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Rezepte - Lecker!!

Rezept: herbstliches Pilz-Ragout mit Kürbis-Kartoffel-Püree

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Bekanntlich ist Essen mehr, als „nur“ am-Leben-Erhalten des Organismus.

 

Essen ist mit Emotionen verbunden, positiven, wie negativen. Ein Beispiel, das wohl jeder von uns kennt, ist das Essen aus seiner Kindheit. Es kann fest mit einem Gefühl der Geborgenheit verknüpft sein oder zumindest einen gewissen Zauber haben. Es kann aber genauso starke Abneigungen hervorrufen, wie beispielsweise Essen, wozu man als Kind gezwungen worden ist (bei mir ist es Haferschleim, ich werde das Zeug niemals, niemals wieder anrühren!).

Auch die Jahreszeiten rufen in uns verschiedene Verlangen hervor. Im Sommer liebe ich Wassermelone und Tomatensalat über alles und kann mich davon gefühlt monatelang ernähren (vorausgesetzt, es ist hell und warm!). In der kalten und dunklen Jahreszeit wird das Essen deftiger – und vor allem, wärmer! Suppen haben Hochkonjunktur!

Über die Jahre habe ich Kochen immer mehr für mich entdeckt und sogar Spaß dran gefunden (erzählt das mal meinem 20jährigen Ich!!), und auch mein Geschmack hat sich schon oft verändert.  Eine der letzten Hürden, die gefallen sind, nennt sich „Kürbis“. Noch letztes Jahr fand ich ihn ausschließlich auf Bildern gut. Aber genau das war auch der Wendepunkt, denn für ein Halloween Shooting musste ich vier oder fünf Kürbisse kaufen. Nachdem die Bilder im Kasten waren, war es mir selbstverständlich zu schade und zu dekadent, die orangenen Dinger zu entsorgen, also schnipselte ich eine Hälfte mal zu meinem Ofengemüse dazu. Und wow!! Es hat mir tatsächlich geschmeckt!

Seitdem stieg meine Akzeptanz für den Kürbis.

Aber ich weiß eben auch, dass es nicht jedermanns Sache ist. Sowohl Martin als auch mein bester Freund P. mögen zum Beispiel partout keinen Kürbis. Deswegen entschied ich mich heute für zwei Gerichte, bei einem von denen Kürbis zwar ein Bestandteil ist, der aber optional ist und ebensogut weggelassen werden kann!

Für mich sind beide Rezepte neu (Quelle:  Pilz Ragout habe ich von der tollen KPTN Cook App und Kürbis-Kartoffel-Stampf von Chefkoch.de) und ich freue mich, mein eigenes Koch-Horizont mal wieder ein Stückchen erweitert zu haben!

 

 

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Ich habe noch einen kleinen Tipp für euch – wäre selbst auch niemals drauf gekommen:

Bei Aldi Süd * gibt es auch tolle Rezepte, die sogar nach Hauptzutat, Ernährungsweise, Beliebtheit, Saison und Nationalität sortiert sind!  Und es gibt sogar einen Wochenplan * für alle, die unter der Woche besonders eingespannt sind. Sehr praktisch: alle Zutaten für den Wochenplan sind bei einem einzigen Einkauf zu erledigen – und dafür gibt es alle Wochenrezepte samt Einkaufslisten zum Runterladen! Mega!

 

Und jetzt – habt ganz viel Spaß beim Nachkochen meiner beiden Rezepte und sagt unbedingt bescheid, wie es bei euch geworden ist!

 


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PILZ – RAGOUT

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Für 2 Portionen des Pilz-Ragouts brauchst du:

 

400g braune Champignons

2 Karotten

4 Schalotten

2 Zehen Knoblauch

2 Zweige Rosmarin, frisch

4 Zweige Thymian, frisch

2 Lorbeerblätter

120ml Rotwein

2 EL Olivenöl

600 ml Gemüsebrühe

10g Tomatenmark

30g Butter (oder Margarine als vegane Alternative)

2 TL Weizenmehr Typ 405

Salz, Pfeffer

 

 

 

 

Zubereitung:

 

 

Schritt 1:

Schalotten schälen und in Viertel schneiden, Karotten schälen und in längliche Stücke schneiden. Öl und Butter bzw Margarine in einer Pfanne erhitzen, Schalotten und Karotten hinzufügen und 10 Min. braten.

Dann kleingehackten Knoblauch,Tomatenmark und Mehl unterrühren und 1 Min. braten, dann Wein dazugeben und gut umrühren! Weitere paar Minuten köcheln lassen.

 

 

Schritt 2:

Jetzt kommen Gemüsebrühe, Lorbeerblätter, Rosmarin und Thymian dazu – weitere 10 Minuten kochen!

 

 

Schritt 3:

Champignons putzen und in Stücke schneiden, Öl in einer Pfanne erhitzen und Champignons darin 3-5 Min. braten. Danach die Pilze in die erste Pfanne mit der Sauce geben und zusammen 5 Min. köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Thymian bestreuen und servieren!

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KÜRBIS – KARTOFFEL – STAMPF

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Für 2 Portionen des Kürbis-Kartoffel-Pürees brauchst du:

 

einen halben Kürbis (Hokkaido)

3 mittelgroße Kartoffeln

halbe Zwiebel

eine Knoblauchzehe

etwas Butter (oder Margarine als vegane Alternative), Olivenöl, Gemüsebrühe – Menge je nach gewünschter Konsistenz

Salz, Pfeffer, Muskat

100ml Milch (oder Sojamilch als vegane Alternative)

 

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Zubereitung:

 

 

Schritt 1:

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Den Kürbis in Würfel schneiden, schälen ist bei Hokkaido nicht nötig. Beides in einen Topf geben und mit Wasser bedecken, salzen und die gekörnte Brühe dazu geben.

Ca 20 Minuten köcheln, bis Kartoffeln und die Kürbiswürfel weich sind. Abschütten.

 

 

Schritt 2:

Zwiebel und Knoblauch in Butter und Öl glasig dünsten, Milch dazu geben, salzen, pfeffern und Muskat dazu geben.

