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Outfit

outfit: midi skirt

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Oma-Style zum Oma-Haar, hehe. Solange ich noch relativ jung bin, geht das – später als eine richtige Omi trage ich nur noch modernes Zeug, versprochen :D Unbeachtet des vintage-Angehauchten, ist dieses Outfit super warm und gemütlich und irgendwie doch richtig herbstlich, finde ich. Ich habe eh das Gefühl, ich habe nur die Augen kurz zu – und dann wieder aufgemacht und plötzlich mich mitten im Herbst wiedergefunden… Den Pulli hatte ich eigentlich schon aussortiert und jetzt wieder entdeckt. Nachdem er so wunderbar zu dem Rock passt, richtig weich ist und diesen interessanten schärpenartigen Volant hat, wurde er nun begnadigt und darf erstmal bleiben :)

Damit der Look nicht zuuu düster wirkt, entschied ich mich, einen knallroten Lippenstift zu tragen. Eine sichere Bank wäre ein Plum-Ton gewesen, aber seit wann bin ich denn für sichere Bänke bekannt?? Eben.

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Recently:

o ja:

an einer Ampel stehend, habe ich in einem vorbeifahrenden Reise-Bus vorne einen kleinen Plüsch-Minion gesehen. Wie süß ist das denn bitte??? Er darf da sitzen und sieht total viele Städte und Wege :)

oje:

es gibt so viel zu erledigen, dass ich am liebsten ALLES hinschmeißen würde. Kennt ihr das? Wenn man nicht mehr weiß, wo man anfangen soll, würde man am liebsten gar nicht anfangen :/

den Kopf geschüttelt:

über die Fashion-Doku bei Arte. Dieser Typ von MyTheresa ist ja mega oberflächlich! Aber meine liebsten Janes dafür um so authentischer!

gegessen:

vieeeeeel zu viele Süßigkeiten. Ich hoffe, ihr bleibt mir auch mit 3 Kilo mehr auf den Rippen treu…

gelacht:

als ich merkte, dass ich beinahe meine Haarpflege auf meine Zahnbürste getan hätte… Die Tuben sehen viel zu ähnlich aus für so verpeilte Personen wie mich :D

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GET THE LOOK:

 

pullover: Holy via P&C

skirt*: RelaxFeel Fashion

shoes: Limelight via Roland

hat: Zara (old)

bag: Zara (old)

watch*: Nixon via Valmano

bracelet*: Thomas Sabo via Valmano

location: München Karlstraße

photos: Kaj

 

 

Outfit

outfit: hound`s tooth cape

 Herbst? Na gut, von mir aus, wenn es denn gar nicht anders geht!!

Also schmeiße ich mich in den never-ending-Herbst-Trend namens „Cape“ und verwandle mich im Nu in einen Maler aus einem Pariser Bohemian-Künstlerkreis im 19. Jahrhundert, haha! Die Sucht danach, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, hört einfach nicht auf :)

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Heute hatte ich sowieso meinen kreativen, hehe. Die schicke Samt-„Fliege“, die ich mir für den ultimativ romantischen Atelier-Look umgehängt habe, ist in Wirklichkeit eine ehemalige Haarspange für einen Euro aus dem H&M-Sale. Ich habe die Metallspange, an der die Schleife befestigt war,  in Teile zersägt (fragt nicht, wie! Das war vielleicht ein Massaker!), damit ich die Schleife freibekomme. Dann einen BH-Träger eingefädelt – fertig :D

Ansonsten ist heute auf Nachgestern Ist Vormorgen eine Hosen-Premiere. Cool ausgedrückt – ich trage eine Flare Pants. Uncool – ich habe eine „Schlaghose“ an :D Ich habe das Ding auch nur deswegen behalten, weil es ULTRA weich und stretchig ist, es ist nämlich aus Wildleder-Nachbildung. LOVE IT!

