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mbfwb #4: von hasstiraden, marketing und selbstzweifeln

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Kommt her, Hater und macht einen Shit­storm, denn ja, ich mache mir hier in Verbindung mit der Fash­ion Week in Berlin Gedanken über mich sel­ber. Und ja, es ist mir wohl bekannt, dass es bei der Fash­ion Week um was anderes geht, als um mich, aber hey! Seid doch ehrlich, meine lieben, in wem noch außer mir löst die Fash­ion Week (bei der es nicht um uns selb­stver­liebte selb­st­darstel­lungs­geile Blog­ger geht) oft akute Zweifel an sich selbst aus?

Zweimal im Jahr spüre ich beson­ders viel Input, beson­ders viel Unter­stützung von Gle­ich­gesin­nten aus ganz Deutsch­land — aber auch beson­ders viel Unsicher­heit. Und wer ist die Mut­ter aller Selb­stzweifel? Es ist der Ver­gle­ich mit anderen! Und es ist ganz natür­lich, dass dieser Ver­gle­ich nicht aus bleiben kann und ich denke auch nicht, dass er aus­bleiben soll. Denn indem man sich ver­gle­icht, kann man sich auch besser posi­tion­ieren und auch ler­nen, zu sich sel­ber zu ste­hen, allen anderen zum Trotz!!!

Hier möchte ich auf ein Paar The­sen und Gedanken einge­hen, die oft disku­tiert und kri­tisiert wer­den, meist von Leuten, die sel­ber keinen Deut besser sind. Und nein, ich bin auch nicht besser! Aber ich gebe es wenig­stens zu und stehe dazu. Legen wir los! 

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Main­stream, Blog­ger und ich 

Ja, die meis­ten sind Main­stream! Und auch ich — ich bin zwar anders als die anderen, aber nicht anders genug.

Mein Instagram-Account ist zum Beispiel hell, sym­metrisch ange­ord­net und ich prüfe genau, ob ein Bild, das ich hochladen will, auch zum Account passt. Ich stehe auf weiße Hin­ter­gründe, Vitra-Stühle, Kupfer-Lampen und Ananas. Allerd­ings bleibt der ganz große Durch­bruch bis jetzt weg — weil ich in anderen Din­gen wieder zu anders bin als die große Ziel­gruppe. Ich bin weder reich, noch richtig schön, noch richtig jung, noch habe ich Mod­el­maße — und es fällt mir übri­gens nicht immer so leicht, mich damit abzufinden. Vielle­icht mache ich einen selb­st­be­wussten Ein­druck auf euch — aber die Wahrheit ist: es gibt Phasen, wo ich zu mir gut ste­hen kann, und es gibt Phasen, in denen ich mich hasse. Und es wird wohl ein lebenslanger Prozess sein, zu ler­nen, mich immer mehr anzunehmen. Der Main­stream bietet dabei ein­er­seits Ori­en­tierung (ich weiß, was gut ankommt, kann ab und an mitschwim­men und mir dadurch etwas Bestä­ti­gung holen), und ander­er­seits ist ger­ade Main­stream das, was mich daran hin­dert, richtig erfol­gre­ich zu sein. Denn dieser kleine Teil an mir, der zu anders ist, ver­hin­dert, dass sich große Massen mit mir iden­ti­fizieren kön­nen.

Blog­ger wollen nur sich sel­ber darstellen

Immer wieder unglaublich — es ist wohl schon lange in, über die Fash­ion Week herzuziehen: ach, die ganzen Blog­ger und anderen Wichtigtuer, ach ach ach. Dazu möchte ich sagen —  Fash­ion Week besteht nicht auss­chließlich aus Blog­gern und Wichtigtuern ;) Eigentlich geht es darum, dass Designer ihre Kunst und Arbeit der Presse zeigen, um die Sachen dann verkaufen und davon leben zu kön­nen, denn auch Designer kön­nen sich lei­der nicht von Stoff ernähren.
Warum soll man dieses Mode-Event als solches dann nicht gutheißen??
Nur weil sich irgendwelche hohlen Blog­ger oder Z-Promis auf­spie­len und sich für VIPs hal­ten oder sogar gehal­ten wer­den, heißt es nicht, dass das Event scheiße ist, son­dern eben nur, dass die besagten Blog­ger und Promis hohl sind… Und es gibt Gott­sei­dank auch welche, denen es wirk­lich um die Mode geht.

Außer­dem sehe ich bis zu einer gewis­sen Grenze nicht Ver­w­er­fliches dabei, auch selbst Freude an der Mode zu haben und die Fash­ion Week als Gele­gen­heit zu nehmen, sich zu zeigen — wenn man dabei nicht ver­gisst, dass es in allerersten Linie um die Designer und ihre Arbeit geht. 

Blog­ger sagen ehrlich ihre Mei­n­ung

Na ja!!…

Ich spreche lieber von mir selbst. Ja, ich per­sön­lich tu meis­tens genau das (vor allem in let­zter Zeit — am Anfang habe ich mich nicht richtig getraut): ich sage ger­ade­heraus meine Mei­n­ung, und die ist nicht immer nur pos­i­tiv. Oft ist es schwierig, weil jemand, der bloggt,  bitteschön den Spa­gat zwis­chen authen­tisch sein und Geld ver­di­enen schaf­fen soll. Ich sage ganz ehrlich — mit­tler­weile habe ich mich entsch­ieden, dass ich lieber Fir­men ver­graule, als mich ver­biege und euch ein­deutig neg­a­tive Tat­sachen ver­schweige. Außer­dem finde ich, dass eine Firma neg­a­tive Kri­tik verkraften sollte, mehr noch — eigentlich darüber dankbar sein und sie als Chance nehmen sollte, daran zu wach­sen. Totale Ide­alvorstel­lung, ich weiß! Aber ich werde nicht davon abwe­ichen. Übri­gens: die meis­ten Fir­men tun tat­säch­lich so, als wären sie dankbar für die Kri­tik. Ob sie es aber auch so meinen, erfährt man meist erst, wenn man wieder ein­ge­laden wird — oder eben nicht!

