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roter Pullover & sich durchsetzen für Anfänger

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Ich kann ihr Gesicht immer noch vor mir sehen.

Sie hieß Darya, 11 Jahre alt, zerzauste schwarze, aber dennoch farblos wirkende Haare, plattes Gesicht und der leere, aber aggressive Blick eines Reptils. In der Pause nach dem Kunst-Unterricht nahm sie mein Heft mit gerade fertiggestellten Zeichnungen, zerriss es, warf es auf den Boden, trampelte darauf rum und lachte heiser und spöttisch...

 

Ich bin kein Experte für Persönlichkeitsentwicklung,

aber ich habe eine Persönlichkeit - und sie entwickelt sich. Von daher habe ich bei diesem Thema etwas zu sagen, denn ich habe mich im Laufe der Jahre extrem verändert, auch wenn mein Kern wohl der gleiche blieb. Früher war ich sehr vorlaut und führte mich so auf, als würde mir die Welt zu Füßen liegen (auch die Männer-Welt!) - und war dabei im Inneren eigentlich sehr schüchtern und unsicher. Das hatte etwas mit meiner Erziehung zu tun. Mir wurde nämlich die ganze Zeit eingeredet, dass ich was Besseres sei - und gleichzeitig, dass Bescheidenheit die höchste Eigenschaft eines Menschen ist, der wirklich was drauf hat. Von dieser Art von Erziehung kann ich also dringend abraten, es sei denn, ihr wollt neurotische Außenseiter heranziehen. Ich denke, meine Mutter hatte eigentlich vor, mir auf diese Weise ein gesundes Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben, aber gleichzeitig ihr Ideal von einem bescheidenen Menschen, der nicht auf anderen rumtrampelt und nicht prahlt, vermitteln. Dabei hat sie aber über das Ziel hinausgeschossen. Als Teenager war ich also sehr selbstbewusst, aber gleichzeitig sehr zurückhaltend. Ich war stolz auf meine inneren Qualitäten anging, meinen Verstand, mein musikalisches Können. Ich hatte auch Freunde, die mich mochten. Aber wenn es darum ging, mich in der Klasse oder auf dem Schulhof zu behaupten - hat es nur einen Windhauch gebraucht, um mich umzuhauen. Wenn es darum ging, mich für mich selbst einzusetzen, war mir das immer extrem unangenehm - im Grunde habe ich es gehasst. Mir wäre es damals am liebsten gewesen, ich bräuchte gar nichts tun, und die Welt würde schon von alleine erkennen, wie toll ich bin.

 

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Das mit dem Schulhof namens "Leben" bleibt immer noch kompliziert,

denn ich musste feststellen - genau der gleiche Kampf um Ansehen, Einfluss und Macht geht im Erwachsenenalter genau so weiter, wie damals - nur noch mit viel krasseren Mitteln. So gesehen, gibt es "erwachsene" Menschen, wie man sie sich als Kind vorgestellt hat, eigentlich kaum, denn Anerkennung und Macht bleiben die Dinge, die uns auch im Erwachsenenalter am schnellsten dazu verleiten, uns gegen unsere Grundsätze zu verhalten.

Sich durchsetzen. Wie schafft man es in diesem menschlichen Wolfsrudel, ohne total korrupt zu werden? Und wie schafft man es, seinen Weg zu gehen, ohne aufgefressen zu werden (Wolfsrudel war eigentlich ein schlechter Vergleich, denn soweit ich weiß, arbeiten Wölfe im Team und fressen sich gegenseitig nicht, anders als die Menschen).

Ich glaube, darüber gibt es Bücher und Abermillionen von Ratgebern und Artikeln. Ich habe das jahrelang lernen müssen und bin weiterhin dabei, es zu lernen, denn dieser Prozess hört nicht auf, solange man am Leben ist.

Ich habe rausgefunden, dass es sehr wichtig ist, zu wissen, was man wirklich möchte.

