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Blogwatching Mode-Inspirationen

Fashion Blogger Battle #9

Wir alle kennen und lieben diese Rubrik aus diversen Frauen-Magazinen.

Allerdings ist der Ton dort um Einiges schärfer, als bei mir – denn hier geht es nicht darum, sich gegenseitig zur Schnecke zu machen, sondern ganz im Gegenteil – das Ziel ist das gegenseitige Supporten. Damit der Unterhaltungswert aber trotzdem nicht auf der Strecke bleibt, wähle ich meist ziemlich unterschiedliche Looks – die mir teilweise auch per Mail zugeschickt werden. Geschmäcker sind verschieden – und das ist auch gut so, denn eine uniformierte Welt ist nicht das, was wir brauchen!

Viel Spaß beim Durchschauen – am Schluß habt ihr die Möglichkeit, für euren Favoriten abzustimmen – und mir in die Kommentare zu schreiben, warum ihr euch so entschieden habt :)

 

Leute, bewerbt euch für eine der nächsten Ausgaben, traut euch!

Das Ziel ist nämlich  – gegenseitiger Support, hier wird niemand fertiggemacht!!

Hier findet ihr die bisherigen Ausgaben.

Bewerbe dich für die nächste Ausgabe dieser Rubrik! <3

 

  • Schick einfach ein Outfit-Bild und deinen Namen (und gegebenenfalls Blognamen) an meine Email-Adresse.
  • Das Bild sollte mindestens 1500px breit sein, aber je größer, desto besser!
  • Sollte euer Bild hier erscheinen, teile das Fashion Blogger Battle auf Facebook!

Juroren:

Mich kennt ihr ja:

ich lege mein gesamtes Gehalt regelmäßig in Kleidung an, trage sie dann in Kombinationen, die die Nation spalten, und präsentiere das Ganze in möglichst schönen Bildern hier auf meinem Blog ;)

Mehr von mir gibt es täglich auf Snapchat oder auf Instagram Stories (@nachgestern)!

Eva-Jasmin 

(eva-jasmin.de)

Die liebe Eva habe ich über Diana kennengelernt, und zum zweiten Mal bei der Fashion Week in Berlin getroffen. Sie hat mir damals wunderschöne Zöpfe gezaubert, die sie in Windeseile perfekt flechten kann!

Ansonsten studiert sie und zeigt auf ihrem Blog fleißig ihren minimalistischen Style.

Steffi

(thesimplemess.com

Steffi lernte ich über Patrick ebenfalls auf der Fashion Week kennen. Sie bloggt schon seit 2011 (auch ein alter Hase, wie ich!)  – ich habe sie mal beim Shooten beobachtet – ein waschechter Paparazzi :) Mit anderen Worten – sie kann mit der Kamera, und die Kamera kann mit ihr ;)

Look 1

Sarah-Allegra 

(fashionequalsscience.com)

Look 2

Nathalie 

(fashionpassionlove.de)

Look 3

Katharina

(hirschkind-blog.de)


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Outfit

outfit: streifen

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Ich möchte euch mal was gestehen. Wenn ihr Streifen an mir seht, könnt ihr euch sicher sein - entweder hatte ich einfach Lust drauf, oder aber mir ist sonst nichts eingefallen.

Ja, wirklich! Streifen aller Art sind immerzu meine Rettung in outfitmäßiger Ratlosigkeit. Eigentlich hielt ich auch dieses Outfit für ziemlich einfallslos, allerdings finde ich es nun anhand der auffälligen Accessoires gar nicht mehr einfallslos. Manchmal wirkt Basics tragen auf mich einfach nur beruhigend und wohltuhend, aber auf Statement-Accessoires muss ich deswegen trotzdem nicht verzichten.

Auf die Schuhe, die ich hier trage, werde ich übrigens richtig oft angesprochen. Das war ein echtes Zara-Schnäppchen! Aber ich finde ja Zara-Schuhe (leider) ausgesprochen oft sehr gelungen...