Denn in Wirk­lichkeit wollen die meis­ten Fir­men keine Kri­tik, son­dern die Kri­tiker loswer­den und dafür Leute um sich ver­sam­meln, die nicht auf­mucken, weil sie sich einen Vorteil erhof­fen. Das nennt sich dann “win-win-Situation” ;)

portrait

Fazit:

Warum sind so viele Leute Main­stream? Na, weil sie nicht anders wollen — oder nicht anders kön­nen!

Ich würde vorschla­gen — statt die ganze Zeit auf den Anderen rumzuhacken — seid ein­fach erst­mal ehrlich zu sich selbst. Wollt ihr Reich­weite? Dann sagt — wir wollen Reich­weite, und tut nicht so, als wäre es euch äußerst unwichtig! Mir ist Reich­weite schon wichtig (auch wenn nicht das Aller­wichtig­ste) — weil sie mir die Bestä­ti­gung und Wertschätzung meiner Arbeit gibt!! Außer­dem ist es berechtigt, wenn ich mehr Geld damit ver­di­enen kann, wo ich so wahnsin­nig viel Leben­szeit, Ner­ven und Herzblut investiere! 

Trotz­dem — für Reich­weite tu ich nicht alles. Die Ehrlichkeit geht vor. 

Was die Selb­st­darstel­lung angeht — sorry — ger­ade per­sonal style-Blogs funk­tion­ieren nun­mal durch Selb­st­darstel­lung. Zeigt euch ruhig, aber denkt dran — ihr seid trotz allem nicht der Nabel der Welt! Es gibt immer noch jeman­den, der cooler und wichtiger ist, als ihr. Zum Beispiel, Mut­ter Theresa ;) 

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mbfwb #3: three looks

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Die Fash­ion Week dreht sich eigentlich um neue Kollek­tio­nen der Designer — setzt die ganze bloggende Meute aber nerviger­weise unter Druck, gut und beson­ders gut auszuse­hen. Auch ich ver­fiel dem Drang der Eit­elkeit und ver­suchte, meine Out­fits zu pla­nen, bin aber kläglich gescheit­ert, nach­dem meine Woh­nung aus­sah wie Zara während des Sales — über­all Klei­der­haufen und Schuh­berge. Der einzige Ausweg aus dieser Mis­ere war, aufzugeben und ein­fach alles, was man mag und worin man sich wohlfühlt, in der Kof­fer zu schmeißen und zu hof­fen, dass es schon irgend­wie zusam­men­passen wird aber auch, dass der Kof­fer zugeht! So habe ich es gehand­habt, um in Berlin festzustellen, dass sich aus den mitreisenden Klam­ot­ten für die vier Tage genau drei Out­fits zusam­men­stellen lassen — ohne Wieder­hol­un­gen, wohlge­merkt. Denn dank einer Macke von mir, nie das­selbe Klei­dungsstück zwei Tage hin­tere­inan­der zu tra­gen, kamen Wieder­hol­un­gen nicht in Frage. Fail! Also musste die Macke ver­drängt wer­den, da ich nun­mal bei diesen Tem­per­a­turen nicht nackt gehen kon­nte. Deswe­gen seht ihr hier nur drei Out­fits, die Wieder­hol­ung lassen wir aus. 

Das erste Out­fit gefällt mir sehr gut — die Kombi aus meinem geliebten Man­tel und meiner nicht min­der geliebten Nadel­streifen ist aber zugegeben­er­maßen nicht wirk­lich warm, son­dern eher was für den Herbst. 

Das zweite Out­fit gefällt mir auch, ist aber, was die Wärme angeht, oben hui, unten pfui. Ich stehe ja total auf zer­ris­sene Jeans, und das hier ist ein beson­ders cooles Exem­plar (vor allem, weil es bei meinen 164 cm echt schwierig ist, Jeans zu finden, an denen die Risse sich genau an den Knien befinden. Bei mir hän­gen die Risse meist unter den Knien ^^), aber die Bein-Ventilation wäre wohl im Som­mer angenehmer, hehe. 

Und das dritte Outift war ein Kom­pro­miss. Es war warm — aber richtig sty­ish finde ich es nicht. Ihr?? 

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Und hier geht es zu den anderen Posts über die Berlin Fash­ion Week Jan­uar 2016: 

Bericht — Shows
Bericht — Events

 

LOOK 1

GET THE LOOK

 

___

pho­tos: Vickie <3

LOOK 2

Kom­men­tar von P.: “Bist du hinge­fallen?”- Ich: “Häää?? Nein, warum?” — P.: “Na, da sind Löcher an den Knien, hihi”.

Typ­isch Män­ner :D Ich kenne eine Geschichte, wo sich einer eine sauteure Design­er­jeans, die wun­der­schön “kaputt” war, zugelegt hat, mit ganz durch­dachten Löch­ern, wenn man das so sagen darf. Dann fand seine Oma diese Jeans und — Trom­mel­wirbel — hat sie tat­säch­lich geflickt. Stellt euch vor, wie grün und blau sich der stolze Jeans­be­sitzer geärg­ert hat! Arme Oma, sie hat es doch nur gut gemeint. Wie soll es die Kriegs­gen­er­a­tion auch ver­ste­hen, dass wir absichtlich kaputtgemachte Klei­dung tra­gen?

Ok, zurück zum Thema — die Jacke sah ich vor dem Fashionweek-Zelt ganze zweimal. Grr. So ist es bei Zara-Sachen, nix mit Indi­vid­u­al­ität! Ich hätte ja viel lieber das Orig­nal von Acne, aber ob ich sie mir noch in diesem Leben leis­ten kön­nen werde, ist sehr, sehr fraglich :D

 

GET THE LOOK:

jacket: Zara (sold out, sim­i­lar or this one)

blouse: Zara (old, sim­i­lar here)

jeans: H&M (sold out, sim­i­lar)

bag: Furla (other nice color here)

boots: Zara (sim­i­lar)

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pho­tos: Patrick <3

 

LOOK 3

Dieses Out­fit hier war das Resul­tat des saukalten Wet­ters und meines weiter oben erwäh­n­ten komis­chen Pack-Verhaltens — ich habe tat­säch­lich zu wenig mitgenom­men!! Also habe ich mir im Vor­beige­hen bei Bershka ein Strick­kleid für 10 Euro im Sale gekauft (Haupt­sache, warm!!) und zog meinen schwarzen Rol­lkra­gen­pulli drunter und meine Kunstpelz-Jacke drüber, und trotz­dem habe ich gebib­bert.

