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Lifestyle Rezepte - Lecker!!

berlin diaries vol. 3 – beste food spots Teil 1

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{Anzeige - freiwillig und unbezahlt}

Seit nun eineinhalb Jahren fresse ich mich durch die wunderbare Gastro-Landschaft Berlins.

Und warum? Nicht nur weil ich ab und an Hunger habe, wie jeder Mensch, sondern auch, weil ich schon gaaanz lange die Idee hatte, die Restaurants, die das Zeug dazu haben, meinen Magen, mein Herz und mich als Stammkundin zu gewinnen, euch in einem Blogpost vorzustellen! Dafür musste ich aber erst einige Restaurants testen, was mich am Anfang meiner Berliner Zeit in eine totale Ratlosigkeit versetzt hatte, denn ich wusste schlicht und einfach nicht, wo ich anfangen soll XD

Food Guides gibt es, wie Sand am Meer - aber dieser hier ist was Besonderes!

Es ist nämlich MEIN eigener, ungesponsorter, ganz persönlicher Food Guide nur für euch, gespickt mit meinen absoluten Favoriten!

Ich lebe zwar noch nicht so lange in Berlin, aber das war mir schon vor meinem Umzug klar - hier kommt man kulinarisch sowas von auf seine Kosten! Dazu muss ich ehrlich sagen, ich habe einen haushohen Respekt vor jedem, der sich in Berlin im Gastro-Bereich selbstständig macht. Wow, diese Leute haben echt Mut und stellen sich einer enormen Konkurrenz! Andererseits bin ich sehr froh, dass so viele diesen Mut aufbringen, denn das macht die Gastro-Szene Berlins unglaublich bunt - und super angenehm für Vegetarier und mittlerweile auch für Veganer.

Als P. mich besuchte, meinte er, es sind ihm hier zu viele vietnamesische Restaurants - kein Wunder, wenn man nicht auf asiatisches Essen steht :D Ich persönlich liebe asiatisches Essen und wenn mich jemand vor die Wahl stellen würde (was ich natürlich nicht hoffe), ich könnte mich nur noch für eine einzige Food-Richtung entscheiden, würde ich asiatisch wählen, denn das kann ich jeden Tag essen...

Aber da mir solche eine Entscheidung glücklicherweise erspart bleibt (hallo, First World Problems ^^), nehme ich euch heute mit auf meine bunte kulinarische Entdeckungsreise Berlins!


D A T S C H A

Stargarder Str. 24, 10437 Berlin


Das ist ein russisches Restaurant, wobei ich als gebürtige Moskauerin würde sagen, das Essen ist angelehnt an die russische Küche, ist aber modernisiert und ergänzt durch europäische Küche. Oder würde jemand etwa behaupten, die Avocado sei eine typisch russische Frucht? ;)

Was ich probiert habe:   

- Bortsch (russiche Suppe mit roter Beete) - mega lecker und schmeckt super ähnlich zu dem, was meine Mutter immer gekocht hat!

- Frühstück "Boris Pasternak" (war übrigens ein russisch-sowjetischer Dichter) - eine gemischte Platte mit tollsten Sachen, die man sich so vorstellen kann! (siehe Foto) Habe ich schon dreimal gegessen ^^

- Pelmeni (siehe großes Foto) - sehr lecker, kenne ich allerdings nur gekocht, nicht angebraten.  Ist angebraten halt etwas deftiger, schmeckt aber nicht weniger super!

- kalte Joghurt-Gurken-Suppe - da war eindeutig zu viel Rahmjoghurt drin, ich kenne das eher als eine leichte Suppe ("Okroschka") mit Gurken, Dill, Katroffeln und gekochten Eiern und einem Schuss (!) Joghurt

Einrichtung:

ein Muss für alle Retro-Ost-Fans! Man fühlt sich wie bei seiner russischen Oma im Wohnzimmer - mit alten Lampenschirmen, Tapeten an den Wänden und warmen Farben. Draußen gibt es auch viele Plätze, von denen man auf die belebte und gemütliche Stargarder Strasse blicken kann.

