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Esra´s Ratgeber Vol. 1: busy sein für Anfänger

Dieser unglaublich seriöse Ratgeber hier ist die Antwort auf und das Gegenpol von dem ebenfalls äußerst ernstgemeinten Ratgeber namens „Arbeitslos sein für Anfänger“, den die Vickie letztens gepostet hat – danke sehr für die Inspiration, meine Liebe! :*

 


 

Zum ersten Mal in meinem schon wahnsinnig langen Leben ist mein Konto seit ganzen sechs Monaten am Stück im Plus. Wow! So ein Erfolg! Dieser liegt wiederum hauptsächlich darin, dass ich nun mal ein geborener Gewinner bin. Da ich aber außerdem auch noch ein sehr gutmütiger Mensch bin, verrate ich in diesem Post mein Geheimnis, wie ich zu meinem überwältigenden Erfolg kam.

 

Nie wieder Liebeskummer

Auch dieses Problem löst sich von alleine, wenn man super busy ist! Wie praktisch! Ich verbringe meine ganze Zeit mit wichtiger, unverzichbarer Arbeit. Ich habe keine freie Sekunde mehr für einen Partner an meiner Seite – und das ist sehr gut so! Ein Partner lenkt einen extrem ab – gerade wenn man eine wichtige Deadline hat, streitet oder trennt man sich, ist dann zu nichts zu gebrauchen und es dauert ewig, bis man wieder arbeitsfähig ist.  Oder man muss zu unpassendsten Zeiten sich der Probleme des Partners annehmen… Sinnlos! Es ist viel wichtiger für mein Weiterkommen, dass ich mich auf meinen Job konzentrieren kann!

Arbeit und Spaß

Arbeit soll Spaß machen?? Wer behauptet denn SO NEN Quatsch?? Ganz im Gegenteil! Alles, was Spaß macht, KANN gar nicht Arbeit sein! Sonst würde „Arbeit“ nicht „Arbeit“, sondern eben „Spaß“ heißen, ist doch ganz klar. Also beispielsweise Klavier Spielen, Ballett oder Hiphop Tanzen, Bücher schreiben und auch Bloggen – das ist alles keine Arbeit! Arbeit ist – wenn jemand ordentlich jeden Tag ins Büro geht oder Arzt ist! Oder Anwalt. Oder an einer Baustelle schuftet. Das wird dem Wort „Arbeit“ erst gerecht! Alles andere sind Taugenichtse, die ihre Hobbies ausüben und dafür auch noch Geld verlangen! Eigentlich eine bodenlose Frechheit!

Probleme? Was ist das?

Kenn ich nicht! Wer super busy ist, hat keine Zeit, sich mit Problemen auseinanderzusetzen. Eigene psychische, aber auch körperliche Wehwehchen werden einfach ignoriert, verdrängt und überspielt. Burn Out? Psychosomatik? Glaube ich erst, wenn ich tot umfalle! Alles Erfindungen fauler Leute. Aber nicht nur eigene Probleme lassen sich auf diese Art mit Leichtigkeit in Luft auflösen. Auch Probleme anderer Menschen interessieren mich herzlich wenig. Ich habe keine Zeit dafür! Ich muss schließlich arbeiten!

Ich brauche keine Meditation.

Warum hart verdientes Geld und die wertvolle Zeit in sowas Sinnloses wie Meditation investieren? Ist eh nur ein anderes Wort für „Nichtstun“.  Und von nichts kommt nun mal nichts. Nüscht. Niente. Nada! Und wer will schon „nichts“? Richtig – niemand!

Nie wieder verkatert

Kein Wunder, dass ich keine Lust mehr aufs Feiern habe, wenn ich soviel arbeite. Ich komme nach Hause von einem vollen Arbeitstag, arbeite zuhause bis tief in die Nacht weiter und falle dann total erschöpft, aber zufrieden ins Bett. Partys sind was für Leute, die sonst nix zu tun haben! Menschen, die richtig ranklotzen, habe für solch sinnlose Beschäftigungen gar keine Energie mehr!

Fehlerquote wird minimiert

Die meisten Fehler macht jemand, der ständig was Neues ausprobiert. Ich finde das absolut ineffizient! Wieso ständig was Neues probieren, wenn man eine Methode hat, die wie geschmiert läuft? Mit Routine kann man viel mehr erreichen, weil man die Energie, die man zum Lernen braucht, nun in die Arbeit selber investieren kann. Todsichere Sache! Apropos Tod – an den denke ich auch nie! Wer weiß – vielleicht lebe ich ja ewig!

Also ich geh dann mal arbeiten. Was? Heute ist Sonntag? Mir doch egal! Faule Ausrede!