Und danke, liebe Sophie, für die Motivation bezüglich der Collagen ;)

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o ja:

der Kaffee in Holland schmeckt einfach mal um WELTEN besser, als hier in Deutschland! Kann mir jemand verraten, warum die Deutschen so auf diese Bitterstoffe im Kaffee so stehen?

oje:

ich weiß, den anderen Menschen geht es nicht anders, aber ich friere  - und finde das einfach nur demotivierend und ekelhaft, zumal ich ziemlich erkältet bin! Mimimi!

mal wieder festgestellt:

sensibel zu sein ist echt nicht immer ein Segen...

geträumt:

dass ich mein Heim von einem Löwen (und im anderen Traum Tiger) abzuschirmen versuche. Klingt irgendwie sehr symbolisch, ich muss mal nachlesen, was ein Löwe oder Tiger symbolisiert, hehe.

gewöhnt:

an WiFi überall in Holland - im Zug, im Bus, in jedem Cafe, an den Bahnhöfen... Wann führt Deutschland sowas ein??

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skirt: H&M  |   top: H&M   |   bag: Furla   |   shoes: Zara  |   shades: Ace&Tate*   |   hat: H&M

*gift or sample

photos: Kaj

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Outfit Schmuck

minimalistischer Schmuck von Cocii

Ab wann ist man eigentlich alt?

Man sagt, man merkt fortgeschrittenes Alter zum Beispiel daran, dass man schon verkatert ist, bevor man überhaupt richtig besoffen ist. Oder daran, dass man anfängt, einheitliche Geschirr-Garnituren zu kaufen. Oder daran, dass man endlich weiß, was man will und was man nicht will, und sich auch besser daran halten kann. Oder... daran, dass man Echtschmuck dem Modeschmuck bevorzugt.

Wie viele Jahre meines Lebens verbrachte ich mit grün-blauen Ring-Abdrücken an den Fingern oder ärgerte mich über nach einmaligem Tragen rausgefallene Steinchen! Damals, als Schülerin und später Studentin, war mir beim Schmuck nur eines wichtig: er durfte nicht viel kosten. Das hat sich heute etwas geändert. Natürlich gibt es Schmuck, dem wir vor allem persönlichen Wert zumessen - dann ist es auch egal, ob er aus echtem Gold oder nur aus nickelfreiem Metall besteht. Aber bei Neuerwerbungen achte ich mittlerweile auf echtes Silber, Gold oder Vergoldung, einfach weil die nervigen Abdrücke an der Haut dann wegbleiben und die Qualität (meist!) auch besser ist.

Seit cleaner, schnörkelloser Schmuck vor einigen Jahren zu einem Mega Trend wurde, gab es jede Menge davon in High Street Ketten wie H&M zu kaufen. Einige der traditionellen Schmuckhäuser aber sind teilweise immer noch nicht auf den Zug aufgesprungen, deswegen ist es immer noch nicht einfach, echten Silber- oder Goldschmuck im minimalistischen Stil zu finden.

Deswegen war ich sehr angetan, als ich das Label Cocii* entdeckte. Die Münchnerin Claudia Lassner entwirft moderne, minimalistische und dazu auch bezahlbare Stücke! Meine Ohrringe und der Ring sind aus der "Discape" Kollektion und hier zu finden.

photos: V.

* in freundicher Kooperation mit Cocii

Blogwatching Mode-Inspirationen

Fashion Blogger Battle #2

Wir alle kennen und lieben diese Rubrik aus diversen Frauen-Magazinen. 

Also ließ ich mich davon inspirieren und setzte sie auf meinem Blog um! Das erste Fashion Blogger Battle erschien also zum ersten Mal vor genau zwei Wochen auf meinem Blog und bestand eher aus ausgefallenen und bunten Looks. 

Heute widmen wir uns den cleaneren und minimalistischeren Outfits. 

Das Fashion Blogger Battle kommt regelmäßig alle zwei Wochen – und ihr könnt mitmachen!