Beson­ders fash­ion­able finde ich den Look echt nicht, aber irgend­wie war mir das am let­zten Fahsionweek-Tag schon egal. Lag wohl daran, dass der für Trends ver­ant­wortliche Gehirn­teil  abge­froren war…

 

GET THE LOOK:

fake fur coat: Zara (sold out, sim­i­lar)

knit dress: Bershka (sold out, sim­i­lar)

bag: Furla (other nice color here)

boots: Lime­light (sim­i­lar)

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pho­tos: Andy

 

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mbfwb #2: events

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Ger­ade für Blog­ger besteht die Fash­ion Week nicht nur aus Fash­ion Shows, son­dern auch aus span­nen­den Events. Ok, span­nend ist so eine Sache — aber man kann es ja auch als Event-Veranstalter genauso weig allen recht machen, wie als Blog­ger oder als sonst jemand.

In dieser Woche war ich (zum ersten Mal) auf der Panorama Messe, (nicht zum ersten Mal) in der Hash­mag Blog­ger Lounge und im Dis­ney Fash­ion Open House. Das Fash­ion Blog­ger Café habe ich dies­mal aus­ge­lassen, weil ich mit dem neuen Konzept dur­chaus nicht ein­ver­standen bin — früher war je ger­ade das der Sinn des Cafés, dass alle Blog­ger sich auf einem Haufen tre­f­fen und net­zw­erken kon­nten. Dieses Mal wur­den die Blog­ger nach Reich­weite aufgeteilt und an drei ver­schiede­nen Tagen getrennt voneinan­der emp­fan­gen. Das fühlt sich wie Ver­rat und Abschieben von den­jeni­gen an, die dem Fash­ion Blog­ger Cafe erst ein­mal halfen, so weit zu kom­men, wie es jetzt ist. Jetzt, wo man nicht mehr auf uns angewiesen ist, lässt man uns das auch spüren, was ich eher semi-schön finde.

Aber darum soll es hier nicht gehen. Legen wir also los!

1. Panorama Messe

Lei­der war ich nur zu einem “Blitz”-Besuch da — ich dachte, die Messe hat länger auf, aber um 18 Uhr war alles kom­plett vor­bei. In einer Stunde schaffte ich ca 5 Stände — und es gab NEUN HALLEN, nach The­men­bere­ichen wie “Mod­ern Woman”, “Casual Clas­sics” oder auch “Shoes&Acces­sories” sortiert. Außer­dem gab es einen riesi­gen Street Food Mar­ket! Näch­stes Mal weiß ich bescheid und komme für min­destens einen kom­plet­ten Tag. 

Allerd­ings muss ich sagen — noch nir­gendwo bei meinen Berlin-Besuchen traf ich auf so viele unfre­undliche Men­schen. Gle­ich am Ein­gang traf ich zufäl­lig eine Dame, die ich aus München kan­nte, als es hieß: “Ohh, Esra, hallo! Was machst DU denn hier? Äh ich meine, äh, blöde Frage”. 

Stimmt, blöde Frage! 

Auch an ver­schiede­nen Stän­den hatte ich oft das Gefühl, dass ich gar nicht erwün­scht war. HALLO? Steht ihr auf einer Messe, damit euch keiner sieht? Diese Logik ver­stehe ich nicht. 

Nichts­destotrotz hier meine Favoriten: die blaue Hose und das Shirt mit Punk­ten ist von Noer Den­mark, die bei­den Taschen von Glam­orous.

Das Coole an Messen ist für Blog­ger, dass man die Sachen in “echt” begutachten und schnell Kon­takte für eventuelle Koop­er­a­ti­ol­nen knüpfen kann. Außer­dem mag ich die “Win-Win”-Stimmung dort sehr gern — und es ist span­nend, die Einkauf­spreise zu sehen. Als “nor­maler” Kon­sument macht man sich üblicher­weise keine Gedanken darüber, was die Sachen eigentlich im Einkauf kosten :) 

2. Hashmag Blogger Lounge

Foto: links — Sarah, rechts — Vickie <3

Ich hatte das Hash­mag Event noch vom Som­mer in allerbester Erin­nerung.

Lei­der kon­nte dieses Mal da nicht ran­re­ichen. Es war natür­lich trotz­dem sehr nett, da die Organ­isatoren und auch die meis­ten Blog­ger nett waren, aber die Organ­i­sa­tion selbst kön­nte besser sein. Vor allem von dem Essen war ich ent­täuscht — wie bitte, Fer­tig­gerichte, die in Plas­tikschalen in die Mikrow­elle geschoben wer­den und dann sogar in der Plas­tikschale gere­icht wer­den??? Und das im Zeital­ter von PR-Agenturen, die sich für den kle­in­sten Press­day richtig ins Zeug legen und nicht nur frisch zubere­it­etes Essen anbi­eten, son­dern es auch noch optisch so gestal­ten, dass man es als auch Blog­ger gerne fotografiert! Wirk­lich, wer will auf meinem Insta­gram Account asi­atis­che Nudeln (die es übri­gens nicht mal veg­e­tarisch gab!!) in einer Plas­tikver­pack­ung sehen??

Außer­dem haben wir am Aus­gang keine Good­iebags bekom­men, obwohl noch einige Taschen direkt vor unserer Nase  standen — was natür­lich über­haupt nicht wild wäre, wenn die Ver­anstal­ter nicht bei der EIn­ladung groß damit wer­ben wür­den, was es für tolle God­diebags gibt. Selt­sam!

