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Reisen

Allgemein Lifestyle Unterwegs

life update: von see-n-sucht, abenteuern und haarpracht


 

Reisen bildet.

Tourismus bildet Vorurteile auf beiden Seiten.

Erhard Blanck

 

Quelle: aphorismen.de


 

 

Drei Leute, ein Auto, vier Tage an der Ostee und eine Prise Spontanität –  ergaben ein Abenteuer der Extraklasse!

Es war weder richtiges „Reisen“, noch astreiner „Tourismus“ – sondern eher eine Mischung aus beidem. Unsere Unterkunft buchten wir über AirBnB an einem ziemlich touristischen Ort – aber unsere Verpflegung und Unternehmungen haben wir uns ganz alleine ausgesucht.

Martin und sein alter Freund, mit dem wir geurlaubt haben, verbrachten ganz viele Kinder- und Jugendtage an der Ostsee und hatten ganz viele Erinnerungen daran, gespickt mit einigen Insidern, bei denen ich mich natürlich dezent, weil ahnungslos,  zurückgehalten habe. Aber die beiden wollten unbedingt einen besonderen Ort aus früheren Zeiten besuchen, also machten wir uns am zweiten Tag auf den Wanderweg durch die Steilküste. 

Die hügelige Landschaft bot dem Auge viel Weite und Abwechslung, mit jeder Windung des Weges eröffneten sich dem Wanderer großzüzige Ebenen mit Weizenfeldern, wilden Wiesen, die mit bunten Blumen übersät waren – noch eine Windung, und plötzlich konnte man auf die blaue Frische des Meeres hinunterblicken. 

Ich sah einen riesigen Spinnweben, der im Wind wehte und so von Weitem an ein Segel erinnerte, ein sehr stämmiges Pferd, das im Stehen schlief, ein mitten in den Blumen und Zweigen verstecktes Haus, drei Hummel, die um eine Distelblüte konkurrierten und ein Dorf wie aus „Herr der Ringe“.

 

 

Neue Wege

 

 

Als wir unser Ziel, das Kap Arkona (klingt das nicht wie aus einem Buch von Jules Verne??), erreicht  und uns dort umgeschaut haben, stellte sich die Frage: wie gehen wir zurück? Genauso, wie wir herkamen oder nehmen wir einen anderen Weg?

Ich muss dazu sagen, dass ich es symbolischerweise absolut nicht ausstehen kann, gleiche Wege zu gehen. Sogar beim Einkaufen versuche ich nach Möglichkeit anders zurückzukehren, als ich hinging. Natürlich hat es mich sofort angefixt, als die Jungs meinten, wir könnten unten an der Küste zurücklaufen. Der Weg wäre anstrengender, da man im Sand liefe, aber dafür kürzer. Gesagt – getan!

Wir liefen einen extra angelegten Weg runter von der Steilküste und ja, sie war wirklich steil! Außerhalb der angelegten Wege oder eingebauten Treppen konnte man die dicht bewachsene Steilküste weder rauf-, noch runtergehen, ohne sich den Hals zu brechen.

Wir gingen also runter und uns eröffnete sich ein steiniger Weg am Meer entlang. 

 

Wie ist es, keine Wahl zu haben?

 

 

Mit einem aufgeregten Gefühl des Abenteuers gingen wir beschwingt die Küste lang. Ich betrachtete die Steine unter meinen Füßen und dachte – sie bilden auch die Vielfalt der Schöpfung ab – mit ihren unterschiedlichsten Formen und Farben und Oberflächen. Viele von ihnen liegen seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden hier, werden ans Ufer gespült und schichten sich zu etwas Neuem. In all ihrer Ähnlichkeit gibt es dennoch keine zwei unter ihnen, die gleich wären.

An einer anderen Stelle war die steile, sandige Küstenwand mit unzähligen Löchern übersät – da haben sich die Vögel ihre Nester gebaut. 

Irgendwann fing es an: der Weg zwischen der Küstenwand und dem Meer war durch umgefallene Bäume versperrt. Wir fragten uns, ob wir weiterkommen – und haben es versucht. Drunterkriechen, drüberklettern und sich mit Mövenkot verschmieren – dabei blieb es aber nicht!

Die normal begehbaren Abschnitte der Küste wurden immer kürzer, dafür lagen immer öfter gestürzte Bäume im Weg – und dann kam zum ersten Mal ein Küstenteil, das irgendwie an ein Moor erinnerte – die Fläche war von moorartigen Algen in karton-braun eingehüllt, dazwischen lagen verstreut die Steine, die von Mirriaden von kleinen Fliegen bedeckt waren. Bei jedem Tritt auf den Stein schossen die Fliegen mit einem tausendstimmigen, aufgescheuchten Summen in die Luft, und es sah so aus, als würden sich die surrenden Luftmassen von selbst bewegen. Diese Art von einem Küstenteil war nach wenigen Sekunden vorbei, aber sie wiederholte sich immer öfter und diese Abschnitte wurden immer länger. Nachdem ich mich, Nase und Mund bedeckend, damit die kleinen Biester nicht reinfliegen, fünf Minuten (gefühlt eine nie enden wollende Ewigkeit) lang da durchkämpfte, beschloss ich, dass, falls demnächst mal ein Aufgang nach oben, zurück zur Steilküste, kommen würde, ich aufgebe und oben weitergehe. So geschah es auch nach einiger Zeit.

 Was für zwei Welten! Oben war zwar alles voller Natur und richtig ländlich,  aber dennoch kam man sich nach den zwei Stunden unten an der Felsenküste wie mitten in der Zivilisation vor. Man brauchte nur einen Fuß vor den anderen setzen und schon hat man sich fortbewegt – kein Klettern, kein Atem anhalten, kein Kriechen und keine Insektenwolken.  

… und was soll ich sagen – die Perspektive machts! Es ist erstaunlich, wie leicht uns der Rückweg oben vorgekommen ist – der gleiche Weg, der uns bei der Anreise so lang und anstrengend erschien.

o ja:

Manchmal weiß man erst, wie anstrengend etwas war, wenn man es nicht mehr tun muss!

Seit ich meinen neuen Haarschnitt habe, der darauf ausgerichtet ist, dass ich meine Naturwelle tragen kann und endlich nicht mehr das täglich meine Haare glätten muss, wie Jahre davor, fühle ich mich einfach unbeschreiblich wohl und frage mich, warum ich nicht schon viel früher auf die Idee gekommen bin, zu meiner puren Haar-Natur zu stehen und sie voll auszuleben!