Mein Cape ist überraschenderweise von More&More und besticht durch meinen Lieblingsmuster – Hahnentritt! Das Muster zeigte ich mal mit Farbe kombiniert HIER und als bequemste Kombi aller Zeiten HIER.

Heute müssen meine Haare als einziger Farbtupfer ausreichen!

 

Recently:

o ja:

ich bewundere alte Menschen, die sich ihre Neugierde, Humor und die Lebensfreude bewahren! Mir fällt das zuweilen sogar jetzt schon nicht leicht ^^

oje:

ein älteres Ehepaar in der Ubahn hatte 10 Minuten lang kein anderes Gesprächsthema, als „diese blöden Nachbarn, die immer die Eingangstür offen lassen“. Das genervte Geplänkel endete dann sogar mit „andere Länder, andere Sitten“. OJE OJE!

geklickt:

natürlich neue Herbstmode! Diese Bomberjacke hat es mir besonders angetan! Außerdem wird jetzt gemütlicher Strick wieder gebraucht!!

gefunden:

einen neuen Friseursalon, der VIELLEICHT endlich mal passt! Was habe ich nicht schon alles durchmachen müssen!! Mitte September habe ich einen Termin… Wünscht mir Glück!

 

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blouse: New Yorker (old)

cape*: More&More

flare suede pants: H&M

boots: Asos (old)

hat: I am

bow: H&M

location: München Haidhausen

photographer: Diana

GET THE LOOK:

 

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Outfit

outfit: jeans & blouse

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Wer kennt es nicht – man fühlt sich unwohl in seiner Haut, Bad-Hair-Day, Bad-Face-Day und Bad-Body-Day und überhaupt und sowieso.

Es ist allgemein bekannt, dass die Eigen- und Fremdwahrnehmung so ziemlich auseinanderklaffen können. Deswegen: auch, wenn euch an den heutigen Fotos womöglich nichts besonders Schlimmes auffällt – ich musste sehr mit mir kämpfen, ob ich sie poste. Aber wie ihr seht – ich habe mich letztendlich dazu durchgerungen, sie online zu stellen.

Lang ists her, dass ich eine Blog-Krise hatte. Also, willkommen zurück, liebe Blog-Krise. NICHT. Es ist einfach zu heiß für alles, außer am See liegen. Also auch zu heiß zum Bloggen. Punkt.

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Zum Outfit: nicht viel zu sagen. Jeans und Bluse reloaded – der Klassiker schlechthin! Gegen Langeweile und Spießertum wird mithilfe von Rissen und Aufnähern auf der Jeans und einem besonderen Schnitt bei der Bluse vorgegangen.

Einen anderen unlangweiligen Jeans-und-Blusen-Look von mir könnt ihr HIER bestaunen.

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Recently:

o ja:

ich habe eine neue Sucht – ausnahmsweise eine gesunde. Nämlich – Mandelmilch!! Mit Sojamilch und auch mit Kokoswasser kannst du mich jagen – aber Mandelmilch ist toll! <3

oje:

für besagte Blogkrise. Eigentlich wäre ich so langsam urlaubsreif. Tja. Pech gehabt!

apropos urlaubsreif:

Ende September fliege ich nochmal nach Berlin – diesmal ohne Fashion-Week-Termine, sondern einfach zum Abhängen, Chillen und Shooten. Mehr Urlaub ist im Moment nicht drin – wer von euch allerdings noch weg will, aber noch nichts gebucht hat – schaut unbedingt hier noch nach super  Last-Minute-Angeboten*! Ich werde mir eine Türkei-Reise buchen, mal sehen – vielleicht im Winter! Der Vorweihnachtszeit entfliehen – das wärs!!

anspruchsvoll:

ist es zur Zeit, sich in der Innenstadt fortzubewegen, ohne alle 2 Sekunden auf dem Foto eines Touristen zu landen…

vorgenommen:

ich muss mal zu „Daddy longlegs“ – da gibt es angeblich ganz tolles gesundes Essen!!

