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HOW TO WEAR: UGLY SNEAKERS VOL. III punkte kleid

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Während gefühlt die halbe Influencer-Welt auf dem Coachella mit Contenterstellung beschäftigt ist,

verweile ich in dem „Alles-Anders-Als-Geplant“-Zustand, und zwar immer noch im guten alten München.

Wer mir auf Instagram folgt, hat mitbekommen, dass mein Umzug nach Berlin (der heute stattfinden sollte!), sich verschieben muss. Um zwei? drei? vier Wochen? Noch weiß ich es nicht genau. Das Einzige, was ich genau weiß, ist – ich habe 70% meines Besitzes in Kisten aufeinandergestapelt in meinem kleinen Zimmer rumstehen. Und im großen Zimmer mit leeren Schränken wohne ich. Gerade beim Kochen fehlen mir oft meine Lieblingsgegenstände, die ich natürlich schon eingepackt habe, auch meine Schuhe sind fast alle in Schuhkartons verstaut, so dass ich vorgestern, als ich nach einem passenden Paar fürs Shooten suchte, eine kleine Schuhkarton-Lavine ausgelöst hatte.

Heute sollte außerdem schon meine Untermieterin einziehen, so dass ich bis zu meinem Umzug bei P. wohnen müsste. Sie meinte aber, dass sie aus Gründen erst eine Woche später einziehen kann – und so kann ich noch eine ganze Woche in meiner eigenen Wohnung sein! Und genau das fühlt sich gerade wie eine kleine Auszeit an – emotional sowie körperlich, denn die wichtigsten Dinge (und das waren nicht wenige!!) sind erledigt und ich muss mir hoffentlich nicht mehr, wie bisher, jeden Tag über ein neues Problem Sorgen machen.

Sonstige „Höhepunkte“ meines Lebens gerade?

Was mit massivem Heuschnupfen anfing, ist in eine eklige Erkältung übergegangen, meine Nase ist komplett zu, Kopf droht zu platzen und hören tu ich auch nix. Eine fette Steuernachzahlung erwartet mich demnächst. Auch und außerdem ist meine Kamera schon seit 3 Wochen in Reparatur. Meine liebe Miu hat schon dreimal mit mir geshootet – sonst gäbe es hier wohl gar keinen neuen Content! Irgendwann bald wird sich das alles aber einrenken. Ja, es wird.

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Diese Bilder hier waren übrigens als München-Abschiedsbilder geplant, denn wir haben sie an DEM Münchner Wahrzeichen schlechthin geshootet – nämlich an der Frauenkirche (Münchner Dom). Zur Zeit muss ich aber des öfteren flexibel sein und umdisponieren – da ich heute doch nicht umziehe, sind es eben keine Abschiedsbilder und ich poste sie jetzt einfach trotzdem :) Das Punkte Kleid habe ich letztes Jahr im Mango Sale geschossen und schonmal hier als Rock getragen.

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o ja:

ich freue mich schon aufs Shooten nächste Woche, wenn ich mein Objektiv aus der Reparatur ENDLICH zurückbekomme! Ich habe schon so viele tolle Ideen (sogar für München :D)

oje:

… wenn Freunde neidisch auf dich sind – sind Probleme vorprogrammiert… Neid hat in einer Freundschaft nichts zu suchen! Oder es ist schlichtweg keine…

geklickt:

interessant und lesenswert: von Dingen, die wir lieben, die leider gar nicht mal so cool sind !

geplant:

wenn ich dann irgendwann tatsächlich in Berlin ankomme, habe ich große Shooting-Pläne. Ich zeige in letzter Zeit „nur “ Outfits auf dem Blog, meine Vielseitigkeit hat etwas gelitten… Das soll sich nun ändern – ich will wieder mehr Lifestyle (vor allem aus der schönen Wohnung!!), aber auch Gedankenposts für euch kreieren <3

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I am wearing:

dress: Mango

shoes: Nike

bag: Dior

Photos: Miu <3

editing: by me

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how to wear: ugly sneakers vol. II Midirock

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Ich und blau.