 

oje:

Weniger erbaulich war witzigerweise genau das, was an der Ostsee so berühmt ist – nämlich geräucherter Fisch. Ich als (eine nicht immer konsequente) Veganerin dachte mir – ich mach mal eine Ausnahme und esse einen solchen Fisch. Sagen wir mal so: die Ausnahme hat sich nicht gelohnt. War zu salzig, zu wässrig und dafür zu teuer…

 

gefühlt:

der wahre Reichtum sind die wertvollen Menschen um uns herum, inspirierende, helfende, liebende Menschen. Ich bin so dankbar, dass es sie in meinem Leben gibt!

 

geweint:

nachdem die Testpflicht in den Läden entfiel, und ich das erste Mal seit Monaten wieder in einem Klamottenladen stand, kamen mir wirklich die Tränen. Wegen der ganzen Situation, wegen der extremen Unfreiheit, an die sich schon zu viele Menschen so gewöhnt haben, aber auch wegen meiner eigenen Liebe zu Mode, die jetzt aufzuatmen schien. Ich konnte das längst vergessene Gefühl des Genießens wieder empfinden, die aufgereihten, wartenden Kleidungsstücke betrachten, anfassen und anlegen und mich immer wieder neu fühlen, je nachdem, ob ich ein lockeres Kleidchen oder eine lässige Jacke überwarf.

 

durchgezogen:

Flohmarkt! An einem neuen Standort, und auch wieder zum ersten Mal seit dem ewig langem Lockdown. Es macht so Spaß, schafft Platz zuhause und bringt auch Kohle rein :) Ist super gut gelaufen und wird sicherlich spätestens im September wiederholt!

 

gekocht:

ok, von Kochen kann man in dem Fall nicht sprechen, eher von Zubereiten. Nämlich: einen unglaublich leckeren veganen persischen Tomatensalat! 

Eine kleine rote Zwiebel hacken, 200g Cherry Tomaten halbieren, 2 Handvoll gesalzenen Erdnüsse dazu, kleines Bund Koriander grob hacken, alles vermischen.

Für das Dressing: 1 Stück Ingwer schälen und fein reiben, 2 EL Olivenöl, 1 gehäufter EL ungesüßte Tamarindenpaste, 1 EL helle Sojasauce, 1 EL Agavendicksaft, Salz, Pfeffer.

 

neue Begleiter im Sommer:

meine bräunende Bodylotion und  meine Sonnencreme von Douglas *. Endlich keine trockenen Waden mehr (wer kennt das Problem??),  natürlich Bräune und Sonnenschutz on top. Auf dem Hin-Weg unserer Wanderung, als die Sonne noch so richtig knallte, wären wir sonst bestimmt total verbrannt!

 

neues Lieblingswort:

„Kartollen“ statt „Kartoffeln“! Das entstand aus einem Vertipper von P. in einer Nachricht an mich und ich fand das Wort sofort mega süß hahahaha :) Jetzt verwende ich es nur noch!

 

 


*Werbelink

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Unterwegs

travel: die Wüste & die Stadt Abu Dhabi

Irgendwann die Wüste zu sehen, war schon sehr lange ein Wunsch von mir,

den ich allerdings als nicht realistisch einstufte und deswegen im hintersten Teil meines Kopfes abgestellt hatte, wo es vor sich hinstaubte, bis die Franzi plötzlich fragte, ob ich mit ihr spontan nach Abu Dhabi mitkomme. Das erste, was ich dachte, war: WÜSTE!!!!!!!

Nach meinem Post über die große Moschee in Abu Dhabi möchte ich euch also die Bilder zeigen, die in der Wüste entstanden sind, aber auch ein paar allgemeine Eindrücke aus Abu Dhabi.

Wer bin ich eigentlich?

Unerwarteterweise löste diese Reise, die ich erst nur als ein kleines spontanes Abenteuer und Flucht vor der Kälte einstufte, fast eine Identitätskrise bei mir aus. Als ich da so stand, in der Großen Moschee, in eine Abaya gehüllt, ging mir plötzlich durch den Kopf: wie wäre es, wenn ich genau wissen würde, was richtig und falsch ist? Wenn ich meine Frauenrolle einfach tragen, und niemals hinterfragen würde? Wenn meine Umgebung bei mir nicht als allererstes eine kritische Reaktion auslösen würde, sondern eine einfache Kenntnisnahme und Einordnung in ein bestehendes System? Wie wäre es, wenn ich immer hierher zum Beten kommen würde, und danach nach Hause zum Ehemann und Kindern zurückkehren?

Versteht mich nicht falsch, ich meine nicht, dass eine Frau in Abu Dhabi automatisch all das tut, darum geht es auch nicht. Das Szenario, diese kleine Fantasie entstand einfach ohne mein Zutun in meinem Kopf und brachte mich gehörig durcheinander. Es hatte zur Folge, dass ich eine große Sehnsucht gespürt habe, Sehnsucht nach etwas, wo ich mich einordnen könnte, etwas, wo ich dazugehören würde.

 

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Ist Heimatlosigkeit der Preis für Gedankenfreiheit?

In meiner Familie wurde sich mit dir Politik und der Gesellschaft immer kritisch auseinandergesetzt, später ebenso in meinem Freundeskreis. Die Gedankenfreiheit hat aber einen hohen Preis – man ist manchmal desorientierter und einem fehlt oft der Halt. Noch schlimmer wird es gerade bei Leuten wie mir, die einen Migrantenhintergrund mitbringen, sie fühlen sich oft nirgendwo richtig zugehörig. Ich dachte jahrelang, das Problem existiere für mich nicht, ich wäre ein Weltenbürger und meine Heimat wäre der Planet Erde, aber jetzt stellte ich mir plötzlich die Frage: ist auf diesem Planeten vielleicht irgendwo ein Ort, an dem ich ein bisschen mehr dazugehöre, als woanders? Wo komme ich her? Und fing an, mich für das gegenseitige Beeinflussen von Christen, Muslimen und Juden zu interessieren. Und das alles nur nach vier Tagen in Abu Dhabi! Ich bin gespannt, wo mich diese Selbstentdeckungsreise noch hinführt!

FUN FACTS

1.

Schon witzig, dass ich mitten im Dezember in den Abu-Dhabi-Sommer entflohen bin, um die ganze Zeit zu… frieren!! Kein Scherz! Ich habe mich so auf hohe Temperaturen eingestellt, dass ich die ganze Zeit zu leicht angezogen war. Denn in Abu Dhabi schien zwar die Sonne, aber es war extrem windig und höchstens 26 Grad, abends locker 20, so dass ich mich in der Wüste (!) tatsächlich erkältet habe. Typisch!

2.

