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test: unerfüllte Wünsche und das Bruno Boxspringbett

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Soll man sich Dinge wünschen oder endlich mal zufrieden und dankbar sein dafür, was man schon hat?

Das Beste ist wohl eine gesunde Balance aus Beidem. Aber in der heutigen Zeit, wo man über alle möglichen Missstände in der Welt bestens bescheid weiß, bin ich manchmal unsicher - bin ich zu unverschämt mit meinen Wünschen? Ich habe doch alles im Überfluss? Oder bin ich manchmal trotzdem zu bescheiden und zurückhaltend?

Wenn ich den Kopf einfach mal auf "aus" stellen würde, dann würde ich durchaus mehr träumen. Einfach nur Bilder vor seinem inneren Auge vorbeiziehen lassen, ohne sie zu be- und verurteilen. Was sehe ich da? Ich sehe eine großzügige Wohnung in einer großen Stadt, mit Balkon und Badewanne (beides besitze ich leider nicht). Warum großzügig? Na weil Raum auch Lebensqualität bedeutet. Die Menschen sind nicht dafür geschaffen, auf super wenig Platz miteinander auszukommen, sie brauchen Privatsphäre und Luft zum Atmen ;) Helle Räume, große Fenster, Parkett, und nur wenig Einrichtung, dafür aber geschmackvoll, gemütlich und individuell. Dazu ein Häuschen im Grünen, damit man sich aus der großen Stadt zurückziehen kann, wenn einem danach ist. Hier wäre für mich die Einrichtung wirklich zweitrangig, es müsste praktisch sein, denn interiormäßig würde ich mich in der Stadt austoben.

Was aber in sowohl in der Stadt, als auch auf dem Land super wichtig ist und bleibt (und auch fürs (Tag-)Träumen förderlich!) - ist ein gutes Bett. Im Schlaf erholt man sich von dem oft so nervigen und stressigen Alltag, man muss nichts tun, schuldet keinem etwas und kann auch noch beste Dinge ganz gratis erleben (fliegen? Kein Problem! :D). Ich kann mich über mein Bett überhaupt nicht beklagen, es ist zwar (für zwei Personen) etwas zu klein, aber sehr stabil und nicht zu weich, stützt perfekt und sieht gut aus. Trotzdem war ich gespannt, wie ein Boxspringbett so ist - diesen Namen habe ich schon oft gehört, konnte mir darunter aber nicht wirklich was vorstellen. Hat es etwa was mit Boxen zu tun?? Oder mit Springen??

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Von online zu offline

In einem hübschen Einrichtungsladen namens "ABOVO" im Herzen Münchens (Rumfordstraße 8) konnte ich also ein Exemplar des Boxpringbettes von Bruno auf Herz und Nieren (oder, besser gesagt, auf Federn und Schaum) testen, drin liegen, darauf rumspringen und auch diese Bilder shooten. Da Bruno ein klassisches Online Unternehmen ist, gab es bis dato das Bruno Bett nur online, aber jetzt haben sich Bruno und Abovo zusammengetan und man kann sich das Bett auch offline ansehen!).

Und ich muss sagen, ein Boxpringbett ist eine richtige Oase zum Lümmeln - groß, hoch, mit einem riesigen Kopfteil und weich. Ich, die ich jahrelang auf einer Futonmatratze auf dem Boden schlief, mag es auch weiterhin eher hart zum Schlafen, auch wenn mir die Futonmatratze irgendwann zu krass wurde. Aber wer weichere Schlafmöglichkeiten mag, die dennoch gut federn und stützen - für die wäre das Bruno Bett genau richtig!

Das Einzige, was nicht ganz optimal sein könnte, ist die große durchgängige Matratze, bei der man so einige der Schwingungen und Schlafbewegungen des Partners mitbekommt (liebe Irinuschka hat nicht nur Bilder gemacht, sondern musste sich testweise auch noch neben mich legen und sich in alle Richtungen drehen, als hätte sie gerade einen Alptraum :D). Allerdings gibt es auch die Version mit zwei Einzelmatratzen zu kaufen, das könnte die Bewegungen des Mitschlafenden abfedern.