Mein Fazit:

Hier schmeckt alles!!! Mini kleinen Punktabzug für die Joghurtsuppe :D

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I L S E B I L L

Kastanienallee 100, 10435 Berlin


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Europäische Küche mit arabischen Einflüssen, es gibt sowohl veggie, vegane, als auch Fleisch- und Fischgerichte. Wie zum Beispiel so etwas abgefahrenens wie PASTINAKEN CREME MIT GESCHMORTEM WINTERGEMÜSE UND ROTWEINSCHALOTTEN AUF GEBRATENEN FEIGEN UND ROQUFORD :D

Was ich probiert habe:   

Käsespätzle mit Gorgonzola Sauce und Waldpilzen. Es hat viel späktakulärer geschmeckt, als es klingt. Die Sauce war super leicht, aber dennoch extrem aromatisch, dazu die Pilze und Kräuter und der simple Salat mit einem sehr gelungenen Dressing!

Einrichtung:

nur ein Wort: WOW!! So geschmackvoll und kreativ - muss man selbst gesehen haben!

Mein Fazit:

Dieser Laden besticht eindeutig durch die Liebe zum Detail! Selten habe ich so eine tolle Symbiose von Einrichtung und gutem Essen gesehen. Die Gerichte von der Mittagskarte sind sogar richtig günstig, am Abend wird es gehobener, auch vom Preis her. Aber es lohnt sich!!

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H Ä P P I E S

Dunckerstraße 85, 10437 Berlin


Süßer kleiner Laden, Gründerin Uli steht selbst an der Theke.

Hier gibt es ausschließlich Germknödel aka Hefeklöße (das nenne ich ein klares Konzept!) in herzhaften und süßen Varianten, auch veggie und vegan! Der Teig hier ist aber im Gegensatz zum klassischen Germknödel vegan.

Was ich probiert habe:   

- "Ben": mit Curry-Tofu-Füllung und Mango-Kokos-Sauce

- "Sophia": rote Bete Germknödel mit Miso-Pilzen und grünem Tahini Pesto

- "Julia": mit veggie Wiener-Würstchen (gibt es natürlich auch in "normal") und Tomatensauce

Einrichtung:

eher minimalistisch, aber ziemlich durchgebranded mit kleinen Häppies-Zeichnungen an den Wänden und dem Logo des Ladens den Stühlen.

Mein Fazit:

Die Germknödel sind super lecker - richtig satt wird man nach 2 Stück aber nicht. Ich hätte gerne eine Beilage dazu gehabt, etwas Gemüse zum Beispiel. Die drei Salatblätter gingen glatt als Deko durch :D Um richtig satt zu werden, müsste ich auf jeden Fall drei Knödel essen, und das geht bei einem Preis von 4,50 pro Knödel und vielleicht noch was zu trinken ganz schön ins Geld. Trotzdem empfehlenswert - für den kleinen Hunger zwischendurch!


1 9 9 0    V E G A N    L I V I N G 

Krossener Str 19, 10245 Berlin


 

Dieses Restaurant ist komplett vegan! Und vom Feinsten! Und es hat einen emotionalen Wert für mich. Ich war da öfter während meines "Probewohnens" in Berlin und hatte dort immer mega gute Zeit und nicht minder mega gutes Essen! Sogar P., der normalerweise kein asiatisches Essen favorisiert, um das diplomatisch auszudrücken, und mich in Berlin besucht hat, hat mit mir dort gespeist!