Eine seltene Kombination. In den letzten Jahren hat sich das so entwickelt, dass mir diese Farbe immer fremder wurde. Das bin einfach nicht ich, ich habe eine seltsame Abneigung dagegen und fühle mich mittlerweile immer unwohl, wenn ich einen Versuch starte, mich ihr anzunähern. Sogar Blue Jeans  kann ich nicht mehr anziehen. Heute habe ich mir überlegt, ob das nicht womöglich eine symbolische Bedeutung haben könnte? "Blues" bedeutet ja auch Melancholie... Vielleicht verdränge ich meine Melancholie und will damit nichts zu tun haben, indem ich nichts Blaues trage?

 

 

Wie dem auch sei - hier bin ich, einen blauen Rock tragend, unter einem blauen Himmel und vor einem blauen Hintergrund spazierend.

Gründe zur Melancholie gibt es gerade nämlich einige. Jeden Abend liege ich hellwach im Bett, während meine Gedanken am bevorstehenden Berlin-Umzug kleben, wie Fliegen an einem verfaulten Obststück. Ich sehe immerzu diese eine Szene vor mir: wie ich das erste (der Besichtigungstermin damals im März zählt nicht!) Mal in die Wohnung reingehe. Wie ich, P. und vielleicht ein paar liebe Helfer mein Hab und Gut reintragen, und wie sich mein leeres unbekanntes Zimmer immer mehr füllt, um danach sortiert und aufgebaut zu werden. Genau wie mein Inneres. 

Immer und immer wieder kreisen meine Gedanken um diese Szene, bis ich mich dabei ertappe und mir selber sage: "Wieso? Warum kannst du nicht im Jetzt sein? Gerade läuft deine letzte Woche vor dem Umzug - nicht deine letzte Woche in München, denn du kannst immer hierher und hierher zurück, wenn du es nur willst. Aber diese Zeit jetzt ist trotzdem einzigartig und einmalig, sie ist voller verschienenstartiger Abschiede und du drückst dich davor, indem du dich gedanklich in die Zukunft katapultierst? Und später sitzt du in dieser deinen viel imaginierten Wohnung in Berlin und erinnerst dich zurück an die Zeit vor dem Umzug? Wieso fällt es dir so schwer, im Jetzt zu sein, das Jetzt zu durchleben? Seit wann ist aus dir so eine raffinierte Verdrängungskünstlerin geworden?" - Ja, ich weiß, seit wann. Seit damals vor fünf Jahren, als meine Gefühle so ein ungeahntes Ausmaß an Gewalt entwickelt haben, dass ich aus Selbstschutz verdrängen musste. Ich hätte nie gedacht, dass das, was damals so notwendig war, so eine Eigendynamik entwickeln würde. Wie es geht, zu fühlen, aber an dem Gefühlten nicht zu zerschellen, muss ich noch rausfinden, und ich ahne, dass es ein langer Prozess werden wird.

Ich bin noch nicht weg, aber auch nicht mehr wirklich da. Oder bin ich doch mehr da, als ich meine, da zu sein? Zwischen Alltag und Aufbruch? Zwischen Abschied und Wiedersehen? 

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I am wearing:

midirock: &Other Stories

bluse: H&M (old)

cap: H&M (old)

sneakers: Nike

bag: Dior

Photos: Miu <3

editing: by me

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roter Pullover & sich durchsetzen für Anfänger

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Ich kann ihr Gesicht immer noch vor mir sehen.

Sie hieß Darya, 11 Jahre alt, zerzauste schwarze, aber dennoch farblos wirkende Haare, plattes Gesicht und der leere, aber aggressive Blick eines Reptils. In der Pause nach dem Kunst-Unterricht nahm sie mein Heft mit gerade fertiggestellten Zeichnungen, zerriss es, warf es auf den Boden, trampelte darauf rum und lachte heiser und spöttisch...

 