 

 

Schritt 3:

Die Zwiebelmischung zu den Kartoffeln/Kürbis geben und stampfen. Fertig!
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Leben thoughts

Life Update: von Hochsensibilität und der Reise ins Ich-Land

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Ich sitze, wie gefühlt die ganze Zeit, seit der Winter vorbei war, auf dem Balkon

und kann von außen mein gemütliches Zimmer durch das Bokeh der schmutzigen Fensterscheiben sehen. Durch die veränderte Perspektive sieht es irgendwie geheimnisvoll aus, ungefähr so, wie wenn man in der Dämmerung nach Hause eilt und im Vorbeigehen zufällig in ein beleuchtetes Fenster im Parterre blickt: für einen Moment eröffnet sich der Zauber eines fremden Lebens vor einem, für einen Augenblick sieht man ungewohnte Farben in einer andersartigen Beleuchtung, unbekannte Bücherstapel und seltsame Möbel, Schatten huschen die Wände und Decken entlang, man meint schon fast, die fremden Gerüche riechen und gedämpfte Stimmen hören zu können.

 

So schau ich in mein eigenes Zimmer kurz mit den Augen eines Passanten rein,

als würde ich in ein fremdes Leben spähen, dabei ist es ja mein eigenes! So fügt sich alles wieder und ich fange an, die Details zu betrachten. Das alte schwarze Wählscheiben-Telefon schaut aus der nussbaumhölzernen Kommode hervor, die Grünpflanzen thronen in ihren Ton- oder Rattanübertöpfen – die riesenhafte majestätische Strelizia, die Glücksfeder mit ihren saftigen und poliert glänzenden Blättern, die chaotisch wuchernde Monstera in der hintersten Ecke auf der Kommode und die lebensfrohe Glückskastanie (ist es ein Zufall, dass ist zwei Pflanzen mit „Glück“ in ihren Namen besitze?).

 

Ja, das Glück!

Eine Welle des Glücks und der Dankbarkeit für mein Leben steigt auf und reißt mich mit – und mit ihr kommt auch ihr Schatten: das Gefühl, dass etwas fehlt. Weiß ich im tiefsten Inneren, was es ist? Ist es denn überhaupt real? Weist die wage, versteckte Ahnung tatsächlich auf eine Leere hin oder ist sie nur eine Einbildung, eine Projektion? Und wenn sie real ist: würde diese vermeintliche Leere gefüllt werden, würde sich nicht woanders eine neue auftun? Man sagt, dass man das Glück oder die Zufriedenheit nur in sich selbst finden kann. Dann muss es ja eine Illusion sein, dass etwas von Außen eine Leere füllen oder eine Sehnsucht stillen kann. Andererseits gibt es Bedürfnisse, die für die menschliche Seele genauso überlebensnotwendig sind, wie Nahrung für den Körper. Und Nahrung kommt nunmal von außen!

„Wärst du lieber ein Stein, der nichts empfindet?“  – 

„Warum nicht? Wenn ich nichts empfinden würde, wäre mir ja auch egal, dass ich nichts empfinde“…

Ach was, ich habe doch alles, was ich brauche!

Mir selbst geht es wunderbar und meine Liebsten sind wohlauf und jederzeit erreichbar, das ist doch das Allerwichtigste und ich weiß es wirklich, wirklich zutiefst zu schätzen! Mir ist es selbst total unverständlich, wie es sein kann, dass das nicht ein für allemal ausreicht, um glücklich zu sein und zu bleiben. Ich habe nur eine Erklärung, und ich weiß nicht, ob sie nicht dürftig ist: vielleicht bin ich ja doch mehr Künstlerin, als es mir lieb wäre – denn obwohl ich selbst in einer Künstler-Familie aufwuchs, mochte ich dieses Wort noch nie sonderlich, für mich klang da oft was überheblich-Elitäres mit. Seit meinem zwanzigsten Lebensjahr versuchte ich verzweifelt,  mich in der sogenannten „Normalität“ zu verstecken und endlich mal dazuzugehören, ohne aufzufallen. Dabei war ich aus heutiger Sicht dieser vermeintlichen „Normalität“ damals gar nicht so sehr ausgesetzt, wie mir das bisweilen vorkam, sondern bewegte mich überwiegend in meiner Blase aus Ähnlich-Gearteten. Anscheinend waren aber selbst diese wenigen Kontakte so aufrüttelnd anders für mich, dass ich mich selbst plötzlich mit anderen Augen sah, meine eigene Andersartigkeit als störend empfand und mir nichts sehnlicher gewünscht habe, als mich anpassen zu können.

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Das Außerordentliche, was solche Menschen leisten, setzt eine sehr zarte Organisation voraus, damit sie seltener Empfindungen fähig sein und die Stimme der Himmlischen vernehmen mögen. Nun ist eine solche Organisation im Konflikt mit der Welt und den Elementen leicht gestört und verletzt, und wer nicht, wie Voltaire, mit großer Sensibilität eine außerordentliche Zäheit verbindet, ist leicht einer fortgesetzten Kränklichkeit unterworfen.

Goethe

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Was hat es denn bloß mit diesen Künstlern auf sich?

Natürlich brauchen sie besonders feine Fühler, um Nahrung und Inhalt für ihre Kunst zu finden, die dann wiederum ihre relativ blanken Nerven legitimieren soll, aber was ist mit  einsamen Künstlern, oder denen, deren Kunst keiner sieht? Oder denen, die das Leben selbst als Kunst verstehen, und dafür weniger nach aussen hin „schaffen“? Wozu dann noch die besondere Feinfühligkeit, wenn sie ihren „künstlerischen Zweck“ nicht mehr erfüllt, was hat man dann noch davon, außer einer ständigen Fülle an Eindrücken, Bildern und damit verbundenen tiefen Gefühlen? Wohin kanalisiert man das alles?

