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Lifestyle

Lippen Bekenntnisse

Ich bringe es nicht über die Lippen.

Dabei hängst du an meinen Lippen und wartest, was ich sage! Normalerweise trage ich mein Herz auf den Lippen, aber ich will echt keine dicke Lippe riskieren und außerdem geht mir diesmal das, was ich eigentlich sagen will, einfach nicht so leicht über die Lippen. Meine Lippen sind wie versiegelt! In letzter Zeit fehlt mir was in unserer Beziehung, denn ich kann wahrlich nicht behaupten, dass du mir jeden Wunsch von den Lippen abliest, eher ganz im Gegenteil.

Schließlich sage ich - "Du, ich glaube, das wird nichts mit uns beiden, von dir hört man nur Lippenbekenntnisse!" und beiße ich mir sofort auf die Lippen.

Du klemmst dir eine Zigarette zwischen die Lippen und sagst gereizt: "Ja, du leckst dir förmlich die Lippen nach Aufmerksamkeit!!"


Ok, zugegebenermaßen ist das ein erfundenes Szenario, aber kein unwahrscheinliches in zwischenmenschlichen Beziehungen.  Erwartungen und Vorwürfe sind ein Thema, was mich zur Zeit erneut sehr beschäftigt.

Vielleicht ist euch beim Lesen aber auch noch was anderes aufgefallen? Nämlich, dass in ganz vielen Redenwendungen, die wir beiläufig benutzen, die Lippen eine wichtige Rolle spielen. Natürlich nicht nur sie, sondern auch andere Körperteile ("auf die Nase fliegen", "sich die Hände reiben", "etwas liegt mir auf der Zunge", etc), aber heute soll es um die Lippen gehen. 

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Die Lippen sorgen für eine der ersten Sinneswahrnehmungen im menschlichen Leben

(und auch bei anderen Säugetieren) - nämlich, mit ihrer Hilfe trinken wir die Muttermilch. Auch später sind Lippen wichtig  - natürlich beim Küssen, aber auch beim Essen und beim Reden! Ob die Lippen lächeln oder gespitzt sind, ist ein wichtiger Teil unserer Gesichtsmimik, die wiederum viel über uns und unsere Befindlichkeit aussagt. Im Laufe der Jahrhunderte sind auch insbesondere Lippen von Frauen zu einem Symbol für Sinnlichkeit geworden - deswegen werden die Lippen geschminkt und gepflegt, was das Zeug hält! Aber nicht nur das - auch bei Schönheits-Op´s sind Lippen ein beliebtes Korrekturziel...

Was Lippen-Pflege angeht - sie ist deswegen so wichtig, weil die Haut an unseren Lippen vom ganzen Körper die dünnste ist. Der neue eos Lip Balm gibt an, keinerlei Mineralöle und Parabene zu enthalten, das ist schon mal super, und der Duft des neuen Wildberry Balm ist auch total lecker. eos steht für Evolution Of Smooth und enthält natürliche Inhaltsstoffe, was total wichtig ist, denn eine Frau verspeist in ihrem Leben durchschnittlich ca 3,5 Kilo Lippenstift (OMG, wie creepy)!!

Ich persönlich trage meinen eos Balm einmal am Tag auf, bevor ich in die Kälte gehe, damit die Lippen geschützt sind. Das reicht mir, denn ich finde, der Körper soll auch von sich aus noch was tun, auch wenn man mit natürlichen Pflegestoffen die Lippen nicht "überpflegen" kann.

eos Organic Wildberry Lippenbalsam facts

  • Zertifizierte Naturkosmetik
  • 100% natürliche Inhaltsstoffe
  • Ausgezeichnet mit dem COSMOS Organic Siegel zertifiziert von Ecocert sowie dem USDA Seal
  • Bio-Sheabutter, Bio-Jojobaöl