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      Wieso heißt denn nun ein Boxspringbett so?

"Box spring" heisst auf Englisch einfach nur "Matratzenfeder"! Boxpsringbetten werden auch Amerikanisches Bett (da in Amerika entstanden) genannt. Im Gegensatz zu in Europa verbreiteten Betten, wo eine Matratze auf einem Lattenrost liegt, bildet ein Holzrahmen mit Füßen, in dem sich Federn befinden (oft sogar mehrere Lagen!) den Unterbau - und die Matratze liegt obendrauf. Dadurch sind die Boxspringbetten insgesamt höher, als konventionelle Betten, was ich sehr angenehm finde.

 

 

 

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5 Zahlen und Fakten zum Bruno Boxpringbett

 

 

GUTES GEWISSEN Die Bruno Matratze wird in Deutschland hergestellt!

EIN HOCHWERTIGER TASCHENFEDERKERN In deinem Bruno-Bett (bei Bettgröße 180 x 200 cm) reihen sich ganze Tausend Federn aneinander!! 

30 TAGE PROBESCHLAFEN Ein Bett sollte man in Ruhe testen. Mit Bruno habt ihr die Möglichkeit, euer Boxspringbett in den eigenen vier Wänden zu testen. Sollte es Ihnen doch nicht zusagen, kümmern wir uns um die kostenlose Abholung.

10 JAHRE GARANTIE Wir sind von der Qualität unseres Boxspringbetts und der Bruno Matratze überzeugt. Diese haben wir auch vom TÜV prüfen lassen – mit einem sehr guten Ergebnis. Daher bieten wir Ihnen gerne eine 10-jährige Garantie.

KOSTENLOSER VERSAND BIS INS SCHLAFZIMMER Die Lieferung erfolgt mit 2 Personen bis zu Ihnen ins Schlafzimmer. Der Aufbau ist ohne zusätzliches Werkzeug innerhalb von 20 Minuten leicht erledigt. Ein Aufbauservice kann hinzugebucht werden.

 

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Lifestyle Mode-Inspirationen

test: TRILLR – die neue Shopping Suchmaschine

 

Alle reden von Individualität ...

... und versuchen gleichzeitig aus allen Kräften, wie Klone auszusehen: man möchte die gleichen angesagten Klamotten, Taschen und Schuhe besitzen, die man auf Instagram präsentiert bekommt, und am besten auch noch genau die gleiche Figur und die Haare, ach was, gleich den ganzen Lifestyle.

Hä?

Meines Erachtens bedeutet Individualität eigentlich was anderes, als nur darüber zu reden... aber das ist anscheinend einer der zahlreichen Widersprüche unserer Zeit. Vor diesem Problem bin auch ich nicht gefeit - sagen wir so: einerseits kämpfe ich darum, ich selbst sein zu dürfen, ohne dass es mir peinlich ist oder sein muss, aber andererseits mag ich an mir oft genau das nicht, was mich von der Mehrheit unterscheidet. Denn Dazugehören ist eben dann leichter, wenn man nicht zu sehr auffällt.

Dabei ist es theoretisch ziemlich einfach:

willst du individuell sein, dann tu etwas anderes, als die anderen tun. Lächle, wenn die anderen genervt sind. Zieh an, was du magst, und nicht, was als cool gilt. Sei mutig, wenn alle anderen Angst haben. Steh auf und sag deine Meinung, wenn alle anderen sich Vorteile erhoffen und schweigen.

 

 

Heute teste ich TRILLR* - eine Shopping Suchmaschine. Im Vergleich zu Google ist TRILLR nicht Mainstream. Aber dafür könnt ihr dort Sachen finden, die Google euch vorenthält.

 

 


*in freundlicher Kooperation mit TRILLR

"Fabrice Schmidt hat 2003 die Erlebniswelt mydays gegründet und ist jetzt mit seinem Partner Enrico Mickan dabei die Online-Shopping-Welt zu revolutionieren" - so steht es im Onlinemagazin der neuen Shopping Suchmaschine (und App) namens TRILLR. Ob es auch wirklich eine Revolution geworden ist - habe ich versucht, für euch herauszufinden. Dazu habe ich ein paar Fragen gestellt und beantwortet:

 

Was kann TRILLR, was Google nicht kann?

