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Stilbruch

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outfit: Karo Midirock

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Es gibt so viele Dinge, die mich berühren.

Wenn andere Menschen weinen. Wenn Haustiere nach Aufmerksamkeit suchen. Die unbegreifliche Schönheit der Natur. Die Frühlingsluft. Ein Kind, das nach einem Eis fragt.

Denn das alles sind Dinge, die mich irgendwie an die Zerbrechlichkeit unseres Seins erinnern. Und warum die Natur mich berührt - das ist schwer zu sagen. Vielleicht spüre ich meine Verbindung mit ihr, meinen Ursprung aus ihr und gleichzeitig meine Winzigkeit.

Die Natur unterscheidet nicht zwischen "gut" und "böse", denn sie hat kein Bewusstsein und somit keine Gabe, die Dinge zu benennen. Sie existiert einfach und ist damit ein Sinnbild der Akzeptanz, ohne Wenn und Aber. Bloss der Mensch - er hat ein Bewusstsein, er hat die Fähigkeit, den Dingen Namen zu geben und somit zwischen "gut" und "böse" zu unterscheiden (das ist übrigens mit der Bibel-Geschichte über den Baum der Erkenntnis und dem Fall aus dem Paradies gemeint) - und trotzdem tut er weiterhin Dinge, die er selbst als böse empfindet. Das ist eigentlich unverzeihlich - und andererseits bin ich ziemlich sicher, dass jedes Tier, wäre es mit Bewusstsein und Vernunft "gesegnet", sich genauso verhalten würde...

Das "Böse" gehört also zur Welt dazu. Und zum Menschen, da er aus der Welt stammt. Aber den Menschen machen mehr Dinge aus, als nur das Böse. Er hat auch die Gabe der Empathie - er kann sich berühren lassen vom Leid anderer. Es ist also vielleicht doch nicht alles verloren...

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Pulli: Chiquelle*

Karo Midirock: Mango (old)

bag: Furla

Schuhe: Vans

Fotos: Jessi

Editing: by me


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O ja:

wie witzig, dass ausgerechnet mein Freund darauf bestanden hat, dass ich mir die erste Staffel "Sex and the city" anschaue. Es kann mir nämlich niemand glauben, aber ich habe diese Serie noch nie angeschaut, irgendwie ist sie an mir vorbeigegangen. Ist das alles eigentlich ernst gemeint, was da so gesagt wird, oder ist das Ironie? ^^

Oje:

ich hätte gerne noch eine weitere Goldkette, die zu meinen bereits vorhandenen passt und die ich mit ihnen layern kann. Gold deswegen, weil Silber mit der Zeit dunkel wird (ich weiss, man kann es putzen, aber das mache ich schlichtweg nicht, haha!), und Modeschmuck verfärbt sich. Und dann habe ich festgestellt, dass mir irgendwie nur Sachen gefallen, die am teuersten sind, bis ich bei Valmano eine super Auswahl an Echtschmuck* gefunden habe, der nicht die Welt kostet!

Geweint:

vor Rührung beim Anblick der Sonnenuntergangsbilder aus Capetown. Überhaupt - ich bekomme nicht genug von Sonnenuntergängen. Letztens ging ich aus der Haustür, schaute kurz nach rechts, sah einen tiefroten Himmel und schrie vor Überraschung und Begeisterung so laut auf, dass mein Freund sich erschrocken hatte - er dachte, es ist was passiert

Zitat der Woche:

Optimisten sind meistens nur schlecht informiert! (Winston Churchill)

Gesucht und ausprobiert:

einen passenden Tanzkurs. Und ich glaube, ich habe ihn endlich gefunden!


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outfit: vielseitigster Rüschen Rock ever!

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Die Wochen verfliegen nur so!!

Eben habe ich noch auf meinen Geburtstag und die dazugehörige Feier gewartet und mich darauf gefreut, schon ist es – ZACK! und vorbei.

Vor allem seit meine Zeit in „Woche“ und „Wochenende“ unterteilt ist, vergeht sie gefühlt noch schneller. Kann es tatsächlich an dieser Art von Routine liegen oder ist es Zufall?