Nicht mal unbedingt im Großen und Ganzen (also eine Art Lebensziel) - sondern auch in kleinen Dingen. Wenn ich einkaufen gehe - möchte ich noch unbedingt die Ubahn erwischen? Wenn ja - dann laufe ich die Rolltreppe runter, auch wenn die Leute sie versperren. Manchmal hilft dabei kein leises "Entschuldigung, darf ich vorbei" - sondern ich muss lauter sein, als meine Komfortzone es erlaubt. Da ich es mir im Alltag immer wieder vornehme, das Verlassen meiner Komfortzone zu üben, habe ich das letztens probiert: ich sagte laut "Darf ich vorbei bitte", und als keiner reagierte, bin ich einfach vorbei und musste mich dafür an der Frau vorbeizwängen, die den Weg versperrte. Wenn man das ohne Aggression macht, sanft, aber bestimmt, dann reagiert meist auch keiner über...

Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser ist es ohne ihr

Jeden Moment entscheidet sich, wie wichtig mir etwas ist, und ich habe festgestellt - wenn ich selber etwas als sehr wichtig empfinde, reagieren die Menschen anders auf mich und ich verhalte mich auch anders. Schwierig umzusetzen ist es, wenn ich auf jemanden angewiesen bin - oder aber, wenn jemand meint, ich wäre auf ihn angewiesen. Ich rufe bei einer Behörde an und werde abgewimmelt. Wenn ich jetzt klein beigebe und mich verunsichern lasse, habe ich das nicht erreicht, warum ich eigentlich angerufen hatte. Wenn ich nicht auf Anhieb schlagfertig genug war, muss ich eben in den sauren Apfel beißen und nochmal anrufen. Peinlich oder nicht - das ist völlig egal, denn ich muss mit der Person nicht befreundet sein, sondern ich habe ein Anliegen und möchte es gelöst bekommen.

***

Ein guter Tipp bei Telefonaten: man schreibt sein Anliegen auf einen Zettel, und wenn der andere versucht, abzulenken oder zu manipulieren - einfach das Anliegen vorlesen, immer und immer wieder. Ich habe das tatsächlich getestet - und er wirkt! Man darf sich nur nicht rausbringen lassen.

***

Überhaupt: Bescheidenheit ist eine Zier, aber man sollte auch damit nicht übertreiben, erst recht dann, wenn man bei der Durchsetzung seiner Wünsche keinen benachteiligt. Ehrlich gesagt, habe ich allerdings immer noch meine Probleme, mich durchzusetzen oder überhaupt durchsetzen zu wollen, wenn ich weiß, dass es jemand anders schaden würde. Ich glaube, man muss immer wieder versuchen, sich selbst wichtig zu nehmen, ohne die anderen zu übersehen. Liebe den nächsten, wie dich selbst - manche nehmen nur den ersten Teil des Satzes wahr und vernachlässigen sich selbst in der Sorge um andere -  manche nehmen sich nur den zweiten Teil zu Herzen und gehen über Leichen für den eigenen Erfolg. Beide Teile des Satzes sind wichtig - und es ist ein langer Prozess, diese Balance zu lernen.

Darya dagegen verbringt ihr Leben bestimmt immer noch voller Hass - gegen sich selbst und somit auch gegen andere. Früher hätte ich gesagt - es tut mir leid für sie. Heute konzentriere ich mich lieber auf Dinge, die Substanz haben.

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I am wearing:

pants: Zara sale

sweater: Zara (very old)

boots: Zara

cap: H&M


photos: Miu <3

editing: by me

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outfit: midi Rock, Wünsche und Berlin

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Man sagt, man solle mit seinen Wünschen vorsichtig sein -

denn sie könnten in Erfüllung gehen.

Genau das ist mir gerade passiert, und zwar schneller, als ich "Moment mal!" sagen konnte.

Ich wünschte mir, in Berlin zu wohnen, meine alltägliche Routine nicht mehr zu haben und ein Abenteuer zu erleben. Die gleichzeitige Erfüllung dieser drei Wünsche traf mich mit so einer Wucht, dass ich nun in die Ecke kriechen und "So war das doch nicht gemeint!" rufen möchte. Andererseits hatte ich totales Glück, wenn man die Geschehnisse betrachtet.

Aber von vorne:

mein letzter Blogpost liegt zwei Wochen zurück, was an sich schon extrem ungewöhnlich ist, denn ich bin Bloggerin durch und durch und blogge seit Jahren regelmäßig zweimal die Woche - egal, was passiert. Diesmal hat mich die plötzliche Erfüllung meiner Wünsche unerwarteterweise komplett aus den Angeln gehoben - deswegen hat mein "real life" auf einmal tatsächlich alles verdrängt, sogar meine Arbeit im Internet.

