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outfit: diversity & paris in berlin

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Es gibt viele nervige Modewörter.

Eins davon ist „Diversity“. Aber für mich ist es eben mehr, als nur ein Modewort. Ich finde es unglaublich wichtig, Vielfalt zuzulassen und zu leben – und damit das funktioniert, müssen wir uns wohl in Toleranz üben. In einem der vielen guten Gespräche mit Ramona hat sich herauskristallisiert – Toleranz wird oft missverstanden, denn tolerant sein bedeutet nicht, alles kreuz und quer gutzuheissen. Sondern: echte Toleranz basiert auf Respekt, statt auf „Ja und amen“. Tolerieren bedeutet nämlich „dulden“ – und Dinge dulden tut man nicht immer mit purer Begeisterung.

Aber jeder, der schonmal unterdrückt oder diskriminiert wurde – sei es im Job, in der Schule oder in der Beziehung vom Partner – weiß, wie unmöglich sich das anfühlt, wie einengend und im schlimmsten Fall verletzend es sein kann, wenn man aufgrund seines Wesens runtergestuft und herablassend behandelt wird.

Und was ist mit Menschen, die nie Diskriminierung am eigenen Leib erfahren haben? Leider scheint es eine menschliche Eigenschaft zu sein, ausschließlich das am besten zu verstehen, was man selbst erlebt hat und auch umgekehrt:  Schlimmes zu verharmlosen, wenn man in einer geschützten Umgebung aufwuchs und keine traumatischen Erlebnisse vorzuweisen hat. Empatisch zu sein, bedeutet eben nicht, den Anderen aus unserer Sicht verstehen zu wollen, sondern seine Situation aus seiner Perspektive zu sehen. Was leider am besten gelingt, wenn man die Erfahrung des anderen am eigenen Leib erfahren hat.

Der komische Nachbar, der unfreundliche Verkäufer, die verrückten Touris,  Ausländer oder „ausländisch aussehende“ Menschen, Hartz-4 Empfänger, Obdachlose – über all diese Menschen, die uns begegnen, wissen wir nur das, was unser erster Eindruck zu uns sagt, der sich oft aus Erfahrungen, Vorurteilen oder auch medialer Meinungsmache zusammensetzt. Aber was der Mensch dahinter wirklich ist, was ihn ausmacht, wie sein Weg ihn bis dorthin führte, wo er sich gerade befindet, und welche Gründe er hatte oder auch nicht hatte – das alles wissen wir nicht, geschweige denn, wir haben es am eigenen Leib erlebt.

Deswegen lasst uns Menschen nicht so schnell abstempeln. Die Geschichten hinter diesen verschiedenen Gestalten sind real – unsere Urteile und Vorurteile sind erstmal hypothetisch. Das darf man nicht vergessen!

Denn nur, wenn wir aufhören, Menschen sofort nach dem ersten Eindruck in Schubladen einzusortieren, können wir sie besser verstehen. Wenn wir sie besser verstehen, können wir sie besser tolerieren. Und wenn wir einander tolerieren, kann „diversity“ sich wirklich entfalten und uns bereichern. Dann ist es nämlich mehr, als nur ein Modewort.

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I am wearing:

dress: H&M (old)

shoes: Mango (old)

coat: Zara (old)

bag: Kenzo

photos: Jessi

editing: by me

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o ja:

unterwegs neue lustige Menschen kennenzulernen ist immer wieder cool. Wie so ein kleines Fenster in andere Welten, in die man kurz reinspähen kann, bevor die Wege sich wieder trennen :)

Und überhaupt – gerade Berlin ist reich an ganz unterschiedlichen Menschen, die hier koexistieren können. Das liebe ich!

oje:

meine Müdigkeit geht mir manchmal auf die Nerven. Insbesondere, wenn sie mich am Tanzen hindert. Wieviel muss ich denn zur Zeit bitte schlafen, um richtig fit zu sein?? Noch schlimmer ist mein Ehrgeiz, der manchmal komplett fehl am Platz ist und mich sogar am Lernen hindert. Obwohl ich es doch liebe, zu lernen… Weiß jemand, wie man das abstellen kann?

