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life: Spätsommer update

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SOMMER IST,

wenn man um Viertel nach 6 trotz noch kühler Luft schon spürt, wie die Sonne glüht. Wenn man ein Sonnenbrand-Opfer sieht und an dem frischen Sonnenabdruck gleich weiss, welche Art von Top es gestern anhatte.

Sommer ist, wenn man nachts rausgeht und die Vorsicht einer leichten Jacke sich als unnötig rausstellt, weil die Luft immer noch lauwarm ist, obwohl es schon seit Stunden dunkel ist.

Sommer ist, wenn tagsüber Tomatensalat und als Nachtisch eine kalte Wassermelone das Beste sind. Und wenn es zu warm zum Kuscheln und zum Tanzen ist. Sommer ist hell und leicht und dennoch ist es die Zeit, wo alles reift.

 


VIEL

Die letzte Woche war geprägt von VIEL: vielen Wiedersehen, vielen Abschieden und erneuten Wiedersehen, vom vielen Laufen durch Berlin, von vielen Gesprächen und viel leckerem Essen. Und immer, wenn VIEL ist, kommt danach eine Phase, wo wenig ist.  In der "Viel"-Phase wünscht man sich sehnlichst, dass der Tag 48 Stunden hätte, und in der Phase danach, wenn die Anspannung fällt und alle Aufgaben erledigt sind, können auch 24 Stunden sich ewig ziehen.  Manchmal habe ich in solchen Momenten das Gefühl, dass nach den vielen Eindrücken und dem ganzen Adrenalin die Seele das Futter, an das sie sich schon gewöhnt hat, nicht mehr bekommt und deswegen hungert. Denn eigentlich bin ich jemand, der immer mal wieder alleine sein muss, um runterzukommen und abzuschalten, aber der es grundsätzlich liebt und sich davon nährt, unter Menschen zu sein. Unter Menschen, die mir was geben, mit denen ein echter Austausch möglich ist, und das Wichtigste: die es wirklich, wirklich, wirklich gut mit mir meinen.

Und ich habe das Glück, diese Menschen in meinem Leben zu haben. Deswegen werde ich auch die "Hunger"-Phase überwinden. Ich werde mich beschäftigen, mir Arbeit beschaffen, Dinge erledigen, die ich schon lange vor mir herschiebe  - und mir selbst gut tun. Zum Beispiel, Pflanzen kaufen gehen. Oder mir eine Massage gönnen.

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Fail der Woche:

wenn du dir beim Ausgehen gaaaanz fest vornimmst, gaaaaanz viel zu tanzen, und danach deine paar Gin Tonics nicht verträgst und die ganze Zeit draussen vor dem Club sitzt, weil es dir schon übel wird, wenn du den Kopf zu schnell von rechts nach links bewegst. Sowas ist mir seit Jahren nicht mehr passiert, unfassbar!

Lieblingsessen:

seit unserem Mallorca Blogger-Trip bin ich absolut süchtig nach Tomatensalat... Zutaten: Tomaten, Zwiebeln (bei mir Frühlingszwiebeln, weil ich bei normalen Zwiebeln immer unglaublich heulen muss), ein richtig guter Balsamico, etwas Öl, Salz und Pfeffer. So einfach und soooo gut!

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o ja:

bei mir ist eine neue Pflanze eingezogen! Eine Zeit lang habe ich mich nicht mehr getraut, mir welche zuzulegen, weil mir im Frühling gleich drei eingegangen sind... Aber ich bin zuversichtlich, dass wir es diesmal schaffen - mein neuer Ficus und ich :) Er hat nämlich, seit er bei mir ist, schon zwei neue Blätter bekommen <3

oje:

wenn Frauen anti-feministische Dinge behaupten und das nicht mal merken. „Ja, diese ganzen Weiber, die von Gleichberechtigung reden, wollen ja auch dass man denen die Tür aufhält und für sie bezahlt“. Punkt 1: was hat bitte reine Höflichkeit oder Hilfsbereitschaft mit gleichen Rechten zu tun? Ich kann auch einer älteren Dame die Tür aufhalten - ist sie dann etwa weniger emanzipiert oder hat mehr Rechte als ich?? Punkt 2: warum zieht man immer negative Beispiele für eine eigentlich sehr positive Sache heran? Warum die schwarzen Schafe als Aufreger nutzen und in den Mittelpunkt stellen, statt die positiven Auswirkungen der Gleichberechtigung zu sehen und anzustreben??

 

Spätsommer

Wie kann das eigentlich sein, dass man ein halbes Jahr auf den Sommer wartet, und dann verfliegt eine Woche nach der anderen, und plötzlich ist August? Auch in den Läden findet das alljährliche Spiel statt - der Sommer-Sale weicht langsam neuen Übergangssachen... Ok, ich gebe zu - irgendwo macht es ja auch Spaß, nach neuer Herbstmode Ausschau zu halten. Was mir persönlich noch fehlt, ist eine gute, vielseitige Strickjacke, die modisch ist, aber dennoch nicht zu schade, um sich damit in einem Park auf den noch warmen Herbstboden zu setzen und aus einem Becher irgendwas Warmes zu schlürfen... Wer ebenso auf der Suche ist, findet hier *einige Strickjacken - von casual bis elegant.