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Outfit

outfit: blumen kleid

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Es ist echt erstaunlich,

 

wie romantisch und verträumt diese Bilder geworden sind, nachdem ich es wirklich schon aufgegeben hatte, eine schöne Location für mein Outfit zu finden. Um so mehr freut es mich, diese sommerliche Stimmung eingefangen zu haben - den warmen, schon fast heißen Wind, das wehende Blumen Kleid, das Sonnenlicht, das durch das satte Grün durchschimmert und die Steinmauer, der man sogar fast ansieht, wie warm sie ist. Das ist eine der Eigenschaften vom Sommer, die mich immer wieder richtig berühren und freuen - dass selbst die Steine, die sonst ein Sinnbild von Kälte und Herzlosigkeit sind, sich in dieser wundervollen Jahreszeit erwärmen, so dass ich jede Gelegenheit nutze, mit der Hand drüberzufahren, um diese symbolische Wärme zu spüren und zu genießen.

Im Sommer lebt alles auf, obwohl, nein - das stimmt so nicht. Aufleben ist eine Frühlingsbeschäftigung - im Sommer sind alle Geschöpfe schon sehr verwöhnt und nehmen die wohltuende Wärme als Selbstverstädnlichkeit auf. Man gewöhnt sich eben schnell an Dinge - besonders an angenehme! Alles hält sich draußen auf, alles wird weiter und großzügiger - als wäre es nie anders gewesen, bis man jäh daran erinnert wird, dass der Sommer kein Dauerzustand ist. Aber daran wollen wir noch nicht denken!

Seien wir undankbar, gedankenlos, unbekümmert - nehmen wir den Sommer einfach in uns auf, wie die Luft, die wir atmen. Beschäftigen wir uns mit dem Wichtigsten, was es gibt - mit dem SEIN.

 

 

 


 

I am wearing:

dress: Zara (sale, but similar here for only 12,-!!)

loafers: Zara (old, similar)

bag: COS (old, similar)

sunnies: Roberto Cavalli (also old, but another one cool here)

 

photos: Diana

 

 

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o ja:

vor dem Zahn-Ziehen letzte Woche hatte ich einen echt schlechten Tag, geprägt von Angst und Unwohlsein - aber die Prozedur selber ging SO schnell, dass ich wirklich rein GAR nichts mitbekommen habe. Und nun ist es Gottseidank vorbei!!

oje:

der Weg zu meinem neuen Haarschnitt und -farbe war steinig, wie man auf meinen Instagram-Stories sehen konnte, aber jetzt bin ich wirklich zufrieden! Wie findet ihr die kürzeren Haare?

Vorfreude:

ich sage nur - Berlin, bald sind wir wieder vereint <3 Ganz ohne Fashionweek-Stress, aber dafür mit super spannenden Shooting-Projekten und natürlich meinen liebsten Berlinerinnen <3

Wort der Woche:

hat P. etwas spöttisch hervorgebracht: "Photoshop reality" :D

geklickt:

passend zu meinem baldigen Berlin-Trip - die besten Berlin-Tipps von meiner Lieblingsbloggerin <3

gegessen:

Wassermelone in rauen Mengen! Ich bekomme einfach nicht genug von dieser Riesen-Beere :D

gekauft:

endlich endlich endlich einen RIESEN Spiegel!! Jetzt könnte ich sogar Spiegelselfies machen, wenn ich auch noch eine passende Altbauwohnung zum Spiegel hätte ;)

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Outfit

rosa bomberjacke

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Wahrscheinlich war es das unbewusste Streben nach einem Kontext, der die Süße der Farbe Rosa wieder ausgleichen würde, das mich nach dieser Location suchen ließ. Trotzdem sind die Bilder unerwartet düster, oder, sagen wir lieber, melancholisch geworden - aber mir, dem ewigen Abwechslungs-Junkie, soll es recht rein!

Wie findet ihr den Gegensatz von kühler und fast schon bedrohlich wirkender Location und der süß-frischen rosa Bomberjacke?