Wie dem auch sei, momentan ist das sogar ok – denn so nähere ich mich schneller dem heiss ersehnten Frühling. Apropos Frühling: wer hätte das gedacht, dass dieser Look im Februar (!) fotografiert wurde?? Dieses Shooting hier war das erste diesen Winter, wo ich nicht gefroren hatte. Und ich habe meinen Rüschen Rock wirklich vermisst! Das ist nämlich das bequemste (Gummibund!), vielseitigste und wohl meist getragene Kleidungsstück in meiner Garderobe – denn: er. passt. zu. absolut. ALLEM!! Und begleitet mich schon das dritte Jahr – und wird es sicherlich noch viele weiteren Jahre tun!!

HIER habe ich den Rock mit einem Sweatshirt kombiniert, und HIER mit einem Rolli und Trenchcoat.

skirt: Asos (old but gold!)

knit: Chiquelle*

hat: Zara (old)

shoes: Vans

sunnies: Ace&Tate*


photos: Jessi

editing: by me

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o ja:

natürlich für meine Geburtstagsfeier! Für die Hilfe lieber Freunde, für das unglaubliche Frühlingswetter an dem Tag, für die schönen Geschenke, die tollen Gespräche und einfach das Beisammensein <3

oje:

derzeit sind so viele krank – von leicht über nervtötend bis schwer ist alles dabei. 2019, willst du uns irgendwas damit sagen? Ich persönlich kann nur den Schluss daraus ziehen – ich schätze meine eigene Gesundheit sehr, und ebenso, wenn meine Freunde gesund und bei mir sind <3

gedacht:

ich denke ja immer über alles Mögliche nach, das ist einfach Gewohnheit. Zur Zeit wird das zu einer Herausforderung, wobei nicht mal das Denken selbst die Schwierigkeit darstellt, sondern das Sortieren, Klären und Verpacken meiner Gedanken in klar nachvollziehbare Worte, belegt mit sinnvollen Argumenten. Dabei möglichst sachlich bleiben – Challenge accepted!

geshoppt:

Kleider! Schon witzig – jedes Jahr im späten Winter, wenn die Luft plötzlich wieder anfängt, nach Frühling zu riechen und die Temperaturen ansteigen, bekomme ich total Lust, alle meine Pullis und schwere Mäntel ganz weit wegzupacken und mir neue Kleider* zu holen! Weite, enge, lange, kurze – endlich wieder Kleider, ohne zu frieren! DER Inbegriff von Sommer und Freiheit für mich <3

beobachtet:

in meinem Post „Stories aus den Berliner Öffis“ habe ich ja schon einige Geschichten erzählt, nun konnte ich noch eine folgende Szene beobachten: ein S-Bahnsteig. Ein gestresst wirkender Typ läuft vorne mit einem Kinderwagen, die dazugehörige Frau weit dahinter und schreit ihm über den ganzen Bahnsteig mit viel zu hoher Stimme aus allen Leibeskräften irgendwas hinterher. Als letztes folgt dieser Kette mit etwas Abstand ein kleiner Junge, der ja eigentlich angesichts der angespannten Situation auch selbst etwas bedrückt wirken müsste,  der aber vergnügt „lalalalaaaa“ singt, lacht und Sonnenschein in Person zu sein scheint. Dieser überraschend schöne Abschluss dieser Kombination war so unerwartet, dass mehrere Leute, die neben mir auf die Sbahn warteten und die Szene mit einer hochgezogenen Augenbraue beobachtet hatten, nun doch noch lächeln mussten.


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Outfit

outfit: adidas hoodie

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Ich greife in die Schublade und ziehe einen Haufen Kleinigkeiten heraus - alte Fotos, Briefe, Ausweise, Münzen, Notizbücher...

Diese ganzen Dinge erwecken in mir ein seltsames Gefühl, das gleichzeitig fremd und vertraut ist.