Bewerbt euch für die nächste Ausgabe dieser Rubrik! <3

  • Schickt einfach ein Outfit-Bild und euren Namen (und gegebenenfalls Blognamen) an meine Email-Adresse.
  • Das Bild sollte mindestens aber 1500px breit sein, aber je größer, desto besser!
  • Sollte euer Bild hier erscheinen, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr das Fashion Blogger Battle bei Facebook teilt.

Juroren:

Mich kennt ihr ja:

Ich lege mein gesamtes Gehalt regelmäßig in Kleidung an, trage sie dann in Kombinationen, die die Nation spalten, und präsentiere das Ganze in schönen Bildern auf meinem Blog ;)

Wer mehr von meinem ganz normalen Wahnsinn sehen will, kann auf Snapchat oder auf Instagram Stories vorbeischauen (@nachgestern).

Caterina (caterinacatalano.com)

Caterina spricht 4 Sprachen, war Augsburgs Shopping Queen 2016 und selbstverständlich hat sie auch einen Fashion-Fimmel ;)

Auf ihrem Blog zeigt sie ihren persönlichen Stil, aber auch ganz viele Events, auf denen sie unterwegs ist.

Patrick (blonde-department.de)

Patrick ist hauptberuflicher Stylist und verleiht seiner großen Leidenschaft für Mode auf seinem Fashionblog Ausdruck.

Außer seiner Stilsicherheit hat er auch ein großes Herz – das schätze ich sehr an ihm!!

Look 1

Swantje (offwhiteswan.com)

Look 2

Diana (thefashionanarchy.com)

Look 3

Ines (twashion.com)

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Mode-Inspirationen thoughts

#mbfwb: was gehen mich Laufstege an??? & Vladimir Karaleev

Zweimal im Jahr habe ich ein Problem.

Ich fahre zur Fashion-Week und finde sie selbst sehr spannend - befürchte aber, dass euch gerade die Fashion-Show-Berichte am wenigsten interessieren. Denn auch ich wollte bis vor ein paar Jahren eher Streetstyles und Girl-Next-Door-Outfits sehen, als Laufsteg-Bilder, weil ich dazu einfach keinen Bezug gehabt hatte.

Seit ich aber Blogazine wie Journelles, Modepilot, C´est Clairette oder This is Jane Wayne lese, habe ich verstanden, was die Mode "da oben" mit uns Konsumenten "da unten" überhaupt zu tun hat und warum sie uns angeht. Das Modedesign besteht eben nur selten aus spontanten Einfällen à la "Ich lasse mich von dem bewölkten Himmel inspirieren", sondern ist vielmehr ausgeklügeltes Marketing und zudem noch ein Ausdruck unseres Zeitgeistes. Es zeigt, wie unsere Gesellschaft tickt.

Ein Beispiel: ihr erinnert euch doch bestimmt an den Moment, als plötzlich die Sneaker und die Birkenstocks voll in Trend gekommen waren?

Das hat was mit unserem Lebensstil zu tun. Wir leben in Zeiten, wo alles immer schneller wird und immer mehr Multitasking gefordert ist. Frauen- und Männerrollen verschwimmen - denn heutzutage muss jeder alles machen. Ein Mann sollte sportlich sein, Geld verdienen und seiner Partnerin auch noch bei der Kinderbetreuung unter die Arme greifen - weil die Partnerin selbst auch arbeiten gehen möchte. Sie steht morgens früh auf, macht Frühstück, bringt ihr Kind in den Kindergarten, geht dann ins Büro, dann zum Sport - und wenn sie dann ausgehen/zum Dinner gehen will, hat sie ein Party-/Abendkleid an und dazu - Sneaker an den Füßen. Sie möchte schließlich den ganzen Tag bequem und schnell unterwegs sein können, und das geht mit Heels nunmal nicht.

Wisst ihr, worauf ich hinaus will? Ich finde diese ganzen Zusammenhänge richtig spannend. Und ihr?

Verratet mir eure Meinung!