Was ich probiert habe:   

Eigentlich nur "Tapas", diese kleinen Vorspeisen (naja ok, so klein sind die nicht). Mir haben drei verschiedene immer total gereicht zum Sattwerden. Ein absolutes Muss war aber jedesmal die auf Empfehlung meiner süßen Veri  (siehe Bild rechts) - PEARL ON SPOON: Tempura-Seetang Bällchen mit einer Wasabi-Sojasauce. Wenn man Wasabi mag - ist es eine absolute Geschmackssymphonie :)

Weiteres Muss:  LA LOT - Tofu und Sojaschnetzel umwickelt mit aromatischen Betelblättern!

Einrichtung:

sehr kreativ, gemütlich und authentisch.

Mein Fazit:

das war eine Zeit lang mein absoluter Favorit Nummer eins in ganz Berlin (auch, weil ich noch gar nicht viel kannte, aber in jedem Fall vor allem, weil dort bei jedem Bissen Glücksgefühle entstanden!). Ich kehre dort immer mal wieder gerne ein, aber etwas faul macht einen das Kiez-Leben schon, und auch in Prenzlauer Berg gibt es tolle vietnamesische Restaurants, in dem Fall gewinnt meistens meine Bequemlichkeit :)

Achtung: hier keine Kartenzahlung!

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O I S H I I  

Schönhauser Allee 65, 10437 Berlin


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OiSHii bedeutet schmackhaft - und die ausgefallenen Japanischen Hotdogs werden dem Restaurantnamen sowas von gerecht! Hier gibt es Hot Dogs mit Rind- und Geflügelfleisch - aber natürlich auch vegetarische und vegane Varianten. Was soll es heute sein? Ein Hotdog mit japanischem Sauerkraut, gebratenen Zwiebeln, Sweet Chilli-Sauce und Teriyaki-Sauce? Oder eher mit hausgemachtem Wakame-Gurken-Salat, leckerer Teriyaki-Sauce, besonderer Wasabi-Mayo nach Hausrezept und Sesam?

Was ich probiert habe:   

-Yummy Sauerdog in veggie

-Wakame Dog in veggie

-Japan´s Darling in veggie

-Süßkartoffelpommes mit Wasabi Mayo!

-Kimchi

 

Einrichtung:

gemütlich, aber auch funktional. Ist ja auch irgendwie Fast Food, auch wenn etwas anders.

Mein Fazit:

auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man asiatisches Essen mag und mal Heisshunger auf ein (Veggie-)Hotdog mit ganz besonderen Zutaten hat!

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FORTSETZUNG FOLGT!

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thoughts

eigentlich weihnachten!

Eigentlich Lametta!

Als ich klein war, hatten wir in Russland kein Weihnachten, sondern nur Silvester – dafür wurde Silvester ganz pompös mit Baum, Feuerwerk und Geschenken gefeiert, also quasi alles auf einmal!… Und am Baum hing GAAAANZ viel Lametta. Ich habe es geliebt. Warum ist Lametta eigentlich out??

Eigentlich Sonnenkult.

Weihnachten gibt es erst seit dem 3. Jh. – ein Papst hat damals das Begehen des Sonnenkultes durch Weihnachten ersetzt. So einfach geht das! ;)

Eigentlich Besinnung.

Nach dem ganzen Stress und den Vorbereitungen genießen die meisten Menschen den Heiligabend, verfallen aber dafür die Tage drauf in eine ungewohnte Langeweile und wissen mit sich kaum noch was anzufangen. Aber immerhin gibt es ja noch die ganzen Leckereien, hehe!

Eigentlich Frieden.

In drei Ländern auf dieser Erde ist Weihnachten offiziell verboten. In allen anderen Ländern läuft aber auch irgendwas schief, das ist schon mal sicher!

Eigentlich Schnee.

Weiße Weihnacht gab es in Deutschland zum letzten mal 1981, da war ich noch nicht mal auf dieser Welt. Wer oder was hat unsere Sehnsucht nach weißer Weihnacht geschürt, eigentlich??

Quelle

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… Ist das alles eigentlich ein Grund, ein Grinch zu werden?