Das Leben schreibt die unglaublichsten Geschichten,

in meinem Fall hieß das: im Februar ging ich für einen Monat zum "Probewohnen" nach Berlin. Gerade mal eine Woche nach meiner Ankunft zurück in München wurde ich von einer lieben Followerin angeschrieben, dass sie in der gleichen Situation ist, wie ich: sie wollte schon lange nach Berlin und jetzt ist es soweit, zum 1. Mai hat sie dort einen Job angenommen und fragte, ob wir uns gegenseitig unterstützen sollen. Wir trafen uns einmal zum Essen, um uns überhaupt mal kennenzulernen - und nur wenige Tage später saßen wir schon im Flugzeug nach Berlin, um gemeinsam nach einer 2-Zimmer Wohnung zu suchen, die wir beide als WG mieten würden. Nebenbei sah sich meine künftige Mitbewohnerin auch ein paar Einzimmerwohnungen als Absicherung an - dachte ich.

Nur drei Tage und zehn Wohnungsbesichtigungen später

bekamen wir eine Zusage für die Wohnung unserer Träume - riesiger Altbau mit Balkon, Dielenboden und hohen Decken. Als wir auf dem Weg zum Unterschreiben des Mietvertrags waren, kam noch ein Anruf und meiner potenzielle Mitbewohnerin bekam eine weitere Zusage - für eine Wohnung, die sie ganz alleine beziehen und auch bezahlen könnte. Nach einem kurzen Gewissenskonflikt entschied sie sich gegen unsere WG und für das Alleinwohnen - damit ich aber die zuerst zugesagte Wohnung nicht verliere, unterschrieb sie mit mir den Mietvertrag unter der Bedingung, dass ich mir statt ihr einen anderen Mitbewohner suche.

Ihr könnt euch mein Gefühlschaos nicht vorstellen, aber ich wurde von einer seltsamen Welle getragen und hatte das Gefühl, ich muss mich darauf einlassen. Die Zusage nach nur 3 Tagen für die schönste Wohnung, die wir insgesamt angesehen haben - das war ein Glücksfall, den ich nicht ziehen lassen konnte. Das Problem dabei war: ich stand ohne Mitbewohner da, und bis zum offiziellen Einzug zum 1.4. blieben schlappe zwei Wochen.

Zurück in München, stand ich noch unter Schock und versetzte meinen Mitbewohner und liebsten Menschen auf dieser Welt P. sehr unfreiwillig in den gleichen Zustand, indem ich ihm von den Geschehnissen erzählte. Es folgten mehrere Tage voller Tränen, Verzweiflung und Angst. Nach ein paar Tagen fand ich mit Hilfe einer lieben Freundin (danke, Lena <3) eine neue Mitbewohnerin für die Wohnung in Berlin - von ihr werdet ihr somit öfter hören, zumal sie sogar auch Bloggerin ist - allerdings im Food Bereich. Aber für meine Wohnung in München bin ich immer noch auf der Suche nach einem Nachmieter, übrigens, noch ein Wunsch, der in Erfüllung ging - ich wollte viele neue Menschen kennenlernen. Jetzt lerne ich durch die Besichtigungen bei mir zuhause allerdings mehr davon kennen, als mir lieb ist.

Ich wünsche mir nun endlich eine unkomplizierte Lösung für diese Situation und wiederhole mantra-mäßig - "Denke positiv, denke positiv, denke positiv". Wie es weitergeht - werdet ihr hier natürlich lesen können. Bis dahin - "Ich denke positiv, ich denke positiv, ich denke positiv".

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I am wearing:

midi Rock: Asos (old)

Mütze: Zara

Schuhe: Vans

bag: Furla

Photos: Miu <3

editing: by me

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outfit: Punkte am Obststand

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Ich habe mich immer gefragt:

warum bekommen Leute so eine Panik kurz vor der Hochzeit, dass manche sogar die Flucht ergreifen?? Die lieben sich doch und sind sich sicher, dass sie einander wollen, woher kommt dann der ganze Bammel?