basics

blouse: H&M Trend (similar)

jeans: Zara (sold out, similar here or here)

sandals: New Yorker (old, similar here)

bag: Forever21 (old, similar)

location: München Lehel

photographer: Laiyin

detail

 

Outfit

outfit: stripes overload

Hey ho! Ein Rätsel für euch: was ist das, wenn zwei aufgebrezelte Gestalten mit hochroten Gesichtern trotz intensiven Zerfliessens und Schmelzens in der Hitze mit ihren Kameras unterwegs sind? Richtig, das sind zwei Modeblogger auf dem Weg zum Shooting :D Gestern haben wir uns schmunzelnd daran erinnert, wie wir im Winter im Schneesturm erfroren sind, quasi die gegensätzlichste Shooting-Situation zu der momentanen, die man sich nur vorstellen kann :D

Das Outfit ist von daher eher luftig gehalten. Damit es bloß nicht langweilig wird, habe ich zu feinen Streifen dicke Streifen kombiniert. Die silberne Tasche ist eigentlich ein Geldbeutel, passte aber zu gut zu meinen (endlich rosa statt knallpinken) Haaren, als dass ich sie nicht mit aufs Bild lassen konnte!

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Recently:

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[dlitem heading=“oje:“]ich habe ein kleines Tief hinter mich gebracht: Minus auf dem Konto (nur weil die Zahlungen im Verzug waren), ein nervenaufreibender Friseurbesuch, Halsschmerzen bei 30 Grad Hitze, periodische Unterleibsschmerzen, eine schreckliche Selbstbräuner-Panne und ja, immer noch der Bänderriss – der allerdings so ganz langsam besser wird.[/dlitem]
[dlitem heading=“o ja:“]ich habe beim Arbeiten im Standesamt den lustigsten und abgefahrensten Standesbeamten aller Zeiten erlebt – alle Anwesenden haben sich gekringelt vor Lachen. Selbst das Brautpaar hat vor lauter Lachanfall kaum noch ein „ja“ rausbringen können :D Der hat eindeutig den falschen Beruf gewählt – als Kabarettist wäre er sicher berühmt geworden![/dlitem]
[dlitem heading=“realisiert:“] dass eine neue Haarfarbe irgendwie immer einen leichten Garderobenwechsel bzw – erweiterung nach sich zieht. Ist ja klar, zur neuen Haarfarbe machen Klamotten plötzlich einen harmonischen Eindruck, die vorher einfach nur over the top oder schlichtweg unpassend waren. Deswegen schau ich mich jetzt nach Sachen um, die zu meinen rosa Haaren passen könnten. Hier habe ich einen Shop* entdeckt, den ich vorher nicht kannte! (jaja, sowas gibt es auch bei Schnäppchen-Queen Esra, haha). Schön übersichtlich und kein Über-Billig-Kram (kann das nicht mehr sehen!!), aber trotzdem gut leistbar. [/dlitem]
[dlitem heading=“angeschaut:“]massenweise Ballett-Videos. OMG, ich kann es kaum noch erwarten, wieder einzusteigen!! Ballett. Ist. Einfach. So. Schön!!!!!!![/dlitem]
[dlitem heading=“geklickt:“]Massenware schön und gut (eigentlich überhaupt nicht gut…), aber ab und zu ein handgemachtes Unikat ist toll – endlich etwas tragen, was nicht jeder hat und was ganz sicher zu fairen Bedingungen hergestellt wurde! Die liebe Anna führt auf Dawanda einen süßen, aufstrebenden, und auch noch günstigen Schmuck-Shop*, in dem sie selbstgemachte Einzelstücke anbietet, Perlen, Anhänger, Halsketten, Armbänder für jeden Geschmack – schaut mal vorbei![/dlitem]
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dress: Pimkie

hat: Zara

sunnies: Quay

sandals: New Yorker (old)

clutch: Fab

location: München Schwabing

photographer: Kaj

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Allgemein thoughts

thoughts: Authentizität? Will keiner haben!

