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outfit: qual der wahl

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*Werbung

Bevor wir alle (hoffentlich!) am 24. September zu einer sehr wichtigen Wahl antreten,

möchte ich euch heute auf eine weitaus weniger wichtige, aber dafür eine angenehmere Wahl aufmerksam machen:

 

Die Marke TAIFUN*, die zu Gerry Weber gehört, plant ein E-Voting, an dem ihr teilnhemen könnt (KLICK!). Die Aktion sieht so aus, dass der Kunde aus fünf verschiednenen Kleidern auswählen kann, welches davon in die Kollektion kommen sollen. Das ist das erste Mal, dass Kunden zum ersten Mal direkt entscheiden können, was in die Kollektion aufgenommen wird! Uuuuuund außerdem wird unter all den Teilnehmern, die abgestimmt haben, 3mal ein 100€-Gutschein verlost!

Das Voting läuft bis Sonntag, den 17. September - meinen Favoriten (ein Allrounder-Kleid!) und mein Outfit damit seht ihr hier in diesem Post!

Apropos Wahl:

Ich tu mich immer noch schwer mit Sprüchen wie "Du wählst dir dein Leben selbst".

Sogar bei uns in Europa ist bei weitem nicht jeder in der Lage, frei Entscheidungen zu treffen, die ihn zu einem besseren Leben führen würden. Manche aus psychischen, andere aus kulturellen, wiederum andere aus psychologischen oder gesundheitlichen Gründen! Also hört auf, so einen Bullshit zu erzählen, nur um der Verantwortung für unsere Mitmenschen aus dem Weg zu gehen, à la "Jeder, der es nicht schafft, ist selber schuld, denn er hätte sich auch ein anderes Leben wählen können"!


I am wearing:

dress: Taifun*

coat: H&M (old)

bag: Kenzo

sunnies: Marc Jacobs

boots: Sacha*

*PR sample

photos: P.

In freundlicher Kooperation mit Gerry Weber/Taifun

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o ja:

fürs Einsehen, wenn du unrecht hast. Für den Feierabend, wenn du super fleißig warst. Und für ein paar Sonnenstrahlen, nachdem es geregnet hat...

oje:

kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendeine Form von Stress auftritt. Emotionaler Stress macht mir am meisten zu schaffen. Was ist denn das für eine komische Phase, was tut man dagegen und vor allem - wann hört sie endlich auf??

Spruch der Woche:

„Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren“

gebraucht:

um es mit den Worten eines Kollegen auszudrücken: eine Familienpackung Red Bull (das bitte nur sinnbildlich verstehen, denn eigentlich hasse ich Red Bull :D)

Und warum? Weil ich gefühlt die Hälfte meines Lebens der letzten 2 Wochen ich im Standesamt am Klavier sass, je nach Wunsch auf "play"drückte oder selber spielte, 37485940282726 mal das Heiratsprotokoll und genau doppelt so oft das Ja-Wort hörte und nachts schon von Hochzeitspaaren träumte.

gesucht:

erstens - eine neue, geräumigere Kommode für mein Ankleidezimmer, denn ich räume um! Wird es wieder Ikea?..

Zweitens: eine günstige, aber trotzdem zentral gelegene Bleibe in London - ich verbringe dort nämlich die erste Oktoberwoche und freue mich schon <3

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Allgemein Leben thoughts

thoughts: #weihnachtenistindir

Gerade bei Menschen, die uns am nächsten stehen, fällt es uns oft am schwersten, unsere Zuneigung zu zeigen und Sachen zu tun, die nicht selbstverständlich sind, oder uns nicht sofort aufzuregen, wenn was nicht passt – dabei geht es meist um „Kleinigkeiten“, um Alltagssituationen, die manchmal ein Stolperstein sein und Disharmonie herbeiführen können. Nein, es muss nicht immer alles nur harmonisch sein, aber man bemüht sich oft nicht genug um Rücksicht und Toleranz.

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In Zeiten von gehypten Riesen-Egos und Ich-ich-ich-Mentalität möchte ich mir Gedanken machen, wieviel ich selbst eigentlich für Menschen tue, die mir am nächsten stehen. Heute soll es in meinem Fall um P. gehen (ihr habt ihn HIER schon mal zu Gesicht bekommen). Seit 14 Jahren ist er mein bester Freund und meine wichtigste Bezugsperson und seit 1o Jahren auch mein Mitbewohner in unserer sogenannten Etagen-WG. Große Zahlen, nicht wahr? :)

So oft, wie wir jeweils am Leben des anderen teilgenommen und einander beigestanden haben, haben wir uns aber auch schon in die Haare gekriegt. Logisch! Deswegen möchte ich im Rahmen der Otto-Aktion zum Motto „Weihnachten ist in dir“ (schaut euch den süßen Zeichentrickfilm dazu an!) darüber nachdenken, was ich persönlich Gutes tue, und zwar in meinen eigenen vier Wänden! Denn statt die Welt zu retten, könnte man ja auch damit anfangen, dass man nicht gleich an die Decke geht, wenn das Geschirr unabgespült blieb.