Ich glaube, jetzt weiß ich es, denn mir geht gerade es genauso mit Berlin. Ich liebe Berlin – aber jetzt, wo es richtig ernst und real wird und ich auf dem Weg in die Hauptstadt bin, für 4 Tage samt einigen Wohnungsbesichtigungen,  habe ich es richtig mit der Angst zu tun bekommen. Allerdings darf ich mich auf die Gefühle, die ich gerade empfinde, nicht allzu sehr verlassen,  denn ich bin gerade eh nur ein kleines Boot in den Strömungen meiner Stimmungsschwankungen, die manchmal innerhalb kürzester Zeit in gegensätzliche Richtungen ausschlagen.

Ich glaube, ich warte erstmal ab, was ich fühle, wenn ich in bei einer Besichtigung in einer Wohnung in Berlin stehe und mir vorstelle, dass es meine ist…


Jetzt noch kurz was zum Look:

ich habe zwei perfekte Dinge gefunden – zum einen das Punkte Kleid (ich hatte zwar schon mal eins, aber das habe ich jetzt aussortiert, weil es nicht ganz perfekt am Oberkörper saß und zu tiefen Ausschnitt hatte, an dem ich immer rumzuppeln musste, ich hasse das!), und zum anderen – ich träumte schon seit mindestens einem Jahr davon, an einem Obststand zu shooten! In Berlin haben wir es zwar einmal probiert, aber es war extrem windig und sehr kalt und ich habe mit einem Fotografen geshootet, den ich vorher nicht kannte, und war unzufrieden mit dem Ergebnis. Aber diesmal hat es genau nach meinen Vorstellungen funktioniert! An einem der vermutlich schönsten Obststände in München am Rosenheimer Platz <3

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o ja:

Musik ist das Schönste auf der Welt!!! Immer wieder erinnere ich mich daran – ob ich selbst spiele oder anderen zuhöre! Sie transportiert auf wundersame Weise Gedanken, Gefühle und Zustände ganz ohne Worte <3

oje:

für spät einschlafen und früh aufwachen. Hab ich denn schlafen verlernt oder wie??

wiederholt:

„I am not scared, I am not scared, I am not scared“!! Vielleicht hilft´s ja was…

erinnert:

dass ich Kürbiskernöl liebe. Omg wie konnte ich nur so lange ohne überleben??

gedacht:

ach, noch einmal wasche ich die Socken, es sind noch keine richtigen Löcher drin. Ich schmeiße sie nächstes Mal weg.

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I am wearing:

 

dress: H&M

jacket: Zara (old)

shoes: Zara (old)

bag: Dior

photos: Andi <3

editing: by me

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punkte

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outfit: adidas hoodie

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Ich greife in die Schublade und ziehe einen Haufen Kleinigkeiten heraus - alte Fotos, Briefe, Ausweise, Münzen, Notizbücher...

Diese ganzen Dinge erwecken in mir ein seltsames Gefühl, das gleichzeitig fremd und vertraut ist.

Beim Ausmisten wird man mit dem Menschen konfrontiert, der man einmal gewesen ist, mit den Lebensinhalten, die damals so präsent und wichtig und essentiell für einen waren, und die nun zu bloßen Gegenständen wurden, die die Schubladen füllen. Programme von damals wichtigen Konzerten, die ich spielte und vor denen ich so aufgeregt war, alte Fotos, von denen mich ein naives Gesicht anschaut, das meinem ähnlich sieht, als wäre es meine kleine Schwester - und doch bin ich das selbst... Alte Ausweise, die vorgezeigt werden mussten, Eintrittskarten zu verschiedensten Erlebnissen und sogar faltbare Stadtpläne von Rom und Paris, die einst in der Epoche vor Google Maps tatsächlich zur Orientierung in einer fremden und in ihrer Fremdheit unübersichtlichen Stadt dienten. Alte Münzen, die nun nichts wert sind, aber die zu ihrer Zeit unzählige Male gegen Dienstleistungen, Nahrungsmittel oder Kleidung eingetauscht wurden, Geschenke von damals neuen Bekanntschaften, die nun schon lange zu einem wichtigen und unersetzbaren Teil meines Lebens geworden sind.

Dennoch muss ich diese Dinge wie alte Blätter von mir abschälen.