Allerd­ings gab es auch ein absolutes High­light — man kon­nte bei Clock­house ein Dau­menk­ino erstellen lassen!! Tolle Idee :) 

3. Disney Fashion Open House

Dis­ney Fash­ion Open House ist was fürs Herz und für das Kind in uns. Es macht ein­fach Spaß, weil es dort eher einer Ent­deck­ungsreise als einem Show­room gle­icht :)

Alle Brands, die eine Disney-inspirierte Kollek­tion auf den Markt brin­gen, wer­den dort gezeigt. Dies­mal dabei: Essen­tiel, Star Wars-Edition von Adi­das, Marc Jacobs, wahnsin­nig coole und abge­fahrene Schuhe von Irreg­u­lar Choice, Alvarno, Markus Lupfer, Vans und der berühmte Star-Wars-Schmuck von Malaika Raiss. 

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mbfwb #1 : runway shows

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Die #Fash­ion­week ist ger­ade mal vor­bei, und schon präsen­tiere ich euch einen Bericht. Dieses Mal habe ich mich entsch­ieden, dabei anders vorzuge­hen. Statt die Fash­ion Week in Tage aufzuteilen, schreibe ich erst über die Mode, die ich gese­hen habe, dann im Teil 2 über die Events und im Teil 3 werde ich mir alles vom Herzen reden, was mich als Blog­gerin und auch per­sön­lich während der Fash­ion Week beson­ders aufgeregt, fasziniert oder über­haupt beschäftigt hat. Im Teil 4 seht ihr dann meine Looks, die ich getra­gen habe. Omg, es war ein­fach sooo krass kalt!!! Aber egal — los gehts! 

 

1. Sportalm Kitzbühel 

Sportalm ist ein Unternehmen, das haupt­säch­lich Tra­chten und Ski­mode pro­duziert, und zwar in der Nähe von Kitzbühel und in Bul­gar­ien, was zwar teurer ist, als in China zu pro­duzieren, aber zur Philoso­phie des Unternehmens gehört. Sogar das Sportalm­magazin wird kli­ma­neu­tral hergestellt, d. h. pro Mag­a­zin wer­den 24 Bäume gepflanzt. 

Allerd­ings hat die Kollek­tion eben eher nach einem Unternehmen, als nach Fash­ion aus­ge­se­hen. Trotz schöner Stoffe und guter Ver­ar­beitung hat Inno­va­tion im Design, sowie Inter­na­tion­al­ität und Trends gän­zlich gefehlt, die Stylings der Out­fits waren nicht stim­mig (vor allem die Schuh­wahl), die Chore­o­gra­phie und Posen der Mod­els waren anscheinend nicht genau abge­sprochen. Echt­pelz und das kleine lei­dende Baby auf dem Arm eines Mod­els fand ich über­flüs­sig, und auch die Organ­i­sa­tion funk­tion­ierte lei­der nur man­gel­haft: lange Schlangen am Ein­lass selbst bei vorhan­de­nen Ein­trittskarten, Aus­fälle bei der Musik und Licht… Da kon­nte es auch der musikalis­che Live Act nicht wirk­lich ret­ten. Schade! 

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Fazit:

ich fände es kon­se­quenter und stim­miger für das Label, sich auf sportliche Linie zu konzen­tri­eren. Die Kollek­tion ist für den Lauf­steg meiner Mei­n­ung eher weniger geeignet… 

 

2. Rebekka Ruetz

 

Rebekka Ruetz (die Aussprache “Rütz” ist übri­gens falsch, habe ich gel­ernt) stammt aus Tirol.

Genau dieses war auch das Thema ihrer neuen Kollek­tion, die mit einem rühren­den Kurz­film voller Heimatliebe begann.

Was ich gese­hen habe, hat meinen Geschmack auch ein­deutig mehr getrof­fen, als die Som­merkollek­tion. Die Far­ben waren ruhiger, schwarz, grau und gemustert wie Gebirgs­gestein, hell­blau wie der Tiroler Him­mel. Die sehr fem­i­ni­nen Schnitte und die bre­iten Tail­lengür­tel blieben.

Ich mochte die Jacken mit Schößchen am lieb­sten, und war wirk­lich hin­geris­sen von den wun­der­schö­nen roman­tis­chen Flecht­frisuren. Die Mod­els mit ihren Hüten sahen aus, wie einem Roman des 18. Jahrhun­derts entsprun­gen, roman­tisch tra­di­tionell, um das mal so zu benen­nen. Hach! 

3. Lavera fashion show

Die Naturkosmetik-Marke Lav­era ken­nen wohl alle — schön, dass sie auch bei der Mode mit­mis­cht — näm­lich als Ver­anstal­ter des Lav­era Showfloors, einer Art Messe, Pop-up-Stores und Mod­e­schauen.

Ein echt cooles Event mit span­nen­der Mode, und das alles mit einer vernün­fti­gen und zukun­ft­sori­en­tierten Philoso­phie! Endlich steht nicht nur das Design im Fokus, son­dern auch die Nach­haltigkeit. Die Men­scheit sollte die Tat­sache, dass sie mit ihrem unver­ant­wortlichen Han­deln am eige­nen Ast sägt, langsam ern­ster nehmen!

Immer schneller, immer neuer, immer etwas, was man noch nicht gese­hen hat  — Seen­be­fore, die erste deutsche Online Bou­tique für 2nd Hand Designer Mode, hält dage­gen. Auch das, was schon gese­hen wurde, ist schön — weil jedes Klei­dungsstück eine Geschichte erzählt und den bewussten Umgang mit Kon­sum fördert.

Die Runway-Looks wur­den von der Styl­istin Julia Weller dementsprechend aus einzel­nen Vin­tagestücken ver­schiedener Designer zusam­mengestellt, ein einzi­gart­ges Konzept, finde ich. 

4. Lavera green fashion award

 

Schon zum zweiten Mal gibt es diesen Award, mit dem Lav­era junge Newcomer-Designer fördert, die sich der nach­halti­gen Her­stel­lung verpflichtet haben. 