Ich bin kein Experte für Persönlichkeitsentwicklung,

aber ich habe eine Persönlichkeit - und sie entwickelt sich. Von daher habe ich bei diesem Thema etwas zu sagen, denn ich habe mich im Laufe der Jahre extrem verändert, auch wenn mein Kern wohl der gleiche blieb. Früher war ich sehr vorlaut und führte mich so auf, als würde mir die Welt zu Füßen liegen (auch die Männer-Welt!) - und war dabei im Inneren eigentlich sehr schüchtern und unsicher. Das hatte etwas mit meiner Erziehung zu tun. Mir wurde nämlich die ganze Zeit eingeredet, dass ich was Besseres sei - und gleichzeitig, dass Bescheidenheit die höchste Eigenschaft eines Menschen ist, der wirklich was drauf hat. Von dieser Art von Erziehung kann ich also dringend abraten, es sei denn, ihr wollt neurotische Außenseiter heranziehen. Ich denke, meine Mutter hatte eigentlich vor, mir auf diese Weise ein gesundes Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben, aber gleichzeitig ihr Ideal von einem bescheidenen Menschen, der nicht auf anderen rumtrampelt und nicht prahlt, vermitteln. Dabei hat sie aber über das Ziel hinausgeschossen. Als Teenager war ich also sehr selbstbewusst, aber gleichzeitig sehr zurückhaltend. Ich war stolz auf meine inneren Qualitäten anging, meinen Verstand, mein musikalisches Können. Ich hatte auch Freunde, die mich mochten. Aber wenn es darum ging, mich in der Klasse oder auf dem Schulhof zu behaupten - hat es nur einen Windhauch gebraucht, um mich umzuhauen. Wenn es darum ging, mich für mich selbst einzusetzen, war mir das immer extrem unangenehm - im Grunde habe ich es gehasst. Mir wäre es damals am liebsten gewesen, ich bräuchte gar nichts tun, und die Welt würde schon von alleine erkennen, wie toll ich bin.

 

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Das mit dem Schulhof namens "Leben" bleibt immer noch kompliziert,

denn ich musste feststellen - genau der gleiche Kampf um Ansehen, Einfluss und Macht geht im Erwachsenenalter genau so weiter, wie damals - nur noch mit viel krasseren Mitteln. So gesehen, gibt es "erwachsene" Menschen, wie man sie sich als Kind vorgestellt hat, eigentlich kaum, denn Anerkennung und Macht bleiben die Dinge, die uns auch im Erwachsenenalter am schnellsten dazu verleiten, uns gegen unsere Grundsätze zu verhalten.

Sich durchsetzen. Wie schafft man es in diesem menschlichen Wolfsrudel, ohne total korrupt zu werden? Und wie schafft man es, seinen Weg zu gehen, ohne aufgefressen zu werden (Wolfsrudel war eigentlich ein schlechter Vergleich, denn soweit ich weiß, arbeiten Wölfe im Team und fressen sich gegenseitig nicht, anders als die Menschen).

Ich glaube, darüber gibt es Bücher und Abermillionen von Ratgebern und Artikeln. Ich habe das jahrelang lernen müssen und bin weiterhin dabei, es zu lernen, denn dieser Prozess hört nicht auf, solange man am Leben ist.

Ich habe rausgefunden, dass es sehr wichtig ist, zu wissen, was man wirklich möchte.

Nicht mal unbedingt im Großen und Ganzen (also eine Art Lebensziel) - sondern auch in kleinen Dingen. Wenn ich einkaufen gehe - möchte ich noch unbedingt die Ubahn erwischen? Wenn ja - dann laufe ich die Rolltreppe runter, auch wenn die Leute sie versperren. Manchmal hilft dabei kein leises "Entschuldigung, darf ich vorbei" - sondern ich muss lauter sein, als meine Komfortzone es erlaubt. Da ich es mir im Alltag immer wieder vornehme, das Verlassen meiner Komfortzone zu üben, habe ich das letztens probiert: ich sagte laut "Darf ich vorbei bitte", und als keiner reagierte, bin ich einfach vorbei und musste mich dafür an der Frau vorbeizwängen, die den Weg versperrte. Wenn man das ohne Aggression macht, sanft, aber bestimmt, dann reagiert meist auch keiner über...

Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser ist es ohne ihr

Jeden Moment entscheidet sich, wie wichtig mir etwas ist, und ich habe festgestellt - wenn ich selber etwas als sehr wichtig empfinde, reagieren die Menschen anders auf mich und ich verhalte mich auch anders. Schwierig umzusetzen ist es, wenn ich auf jemanden angewiesen bin - oder aber, wenn jemand meint, ich wäre auf ihn angewiesen. Ich rufe bei einer Behörde an und werde abgewimmelt. Wenn ich jetzt klein beigebe und mich verunsichern lasse, habe ich das nicht erreicht, warum ich eigentlich angerufen hatte. Wenn ich nicht auf Anhieb schlagfertig genug war, muss ich eben in den sauren Apfel beißen und nochmal anrufen. Peinlich oder nicht - das ist völlig egal, denn ich muss mit der Person nicht befreundet sein, sondern ich habe ein Anliegen und möchte es gelöst bekommen.