Übrigens: ich habe ja im wahrsten Sinne des Wortes eine rosarote Brille an! Total empfehlenswert, sage ich euch! Man bekommt wirklich gute Laune (auch wenn man es mir auf diesen Bildern nicht ansieht, haha)!

o ja:

Als ich in ein Restaurant reinging, um für ein Taste Twelve Angebot zu reservieren (siehe "geklickt") und die silbernen Schuhe von diesem Post trug, meinte der Kellner zu mir: "Coole Schuhe! Wir haben unter uns Kellnern nämlich jeden Tag ein geheimes Schuh-Ranking und heute hast du gewonnen" :D Leider gab es deswegen keinen Kaffee aufs Haus, hehe :)

oje:

alle meine Klamotten in Größe xs und s habe ich in eine Vakuum-Unterbettkommode verbannt, denn in sie wieder reinzupassen, ist so bald nicht mehr in Aussicht :/

geklickt:

Die Idee ist so: man kauft sich das Buch namens "Taste twelve*", und bei Vorlage dieses Buches wird man samt Begleitung von den teilnehmenden Restaurants im Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis zum 31. Dezember 2017 zu einer von zwei bestellten Hauptspeisen eingeladen. Das heißt im Klartext, eine Hauptspeise ist umsonst - und die andere kann man sich ja mit seiner Begleitung teilen  - auf diese Weise entdeckt man neue Restaurants seiner Stadt und spart dabei :)

(*gifted)

gelesen:

2 Romane von Nabokov. Wahnsinn, wie geradezu virtuos er mit Methaphern und Anspielungen an alle möglichen politischen und kulturellen Ereignisse um sich wirft!

gekauft:

schwarze Lackleder Booties mit Metallspitze von Zara im Mid season sale <3

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jacket: Ivy Revel*  |   skirt: Pimkie  |   hoodie: H&M   |  boots: Zara  | sunnies: no name (similar here)

*gift or sample

photos: Diana

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Outfit

outfit: Parisienne in Maastricht

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Also eins steht fest: diese Sache mit dem Packen muss ich noch üben. Trotz dem, dass ich mir Gedanken um meine Outfits gemacht habe, hatte ich nach Maastricht wohl zu wenige Schuhe und Jacken mitgenommen, dabei hatte ich schon meinen größten Koffer dabei, und das nur für 5 Tage!! Manchmal könnte ich mir echt an den Kopf fassen :D Privat hätte ich wohl eine Reisetasche gepackt, aber da wir für unsere Blogs shooten wollten, musste der Riese mit...

Als ich mich dann dort für diesen Look entschieden habe, hätte ich am liebsten einfach schwarze Booties dazu, aper - oops - die lagen wohl zuhause! Die Sophie rettete mich mit der Leihgabe ihrer Schuhe und dem Jäckchen - aber ihr Kleiderschrank hat mir das Herz eh geraubt :)

Was ebenfalls lustig ist - ich habe den Post "Parisienne" genannt, weil der Look irgendwie etwas Französisches hat - und das trotz fehlender Streifen!

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o ja:

Ich lese wieder. Und ich liebe es!!! Verschlinge schon das dritte Buch innerhalb von 2 Wochen und möchte es nicht mehr missen. Es bewegt so viel im Kopf und im Herzen!

oje:

aber leider hat der Tag nur 24 Stunden, also komme ich kaum noch zu Blogs lesen. Entweder Bücher - oder Blogs - ich möchte mich nicht entscheiden!! Hoffentlich kriege ich mit der Zeit beides unter einen Hut...

besucht:

alte Orte und alte Bekannte... Das fühlte sich zum ersten Mal so an, dass ich nicht mehr an der Vergangenheit festhalten muss. Gleichzeitig ist es schwer, zu akzeptieren, wie frühere Lieblingsorte sich ändern und für mich so kalt und unpersönlich werden...

geträumt:

irgendwie so intensiv, dass ich sicher war, ich werde es nicht vergessen - aber nun doch. Vergessen!

bestellt:

bei Asos, Zara und H&M während der Black Friday Angebote. Meine Favoriten sind diese Jogginghose, dieses Kleid und diese tolle Culotte <3 Wer mehr sehen will - schaue auf Insta Stories vorbei :)

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culotte: Monki  |   sweater: H&M   |   bag: Furla   |   shoes & jacket: borrowed from Sophie  |   shades: Roberto Cavalli   |   hat: H&M 

photos: Sophie

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thoughts

#alltagsheldinnen – bin ich ein Supergirl?