Eine weise Frau und gute Freundin meinte einmal zu mir „Wärst du lieber ein Stein, der nichts empfindet?“ – und war etwas verblüfft, als ich lapidar meinte „Ja, warum nicht? Wenn ich nichts empfinden würde, wäre mir ja auch egal, dass ich nichts empfinde. Es ist nur deswegen eine sonderbare Vorstellung, weil ich ja jetzt aus der menschlichen Sicht darüber nachdenke und so gesehen was zu verlieren hätte“. Daraufhin verblüffte sie wiederum mich – sie mit ihren siebzig Jahren, auch eine Künstlerin, aber zusätzlich von Depressionen und anderen Krankheiten gebeutelt, einsam und mittellos: „Also ich wäre auf keinen Fall gerne ein Stein. Das Leben ist was Wundervolles!“

Also muss ich lernen (erneut lernen!), mich mit meinen Irrungen und Wirrungen anzunehmen,

mit meiner Fähigkeit, große Begeisterung, Dankbarkeit und intensives Glück, aber auch eine eventuell unstillbare Sehnsucht, Mit-Leid und einen Haufen anderer Emotionen zu empfinden und dabei nicht wirklich freiwillig einer stetigen (Selbst-)Reflexion ausgesetzt zu sein. Ich lernte ja schon längst, dass nicht ich im Übermaß empfinde und nachdenke, sondern viele andere Menschen zu wenig – weil sie sich viel besser abschirmen und ablenken können, und manchmal auch Meister im Verdrängen sind. Aber zu dieser meiner Fähigkeit zu stehen, besonders auch im Angesichts des Vorwurfs, man würde „zu viel“ denken und fühlen, ist ein Lernprozess, der eine Herausforderung bleibt.

Hochsensibilität ist ein umgangssprachlicher Begriff, mit dem das Temperamentsmerkmal höherer sensorischer Verarbeitungssensitivität bezeichnet wird.

Wikipedia

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O ja:

nach einem halben Jahr Unterbrechung war P. endlich wieder bei mir in Berlin zu Besuch! Besser gesagt, bei uns – denn das letzte Mal, als er hier war (nämlich im Februar), hat Martin hier noch gar nicht gewohnt! Ich liebe dieses Gefühl, wenn ich aufwache und weiß: mein bester Freund ist nicht 300 km entfernt, sondern direkt im Zimmer nebenan. Und ich liebe die gemütlichen Abende zusammen – wir alle saßen auf dem Balkon, kochten lecker, spielten Karten oder redeten uns so so viele Dinge vom Herzen…

Oje:

schade, dass die Gesellschaft sich rasend schnell spaltet und nicht merkt, wie gefährlich das ist. Es findet kaum noch ein Dialog statt, sondern ein Abstempeln/In-Schubladen-Stecken statt Argumentation, und Etikettierung statt Eingehen auf die vermeintlich falschen Aussagen („Er/sie ist bescheuert/dumm/Verschwörungstheoretiker“ statt „Er/sie sagt das und das und ich finde es aus dem und dem Grund nicht richtig). Wenn eine Gesellschaft keine kritischen Meinungen mehr zulässt, hört sie auf zu wachsen und wird leichter zum Spielball der Politik und der Interessensgruppen – das hat die Geschichte schon oft gezeigt…

Gedacht:

Was ist Stärke und was ist eigentlich Schwäche? Ist es stark, Missstände zu ignorieren? (Es gibt ja diesen Spruch: „es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu leben“). Ist es schwach, zu seinen negativen Gefühlen zu stehen?

new in:

ich habe lange nicht mehr geshoppt, aber mit dem Jahreswechsel kam auch wieder die Lust bzw der Bedarf an ein paar neuen Teilen. Zum Beispiel, wegen meinen chronischen Nackenschmerzen gönnte ich mir endlich einen Kamera-Rucksack! Auf jeden Fall ist mein Rücken jetzt schon eher entlastet – und ich kann sogar mein Stativ dran festmachen. Ansonsten sind drei Pullis und ein paar Hosen bei mir eingezogen, alles schön herbstlich, weich, kuschelig und trotzdem bequem ohne Ende! Apropos bequem: auch neue Sneaker brauche ich wieder – vor allem fehlen mir welche in schwarz.  Es fiel mir schwer, welche zu finden, denn ich wollte unbedingt so ein hippes Modell mit dicker Profilsohle, aber hier * gibt es eine echt große Auswahl und ich bin auch schon endlich fündig geworden!!

süchtig gewesen nach:

tatsächlich Kürbis – hätte ich nie gedacht! Habe früher weder den Geschmack noch die Konsistenz gemocht, aber nun esse ich ihn besonders oft in Kombination mit Kartoffeln etc als Ofengemüse und ich muss sagen – richtig gewürzt und lang genug gebacken gibt es kaum was besseres für den Kreislauf und auch für die Seele! Kann in der kalten Jahreszeit, die leider rasend schnell auf uns zukommt, nur noch von Ramen Suppen getoppt werden :)

 

 

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Outfit

life update: von Äpfeln, der Schwäche und kleinen Sünden

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Die Instagram-Schwäche ist zurechtfrisiert und endet immer mit einem „aber“.

Damit verleugnet sie sich selbst. Wäre es nicht viel stärker von uns allen, den Problemen, die nunmal auch zum Leben dazugehören, offener gegenüber zu treten, sie auszuhalten und auszufühlen? Ihnen mit Reflexion, Intuition und Respekt zu begegnen, statt sie wegzuschieben und zu verdrängen, und einfach Vertrauen haben, dass man in den „schwachen“ Momenten nicht stecken bleiben wird?

 

 

Ein beliebtes Ritual und Bedürfnis von vielen im Herbst ist es, die Wohnung umzudekorieren. Man will es sich für die kommende kalte Jahreszeit umso gemütlicher machen.

Bei mir geht es gerade eher in eine ungemütliche Richtung. Der Herbst bringt viel Unbekanntes für mich. Nach meinem persönlichen Geschmack – ZU viel. Ich bin ja eigentlich jemand, der super gerne Neues erlebt und fast schon süchtig nach Abwechslung ist. Aber seit meinem Umzug nach Berlin wollte ich eigentlich nur eines – ankommen. Durchatmen.

Doch das Leben zwingt einen manchmal, seine Komfortzone zu verlassen. Deswegen ist mir momentan öfter nach mimimi, als nach yippieh yay. Und es ist nicht immer einfach, dazu zu stehen. In Zeiten von Social Media überlegt man sich zweimal, ob man echte Schwäche zeigt – denn die Instagram-Schwäche ist zurechtfrisiert und endet immer mit einem „aber“: „Mir geht es heute nicht ganz so gut, ABER dafür scheint die Sonne!“  –  „Ich bin krank geworden, ABER das ist nicht so schlimm“ – „Ich bin heute mega müde, ABER das Event wird bestimmt super“ und der Favorit: „Ich bin gerade in einer schweren Lebensphase, ABER ich werde daraus gestärkt hervorgehen“ (übrigens: diese „Instagram-Schwäche“, die in Wirklichkeit am liebsten alles verdrängen würde, gibt es auch im realen Leben!).