TRILLR ist sozusagen der Kommunist unter den Suchmaschinen: alle Shops werden nämlich gleich behandelt. Die üblichen Verdächtigen  (die ganz großen Onlineshops) werden nicht mehr bevorzugt an den ersten Stellen angezeigt, da man sich keine Platzierung kaufen kann. Somit bekommen auch kleinere und unbekannte Shops eine Chance!

Wenn ich beispielweise "Volant" eingebe, weil ich nach neuen Teilen mit Rüschen suche, gibt es bei Google zwar insgesamt mehr Ergebnisse, aber komplett andere, als bei TRILLR - das heißt, mit der neuen Suchmaschine habe ich die Möglichkeit, etwas zu finden, was mir bei Google gar nicht oder zu weit hinten angezeigt wird. Deswegen kann ich empfehlen, TRILLR ergänzend dazu zu benutzen.

Außerdem: je mehr von uns TRILLR benutzen, desto schneller kann die Suchmaschine wachsen und desto mehr Ergebnisse werden mit der Zeit möglich sein!

Warum heißt die Suchmaschine ausgerechnet TRILLR?

Die Mitarbeiter erzählten mir, dass es sich einerseits von "thrilling" (engl. aufregend) - ableitet, und zweitens, tatsächlich vom Musik-Terminus "Triller", was eigentlich eine sogenannte "Verzierung" ist, die den sonst vielleicht kahlen Notentext lebendiger macht. Passt also auch. TRILLR soll also die Shopping-Suchmaschinen-Landschaft verzieren :D

Muss man sich anmelden, um die Suchmaschine bzw die App nutzen zu können?

Dieser Punkt war auch lange Firmenintern ein großes Thema und es wurde auch schon beschlossen, die Anmeldung bis Ende Februar aus der App zu entfernen. In der Desktop-Version ist jetzt schon keine Anmeldung notwendig!

Kann man mit TRILLR nur nach Mode suchen?

Nein, sondern auch nach Beauty, Technik, Sport, Möbel und Haushalt.

 

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Lifestyle living

test: leesa matratze

Was haben eine heiße Nacht beim Lover, ein Festival und eine lange Reise gemeinsam?

Ich verrate es euch -

man freut sich danach auf sein eigenes Bett. Ja, auch nach einer heißen Nacht beim Lover ;)

Allerdings ist die Freude nur dann ungetrübt, wenn das heimische Bett einem weder den Nacken steif macht, noch den Rücken ruiniert. Wer notgedrungen schon mal den Tunnelblick anwenden musste, weil sich der Kopf morgens nach dem Aufstehen nicht mehr links und rechts drehen ließ, weiß, wovon ich spreche. Ebenfalls ist es nur wenig hilfreich, wenn die Matratze so durchgelegen ist, dass man sich beim Liegen wie in einer Hängematte vorkommt (nichts gegen Hängematten, aber ein Bett ist ein Bett ist ein Bett...).

Mein allererstes Möbelstück, als ich zu gewissen glorreichen Zeiten von Zuhause auszog, war eine Futon-Matratze, ein großzügiges Geschenk eines Freundes. Diese Futon-Matratze legte ich einfach auf dem Boden und fühlte mich ab sofort sehr bohemian. Fehlte nur noch eine Altbauwohnung mit Stuck an der Decke (die fehlt immer noch). Mein jugendlicher Rücken hat die Matratze auf dem Boden genau 5 Jahre gepackt, bis ich zu einer Prinzessin auf der Erbse mutierte und mir ein weicheres Bett einbildete. Ok, man muss sich einfach im Klaren sein: eine Futon-Matratze auf dem Boden weiß nicht mal annähernd, was "nachgeben" bedeutet.

Dann hatte ich ein Bett. Es war ein super duper individuelles Steckbett (also ohne Schrauben!), riesengroß und hatte gleich zwei Matratzen. Denn ich kannte mein Schlafverhalten mittlerweile: ich brauchte PLATZ, Freund hin oder her, und das nicht zu knapp!