 

jacket: 5 Preview*  

*gifts or samples

photos: Andy

Lifestyle living

test: leesa matratze

Was haben eine heiße Nacht beim Lover, ein Festival und eine lange Reise gemeinsam?

Ich verrate es euch -

man freut sich danach auf sein eigenes Bett. Ja, auch nach einer heißen Nacht beim Lover ;)

Allerdings ist die Freude nur dann ungetrübt, wenn das heimische Bett einem weder den Nacken steif macht, noch den Rücken ruiniert. Wer notgedrungen schon mal den Tunnelblick anwenden musste, weil sich der Kopf morgens nach dem Aufstehen nicht mehr links und rechts drehen ließ, weiß, wovon ich spreche. Ebenfalls ist es nur wenig hilfreich, wenn die Matratze so durchgelegen ist, dass man sich beim Liegen wie in einer Hängematte vorkommt (nichts gegen Hängematten, aber ein Bett ist ein Bett ist ein Bett...).

Mein allererstes Möbelstück, als ich zu gewissen glorreichen Zeiten von Zuhause auszog, war eine Futon-Matratze, ein großzügiges Geschenk eines Freundes. Diese Futon-Matratze legte ich einfach auf dem Boden und fühlte mich ab sofort sehr bohemian. Fehlte nur noch eine Altbauwohnung mit Stuck an der Decke (die fehlt immer noch). Mein jugendlicher Rücken hat die Matratze auf dem Boden genau 5 Jahre gepackt, bis ich zu einer Prinzessin auf der Erbse mutierte und mir ein weicheres Bett einbildete. Ok, man muss sich einfach im Klaren sein: eine Futon-Matratze auf dem Boden weiß nicht mal annähernd, was "nachgeben" bedeutet.

Dann hatte ich ein Bett. Es war ein super duper individuelles Steckbett (also ohne Schrauben!), riesengroß und hatte gleich zwei Matratzen. Denn ich kannte mein Schlafverhalten mittlerweile: ich brauchte PLATZ, Freund hin oder her, und das nicht zu knapp!

Das Bett behielt ich genau so lange, wie die dazugehörige Beziehung. Nach der Trennung war nicht mal daran zu denken, dieses Bett weiterhin zu behalten, ich verkaufte es und hoffte, dass die Erinnerungen mit weggehen. Das mit den Erinnerungen hat länger gedauert, aber ein neues Bett brauchte ich sofort. Da ich mir tatsächlich nicht vorstellen konnte, je wieder eine Beziehung zu führen, kaufte ich ein Einzelbett in Sondergröße - 120 cm und bin immer noch ziemlich glücklich damit. Meine Entscheidung, keine Beziehungen mehr einzugehen, habe ich allerdings wieder über Bord geworfen...

Aber wir wollen heute nicht über Beziehungen reden - auch wenn es naheliegend wäre - sondern über Matratzen, denn sie sind mindestens genau so wichtig :D

Eine philosophische Matratze

Die Matratze, die ich testen durfte, kommt von Leesa* und unterliegt einer besonderen, ziemlich coolen Philosophie: man bestellt eine Matratze online und bekommt sie ganz bequem und versandkostenfrei nach Hause geschickt - das lästige Probeliegen im Laden unter dem bewachenden Blick des Verkaufspersonals und die 5 Minuten, in denen man entscheiden soll, worauf man die nächsten 10 Jahre schläft, fallen somit weg.

Leesa sagt, dass eine Nacht manchmal nicht reicht, um sich zu verlieben ;) Deswegen hat man 100 Nächte Probeliege-Zeit und kann das gute Stück innerhalb dieser Zeit wieder retournieren - dabei wir die Matratze von einem der Recycling-Partner von Leesa abgeholt und recycled oder aber gespendet.

Für alle 10 verkauften Matratzen wird eine gespendet!  Außerdem wird für jede verkaufte Matratze dank einem One-Earth-Programm ein Baum gepflanzt :)

Da kann man doch wirklich mit einem guten Gewissen schlafen!

Persönliches Fazit

Die Matratze scheint sehr hochwertig zu sein und besteht aus 3 Schaumschichten. 

Mein Exemplar brachte einen leichten chemischen Geruch mit, der innerhalb von einer Woche komplett weggegangen ist. Für mich persönlich ist die Matratze etwas zu weich, aber wie ihr meiner Vorgeschichte entnehmen könnt, bin ich ja eher sowas wie Futon gewohnt. Sie stützt aber sehr gut und ist somit perfekt für Leute, die gerne nicht ganz fürchterlich hart schlafen ;)

Für euch

habe ich eine Überraschung!! Mit diesem CODE bekommt ihr 50Pfund Rabatt auf eure Bestellung bei Leesa!!! Happy shopping and sleeping ;)


*in collaboration with Leesa UK - thank you!