration

I am wearing:

skirt: Mango (old)

hoodie: Adidas

boots: Zara

bag: Furla

photos: Samira

editing: by me

You Might Also Like