Ich rede mir selbst gut zu und sage - in in der Natur gibt es auch viele Beispiele dafür: denn welche Schlange hebt ihre alte Haut auf? Betrachten, durchblättern, erinnern, wundern, wehmütig werden, nochmal durchatmen, im Herzen behalten, weglegen, loslassen.

Ich habe einen alten Nachrichtenverlauf gefunden, den ich damals per Hand (!) in ein Notizblock vom Handy abgeschrieben habe. Das war im Jahre 2005!! Zu der Zeit war ich mitten im Studium und unglücklich verliebt. Ich musste etwas Banales feststellen - nämlich, dass ich mich anscheinend verändert habe. Im Laufe des Alltags vergehen Tage, Wochen, Monate und Jahre, in denen man mit täglichen Aufgaben beschäftigt ist, Dinge geschehen und verändern sich - und mit ihnen ganz langsam und unmerklich auch man selbst. Wenn man heute seinem eigenen Ich von vor 10 Jahren gegenüberstehen würde, würde man wohl erkennen, dass man tatsächlich in vielen Dingen ein anderer Mensch ist und mit manche Aussagen, die einem damals so selbstverständlich von den Lippen gingen, kann man sich kaum noch identifizieren.

 

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Ist es überhaupt "gesund", Erinnerungen hervorzuholen?

Einerseits hat es was Verlockendes - denn alte Notizen zu lesen ist wie eine Zeitmaschine. Plötzlich ist man in eine andere Zeit versetzt und die Realität um einen herum verschwimmt und kommt einem gar nicht mehr so real vor. Andererseits überkommt mich dann dieses äußerst unbequeme Gefühl, dass Dinge sich unaufhaltbar ändern, der Zug der Zeit rast und wir alle sitzen drin. Ich glaube, ich überlasse die Vergangenheit lieber ihr selber. Oder schwelge höchstens in Erinnerungen, die nicht ganz so lange zurückliegen...

Wie geht ihr mit alten Erinnerungen um? Schaut ihr gerne zurück oder lieber nach vorne?

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oje:

ich kann kaum noch schlafen - so aufgeregt bin ich. Ich habe wirklich das Gefühl, zwischen zwei Welten zu hängen und spüre keinen Boden mehr unter den Füßen. Klingt übertrieben? Ist aber nur eine Tatsache!

o ja:

...wenigstens ist mir nicht langweilig...

gesucht:

na Wohnungen natürlich! Ich bin sooooo gespannt ob ich Glück habe!

gejagt:

Papiere! Ich brauche so viele Papiere, es ist unglaublich!

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I am wearing:

skirt: Mango (old)

hoodie: Adidas

boots: Zara

bag: Furla

photos: Samira

editing: by me

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outfit: rüschen satt

Auf Insta Stories habe ich groß getönt, heute einen seeehr lustigen Post über Emojis online zu stellen. Leider stellten sich mir technische Schwierigkeiten in den Weg und ich musste einen Plan B entwickeln. Den seht ihr hier – ich finde, für einen Plan B gar nicht schlecht geworden. Zur Zeit ist alles wahnsinnig anstrengend. Trotz dauernder Müdigkeit schlafe ich sehr schlecht und muss tagsüber trotzdem Zeug ohne Ende erledigen. Heute findet mein letztes Konzert in der Kirche statt, an der ich nun nach ganzen 9 Jahren aufhöre. Für dieses Konzert musste natürlich auch geübt werden – aber morgen abend kann ich mich (vorerst!) etwas entspannen, denn am Dienstag fliege ich endlich nach London!!

Ich war noch nie in dieser Stadt und bin wahnsinnig neugierig darauf, dort wird übrigens auch fleißig geshootet! Ich hoffe aber trotzdem, etwas erholter zurückzukommen. Tips anyone?? Was muss man dort getan haben?

Zum Look: normalerweise würde ich nicht auf die Idee kommen, einen Rüschen Rock mit einer Rüschen Bluse zu kombinieren – aber in diesem Fall finde ich das nicht too much. Was denkt ihr?