Versteht mich nicht falsch, ich bin absolut dafür, positive Gegengewichte zu negativen Gefühlen zu schaffen und damit sich selbst, wie Münchhausen, an dem Zopf aus dem Sumpf herauszuziehen.

Manchmal.

Denn manchmal kommt es mir so vor, als sei dieses fast schon zwanghafte Streben nach Positivity das Gegenteil von dem, was es vorgibt zu sein – nämlich das Gegenteil von Stärke. Vor allem, wenn man sich nicht mal fünf Story-Sequenzen lang erlauben kann oder will, einfach nur traurig zu sein und negative Gefühle bis zum Ende zu fühlen, bevor man wieder durchatmet und zum Weitermachen bereit ist. Klingt erstmal widersprüchlich, aber für mich zeugt es von wahrer Stärke, wenn man vor Schwäche nicht davonrennt. Wenn man sich nicht vor unschönen Gefühlen versteckt, aus Angst, jemanden damit runterzuziehen oder peinlich zu berühren. Oder aber einfach, weil man es selbst nicht ertragen kann.

Wäre es nicht viel stärker von uns allen, den Problemen, die nunmal auch zum Leben dazugehören, offener gegenüber zu treten, sie auszuhalten und auszufühlen? Ohne „Aber“, sondern mit Selbst-Reflexion und Intuition als Wegweisern, damit man in den „schwachen“ Momenten nicht stecken bleibt?

Ich habe für mich entdeckt: wenn ich ein negatives Gefühl zeitlich beschränke, verdränge ich es weder, noch laufe ich Gefahr, dass es mich dauerhaft gefangen nimmt. Mit anderen Worten: ich gebe mich dem schlechten Gefühl oder Ärger hin, entscheide aber vorher, dass diese Hingabe nicht für immer sein wird. Zum Beispiel, wenn mir morgens etwas blödes passiert oder ich eine nicht so gute Nachricht bekomme, erlaube ich mir, den ganzen Tag davon beeinflusst zu sein. Mit dem Wissen, dass dieser Zustand morgen nicht mehr weitergeführt wird. (Natürlich ist ein Tag nur ein Beispiel, manche Dinge brauchen mehr oder auch weniger Zeit – das ist individuell! Hört auf euch und respektiert eure eigenen Gefühle! Behaltet dabei nur im Hinterkopf, dass ihr sie jetzt auslebt, um sie danach wieder gehen zu lassen).

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o ja:

Als ich in die Tram einstieg, hat es geregnet. Ich habe es nicht sofort geschafft, den Regenschirm zuzumachen, und verursachte einen kleinen Stau. Eine Frau murrte mich an: „Dann lassen Sie erst die anderen rein, bevor Sie Ihren Schirm zusammenklappen!“ Ich lächelte nur zurück, aber dennoch hat mich ihr Kommentar mehr getroffen, als ich es gerne hätte. Sie stellte sich neben den Fahrkartenautomaten hin und schaute immer mal wieder böse zu mir herüber.

Zwei Stationen später bremste die Tram plötzlich und die Frau fiel ein paar Leuten, die vor ihr Saßen, fast auf den Schoß. Zugegebenermaßen, war ich etwas schadenfroh und dachte, zufrieden grinsend: „Wie sagt man doch so schön? Kleine Sünden bestraft Gott gleich!“

oje:

wenn dein Gast mitten in der Nacht auf dem Boden liegend wach wird, weil die aufblasbare Matratze ein Loch bekommen hat, weisst du: das Motto der Woche lautet – es läuft nicht nach Plan.

gegessen:

Äpfel – frisch vom Baum! Was für ein Unterschied!

gefeiert:

einen Doppelgeburtstag von Münchner Peter und Berliner Peter! Dieser September-Tag scheint was besonderes zu sein! Es ist nicht nur offizieller Herbst-Anfang und eben ein Doppel-Peter-Geburtstag, sondern auch meine Mutter erblickte an diesem Tag das Licht der Welt. Witzig, nicht wahr?

Licht:

absolut einzigartig war es an diesem Tag, als die Bilder, die ihr hier seht, entstanden sind. Von einer Seite schien die Sonne, und von der anderen kam eine tiefschwarze Front auf uns zu, die das Gewitter mit sich brachte.

 

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Beobachtet

als ich eines späteren Abends von einem Job heim fuhr, fiel mir ein verwahrloster, schmutziger Obdachloser auf. Er stand, ohne die Augen abzuwenden, vor einem Bildschirm,  auf dem strahlend lächelnde junge und schöne Models  gerade die neue Trendfarbe – knallblau – für Hosen angepriesen hatten. Deutlicher hätte man diesen Welten-Clash kaum darstellen können…

Trick siebzehn

Gespräch mit I.: „Nächstes Jahr um diese Jahreszeit wird  dein Problem schon so lange zurück liegen, dass du dich mit einem Lächeln dran erinnern wirst“. Manchmal ist so ein gedanklicher Sprung in die Zukunft tatsächlich etwas tröstlich. Aber bitte kein „Die Zeit heilt alle Wunden“, das ist zu pauschal und zu vorgefertigt, um trösten zu können!!

geplant:

einem Menschen aus Jetzt mein Damals zu zeigen. Ende Oktober ist es soweit – sehr spannend, zwei so verschiedene Lebensabschnitte zusammenzuführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Outfit details:

Apfelernte

Trenchcoat – New Look (old)

dress: NA-KD

shoes: Zara (old)

hat: Zara (old)

bag: The Kooples

Pferdekoppel

high waist denim: H&M (similar here by P&C)*

blazer: H&M Trend

hat: H&M

 

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Es gibt zwei unabhängige Unternehmen Peek & Cloppenburg mit ihren Hauptsitzen in Düsseldorf und Hamburg. Dieser Artikel beruht auf einer Kooperation mit der Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf, deren Häuserstandorte ihr unter www.peek-cloppenburg.de findet

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Life is what happens while you are busy making other plans

John Lennon


 

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Outfit

Instagram Outfit Update NO 3 – November

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Ooops, wie kann man nur zwei Monate auslassen,

ohne das zu merken?? Dieses berüchtigte Real Life kann einen manchmal ganz schön das Zeitgefühl vergessen lassen!