Eigentlich nicht! Wir haben es gut. Wir haben alles und davon zuviel. Zumindest materiell. Damit es auch zwischenmenschlich besser klappt, lasst uns freundlich sein (auch zu uns selbst). Sozialer sein (auch mal etwas tun, was einem selber nichts nützt!). Neid durch Mitfreude ersetzen. Aufeinander und auf sich achten. Möglichst im Guten auseinandergehen.

___

OOOPS! Das hört sich ja schon an, wie Vorsätze fürs neue Jahr, hihi! Eins nach dem Anderen – erstmal eine wunderschöne Weihnacht euch! Guten Appetit, Geschenke, die gefallen und viel Freude mit euren Liebsten wünsche ich euch!

Und ich fahr jetzt in die Berge, JUHU! Adieu :) <3

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Allgemein Leben thoughts

thoughts: #weihnachtenistindir

Gerade bei Menschen, die uns am nächsten stehen, fällt es uns oft am schwersten, unsere Zuneigung zu zeigen und Sachen zu tun, die nicht selbstverständlich sind, oder uns nicht sofort aufzuregen, wenn was nicht passt – dabei geht es meist um „Kleinigkeiten“, um Alltagssituationen, die manchmal ein Stolperstein sein und Disharmonie herbeiführen können. Nein, es muss nicht immer alles nur harmonisch sein, aber man bemüht sich oft nicht genug um Rücksicht und Toleranz.

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In Zeiten von gehypten Riesen-Egos und Ich-ich-ich-Mentalität möchte ich mir Gedanken machen, wieviel ich selbst eigentlich für Menschen tue, die mir am nächsten stehen. Heute soll es in meinem Fall um P. gehen (ihr habt ihn HIER schon mal zu Gesicht bekommen). Seit 14 Jahren ist er mein bester Freund und meine wichtigste Bezugsperson und seit 1o Jahren auch mein Mitbewohner in unserer sogenannten Etagen-WG. Große Zahlen, nicht wahr? :)

So oft, wie wir jeweils am Leben des anderen teilgenommen und einander beigestanden haben, haben wir uns aber auch schon in die Haare gekriegt. Logisch! Deswegen möchte ich im Rahmen der Otto-Aktion zum Motto „Weihnachten ist in dir“ (schaut euch den süßen Zeichentrickfilm dazu an!) darüber nachdenken, was ich persönlich Gutes tue, und zwar in meinen eigenen vier Wänden! Denn statt die Welt zu retten, könnte man ja auch damit anfangen, dass man nicht gleich an die Decke geht, wenn das Geschirr unabgespült blieb.

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Hier kommen vier kleine große Gesten:

  • Trösten

Wer kennt das nicht? Der Gute hat Schnupfen, und schon geht die Welt unter, denn er leidet mindestens wie ein ganzes Lazarett. Man selber kommt gerade von einem anstrengenden Arbeitstag und würde den Lamentierenden am liebsten mit einem „Tu nicht so!! Das „schwache Geschlecht“ sind einfach die Männer!!“ niederschmettern. In solchen Situationen schaffe ich es nicht immer – aber immer öfter, seine Hand zu nehmen und aufrichtig „Du armer! Soll ich dir einen Tee machen?“ zu sagen. Schließlich kann ein Schnupfen auch sehr unangenehm sein –  Anteilnahme dagegen macht jedes Leiden ein bisschen erträglicher. (Das gilt natürlich für alle Geschlechter!)

  • Loben

Wie oft hatten wir diese Situation: ich komme nach Hause, und weiß sofort: P. hatte gekocht. Man muss kein Detektiv sein, um zu erkennen, dass es mal wieder etwas mit der vollen Ladung Knoblauch war, und zwar schon vor einigen Stunden, weil der Geruch  kalt und abgestanden ist. Mmmhhh, lecker – NICHT! Sofort bin ich auf hunderachtzig und stürze mich auf P., als er zur Tür reinkommt. Dabei nehme ich es gar nicht zur Kenntnis, dass er extra nochmal unterwegs war, um mir meine Lieblings-Apfelsorte zu holen. Es kommt, wie es kommen muss – er ist sauer, dass ich undankbar bin, und ich bin sauer, weil ich in dem Moment nicht verstehe, wie er bei der vollgeknoblauchten Wohnung Dankbarkeit von mir erwarten kann.