Beim Ausmisten wird man mit dem Menschen konfrontiert, der man einmal gewesen ist, mit den Lebensinhalten, die damals so präsent und wichtig und essentiell für einen waren, und die nun zu bloßen Gegenständen wurden, die die Schubladen füllen. Programme von damals wichtigen Konzerten, die ich spielte und vor denen ich so aufgeregt war, alte Fotos, von denen mich ein naives Gesicht anschaut, das meinem ähnlich sieht, als wäre es meine kleine Schwester - und doch bin ich das selbst... Alte Ausweise, die vorgezeigt werden mussten, Eintrittskarten zu verschiedensten Erlebnissen und sogar faltbare Stadtpläne von Rom und Paris, die einst in der Epoche vor Google Maps tatsächlich zur Orientierung in einer fremden und in ihrer Fremdheit unübersichtlichen Stadt dienten. Alte Münzen, die nun nichts wert sind, aber die zu ihrer Zeit unzählige Male gegen Dienstleistungen, Nahrungsmittel oder Kleidung eingetauscht wurden, Geschenke von damals neuen Bekanntschaften, die nun schon lange zu einem wichtigen und unersetzbaren Teil meines Lebens geworden sind.

Dennoch muss ich diese Dinge wie alte Blätter von mir abschälen.

Ich rede mir selbst gut zu und sage - in in der Natur gibt es auch viele Beispiele dafür: denn welche Schlange hebt ihre alte Haut auf? Betrachten, durchblättern, erinnern, wundern, wehmütig werden, nochmal durchatmen, im Herzen behalten, weglegen, loslassen.

Ich habe einen alten Nachrichtenverlauf gefunden, den ich damals per Hand (!) in ein Notizblock vom Handy abgeschrieben habe. Das war im Jahre 2005!! Zu der Zeit war ich mitten im Studium und unglücklich verliebt. Ich musste etwas Banales feststellen - nämlich, dass ich mich anscheinend verändert habe. Im Laufe des Alltags vergehen Tage, Wochen, Monate und Jahre, in denen man mit täglichen Aufgaben beschäftigt ist, Dinge geschehen und verändern sich - und mit ihnen ganz langsam und unmerklich auch man selbst. Wenn man heute seinem eigenen Ich von vor 10 Jahren gegenüberstehen würde, würde man wohl erkennen, dass man tatsächlich in vielen Dingen ein anderer Mensch ist und mit manche Aussagen, die einem damals so selbstverständlich von den Lippen gingen, kann man sich kaum noch identifizieren.

 

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Ist es überhaupt "gesund", Erinnerungen hervorzuholen?

Einerseits hat es was Verlockendes - denn alte Notizen zu lesen ist wie eine Zeitmaschine. Plötzlich ist man in eine andere Zeit versetzt und die Realität um einen herum verschwimmt und kommt einem gar nicht mehr so real vor. Andererseits überkommt mich dann dieses äußerst unbequeme Gefühl, dass Dinge sich unaufhaltbar ändern, der Zug der Zeit rast und wir alle sitzen drin. Ich glaube, ich überlasse die Vergangenheit lieber ihr selber. Oder schwelge höchstens in Erinnerungen, die nicht ganz so lange zurückliegen...

Wie geht ihr mit alten Erinnerungen um? Schaut ihr gerne zurück oder lieber nach vorne?

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oje:

ich kann kaum noch schlafen - so aufgeregt bin ich. Ich habe wirklich das Gefühl, zwischen zwei Welten zu hängen und spüre keinen Boden mehr unter den Füßen. Klingt übertrieben? Ist aber nur eine Tatsache!

o ja:

...wenigstens ist mir nicht langweilig...

gesucht:

na Wohnungen natürlich! Ich bin sooooo gespannt ob ich Glück habe!

gejagt:

Papiere! Ich brauche so viele Papiere, es ist unglaublich!