Der letzte Post der Reihe „Instagram Outfit Update“ erschien nämlich im August und nun haben wir unfassbarerweise schon November!! In der Zwischenzeit habe ich oft das Tanzbein geschwungen, viele Glasnudelsalate und veggie Buletten gegessen, etliche Gin Tonics getrunken, unzählige Male die Wohnungstür auf- und wieder zugeschlossen, war verreist, habe Besuch empfangen, habe einige Orgel- und Klaviertasten angeschlagen, unzählige Stunden mit Ramona verquatscht und quer durch Berlin hin- und hergedüst. Was ich weniger gemacht hatte, war das Schlafen, aber dazu weiter unten mehr.

Seit paar Tagen kehrte dann auch der Winter ein. Zeit, um noch einmal auf diesen durchaus milden und schönen Herbst zurückzublicken!

 


Bevor meine erfolgreichsten Instagram-Bilder für immer dort in der Timeline verschwinden, zeige ich sie euch hier  – und füge noch ein Paar Shots dazu, sie auf Instagram keinen Platz gefunden haben. Jedes gezeigte Outfit ist am Ende des Beitrags direkt zu Instagram verlinkt – viel Spaß!


 

Teil 1 findet ihr hier 

Teil 2 ist hier 

photos: Lena

editing: by me

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I am wearing:

 

Pullover: H&M

skirt: Mango

hat: old

shoes: Zara (old)

o ja:

immer wieder toll, wie Tanzen den Kopf frei macht und die Stimmung hebt, selbst wenn ich davor überhaupt keine Lust darauf hatte <3 Es tut einfach so unbeschreiblich gut, mal eine Dreiviertelstunde an gar nichts anderes zu denken, als an den nächsten Move  – wenn überhaupt :D

oje:

ich muss ganz ehrlich zugeben – ich habe eine dicke, fette, überdimensionale Schreibblockade. Das ist auch der Grund, warum ich so selten poste hier auf dem Blog. Dabei war Texte schreiben doch immer meine Spezialität!! Und es kommt mir so vor, als hätte ich NULL Ahnung davon, was eine wirkliche Kreativitätsblockade bedeutet, als ich mich damals in diesem Post darüber ausgelassen hatte :(

geschlafen:

chronisch zu wenig. Schon vor dem Umzug nach Berlin stand ich ständig so unter Strom, dass ich, die seit der Schule nur bei äußerster Notwendigkeit vor Mittag aufgestanden ist, um spätestens 9 Uhr hellwach war. Egal, ob ich dabei um 2 oder um 4 ins Bett ging. Nun wird es oft sogar noch später, Rekordminimum liegt bei derzeit 2 Stunden *LOL* Aber wie sagt man so schön – schlafen kann ich, wenn ich tot bin!

genossen:

ich liebe Neuanfänge und Veränderungen (natürlich nur schöne!), und mein Leben ist voll davon, seit ich in Berlin lebe. Es möge so bleiben! Obwohl ein klein wenig Routine auch nicht schadet – und genauso beständig wünsche ich mir die Menschen an meiner Seite.

new in:

diese Jacke! Ich weiß, sie scheidet die Geister (wie ungefähr ein Drittel meiner Garderobe), aber ich habe mich unsterblich in sie verliebt und wenn ich sie anhabe, komme ich mir mindestens doppelt so cool vor :D

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I am wearing:

 

skirt: Mango

shoes: Zara (old)

pullover: Mango

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I am wearing:

dress: H&M

pullover: H&M

shoes: Zara (old)

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https://www.instagram.com/p/BqIa78rhISX/
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Grobstrick Cardigan & das Dankbarsein

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Wie oft seid ihr es euch dessen bewusst, wie gut es euch eigentlich geht?

Ich – oft. Vor allem seit meinem Umzug nach Berlin, aber auch vorher schon. Ich bin gesund (Wehwehchen zählen nicht), immer noch jung (hehe), habe Geld zum Leben, habe einen Job (der mir Spaß macht und sehr viel Freiraum lässt), lebe in meiner absoluten Traumwohnung in meiner absoluten Traumstadt mit einer absoluten Traummitbewohnerin, habe liebe, verständnisvolle, weise Freunde, die allesamt ohne einen Stock im Allerwertesten bestens auskommen, ich habe immer wieder Musikjobs und werde weiterempfohlen, obwohl ich hier immer noch neu bin.

Selbst auf dem Weg zum Einkaufen staune ich über das wunderschöne Herbst-Berlin mit seinen vielen Alleen, die selbst bei grauem Himmel gelb und rot leuchten. Wenn es dunkel wird, bekomme ich Lust auf Tanzen. Ich lerne, ich empfinde, ich lebe! Und ich bin so dankbar für diese tolle Zeit.

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o ja:

für Tanzen, Freundschaft, gutes Essen, Musik machen, auf dem Flohmarkt in längst vergangene Welten abtauchen und für laues Novemberwetter

oje:

für Unflexibilität aus Prinzip, Geiz, Undankbarkeit und zu große Egos

new in:

der Grobstrick Cardigan, den ihr auf diesen Bildern seht! So gemütlich und auch richtig warm! Jetzt fehlen mir nur Oxford Schuhe in Cognac. Mega schwer zu finden gerade!

Zitat der Woche:
„A day without coffee is like… Just kidding, I have no idea!“

 

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I AM WEARING:

chunky cardigan: Chicwish *

dress: Zara

shoes: Converse

bag: Kenzo (old)

*pr sample/gift

photos: Lena <3

editing: by me

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Outfit

outfit: rote Overknees

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Wenn ich was will, muss es am besten gestern sein, denn Ungeduld ist mein zweiter Vorname.

Dabei ist es mir egal, wie unmöglich und noch egaler, wie unvernünftig etwas zu sein scheint. Man könnte sogar meinen, es verhält sich genau andersrum: je unvernünftiger, desto mehr Spaß macht es!

Wenn ich was will, geht das immer so los, dass ich eine Idee aufgreife und sehr schnell weiss - ich muss sie umsetzen! Falls das aus irgendwelchen Gründen nicht sofort klappt, werde ich immer mehr davon besessen, bis ich sie tatsächlich habe wahr werden lassen.