*Werbelink

Spannung steigt

am 17. August ist es soweit - meine und Bele´s Folge von "Style your star", die wir Ende Mai in München abgedreht hatten (jetzt dürfen wir es endlich verraten!), wird ausgestrahlt. Wir schauen zusammen mit Freunden bei mir zuhause bei einem kühlen Drink und leckeren Snacks (zumindest habe ich das vor). Das wird mega lustig und ich bin schon so gespannt, wie wir im TV rüberkommen! Samstag, 17. August 16 Uhr bei Pro7 - unbedingt einschalten :D

Erwachsen

"Ach so, du willst jetzt schon gehen? Die Waschmaschine läuft ja noch, und wir lassen sie eigentlich nie alleine, wenn sie noch nicht fertig ist", meinte ich und kam mir auf einmal sooo erwachsen vor. Obwohl ich schon seit 17 Jahren von zuhause ausgezogen bin, fühlt es sich seit meinem Berlin-Umzug immer wieder so an, als wäre diese WG hier meine erste eigene Wohnung. Witzigerweise wähne ich mich wieder super selbstständig und total verantwortungsbewusst und geniesse es auch!

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Zitat der Woche:

"the problem with the world is that the intelligent people are full of doubt, while the stupid people are full of confidence"

Charles Bukowski


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Leben Lifestyle

Life Update: Ode an den Sommer

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Warum mir Tanzen immer mehr bedeutet, wie ich in Berlin weiterhin Fuß fasse, was ich am häufigsten fühle und wo ich im Sommer am liebsten bin - lest ihr hier in einer Zusammenfassung der Geschehnisse in dieser meiner liebsten Jahreszeit.


 

Dieser Moment, wenn du hinter einer Bühne stehst, die du gleich zum ersten Mal im Leben betreten wirst, dir bisschen übel ist und du dich fragst, warum du dir das eigentlich antust - aber du genau weisst, dass du 10 Minuten später stolz auf dich sein wirst, dass du dich überwunden hast und deine Grenzen überschritten hast.


Genau so ging es mir am Samstag wenige Momente vor unserer Tanz-Aufführung. Seit Ende Februar gehe ich nun zu dem Locking-Kurs in einer sehr grossen und bekannten Tanzschule hier in Berlin und kann ab und zu auch mit meinem Freund trainieren, der diese Tanzrichtung schon fast atmet, könnte man sagen. Eigentlich ist Freestyle mein langfristig angestrebtes Ziel, aber in der Tanzschule gab es nunmal eine Aufführung und ich als gefragt wurde, ob ich mitmachen will, sagte ich in der gleichen Sekunde "ja". Ab da wurde 4-5 Wochen lang eine Choreographie eingeübt.

Da wusste ich noch nicht, dass es ständig Änderungen an der Aufstellung geben wird, die einen riesigen Unsicherheitsfaktor für mich darstellen werden. Deswegen hatte ich auch Lampenfieber und konnte am Vorabend der Aufführung kaum einschlafen.

Dieser Samstag war laut Wetterbericht der heisseste Tag in diesem Jahr. Aber wenn man einen Begleiter hat, die einen supportet, beruhigt, auf einen einredet, mit einem zusammen in der überfüllten Ubahn bei gefühlten 40 Grad schwitzt, und der auf einen wartet und zuschaut, während man auf offener Strasse (weil man aus seltsamen organisatorischen Gründen nicht drin proben durfte) bei ständig vorbeirauschenden Polizei-Tatütatas mit der Gruppe nochmal die Choreo durchgeht, dann wird alles so viel leichter. Und lustiger :)

Der Abend bedeutete mir mehr, als ich dachte, und ich bin immer noch so erleichtert und happy, dass alles ganz gut gelaufen ist und so Spaß gemacht hat!

 

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Manchmal weiss ich nicht, wohin mit meiner ganzen Dankbarkeit.  Mir ist bekannt, wie fragil das Gebilde namens "Glück" ist, und wie schnell es kaputt geht, und gerade deswegen ist es so kostbar, dass ich es diesen Sommer so oft erlebe. Auch mein letzter Sommer war von Glück erfüllt, weil ich endlich in meine Traumstadt gezogen und ein Teil von ihr geworden bin. Aber im Winter ist meine Dankbarkeit etwas zurückgegangen, wer weiss, vielleicht ist sie mit den Minusgraden einfach geschrumpft...

Jetzt sind beide - Glück und Dankbarkeit - wieder zurück, aber sie haben sich gewandelt.  Vielleicht sind sie mit mir zusammen ein Stückchen reifer geworden. Im ewigen Prozess des Lernens sind sie nun weniger überschwenglich, aber dafür stärken sie die Seele. Nicht wie ein Gewitter an einem schwülen Tag, der wie Erlösung erscheint, und nach dem die Strassen dampfen, sondern wie ein sanfter Regen, der alles um sich herum nährt.

 

 

life is better in the summer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

"Stelle dir vor, du würdest am Ende deines Lebens eine Ausstellung über dein Leben mit deinen Erlebnissen und wichtigen Momenten besuchen, was möchtest Du darin sehen?"