I am wearing:

 

skirt: mint&berry* – aktuell!

blouse: Mango

shoes: Zara

bag: COS

sunnies: Mango

*pr sample

 

photos: Franzi

o ja:

ist eigentlich erst Sonntag abend – denn ab da habe ich Urlaub! Ganze 8 Tage lang!!!

oje:

müde. müde. müde!!!!!! 

aufgeregt:

gerade wenn ich so müde bin, werde ich noch dünnhäutiger, als sonst eh schon! Als ich heute eine Bäckerei-Verkäuferin bat, mir die Kirschtasche durchzuschneiden, meinte sie tatsächlich „Ich darf das aus hygienischen Gründen nicht“; woraufhin ich mir die Antwort „Hygienischen? Ist die Kirschtasche verseucht?“ nicht verkneifen konnte. Die Verkäuferin wiederum, voll ihres Rechts bewusst, gab zunehmend aggressiv meinen „liebsten“ Satz zum Besten: „Ich habe meine Vorschriften“. Sowas hasse ich! Klar sind Regeln wichtig (hier ein Text von mir genau darüber!), aber blindes Gehorchen als Totschlag-Argument bringt mich in Sekundenschnelle auf die Palme!!!! Ich meinte – „Na vielleicht sollte man sich besser gegen bestimmte Vorschriften auflehnen“ und bin aus dem Laden raus…

geklickt:

ist Patriotismus heutzutage nicht längst überholt?? Hier schlaue Gedanken dazu!

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how to wear: streifen rock vol. I

Da es wider Erwarten

wieder so sommerlich warm geworden ist (juhu!), unterbreche ich meine Berlin-Outfitreihe für einen Look, den Andy und ich nach meiner Rückkehr aus Berlin geshootet haben, denn die Berliner Bilder muten schon eher (früh-)herbstlich zu.

Hier also womöglich der letzte Sommerlook 2017 :( Lasst uns die warmen und immer noch hellen Tage genießen, solange sie noch da sind! Man muss ja auch nicht gleich in wilden Aktionismus verfallen, wem nicht danach ist – aber dennoch, carpe diem und so :) Die Idee einer solchen Kombination habe ich übrigens bei Jenny stibitzt – sie hat das gleiche Oberteil mit einem karierten Midi Rock und Schlappen kombiniert – danke für die Inspo, liebe Jenny <3 Damit es nicht ganz dasselbe wird, habe ich eben zu meinem Streifen Rock gegriffen und ich fand, dass die abgefahrenen goldenen Schuhe tatsächlich ziemlich gut zum Gelb der Bluse passen :)

Was denkt ihr?


I am wearing:

 

top: Zara sale (similar)

skirt: Monki

bag: Tosca Blu*

gold slippers: &OtherStories

 

*PR sample

photos: Andy

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o ja:

für Handmassagen! Und ooops, wer hätte das gedacht, dass die Hände auch verspannt sein können? Die Massage hat nach stundenlangem klicken, tippen und ziehen am Laptop und Handy ganz schön wehgetan!

oje:

könnte man gerade am besten mit „Same shit different day“ beschreiben… Ich sollte mir den Spruch auf ein Tshirt drucken lassen… Oder gleich an die Stirn tätowieren ?

Spruch der Woche:

stammt von meiner lieben Vickie: „Bloggen und bloggen lassen“, haha. Eine wahre Weisheit und leider Seltenheit!

gefreut:

über Komplimente von fremden Menschen in Berlin! Vickie und ich saßen vor einem Café bei Kaffee und Kuchen und ganz viele Spatzen kamen immer näher, weil sie auf ein paar Kuchenkrümel hofften. Ich meinte über die: „Ooooh, sind die süüüüß“, und in diesem Moment ging eine Frau vorbei und meinte zu Vickie und mir: „IHR seid süß! Man sieht immer weniger Leute mit einem coolen individuellen Style in Berlin.“ – So schön <3

geschaut:

Ich liiiiiiiebe Zeichentrickfilme über alles  (ähm ja, ich bin gerade 6 Jahre alt geworden, habt ihr es nicht gewusst?) und habe mir  „Home – ein smektakulärer Trip“ angeschaut :D

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outfit: rotes karo kleid

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Viele wundern sich, dass Sommer meine liebste Jahreszeit ist.

 

"Du kommst doch aus Russland?"