Dieses Jahr waren Paul Iby mit Johanna Win­kl­hofer, Juliane Kaatzsch und Laura Struthoff die Final­is­ten. Den ersten Platz gewann Paul und Johanna, sie waren auch meine Favoriten. Exper­i­mentelle Mode mit iro­nis­chem Touch und eine sehr inter­es­sant gestal­tete, über­raschende und majestätisch wirk­ende Show — ein Model wurde zum Beispiel von zwei männlichen Mod­els, die oben­rum nur mit riesi­gen Hals­ket­ten bek­lei­det waren, auf einer Barre über den Lauf­steg getra­gen!

Die Mod­er­a­tion über­nahm Johanna Klum, die Preisträger wur­den von der mit­tler­weile in die Jahre gekomme­nen, aber immer noch süß wirk­enden Yvonne Cat­ter­feld verkün­det.

5. Maisonnoee

Maison­noèe debüt­tierte auf der diesjähri­gen Fash­ion Week, die Designerin Sophie Boehmert hat das Label 2013 gegrün­det. Die Kollek­tion war kom­plett ein- oder zwei­far­big gehal­ten und zeigte schlichte, aber kraftvoll wirk­ende klare Schnitte.

Beson­ders auf­fäl­lig fand ich die vie­len Leder-Stücke, ger­ade das Maxi-Lederkleid war unglaubich wirkungsvoll.

Der Auf­bau der Show war echt gut durch­dacht, sie begann mit Gänse­haut, verur­sacht durch die 3 Musiker von der Palast­band. Ich saß direkt vor ihnen und hätte sie also nicht nur hören, son­dern auch gut beobachten kön­nen, wäre ich nicht mit dem Fotografieren beschäftigt :) Anfangs sah man Stücke in schwarz-rot, nach und nach wur­den navy und dunkel­grün einge­führt, aber mehr als zwei Far­ben kamen in den Out­fits nie vor.

Ins­ge­samt war das eine wirk­lich sehr edel wirk­ende Kollek­tion mit eini­gen Lieblingsstücken, die ich euch hier zeige! 

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10 tips for fashion week survival

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Im Nach­hinein schlau sein nützt zwar für später was, aber nicht für den Moment. Als ich zum ersten Mal auf der Fash­ion Week in Berlin war, hät­ten mir ein paar kleine, aber nüt­zliche Tipps von Insid­ern nicht unbe­d­ingt geschadet.

Erfahrene Blog­ger kön­nen mich gerne belächeln, aber damals, vor einem Jahr, bin ich fast durchge­dreht vor (freudi­ger) Aufre­gung. Zu den Zeit­punkt kan­nte ich ja auch kaum jeman­den in der Haupt­stadt, mit­tler­weile freue ich mich nicht mehr “nur” auf die Shows und Street­styles, son­dern auch auf meine liebge­wonnenen Fre­unde aus ganz Deutsch­land.

Fash­ion Week macht also sehr viel Spaß und ist eine mega Inspi­ra­tionsquelle — bedeutet allerd­ings auch viel Arbeit und Diszi­plin, sowie vorher als auch im Nach­hinein. Bei der Vor­bere­itung heißt es — Überblick ver­schaf­fen, Mails bewälti­gen, einen Zeit­plan machen und Out­fits zurechtüber­legen.

Deswe­gen habe ich euch hier ein paar kleine Tipps zusam­mengestellt!

Und nicht vergessen:

die Tipps entspringen allesamt meinem persönlichen Erfahrungsschatz.

Kann sein, dass andere Blogger ganz andere Erfahrungen gemacht haben!

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1.         Nach­dem ich ein­mal mit dem Kof­fer und Lap­top­tasche hin­flog und mit dem Kof­fer, Lap­top­tasche, Ruck­sack und 2 Taschen zurück­kam, kann ich sagen — lasst lieber zuviel, als zuwenig Platz in eurem Kof­fer! Denn auf dem Weg zurück hat man mehr Gepäck, als auf dem Hin­weg. Ein­er­seits wegen der Good­ies (es sei denn, man ver­schenkt sie alle schon vor Ort), ander­er­seits schafft man es vielle­icht mal zum Shop­pen, falls man nach der Fash­ion Week nicht sofort abreist ;)

2.       Apro­pos Good­ies — nicht vergessen: alle Flüs­sigkeiten ab 100 ml dür­fen nicht ins Handgepäck. Seit ich fast alle Kosmetik-Goodies man­gels Flug-Erfahrung am Flughafen ste­hen lassen musste, passe ich in dem Punkt auf!

3.        Unbe­d­ingt flache Schuhe mit­nehmen! Denkt man beim Packen noch “Ach, ich schaffe das”, ver­flucht man seinen unange­brachten Opti­mis­mus schon am ersten Tag.

4.         Nur ein Wort: Blasenpflaster!

5.         Noch ein Wort: Vis­itenkarten!

6.        Wer sich nicht auss­chließlich von Pros­ecco ernähren möchte, packt sich Stu­den­ten­fut­ter ein. Ich per­sön­lich komme während der Fah­sion Week kaum zum Essen…

7.         Falls ihr im Win­ter dort seid: natür­lich möchte man seinen trendy Streetstyle-Look nicht mit einer dicken Jacke verun­stal­ten. Um trotz­dem nicht zu frieren, tragt entweder schicke Kun­st­pelzmän­tel, oder betreibt Lay­er­ing (ein Rol­lkra­gen­pulli passt unter alles, und ein Cape über alles). Oder friert eben ;)

8.        Das Schlimm­ste, was einem auf der Fash­ion Week passieren kann — ist, dass das Iphone-Akku alle ist. Also sorgt vor und nehmt euch min­destens ein externes Akku mit! Ich habe Gott sei Dank meine Mighty Purse :)

9.        Wenn ihr von Streetstyle-Fotografen fotografiert werdet — fragt nach, für welche Website/Magazin die Bilder gemacht wer­den, wenn es möglich ist. Klingt banal, ich habe es allerd­ings schon mal versem­melt im Eifer des Gefechts.