Quelle

 


 

Rezept des Monats:

so simple wie genial: man nehme eine Cashewmilch (kann die ohne Zuckerzusatz von DM wärmstens empfehlen) und füge gefrorene Beeren hinzu. Göttlich und neben dem obligatorischen Latte Macchiato auf Eis für mich DAS Getränk des Sommers! Und am Wochenende darf es auch mal ein Gin Tonic sein.

Ich bin heller als Käse

Aber bei einer Hautanalyse vor einem Monat wurde mir vor Augen geführt, dass die Sonnenschäden nie wieder weggehen, sondern alle unter der Haut schlummern und bestenfalls als Pigmentstörungen im Alter auftauchen. Da ich aber dem Schönheitsideal entsprechend etwas gebräunt aussehen möchte - spätestens bis zu unserer Bloggerreise nach Mallorca im Juli - aber am besten, ohne in die Sonne zu gehen. Also muss ich neue Selbstbräuner ausprobieren, denn bisher gab es immer Flecken. Ich setze diesmal auf hochwertige Produkte, die ich höchstwahrscheinlich online bestellen werde, und zwar hier bei der Shop-Apotheke * (Übrigens hat witzigerweise meine Mitbewohnerin Ramona erzählt, dass sie dort immer bestellt). Ich bin sehr zuversichtlich, dass es funktioniert!

 

*Werbung

Berlin & Brandenburg outdoor 

Berlin ist geil, aber im Sommer ist Berlin einfach unschlagbar. Unzählige Rooftop Bars, Biergärten direkt an der Spree, die vielen Parks, Alleen, Eisdielen und Brücken und last, but not least - das Karneval der Kulturen. Genau dorthin habe ich es letztes Jahr nicht geschafft, weil ich aus Unwissenheit meinen München-Besuch genau auf die Zeit legte. Dieses Jahr war ich dabei. Ein ganzer Stadtteil voller Menschen in Feierlaune, erster Drink bei helllichtem Tage, bunte Umzüge, laue Sommerluft und gemütliches Beisammensein auf der Wiese, wenn es langsam dunkel wird - gibt es was Besseres?

Aber auch außerhalb von Berlin lernte ich richtig schöne Plätze kennen - bei einer unvergesslichen Bootsfahrt in Potsdam (unter anderem, weil meine Kamera unvorhergesehenerweise kurz unter Wasser tauchte) - in einem Mohnfeld irgendwo in Brandenburg und auf einem Heuballen, auf dem zu sitzen sich so angenehm angefühlt hat, dass ich gar nicht mehr runter wollte.

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Outfit

outfit: karierte Hose, Trenchcoat und Berliner S-Bahn

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Ich liebe es einfach, mit den Berliner Verkehrsmitteln zu posieren,

und zwar schon immer XD

Hier warte ich nachdenklich an einer Sbahn-Station auf den richtigen Moment in meinem Leben, hier lasse ich mein Maxi-Kleid fliegen, hier bewundere ich die alten Fliesen und hier posiere ich mit einer Tram im Hintergrund. Die Berliner Verkehrsmittel sind nicht nur an sich Kult, sondern sie tragen auch genau meine Lieblingsfarben: rot und gelb (passend zum Kleid!). Immer, wenn ich eine von oben bis unten mit Werbung beklebte Tram sehe, muss ich darüber schimpfen, dass sie ja gar nicht mehr gelb sei :)

Wie auch immer – diesmal musste eine S-Bahn herhalten, und ich mag das Ergebnis sehr!

Was meint ihr, welche Stadt hat die hübschesten Trambahnen, Busse und Züge?

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trenchcoat: New Look (old) *

pants: via TKMaxx

hat: Zara (old)

shoes: Zara (old)

photos: Jessi

editing: by me

*pr gift/sample

o ja:

loslassen und geniessen. Klingt super einfach – klappt aber nur, wenn man innerlich richtig frei ist. An diesem Tag war einfach alles perfekt und alles hat in mir grosse Dankbarkeit ausgelöst – das Wetter, das Essen, die Stimmung, und eine Person, mit der man gerne durch dick und dünn gehen möchte.

oje:

Wir haben eine Baustelle! Besser gesagt, NOCH eine Baustelle! Seit ich einzog, war das Hau links von uns eingerüstet – dort hat aber fast nie einer gearbeitet. Und jetzt hat auch unser Haus ein Gerüst bekommen – gearbeitet wird aber plötzlich nebenan haha! Berliner Logik ^^

Sich treu bleiben

ist echt nicht einfach, immer wieder stelle ich das fest! Vor allem dann nicht, wenn man niemandem auf den Schlips treten möchte. Wie lange ist es noch „Geduld“, etwas auszuhalten, was man eigentlich nicht möchte? Und ab wann ist es schon „Sich verbiegen“?

Song der Woche:

hier entlang und abdancen!

gefreut:

auf einige besondere Ereignisse im Juni! Inklusive meinem ersten Berliner Orgelkonzert und einem Auftritt mit meinem Tanzkurs XD

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erledigt:

ziemlich viel! Ein Projekt für TV abgedreht (ich sage auf Instagram rechtzeitig bescheid, wenn es ausgestrahlt wird!), ein Konzert gespielt, und jetzt bin ich mal wieder in München und treffe hier Freunde und geniesse etwas Urlaubstimmung.

