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Statement

Outfit thoughts

outfit & thoughts: choose peace

Ein kalter Abend im März.

Ein Freund und ich sitzen bei einem Latte Macchiato in einem Café im Münchner In-Viertel Haidhausen, das Gespräch dreht sich um Gewalt... Verteidigung... Aufrüsten... Schwäche... Stärke... Heimat... Selbstidentifikation...

"Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu - so läuft das nicht", sagt er. "Ich weiss genau, wie die Welt tickt und bin bereit, es in Kauf zu nehmen, wenn mir jemand Gewalt antut, um sich oder sein Revier zu verteidigen. Denn ich selbst würde es auch verteidigen! Da, wo meine Frau und Kinder sind, verstehe ich keinen Spass. Ich muss eine Entscheidung treffen, und die wird immer für die Meinen sein!" Wow, das klingt mehr als realistisch, und sogar schön, vor allem für die, die "die Deinen" sind, ist mein erster Gedanke. Das klingt so bodenständig und naturnah, ein Mann, der bereit ist, seine Familie zu verteidigen. Aber mein Gefühl regt sich und sagt - Gewalt gegen Gewalt ergibt doppelte Gewalt! Und das widerstrebt mir! Das Problem: argumentieren kann man auf viele verschiedene Arten, und es kann sich wohl kaum jemand anmassen, genau zu wissen, dass seine eigene Argumentation objektiv richtig ist und die des Gegenübers objektiv falsch. Aber entscheiden muss man sich dennoch. Und ich entschied mich für den Frieden. "Ja, es ist einfach, sich dafür zu entscheiden, wenn kein Krieg ist, wenn keiner vor dir steht, der gerade dein Heim zerstört oder deinen Lieben etwas angetan hat", sagt er. Das stimmt. "Ich will mir das gar nicht vorstellen, wie das sein muss", antworte ich.  "Aber ich weigere mich, mir meine Entscheidung für den Frieden und gegen die Gewalt als Schwäche und Unwissenheit auslegen zu lassen. Das entmündigt mein ganzes Wesen und im gleichen Wisch eine Haltung, die sich die Menschheit über Jahrhunderte bitter erarbeiten musste".

 "Warte nur", sagt er, "bis du einem von diesen Flüchtlingen begegnest,

die dich nicht für einen Menschen halten, weil du eine Frau bist. Wenn sich so einer an Frauen vergeht, weil er meint, die Frauen sind den Männern zur Verfügung gestellt, dann bin ich ja gespannt, ob du noch so friedfertig bist". "Moooooment!!!", spätestens jetzt bin ich aufgebracht,

"Die Argumentation hinkt gewaltig!! Erstens, schere nicht alle Flüchtlinge, Muslime oder Ausländer über einen Kamm!  Zweitens: wenn ich so jemanden treffen würde, das wäre ganz schlimm für mich und ich hätte sicherlich Hassgefühle oder Aggressionen ihm gegenüber! Wenn jemand mein (imaginäres) Kind angreifen würde - ich würde es bestimmt verteidigen! Aber es obliegt meiner Verantwortung, keine politischen, keine verallgemeinernden und keine menschenhassenden Schlüsse daraus zu ziehen, das heißt - wenn ein Muslim total daneben ist - denke ich nicht, dass alle Muslime total daneben sind! Wenn mir ein blonder Typ was antut - hasse ich nicht alle blonden Typen! Wenn ich was hasse - dann Verallgemeinerungen!". "Du bist einfach so naiv", erwidert er. "Naiv und gutgläubig". Jetzt bin ich richtig sauer. "Das mag sein! Allerdings finde ich, dass eher du naiv bist, unter all deinem Realismus-Deckmantel. Denn du lässt dich manipulieren von den rechten Meinungsmachern und denkst dabei auch noch, du würdest deine ganz eigenständige Meinung vertreten".

"Lass uns das Thema wechseln", meint er. "Da werden wir uns nicht einig".

„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg´ auch keinem andern zu“, versuche ich einzuwenden.  "Nein", sagt er. "Ich weiss, wie die Welt tickt und bin bereit, es in Kauf zu nehmen, wenn mir jemand Gewalt antut, um sich oder sein Revier zu verteidigen."

Wie traurig, wenn die Politik selbst Freundschaften spaltet! Welch ein Warnzeichen, dass mit unserer Gesellschaft was nicht stimmt!