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Warum brauchen wir Helden, Supermänner und Supergirls? Sind sie Stellvertreter unseres Wunsches nach Mut und Courage? Sind sie Ventil für die vielen, vielen kleinen und großen Ungerechtigkeiten in unseren Leben, die wir stillschweigend geschluckt haben?

Von allen Seiten werden wir beschallt mit "Schau auf dich selbst! Denk an dich selbst! Treat yourself!"  Dabei sind doch der Superman und das Supergirl, um das es heute in diesem Post geht, gerade dafür bekannt, dass sie ihre Kräfte für andere Menschen einsetzen, um ihnen zu helfen, dem Bösen entgegenzustehen und das Gute in der Welt zu schützen.

Vielleicht sehnen wir uns trotz vieler sogenannter "Motivationssprüche" insgeheim nach jemandem, der uns im alltäglichen Leben zu Hilfe kommt und sich für uns einsetzt. Aber vergessen wir nicht: auch uns wohnen Superkräfte inne und wir selbst können solche Menschen sein, die wir uns an unsere Seite wünschen.

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Und mit "Eingreifen" meine ich keineswegs das berühmte "Dream, believe, achieve" aka "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt". Denn ich kann mir nur dann einreden, dass mir die Welt gefällt, wenn ich all die Missstände außer Acht lasse. Also meine ich mit "in die Wirklichkeit Eingreifen" eher, sich gegen Ignoranz zu wehren.

Stellt euch vor, jemandes Ziel ist es, im Job erfolgreich zu sein. Um das zu erreichen, bedarf es heutzutage bei Weitem nicht mehr nur einer spezifischen Fähigkeit, um diesen Job gut auszuüben, sondern es bedarf neben der Analyse des Marktes und der Grundkenntnis der menschlichen Psychologie, auch des Willens, diese Dinge positiv für sich nutzen zu können. Und ironischerweise wird meist genau das als "aktiv" angepriesen. Es heißt dann: "Wenn du Erfolg willst, werde aktiv, krieg deinen Arsch hoch und tu was!" - in Wirklichkeit ist es doch trotz all der Geschäftigkeit eher passiv, sich dem bestehendem System anzupassen.

Aktiv sind für mich Menschen, die sich erstens eigene Gedanken machen, statt einfach bestehende Informationen zu übernehmen, und zweitens, die sich in die bestehende Ordnung einmischen, wenn sie eine Ungerechtigkeit oder einen Unsinn feststellen. Ja, auch dann, wenn es ihnen "schadet". Denn schon Kant meinte, dass gerade die Fähigkeit, sich gegen den eigenen Vorteil zugunsten anderer Menschen zu entscheiden, den freien Willen eines Menschen bedeutet. Seinem Egoismus und seinen Trieben nachzugeben, bedarf es keinen freien Willens.

Die Tendenz und der Trend heute gehen zur Konzentration jedes Individuums auf sich selbst, und diese Konzentration erweitert sich höchstens auf die eigene Familie und vielleicht noch den Freundeskreis. Aber "fremde" Menschen, Bekannte oder Kollegen sollen gefälligst selber schauen, wo sie bleiben, und dürfen keine echte Solidarität erwarten. Solidarität gibt es nur noch unter der Bedingung, dass man einander nützt - und wenn ihr mich fragt: dann ist es doch keine Solidarität mehr. Es ist ein Deal.

Warum erzähle ich das alles? Weil es zu meiner eigenen Superkraft (die mir oft zu einem Superverhängnis wird) gehört, die Dinge zu hinterfragen. 

Weitere wichtige Superkräfte, die ich gerne lernen würde, sind:

 

Superkraft Nr 1

hinterfrage "Autoritären" und rudere nicht vor ihnen zurück! Es soll nicht Friede, Freude, Eierkuchen um jeden Preis herrschen. Wie wäre es denn damit, zu seiner Meinung zu stehen, egal, ob ein Chef, ein Influencer oder ein sontiger potenzieller Nutzbringender sich im gleichen Raum befindet?