Wie viel besser ist es, wenn ich es manchmal schaffe, fünf gerade sein zu lassen und sage: „Ohhh, voll lieb von dir! Danke für die Äpfel!! Übrigens, könntest du mich bitte nächstes Mal vorwarnen, wenn du mit Knoblauch kochst?“

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  • Ermutigen

Wenn einen mal wieder eine Pechsträhne überrollt – wie schön ist es, vom anderen zu hören: „Du schaffst das!“,  „Das wird schon!“,  „Alles wird gut!“. Den letzten Satz schicken wir uns auch oft per sms zu. So einfach – und soooo wohltuend!

  • Vertrauen

Gerade den Kontrollfreaks unter uns, die es gewohnt sind, alles selber zu wuppen, fällt es oft schwer, die Kontrolle abzugeben und jemanden einfach tun zu lassen, ohne „gutgemeinte“ Ratschläge, ohne Zweifel. Wenn man sich aber in sein Gegenüber hineinversetzt und sich vorstellt, wie es sich anfühlt, wenn man ständig von jemandem kontrolliert und bevormundet wird, wird schnell klar, dass sich jeder von uns viel besser entfalten kann, wenn er spürt, dass ihm vertraut wird.

Menschen zu Vertrauen fällt mir nicht schwer. Meine Grundhaltung ist eher so, dass wenn jemand behauptet, etwas tun zu können, dann glaube ich ihm das erstmal und zweifle es erst an, wenn ich sehe, dass es nicht funktioniert. Ich vertraue auch P. und trau ihm jeden Tag aufs Neue zu, dass er das Richtige tun und sein Leben meistern kann. Selbst wenn er einen „Fehler“ macht, tut es dem Ver- und Zutrauen keinen Abbruch, denn objektiv gesehen gibt es gar keine Fehler, sondern nur Situationen, wo etwas ganz anders läuft, als geplant. Solange man daraus etwas für sich mitnimmt, war es also kein Fehler, sondern eine Erfahrung.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine schöne Adventszeit mit weniger Ego, sondern mehr gesunder Selbstliebe und sozialen Verhaltens!

Mich würde interessieren – was tut ihr alles für eure Lieben??

 

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Otto

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Allgemein living

living: new kitchen table

tisch-table-Kopie

Wenn ihr mich fragen würdet, was am schwersten zu finden ist – die perfekte Lederjacke, den Mann fürs Leben oder einen Küchentisch mit 110 cm Länge – würde ich definitiv den Küchentisch nennen. Obwohl alle drei Aufgaben nichts für schwache Nerven sind ;) Allerdings bin ich bei Lederjacken und Männern auf jeden Fall vernünftigerweise schon mal Kompromisse eingegangen – aber beim Küchentisch hat mich der Platzmangel in meiner kleinen Wohnung am Kompromisse-Machen gehindert. Das Problem war, dass Tische nur noch in Länge 120 cm hergestellt werden (Standard), mein eigener (antiker) Tisch aber nur einen Meter lang war, also durfte der neue nicht erheblich länger werden, sonst müsste der Schaukelstuhl rausfliegen. Und dass diese Option nicht in Frage kommt, versteht sich von alleine.

Also suchte ich einen, der höchstens 110 cm lang wäre. Und wo wurde ich fündig?

tisch-3

Erinnert ihr euch an diesen Beitrag über SteelWood?

Der Tisch hier ist mir nach Maß gebaut worden, das Holz und das Gestell und die Form durfte ich ebenfalls bestimmen!! Deswegen heißen die Möbel bei SteelWood „Individualisten“, weil man die Optik, Maße und Materialien selber bestimmen kann.