Zitat der Woche:

I told you
That we could fly
‚Cause we all have wings
But some of us don’t know why

„Never tear us apart“

getrunken:

den ekligsten Gin ever!

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Humor Lifestyle thoughts

Wie aus meinem tiefschwarzen Daumen ein grüner wurde

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Immer wenn jemand behauptet, einen schwarzen Daumen zu haben,

fühle ich mich in meine Vergangenheit hineinversetzt, denn ich war haargenauso. Mein Lieblingsspruch, gepaart mit überheblichem Augenrollen, war:

"Pflanzen haben in einer Wohnung nichts zu suchen. Sie gehören nach draussen."

Wie konnte es passieren, dass mir Leute mittlerweile Grünpflanzen zum Geburtstag schenken können, ohne dass ich ihnen den Kopf abreisse, sondern im Gegenteil, mich darüber so freue, dass ich wie ein Flummi durch meine Wohnung hüpfe und die Altbauwände zum Wackeln bringe? Und dass ich sogar Poster bestelle, auf denen Grünpflanzen abgebildet sind?

Auch Menschen, die sich für Pflanzen interessieren, rufen in mir plötzlich ein intimes Gefühl von Vertrautheit hervor, selbst wenn ich diese Menschen gar nicht kenne. Vor Kurzem war ich bei einem älteren Paar zu Besuch, und wusste nicht so recht, wie mir geschieht, bis das Gespräch zufällig in Richtung Pflanzen entwickelte. Augenblicklich fühlte ich mich mit diesen Menschen verbunden und ergriff die Chance, endlich ein Problem anzusprechen, welches mir seit einer ganzen Woche schon auf der Seele brannte, nämlich: hat mein Ficus etwa Blattläuse?? Und was um Gottes Willen kann man dagegen tun?

Überhaupt, ist es bemerkenswert,

wie mein Ficus, äh ich meine Fokus, sich verschoben hat. Ich denke, das ist vegleichbar mit Menschen, die ein Baby bekommen haben. Plötzlich werden alte Probleme nicht so wichtig, und man beschäftigt sich mit Themen, die bei einem früher Schweissausbrüche ausgelöst hätten. Wieso ist bei der Calathea ein Blatt gelb geworden? Warum fühlt sich das Efeu so trocken an, obwohl ich es genug gegossen hatte? Soll ich eigentlich den Drachenbaum umtopfen? Und hat die Glückskastanie, in Fachsprache Pachira Aquatica genannt, denn auch genug Licht?

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Grünpflanzen-Therapie

Das alles sind Fragen, die sich sehr gut dafür eignen, die anderen Probleme zu verdrängen. Es sind Rechnungen zu begleichen, Telefonate zu tätigen, Wäsche türmt sich und Staubkörnchen tanzen im Sonnenlicht? Egaaaaal. Viel wichtiger ist die Frage, ob dem Kaktus der Standortwechsel schaden könnte?

Die Leidenschaft für Pflanzen hilft einem, über sich selbst hinauszuwachsen. Im Winter hatte ich mir zwei hohe Pflanzen eingebildet, die ich direkt auf den Boden stellen könnte. In den Instagram Stories meiner lieben Alessa, die genauso grün unterwegs ist, sah ich, dass ein bekannter Discounter riesige Pfanzen im Angebot hatte, für unglaubliche 10 Euro pro Stück! Es war um mich geschehen, und meine Odyssee begann.

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Bei Minusgraden und Orkan-ähnlichen Winden suchte ich eine Filiale auf,

die einen besonders langen Fussmarsch erforderte. Dort erwarteten mich nicht etwa die grünen Objekte meiner Sehnucht, sondern die trockene Aussage einer Mitarbeiterin, die aus einem Wort bestand, das da wäre "ausverkauft". Aber Aufgeben ist nicht meine Art, vor allem dann nicht, wenn ich mir irgendwas Sinnloses, aber für mich persönlich Unumgängliches in den Kopf gesetzt hatte.

"Auf in die nächste Filiale", dachte ich mir. Ihr ahnt es schon - auch dort fand ich keine grossen Pflanzen, stattdessen aber jede Menge Tannenbaum-Zweige (es war vor Weihnachten). Mein Kampfgeist war geschwächt, aber noch genügend vorhanden. Dennoch wollte ich diesmal sichergehen und fuhr quer durch die Stadt zur gleichen Filiale, wo Alessa ihre Pflanzen kaufte. Und endlich! Happy End! Mit einem Topf im rechten und einem im linken Arm trotzte ich dem Wind und danach dem öffentlichen Berliner Nahverkehr. Sogar die an alles gewöhnten Berliner drehen sich nach mir um. Wenn das mal kein Abenteuer ist!


Fazit:

Leute, lassen wir uns vom Leben überraschen und nageln wir uns nicht auf unsere eigenen Charaktereigenschaften oder Gegebenheiten fest. Es kann immer mal wieder passieren, dass Dinge sich ändern - eben auch zum Positiven! Aus einem schwarzen Daumen kann ein grüner werden, und selbst wenn sich ein Paar Pflanzen mit fehlendem Licht oder unseren Pflegefehlern schwer tun sollten - aufgeben ist nicht! Wichtig ist die Leidenschaft. Und wenn euch ein grüner Daumen überhaupt nicht wichtig ist - wie es bei mir noch vor einem Jahr der Fall war - ist auch das total ok! Ihr könnt euer Grün genauso gut im Salat geniessen :)

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Lifestyle Outfit

berlin diaries vol. 2 | Stories aus den Öffis

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In Berlin kann man was erleben, das ist bekannt.