Superkraft Nr 2

misch dich ein! Zugegebenermaßen, ist die Entfaltung dieser Superkraft wohl die schwerste. Als am Ostbahnhof im Übergang mitten am hellichten Tage ein angesoffener Mann seine Freundin so schubste, dass sie zu Boden fiel, ist kaum einer stehengeblieben. Ich schon, aber ehrlich gesagt, war ich dann auch froh, als die Situation sich von alleine gelöst hat. Aber ich denke, Mut ist Übungssache.

Superkraft Nr 3

sei laut. Sag es! Sag, was du denkst. Sag es nicht, um jemanden zu provozieren oder zu ärgern. Aber sei ehrlich, wenn du spürst, dass es darauf ankommt. Auch wenn es dir "schaden" könnte. Das echte menschliche Miteinander wiegt diesen vermeintlichen Schaden wieder auf.

 

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Mit diesen Überlegungen beteilige ich mich an der Challenge #Alltagsheldinnen. Mit der Challenge feiert Warner Bros* den Verkaufsstart der "Supergirl"-DVD, die gleichnamige US-amerikanische Serie ist zuvor auf Pro7 gelaufen. Die Serie handelt von einer eigentlich ganz normalen jungen Frau, die aber geheime Superkräfte besitzt (eben Superman in weiblich) und sich in Situationen einmischt, um ihre Mitbürger zu schützen und gegen das Böse zu kämpfen. Die DVD ist ab sofort auf Amazon erhältlich.

Und? Seid ihr auch schon ein bisschen in Superkraft-Stimmung gekommen? 

*in freundlicher Kooperation mit Warner Bros

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Outfit

studio shooting: modernes Aschenputtel

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Es war einmal eine junge Frau,

die an diesem einen Tag besonders frustriert war. Mal wieder wegen den Männern… Der eine kam nicht so wirklich in die Gänge und verhielt sich widersprüchlich: flirtete mit ihr, wie von allen Geistern verlassen, wenn sie sich mal zufällig trafen, meldete sich aber nie. Mit dem anderen lief zwar irgendwas, aber in diesem Fall war sie selbst diejenige, die sich langsam distanzierte und eigentlich nicht mehr wollte.

Ihr reichte das ganze Theater! Sie beschloß felsenfest, niemandem mehr nachzulaufen, der im Grunde kein Interesse zeigte. Als dann am Nachmittag ein guter Bekannter anrief und sie zu einer Party einlud, war es ihr nur recht. Etwas Ablenkung konnte nicht schaden! Draußen herrschte kalter und ekliger Dezember, aber das hielt sie nicht vom Ausgehen ab. Sie rief eine Freundin, die pflichtbewusst Rum und Cola anschleppte, und während sie „vorglühten“, brezelte sie sich auf. Damals hatte sie noch ganz dunkle lange Haare, die sie zu einem Dutt band, damit sie beim Tanzen nicht stören. In ihrem engen Leokleid mit schwarzen hohen Wildleder-Wedges dazu fühlte sie sich verwandelt, stark und erlöst von ihrer Unsicherheit. Die Freundinnen füllten den Rest Rum-Cola in die Cola Flasche, nahmen sie mit und amüsierten sich später in der Ubahn darüber, dass es so aussah, als würden sie Cola trinken.

Als sie bei der Party ankamen, war sie schon so blau, dass sie die ganze Nacht nichts mehr getrunken hat, außer einem Glas Sekt, um auf ein zufällig anwesendes Geburtstagskind anzustoßen. Einen Typen, der eine Blondine den halben Abend lang anstarrte, aber es nicht schaffte, sie anzusprechen, hat sie so dermaßen erfolgreich ermutigt und sogar in Richtung Blondine geschubst („Komm schon, sprich sie an!!“), dass er kurze Zeit später zusammen mit seiner Auserwählten nach Hause verschwand. Na sowas!