Ich wollte meinen stabil und möglichst schlicht haben, damit ich ihn nach Lust und Laune umdekorieren kann.

Gefällt er euch?

tisch-table-2

Küchentisch: SteelWood Munich*

Stühle: Eames Chair Replica hier

tisch

Das Getränk hab ich übrigens schon auf meinem Instagram gezeigt – es ist einfach nur Wasser mit tiefgefrorenen Beeren drin!! Die erfüllen gleich eine doppelte Funktion: sie bringen Aroma rein und fungieren auch noch als Eiswürfel!

Wir haben doch endlich Sommer, juhuuu! :)

drink

tisch-111

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Bastel-Ideen

DIY: missing socks

missing-socks

Wer von euch hat schon mal einen Heiligen persönlich kennengelernt? Und wer einen Menschen gesehen, der noch nie verzweifelt eine Einzelsocke aus der Waschmaschine gezogen hat, zu der sich partout kein Paar finden wollte? Eben. Ich auch nicht!

Für das Heilig-Sein suche ich gerade noch nach dem Weg – für die einzelnen Socken habe ich schon eine Lösung gefunden, und zwar auf Impressionen. Ein super süßes Schild aus Blech, mit einer Aufschrift „Missing socks“ und Klammern für die nervigen Einzelsocken. Da es aber 20 Euro plus tierisch hohe Versandkosten kostet, habe ich mich entschlossen, das Ding nachzubauen.

Normalerweise vermeide ich ja alles, wofür man eine linke UND eine rechte Hand hat, den  ich habe nur zwei linke Hände. Aber diesmal war ich einfach so fasziniert von der Einsame-Socken-Lösung, dass ich es riskiert habe… Komischerweise ging es relativ gut! Abgesehen davon, dass ich am Ende natürlich fast mich selber an das Schild geklebt habe… Kennt ihr das Problem mit dem Sekundenkleber? Der klebt mir dann tagelang an den Händen und geht erst mit der Haut zusammen weg ^^

Ihr braucht:

  1. Klammern (z. B. hier)
  2. eine Vorlage (z. B. hier)
  3. Sekundenkleber
  4. eine Nagelschere zum präzisen Ausschneiden
  5. ein Schild (ich habe dieses hier einfach umgedreht und den Pfeil abgezwickt)

man-nehme

Alles Andere ist eigentlich selbsterklärend.

ausschneiden

Mittendrin hatte ich noch die Idee, die ausgeschnittene Schrift mit einem silbernen Nagellack zu bepinseln. Die Idee war erstaunlicherweise gar nicht mal so blöd, hihi :D

schrift

lackieren

Schrift und Klammern auf das Schild kleben – et voila!

schild-fertig

Und? Wie gefällt euch das?

Habt ihr Fragen?

 

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Allgemein Shopping

shopping favourites #3

kitchen-spring

Es ist soweit – ich bin dermassen modeverrückt, dass für mich die neue Mode der Grund Nr 2 ist, warum ich mich über den Frühling freue! Grund Nr 1 bleiben natürlich Sonne, Licht, Blumen, Blätter und Frühlingsluft. Aber ist es schon bedenklich, wenn Mode gleich an zweiter Stelle kommt? Hihihi :D

Wie dem auch sei – zur Zeit fahre ich total auf helle Pastellfarben ab (und das im Frühling – welch ein Originalität!). Da ich festgestellt habe, dass mir meine Frühlingsgarderobe vom letzten Jahr nur noch höchstens zur Hälfte gefällt – habe ich mal wieder massiv aussortiert (und werde das alles am 14. April auf dem Nachtflohmarkt in der Kultfabrik verkaufen! Alle Münchner – her zu mir :D) und Nachschub muss her!