10.       Bei den ganzen megastyl­ishen Mode-Meuten wird man selbst als einge­fleis­chter Blog­ger manch­mal ziem­lich verun­sichert. Ver­sucht, euch nicht ein­schüchtern zu lassen: denkt öfter an den Grund, warum ihr hier seid — näm­lich eure Lei­den­schaft für Mode!! <3

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mit Patrick und Julia <3

Wie findet ihr die Tipps? Habe ich etwas vergessen?

 

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blogging business: pressdays part 2

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Erst­mal ein Küss­chen für alle, die sich für den Pressdays-Kram inter­essieren! Ern­sthaft, das freut mich immer sehr, wenn ihr mir schreibt, dass ihr solche Artikel span­nend findet. Denn ich bin schon so tief in meiner “Blogger-Sicht” drin, dass ich gar nicht mehr so genau ein­schätzen kann, ob es für einen Nicht-Blogger eben auch inter­es­sant ist, ein biss­chen hin­ter die Kulis­sen zu blicken! (hier gehts zum ersten Teil!)

Die obige Bluse stammt von Molly Bracken — eine Neuent­deck­ung für mich (was ja auch der Sinn der Press­days ist — Neues zu ent­decken!). Die Kollek­tion ist unglaublich bunt — nicht nur, von den Far­ben, son­dern auch vom Stil her. Es ist ungewöhn­lich — aber der rote Faden der Kollek­tion ist, dass es keinen roten Faden gibt — son­dern: für JEDEN Geschmack findet sich was Hüb­sches! Für meinen sogar ziem­lich viel :D

Weiter gehts:

Geox hatte ich eher mit atmender Sohle (oder so) assozi­iert — nicht mit modis­chen Schuhen! Die neue Kollek­tion beweist, dass Geox auch Mode kann! Schwarz-weiß, Mar­mor, Pro­fil­sohle — alles was mir lieb und teuer ist, ist in diesem Schuh vere­int <3

geox-schuhe-pressdays-muenchen-munich-blogger

 

Es gibt ein paar Sachen, bei denen ich wohl anders ticke als die meis­ten Frauen. Ich fange zum Beispiel nicht an, “süüüüüß” zu kreis­chen, wenn ich Babys erspähe, und ich stehe nicht auf Dessous. Also ich finde sie schon nett (beide),  bin aber bei deren Anblick nicht kom­plett aus dem Häuschen. Anders ist es mir hier ergan­gen. Diese Dessous fand ich so unglaublich schön, dass ich mich unweiger­lich fra­gen musste, was es mit ihnen auf sich hat. Des Rät­sels Lösung: sie sind von Agent Provo­ca­teur! Unglaublich, schier unglaublich! So feine Spitze und Stoffe hatte ich bis dahin noch nie ange­fasst.

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Tommy Hil­figer über­rascht mit Klei­dung abseits von seinen sportlich inspiri­erten Klas­sik­ern — mit Trends und jün­gerer Mode!

tommy-hilfiger-pressdays-muenchen-blogger-fashion-modeblog-collection

… und mit coolen Taschen!

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Und über­haupt, an wun­der­schö­nen Ach-Die-Hätte-Ich-So-Gerne-Taschen hat es nicht geman­gelt!

Dieses cleane Pracht­stück ist von Bally:

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Ich durfte zum ersten Mal im Leben diese wun­der­volle Traum­jacke von Mul­berry anpro­bieren… Und sie hat sogar gepasst wie angegossen. But­ter­we­iches Leder, nieren­fre­undliche Länge und die wun­der­voll rock­ige Stick­erei auf dem Rücken, hach… (Achtung, Iphone-Photo-Insta Qual­ität!).

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Nach der Besich­ti­gung ist vor der Besich­ti­gung — und dazwis­chen lud Glam.de zu einer super net­ten Tee-Pause ein! Kurz durch­schnaufen, hin­set­zen und bei Gespräch den Insulin-Spiegel sowie den Koffein-Gehalt im Blut wieder hoch­ja­gen!

Ein Traum!

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Dass sich Agen­turen für die Presse sehr viel Mühe geben und ihre Events sehr ansprechend gestal­ten, ist toll! Bei Pub­lic Images gab es sogar einen Live-Act — aber Diana und ich hat­ten wieder nur eines im Sinne — hüb­sche Sachen anpro­bieren :D

Die coolen Kopf­be­deck­un­gen sind von Loevenich.

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Für vergessliche Leute wie mich, die sich immer alles auf­schreiben — ist die untere Idee ein­fach genial!  Von der sehr iro­nis­chen Umset­zung ganz zu schweigen. Schaut ein­fach, wo die drei # sitzen, LOL :D

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Hier hab ich die Mädels über­rascht, total unfair, denn Diana war voll am Selfie-Machen. Unfair, aber luu­u­usti­i­iig!  Self­ies müssen sein! Gehört dazu. (von links nach rechts: Lisa, Irina, Diana)

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Und? Welche sind eure Favoriten?

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blogging business: munich press days part 1

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Was machen Blog­ger eigentlich auf Pres­se­ta­gen? Laut Insta­gram ja vor allem eines: fressen :D Es ist was Wahres dran, allerd­ings nicht die ganze Wahrheit. Pres­se­tage funk­tion­ieren so: man sieht sich kom­mende Kollek­tio­nen an, wird über die Marken und ihre Philoso­phie unter­richtet und kann Kon­takte für eventuelle Koop­er­a­tio­nen knüpfen. Von Mod­eredak­teuren wird ein biss­chen was anderes erwartet, als von Blog­gern, aber im Grunde ähnelt sich der Job: es geht um die Ver­bre­itung der jew­eili­gen Marke, kurzum eben: PR.

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Und mit Good­iebags hat es Fol­gen­des auf sich: drin befinden sich Pres­se­in­for­ma­tio­nen, Kat­a­loge, Look­books und Pressegeschenke, die nichts anderes als Wer­begeschenke sind. Die Good­iebags sind der Grund dafür, warum ich gefühlte 234875198547 rote Nag­el­lacke, 356829 Notizbücher und 76892835 Schals und Mützen zuhause rum­liegen habe. Ich bin aber dran, daraus ein Gewinn­spiel für euch zu basteln ;)

Manche Wer­begeschenke sind aber richtig einzi­gar­tig — mein Lieb­stes ist zum Beispiel ein Paar Schuhe von Tamaris, die ich fast jeden Tag trage und bald auch in einem Out­fit zeigen werde!