Das Bett behielt ich genau so lange, wie die dazugehörige Beziehung. Nach der Trennung war nicht mal daran zu denken, dieses Bett weiterhin zu behalten, ich verkaufte es und hoffte, dass die Erinnerungen mit weggehen. Das mit den Erinnerungen hat länger gedauert, aber ein neues Bett brauchte ich sofort. Da ich mir tatsächlich nicht vorstellen konnte, je wieder eine Beziehung zu führen, kaufte ich ein Einzelbett in Sondergröße - 120 cm und bin immer noch ziemlich glücklich damit. Meine Entscheidung, keine Beziehungen mehr einzugehen, habe ich allerdings wieder über Bord geworfen...

Aber wir wollen heute nicht über Beziehungen reden - auch wenn es naheliegend wäre - sondern über Matratzen, denn sie sind mindestens genau so wichtig :D

Eine philosophische Matratze

Die Matratze, die ich testen durfte, kommt von Leesa* und unterliegt einer besonderen, ziemlich coolen Philosophie: man bestellt eine Matratze online und bekommt sie ganz bequem und versandkostenfrei nach Hause geschickt - das lästige Probeliegen im Laden unter dem bewachenden Blick des Verkaufspersonals und die 5 Minuten, in denen man entscheiden soll, worauf man die nächsten 10 Jahre schläft, fallen somit weg.

Leesa sagt, dass eine Nacht manchmal nicht reicht, um sich zu verlieben ;) Deswegen hat man 100 Nächte Probeliege-Zeit und kann das gute Stück innerhalb dieser Zeit wieder retournieren - dabei wir die Matratze von einem der Recycling-Partner von Leesa abgeholt und recycled oder aber gespendet.

Für alle 10 verkauften Matratzen wird eine gespendet!  Außerdem wird für jede verkaufte Matratze dank einem One-Earth-Programm ein Baum gepflanzt :)

Da kann man doch wirklich mit einem guten Gewissen schlafen!

Persönliches Fazit

Die Matratze scheint sehr hochwertig zu sein und besteht aus 3 Schaumschichten. 

Mein Exemplar brachte einen leichten chemischen Geruch mit, der innerhalb von einer Woche komplett weggegangen ist. Für mich persönlich ist die Matratze etwas zu weich, aber wie ihr meiner Vorgeschichte entnehmen könnt, bin ich ja eher sowas wie Futon gewohnt. Sie stützt aber sehr gut und ist somit perfekt für Leute, die gerne nicht ganz fürchterlich hart schlafen ;)

Für euch

habe ich eine Überraschung!! Mit diesem CODE bekommt ihr 50Pfund Rabatt auf eure Bestellung bei Leesa!!! Happy shopping and sleeping ;)


*in collaboration with Leesa UK - thank you!

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Lifestyle Rezepte - Lecker!!

vegan food: Frühstück mit SojaVit

Ich weiß nicht, wie lange ich schon vor dem Teller saß -

aber es kam mir wie Stunden vor. Auf dem Teller lag eine möglichst unappetittliche Masse eines erkalteten gekochten Haferschleims. Und ja, das klingt mindestens genauso eklig, wie es auch wirklich war. Ich war 8 Jahre alt und wurde von meiner Mutter mit der unlösbaren Aufgabe bedacht, diesen Haferschleim aufzuessen. Ich war ein sehr braves und liebes Kind, aber beim bei dieser Aufgabe hörte mein Bravsein definitiv auf. Es schien mir komplett unmöglich, auch nur einen kleinen Löffel dieses teuflischen Zeugs noch runterzubekommen, aber ich musste da sitzen, bis der Teller leer war. Logischerweise überlegte ich fieberhaft, wie ich den Teller denn leerbekommen könnte, ohne die blasse beige Masse auf dem Teller anzurühren. Eine der Lösungen lautete - dem Kater was davon unterzujubeln.