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I am wearing:

skirt: Mango (old)

hoodie: Adidas

boots: Zara

bag: Furla

photos: Samira

editing: by me

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Outfit

outfit: Chiffon Rock & Strick

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Jedes Jahr vergesse ich,

wie kalt und dunkel es im Winter eigentlich ist. Und wie anstrengend die Shootings in der kalten Jahreszeit sind!  Deswegen war ich um so glücklicher, als wir plötzlich mitten im November drei frühlingshafte Tage geschenkt bekommen haben!!  Die wurden natürlich zum Shooten genutzt, ob es in den Stundenplan gepasst hat oder nicht! :D Der heutige Look besteht aus einem älteren Pulli und einem blumigen Chiffon Rock, den ich aus London mitgebracht habe. Dazu meine allerliebsten Schuhe Nummer eins – Adidas Superstars, die mir P. geschenkt hat – und fertig ist der typische bequeme Esra-Look!

Was es sonst noch zu berichten gibt, könnt ihr, wie gewohnt, weiter unten im „Recently“ nachlesen :)

I am wearing:

skirt: Miss Selfrige (from London)

knit: H&M trend (old)

hat: no name

boots: Zara (old)

bag: 5Preview (sample)


photos: Marina

editing: by me

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o ja:

für spannende und unglaublich vielfältige Projekte wie zum Beispiel meine Gastrolle bei der Social-Media-Serie vom BR – sie läuft auf Snapchat und Auszüge davon auf Instagram Stories, und zwar auf dem Account von iam.serafina <3

oje:

ich bin schon so überarbeitet, dass ich anfange, Fehler zu machen. Heute: nachdem ich mit Klavierspielen im Standesamt fertig war, war ich todsicher, dass ich keine Termine mehr habe. Ich ging in Ruhe einkaufen, schleppte zwei super schwere Taschen fast heim, als ich noch in der Ubahn eine Erinnerung auf meinem Handy sah, dass ich 15 Minuten später bei einer Schülerin sein soll!!! Dabei war ich schon fast zuhause!! Ich fluchte, fuhr aber hin und beeilte mich wahnsinnig – und was war?? Die Schülerin hat die Uhrzeit verwechselt und ist eine halbe Stunde vorher wieder heimgefahren. ARGHHH!!

endlich:

da ich zum ersten Mal seit 9 Jahren nun Sonntag Vormittags nicht mehr in der Kirche Orgel spiele, habe ich beschlossen, am Samstag auszugehen. Nicht, weil ich ausgehen so liebe – sondern, weil ich das in den letzten Jahren nicht machen konnte!! Allein deswegen war es schon sehr cool – weil ich wusste, ich kann nächsten Morgen ausschlafen. Das hört sich vielleicht komisch an – aber stellt euch vor, dass ihr seit 9 Jahren Sonntag Früh einfach immer arbeiten musstet, und dann auf einem nicht mehr!! Freiheitsgefühle hoch 100 :D

Interview gegeben:

im InFleur Magazin – und zwar auf Englisch #stolz :D Die Fragen waren nicht so 0815, sondern richtig spannend (aber deswegen auch schwer zu beantworten, wenn man nicht so gut englisch kann…) – also schaut vorbei!

bestellt:

ein paar Overknees, einen Midirock und eine geniale Jersey-Anzughose von COS <3

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Outfit thoughts

thoughts: über das älter Werden und Spatzen in der Hand

Als junger Spund durch die Gegend zu hüpfen, hat durchaus große Vorteile, und damit meine ich nicht die optischen!

Die Schönheitsideale sollen mich heute ausnahmsweise mal ganz kalt lassen, ich möchte mich dem älter Werden bezogen auf die Einstellung widmen. Ich bin 35 und finde es schockierend, wie man sich im Laufe der Jahre innerlich - schleichend - verändert. Was passiert mit der Einstellung zum Leben? Mit der inneren Kraft? Mit dem Umgang mit seiner eigenen Intuition? Wie geht man mit Veränderungen um?

Veränderungen - das ist ein gutes Stichwort. Ich habe das Gefühl, dass sich Veränderungen früher leichter angefühlt haben, heute fühlen sie sich endgültiger an und das macht sie übermäßig schwerfällig. Früher dachte ich nie an die Zukunft, und wenn - dann ausnahmslos nur flüchtig und mit der Haltung "Das wird schon". Heute frage ich mich plötzlich, wie sich meine jetzigen Veränderungen auf die Zukunft auswirken mögen...