Aber auch so eine einfache Sache, wie die Nutzung der öffentlichen Verkehrmittel (im Volksmunde Öffis genannt) kann schon sehr aufregend sein.

Damit meine ich nicht nur die Tatsache, dass man nie so genau weiss, ob die Ringbahn kommt, und auch nicht den ominösen "Schienenersatzverkehr mit Bussen", sondern die ganzen Begegnungen und Stories, die einem passieren, während man eigentlich nur von A nach B (oder auch nach C) kommen möchte. Manchmal sitzt man in der Tram, in der ein Musiker mit einer klischeehaften Lockenmähne voll an der Gitarre abgeht, links und rechts ziehen Strassen und die vielen bunten Lichter vorbei - und die Romantik der Grossstadt ist perfekt. Manchmal schaut man aber auch nur nach unten, um nicht von irgendeiner dubiosen Gestalt angesprochen zu werden. Manchmal bekommt man von wildfremden Menschen einfach so Komplimente - für den Mantel, das Kleid, die Haarspange. Und ganz oft, vor allem im Sommer, spiegelt sich die untergehende Sonne fast schon unerträglich schön in den Glasfronten und Fenstern der vorbeiziehenden Häuser oder in den Gewässern der Spree, während man in einem Bahn-Wagon die Schienen entlanggleitet.

Deswegen - hier ein paar der verrücktesten Eindrücke und Stories, direkt nach dem Erleben für euch aufgeschrieben!

 

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U-Bahn Übergang, die Wände sind weiss gefliest,

auf den Fliesen kann man in schwarzen Buchstaben lustige Aussagen von Heinrich Heine über die Franzosen lesen.

Man läuft und meditiert. Im besten Fall. Ok, meditieren stimmt nicht ganz, denn man ist in Gedanken versunken - ich muss heute noch dasdiesjenes, anrufenabschickeneinkaufen, nicht vergessen, oh, da stehen Zeugen Jehovas, wie immer, morgen ist Wochenende, ausschlafen, die den die treffen, das und das besorgen, Salat für die Party... Jemand trat mir auf den Fuss, egal, ist ja keine Absicht... Da vorne spielt jemand Gitarre, wow, sehr temperamentvoll... Ich finde, wenn man unterwegs ist, wo Strassenmusik erklingt, kommt man sich kurz wie in einer Filmszene vor, in der sein ganz normales und gleichzeitig absurdes Leben gezeigt und mit passender Musik unterlegt wird.

Oh, die Ubahn kommt. Lustig, dass nach dem Tür-Schliess-Ton immer ziemlich viel Zeit vergeht, bis die Türen tatsächlich zugehen, sodass noch ein ganzer Haufen Menschen einsteigen kann. Eben auch ich. Ich muss ein ganzes Stück fahren, also suche ich mir einen Sitzplatz (die Randplätze sind leider heiss begehrt und diesmal auch schon besetzt, deswegen muss ich in die Mitte der Sitzbank) und gebe mich dem Fahrstil der alten Ubahn hin, der mich oft an eine Kinder-Achterbahn erinnert, weil sie so schaukelt und rast.


 

Kaffeeliebe

Ich fuhr vom Tanzkurs heim und musste am Gesundbrunnen umsteigen. Während ich auf die Ubahn wartete, sah ich mich um. Neben mir stand auf dem Boden ein halbvoller Plastik-Kaffeebecher aus einem Kaffeeautomaten. Ehe ich mich versah, kam irgendein Typ, packte diesen Becher und leerte ihn mit einem Schluck... Yeah, lecker!


 

 

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Boah ey,

in der „Partytram“ M10 trifft man immer die krassesten Gestalten. Zum Beispiel Italiener, die einen nach dem nächsten Bordell fragen. Oder gestern am späteren Abend: ich fuhr aufgetackelt von einem Event heim. Eingestiegen sind drei Typen mit Kaffee-Plastikbecher in den Händen (selbstredend war kein Kaffee, sondern irgendetwas Alkoholisches drin). Einer bleib nähe der Tür stehen, die anderen beiden setzten sich mir gegenüber. Sie hatten ooooriginal Stimmen aus „Traumschiff Surprise“  -  und haben sich so lustig unterhalten, dass ich mich total zusammenreissen musste, um nicht loszulachen. Andererseits haben sie es auch genau darauf ankommen lassen, denn sie redeten sehr demonstrativ und hätten die Aufmerksamkeit der Leute sehr genossen, wenn jemand von den an alles gewohnten Berliner sie denn beachtet hätte. Irgendwann ging ich zur Tür, um auszusteigen, und derjenige, der an der Tür blieb,  musterte mich von oben bis unten und erklärte seinen Kumpels:  "Ich schau mir mal die Mode von heute an". Dann meinte er  - "Sieht gut aus", ich erwiderte amüsiert „Meinste?“, darauf er : "Das ist mein voller Ernst". So bin ich, breit grinsend, ausgestiegen und lief heim.