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Was ihr hier seht, war zwar kein Laufsteg, sondern eine Präsentation,

(da stehen Models etwas befremdlich, wie Schaufensterpuppen, auf Podesten, und lassen sich mustern und fotografieren), macht aber für euch eventuell wenig keinen Unterschied, was die "Langweiligkeit" angeht ;)

Ich allerdings fand die Kollektion sehr spannend.

Die Präsentation fand im Berliner Modesalon statt, ich war das erste Mal dort, wusste aber schon, dass dort sozusagen die Sahnehäubchen gezeigt werden. Vladimir Karaleev macht dekonstruierte Mode, die mich persönlich sehr anspricht, weil die Sachen zwar clean, aber durch die Schnitte und die schönen offenen Kanten trotzdem sehr innovativ, modern und extravagant wirken. "Dekonstruiert" heisst, salopp gesagt, ein Ärmel abgeschnippelt und woanders hingenäht. Ihr versteht das Prinzip. Spannend bleibt es auch durch das Spiel mit Kontrasten (feine und grobe Materialien werden in das gleiche Kleidungsstück architektonisch eingebaut). Jedenfalls hat Karaleev von allen Kollektionen, die ich (!) gesehen habe, die größte Internationalität. Love!!

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Mode-Inspirationen Unterwegs

#mbfwb: Fashion Battle part 2

Fashion Battle geht in die zweite Runde, diesmal mit Philomena Zanetti und Maisonnoée – beide Labels kann ich eines nicht nennen – nämlich „spektakulär“. Maisonnoée sah ich schon im Winter und es traf meinen Geschmack damals besser als jetzt – es hatte etwas mehr Statement-Charakter und kam nicht so konservativ-harmlos daher. Die Show selber war allerdings wieder sehr liebevoll gestaltet – so war auch diesmal ein Live-Musiker dabei, das ist schon toll!

Philomena Zanetti mutet meines Erachtens modern, lässig und urban zu – wenn auch sie womöglich etwas an dem Virus leidet, der sich im Allgemeinen auf viele Fashion-Week-Teilnehmer ausgebreitet zu sein scheint – der Wille zur Kommerz. In Deutschland ist es aber gleichbedeutend mit Zurückhaltung, was Innovation und modischen Freigeist angeht – um es diplomatisch auszudrücken. Denn die kaufkräftige Zielgruppe der Designer ist leider selbst wenig wagemütig…

Manch einer mag erwidern, dass es ja auch in der Mode nicht immer auf Biegen und Brechen innovativ sein muss – ok, mag sein, aber auch bei klassischer, sehr tragbarer Kollektion sollte idealerweise ein I-Tüpfelchen, etwas Eigenes, ein Topping auf dem Cupcake nicht fehlen.

Lange Rede, kurzer Sinn – ihr habt die Wahl!

Wer von den beiden minimalistischen Labels gewinnt die zweite Runde des Fashion Battle?


ERSTE RUNDE FINDET IHR HIER!








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Outfit

outfit: all white

 

Früher bewunderte ich die hellen Looks an anderen – aber es gab eine Hemmung, selbst sowas auszuprobieren. Zu unpraktisch, trägt auf, gehört nicht zur Comfortzone – es gab viele Gründe, auf dunklere Outfits auszuweichen. Aber eines Tages dachte ich mir – komm, du ziehst es jetzt durch (und an) – und gehst mal komplett hell vor die Tür.

Und siehe da – ich fand Gefallen daran und trage seitdem immer wieder weiß oder creme von Kopf bis Fuß!

RECENTLY:

o ja: 

ich weiß endlich, wofür „k“ steht – ich wusste ja schon immer, dass es auf Insta eine Abkürzung für 1000 ist – jetzt weiß ich, dass es für KILO steht, hihi

oje:

der Freitag war gar nicht der Dreizehnte, sondern der 29., aber alles ging schief – und zwar den ganzen Tag. Angefangen mit zwei Ubahn- und einer Buslinie, die allesamt viel zu spät kamen, weitergeführt durch einen Zusammenschiss mit unnötigen Bemerkungen in der Arbeit, abgeschlossen von einem Lastwagen, der halb auf dem Gehweg parkte, auf dem wir geshootet haben – und zwar OHNE ZU BREMSEN, obwohl der Fahrer uns sah, sodass wir es kaum geschafft haben, uns und unsere auf dem Boden abgestellten Taschen gerade noch unter den Rädern wegziehen konnten. HALLO???