Wann hat sich die Sorge in mein Leben eingeschlichen? Wann hat mein Inneres diese feinen Risse bekommen, aus denen jetzt die zarten Jungpflanzen der Angst zu sprießen beginnen?

Dabei weiß ich genau - Angst ist in den meisten Fällen kontraproduktiv. Im Grunde es ist egal, ob alt oder jung - blöde Dinge werden einem immer passieren, und davor schützt keine Lebenserfahrung vollständig. Um das so zusammenzufassen - jungen Leuten passieren ärgerliche Sachen aus Gedankenlosigkeit, Unbekümmertheit, zu großem Vertrauen in falsche Dinge oder aus mangelnder Erfahrung - aber ist es richtig, daraus zu schließen, dass man als älterer Mensch diese Missgeschicke vermeiden kann? Nein! Älteren Menschen passieren sie TROTZ Erfahrung, trotz Vorsicht und trotz ewigem Abschätzen und Abwägen. Vielleicht seltener - aber sie passieren trotzdem, denn selbst mit Neunzig kann man nicht alles vorhersehen und im Griff haben. Und das Blöde ist - selbst die guten Zeiten, wo alles wie am Schnürchen läuft,  verbringen die älteren Menschen oft damit, sich Sorgen zu machen und sich auszumalen, was wäre, WENN was Schlimmes passieren würde.

Anders ausgedrückt - vielleicht sparen ältere Menschen sich einige blöde Dinge, nutzen aber die gute Zeit, die dadurch entsteht, dazu, sich auszumalen, was denn in der Zukunft alles schief laufen könnte.

Wer in einem gewissen Alter frühere Jugendwünsche und Hoffnungen realisieren will, betrügt sich immer, denn jedes Jahrzehnt des Menschen hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) (Quelle)

Wann hat sich die Sorge in mein Leben eingeschlichen? Wann hat mein Inneres diese feinen Risse bekommen, aus denen jetzt die zarten Jungpflanzen der Angst zu sprießen beginnen?

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und sowieso besser als Nachsicht, blaaaaaaa, schön und gut - aber mal ehrlich, wenn man zwischen Porzellan und freiem Leben wählen kann, wer wählt da noch die olle Keramik, sei sie noch so fein? Ich bin doch früher auch irgendwie zurechtgekommen, habe Spaß gehabt und bin trotz eher extremer finanzieller Engpässe nicht verhungert? Und vorsichtig war ich dabei nicht mal im Traum?

Und trotzdem hat es sich mit den Jahren eingeschlichen, dass ich immer mehr Zeit damit verbringe, Angst zu haben und mir Sorgen zu machen, darüber, dass ich mir in der Zukunft noch mehr Sorgen machen würde und noch mehr Angst haben würde, und zwar weil ich Angst davor habe, Angst zu haben... STOPP! Es reicht! Es ist nämlich nicht nur eine Sache des Alters oder Charakters, sondern auch dessen, was man vorgelebt bekommt. Allein in meiner Familie überbieten sich alle im Schwarzmalen und Grübeln und knacken Kathastrophen, wie Nüsse. Eine nach der anderen. Ich will es anders haben.

Lieber ein Spatz in der Hand UND ein Taube auf dem Dach - oder nur ein Taube auf dem Dach! Wer weiß, ob das gut ist, wenn die Hände immerzu mit Spatzen voll sind? Dann kann man ja vielleicht nichts mehr greifen, ergreifen und begreifen?

Auch global und gesellschaftspolitisch betrachtet ist Angst ist das beste Werkzeug, um Leute gefügig zu machen - sieht man gerade sehr deutlich am "Wahlkampf" mancher Parteien. Lasst uns also Hoffnung und Vertrauen auf unsere Fahnen schreiben! 

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Outfit

outfit: rot

 

Uuuuuund NOCH eine für München untypische Location!

Yeah! 