Diese Situation kam regelmäßig vor, und auch nicht nur bei mir, sondern wohl auch bei vielen anderen russischen Kindern, deren Mütter, genauso wie meine, davon überzeugt waren, dass Haferschleim unverzichtbar für die kindliche Gesundheit sei (was ja so falsch nicht ist :D). Das weiß ich deswegen, weil es sogar ein Kinderbuch gab, in dem genau diese Situation beschrieben war: der kleine Junge, der den Haferschleim loswerden wollte, kippte ihn kurzerhand aus dem Fenster und konnte daraufhin endlich seine Mutter rufen, um ihr stolz und voller Erleichterung endlich den leeren Teller zeigen zu können. Das Pech war nur, dass kurze Zeit später ein Herr vor der Wohnungstür stand, dem der Hafelschleim auf seinem Hut gelandet ist, während er am Fenster vorbeiging. Das Buch hatte den hochmoralischen Titel "Das Geheime kommt immer ans Licht" und hatte wohl zum Ziel, alle unter dem Haferschleim leidenden Kinder zur Vernunft und gutem Verhalten aufzurufen.

Wie froh bin ich also, dass ich nun endlich (naja, schon seit ein paar Jährchen) erwachsen bin und selber aussuchen kann, was ich frühstücke! So kann ich seelenruhig jeden Morgen zumindest meinen geliebten Kaffee schlürfen, und wenn ich nicht unter Zeitdruck stehe, frische Früchte, ein weichgekochtes Ei, Birchermüsli (es ist gar kein Vergleich zum Haferschleim!!) und manchmal sogar Pancakes zum Frühstück zu verspeisen, ganz ohne dass irgend ein "Geheimes" an irgendein "Licht" kommen müsste.

Deswegen präsentiere ich euch heute ein luxuriöses Frühstück - zudem noch vegan (heute also ohne Ei).

Vegan ist für mich nicht bloß ein Modewort. Ich lebe zwar nicht komplett vegan, aber nutze jede Gelegenheit, vegan zu essen, denn heutzutage haben wir extrem viel Auswahl bei den Lebensmitteln, und so ist das Vorurteil, dass Veganer "nur Salat" essen, längst veraltet. Ganz im Gegenteil: wenn man vegan kochen will, ist man auf Ersatzprodukte angewiesen und erweitert somit automatisch seinen Ernährungs-Horizont, probiert Sachen aus, die man vorher nicht kannte.

Allerdings ist es bei Fertigprodukten anders: da gibt es (noch) wenig vegane Alternativen. Klar, man sollte sich öfters seine Mahlzeiten frisch zubereiten, aber seien wir mal ehrlich - wer von uns greift nie zu Fertigprodukten? Ich würde behaupten - niemand. Und solange Fertigprodukte nicht die frisch zubereitete Mahlzeiten überwiegen oder gar ersetzen, ist es auch ok so.

Ich mache das oft folgendermaßen: ich mische frische Zutaten oft mit Fertigprodukten - z. B. ich koche frisches Gemüse und verfeinere es mit einer fertigen Bio-Nudelsauce, oder andersrum - ich mache eine Sauce selber und nehme Tiefkühlgemüse dazu.

Genauso gut geht das mit dem veganen (!) Soja Vit Birchermüesli von Emmi*. Einfach ein paar frische Beeren oder anderes Obst dazumischen, wenn man gerade keine Lust oder keine Zeit hat, sich ein Frühstück zu machen - und fertig! Geht natürlich auch super unterwegs.

 

Emmi Soja Vit Birchermüsli: Fakten

 

  • Fruchtanteil von 35 % - das schmeckt man wirklich! Das Müsli schmeckt vor allem bananig, aber auch den APfel schmeckt man raus - insgesamt fruchtig und frisch.
  • frei von Laktose, Konservierungsmitteln und tierischen Inhaltsstoffen - was soll ich sagen, außer dass ich es gut finde!
  • Soja aus Frankreich und Italien spart unnötige Transportwege und garantiert einen nachhaltigen Anbau - das ist vernünftig und sogar einfach notwendig mittlerweile - sollten viel mehr Firmen so handhaben...
  • 100 g enthalten: Kohlenhydrate: 17,0 g, davon Zucker: 11,0 g - mit weniger Zucker wäre dieses Produkt einfach perfekt! 