Sie stürmte ziemlich wild die Tanzfläche. Die Zeit verging sehr schnell, alles drehte sich, die Lichter tanzten mit, und plötzlich war es 3 Uhr. Die Party war vorbei. Die Musik ging aus, und das grelle Licht blendete die Feiernden. Und da sah sie ihn. Erst da. Er stand mit einem Freund da, an die Wand gelehnt, und schaute sie an. Genau in dem Moment meinte man, die Luft knistern zu hören, so eindeutig war es, dass sie sich mochten. Sowas kannte sie nur aus dubiosen Erzählungen von der Liebe auf den ersten Blick – geglaubt hat sie es nie.

Ab diesem Moment wurde alles anders.

 

… Wie komme ich zu dieser Erzählung?

 

Ganz einfach – im Sommer nahm ich an einem Blogger-Shooting für das „Klartext“, das Magazin der Deutschen Journalistenschule teil.

(Zum Magazin selbst muss ich leider etwas loswerden. Erst nach der Erscheinung fand ich darin einen ziemlich rechten Artikel, in dem beschrieben wird, wie die „armen“ Deutschen sich vor „gefährlichen“ Flüchtlingen so bedroht und „überfremdet“ fühlen, dass sie nach Ungarn fliehen, wo Flüchtlinge per Gesetz verboten sind, weil die Deutschen nur noch dort ihre Ruhe haben. Ich könnte dazu so Einiges von mir geben, aber dieser Post soll sich ja eigentlich um das Aschenputtel handeln…)

Das Thema des Shootings war „Märchengestalt, modern interpretiert“. Ich wusste sofort, dass ich das Aschenputtel darstellen möchte. Das Märchen vom Aschenputtel ist natürlich mehr, als nur eine Liebes- oder Kennenlerngeschichte. Da geht es vor allem um Gerechtigkeit, darum, dass Unterdrückte irgendwann belohnt werden und die Unterdrücker bestraft. Außerdem geht es um die Macht der Kleider, die solch eine Verwandlung zustande bringen können, dass ein schmutziges, armes, kleines Aschenputtel in einem reichen Kleid und funkelnden Schuhen wie eine Prinzessin aussehen kann.

Deswegen erzählte ich euch meine eigene Geschichte vom Prinzen, die  – wie beim Aschenputtel auch – im Grunde eine Kennenlerngeschichte beim Feiern ist. Sie basiert auf einer wahren Begebenheit, allerdings kann ich mit einem Happy End nur bedingt dienen. Diese Liebesgeschichte fing tatsächlich mit der Liebe auf den ersten Blick an und führte über Umwege und Missverständnisse zu einer Beziehung, die von extremen Hochs und Tiefs geprägt war. Genauso dramatisch war auch ihr Ende. Aber der Zauber des Kennenlernmoments und die Entscheidung, niemandem mehr nachzulaufen, blieben. 


photo credit: Erol Gurian




Outfit

outfit: karo kleid

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Yayyyy, ich flipp aus!!

 

Diese Bilder sind die ersten Outfitbilder, die ich mit dem neuen Weitwinkel-Objektiv geshootet habe! Und sie sind genau so geworden, wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe.

Durch diese besondere Biegung der Linien, die für ein Weitwinkel typisch ist, wirken die Bilder gleich viel dynamischer und irgendwie auch magaziniger… Oder??

Zum Outfit:

das Karo Kleid trug ich zum Dralon Blogger Event in Köln – mehr zum Event kommt bald. Die Glitzerschühchen habe ich hier schon ganz anders kombiniert gezeigt, und die Kombi Slip-Dress mit was drunter ist zur Zeit eh das Beste auf der Welt!

Seit der Look geshootet wurde (Samstag), hat sich das Wetter entschieden, ziemlich schlagartig ziemlich kalt und ätzend zu werden, also ist die Jahreszeit im Anmarsch, der die meisten Blogger mit einem Seufzer begegnen, denn Shooten wird ab jetzt etwas unangenehmer. 

Nichtsdestotrotz freue ich mich, meine echt tollen Herbst-Jacken vom letzten Jahr in neuen Kombinationen ausführen zu können und platze schon vor Outfit-Ideen!!