Auch der Look ist nicht ganz typisch für mich – gaaanz viel Rot und ich trage tatsächlich eine Hose! Man könnte sagen, dass ich es diesen Sommer komplett verlernt habe, Hosen zu tragen! Seit es richtig warm ist, lebe ich nämlich in Röcken und Kleidern – vorzugsweise midi <3

Das heißt aber nicht, dass ich keine Hosen besitze – doch doch, einige sogar! Anzughosen, Jogginghosen (bei denen freue ich mich ganz besonders aufs Kombinieren – es lebe der Stilbruch!), Culottes! Mit nahendem Herbst werden sie rausgekramt und neu kombiniert, mit all den Stücken, die ich im Sommersale geschossen habe – freu mich schon darauf!

Damit anfangen werde ich wohl nächste Woche in Berlin – wir haben vor, Einiges zu shooten, und das Wetter soll um die 21 Grad haben – perfektes Hosenwetter, würde ich sagen!

 

 


I am wearing:

 

blazer: Zara sale

pants: Zara 

shirt: H&M

mules: Mango sale

bag: 5Preview*

*sample

 

photos: Andy

o ja:

für tolle letzte Sale-Funde! Ich sage nur: goldene Schuhe mit Rüschen – plissierter Blumenrock – … <3

oje:

für krasseste Schlafstörungen seit Langem inklusive Disco im Kopf… Was jetzt hoffentlich vorbei ist.

gesucht:

ein Kimono aus Samt. Ich überlege nämlich schon langsam, welche Outfits ich in Berlin shooten werde, und hab einige spannende, aber lässige Kombis im Kopf! Ihr könnt gespannt sein <3

geklickt:

lest diesen brisanten Artikel hier! Da geht es um Marken und Unternehmen, die uns (dem Verbraucher) das Gefühl, authentisch zu sein, verkaufen wollen. Ein Widerspruch in sich!

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Outfit

outfit: volant rock

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Summertime

 

Dieser Look ist für mich irgendwie zum Inbegriff von Sommer geworden. Bunt, unkompliziert, aber trotzdem trendy - und super einfach zu kombinieren.

Man nehme einen Volant Rock, dazu ein Statement-Tshirt oder - Sweatshirt als Stilbruch, damit es nicht zu mädchenhaft wirkt, eine coole Kopfbedeckung (Haarband, Cap oder Strohhut) und Sneakers - fertig! Und aufgewertet wird das Ganze durch eine hochwertigere Tasche, in dem Fall von Furla - die Dinger sind bezahlbar, aber Preis-Leistung finde ich absolut top!! Im Gegensatz zu der zum Beispiel bekannten PS11 Tasche, die ich im Kadewe in Berlin hautnah untersucht habe - für den Preis von 1500 Euro ist sie unmöglich verarbeitet - meiner Meinung. Das Leder an der Front hat sich richtig gewellt... Für den Preis sollte sich aber echt nix mehr wellen, finde ich!

Die heutige Location war ein absoluter Glücksgriff - ich habe mir zwar sowas in der Richtung vorgestellt, aber wir fanden es viel schneller, als ich dachte. Nach ein paar Probebildern war sofort klar - das hier ist der perfekte Rahmen für meinen sommerlichen Look! #happy

 


 

Ich trage:

Rock von Asos, Sweatshirt von Pimkie, Sonnenbrille von Ace&Tate, Schuhe von Adidas, Hut von Asos und eine Tasche von Furla.

photos: Andy

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Oh ja:

für die Ruhe nach dem Sturm. Don´t look back, you are not going that way...

oje:

für sich Unwohl-Fühlen, sich Nicht-Entscheiden-Können und Sachen Vor-Sich-Herschieben

gefragt:

warum fallen uns Menschen Abschiede so so schwer? Und wer hat diese Abschiede überhaupt erfunden? :/

gekauft:

schon wieder Silberschuhe! Es ist mein VIERTES Paar silberne Schuhe ^^Bin ich noch normal?  *Rhethorische Frage*

gegessen:

Salat, Salat und dann zur Abwechslung mal Salat :D

gefroren:

gestern bei 19 Grad nach wochenlangem Sommerwetter. Der Körper gewöhnt sich kühlere Temperaturen so schnell ab!

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