Persönliches Fazit:

 

Der Zuckergehalt könnte niedriger sein. Die Zutaten in diesem veganen Müesli sind Bio-zertifiziert, auch auf die Nachhaltigkeit wird geachtet und der Geschmack ist sehr fruchtig.

 


* sponsored by Emmi - thank you!

Und zu guter Letzt habe ich noch ein Rezept von veganen Pancakes für euch! <3

400 gMehl, Type 405 oder 550

500 ml Sojamilch,  ungesüßt

2 EL Zucker

2 Tüte/nVanillezucker

3 Tropfen Rumaroma

1 Prise Zimtpulver

2 EL Apfelmus

1 EL Apfelessig

1 Tüte Weinsteinbackpulver (das ist die natürlichere Alternative zu herkömmlichem Backpulver)

Pflanzenfett (vegane Butter oder Rapsöl)

Zunächst alle trockenen Zutaten mischen und anschließend die nassen Zutaten hinzufügen. Alles gut mit dem Schneebesen verrühren. Für ein besonders gutes Ergebnis über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Der Teig kann aber auch direkt verwendet werden. Etwas Pflanzenfett in einer Pfanne erhitzen, kleine Teigportionen in das heiße Fett geben und goldbraun backen, dann wenden und fertig backen.

Quelle

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Lifestyle living Outfit thoughts

Eulen-Dasein & Gewinnspiel mit Bedding House

Fünf Stunden Schlaf reichen aus? Das sagen Leute, die vor lauter Schlafmangel nicht klar denken können ;) 

Diesen Spruch hatte ich mal irgendwo gelesen und musste herzhaft lachen. Ja, wenn ich fünf Stunden am Tag schlafen würde, würde ich ziemlich schnell eingehen, wie eine Pflanze ohne Wasser. Ich würde austrocknen, verwelken und einfach nur noch schlecht drauf sein. Nein. Das ist definitiv nicht meins.

Am meisten mag ich ja Leute, die versuchen, mich zu überzeugen, dass wenig Schlaf für mich perfekt ist. Und dass ja zuviel Schlaf genauso schädlich sein kann, wie zuwenig.  Der Punkt ist: jeder von uns hat von Haus aus ein gutes Körpergefühl und weiß intuitiv, was für ihn das Beste ist (übrigens auch, was Ernährung anbelangt!) - das Problem ist nur, dass viele es verlernen, diese innere Stimme wahrzunehmen oder aber sie einfach missachten. 

Wer kennt das nicht: "Ich surfe/lese/schau fern nur noch 15 Minuten, dann schlafe ich" - und bleibt dann noch eine Stunde wach? Obwohl man genau spürt, dass man jetzt lieber schlafen sollte? Oder aber zu lange schläft, obwohl man spürt, dass es einen nur noch müder machen wird?

Ich für meinen Teil habe schon immer gewusst, dass ich eine Eule bin - spät ins Bett, aber dafür lange schlafen ist mein Ding. Als ich anfing, zu studieren, habe ich meine Kurse so ausgesucht, dass sie nicht vor 10 angefangen haben. Ich hatte nur eine einzige Vorlesung, die Dienstags um 8 war (ich weiß es noch so genau, weil das ein höchst traumatisches Erlebnis war ;)) - und die besuchte ich genau ZWEI Mal. In allen anderen Vorlesungen habe ich kaum gefehlt.

Auch bei meinen Aushilfsjobs während meiner Studienzeit bevorzugte ich die Spätschichten - ein einziges Mal musste ich um 6 Uhr anfangen - und zwar in der Bäckerei, in der ich damals als Verkäuferin arbeitete - und das auch noch an einem Faschingsdienstag, in ein Faschingskostüm verkleidet. Es war die Hölle!!

Allerdings hat es längere Zeit gebraucht, bis ich es gelernt habe, zu meinem Eulen-Dasein zu stehen. 

Am meisten hasste ich es, wenn ich beispielsweise um 11 Uhr einen Anruf bekam und dadurch geweckt wurde - vor dem Rangehen räusperte ich mich schnell, um meine Stimme nicht verschlafen wirken zu lassen und als mich der Anrufer (trotzdem) entschuldigend fragte: "Habe ich Sie geweckt?" - ich meinte "Nein nein, ähm, nein".