Wenn ich was will, bekomme ich einen Energieschub, der mich fast bis zum Mond katapultieren könnte. Plötzlich entwickle ich Kräfte und Fähigkeiten, von denen ich bis dahin nichts wusste.

Wenn ich was will, kommt das von alleine und kann nicht auf Knopfdruck erzwungen werden - mein Wille lässt sich nicht aus Vernunftsgründen auf etwas ein, sondern ausschließlich aus Herzgründen.

Meine Umgebung reagiert auf solche spontanen Aktionen meist sehr verhalten: "Aber hast du das und das bedacht? Hast du auch Platz/Zeit/Geld dafür? Brauchst du es WIRKLICH? Muss es denn sofort sein?" - aber ja, ja, ja, ja, ja und ja, verdammt noch mal. Obwohl, nein, zumindest den ersten Punkt muss ich verneinen. Bedacht habe ich es nicht, denn nicht jede Regung des Herzens muss bedacht werden. Manchen von ihnen muss man einfach nachgeben!

Übrigens, in einer schlauen Zeitschrift habe ich mal darüber gelesen, dass sowohl zuviel, als auch zu wenig wollen unglücklich machen kann. Es geht also, wie meist, darum, eine gute Balance zu finden, ohne unersättlich zu werden, aber auch, ohne sich mit zu wenig abzufinden.

o ja:

für frisch selbstgebackenes Brot zum Frühstück (ok ok, es war eine fertige Brotmischung, aber duftete und schmeckte dennoch anders, als gekauftes Brot)!

oje:

unsere Gas-Therme testet unsere Geduld, indem sie 4 bis 5mal am Tag auf Störung schaltet und neu gestartet werden muss. Das Problem dabei: in dieser Zeit, wo sie ausgeht, kühlt die ganze Wohnung ab, weil die Heizung dann natürlich auch nicht mehr geht.  Ramona hat sich sogar einmal eine ganze Badewanne eingelassen, ohne zu merken, dass die Therme mal wieder aus ist, und merkte erst, dass das ganze Wasser kalt war, als sie in die Wanne steigen wollte :D Wie sagt man so schön - Humor ist, wenn man trotzdem lacht ;)

Alltags-Absurditäten:

hier in Berlin gibt es wahnsinnig oft Fahrscheinkontrollen. Allerdings verlaufen sie meist sehr chaotisch - mir ist einmal passiert, dass direkt vor mir einfach aufgehört wurde, oder heute wurde ich einfach ausgelassen, obwohl ich sogar schon mein Fahrschein in der Hand hielt. Der Kontrolleur hat links und recht von mir nachgeschaut, mich selbst aber keines Blickes gewürdigt und einfach an mir vorbeigegangen, als wäre ich unsichtbar XD

Kraftakt der Woche:

zum Thema "wenn ich was will": ich wünsche mir schon lange Zimmerpflanzen, die groß genug wären, um sie auf den Boden stellen zu können. Nachdem Alessa mir berichtete, dass ein bekannter Discounter solch große Zimmerpflanzen zum Knaller-Preis von 10 Euro anbietet, habe ich bei Wind und Wetter an einem Tag drei dieser Discounter in verschiedenen Bezirken abgelaufen, bis ich beim dritten endlich fündig wurde, und mir einen Ficus und einen Drachenbaum kaufte, die ich dann durch die halbe Stadt nach Hause schleppte, bis mir die Arme zitterten. Das lustige dabei waren die erstaunten Reaktionen in der Bahn, obwohl die Berliner ja schon einiges gewohnt sind. Als ich mich mit meinen beiden fast 2 Meter hohen grünen Errungenschaften in die Bahn quetschte, hörte ich "Kieck an, die fährt einen botanischen Garten spazieren" :D

wiederentdeckt:

rote Overknees, die ich auf diesen Bildern trage! Die Dinger knallen :D

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overknees: Zara (old)

knit dress: Pimkie (old)


photos: Lena

editing: by me

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Outfit

outfit: alles auf rot

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Bitte anschnallen, Turbulenzen!

...und zwar nicht nur auf dem Flug nach Mallorca letzte Woche, wo ich mit Franzi einen sehr produktiven Blogger-Urlaub verbrachte, sondern auch sonst.

Zwischen Hochgefühlen und Bewegungsdrang schüttelt es immer wieder mal kräftig, aber das liegt in der Natur der Sache. Wer nicht fliegt, kann nicht in Luftlöcher geraten, so einfach ist es. Und es ist trotzdem wichtig zu wissen - Luftlöcher sind nur vorübergehende Höhenänderungen, es geht trotzdem immer weiter :)

Auch der Herbst geht weiter, trotz der sommerlichen Temperaturen (für die ich im übrigen wahnsinnig dankbar bin!). Mein erster Berliner Herbst! Ich bin so gespannt!

blazer: Monki

dress: Bershka

hat: Zara

shoes: Zara (old)

sunnies: Urban Outfitters


photos: Miguel

editing: by me

o ja:

für Bewegung - im Äußeren wie im Inneren! Dazu passte unser Bloggerurlaub letzte Woche auf Mallorca, fernab von der Partymeile. Tolle Landschaften und Sonnenuntergänge satt!

oje:

für Wehwehchen wie Zahn- und Nackenschmerzen. So unnötig!

getraut:

habe ich mich, den Mund aufzumachen, um für meine Überzeugungen einzustehen. Erstaunlich, wie viel Mut das eigentlich in Wirklichkeit kostet, wenn man selbst in der Situation ist und wie leicht es aussieht, wenn es jemand anders tun soll ;)

geshoppt:

ich habe in Palma de Mallorca innerhalb von 5 Minuten den besten Kauf seit seeeeehr Langem getätigt: eine perfekt sitzende Hose (was fast nie vorkommt) in GELBEN Karos, omg, besser geht es nicht! Seitdem bestand sie den Reise- , Shooting- , und sogar Dancing-Test :D Und ein (natürlich ebenso gelbes) Barret !