Unser Hotel (A-Loft) war total riesig und ließ keine Wünsche offen! Ein Pool, ein Fitness-Bereich (den wir natürlich kein einziges Mal genutzt haben, ähem), Geldautomaten, kleine Shops, ein Kosmetikstudio und sogar Billiardtische standen uns zur Verfügung. Aber wir waren eh nur am Essen und Shooten :D

Leider war die Luft im Hotel etwas muffig, aber außer Klimaanlage gab es keinerlei Möglichkeit, zu lüften. Als der freundliche Typ an der Rezeption am Ende unseres Aufenthaltes fragte, ob alles zu unserer Zufriedenheit war, meinte die Franzi: „Yes, but the air was a little bit … bähhh“ und ich musste sooo lachen :D

3.

Wir haben im Hotel eine Wüsten-Safari gebucht – für ca 70 Euro pro Person beinhaltete sie den Transfer dorthin und zurück, Dünenreiten mit so Jeep-ähnlichen Autos, Kamelreiten mit Fotogelegenheit, einen Auftritt von einer Bauchtänzerin und einem Derwish-Tänzer, ein Buffet, Sternegucken, und Shisha Rauchen (das habe ich ausgelassen, mag das nicht so). Übrigens, als ich auf dem Kamel saß, gab es hinter mir plötzlich Schreie und eine Rieseinaufregung! Ich ließ mich nicht davon hinreißen und habe mich nur noch stärker festgehalten – als ich dann abstieg, hat sich rausgestellt, dass das Kamel hinter mir richtig gebockt hat, wie ein Pferd! Es ist rumgesprungen und hat fast die Touristin abgeworfen, die auf ihm saß. Ehrlich gesagt, verstehe ich seinen Unmut auch – ich fand das Ganze eh eine Tierquälerei :(

Das Dünenreiten hat mich nervlich gesehen mindestens 3 Jahre meines Lebens gekostet, ich bin kein Action-Typ und fand die extrem waghalsigen Manöver an den riesigen Sand-Dünen, wo die Autos oft fast am Kippen waren, nur mäßig unterhaltsam. Franzi und ich waren danach echt schweißgebadet, hatten einen Krampf in den Händen vom Festhalten und kotzübel war uns auch noch ^^

Stattdessen hätte ich viel lieber einen Fuß-Spaziergang durch die Wüste gehabt und einen richtigen, längeren Ausflug auf dem Kamel – jeder durfte wirklich höchstens 4 Minuten darauf eine Runde machen – hat gerade so für Fotos gereicht, aber als Erlebnis war es viel zu kurz und künstlich und wie gesagt, Tierquälerei noch oben drauf… Nächstes Mal besser :)

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4.

Apropos Bauchtanz: wir haben von einer Touristin erfahren, dass er aus Ägypten kommt. Mit der Kultur in den Emiraten hat er also rein gar nichts zu tun und wird nur den Touris geboten ;) Auch die Derwishe existieren meines Erachtens vor allem in der Türkei und gehören zu Sofismus, einem mystischen Zweig des Islam – dieser Zweig zeichnet sich durch besondere Bescheidenheit und Armut aus.

5.

Zu der Moschee kam HIER schon ein ausführlicher Post, aber der Vollständigkeit halber nochmal eine Kurzfassung meines Eindrucks: ohne (uns) Touris wäre es eine mega Atmosphäre gewesen. Der Gesang, das ganze Weiss – Symbol für Reinheit, die mit Liebe und Hingabe gestalteten Verzierungen – da dachte ich mir, die Welt könnte soooo schön und lebenswert sein. Geh hin, bete, glaube, liebe – wozu die Kriege, wozu die Macht und das Rechthaben?

6.

Am dritten Tag wachten wir auf und schauten aus dem Fenster – Abu Dhabi war verschwunden!!! Als wir dann raus gingen, sahen wir lauter Wolkenkratzer in der Luft hängen. Des Rätsels Lösung lautete – die ganze Stadt wurde von unglaublich dichtem Nebel verschluckt. Man sah echt in 2 Metern Entfernung kaum noch etwas!! Und natürlich ausgerechnet an diesem Tag wollten wir Bilder vor der Skyline machen… Das nennt man wohl Bloggerpech… Im Header-Bild dieses Posts könnt ihr sehen, wie die Skyline aussah – da habe ich den Kontrast des Bilder noch stark erhöht, sonst hätte man fast gar nichts erkennen können :) Erst am Abend beim Sonnenuntergang hat sich die gespenstische Athmosphäre etwas aufgeklärt. Ein Taxifahrer erzählte uns, dass es im Dezember in Abu Dhabi immer so extrem neblig ist! Total spannend!

7.

Ich muss ehrlich sagen, vom Essens-Angebot im Hotel war ich so positiv beeindruckt, dass ich ihm hier einen eigenen Punkt widmen möchte. Wir hatten Halbpension, sowohl Frühstück als auch Abendessen war in Buffetform dargeboten, und WOW! Es gab kaum etwas, was es dort nicht gab! Die am besten gewürzten Süßkartoffeln und ein unvergleichlicher Fisch, von asiatisch über europäisch und arabisch – plus ein bombastisches, äußerst instagramtaugliches Dessert-Buffet. Den frischgepressten Orangensaft jeden morgen bei Aussicht auf die im Wind wehenden Palmen vermisse ich sehr :)

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REISEFAKTEN AUF EINEN BLICK

Flugzeit: reine Flugzeit ist etwas über 6 Stunden, aber mit Umsteigen in Istambul waren es bei uns fast 12 Stunden in eine Richtung!

Hotel: A Loft, 4 Sterne, 15 Autominuten zum Flughafen, super Buffet, sehr zuvorkommender Service, WLAN.

Strom: ihr braucht auf jeden Fall Adapter! Die Steckdosen sind anders, als in Deutschland.

Wüstensafari: war schon ok, aber wenn ihr die Möglichkeit habt, lieber kein Pauschalangebot buchen!

Geld: 1 Euro ist ca 4,4 VAE Dirham. Wechselt am besten nicht am Flughafen, da ist immer schlechter Kurs, sondern in den Banken oder hebt einfach von eurer Kreditkarte am Automaten ab.

 

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Unterwegs

travel: Abu Dhabi & die arabisch-islamische Kultur

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Ich schlittere in das neue Jahr vollgepackt mit Eindrücken.

Ich hätte nie gedacht, dass ich Ende Dezember nochmal verreisen würde! Aber spontane Entscheidungen sind oft die Besten – also präsentiere ich euch den ersten von zwei Posts über Abu Dhabi. Heute mit Bildern aus der wunderwunderschönen Schaich Zayed Moschee. Enjoy!

 

Auf Reisen sehe ich 80% des Landes durch den Sucher meiner Kamera – 

–  oder durch die Kamera meines Handys.