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Die U7 war ziemlich voll.

Eine keck aussehende Frau mit einer Kurzhaarfrisur, Glitzerrucksack, warmen Ohrschützern mit Weihnachtsmuster und Kinderblick sitzt in der Menschenmenge auf dem Boden, vor ihr eine offene Packung Party Cracker. Sie schaut zu mir hoch: „Wollen wir was zusammen singen? Traust du dich? Fang an, ich brumm mit! Aber nicht wie diese eingebildeten Chöre! Kennst du das Lied?“ Sie versucht, etwas vorzusingen. Ich lächle, aber winke ab: „Sorry, das Lied kenne ich nicht!“. Sie staunt. „Du kennst es nicht?? Es war damals ein Klassiker, zu den DDR-Zeiten!“ und erzählt was über den Verfasser des Liedes und über die Kulturrevolution. Während ich aussteige, höre ich sie zu jemand sagen: „Wollen wir was zusammen singen? Traust du dich? Fang an, ich brumm mit! Aber nicht wie diese eingebildeten Chöre!“

 


„Tolle Schuhe, ich liebe die goldenen 20ger“,

sagt er. Der Herr mit einem exquisiten Stil-Geschmack in der Ringbahn, der die Retro-Schuhe gebührend würdigte, ist ein Verkäufer von "Motz", einer Berliner Obdachlosen-Zeitung. Das Kompliment richtete sich an einen wirklich auffällig stylisch gekleideten Mann mit schwarzer Roll-Mütze und bordeauxfarbenem Samtsakko. Und anscheinend auch besonder tollen Schuhen, die ich von meinem Sitzplatz aus nicht erkennen konnte. Leider hat das Kompliment eher auf taube Ohren gestossen, der stylische Typ war sich wohl zu schade für ein "danke".


 

Es war kurz vor Weihnachten.

Ich war in einem Gartencenter, um mir einen Christbaumständer zu kaufen. Da sass ich also mit dem Teil an der U-Bahnstation in Wedding und tippte auf meinem Handy rum. Ein 11-jähriger Junge sprach mich an: „Darf ich fragen, was Sie denn da haben?“ Ich: „Klar, einen Christbaumständer“. Er: „Sowas brauchen wir nicht, wir haben ein Hologramm als Weihnachtsbaum, weil unsere Katzen immer die Deko vom Baum abgerissen haben. Und jetzt springen sie den Holo-Baum an, aber können nichts kaputtmachen, voll witzig!“. Ich staunte: „Sieht denn der Baum so echt aus, dass die Katzen ihn anspringen??“. „Ja, das tut er!“. Kurzes Schweigen. Ich will mich gerade wieder meinem Handy widmen, als er fragt: „Raten Sie, was dieser Ring kostet. Übrigens, der Stein ist echt und es ist Weissgold! Den habe ich zu meiner Geburt bekommen“. Gedankenlos meine ich „150 Euro?“. Er tut schockiert. „ECHTER STEIN! Neeee, der hat 1300€ gekostet!“. Ich kann es mir nicht verkneifen und sage „Na dann solltest du vielleicht nicht so damit rumprahlen, sonst reissen sie dir noch den Finger ab!“. „Ach, da mach ich mir keine Sorgen, denn ich mache seit vielen Jahren Kampfsport. Die können mir nix!“.

Da ich von dem seltsamen Gerede eigentlich die Nase voll habe, will ich mich wieder meinem Handy widmen, aber diese Rechnung habe ich wohl ohne den kleinen Angeber gemacht. Unfreiwillig werde ich weiter informiert:

„Sie wollen nicht wissen, wieviel ich in meinem Portemonnaie habe, aber eins kann ich Ihnen sagen - die Summe ist dreistellig. Ich wohne auch nicht hier, sondern in einer Gegend, die, so kann man schon sagen, reich ist.“ Als ich dann doch noch fragen muss, ob er eigentlich stolz drauf wäre, obwohl er ja null komma gar nichts für sein schillerndes Reichtum getan hat, meint er: „Ja, ich bin stolz drauf! Ich verdiene auch mein eigenes Geld. Meine Eltern besitzen ein Fitnessstudio, wo man nur mit Einladung reinkommt. Ich arbeite auch manchmal da, räume Sachen um und so. Mein Stundenlohn ist 100€, meine Eltern zahlen mir das.“

Als wir dann auch noch in die gleiche Ubahn einsteigen, stelle ich mich extra weit weg, damit er mich nicht weiter zutextet. Er ruft aber „Hallo“ und zwinkert mir zu. Ich verdrehe die Augen und überlege nur, dass ich diese Geschichte auf meinem Blog erzählen muss. Als endlich meine Station kommt, steige ich erleichtert aus und höre ihn mir noch hinterherrufen: „Schönen Tag!“


 

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thoughts

Instagram Stories vs Snapchat: wer wird gewinnen?

