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outfit: print jacket

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Ist das eigentlich ein Kompliment, wenn dir eine Omi begeistert zuruft „Oh, genau die gleiche Jacke habe ich auch!“ ? Denkt man nicht automatisch „Entweder ist die Omi sehr fashionmäßig drauf, oder ich laufe gerade ziemlich altmodisch durch die Gegend“? Genau das ist mir heute nämlich passiert. Und nein, das war keine Iris-Apfel-Omi…

Vielleicht liegt es aber zum Teil auch daran, dass ich heute komplett in More&More rumgelaufen bin, zum ersten Mal im Leben. Ich habe mir dort noch nie etwas gekauft – denn die Sachen waren immer ziemlich konservativ und eher was fürs Büro. More&More wird aber gerade jünger! Vor allem, wenn ich mir die Herbst-Winter-Kollektion ansehe, sind da super viele Haben-Wollen-Teile drin (tollste Capes vor allem – sehr cool, dass der Trend kommenden Herbst auf jeden Fall bleiben wird!) :D Überrascht mich – aber um so besser! Ich als Fashion-Verrückte habe überhaupt nichts dagegen, wenn Marken moderner werden! Wie könnte ich denn auch!

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[dlitem heading=“o ja:“]mit meinem Blog gehts zur Zeit bergauf!! Das freut mich wahnsinnig – aber gleichzeitig muss ich mir eine neue Strategie überlegen, wie ich all die Sachen unterbringen kann. Seid auf jeden Fall gespannt auf vielseitigen und spannenden Content![/dlitem]
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jacket / pants / blouse: More&More*

hat: Zara

sneakers: Zara

clutch: Zara

location: Prinzregentenplatz München

photographer: Layin

 

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Allgemein Humor Leben thoughts

stories: Ode an die Verpeiltheit

1-b

Tendenziell ziehe ich an drei viertel aller Türen, die man drücken sollte. Die Erdanziehungskraft in Kombination mit den Unebenheiten des Bodens machen mir ca jeden zweiten Tag zu schaffen, sodass ich stolpere und nur knapp vom Hinfallen bin. Mit den Regenschirmen, Handschuhen und Bleistiften, die ich in meinem Leben schon verloren oder liegen gelassen habe, könnte man mindestens eine Kleinstadt versorgen.

Was ich auch gerne mache – wenn ich in der Ubahn mal wieder am Handy hänge, meine ich dann plötzlich, dass ich aussteigen muss, springe panisch auf, renne zur Tür und merke, dass ich ja doch erst die nächste raus muss. Meist geh ich dann gar nicht mehr auf meinen Platz zurück, denn die verständnislosen Blicke der Passagiere sind mir irgendwie peinlich :D

Aber was ich gestern gebracht hatte, war selbst für mich eine Leistung:

…während ich einen meiner Hüte vom Regal nahm, flog mir ein anderer Hut mit der Kante trotz Brille, die ich aufhatte, direkt ins Auge. Ins Auge!!! Hallo? Hat mein Auge denn nichts von Reflexen gehört? Es hätte nun wirklich genug Zeit zum Zugehen gehabt, als es merkte, dass ein fetter Hut mit der Kante direkt drauf zu fliegt… Aber nein! Es zog es vor, offen zu bleiben und danach ein halbe Stunde zu tränen und mir Angst zu machen…

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Letztens passiert: in der Früh die kleine grüne Tasche zum Ballett mitgenommen – am Nachmittag zu einem anderen Termin die grosse schwarze. Aber nicht die Farbe ist entscheidend – sondern, wie sich später rausstellte, als ich mir unterwegs einen Kaffee kaufen wollte – der Inhalt.

Den leckeren Kaffee-Duft einatmend, durfte ich dann vor meinem inneren Auge die kleine grüne Tasche samt Geldbeutel UND Wohnungsschlüssel in der Küche stehen sehen.

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Was ich auch IMMER bringe (und genau dieses „immer“ ist das Erschreckende dabei – „ab und zu“ kann ja jeder!) – wenn ich trinke (oder allgemein mit Flüssigkeit hantiere – sei es Abspülen oder Tee aufgießen), bekleckere ich mich. So zuverlässig wie die Tatsache, dass die Erde sich dreht. Oder auch dass es genau dann regnet, wenn ich den Regenschirm Zuhause lasse.

Der Klassiker dabei ist:

erst den Deckel auf dem Kaffee to go nicht richtig draufmachen und dann einen kräftigen Schluck nehmen. Besser gesagt, nehmen wollen. Denn der größte Teil des Getränkes landet, gut verteilt, auf dem Schal, der Jacke und dem Pulli.

Und jetzt sagt mir bitte bitte bitte, dass das alles als völlig normal und bedenkenlos anzusehen ist :D

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