 

Event der Woche: 

war ein Kochkurs bei und von Epifood (hier könnt ihr ein spannendes Interview samt Rezepten nachlesen). Gekocht wurde asiatisches Fusionsfood – und war, wie immer, unfassbar lecker!! Auf Zucker, Weißmehl und Kuhmilchprodukte  verzichten war noch niemals schöner ;)

Pläne: 

die letzte Pressdays-Woche läuft! Kann es kaum erwarten, euch meine Favoriten hier auf dem Blog zu zeigen! Wer schon vorher was sehen will – den nehme ich bei Snapchat mit (Nachgestern) :)

gesucht:

meine innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Ich habe noch nicht ganz genau rausgefunden, was mich nun stresst – aber irgendwas lässt mich momentan nicht entspannen. Ich hoffe, ich finde es bald raus!

geklickt:

saulustiges Video über das Single-Dasein – unbedingt ansehen!





GET MY LOOK

blazer: Saint Tropez* (similar)

blouse: H&M+ (similar)

skirt: Weekday sale (sold out, but similar here)

sneakers: Zara (old, but similar here)

backpack: Zara (old, but similar here)

sunnies: Quay (sold out, similar)

___

photos: Ji

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*gifts or samples

Outfit

outfit: streifen kleid

 

Meine neuen Schuhe scheiden die Gemüter! Selbst Diana meinte entgeistert: „Weiße Stiefeletten??!?“ – ja logo :D Solange ich sie nicht mit einem Jeans-Mini kombiniere – ist alles gut ;) Wenn man mit negativen Assoziationen behaftete Kleidung einfach in einen anderen Kontext setzt – wirken sie auf einmal komplett anders und alles ist wieder gut. Deswegen kombinierte ich ein schlichtes und minimalistisches Kleid in der modernen Oversize-Silhouette dazu. Das Wichtigste bei weißen Schuhen: bitte unbedingt auf gute Verarbeitung und am besten Echtleder setzen!!

Besonders die Form meiner neuen Stiefeletten ist große Liebe – sie machen unglaublich hübsche Fesseln :) Manchmal sind weiße Schuhe einfach passender und frischer, als die allgegenwärtigen schwarzen Boots!

Wegen meinem Jo-Jo-Dasein muss ein Teil meiner Lieblingsklamotten immer mal wieder in die hinterste Ecke des Kleiderschranks. Was aber sowohl in „guten“, wie in „schlechten“ Zeiten geht – sind oversized Kleider und Tops. In „dünnen“ Phasen sind sie einfach nur irre bequem und lässig, und in den Phasen, wo ich mehr auf den Rippen trage – verdecken sie womöglich ein paar angefutterte Kilos.

Wenn diese hilfsbereiten Kleidungsstücke auch noch gestreift sind – dann liebe ich sie noch mehr. Streifen ist das einzige Muster, an dem ich mich über Jahre (!) hinweg nicht sattgesehen habe und auch nicht sattsehen werde! Ich glaube, ich widme denen bald einen eigenen Beitrag!

Und was meint ihr? Weiße Stiefeletten – go oder no go?