Unzufriedenheit und Zukunftsangst werden schon immer, aber auch besonders vor der Bundestagswahl knallhart instrumentalisiert, um Stimmen zu gewinnen. Viele meinen: die Flüchtlinge samt einer gewissen Dame namens Merkel loszuwerden, sei die Lösung für unsere Gesellschaft. Allerdings ist das dasselbe, wie Haltungsschäden mit einer Schmerztablette bekämpfen zu wollen, statt Krankengymnastik zu machen und die richtige Haltung zu üben. Ist natürlich auch viel einfacher und wirkt sogar - vorerst. Bis sich die Lage zuspitzt und eine Operation nötig wird. Auch wenn ich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein bin - ich gehe wählen. Wenn viele kleine Körperzellen die richtige Haltung einnehmen, beeinflusst das den ganzen großen Organismus. Und zumindest kann sich die kleine Zelle dann nicht vorwerfen, dass sie an dem Haltungsschaden mitschuldig ist. 

Frieden ist eine Entscheidung, die immer wieder aufs Neue getroffen werden will.

In vielen Lebenslagen - einem verwirrenden Gespräch über das komplexe Thema "das menschliche Miteinander" oder in einer schwierigen Situation, immer wieder muss man seine Position überprüfen, und immer wieder aufs Neue Hass und Gewalt ablehnen. Schon Kant meinte, dass gerade die Fähigkeit, sich gegen den eigenen Vorteil zugunsten anderer Menschen zu entscheiden, den freien Willen eines Menschen bedeutet. Seinem Egoismus und seinen Trieben nachzugeben, bedarf es keinen freien Willens! Diese Haltung und diese Fähigkeit, sich für den Frieden zu entscheiden, sollten wir uns bewahren, denn sie markiert vielleicht als einzige die Grenze zwischen Menschsein und Tiersein.


Hier ist übrigens ein ganz toller Post darüber, warum wir als Blogger nicht an der Politik desinteressiert sein dürfen!

I am wearing:

"Choose Peace" shirt: Monki

skirt: Asos (old, similar here)

shoes: Zara (old, but similar)

bag: COS

sunnies: Roberto Cavalli

Dieser Post enthält affiliate Links

photos: Vickie

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.

                                                                                                                                                                                              Mahatma Gandhi

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Outfit

outfit: rot

 

Uuuuuund NOCH eine für München untypische Location!

Yeah! 

Auch der Look ist nicht ganz typisch für mich – gaaanz viel Rot und ich trage tatsächlich eine Hose! Man könnte sagen, dass ich es diesen Sommer komplett verlernt habe, Hosen zu tragen! Seit es richtig warm ist, lebe ich nämlich in Röcken und Kleidern – vorzugsweise midi <3

Das heißt aber nicht, dass ich keine Hosen besitze – doch doch, einige sogar! Anzughosen, Jogginghosen (bei denen freue ich mich ganz besonders aufs Kombinieren – es lebe der Stilbruch!), Culottes! Mit nahendem Herbst werden sie rausgekramt und neu kombiniert, mit all den Stücken, die ich im Sommersale geschossen habe – freu mich schon darauf!

Damit anfangen werde ich wohl nächste Woche in Berlin – wir haben vor, Einiges zu shooten, und das Wetter soll um die 21 Grad haben – perfektes Hosenwetter, würde ich sagen!

 

 


I am wearing:

 

blazer: Zara sale

pants: Zara 

shirt: H&M

mules: Mango sale

bag: 5Preview*

*sample

 

photos: Andy

o ja:

für tolle letzte Sale-Funde! Ich sage nur: goldene Schuhe mit Rüschen – plissierter Blumenrock – … <3

oje:

für krasseste Schlafstörungen seit Langem inklusive Disco im Kopf… Was jetzt hoffentlich vorbei ist.

gesucht:

ein Kimono aus Samt. Ich überlege nämlich schon langsam, welche Outfits ich in Berlin shooten werde, und hab einige spannende, aber lässige Kombis im Kopf! Ihr könnt gespannt sein <3

geklickt:

lest diesen brisanten Artikel hier! Da geht es um Marken und Unternehmen, die uns (dem Verbraucher) das Gefühl, authentisch zu sein, verkaufen wollen. Ein Widerspruch in sich!

Mode-Inspirationen

#pfw: die romantischste Kollektion von Nobi Talai

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Für mich als Bloggerin ist nicht nur die Frage interessant, 

was Nobieh Talaei zu ihrer Kollektion inspiriert hat, sondern ebenso die Frage, wie ihre Kollektion mich inspirieren kann. Und ja, schon das Ambiente - die große und wunderschöne Cathédrale Américaine - kann man symbolisch als einen Überschneidungspunkt der Kulturen deuten, denn die Berlinerin Nobieh Talaei (ihr Label heißt Nobi Talai und ist die vereinfachte Form ihres Namens) kommt ursprünglich aus dem Iran. Erst im Januar 2016 zeigte sie ihre erste Kollektion auf der Berliner Fashion Week, und letztes Jahr schon in Paris.