Lieblingsfarbe:

zur Zeit gelb, rot und orange (sieht man nur gaaaaaanz dezent in meinem Instagram Feed hahaha)  - wenn das nicht perfekt zum Herbst passt, weiss ich auch nicht :)

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Interview Lifestyle Outfit

von Selbstständigkeit und dem schweren Los mit den Laptoptaschen

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MEINE BÜRO-KARRIERE ENDETE DRASTISCH NACH NUR 3 MONATEN

- und dieses Büro war leider kein Büro einer Vogue- oder Harpers Bazaar Redaktion ;) Nein, ich bin da in etwas hineingeraten, was auf den ersten (und auch auf den zweiten, dritten und alle weiteren Blicke) überhaupt nicht zu mir passte -  eine Bekannte von mir war Abteilungsleiterin einer großen Firma, die Baukrane, andere Baumaschinen und auch Gartengeräte gekauft und an Kunden geliehen hatte. Meine glorreiche Aufgabe bestand darin, irgendwelche Produktinfos, Auswertungen und weiß der Geier was von Tabellen auf Papier in Excel-Tabellen zu übertragen.

Da meine Bekannte mich schon durchschaut hatte, bot sie mir Gleitzeit an, damit ich, alte Eule, nicht so früh aufstehen muss. Wir fingen mit 8 Stunden zweimal die Woche an, daraus wurden 6 Stunden zweimal die Woche, dann 6 Stunden einmal die Woche...

Und warum? Ich verrate es euch. Nach der Arbeit glich ich eher einem Zombie, als einem Menschen. Nach stundenlangem stupiden Starren in den Bildschirm tanzten Zahlen und Buchstaben ungehemmt vor meinen Augen und ließen mich nicht mal mehr meinen Blick fokussieren, sodass ich im Vollautomatik-Modus zur Bushaltestelle taumelte.

         "Wenn der Beruf zur Berufung wird, trifft man häufig auf Menschen mit einem hohen Maß an Selbstausbeutung."

                                                                                                            Stefan Poppelreuter, Psychologe

SELBSTSTÄNDIGKEIT IST EIN WILDER MIX AUS FREIHEIT, SELBSTBESTIMMUNG, EXISTENZANGST, SELBSTAUSBEUTUNG, SORGEN UND EUPHORIE. 

Dennoch kann ich mir mein Leben nicht mehr anders vorstellen. Ich bin selbstständig tätig, seit ich mit meinem Studium fertig war - und hatte begleitend nur eine mini kleine Sicherheit, nämlich eine Teilzeitanstellung, die vom Gehalt her nur ganz leicht einen Minijob überstiegen hat. Aber auch diese hatte ich aufgegeben, und zwar im November letzten Jahres. Und wow, ich lebe noch!

Allerdings ist es, wie erwähnt, ein auf und ab der Gefühle. In den Phasen, wo es gut läuft, habe ich überhaupt keine Sorgen und kann es mir gar nicht vorstellen, dass diese Phase mal endet. Aber wenn ich mal tatsächlich eine weniger gute Phase habe, kommt es mir ebenfalls so vor, als sei sie für immer. Und das, obwohl ich genau weiß, dass sowohl die Flauten, als auch erfolgreiche Zeiten vorübergehend sind... Seltsames Phänomen, den wohl einige Freiberufler kennen!

URLAUB? FEHLANZEIGE!

Glücklicherweise habe ich jetzt Urlaub, befinde mich gerade mit Franzi auf Mallorca und kann dort endlich bisschen abschlaten... HAHAHAHA, der Witz war vorzüglich! Denn jaaa, es stimmt tatsächlich, dass Freelancer NIEMALS abschalten können. Schließlich möchte niemand tolle Aufträge verpassen - und bei uns Bloggern kommt natürlich noch hinzu, dass wir quasi durchgehend am Content-Produzieren sind, was ja auch richtig Spaß macht! Insbesondere im Urlaub, wenn man irgendwo ist, wo es ganz anders aussieht, als daheim, möchte man das natürlich nutzen und ganz tolle und besondere Bilder und Inhalte herstellen.

DAFÜR BESTIMME ICH MEINEN ARBEITSPLATZ UND DIE -ZEIT SELBST

Was waren die schönsten Orte, an denen ich schon arbeiten durfte? Ein Pool in Thailand, eines Abends auf der Couch bei einem guten Freund (und ich hatte ein Glas Wein in der Hand :)) und immer wieder süße Cafés. Auch im Zug im Bistro-Wagen zu arbeiten hat was. Langsam wird es dunkel, Felder und Städte ziehen an einem vorbei... Und jetzt gerade sitze ich auf dem Balkon unseres Hotels auf Mallorca und nur wenige Meter vor mir rauscht das Meer...

Bei den ganzen mobilen potenziellen Arbeitsplätzen stellt sich aber immer die Frage - wie transportiere ich meine Geräte, vor allem - mein Laptop und meine Kamera?

Lange Zeit hatte ich eine stinknormale Laptoptasche, die zwar sehr praktisch, aber von stylish sehr weit entfernt war. Sie sah eher nach Wandersport aus, als nach einer Fashionbloggerin (nichts gegen den Wandersport! Nur ist es eher nicht das Erste, womit ich mich identifiziere).

WIESO SCHLIEßEN SICH FUNKTION UND STYLE MEIST AUS??

Durch eine Instagram-Anfrage habe ich das neue italienische Label Man&Del kennenlernen dürfen. Da dachte ich mir - endlich gibt es Laptoptaschen, die nicht wie solche aussehen, wenn ihr wisst, was ich meine! Die erste Kollektion von Man&Del besteht nämlich aus Leder-Shoppern in zwei unterschiedlichen Größen und in verschiedenen Farbkombinationen. Jeder dieser Shopper bringt herausnehmbare Laptop-Taschen mit (ebenfalls aus Leder). Auch die Henkellänge lässt sich easy variieren - dazu siehe Fotos weiter unten.

Den Gründer und Designer von Man&Del, Carlo, durfte ich erst vor wenigen Tagen sogar persönlich kennenlernen, er war auf Durchreise in Berlin und wir haben uns auf einen Kaffee getroffen. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, ein paar Fragen zu stellen! Wann hat man schon sonst so eine Gelegenheit??

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6 Fragen an den Gründer & Designer von Man&Del

Was hast Du gemacht, bevor Du mit Taschen gestartet bist?

Ich war in einer definitiv ganz anderen Branche unterwegs, nämlich im Bereich IT und Telekommunikation.