RECENTLY

o ja:

ich habe es tatsächlich gebracht, auf Englisch zu telefonieren (dabei mag ich geschäftliche Telefonate nicht mal auf Deutsch!). Für manch einen absolut kein Act – ich persönlich war stolz :D

oje: 

eine alte Dame, die viel zu energisch meinte, dass die „jungen“ ja heutzutage nicht mehr in die Kirche gehen und deswegen will Gott, dass ein großes Unheil über uns kommt. Zum Beispiel die ganzen Flüchtlinge. Ohne Worte!

genervt:

von Rückenschmerzen, die jetzt nach dem Ballett-Unterricht wieder weg sind. Die Hockerei vor dem Computer ist nunmal eher suboptimal für den Rücken…

empfunden:

Mitleid. Aufrechtes Mitleid, nicht von oben herab. Für ganz viele Menschen, die alle mit ihren eigenen Schicksalsschlägen/Prägungen kämpfen. Aber allen voran mit meiner Oma, die momentan im Krankenhaus sein muss, und das als stolze Frau, die es hasst, auf andere angewiesen zu sein :(

gegessen:

leckeren Gemüsebratling und zuviel Süßigkeiten… Hoffentlich kann ich bis zum Frühling mich wieder soweit in den Griff bekommen, dass ich ein paar Kilos wieder loswerde…

 

GET MY LOOK

dress: Zara (or here)

turtle neck: Forever21 (similar)

shoes: Zara (also cool ones here)

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location: München Max-Weber-Platz

photos: Diana <3

 

 

 

Interview

interview: fashion design by Nothing

Ich sah die Charlotte – beziehungsweise erst ihre Kollektion – auf der Fashion Yard vor wenigen Wochen. Sofortige Begeisterung! Die sich nur steigerte, als ich den Namen ihres Labels erfuhr, der ähnlich mit Begriffen spielt, wie mein Blogname – nämlich „Nothing“. Die Sympathie wuchs weiter, als Charlotte mir von ihrer Ideenfindung erzählte und davon, dass sie 90% der Kollektion selber näht und dass es pro Entwurf oft nur EIN Exemplar gibt – in Zeiten der Massenproduktionen und Ausbeutungen ein wundervolles Gefühl! Für mich war es ziemlich schnell klar, dass ich Charlotte ein paar Fragen stellen und sie in ihrem Atelier besuchen möchte! Gesagt – getan!

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Liebe Charlotte, ich bin total neugierig – wie kamst du zu deinem wundervollen Labelnamen?

Oh, da fragst du was! Die Suche war krass! Ich habe 6 Monate gebraucht, bis ich den Namen hatte. Bis dahin habe ich alles Mögliche erlebt – einmal habe ich auf einer Zugfahrt einen Komponisten kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstanden habe, und er hat mir viele Namen von modernen Musikstücken genannt – die sind nämlich zum Teil auch total abgefahren! Vor drei Jahren habe ich mich dann festgelegt. Ich liebe ja Wortspiele, und ich mache unglaublich gern Mode, aber das Business kann sehr oberflächlich sein, und „Nothing“ bringt da das nötige Augenzwinkern rein. Zum Beispiel kann man sagen „Ich arbeite für Nothing“ – denn bis man damit Geld verdient, vergeht ja auch eine Weile! Der Emil von der Boutique „emiL“ in der Metzstraße 11, die seit kurzem auch meine Sachen verkauft, sagt auch manchmal „Ich verkauf Nothing“ :D Also da kann man viel Lustiges damit kreieren.

Seit wann gibt es dein Label?

2012 habe ich angefangen, 2013 kam dann die Homepage dazu, und seit einem Jahr gibt es auch immer mehr Vertriebskanäle. In München kann man meine Sachen im Pop Up Store in meinem Atelier, bei Emil und in einer Boutoque in der Reichenbachstraße kaufen. Außerdem verkaufe ich in Paris bei Marais und in Marseille.  Beim Fashion Yard, wo wir uns kennengelernt haben, nehme ich auch regelmäßig teil.

Erzähl mal was zu dir. Wolltest du schon immer Designerin werden oder kommst du auf Umwegen dazu?

Mein Vater ist aus Hamburg und meine Mutter ist Französin. Ich bin in München aufgewachsen und hab in Paris und Mailand studiert und ja, ich wollte schon immer Designerin sein. Ich habe mit 15-16 Jahren bereits rumgeschneidert und selber genäht und auch gestickt. Ich interessiere mich aber auch für Kunst und viele andere Sachen, studiert habe ich dann aber erst Kunstgeschichte.