Überraschung:

wenn stressige Tage sich als gar nicht so schlimm entpuppen, aber dafür ein Wochenende, von dem man sicher annahm, dass es ganz entspannt wird, total in Stress ausartet. Da ist die Fähigkeit gefragt, Negatives schnell loslassen und im berühmt-berüchtigten Hier und Jetzt leben zu können… Daran arbeite ich noch, hehe.

genervt gewesen:

wenn Leute „Vanilje“ statt „Vanille“ sagen. Aber ich toleriere es, hahahah :D

gedacht:

es ist unglaublich, aber ich, alter Grinch, bin dieses Jahr tatsächlich schon mega früh in Weihnachtsstimmung und freue mich richtig darauf! Jetzt muss meine Freude nur noch bis Weihnachten selber anhalten, aber da bin ich ganz zuversichtlich :)

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How To Wear: Blumenkleid Vol. I

Wie lange dauert es bei euch,

bis in an der Kasse steht, mit einem Kleidungsstück in der Hand, fest entschlossen, es nie wieder herzugeben? Um die Kaufentscheidung für dieses Kleid zu treffen, hat es bei mir gerade mal fünf Minuten gedauert. Ich habe es weder gesucht, noch gebraucht - ich sah es gleich beim Reingehen in den Laden, denn es hing im Eingangsbereich, und es war augenblicklich um mich geschehen. Der Kauf hat sich jetzt schon gelohnt, denn dieses Blumenkleid habe ich jetzt schon, nur wenige Wochen nach dem Kauf, zwei Mal geshootet, unzählige Male privat und einmal zu einem Event getragen. Und ja, auch Komplimente dafür kassiert <3 Es ist ein absolutes Wohlfühlteil, super angenehmer Stoff, toller Schnitt, wunderschönes Muster und lässt sich auf unterschiedlichste Arten und Weisen kombinieren... Ihr merkt, ich bin verliebt :) So verliebt, dass ich es in Berlin gleich zweimal ablichten musste, wie schon erwähnt - das erste Mal richtig herbstlich, mit Blazer, Gürtel und Boots (seht ihr hier) - die zweite Kombi kommt nächste Woche!

Das zweite Highlight dieses Shootings ist diese Location in Berlin Kreuzberg.

Ursprünglich wollten Vickie und ich in einem Cafe shooten, wurden aber von dort verjagt, mit den Worten "Aus der Hand dürft ihr fotografieren - mit dem Stativ muss ich euch bitten, zu gehen". Aha. Ohne Stativ ging leider nix, weil das Cafe ebenso düster, wie wunderschön war - also gingen wir. Davor genossen wir aber noch einen Kaffee, der so stark war, dass uns noch mindestens zwei Stunden danach die Knie schlotterten und die Herzen rasten. Nach unseren glorreichen Rausschmiss aus dem Café mussten wir aber wenigstens nicht lange suchen, denn genau in dieser wunderschönen Strasse, die ihr hier auf den Bildern seht, hatten wir vorhin geparkt! Ich sage doch - Berlin ist eine einzige wunderschöne Shootinglocation, hihi <3

o ja:

wie bereits auf Instagram verkündet, bin ich gerade im Umbruch - oder, besser gesagt, mein Leben. Ich bin etwas aufgeregt, aber eigentlich guter Dinge. Mehr dazu erzähle ich, wenn es dann auch spruchreif ist! Nur soviel: vielleicht kann ich dieses Jahr tatsächlich zum ersten Mal seit 9 Jahren richtig Weihnachten feiern!!

oje:

irgendwas stimmt mit meinem Immunsystem nicht, vielleicht ist es die Herbst-Umstellung? Erst war ich mehrere Tage kurz vor dem Krankwerden, jetzt habe ich wiederum schon seit einer Woche extreme Nackenprobleme, die mir das Leben zur Zeit wirklich wirklich vermiesen :((((

Zitat der Woche:

Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd. (Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck, (1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler)

gesehen:

ein Mädchen, das, selig lächelnd, einen charismatischen alten Schaukelstuhl durch die Gegend schleppte. Ich liebe Schaukelstühle und ich liebe es, solche Szene zu beobachten <3

Weisheit der Woche:

"Erfahrung ist das Licht, das nur sich selbst erhellt" - aus der ARTE Sendung über Mythen


I am wearing:

 

dress: H&M

blazer: Mango (old, similar)

belt: Topshop

sunnies: Ace&Tate* (similar here)

shoes: Zara (old, similar)

bag: COS

 

*gift or sample

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photos: Vickie

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