Das ist wohl das Los eines Bloggers! Allerdings muss ich sagen, dass die restlichen 20%, die ich vor Ort tatsächlich auch direkt mitbekommen habe, mich richtig geflasht haben.

Der Moment, als ich zum ersten Mal aus dem fahrenden Auto die sich nähernde Wüste sah. Der Moment, als ich vor der Schaich Zayed Moschee stand und aus dem Lautsprecher der Gesang ertönte, dessen Fetzen aus der unsichtbaren Weite der umliegenden Stadt zurückhallten. Der Moment, als ich aus dem Speisesaal des Hotels das erste Mal die Aussicht erblickte – Sonne, Palmen und Wolkenkratzer, Wolkenkratzer, Palmen und Sonne. Der Moment, als ich in der Nacht unserer Ankunft die lauwarme feuchte Luft spürte und einatmete. Genau diese Momente sind mit keiner Kamera der Welt festzuhalten. Die anderen Momente, die manchmal nah beieinander lagen – habe ich für euch fotografiert und zeige sie euch hier! Ich hoffe, die Bilder gefallen euch und geben wenigstens einen kleinen Bruchteil der Faszination wider, die mich in Abu Dhabi berührt hat.

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Diese fremde, wahnsinnig alte und reiche Kultur ist so faszinierend! Sie hat aber kaum eine Chance, sich gegen die Omnipräsenz des Terrorismus in den Medien und unseren Köpfen durchzusetzen.

Wer ein Kopftuch an einer Frau sieht,

sieht nur die Unterdrückung der Frau, und jedes männliche Kopftuch ruft als allererstes die Assoziation mit Terror hervor. Ich würde mich schon als Feministin bezeichnen – und trotzdem finde ich nicht, dass es eine Lösung ist und den Frauen irgendwie hilft, wenn man sie pauschal verurteilt und von oben herab betrachtet. Wir in Europa sind selbst noch gar nicht so weit in unserem Denken, wie wir gerne wären. Bei uns dürfen Frauen noch nicht mal seit 100 Jahren wählen, erst seit 1958 muss der Ehemann oder Vater nicht mehr zustimmen, wenn eine Frau einen Führerschein machen oder ein Konto eröffnen will. Erst seit 1977 kann ein Ehemann vor Gericht belangt werden, wenn er seine Frau vergewaltigt hat (Strafgesetzbuch, Paragraph 177) und ebenso seit 1977 darf eine Frau ohne Erlaubnis des Mannes arbeiten. Unglaublich lange, wenn man diese Zeitspanne im Bezug auf die Menschheitsgeschichte sieht… *Ironie aus*. Wir können uns über unseren Fortschritt freuen – aber es gibt uns noch lange kein Recht, uns über die anderen zu erheben.

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Ja, die Missstände in Europa machen die Missstände in arabischen Ländern nicht besser-

aber das tut es ebenso wenig, wenn wir die gleiche Intoleranz an den Tag legen, die wir angeblich verurteilen. Geht es in Wirklichkeit nicht einfach nur darum, sich ein Gefälle zu erschaffen, durch das man in seinem Wert aufsteigt, indem man andere runterstuft? Man findet seine eigene Kultur und somit sich selber gleich noch toller, wenn man eine andere Kultur verurteilt. Diese Jagd nach Belohnung kennen der Wissenschaft zufolge auch Ratten – nur dass sie dafür keine Ideologien brauchen, sondern einfach nur einen Appetit.

Ich finde es sehr wichtig, kritisch zu sein –

aber lassen wir uns doch von unserem kritischen Denken nicht blenden. Aus der arabischen Kultur kommen unsere Zahlen (auch die Null – und somit der Computer!), aber auch unsere Astronomie, Philosophie, Dichtung, Medizin, Chemie, Musik und Architektur wurde maßgeblich von der arabischen Kultur beeinflusst. Kaffee, Seide, Baumwolle, Zuckerrohr, Orangen, Datteln und Brombeeren und sogar Papier!! wurden von den islamischen Eroberern nach Europa importiert.

Die islamische Kultur war im Mittelalter viel zivilisierter und fortschrittlicher, als die in Europa. Der Terror war im Laufe der ganzen Geschichte kein Merkmal der arabisch-islamischen Kultur, sondern ist ein Auswuchs unserer Zeit, lasst sie uns also nicht darauf runterbrechen! Das Thema ist kompliziert – aber Hass, Aggressivität und Intoleranz machen die Situation auf lange Sicht nur noch schlimmer.

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Hier hatte ich mich übrigens mit einem ähnlichen Thema befasst: „Choose Peace„.

So, das war´s noch lange nicht mit Abu Dhabi – als nächstes kommt ein nicht so deeper Post, dafür mit vielen Bildern aus der Wüste und aus Abu Dhabi selbst – und mit spannenden Fakten für eure Reise in die Emirate!

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Lifestyle Unterwegs

test: Ferratum Online Bank

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Ich stehe auf der Straße und könnte gleich heulen.

Wieso ist das Beamen noch nicht erfunden worden?? Ich habe mein ganzes Gepäck dabei und bin schon gefühlte 50 mal alle Straßen in dieser Gegend hin- und hergelaufen, kann die Bushaltestelle aber nicht finden. Hier fahren überall Busse, allerdings sehe ich nur einen nicht - und zwar den, den ich brauche. Ich muss jetzt unbedingt erstmal Pause machen, klaren Kopf kriegen, mein Handy laden und etwas essen. Ich habe heute nur in der Früh im Flugzeug ein Snack bekommen, und jetzt ist 17 Uhr und vom Hin- und Herrennen mit schweren Koffern in einer fremden Stadt kriegt man nunmal Hunger...

Ich schau mich um nach einem Cafe. Ah verdammt!!!! Ich habe ja viel zu wenig Geld gewechselt, weil der Kurs am Flughafen so unglaublich unverschämt war und ich mir noch eine Fahrkarte für die ganze Woche gekauft habe... Ich habe gerade noch Geld für einen Kaffee, also wirds erstmal nichts mit Essen. Naja, dann eben kein Essen... Ein heißer Latte Macchiato ist auch nicht zu verachten. Ich überquere (noch einmal!) die Straße, quetsche mich mit meinem Koffer zwischen den ganzen Touristen durch und öffne die Café-Tür, wo es schon verheissungsvoll nach Kaffee riecht.


 

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So oder so ähnlich ist es mir kürzlich in London ergangen.