Macht auch noch beim Gucci-Parfüm-Gewinnspiel mit, es läuft heute um 23 Uhr ab! Aber keine Sorge, ein neues tolles ist schon vorbereitet und beginnt hier auf dem Blog nächste Woche <3

Recently

o ja:

für Austausch unter Bloggern. Immer wieder lehrreich und inspirierend!

oje:

ach sorry, ich muss einfach ein bisschen über den Herbst schimpfen… Mir gehts dann kurz besser, hehe. Bis zum Wochenende war es unglaublich warm und sonnig, dafür sind die Temperaturen jetzt RICHTIG im Keller, und die Sonne ist ebenfalls weg…

endlich:

ist das Oktoberfest vorbei. Ich gehe ab und zu gern hin, wenn ich gerade in der Stimmung bin – aber als Münchener ist einfach die gesamte Zeit echt lästig – überall Unmengen von Besoffenen, ständig fährt der Transport nicht, weil es irgendwelche Unfälle gibt und überall ist Müll und Kotze (sorry für das deutliche Wort). Also. Ruhe kehrt wieder ein – halleluja :D

schon gespannt:

auf die Press Days, denn nächste Woche ist es wieder soweit! Diesmal wird es höchstwahrscheinlich etwas anders für mich, als sonst, denn mittlerweile kenne ich viele Pr-Leute persönlich und hatte seit den letzten Press Days auch schon einige Kooperationen mit ihnen. Ich freue mich!

gekauft:

ein blau gestreiftes oversized Hemd. So ein Basic braucht man immer!!

 

SHOP MY OUTFIT

 

dress: Zara (or here)  |  top: Zara (similar here)   |   boots: Zara (similar here)  |  bag: 5 Preview*

*gift or sample

photos: Ji

 





Outfit

trenchcoat & glitzer schuhe

glitzer schuhe trenchcoat muenchen fashionblogger modeblogger nachgesternistvormorgen herbst outfit streetstyle boots zara

Ich liebe Glitzer. Nicht prollige Glitzersteinchen auf Spitze oder (noch schlimmer!) auf Jeans – nein, ich liebe dezente Glitzer, die eher schimmern, als einem penetrant ins Auge springen. Ich liebe Sternenfunkeln bei klarer Nacht, kaum erträglich glitzernes Wasser in den Sonnenstrahlen und mit Glitzerfäden durchwirkte Stoffe.

Deswegen war es augenblicklich um mich geschehen, als ich diese Glitzer Schuhe im Zara erspähte (abgekupfert von Vetements). Ach, ich liebe diese Boots einfach… Obwohl sie genauso, wie meine weißen Schühchen die Geister scheiden ;)

Das Besondere an diesem Look ist, dass er unfassbar bequem ist. Genauso bequem, wie eine Jogginghose und ein Schlabber-Tshirt, die man zuhause so trägt (oder tragt ihr Zuhause was anderes?)! Wirklich! An dem Trenchcoat liebe ich besonders den Gürtel. Er ist abnehmbar, also werde ich ihn bestimmt auch zu meinen anderen Klamotten kombinieren, also habt ihr ihn nicht zum letzten Mal gesehen – genauso wie meine geliebten Glitzer Schuhe :)

Recently

o ja:

am Freitag gehts für ein Event nach Köln. Bin schon gespannt und freue mich! Ihr könnt das Ganze natürlich auf Instagram Stories live miterleben! Snapchat auch, aber da bin ich zur Zeit weniger aktiv…

oje:

im Café. Nachdem sehr lange keiner kam, habe ich endlich einen Orangensaft bestellt. 5 Minuten später fragte ich die Kellnerin, ob ich das WLAN-Passwort haben kann. Die Reaktion: „Kann ich Ihnen sonst noch irgendwie helfen heute?“ – SPEECHLESS!!!

beeindruckt:

von der neuen Gucci-Kollektion (Video hier!!). Darüber müsste ich eigentlich einen ganzen Post schreiben, denn die Reaktionen darauf spalten gerade die Mode-Welt. Ich persönlich kann nur sagen – keine Fashion Show hat mich bisher so dermaßen in ein Paralleluniversum verfrachten können, wie diese! Ich habe heute nacht sogar davon geträumt ?

geschmunzelt:

auf der Straße sah ich ein Schild, auf dem stand: „If you are looking for a sign – here is it!“ :DDD

gekauft:

das lang lang lang ersehnte Weitwinkel-Objektiv!!!!! Ich bin SOOOO gespannt auf die ersten Bilder damit!! Can´t wait!!