Ein weißer oder cremefarbener Blazer und eine weiße Skinny gehören sowieso in jeden Kleiderschrank…

3

 1. blazer | 2. pulli | 3. jeans | 4. hut | 5. slipper
| 6. sonnenbrille | 7. mantel | 8. hose | 9. bluse | 10. tasche | 11. converse

Und? ist da was für euch dabei ? ;)

deko

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Allgemein Rezepte - Lecker!!

recipe: lowcarb alternative zum kartoffelsalat

salat-kohlrabi

Die Idee für dieses Rezept entstand, wenn die besten Ideen meistens entstehen: mitten in der Nacht. Gähnende Leere im Magen hinderte mich am Einschlafen – aber ich hatte leider so GAR nichts Essbares Zuhause… Ok, stimmt so nicht. Es waren da: eine Flasche Sojasauce, ein Stück Parmesan, Chilischoten und Holundersirup…  Also fing ich an, zu überlegen, was ich denn bald Schönes einkaufen und kochen könnte – ganz ganz gaaanz bald! (die Überlegungen wurden unterdessen mit lautem Knurren meines Magens musikalisch untermalt…)  Und erst, als das Rezept in meinem Kopf fertig war, konnte ich einschlafen – es war drei Uhr. XD

HIER findet ihr übrigens noch mehr simple und leckere Rezepte von mir!

Here we go – lowcarb Alternative zum Kartoffelsalat – der

Kohlrabisalat!

Apropos: es gibt ein Paar Wörter, die mir nie sofort einfallen, wenn ich sie verwenden will – „Kohlrabi“ gehörte auch dazu, bis ich mir eine Eselsbrücke dazu ausgedacht habe – „Kanzler Kohl“ + „Rabbi“ (jüdischer Priester) lol :DDD

zutaten-kohlrabisalat

Wichtig: putzt den Kohlrabi lieber zuviel, als zuwenig – dann hat er nachher keine nervigen Fasern drin :D

Ansonsten ist es ziemlich selbsterklärend – ich habe Kohlrabi geputzt, geschnitten, in Salzwasser gekocht, abgegossen, abkühlen lassen.

Dressing habe ich mir ausgedacht – Joghurt, Honigsenf (mmmh!!!) dazu, Salz/Pfeffer, und abgetropfte … Äh, wie heißen die jetzt??? Brauch wohl auch dafür eine Eselsbrücke… Ähh… Ah!! Ich habs. KAPERN :D Wie merke ich mir das jetzt? „Kapieren“ vielleicht?

zutaten

geschnittene-kohlrabi

joghurt-senf-dressing-kohlrabi-salat

kohlrabi-salat-fertig

Nur so am Rande: Respekt an alle Foodblogger!! Ohne Fotografieren hätte die Koch-Action heute bestimmt nur ein Drittel der Zeit gekostet :D

kohlrabi-salat

 Guten Appetit!! Schreibt mir in die Kommentare, wer es ausprobieren will :D

_________________

Und vergesst nicht das
Gewinnspiel!!
Klick aufs Bild!

 

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Allgemein Kreatives Lifestyle

sonntagsforum: Kaffee

collage-kaffee

Welch eine Ironie! Während ich diesen Post veröffentliche, ist uns der Kaffee ausgegangen… Eine mittelschwere Katastrophe! Denn:

Erster Gedanke nach dem Aufwachen?

KAFFEEEEE :D

Aber warum eigentlich? Die Antwort lautet:

Alles, wonach man süchtig wird, ist mehr, als nur das, was es ist.

Wir verknüpfen es mit anderen Inhalten und projezieren darauf das, wonach wir uns sehnen – deswegen wird es unersetzlich! (auf diesem einfachen Prinzip beruht übrigens die komplette Werbung!)

So ist es mit Apple-Geräten, Shopping, Süßigkeiten, Zigaretten und was weiß ich!  Und eben auch mit Kaffee! Kaffee bedeutet mehr, als zugegebenermaßen ein sehr lecker duftendes Getränk! Kaffee bedeutet – Pause! Belohnung! Lifestyle!