Wer kennt die Situation? Man ist im langersehnten Urlaub, der aber immer dann besonders stressig wird, wenn man kein (einheimisches) Geld parat hat, denn Geld regiert die Welt und es gibt nichts geschenkt und so weiter und so fort :D

Deswegen fand ich das Prinzip, nach dem die Online Bank namens Ferratum funktioniert, total praktisch!!

Hier die wichtigsten Fakten!

  • keine Bürokratie, Papierberge oder sonstiges! Man meldet sich online an und braucht dabei nur seinen Personalausweis.
  • das gebührenfreie Girokonto hat man sofort - die dazugehörige (ebenso kostenlose) Mastercard bekommt man ein paar Wochen später zugeschickt
  • mittels der App kann man alle Vorgänge am Handy regeln - Überweisungen, PIN-Änderungen, zusätzliches Girokonto anlegen, Kartensperrung, und sogar den Dispokredit!
  • innerhalb Europas wird das Geld in Echtzeit überwiesen, und zwar in 7 Währungen - gebührenfrei! Man kann sogar Geld per SMS senden!
  • Dispokredit kostet 7,9% Jahreszins - natürlich nur bei Nutzung.

*in freundlicher Kooperation mit Ferratum Online Bank

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Selfies zum Konto eröffnen :D

Das Konto anlegen kann man auf der Homepage von der Ferratum Bank. Außer seinem Namen und der Mailadresse muss man seine Telefonnummer mit angeben. Ich habe mittendrin aus Versehen auf "Schließen" geklickt, dann dachte die Seite, dass ich sie verlassen möchte, und war gleich beleidigt und fragte nach den Gründen :D Ich bin also geblieben und legte meinen Benutzernamen und Passwort fest, gab den Verifizierungscode ein, den ich einen Moment vorher aufs Handy geschickt bekam.

Identifizierung

Identifizieren kann man sich, indem man die  Vorder- und Rückseite Ihres Ausweises fotografiert und ein Selfie (!) von sich macht oder aber ein Videotelefonat mit einem der Mitarbeiter führt. Ich habe mich für das Videotelefonat entschieden, weil ich das lustiger finde :D

Beim Videotelefonat musste ich meinen Ausweis in die Kamera halten, Vor- und Rückseite und dann so, dass man die Wasserzeichen sieht, bis der glatzköpfige Herr freundlich lächelte und mich bei der Ferratum Bank willkommen hieß. Danach musste ich noch ein Paar weitere Angaben machen, etwas verblüfft hat mich die Frage "Sind Sie politisch exponiert? Eine politisch exponierte Person ist eine Person, die im Moment wichtige öffentliche Ämter ausübt oder in den letzten 12 Monaten ausgeübt hat, sowie deren unmittelbare Familienmitglieder und Personen, die dieser nahestehen." - Welche Auswirkung hat es auf das Konto, das ich gerade eröffne?..

Wie dem auch sei - das Konto war eingerichtet und zwei Wochen später hielt ich meine neue Master-Card in den Händen!

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Geld auf die Karte laden

Als ich die Karte erhielt, war übrigens schon ein Guthaben von 10 Euro drauf - ein Willkommensgeschenk von Ferratum! Das ist natürlich ganz nice ;)

Um trotzdem mehr Geld zur Verfügung zu haben, als 10 Euro, ohne gleich das eingebaute Dispo-Credit nutzen zu müssen, wollte ich von meinem anderen Konto Geld auf mein Ferratum Konto überweisen. Jeder Ferratum Karte ist nämlich natürlich ein Konto zugewiesen. Die Kontonummer fand ich in der App unter "Konten"/"Einzelheiten".  Am nächsten Tag war das Geld schon drauf! Ich habe damit einen Online-Kauf getätigt und was soll ich sagen - es hat alles funktioniert, wie es soll!

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Geld abheben

Geld abheben kann man an allen Automaten mit Mastercard-Symbol. Viermal im Monat ist es kostenlos - und zwar nicht nur hierzulande, sondern weltweit!! Ab dem fünften Mal fällt eine Gebühr von 2,99 an. 

Eine Sekunde nach dem ich das Geld abgehoben hatte, kam eine SMS mit der Bestätigung - und auf dem Konto sieht man es natürlich auch sofort.

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Nächstes Mal, wenn ich verreise, werde ich also besser vorbereitet sein!!

Habt ihr schon Erfahrungen mit Online-Banken?

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Outfit

outfit: while in London #2

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ok, ich bin unzufrieden.

Ja gut, vielleicht nicht unzufrieden, sagen wir, ich bin nicht mehr ganz erfüllt – und zwar mit den Looks, die ich zeige. Ich finde, ich könnte wieder etwas abwechslungsreicher werden, irgendwie bin ich in Richtung „romantisch, retro & cute“ abgedriftet – und es passt ja auch gut zu mir und ich fühle mich sehr wohl darin. Allerdings fühle ich mich noch wohler, wenn ich meine verschiedenen Facetten modisch (und im wahren Leben auch) ausleben kann.

Der Insta Stories Umfrage, wo ich von euch wissen wollte, ob ich nach zig Midikleidern mal wieder öfters Hosen zeigen soll, ist zwar ziemlich unentschieden geworden (40% für nein, 60% für ja), aber ich möchte mal ganz kurz eine Midikleid-Pause einlegen und in eine andere Rolle schlüpfen.

Den Anfang macht dieses edgy und rebellische Outfit, das wir in London geshootet haben und der einen richtigen Kontrast zu diesem Londoner Look bildet!

Und endlich habe ich mir Doc Martens zugelegt.

Ich habe halt so oft gehört, dass man sie ewig eintragen muss, dass ich keine Lust auf sie hatte. Bis ich dieses Modell entdeckt habe: Es heißt „Pascal“ und ist aus einem besonders weichem Leder, und es hat sogar Reißverschlüsse neben der Schnürung, so dass man sofort rein- und rausschlüpfen kann. So mag ich Doc Martens :D

Denn Esra ist gleich Abwechslung :D

Wie findet ihr dieses Outfit? Soll ich lieber eine Schiene fahren oder euch lieber mit Abwechslung inspirieren? :)

I am wearing:

 

dress: Asos (aktuell!)

cap: H&M (similar)

shoes: Doc Martens

bag: Gucci, borrowed from Daria Bah <3

photos: Daria Bah – thank you <3

editing: by me

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o ja:

seit mehreren Monaten fühle ich mich zum ersten Mal wieder energisch und fast glücklich! Und zwar nicht „wegen“, sondern eher „trotz“. Sogar die Franzi meinte beim Outfit Shooten „Du bist so gut drauf, das ist ja nicht auszuhalten“ :DDD

oje:

das Ende meiner Zahngeschichten scheint nicht in Sicht, aber zumindest hoffe ich, bald das Gröbste gerichtet zu haben, und zwar ohne finanziellen Ruin… Bitte Daumen drücken!!