Mit seinem neuen Update hat es Instagram geschafft,

die gesamte Bloggerszene gehörig zu verwirren und für gemischte Gefühle zu sorgen. Nachdem Facebook erfolglos versuchte, Snapchat aufzukaufen, wurde die Kopier-Schiene ausgefahren, frei nach dem Motto "Wenn wir Snapchat schon nicht haben können, dann kopieren wir es einfach". Welt.de spricht von "einer der dreistesten Aktionen im Silicon Valley seit Langem". Aber abgesehen davon:

Manche Snapchat-Liebhaber sagten am ersten Tag des Updates noch "Instagram Stories sind das schlechtere Snapchat" oder ganz rigoros "Bei mir bleibt Snapchat für Videos, und Insta für Fotos", nur um wenige Stunden später doch auf Insta aufzutauchen und schüchtern in die Kamera zu bekennen "Ich wollte nur schauen, wie es hier so ist". Auch das genaue Gegenteil ist vorhanden - einige Wenige, die Snapchat sowieso nie mochten, sondern nur deswegen betrieben haben, weil es immer hieß, "Instagram sei auf einem absteigenden Ast", stiegen sofort und ohne zu überlegen auf Instagram Stories um.

Alle anderen fragen sich schon seit 3 Tagen:

was soll ich denn nun nutzen - Snapchat oder Instagram Stories??


Die ganzen User (ob Blogger oder nicht) haben sich in drei Lager gespalten.

  •  Lager eins hat auf Insta Stories schon lange gehofft und hat Snapchat mit einem erleichterten Seufzer und einem lauten "Endlich!" schleunigst deinstalliert.
  •  Lager zwei nutzt Insta Stories nur, um seinen Snapchat-Account zu pushen.
  •  Lager drei versucht, auf zwei Stühlen zu sitzen. Dazu gehöre bisher auch ich... 

Was alle Lager vereint: eigentlich hat niemand Lust, beides zu nutzen. Blogger hatten auch vor dem Update schon mehr als genug zu tun mit den ganzen gefühlten Millionen von Apps und Plattformen, die man optimalerweise alle regelmäßig bespielen sollte.

Ebenfalls interessant ist es zu beobachten, wie verschiedene Leute das neue Feature von Instagram verschieden nutzen. 

Manche steigen komplett auf englisch um, weil ja Instagram im Gegensatz zu Snapchat international ist. Manche setzen auf den Blick "hinter die Kulissen" und zeigen ausführlich ihre Arbeit am neuen Blogpost, bevor sie ihn promoten. Andere gehen unter in Post-Sendungen und versuchen vergeblich und in genau gleicher Manier wie auf Snapchat diese Pakete vor laufender Handycamera mit einer Hand aufzubekommen (ja, auch ich versuche es immer wieder). 

die Unterschiede

  1. Der Hauptunterschied zwischen Insta und Snapchat besteht in der Zielgruppe. Auf Snapchat ist die Zielgruppe jünger, weil man ja in der App nur dann jemanden sehen kann, wenn man seinen Nutzernamen kennt. Heißt im Klartext - für die Teenager ist es virtuelles Sturmfrei, eine heimelige Zone nur für Freunde, ganz ohne Eltern. Auf Instagram dagegen kann dich jeder finden, es sei denn, du machst dir einen extra geheimen Zweitaccount, was wiederum aufwendiger ist. 
  2. Der zweite Unterschied hat mit dem ersten ganz direkt zu tun - meine Views auf Instagram sind jetzt schon sehr viel höher, als auf Snapchat nach Monaten der Benutzung. Das liegt eben daran, dass man für jeden sichtbar ist, der einem folgt - und nicht nur für diejenigen, die deinen genauen Nick wissen.
  3. die coolen Filter, die Instagram (noch!) nicht hat und die es ermöglichen, ganz simple Alltagsgeschichten in einen kreativen Content zu verwandeln. Auf den Punkt bin ich am meisten gespannt. Wird auch Instagram vergleichbare Filter einbauen?
  4. Außerdem habe ich es nicht finden können, wo man sehen kann, wenn ein User meine Story gescreenshottet hat (was für ein mega seltsames Wort!!)

Fazit

Es gibt wohl noch kein eindeutiges Fazit, jeder muss für sich entscheiden, was ihm am wichtigsten ist oder was am meisten Spaß macht. Ich werde wohl noch weiterhin auf zwei Stühlen ausharren und abwarten, wie sich das Ganze entwickelt.

Für mich fühlt sich das alles an, wie eine Affäre. In der Ehe (Snapchat) kennt man sich und ist total miteinander vertraut. Man weiß die Stärken des Langzeitpartners zu schätzen und fühlt sich einfach sicher mit ihm. Aber die neue Liebe (Instagram Stories) lockt mit neuen Möglichkeiten, alles erscheint plötzlich so leicht und einfach... Wie sich entscheiden?

Was sagt ihr? Snapchat-Treue oder Durchbrennen mit dem Neuen namens Instagram Stories?

Diana´s Meinung zum Thema könnt ihr HIER lesen :)

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Outfit

outfit: plissee rock

Es ist immer wieder verwunderlich, wie „Zufallskäufe“ zu Lieblingsteilen werden. So auch mit dieser Jacke passiert – ursprünglich habe ich sie eigentlich (spontan und unvernünftigerweise) für dieses Shooting gekauft – und danach aber ständig getragen. Sie passt wirklich zu allem, trotz der bunten Stickerei am Rücken, und hat genau die richtige Stoffdicke für laue Sommerabende. Auch der Schnitt ist sehr cool, da oversized und lässig. Dann den blumigen Plissee Rock als Kontrast dazu – fertig!