***

Ein guter Tipp bei Telefonaten: man schreibt sein Anliegen auf einen Zettel, und wenn der andere versucht, abzulenken oder zu manipulieren - einfach das Anliegen vorlesen, immer und immer wieder. Ich habe das tatsächlich getestet - und er wirkt! Man darf sich nur nicht rausbringen lassen.

***

Überhaupt: Bescheidenheit ist eine Zier, aber man sollte auch damit nicht übertreiben, erst recht dann, wenn man bei der Durchsetzung seiner Wünsche keinen benachteiligt. Ehrlich gesagt, habe ich allerdings immer noch meine Probleme, mich durchzusetzen oder überhaupt durchsetzen zu wollen, wenn ich weiß, dass es jemand anders schaden würde. Ich glaube, man muss immer wieder versuchen, sich selbst wichtig zu nehmen, ohne die anderen zu übersehen. Liebe den nächsten, wie dich selbst - manche nehmen nur den ersten Teil des Satzes wahr und vernachlässigen sich selbst in der Sorge um andere -  manche nehmen sich nur den zweiten Teil zu Herzen und gehen über Leichen für den eigenen Erfolg. Beide Teile des Satzes sind wichtig - und es ist ein langer Prozess, diese Balance zu lernen.

Darya dagegen verbringt ihr Leben bestimmt immer noch voller Hass - gegen sich selbst und somit auch gegen andere. Früher hätte ich gesagt - es tut mir leid für sie. Heute konzentriere ich mich lieber auf Dinge, die Substanz haben.

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I am wearing:

pants: Zara sale

sweater: Zara (very old)

boots: Zara

cap: H&M


photos: Miu <3

editing: by me

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outfit: midi Rock, Wünsche und Berlin

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Man sagt, man solle mit seinen Wünschen vorsichtig sein -

denn sie könnten in Erfüllung gehen.

Genau das ist mir gerade passiert, und zwar schneller, als ich "Moment mal!" sagen konnte.

Ich wünschte mir, in Berlin zu wohnen, meine alltägliche Routine nicht mehr zu haben und ein Abenteuer zu erleben. Die gleichzeitige Erfüllung dieser drei Wünsche traf mich mit so einer Wucht, dass ich nun in die Ecke kriechen und "So war das doch nicht gemeint!" rufen möchte. Andererseits hatte ich totales Glück, wenn man die Geschehnisse betrachtet.

Aber von vorne:

mein letzter Blogpost liegt zwei Wochen zurück, was an sich schon extrem ungewöhnlich ist, denn ich bin Bloggerin durch und durch und blogge seit Jahren regelmäßig zweimal die Woche - egal, was passiert. Diesmal hat mich die plötzliche Erfüllung meiner Wünsche unerwarteterweise komplett aus den Angeln gehoben - deswegen hat mein "real life" auf einmal tatsächlich alles verdrängt, sogar meine Arbeit im Internet.

Das Leben schreibt die unglaublichsten Geschichten,

in meinem Fall hieß das: im Februar ging ich für einen Monat zum "Probewohnen" nach Berlin. Gerade mal eine Woche nach meiner Ankunft zurück in München wurde ich von einer lieben Followerin angeschrieben, dass sie in der gleichen Situation ist, wie ich: sie wollte schon lange nach Berlin und jetzt ist es soweit, zum 1. Mai hat sie dort einen Job angenommen und fragte, ob wir uns gegenseitig unterstützen sollen. Wir trafen uns einmal zum Essen, um uns überhaupt mal kennenzulernen - und nur wenige Tage später saßen wir schon im Flugzeug nach Berlin, um gemeinsam nach einer 2-Zimmer Wohnung zu suchen, die wir beide als WG mieten würden. Nebenbei sah sich meine künftige Mitbewohnerin auch ein paar Einzimmerwohnungen als Absicherung an - dachte ich.

Nur drei Tage und zehn Wohnungsbesichtigungen später

bekamen wir eine Zusage für die Wohnung unserer Träume - riesiger Altbau mit Balkon, Dielenboden und hohen Decken. Als wir auf dem Weg zum Unterschreiben des Mietvertrags waren, kam noch ein Anruf und meiner potenzielle Mitbewohnerin bekam eine weitere Zusage - für eine Wohnung, die sie ganz alleine beziehen und auch bezahlen könnte. Nach einem kurzen Gewissenskonflikt entschied sie sich gegen unsere WG und für das Alleinwohnen - damit ich aber die zuerst zugesagte Wohnung nicht verliere, unterschrieb sie mit mir den Mietvertrag unter der Bedingung, dass ich mir statt ihr einen anderen Mitbewohner suche.