warum:

die Streitereien?? Aus jedem Kleinscheiß wird eine Grundsatzdiskussion gemacht. Ich habe langsam das Gefühl, dass es einigen Leuten nur darum geht, recht zu haben. Auf Kosten von Freundschaft oder zumindest von guter Stimmung. Really?..

gegessen:

seit langem mal wieder Sushi. War auch schon echt überfällig!

gefreut:

dass wieder Bewegung in meinem Mailfach herrscht, so dass bald einige ganz unterschiedliche, aber gleichermaßen spannende Projekte auf mich (und somit euch, hihi) zukommen :D

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travel: London in Bildern & 6 random Facts und Tipps

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Wenn dir deine Smartwatch sagt, dass du heute 17 Tausend Schritte gemacht hast, dann weißt du – du bist in London :)

Die ersten zwei Tage bin ich fast verzweifelt, lasst mich kurz zusammenfassen: Wirrwarr der Buslinien und -Haltestellen, schweres Gepäck auf ziemlich kaputten Straßen, leeres Handy und keinen Adapter dabei. Addiere Hunger und Durst, nur 5 Pfund im Geldbeutel und eine Kreditkarte mit der PIN, die sich spontan als nicht gültig rausstellte. Jaja, ich weiß. Ich war nicht optimal vorbereitet, und dennoch – umso weltbewegender war das Erfolgsgefühl am Tag drei, als ich endlich in diese wuselige, aber wunderschöne Weltmetropole reingefunden habe und mich seitdem weder verlaufen, noch verfahren habe, genug Geld und einen britischen Steckdosenadapter mit hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch schon einen Tagestrip nach Oxford  sowie insgesamt drei Shootings hinter mir und konnte somit mein angepeiltes Shopping-, Touri- und Einfach-So-Rumschlender-Und-Bildermach-Programm durchziehen!

Die Ergebnisse seht ihr hier (das ist nur die Hälfte der Bilder, die ich eigentlich zeigen wollte, – aber ich muss mich beschränken…). Meine Eindrücke verpacke ich euch in gewohnter Manier als Random Facts!

Ganz viel Spaß und London, ich liebe dich und ich komme wieder!!

 


 

Hier geht´s zu:

Paris // Bangkok //  Thailand allgemein // Maastricht // Berlin  // Oxford  // Barcelona

 


 

1.

Streetstyle

Man hat mich zwar schon „gewarnt“ – und trotzdem war ich total geflasht von dem Style der Londoner! In Deutschland bezeichnet man solche Looks zu meiner immerwährenden Verzweiflung als „Mutig“ (ich kann das nicht mehr hören). Wieso MUTIG?? Geht es um Leben und Tod, wenn man eine Jeans ausnahmsweise mal nicht mit einem Tshirt kombiniert?? Vielleicht sollte ich darüber nochmal schreiben – hier ist ein älterer Läster-Post über das Fehlen vom modischen „Mut“ :D

Ich wollte eigentlich unbedingt Streetstyle-Bilder machen, aber dazu ist es wegen meinen Zahnschmerzen leider nicht mehr gekommen… Nächstes Mal!! Ein Outfit-Beispiel: die Verkäuferin auf dem Notting Hill Flohmarkt war perfekt im Gentleman-Style gekleidet: sie kombinierte fünf verschiedene Karo- und Hahnentrittmuster – als Stoffhose, Blazer, Weste, Krawatte und Cap, alles in der gleichen Farbfamilie und mit einem strahlend weißen Hemd. Sie sah absolut umwerfend aus! Versteht sich von selbst, dass ich bei ihr einen karierten Woll-Blazer kaufen musste! Am liebsten würde ich ihn genauso stylen <3

2.

Höflichkeit und Hilfsbereitschaft

Man könnte meinen, in so einer stressigen Großstadt sind alle mega genervt und angepisst. Ach was! Ich habe schon lange nicht mehr so freundliche Menschen erlebt. Mehrmals wurde mir mein Koffer von zuvorkommenden Gentlemen abgenommen – und das, ohne dass ich darum bitten musste! In München kann man als Frau einen Nashorn schleppen, es interessiert niemanden. Die Busfahrer bleiben sogar nach dem Losfahren oft nochmal stehen, damit die verspäteten Passagiere noch einsteigen können!

Tipp   

apropos Bus! Nachdem ich 30 Minuten im eiskalten Wind umsonst auf einen Bus gewartet hatte, habe ich eine Einheimische nach Hilfe gefragt und weiß nun – abends und nachts muss man die Busse immer anwinken, sonst fahren sie an der Haltestelle vorbei.

Eine unglaublich wertvolle Info, die ich gerne vorher gehabt hätte :D

3.

Essen

Wider Erwarten sah ich einen Stand mit Fish&Chips erst am 4. Tag meines Aufenthaltes, und zwar in der Touristengegend (Tower of London). In den Tagen davor sind mir eher die omnipräsenten Fastfoodketten aufgefallen, die gesundes oder zumindest gesund aussehnendes, gerne auch vegetarisches und veganes Essen anbieten, allerdings alles fertig abgepackt – Plastikalarm!!

Ebenso omnipräsent waren die Supermärkte, wo es auch wahnsinnig viele abgepackte Fertigspeisen gab und vor allem – wo man in 70% der Fälle an einer Selbstbedienungskasse zu bezahlen hatte. Man scannt die Produkte ein und muss sie bis zur Beendigung des Bezahlprozesses auf einer extra dafür vorgesehenen Fläche liegen lassen, sonst schreit der Automat :D

Man gewähnt sich aber sehr schnell an diese personenlosen Kassen… Schade aber um die Arbeitsplätze!

4.

Shoppen

Ebenfalls bekannt – London ist ein Shoppingparadies!! Ich war im riesigsten Topshop, den man sich nur vorstellen kann, aber alle Läden in der Oxford Street sind überdimensional riesig – was ich nicht soooo angenehm finde, denn die Berge von Klamotten und Accessoires überfordern und erschlagen mich etwas…

Da fand ich es in Notting Hill schon viel angenehmer, obwohl es sehr voll mit Menschen war. Dort gab es ALLES – eine mega abwechslungsreiche Fressmeile, extrem viele kleine Läden, wo man von Klamotten bis hin zu Türknäufen alles Erdenkliche bekommen konnte, und dann noch einen extrem spannenden Fashion-Teil, wo ich fast eine vintage Chanel Tasche gekauft hätte… Nach vielem Googeln hat sie sich doch als Fake rausgestellt – allerdings als extrem guter. Der Preis von 200 Euro wäre aber auch zu schön, um wahr zu sein! Dennoch war ich danach wirklich traurig, denn die Tasche war extrem schön <3

5.