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Woher kommen die Ideen, was inspiriert dich?

Eigentlich alles. Es kann im Supermarkt sein, oder auch in einer Kunstausstellung. Es können auch Wortspiele sein, Dadaismus interessiert mich auch… Manchmal sind es Farben oder Formen oder eine Begegnung. Ganz oft sind es die Stoffe, die mich inspirieren, ich verwende ja viele technische Stoffe aus der Autoindustrie zum Beispiel, ich mache viel aus Leder und expirementiere damit. Manchmal sehe ich einen Stoff und weiß dann gleich, was ich daraus machen werde. Eine Schweizer Firma macht einen technischen Stoff mit Keramikpunkten, die darauf geklebt sind, dieser Stoff ist super resistent, sieht aber auch elegant aus, weil die Keramik-Punkte das Licht reflektieren. Ich mache zum Beispiel Taschen daraus. Einmal habe ich einen Bikini aus Mundschutzen aus der Chirurgie gemacht, aber das ist dann eher Kunst als was zum Anziehen.

Kennst du Kreativitäts-Tiefs? Wie gehst du damit um?

Natürlich gibt es Phasen, wo man weniger inspiriert ist. Ich habe immer einen Block dabei, und wenn ich dann auch noch einen Stift finde, schreibe ich mir viele Ideen auf. Wenn ich dann in so einem Kreativitäts-Tief bin, krame ich sie dann raus und setze sie um. Die Idee einer Installation (des Geld-Wasserhahns) hatte ich zum Beispiel vor 6 Jahren schon und habe sie dann erst vor kurzem für eine Ausstellung realisiert.

Ist es nicht manchmal stressig, wenn Ideen auf dich einprassen? Kann man da noch abschalten?

Nein, ich empfinde keinen Stress, es sind ja keine 1000 Inspirationen auf einmal, sondern eher einzelne Geschichten, die ich toll finde. Wenn mich dann mal eine Idee stresst, setzte ich sie um. Wenn du so etwas realisiert hast, dann hast du ja deine Ruhe. Auch der Prozess ist ganz interessant, denn manchnmal kommt ja was Anderes dabei raus, als du ursprünglich als Idee im Kopf hattest. Ganz spannend!

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Wie würdest du den Stil deiner Kollektion beschreiben?

Auf jeden Fall schlicht! Die Materialien und Schnitte stehen im Vordergrund, der Rest ist eher puristisch und ab und an mit einem Augenzwinkern.

Hast du Ziele oder ist der Weg das Ziel?

Ich sehe schon eher den Weg als Ziel. Es geht langsam bergauf. Natürlich wäre es auch eine schöne Sache, wenn man davon leben könnte, ohne in Massenproduktion zu gehen.

Wie ist denn die Produktion der Sachen?

Ich mache Prototypen und schneidere entweder selber eine kleine Serie oder ein Schneider in Paris macht das. Die Keramik-Handtaschen hat zum Beispiel er genäht. Ich habe mal in Mailand für eine Design-Firma gearbeitet und habe da einen Schneider kennengelent, der für Armani Handtaschen genäht hat. Er kam aus Afganistan, wir haben uns super verstanden und der näht meistens meine Leder-Handtaschen, wenn sie in Kleinserie gehen. Manchmal nähe ich auch Sachen mit Berücksichtigung eines Sonderwunsches des Kunden gegen einen kleinen Aufpreis.

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Wie gehst du mit Druck um?

Unter Zeitdruck zu arbeiten ist manchmal schwierig, aber dann versuche ich immer, für ein Paar Stunden abzuschalten, ein Buch oder im Internet zu lesen, denn danach kommt es wieder. Und wenn wirklich alle Stricke reißen, gehe ich Joggen! Kommt allerdings ca 3 mal im Jahr vor :D Aber dafür gehe ich seit Kurzem in Yoga und erstaunlicherweise ist es genau meins!

Schaut mal auf Charlottes Homepage vorbei!

 

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