SHOP MY OUTFIT

trench coat: Zara (another cool here)  |  dress: Zara (similar here)   |   boots: Zara (similar here)  |  sunnies: Ace&Tate*

*gift or sample

photos: Diana

 

 

Outfit

outfit: babyblau & gold

Heutiger Look ist in vielerlei Hinsicht ein Ausnahme-Look.

Erstens ...

... würde man Hellblau normalerweise mit Silber kombinieren - die genialen Zara-Stylisten haben es dagegen mit Gold kombiniert und ich habe mit Begeisterung direkt übernommen #sorrynotsorry. Denn was bedeutet heutzutage schon "normalerweise"??

Zweitens ...

... war das Shooting dieses Looks ziemlich krass gelaufen. Die erste Location gefiel mir nicht, wir gingen also weiter. Die nächste war ok, wir fingen also zu shooten an, bis nach nur 2 Minuten ein Typ kam, sich gegen GENAU DIE Wand, vor der ich stand, lehnte, und sich eine Zigarette anzündete. Ich war zu entnervt, um ihn anzusprechen, und meinte stattdessen zur Kaj "gehen wir!". Die dritte Location passte zwar mir nicht, aber dafür Kaj. Sie stellte sich hin, ich fing an, sie zu shooten - nach 2 Minuten schüttete es plötzlich, wie aus Eimern! Wir retteten uns unter ein Dach und... das wars gewesen mit dem Shooten. Heißt im Klartext - jede von uns hatte höchstens 30 Bilder. Und das Erstaunlichste dabei - ich habe bei so wenig Auswahl aus ihnen tatsächlich trotzdem diesen Post basteln können!

Drittens ...

... die Schuhe zu diesem Look sind SO hässlich, dass sie schon wieder cool sind. Ich weiß nicht warum, aber irgendwas haben sie an sich, was mich fasziniert :D

Viertens ...

... seltsamerweise sieht das Ganze schon irgendwie herbstlich aus, finde ich, obwohl babyblau eigentlich keine typische Herbstfarbe ist.

Recently:

o ja:

es gibt ja den Begriff "Bedgasm" - das bezeichnet das tolle Gefühl, wenn man nach einem super anstrengend Tag endlich ins Bett fallen kann. Das Gefühl hatte ich gestern :D

oje:

ich wusste, dass der Herbst kommt. Aber dabei hatte ich komplett vergessen, wie er sich anfühlt. Wie surreal es einem vorkommt, wenn es drei Tage dunkel ist, komplett (auch nachts!) durchregnet und man selbst in geschlossenen Schuhen und mit Jacke friert. Not cool!!

geklickt:

Diese wunderbaren Zeichnungen, die die Klischees der Fashion Weeks darstellen. Super witzig und dort gibt es das gesamte PDF zum Runterladen!

Event der Woche:

ist natürlich die Wiesn (das Oktoberfest). Ich war zwar noch nicht da, aber dafür habe ich beim Zelt-Plan von Alpenwelt-Versand mitgemacht. KLICK

vorgehabt:

ich. muss. so. viel. shooten!! Es kommen 5134769876 Herbst-Outfits, 2 Gewinnspiele für euch und ein Schmuck-Editorial... Somit wären wir wieder bei "oje". Wann soll ich shooten, wenn es nur noch regnet??

 

 

 

GET MY LOOK

 

dress: Zara (very similar here)  |  shirt: Zara (long arms here)  |  shoes: via TKmaxx (very similar here)

 

photos: Kaj

 

 

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