Stau

Manchmal wäre man zu Fuß fast schneller vorangekommen, als mit dem Bus. Auch die Ubahn ist eine viel zügigere Option (hehe, was ein Wortspiel!) – es sei denn, es ist Rush Hour. Dann kann es auch schon mal vorkommen, dass man 20 Minuten braucht, bis man in eine Ubahn steigt – nicht etwa weil sie so selten kommen (alle 3-4 Minuten!)  – sondern, weil man schlicht und einfach nicht reinpasst!

Sogar in der Londoner Luft herrscht Stau – auf dem Hinflug sagte der Pilot an, dass wir schon fast am Londoner Flughafen sind (ich habe Heathrow gewählt), aber – wegen hohem Verkehrsaufkommen „obligatorische Schleifen“ in der Luft drehen müssen! Das sah dann so aus, dass das Flugzeug sich neigte und 5 Minuten im Kreis flog ^^

6.

Underground (= tube)

Londoner Ubahn ist viel tiefer als alles, was wir aus Deutschland kennen und hat mich eher an die Moskauer Ubahn erinnert. An manchen Ubahnstationen gibt es nicht mal Rolltreppen, dort kann nur mit riesigen Aufzügen an die Oberfläche fahren. Zusätzlich zu den Aufzügen  gibt auch normale Treppen, allerdings soll man sie nur im Notfall nutzen, denn deren Gesamtlänge von der Oberfläche bis zur Ubahn entspricht ca 5 Stockwerken!

Komischerweise hatte ich in den Ubahnen null Handy-Empfang (und somit natürlich auch kein Internet), scheint bei den Londonern aber ganz normal zu funktionieren.

Weiß jemand eigentlich, was hat es eigentlich mit diesem „mind the gap“ auf sich hat? Warum wird das so inflationär oft angesagt? Sind in London in der Vergangenheit etwa übermäßig viele Menschen in diese Lücke zwischen Bahn und Gleis reingefallen?

Tipp  

mit der Oystercard kann man am günstigsten überall hinkommen. Man lädt sie an einem Automaten (oder auch am Schalter) mit Geld auf. Achtung – in Automaten kann man meist nur mit Münzen oder mit Karte bezahlen! In einer Woche habe ich ca 30-40 Pfund verfahren, allerdings hat die Fähre (wo die Oystercard auch gilt) bei mir gleich ein Drittel von dieser Summe verschlungen.

Jedesmal, wenn man in die Ubahn einsteigt, stempelt man sich ein und muss sich beim Verlassen der Ubahnhöfe wieder ausstempeln, sonst wird das Geld weiterverbraucht. In den Bussen muss man nur einchecken.

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Lifestyle Unterwegs

travel: Oxford – Liebe auf den ersten Blick

Wenn man sich auf Reisen entscheiden soll,

ob man einer App oder einem Einheimischen glaubt - was würdet ihr wählen? Klar, ich habe natürlich auch dem Einheimischen vertraut! Und das hat einige Abenteuer verursacht - aber eins nach dem Anderen!

Am Tag nach meiner Ankunft in London

habe ich mich nach Oxford aufgemacht, um dort Daniella zu besuchen. Die Reise war wirklich beschwerlich und hat mich gelehrt - vertraue Einheimischen nicht automatisch mehr, als einer Verkehrs-App :D Man gab mir am Vorabend einen Tipp, mit dem Bus zur Haltestelle namens "Archway" zu fahren, und von dort aus mit dem"Oxford Tube" (Regionalbus nach Oxford) weiter. Ajajaj! Alleine die Fahrt bis Archway dauerte schon an die 60 Minuten, denn Archway hat sich als die Bus-Endhaltestelle herausgestellt. Dort gab es dann eine riesige, Trommelfellplatz-laute Baustelle, dank der ich den Oxford Tube erst nach gefühlt 142376585 mal Nachfragen und 142487658 hin- und herlaufen fand. Von dort aus gurkte man weitere 2 Stunden erst durch das überfüllte London, dann außerhalb etwas schneller nach Oxford.

Am nächsten Tag fand ich per Zufall heraus, dass Archway gleichzeitig eine Ubahnstation ist, zu der ich von Zuhause aus ca 20 Minuten gebraucht hätte, - aber im Nachhinein ist man immer schlauer, und außerdem konnte ich durch die lange Busfahrt viel von London sehen ;)

Und es hat sich so gelohnt!

Es war wirklich lustig und ein bisschen unwirklich, die Daniella, die ich eben bis dahin nur einmal "in echt" gesehen hatte, in Oxford zu treffen! Wir haben einen tollen Spaziergang gemacht, geshootet ohne Ende, uns im eiskalten Wind die Allerwertesten abgefroren (beide viel zu kalt angezogen) und am Ende bei einer unglaublich fotogenen Tasse Kaffee eine schöne Unterhaltung gehabt. Ich komme wieder!! <3

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Aber jetzt lasse ich die Bilder für sich sprechen! Enjoy :)

Ach, noch etwas: in Oxford kam mir spontan die Idee, ich könnte ja eine Laternen-Bilderreihe machen! Also fing ich einfach damit an, schöne Laternen zu fotografieren - die es in England nun wirklich im Überfluss gibt!

Wieviele Laternenbilder findet ihr in diesem Post (die Frage ist fast wie in einem Captcha-Code, hahaha)?

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Outfit Unterwegs

outfit: while in London

Ich liebe das Internet besonders dann, wenn aus Virtuellem - Echtes wird.

So auch hier geschehen. Denn ja, ich hatte zwar schon sehr lange den Wunsch, nach England zu reisen, aber wie so oft, bleiben viele Wünsche auf der Strecke, bis eine glückliche Fügung einem auf die Sprünge hilft. 

Die glückliche Fügung heißt in diesem Fall Daniella, und wir haben uns tatsächlich über Instagram kennengelernt. Zu dem Zeitpunkt hatte sie lustigerweise gerade in München ihr Auslandssemester und wir trafen uns auf einen Kaffee. Paar Monate später ging sie zurück nach Oxford, wo sie eigentlich studiert. Und ich dachte mir - warum besuchst du sie nicht mal? Gesagt, getan! Da ihre Studentenbude aber mini winzig ist, habe ich mich in London über AirBnB einquartiert - aber dazu mehr in meinem London-Post, der kommende Woche online gehen wird.

Eine weitere glückliche Fügung heißt Daria, die ich ebenfalls Instagram verdanke und die mich in London geshootet hat. Den ersten von insgesamt zwei meiner London-Looks zeige ich euch hier! Ich liebe die Ergebnisse einfach!! Und ihr?