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Hier kommen vier kleine große Gesten:

  • Trösten

Wer kennt das nicht? Der Gute hat Schnupfen, und schon geht die Welt unter, denn er leidet mindestens wie ein ganzes Lazarett. Man selber kommt gerade von einem anstrengenden Arbeitstag und würde den Lamentierenden am liebsten mit einem „Tu nicht so!! Das „schwache Geschlecht“ sind einfach die Männer!!“ niederschmettern. In solchen Situationen schaffe ich es nicht immer – aber immer öfter, seine Hand zu nehmen und aufrichtig „Du armer! Soll ich dir einen Tee machen?“ zu sagen. Schließlich kann ein Schnupfen auch sehr unangenehm sein –  Anteilnahme dagegen macht jedes Leiden ein bisschen erträglicher. (Das gilt natürlich für alle Geschlechter!)

  • Loben

Wie oft hatten wir diese Situation: ich komme nach Hause, und weiß sofort: P. hatte gekocht. Man muss kein Detektiv sein, um zu erkennen, dass es mal wieder etwas mit der vollen Ladung Knoblauch war, und zwar schon vor einigen Stunden, weil der Geruch  kalt und abgestanden ist. Mmmhhh, lecker – NICHT! Sofort bin ich auf hunderachtzig und stürze mich auf P., als er zur Tür reinkommt. Dabei nehme ich es gar nicht zur Kenntnis, dass er extra nochmal unterwegs war, um mir meine Lieblings-Apfelsorte zu holen. Es kommt, wie es kommen muss – er ist sauer, dass ich undankbar bin, und ich bin sauer, weil ich in dem Moment nicht verstehe, wie er bei der vollgeknoblauchten Wohnung Dankbarkeit von mir erwarten kann.

Wie viel besser ist es, wenn ich es manchmal schaffe, fünf gerade sein zu lassen und sage: „Ohhh, voll lieb von dir! Danke für die Äpfel!! Übrigens, könntest du mich bitte nächstes Mal vorwarnen, wenn du mit Knoblauch kochst?“

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  • Ermutigen

Wenn einen mal wieder eine Pechsträhne überrollt – wie schön ist es, vom anderen zu hören: „Du schaffst das!“,  „Das wird schon!“,  „Alles wird gut!“. Den letzten Satz schicken wir uns auch oft per sms zu. So einfach – und soooo wohltuend!

  • Vertrauen

Gerade den Kontrollfreaks unter uns, die es gewohnt sind, alles selber zu wuppen, fällt es oft schwer, die Kontrolle abzugeben und jemanden einfach tun zu lassen, ohne „gutgemeinte“ Ratschläge, ohne Zweifel. Wenn man sich aber in sein Gegenüber hineinversetzt und sich vorstellt, wie es sich anfühlt, wenn man ständig von jemandem kontrolliert und bevormundet wird, wird schnell klar, dass sich jeder von uns viel besser entfalten kann, wenn er spürt, dass ihm vertraut wird.

Menschen zu Vertrauen fällt mir nicht schwer. Meine Grundhaltung ist eher so, dass wenn jemand behauptet, etwas tun zu können, dann glaube ich ihm das erstmal und zweifle es erst an, wenn ich sehe, dass es nicht funktioniert. Ich vertraue auch P. und trau ihm jeden Tag aufs Neue zu, dass er das Richtige tun und sein Leben meistern kann. Selbst wenn er einen „Fehler“ macht, tut es dem Ver- und Zutrauen keinen Abbruch, denn objektiv gesehen gibt es gar keine Fehler, sondern nur Situationen, wo etwas ganz anders läuft, als geplant. Solange man daraus etwas für sich mitnimmt, war es also kein Fehler, sondern eine Erfahrung.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine schöne Adventszeit mit weniger Ego, sondern mehr gesunder Selbstliebe und sozialen Verhaltens!

Mich würde interessieren – was tut ihr alles für eure Lieben??

 

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Otto

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