Ja klar, na und? Ich war Kind - und da ist es einem egal, wie das Wetter ist, denn man ist mit viel wichtigeren Dingen beschäftigt - mit rumrennen, spielen, entdecken!  Als Erwachsener dagegen hat man genug Zeit (oder man nimmt sie sich), um sich über das Wetter zu beschweren. 19 Grad im Sommer? Zu kalt. 19 Grad im Winter? Zu warm. 30 Grad im Sommer? Auch zu warm!

Die Wetter-Toleranz eines durchschnittlichen Menschen bewegt sich gefühlt in einem 5 Grad-Raum. 20 bis 25 ist ok - alles andere führt zum Gemecker.

Deswegen denke ich mir - was soll´s, im Sommer IST es eben warm und ja, man schwitzt, man keucht und man sucht ein schattiges Plätzchen. Dafür hält man sich gerne draußen auf und ist aktiver, als im Winter, man wacht in der Früh viel leichter auf - und das alles wiegt für mich das Geschwitze mehr als auf!

Noch ein riesiger Vorteil: man braucht keine Zehntausend Schichten an Kleidung. Ein einziges Kleid (von dieser Tatsache habe ich gerade auf Instagram auch total geschwärmt!) und ein paar Accessoires genügen, um sich ins Sommervergnügen zu stürzen!

Heute ist es mein neues Karo Kleid aus dem Zara Sale (war ratzfatz ausverkauft, was mich nicht wundert - aber hier gibt es ein ganz ähnliches, auch offshoulder) - ich trage gefühlt nur noch Kleider, denn meine Zeit investiere ich gerade lieber in andere Dinge, als mir stundenlang den Kopf darüber zu zerbrechen, welches Top zu welchem Unterteil passt ;)

Frohes Schwitzen, meine Lieben ;)

 


 

I am wearing:

dress: Zara (very similar for only 26 euros or this one with long sleeves for the autumn)

boots: Zara (old, but similar here)

hat: from Thailand (get another cute here)

bag: Moschino

sunnies: Ace&Tate*

 

*sample

photos: Diana

 

 

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outfit: volant rock

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Summertime

 

Dieser Look ist für mich irgendwie zum Inbegriff von Sommer geworden. Bunt, unkompliziert, aber trotzdem trendy - und super einfach zu kombinieren.

Man nehme einen Volant Rock, dazu ein Statement-Tshirt oder - Sweatshirt als Stilbruch, damit es nicht zu mädchenhaft wirkt, eine coole Kopfbedeckung (Haarband, Cap oder Strohhut) und Sneakers - fertig! Und aufgewertet wird das Ganze durch eine hochwertigere Tasche, in dem Fall von Furla - die Dinger sind bezahlbar, aber Preis-Leistung finde ich absolut top!! Im Gegensatz zu der zum Beispiel bekannten PS11 Tasche, die ich im Kadewe in Berlin hautnah untersucht habe - für den Preis von 1500 Euro ist sie unmöglich verarbeitet - meiner Meinung. Das Leder an der Front hat sich richtig gewellt... Für den Preis sollte sich aber echt nix mehr wellen, finde ich!

Die heutige Location war ein absoluter Glücksgriff - ich habe mir zwar sowas in der Richtung vorgestellt, aber wir fanden es viel schneller, als ich dachte. Nach ein paar Probebildern war sofort klar - das hier ist der perfekte Rahmen für meinen sommerlichen Look! #happy

 


 

Ich trage:

Rock von Asos, Sweatshirt von Pimkie, Sonnenbrille von Ace&Tate, Schuhe von Adidas, Hut von Asos und eine Tasche von Furla.

photos: Andy

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Oh ja:

für die Ruhe nach dem Sturm. Don´t look back, you are not going that way...

oje:

für sich Unwohl-Fühlen, sich Nicht-Entscheiden-Können und Sachen Vor-Sich-Herschieben

gefragt:

warum fallen uns Menschen Abschiede so so schwer? Und wer hat diese Abschiede überhaupt erfunden? :/

gekauft:

schon wieder Silberschuhe! Es ist mein VIERTES Paar silberne Schuhe ^^Bin ich noch normal?  *Rhethorische Frage*

gegessen:

Salat, Salat und dann zur Abwechslung mal Salat :D

gefroren:

gestern bei 19 Grad nach wochenlangem Sommerwetter. Der Körper gewöhnt sich kühlere Temperaturen so schnell ab!

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