Da fühlte ich mich wie ein Versager, wie jemand, der faul vor sich hin schnarcht, während andere Leute schon lange putzmunter durch die Gegend rollen und wichtige Sachen erledigen. Dass ich bis um 3 Uhr noch gearbeitet habe - erschien mir in solchen Momenten zweitrangig. Aber ich sage euch eins: selbst wenn ich nicht so spät gearbeitet, sondern gefeiert hätte (was ich auch oft genug tat!) - geht es keinen was an, wie lange ich schlafe und wann ich ins Bett gehe und aus welchem Grund.

Solange ich mein Leben meistere und meine Mitmenschen gut behandle - kann ich schlafen, so lange ich will und werde mich nie mehr dafür rechtfertigen oder entschuldigen!

Und das beste:

Die schöne hochwertige Bettwäsche von Bedding House (Farbe: leichtes rose-nude, Maße: 135x200, Baumwolle) darf ich heute dreimal an euch verlosen!

Folgt mir auf Bloglovin und hinterlasst einen Kommentar hier unter diesem Post bis zum nächsten Sonntag (7. Mai) - viel Glück!

 

 Nude Bettwäsche: Bedding House*

Silberschmuck: Grethe Winter*

Body: Marie Jo*

Kimono: PrimaDonna*

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*gifts or samples

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Allgemein Lesen Sprüche, Zitate thoughts

Esra liest: noch ein Sex-Ratgeber??

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Heute geht es um Sex!

Kaum zu glauben, aber auch mein Leben besteht nicht ausschliesslich aus Shootings, Shopping und Essen. Es gibt auch einige andere Themen, die hier auf dem Blog normalerweise ausgeklammert werden.
Der Auslöser dafür, dass ich die „schönste Nebensache der Welt“ heute doch mal thematisiere, war eine Anfrage einer Buchrezension. Niemand geringerer, als die Nina Wagner von „Im Gegenteil“, versuchte sich als Autorin.
Das erste, was mir dabei durch den Kopf ging, war das Wort „oje“. Gleich im Anschluss folgte „Ach ja, schlimmer als `How to be Parisienne` wird es schon nicht sein!“ War es dann auch nicht :D

Hand aufs Herz – wer ist unzufrieden mit seinem Sexleben?

Warum gibt es so viele Tabus, wo wir uns doch für so aufgeschlossen halten? Wieso kann man gerade mit dem Menschen, der einem am nächsten steht, so oft nicht direkt über seine Bedürfnisse und Wünsche reden?
Gewiss hat es noch immer mit den festgefahrenen Geschlechterrollen zu tun, aber auch mit der eigenen Unsicherheit. Die wiederum resultiert oft aus dem fehlenden Selbstbewusstsein, der echten, wahren Selbstliebe. Wieso kasteien wir uns selbst so oft und halten uns für nicht ausreichend?

Die wichtigste Message des Buches:

Wir müssen dringend lernen, uns so zu mögen, wie wir sind! Das ist der Schlüssel zum erfüllten Sexualleben! (Ich ergänze: aber auch der Schlüssel zum erfüllten Leben überhaupt). Weniger denken, was andere von uns halten – mehr unsere Wünsche und Gefühle kommunizieren – und im gleichen Atemzug aushören, über Andere zu urteilen! Toleranz  anderen und sich selbst gegenüber sollten die Grundpfeiler unseres Lebens sein.

 

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Aber von vorne.

AUFBAU

Das Buch wechselt zwischen theoterischen Abschnitten und Erfahrungsberichten.

Die theoretischen Teile sind eine Art Zusammenfassung von dem jeweiligen Thema, z. B. gesellschaftliche Normen / Verhältniss zum eigenen Körper / Sex Toys / Dates (in real life und auch online) / Verhütung / Sex Talk / Periode / Stellungen / Tabus und Grenzen.