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Ich persönlich habe das braune Gesöff erst vor relativ kurzer Zeit für mich entdeckt, so vor ca 3 Jahren. Damals hatte ich nach meinem sehr schlimmen Liebeskummer einen totale Geschmacksverwirrung! Echt wahr! Ich hatte mich selbst so dermaßen verloren, dass ich nicht mal meine eigenen Geschmacksnerven wiedererkannt habe. Plötzlich haben mir Sachen geschmeckt, die ich bis dahin verabscheut habe… Darunter Kaffee!

Fragt ihr euch etwa, wie man Kaffee verabscheuen kann?

Nun ja, ich bin halt lange Zeit Kind geblieben! und Kinder mögen bekanntlich alles nicht, was bitter ist! Bier, Kaffee, Radicchio und Rosenkohl (ok, Rosenkohl ist nicht wirklich bitter…)

Also mochte ich plötzlich Kaffee. Und seitdem habe ich zwar zu mir wiedergefunden, aber Kaffee ist geblieben und begleitet mich treu jeden Tag – meist mehrmals ^^

kaffee-coffee-lifestyle-blogger-espressomaschine

kaffee-coffee-espresso-lifestyle-blogger-mug-tasse-geschirr-depot

Ohne was könnt ihr den Tag nicht beginnen?

 

 

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Allgemein Lifestyle Rezepte - Lecker!!

rezept: Kichererbsen-Salat

salat

Ich hab abgenommen, und jetzt hab ich den Salat. Im wahrsten Sinne des Wortes…

Gewicht verloren habe ich unabsichtlich, ich war einfach dauernd beschäftigt und bin nicht wirklich zum Essen gekommen.  Ich fühle mich sehr wohl damit, und werde jetzt versuchen, das neue Gewicht zu halten, aber das ist bei mir leider super schwer, denn mein Stoffwechsel ist extrem unnormal und fies. Beispiel: wenn ich an einem Tag etwa nur eine Breze und einen Salat esse, und vielleicht noch einen Schokoriegel, verändert sich mein Gewicht nicht. Wenn ich dagegen noch später am Abend zwei Käsebrote zusätzlich esse, habe ich nachgewiesenermaßen am nächsten Tag ein halbes Kilo mehr drauf!!! Demnach hätte ich nach mehreren Käsebroten in 4-5 Tagen mein altes Unwohlfühl-Gewicht wieder drauf.

Wenn ich dagegen GANZ normal esse, wie alle anderen auch (ein Mittag- und Abendessen, bestehend aus z. B. Gemüsepfanne oder Nudeln mit Tomatesauce), nehme ich ZU!!

Ich weiß ehrlich gesagt keinen Rat. Im Moment versuche ich deswegen, mich an den Plan A zu halten (Breze und Salat). Ob das gut ist, und wie lange ich es so durchhalte, wird sich zeigen :( Ach ja, Sport bewirkt bei mir zwar, dass ich fitter werde, aber abnehmen geht nur durch den Verzicht auf Essen :/

Aber zum Topic:

heute gibt es einen Salat-Rezept! Meine allerliebsten Kichererbsen bringen Abwechslung rein, und Avocado ist eh was Tolles, was man zu selten isst :)

zutaten-salat-kichererbsen-kpchen-rezept-blog

Zutaten:

Salat (z. B. Feldsalat)

Brokkoli (bitte vorkochen :))

Tomaten

Avocado

Kichererbsen (gibts fertig gekocht beim DM)

Dressing: Zitronensaft, Joghurt, Senf oder Balsamico, Gewürze und alles, was ihr wollt.

tomaten

dressing-salat-food-cooking-rezept-gesund-veggie-leicht

Zur Zubereitung muss ich wohl nicht viel sagen! Einfach alles vermischen – fertig! LECKAAA :D

salat-fertig

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