Überall diese Heuchelei à la „Persönlichkeit ist gefragt“. „Persönlichkeit ist das Wichtigste beim Bloggen“. „Sei einfach du selbst“.

Und keiner gibt zu, dass „Persönlichkeit“ nur dann erfolgreich ist, wenn sie in irgendwelche Schubladen passt (eigentlich paradox!!). Aber eine echte, unverfälschte, persönliche Persönlichkeit, die schwer einzuordnen ist – ist erstens eben aus kommerzieller Sicht schwierig, und zweitens auch für die breite Masse eher nicht wünschenswert – denn die breite Masse sucht nach jemandem, der entweder was Unerreichbares, was zum Anschmachten repräsentiert (beispielsweise teures Designerzeug), oder aber das Gegenteil – nach jemandem, mit dem sie sich identifizieren kann (also – der ihr ähnlich ist).

Die Vickie hat den Nagel auf den Kopf getroffen: „Wir sind zu ausgefallen für den Mainstream, aber zu Mainstream für Ausgefallene“. Ich füge hinzu: zu arm für die Reichen und zu reich für die Armen. Genau diese Mitte macht es so schwer, sich in der Bloggerszene zu behaupten. Warum muss ich zu einer Gruppe gehören, um anerkannt zu werden? Warum kann ich nicht einfach ich sein und das aus all meinen Kräften ausleben? Was ist denn meine Zielgruppe eigentlich? Und seit wann mache ich mir überhaupt darüber Gedanken?

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Wenn es nach mir gehen würde –  meine „Zielgruppe“ bestünde aus denjenigen, die meine Art zu denken und meine Art mich zu kleiden mögen und sich davon inspirieren lassen. Punkt.

Aber die Firmen suchen ja nach Bloggern mit einer möglichst grooooßen Zielgruppe. Ist ja auch verstädlich, aus kommerzieller Sicht zumindest. Aber auch kommerziell zahlt sich Echtheit mehr aus, nur nicht so schnell. Dafür aber nachhaltig. Leider funktioniert unsere Gesellschaft nicht nachhaltig. Lieber große Gewinne sofort, und danach die Sintflut, als treue Anhängerschaft, die sich langsam aufbaut.

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Wie viele von potenziellen Lesern können und wollen sich mit mir identifizieren? Wohl nur wenige – die für mich aber umso wertvoller sind. Und noch eine eher rhethorische Frage:  wieviele wollen meinen Lifestyle, der nicht aus Chanel, Valentino und einem lichtdurchfluteten Loft, sondern aus Zara, H&M und einer 40qm Wohnung in einem Armenviertel besteht, auch wenn mit einer großen Prise Persönlichkeit?

Also – dann seien wir doch endlich ehrlich und geben zu, dass „Personality“ und „Individuality“ nur  Modewörter sind, Wörter, das kaschieren sollen, dass für den Erfolg andere Dinge notwendig sind, die aber nicht so cool klingen. Welche das sind – darf jeder von euch selbst überlegen.

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English summary:

There is throughout this hypocrisy like „personality is in demand“. „Personality is the most important for blogging“. „Just be yourself“. And no one admits that „personality“ is only successful if it fits into any drawer (actually a paradox !!). But a real, genuine, personal personality, which is difficult to classify – is firstly just tricky from a commercial perspective, and secondly tend not desirable also for the masses – for the masses looking for someone who represent either something unattainable, something to dream of (for example, expensive designer stuff), or the opposite of this – for someone with whom they can identify themselves, someone who is similar to them.

So let us at last be honest and admit that „personality“ and „individuality“ are just buzzwords, words to conceal that other things are necessary for success, but other thing, which do not sound that cool. Which they are – each of you can think about it himself.

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