 ... also soon on my blog: 

  • Post über das wunderschöne, bunte und stylishe London mit vielen Bildern!

  • ein Look aus Oxford

  • Post über die märchenhafte und legendäre Stadt Oxford (natürlich auch mit vielen Bildern!)

  • der zweite Look aus London

  • ... und vielleicht noch Streetstyles aus London - dafür muss ich heute nur noch Mut fassen, meine Kamera schnappen und losziehen!

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I am wearing:

dress: H&M (aktuell!)

cap: H&M

boots: Zara (old)

bag: COS

photos: Daria Bah - thank you <3

editing: by me

o ja:

London hat all meine Erwartungen übertroffen!! Wunderschöne und extrem vielseitige Stadt <3

oje:

ich habe seit Freitag abend tatsächlich Zahnschmerzen... Fast immer, wenn ich verreise, bekomme ich Zahnprobleme!!! Entweder davor (wie vor Thailand), oder währenddessen (wie mal in Berlin) oder gegen Schluss (wie jetzt, obwohl ich noch 3 Tage durchhalten muss!). Was soll das?? Ist das Psychosomatik oder tatsächlich blöder Zufall??

stolz:

dass ich nach anfänglichen Schwierigkeiten (hab mich die ganze Zeit verfahren!) mich mittlerweile in der Stadt so gut orientiere, dass ich nicht mal mehr die App bemühen muss (übrigens, wer es noch nicht kennt - es geht um die mega geile App namens Citymapper, danke an Julia für die Empfehlung!).

geshoppt:

zwei Röcke - zwei Blazer (einer von River Island, der andere vintage) und zwei Mützen, haha. Und fast hätte ich eine vintage Chanel auf dem Portobello Market gekauft, aber nach eeeewigem Prüfen, Googeln und Abgleichen bin ich zum Schluss gekommen, dass sie nicht echt ist, obwohl sie sogar eine Seriennummer drin hatte... Das war vielleicht krass!! Fast hätte ich eine Chaneltasche mein eigen genannt... Aber es war anscheinend zu schön, um wahr zu sein ^^

geweint:

vor Freude, als ich mit der Fähre auf der Themse fuhr. Ich liebe Schiff- und Bootfahren einfach über alles, besonders, wenn die Sonne scheint und das Wasser glitzert!

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Lifestyle Unterwegs

travel: Thailand 5 – am Strand

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Seit ich wieder in Deutschland zurück bin,

fällt die Temperatur mit jedem Tag um 5 Grad. Am Tag meiner Rückkehr waren es noch heimkehrer-freundliche 20 Grad, mittlerweile sind es nur noch 10 und es soll bald sogar schneien – unmöglich!! ?

Wie schön also, dass ich noch einige Pool- und Strand-Bilder in petto habe, an denen sich zumindest das Gemüt etwas erwärmen kann – das hoffe ich zumindest ;) Bei der hiesigen Kälte muten diese Bilder wohl etwas abstrakt an – aber nicht für mich, denn noch vor genau 8 Tagen ist das letzte Strandbild entstanden und ich kann noch immer den heißen Sand spüren, auf dem ich lag und auch das wasserhahn-warme Meer ist noch ganz lebendig in meiner Erinnerung!

Klar, jede Jahreszeit hat ihre Vor- und Nachteile, aber meine Jahreszeit des Herzens ist eindeutig der Sommer. Wie krass, sich vorzustellen, dass in Thailand das ganze Jahr über Sommer herrscht!

Hier kommen noch die letzten Random Facts über unseren Urlaub – viel Spaß! <3

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Thailand random facts

Wie schon hier genauer beschrieben, waren Tag 8 und 9 unseres Urlaubs komplett shooting- und Instagram-Stories-frei, dafür haben wir uns fröhlich durch alle möglichen thailändischen kulinarischen Raffinessen durchprobiert. Außerdem lag ich zum ersten Mal in der Sonne, bekam Sonnenbrand in den Kniekehlen, was mir die nächsten paar Tage etwas Ärger bereitete, und habe endlich rausgefunden, wie man handelt und dass man überhaupt handeln kann!

Nach zwei Tagen Pause war wieder Shooting- und Social Media-Tag, weswegen wir uns haben stressen lassen und kurzzeitig in schlechte Stimmung verfielen.

Am Tag 11 des Urlaubs sind wir ein letztes Mal umgezogen –  und zwar in ein schwarz-weiss durchgestyltes Hotel in der gleichen Strasse einige Häuser weiter. Gefunden haben wir es, wie all unsere Bleiben, bei Air BnB, was wirklich hervorragend funktioniert hat!

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Was ich witzig fand

 

  • man ist es ja von Deutschland her gewohnt, dass es drinnen warm und draussen kalt ist, in Thailand war es aber andersherum – man rettet sich vor der Hitze in geschlossene Räume, die alle eine Klimaanlage besitzen, und wenn es dann auf Dauer zu kalt ist, geht man raus auf die Straße und wärmt sich auf :)
  • da es fast nirgendwo Latte mit Sojamilch gab, aber Sojamilch alleine in jedem Supermarkt, wollten wir uns Espresso auf Eis bestellen und die Sojamilch selber dazuschütten. Das verstand KEINE EINZIGE Verkäuferin. Entweder wir bekamen einen doppelten Espresso, oder es wurde mit Wasser aufgefüllt, oder aber mit Milch – trotz der klaren Bestellung „Bitte NUR Espresso, ohne Milch!“. Verdutzte und fragende Blicke gab es jedes Mal gratis dazu :D
  • Strassen überqueren in Thailand will gelernt sein – oft bringt es nichts, zu warten, bis es grün wird (denn  irgendwie dauert es manchmal 20 Minuten bis eine Ampel umschaltet), sondern einfach aufpassen und laufen, wenn sich die erstbeste Gelegenheit bietet!

 

Was ich nervig fand

 

  • die riiiieseigsten Kakerlaken, die ich in meinem Leben gesehen habe… Gottseidank kamen die erst abends raus, waren nur einzeln anzutreffen und ich sah sie nicht in geschlossenen Räumen, sondern nur auf den Straßen.
  • komischerweise waren die luxuriösesten Toiletten (beispielsweise in Einkaufszentren) kostenlos, während Klos auf den Märkten, die aus einem mit Loch im Boden bestanden, 5 Baht kosteten, dabei suchte man Klopapier übrigens vergeblich. Dieses kostete am Eingang weitere 5 Baht, dabei war es EINLAGIG und hat sich schon aufgelöst, wenn man es bloß angeschaut hat!
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