Ja, und ich bekenne mich schuldig, denn das Schuhwerk in diesem Outfit ist reiner Faulheit entsprungen… Andererseits schreien ja alle immer nach „Authentizität“ – tadaaa, hier ist sie! Denn diese Sandalen trage ich fast jeden Tag im Alltag und kann stundenlang damit rumlaufen – was bequemeres ist mit echt selten untergekommen. Und Bequemlichkeit ist meines Erachtens Gold wert…

 


Recently

o ja:

die Hochzeit von Patrick war eindeutig das schönste Ereignis der letzten Tage <3 Diejenigen von euch, die mir auf Snapchat folgen (@nachgestern) waren an dem Tag Zeugen der wunderschönen und berührenden Zeremonie (ich habe mir versprochen, dass ich heule, wenn mir danach zumute ist, aber dann habe ich es mir doch verkniffen, weil es mir peinlich war :/ ), haben die aufwendige Deko und tolles Essen bewundern können und natürlich auch mein Kleid gesehen :)

oje:

so toll die Feier war, so bescheuert war die Heimreise. Im Bus stank es richtig heftig aus der (sorryyyy) Toilette. Ja, es war genau so schlimm, wie es sich anhörte. Gott sei Dank konnten wir uns nach ner Zeit wenigstens nach vorne umsetzen, da ging es halbwegs… Also ich werde es mir nächstes Mal echt gut überlegen, ob ich nochmal mit dem Flixbus fahre…

gewartet:

auf Antworten. Vom Zoll. Von dem Job, wo ich mich beworben habe. Von Kooperationspartnern. Ganz schön zermürbend!

wiederentdeckt:

ich habe diese Bluse aus den Tiefen meines Kleiderschrankes ausgegraben und bin super froh darum!!

schockiert:

über die Instagram Stories!! Wird Snapchat jetzt überflüssig??





SHOP MY OUTFIT

jacket: Zara (another lovely one here)  |  skirt: Zara (similar here)  |  sandals: New Yorker (very old, similar here)

photos: Franzi


Allgemein Humor Leben thoughts

stories: Ode an die Verpeiltheit

1-b

Tendenziell ziehe ich an drei viertel aller Türen, die man drücken sollte. Die Erdanziehungskraft in Kombination mit den Unebenheiten des Bodens machen mir ca jeden zweiten Tag zu schaffen, sodass ich stolpere und nur knapp vom Hinfallen bin. Mit den Regenschirmen, Handschuhen und Bleistiften, die ich in meinem Leben schon verloren oder liegen gelassen habe, könnte man mindestens eine Kleinstadt versorgen.

Was ich auch gerne mache – wenn ich in der Ubahn mal wieder am Handy hänge, meine ich dann plötzlich, dass ich aussteigen muss, springe panisch auf, renne zur Tür und merke, dass ich ja doch erst die nächste raus muss. Meist geh ich dann gar nicht mehr auf meinen Platz zurück, denn die verständnislosen Blicke der Passagiere sind mir irgendwie peinlich :D

Aber was ich gestern gebracht hatte, war selbst für mich eine Leistung:

…während ich einen meiner Hüte vom Regal nahm, flog mir ein anderer Hut mit der Kante trotz Brille, die ich aufhatte, direkt ins Auge. Ins Auge!!! Hallo? Hat mein Auge denn nichts von Reflexen gehört? Es hätte nun wirklich genug Zeit zum Zugehen gehabt, als es merkte, dass ein fetter Hut mit der Kante direkt drauf zu fliegt… Aber nein! Es zog es vor, offen zu bleiben und danach ein halbe Stunde zu tränen und mir Angst zu machen…

collage-tollpatsch

Letztens passiert: in der Früh die kleine grüne Tasche zum Ballett mitgenommen – am Nachmittag zu einem anderen Termin die grosse schwarze. Aber nicht die Farbe ist entscheidend – sondern, wie sich später rausstellte, als ich mir unterwegs einen Kaffee kaufen wollte – der Inhalt.

Den leckeren Kaffee-Duft einatmend, durfte ich dann vor meinem inneren Auge die kleine grüne Tasche samt Geldbeutel UND Wohnungsschlüssel in der Küche stehen sehen.

oh-Kopie

Was ich auch IMMER bringe (und genau dieses „immer“ ist das Erschreckende dabei – „ab und zu“ kann ja jeder!) – wenn ich trinke (oder allgemein mit Flüssigkeit hantiere – sei es Abspülen oder Tee aufgießen), bekleckere ich mich. So zuverlässig wie die Tatsache, dass die Erde sich dreht. Oder auch dass es genau dann regnet, wenn ich den Regenschirm Zuhause lasse.

Der Klassiker dabei ist:

erst den Deckel auf dem Kaffee to go nicht richtig draufmachen und dann einen kräftigen Schluck nehmen. Besser gesagt, nehmen wollen. Denn der größte Teil des Getränkes landet, gut verteilt, auf dem Schal, der Jacke und dem Pulli.

Und jetzt sagt mir bitte bitte bitte, dass das alles als völlig normal und bedenkenlos anzusehen ist :D

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