Ihr könnt euch mein Gefühlschaos nicht vorstellen, aber ich wurde von einer seltsamen Welle getragen und hatte das Gefühl, ich muss mich darauf einlassen. Die Zusage nach nur 3 Tagen für die schönste Wohnung, die wir insgesamt angesehen haben - das war ein Glücksfall, den ich nicht ziehen lassen konnte. Das Problem dabei war: ich stand ohne Mitbewohner da, und bis zum offiziellen Einzug zum 1.4. blieben schlappe zwei Wochen.

Zurück in München, stand ich noch unter Schock und versetzte meinen Mitbewohner und liebsten Menschen auf dieser Welt P. sehr unfreiwillig in den gleichen Zustand, indem ich ihm von den Geschehnissen erzählte. Es folgten mehrere Tage voller Tränen, Verzweiflung und Angst. Nach ein paar Tagen fand ich mit Hilfe einer lieben Freundin (danke, Lena <3) eine neue Mitbewohnerin für die Wohnung in Berlin - von ihr werdet ihr somit öfter hören, zumal sie sogar auch Bloggerin ist - allerdings im Food Bereich. Aber für meine Wohnung in München bin ich immer noch auf der Suche nach einem Nachmieter, übrigens, noch ein Wunsch, der in Erfüllung ging - ich wollte viele neue Menschen kennenlernen. Jetzt lerne ich durch die Besichtigungen bei mir zuhause allerdings mehr davon kennen, als mir lieb ist.

Ich wünsche mir nun endlich eine unkomplizierte Lösung für diese Situation und wiederhole mantra-mäßig - "Denke positiv, denke positiv, denke positiv". Wie es weitergeht - werdet ihr hier natürlich lesen können. Bis dahin - "Ich denke positiv, ich denke positiv, ich denke positiv".

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I am wearing:

midi Rock: Asos (old)

Mütze: Zara

Schuhe: Vans

bag: Furla

Photos: Miu <3

editing: by me

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outfit: Punkte am Obststand

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Ich habe mich immer gefragt:

warum bekommen Leute so eine Panik kurz vor der Hochzeit, dass manche sogar die Flucht ergreifen?? Die lieben sich doch und sind sich sicher, dass sie einander wollen, woher kommt dann der ganze Bammel?

Ich glaube, jetzt weiß ich es, denn mir geht gerade es genauso mit Berlin. Ich liebe Berlin – aber jetzt, wo es richtig ernst und real wird und ich auf dem Weg in die Hauptstadt bin, für 4 Tage samt einigen Wohnungsbesichtigungen,  habe ich es richtig mit der Angst zu tun bekommen. Allerdings darf ich mich auf die Gefühle, die ich gerade empfinde, nicht allzu sehr verlassen,  denn ich bin gerade eh nur ein kleines Boot in den Strömungen meiner Stimmungsschwankungen, die manchmal innerhalb kürzester Zeit in gegensätzliche Richtungen ausschlagen.

Ich glaube, ich warte erstmal ab, was ich fühle, wenn ich in bei einer Besichtigung in einer Wohnung in Berlin stehe und mir vorstelle, dass es meine ist…


Jetzt noch kurz was zum Look:

ich habe zwei perfekte Dinge gefunden – zum einen das Punkte Kleid (ich hatte zwar schon mal eins, aber das habe ich jetzt aussortiert, weil es nicht ganz perfekt am Oberkörper saß und zu tiefen Ausschnitt hatte, an dem ich immer rumzuppeln musste, ich hasse das!), und zum anderen – ich träumte schon seit mindestens einem Jahr davon, an einem Obststand zu shooten! In Berlin haben wir es zwar einmal probiert, aber es war extrem windig und sehr kalt und ich habe mit einem Fotografen geshootet, den ich vorher nicht kannte, und war unzufrieden mit dem Ergebnis. Aber diesmal hat es genau nach meinen Vorstellungen funktioniert! An einem der vermutlich schönsten Obststände in München am Rosenheimer Platz <3