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Aber nun zum eigentlichen Bericht! Ich zeige euch kurz und knapp meine Favorites — alles andere würde näm­lich den Rah­men total und kom­plett spren­gen. Aber selbst die Favorites muss ich in zwei Posts aufteilen, damit es nicht zu lang wird. Teil zwei kommt also näch­ste Woche.

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Legen wir los! Hier zum Beispiel ein Schuh, der sowas von in mein Beuteschema passt! Sil­ber, Mate­rialmix, Pro­fil­sohle, flach! Ich hatte gar nicht gewusst, dass S.Oliver so tolle Schuhe macht!

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O mein Gott, hier bin ich endgültig aus­ge­flippt. Die Taschen von Les Petites Joueurs sind mit echten Legosteinen verziert — also göt­tlich!! — nur lei­der unbezahlbar…  Aber ich finds total schön, dass der Trend zur humor­vollen Mode weit­ergeht! Und träu­men man darf ja :D

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Tamaris zeigt, dass auch kom­mende Sai­son die spitze Schuh­form, Wil­dleder, Fransen und Schnür-Flats im Trend bleiben. Juhu!

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Hier find­est du ähn­liche Teile:

Hier sehr ihr, wie so ein Show­room ausse­hen kann. Schönes, wohin das Auge reicht!

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Tally Weill mögen einige von euch für ein nicht ern­stzunehmendes Teenie-Label hal­ten, aber wenn man dort vor­beis­chaut, kann es sich lohnen! Hier ein für sich sprechen­des Beispiel (übri­gens, das ist die aktuelle Kollek­tion!):

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Bei den ganzen Ein­drücken muss man sich zwis­chen­durch auch mal stärken — hier eine gesunde Alter­na­tive zu den ganzen (zugegeben­er­maßen sehr ver­lock­enden) Candy-Bars :)

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Gar­cia Jeans hatte ich bis jetzt nicht auf dem Schirm — dabei zeigen sie sehr mod­erne Denim-Teile!! Vor allem die cleane Jeans-Weste mit dem bre­iten Revers hat es mir ange­tan!! Mit einer Jeans-Culotte und einer weißen Boyfriend­bluse sieht sie bes­timmt ham­mer­mäßig aus! <3

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DER Über­raschungsmo­ment dieser Pres­se­tage erwartete mich bei Stadt­ge­spräch PR. Dort fand ich näm­lich die Frida Kahlo gewid­mete Kollek­tion von Rebekka Ruetz, die ich schon im Juli auf der Fash­ion Week bewun­dern durfte! Nun kon­nte ich auch all die super aufwendig ver­ar­beit­eten Klei­der aus näch­ster Nähe unter die Lupe nehmen und fest­stellen, dass sie so nah nochmal ganz anders wirken, als auf dem Lauf­steg! Es geht nun mal nichts über das Fühlen von Mate­ri­alien — das liebe ich so an der Mode!

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Ebenso von Rebekka Ruetz ist eine witzige Linie, beste­hend aus Shirts für Sie und Ihn mit Slo­gans drauf — mit dem fol­gen­den Motto kon­nte ich mich gut iden­ti­fizieren:

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Nach Rumir­ren im Regen und Warten auf ver­spätete Tram­bah­nen wurde ich mit der gold­e­nen Led­er­jacke von Con­leys geblendet. Die wäre ja genau meins, hehe…

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Im näch­sten Show­room kon­nte ich außer “ah” und “oh” nicht mehr ganz so viel raus­brin­gen. Hall­hu­ber hat mich ehrlich umge­hauen. Höch­ste Dichte an poten­ziellen Liebling­steilen!

Im Trend bleiben die 70ger, alled­ings gibt es auch für den clea­nen Geschmack High­lights! Angesichts der kom­menden Par­ty­sai­son sind auch einige glam­ouröse Teile vertreten, wie zum Beispiel diese läs­sige Pail­let­ten­jacke aus Net­zstoff <3

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Fließende Klei­der in creme, und dann auch noch mit Schnürung — big love!!

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Zwis­chen­durch muss ich euch natür­lich auf Insta­gram auf dem Laufenden hal­ten, haha :D

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Diese Bluse hier wird bes­timmt das neue It-Peace!

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Und? Irgendwelche Favoriten?

Teil zwei folgt — stay tuned!

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travel: Berlin aus Esra-Sicht

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Jetzt fliehe ich vorm Okto­ber­fest nach Berlin, und was finde ich vor? Weißwürste, Burschen in Leder­hosn, Wiesn-Hits auf dem Kleipen-Klo und… Weißwürste. Wohin das Auge reicht.  Sagt mal, liebe Berliner, wollt ihr mich fer­tig­machen?

Nun gut, dass die ganze Welt ver­rückt gewor­den ist, ist ja keine Neuigkeit! Gott sei Dank hat Berlin aber doch noch mehr zu bieten, als den anscheinend so heiß begehrten “bay­erischen” Lifestyle! “Bay­erisch” in Anführungsstrichen, weil, nun ja, Berliner bekan­ntlich ja meist keine Bay­ern sind ;)

O-Ton Vickie: “Die Macher dieser Events meinen, sie wür­den gerne das tolle Gefühl des Okto­ber­festes auch an andere Städte ver­mit­teln. Meine The­o­rie dage­gen ist: es geht (mal wieder!) ums GELD” :D

Aber lassen wir das. Berlin hat mich super her­zlich aufgenom­men, die liebe Foxy und die liebe Vickie haben sich unglaublich geduldig um mich geküm­mert und mit mir bum­meln, essen, flohmark­ten und spazieren gegan­gen! DANKE meine Schätze! Hier ist Foxy, stil­voll beim Bier­trinken, hihi:

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Einen roten Faden hatte der Aufen­thalt auch, der da wäre — ESSEN.