Auf das Thema Taschen bin auf Umwegen gekommen. Ich bin Mitbesitzer eines Hotels und Restaurants (zwei Michelin-Sterne), gemeinsam mit meiner Frau und meinem Schwager. Wir haben überlegt, einen kleinen E-Shop für unsere Produkte zu machen und kamen so auf Verpackungen und Taschen. Das fand ich dann so spannend, dass ich mir das näher angesehen habe und es hat mich einfach nicht mehr los gelassen. Ich habe dann an all die Meetings gedacht, die ich mit vielen Frauen hatte. Ich kann mich an viele elegante, gut gekleidete Frauen erinnern, aber keine hatte eine wirklich schöne Business/Fashion Tasche. Deshalb wollte ich da endlich einmal etwas Schönes machen.

Etwas Konkretes zur Herstellung der Taschen, bitte!

Alle Taschen werden vor den Toren Venedig produziert. Immer von sehr kleinen Betrieben. Ich bring noch im Herbst ein Modell für Frauen und Herren auf den Markt, das hat ein Handwerker mit nur zwei Angestellten gefertigt.

Wo kommt das Leder her?

Alle Rohstoffe, also Leder, Futter, Metallteile usw kommen aus Italien. Derzeit verwende ich Kalbsleder, weil es besonders weich ist und sich gut verarbeiten lässt.

Entwirfst Du auch selbst?

Ja, derzeit ist einer meiner Entwürfe in der Planungsphase. Bei allen meiner Taschen habe ich aber die Linie vorgegeben und dann einen professionellen Designer beauftragt, den Entwurf als solchen zu Papier zu bringen.

Wie geht es dann weiter, vom Papier zur fertigen Tasche?

Das ist ein besonders interessanter Moment. Hierzu gibt es ein eigenes Berufsbild, den Prototipista (also Prototypen-Macher). Meiner heißt Bruno, ist 67 Jahre alt und hat für fast alle großen Labels schon Taschen gemacht.

Die Taschen gibt es nur online und in Deinem Hotel?

Das stimmt, aber es werden vielleicht noch ein paar exklusive Geschäfte dazukommen. Wir produzieren in sehr keinen Stückzahlen, pro Tasche sind es höchsten 60 Stück. Im unserem Hotel verkaufe ich sie natürlich auch, das kommt bei den Gästen sehr gut an und die Taschen gehen um die Welt :)

HIER kann man die Taschen anschauen und bestellen!

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photos: Miguel

editing: by me


*dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Man&Del entstanden

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Outfit

erstes herbst outfit 2018

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An dem Tag war es richtig warm, es hatte 30 Grad.

Die Luft war sommerlich, die Sonne knallte - alles war, wie gewohnt. Bis 16 Uhr. Dann kam plötzlich ein Regen und ein eiskalter Wind und die Temperatur stürzte innerhalb von einer halben Stunde um die Hälfte nach unten. Es wurde 15 Grad und alle Berliner, die seit dem Vormittag in Sommerklamotten unterwegs waren, wünschten sich urplötzlich an der Stelle zu ihren Kleiderschränken, um dort Pullover und sogar Mäntel rauszuholen.

Ich war schockiert.

Selten hatte ich erlebt, dass der Sommer so schnell und rabiat vom Herbst rausgekickt wurde, dass der arme es nicht mal schaffte, mal kurz "Tschüß" zu sagen. Der Herbst war plötzlich einfach da, jagte einem einen kalten Schauer über den Rücken und fragte ironisch "Na, ein Tässchen Tee gefällig?".

Ja, bitte um ein Tässchen Tee. Und um ein paar Minuten, um meinen ersten Berliner Sommer zu bedenken. Dabei muss ich tief seufzen, denn der Brustkorb ist nicht weit genug für all die Emotionen, die ich seit meinem Entschluss, nach Berlin zu ziehen, empfunden hatte. Plötzlich stand mein Leben komplett auf dem Kopf, Dinge endeten und fingen an... Hochgefühle und Angstzustände wechselten sich ab, und ich war nicht sicher - was empfinde ich denn nun wirklich und was sind bloß die Gedanken, die mich an meinen wahren Empfindungen zweifeln lassen?

Ich verbrachte viel Zeit zuhause, mit einem schlechten Gewissen im Hinterkopf.

Berliner Sommer sind doch legendär - geh raus, erlebe was! Du kannst doch nicht nach Berlin gezogen sein, um in deiner Wohnung zu verharren!.. Und im Nachhinein war genau das gut. Ich hatte mir Zeit zum Ankommen genommen, auch wenn ich länger dazu gebraucht hatte, als ich selbst für gerechtfertigt hielt. Aber die Gefühle kennen keine vorgeschriebenen Fristen. Sie brauchen zum Kommen und Gehen genau die Zeit, die sie eben brauchen, da gibt es keine Norm, nach der es laufen soll. Und während ich mich immer mehr zuhause fühlte, blühte ich auch immer mehr auf. Fing an, mit den fremden Menschen um mich herum zu sprechen, fühle mich nicht mehr so hilflos und überfordert angesichts der vielen Menschen hier, die durchs gesellschaftliche Raster gefallen sind, weil ich beschlossen habe, immer wieder mal so zu helfen, wie im imstande bin.

Jetzt bin ich auch wieder beweglicher, offener, mehr ich selbst. Mein erster Berliner Herbst kann also kommen.


 

Hier ist auch der erste Herbst Outfit, in zwei Locations, weil ich mich nicht entscheiden konnte! Gefällt er euch?

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overall: Monki*

shoes: Vans

hat: H&M (old)

bag: COS (old)

photos: Melanie

editing: by me

*pr gift/sample

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o ja:

yayyy ich habe meine ersten zwei Schüler in Berlin! Das freut mich sehr, denn ich habe mein Leben lang sehr gerne unterrichtet und meine Leidenschaft für Musik mit Leuten geteilt, die es wollten. Jetzt also auch hier <3

oje:

"Ich dachte halt, ich weiß nicht, ob ich darauf hören soll, oder ob mein Gefühl eigentlich richtig ist und die anderen mir das ausreden wollen, oder aber ob die anderen recht haben und ich steigere mich einfach zu sehr rein... Vielleicht denke ich zuviel, aber andererseits gibt es ja einen Grund, warum ich das alles denke..."

geschmunzelt:

viel! Über jede verrückte Geschichte, die man hier zu hören bekommt - und das sind einige!

gefreut:

über den Besuch von P. Und dass wir seinen Geburtstag hier in Berlin gefeiert haben.

gegessen:

viel vegetarische Kochwurst XD

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