Die Stories dazwischen sind wie Erfahrungsberichte einer (ehrlichen und aufgeschlossenen) Freundin, die endlich mal alles ausspricht, was man selber schon oft gedacht hatte, aber meinte, dass es nur einem selber so geht. Zum Beispiel, so eine banale Sache, wie dass beim Küssen manchmal die Köpfe aneinanderschlagen bzw die Nasen im Weg sind :D Das sind ja so kleine Verlegenheitsmomente, die wohl jeder von uns in irgendeiner Form schon mal hatte. Allerdings gibt es ganz verschiedene Berichte, sowohl von der ersten richtig langen Beziehung als auch von einer misslungenen BDSM-Erfahrung.

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Lieblings-Zitate:
  • „Ich bin Single und suche nach keiner festen Beziehung. Nein, ich verdränge keine Sehnsucht, die mich insgeheim auffrisst und ja, genau diese Unterstellung nervt gewaltig“ (S. 69)
  • „Alle sind auf der Suche. Nach Selbstverwirklichung, nach Großstadtluft und Anonymität, nach Jobs, nach Liebe, nach Grenzerfahrungen. Deswegen zieht man aus seiner miefigen Kleinstadt oder Dorf nach Berlin. Weil man hier das Gefühl hat, machen zu können, was man will. Kann man auch. Und die meisten sind dabei einsam. Weil man die Lücken zwischen dem schlecht bezahlten Studentenjob, der Uni und den Partys nicht füllen kann. Weil sich die meisten Menschen selbst nicht ertragen. Und deswegen eben auch versuchen, ihr Leben durch Lifestyle zu definieren“ (S. 102)
  • „Es gibt so viele Männer, die bei Tinder angemeldet sind und rumvögeln wollen, aber trotzdem mit der Vorstellung nicht klarkommen, dass die Frauen, die bei Tinder sind, haargenau das Gleiche wollen. … Jedenfalls gibt es immer noch genug Typen, die trotz Fick-App lieber die unerfahrene Lolita kennenlernen wollen statt der erfahrenen Frau, die viel Sex hat“  (S. 112)   (- krass! Diese Doppelmoral könnte mich so aufregen!)
  • „… meine männlichen Mitschüler sorgten damals mit ihren endlos dummen Kommentaren dafür, dass jede von uns ihre  Periode als etwas Negatives wahrnehmen musste. Man hat echt keinen Bock, dem Sportlehrer zu sagen, dass man Unterleibsschmerzen hat, (…) wenn man sich dann Sprüche anhören muss wie „Die ist zickig, hat wohl ihre Tage“ oder „Warum bluten Frauen einmal im Monat? Weil sie es nicht anders verdient haben!“ (…) Wie soll man denn als heranwachsende Frau lernen, mit seinem sich verändernden Körper umzugehen, wenn das schon von vornherein so erschwert wird, weil Männer anscheinend erst recht nicht damit umgehen können und dann auf sexistische Abwertungen zurückgreifen müssen?“ (S. 130)
  • „Ich frage mich ja oft, in welchem Jahrhundert wir eigentlich leben, dass es immer noch so wichtig ist, wen wir wie vögeln. Ob ich mit Männern oder Frauen oder mit lila Monstern schlafe, wenn sie sich als diese definieren, ist doch allein mir überlassen und hat allen anderen egal zu sein“ (S. 176)

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FAZIT:

Keine literarische Meisterleistung – aber ein guter, sehr ehrlicher Ratgeber, weil es eben keiner ist. Ich finde dieses Buch feministisch im guten Sinne. Denn es regt uns, Frauen des 21. Jahrhunderts, an, endlich die Selbstzweifel und das begrenzte Denken sein zu lassen und anzufangen, zu uns zu stehen. Genau so, wie wir sind. Wir sollen uns von der Gesellschaft nicht mehr vorschreiben lassen, wie genau wir zu funktionieren haben (auch im Bett!) und wie wir auszusehen und uns zu verhalten haben.

Wir sollen das machen, was wir gerne machen würden. Wir sollen den Mund aufmachen und nicht nur immer von Männern erwarten, dass sie unsere Gedanken lesen. Wie sollen sie uns ernst nehmen und als Gleichberechtigte behandeln, wenn wir es nicht mal SELBST schaffen?

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Das Buch ist  HIER erhältlich!

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