Ich habe fast das Gefühl, dass mein Schick­sal mich essen­stech­nisch alles auf­holen lassen will, was ich in meinen let­zten Berlin-Aufenthalten nicht gegessen habe, und das wäre eine ganze Menge, denn während der Fash­ion Week ernähre ich mich auss­chließlich von Kaf­fee und Ein­drücken.

Zum ersten Mal durfte ich durch Friedrichshain laufen und bin aus den Latschen gekippt — alles ist voller Kneipen, Cafes und Restau­rants. Vegan, veg­e­tarisch, selb­st­gemacht, gesund, aus­ge­fallen, nor­mal, europäisch, exo­tisch, in allen Regen­bo­gen­far­ben und aufs Köstlich­ste duf­tend! Auch die Innenein­rich­tun­gen der Läden waren unglaublich charis­ma­tisch gestal­tet, bis hin zu sehr liebevoll design­ten Menü-Karten. Run­dum ein Fest also — für den Magen sowie für das Auge!

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kaffee-cafe-espresso

waffeln-mauerpark-berlin-reise-blogger

Hier mein Berlin-Aufenthalt (der noch nicht vor­bei ist, denn erst Mittwoch Nacht fliege ich zurück) in Stich­worten!

  • ich bin meines pinken Feuerzeugs beraubt wor­den. Ein hackedichter Typ wollte eine Zigarette schnor­ren — bittschön. Feuer — bittschön. War nur lei­der sehr windig, so dass ich meinte, er soll die Zigarette sel­ber anmachen und drückte ihm mein Feuerzeug in die Hand. Was macht der Typ? Nimmt das Feuerzeug und rennt weg, als hätte er ger­ade eine Bank aus­ger­aubt!

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sneaker-schuhe-graffity-berlin

  • auf dem Mauerpark-Flohmarkt wollte ich han­deln und bin damit auf Granit gestoßen. Ich: “Son­nen­brille kostet 7 — für 5 nehm ich sie!” Verkäufer: “Auf GAR keinen Fall!” Ich: “.….”
  • Anson­sten kom­men alle Interior-Fans dort auf jeden Fall voll auf ihre Kosten! In diesen Ses­sel habe ich mich ver­liebt…

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… und in diese Tasche auch! Aber ich war vernün­ftig und habe bei­des da gelassen!

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  • ich weiß, es ist wohl nichts Neues, aber mir ist aufge­fallen, dass Berliner Style sich wohl durch viele kör­per­ferne Sil­hou­et­ten ausze­ich­net. Ich finde das super, weil das einen hohen Lässigkeits-Grad ausstrahlt :)
  • mor­gen gehe ich zur Leica-Ausstellung, bin schon sooo ges­pannt!
  • und natür­lich wird geshootet! Ich kön­nte hier ja völ­lig aus­ras­ten, eine Loca­tion jagt hier die andere!
  • geshoppt habe ich auch, und zwar diszi­plin­iert­er­weise NUR in Läden, die wir in München lei­der­licher­weise nicht haben: Monki und Bershka! Natür­lich Berlin-getreu over­sized und edgy <3 Seid ges­pannt auf baldige Outfit-Posts!!

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metro-ubahn-berlin-bahnhof

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  • zur Abwech­slung zwis­chen Essen und Essen dachte ich mir, ich besuche mal einen Street-Food-Markt, äh. Ein totaler Wahnsinn, was es da alles gab. Dies hier ist eine in der Waf­felform zubere­it­ete Mis­chung aus Kür­bis und Gemüse:

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outfit: rainy Berlin

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Ich habe mich ein biss­chen ver­liebt. Wie alle, die ver­liebt sind, habe auch ich die rosarote Brille an und weiß das auch. Ich sehe nur die schö­nen Momente, nur die pos­i­tiven Seiten. Ich weiß, dass es auch weniges schöne gibt — aber die inter­essieren mich ger­ade nicht, ich blende sie ein­fach aus. Ein­mal wenig­stens möchte ich meine Begeis­terung genießen, ohne vernün­ftig und erwach­sen sein zu müssen.

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Ich habe mich ein biss­chen ver­liebt — in Berlin.

Berlin ist lau­nisch, Berlin kann mür­risch und abweisend sein, aber dies­mal hat mich Berlin so angenom­men, wie ich bin. Ich musste mich nicht posi­tion­ieren, um mein Recht auf Exis­tenz zu erkämpfen. Ich bin darin bestärkt wor­den, so zu sein, wie ich bin, und ger­ade dadurch als wertvoll erachtet wor­den.

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Heute zeige ich euch eher Mood-Bilder, als Outfit-Bilder. Sie wirken vielle­icht etwas bek­lem­mend, aber das war ein­fach die Stim­mung draußen — sehr windig, kalt, reg­ner­isch und es hat gedäm­mert! Ihr könnt den Ver­lauf des Shoot­ings im Post mitver­fol­gen — die ersten Bilder waren noch halb­wegs hell, dann wurde es schnell immer dun­kler.

Die Bilder sind ent­standen aus einer wilden Experimenier-Laune her­aus an meinem let­zten Tag in Berlin nach der Fashion-Week, im Regen und in der Däm­merung, der größte Teil von ihnen auch noch unmit­tel­bar nach meinem Bän­der­riss. Ich dachte erst, ich hab mich nur angeschla­gen, wird schon nicht so wild sein — also haben die liebe Vickie und ich weit­ergeshootet. Ich war so inspiri­ert von der Mario Testino-Ausstellung, die ich am gle­ichen Tag mit­tags besucht hatte, dass ich unbe­d­ingt weit­er­pro­bieren wollte. Nach einer hal­ben Stunde ist mein Fuß gefühlt zehn Kilo­me­ter weit angeschwollen und hat ange­fan­gen, so richtig weh zu tun. Also musste auch mein Blogger-Herz nachgeben und ein­se­hen, dass es an der Zeit war, heimzuge­hen.

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Berlin, ich komme wieder! um genau zu sein — näch­ste Woche! Juhu!

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schuhe

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