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o ja:

Musik ist das Schönste auf der Welt!!! Immer wieder erinnere ich mich daran – ob ich selbst spiele oder anderen zuhöre! Sie transportiert auf wundersame Weise Gedanken, Gefühle und Zustände ganz ohne Worte <3

oje:

für spät einschlafen und früh aufwachen. Hab ich denn schlafen verlernt oder wie??

wiederholt:

„I am not scared, I am not scared, I am not scared“!! Vielleicht hilft´s ja was…

erinnert:

dass ich Kürbiskernöl liebe. Omg wie konnte ich nur so lange ohne überleben??

gedacht:

ach, noch einmal wasche ich die Socken, es sind noch keine richtigen Löcher drin. Ich schmeiße sie nächstes Mal weg.

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I am wearing:

 

dress: H&M

jacket: Zara (old)

shoes: Zara (old)

bag: Dior

photos: Andi <3

editing: by me

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Shopping

shopping: vestiaire collective

Blogger und Designersachen… Ein kontroverses Thema! Man kann oft beobachten: je erfolgreicher und „größer“ ein Blog wird, desto öfter tauchen Designer auf. Wie verändert es den Mehrwert des Blogs für euch? Schürt es euren Neid? Oder seid ihr begeistert beim Anblick cooler Marken? Fühlt ihr euch inspiriert oder könnt ihr damit nichts anfangen und seid nur genervt, wenn/weil ihr es euch nicht leisten könnt?

Ich bin Geringverdienerin und habe deswegen erst durch meinen Blog mit dem Thema überhaupt zu tun bekommen. Und das auch nur am Rande. Trotzdem gibt es ein paar „Cravings“ (um das trendy Wort zu bemühen :D). Ja, auch ich verbinde mit manchen High-End-Teilchen einen gewissen Lifestyle. Aber auch das Design an sich ist bei solchen Teilen meist origineller und irgendwie besonderer, als bei „normalen“ Sachen (meine geliebte Furla Tasche adelt jedes noch so günstige H&M-Outfit!!! ).

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Ich liebe zum Beispiel Kenzo. Beim Anblick des berühmten Kenzo-Pullovers mit dem Tiger-Aufdruck geht mir das Herz auf und ich freue mich einfach. Klingt seltsam? Für mich nicht. Ich freue mich nicht nur, weil ich ein durch Blogs und Streetstyle-Fotos berühmt gewordenes Designer-Teil sehe – sondern eher so, wie ich mich freuen würde, wenn ich einen leckeren Kuchen esse oder eine Blumenwiese betrachte. Viele teure Designersachen sehen eben auch hübsch und edel aus – und wenn sie dann auch noch super verarbeitet sind – was man von Designer-Ware meist erwarten darf – dann würde ich, wenn ich ehrlich bin, schon das ein oder andere Teil besitzen wollen…

Deswegen surfe auch ich liebend gern auf Vestiaire Collective*. Selbst wenn ich dort bis jetzt „nur“ eine Wunschliste angelegt habe.

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Zara & Co haben ja immer total viele Sachen im Sortiment, die schon an Plagiate grenzen – aber da stört es mich nicht so sehr, denn es steht „Zara“ drauf, und nicht etwa „Celine“, obwohl es gar nicht von Celine ist.

Denn WENN man sich schon für ein teueres, echtes Designerstück entscheidet und dafür gespart hat – möchte man sicher gehen, dass es auch wirklich echt ist. Warum? Weil das ja sonst eine bewusste Täuschung wäre, und damit kann ich nicht so viel anfangen – ich werde nicht gern angelogen… Vestiaire Collective hat Experten, die die verkauften Artikel auf Echtheit und Qualität prüfen – das ist gut zu wissen (wenn man denn ein grundsätzliches Vertrauen als Voraussetzung mitbringt!!)

Denn es gibt so wahnsinnig viele Kriterien, die uns Normalsterblichen gar nicht erst auffallen. Nähte, Beschaffenheit der Seriennummer, Symmetrie, Stoffe, Farbgebung etc.

 

notofakes

 2012 hat die französische Regierung eine Charta (=  Selbstverpflichtung nichtstaatlicher Organisationen) für den Kampf gegen Fälschungen im Internet iniziiert. Vestiaire hat auch mit unterschrieben.

 

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Sind euch Marken wichtig?

 

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