 

Eine Kollektion wie ein herbstlicher Spaziergang im Laub

Mein Herz schlug für die Kombination fließender Stoffe mit Leder, für die monochromen Looks und natürlich insbesondere für die romantischen Details wie  Schleifen und Knoten an den Ärmeln <3

Viele Teile sind variabel in der Weite oder wendbar, und gerade der locker geschnittene Teil die Kollektion traf bei mir als Oversize-Liebhaberin ins Schwarze. Apropos Schwarz - die Looks leuchteten wie ein herbstlicher Spaziergang im Laub - weinrot, senfgelb (komischerweise beziehen sich die Farbnamen eher aufs Kulinarische, als auf die Natur), aber auch dunkles Blau, Schwarz und Creme waren vertreten.

Gerade die hellen einfarbigen Looks würde ich vom Fleck weg tragen wollen! Auch die großen Ohrringe aus Horn fand ich beeindruckend, allein die Haarstyles verstand ich nicht ganz. Warum auf einer Seite offen ("Side Swept")? Warum so zottelig undone? Als Kontrast zur Geradlinigkeit der Looks? Das hätte ich gern die Designerin gefragt - nächstes Mal tu ich das :)

Zu unserem abenteuerlichen Aufenthalt in Paris und meinen Looks folgt bald mehr!

 

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Outfit

outfit: red statement coat

Würdet ihr mich als eher schüchtern oder eher draufgängerisch einstufen?

Die Wahrheit ist natürlich – weder, noch! Oder auch: beides, je nach Situation! Wenn ich zum Besipiel mitten unter vielen Menschen bin, die meinen, ihre Ellenbogen ausfahren zu müssen, zieh ich mich gerne zurück und überlasse sozusagen den Anderen das Schlachtfeld. Aber: Im-Mittelpunkt-Stehen an und für sich – macht mir gar nichts aus! Auch modisch gesehen bin ich ja nicht wirklich zurückhaltend oder unauffällig. Trotzdem war ich bei dem Anblick dieses Mantels zwiegespalten. Er ist so schön weich, warm und toll verarbeitet – aber halt schon ein krasses Statement! Es heißt ja nicht umsonst – „Signalfarbe“ Rot!

Letztendlich musste ich ihn natürlich trotzdem unbedingt für euch shooten und werde ihn auch tragen, ganz einfach weil ich gerne meine modische Komfortzone verlasse, um in andere Rollen zu schlüpfen und mich weiterzuentwickeln! Vielen Dank an René Lezard für diese Möglichkeit!!

Dass ich das gute Stück aber nicht mit schwarz kombinieren werde, war mir sofort klar. Ich versuche ja, hier auf dem Blog Kombinationen zu zeigen, auf die man nicht sofort kommt, und dass schwarz zu allem passt, ist ja keine Neuigkeit.

Also entschied ich mich für eine ziemlich körperferne Silhouette mit einer riesigen Culotte und einem oversized Pulli, beides in Creme. Andere Ideen waren: entweder All-over Grau dazu zu tragen, aber auch eine helle Boyfriend-Jeans mit einem Ringelpulli würden gut dazu aussehen :)

Da meine Kombi mit Creme eher elegant ist, trage ich Sneakers dazu. Stilbruch über alles :D

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Recently:

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[dlitem heading=“o ja:“]Meine München Shopping-Tour mit mir als Guide  – ist jetzt online bei CitySider und kann gebucht werden!!  Alle, die sich schon immer fragen, wo man in München am besten shoppen kann, auch für kleinere Budgets und abseits von Shoppingmeilen – KLICKEN HIER! :) Ich freue mich auf euch!! <3[/dlitem]
[dlitem heading=“oje:“]für Jojo-Effekt. Ich HASSE dieses Ding!! Gerade hat es sich bei mir regelrecht gemütlich gemacht…[/dlitem]
[dlitem heading=“Genießer können sich freuen:“]TasteTwelve ist da! Ein Buch, mit dem man mit den Liebsten lecker Essen gehen kann und zwölfmal auf einen Hauptgang eingeladen wird!! Außerdem ist das Münchner Buch ist eh mal mega, denn neben zwölf Restaurants ist noch der Spa vom THE CHARLES Hotel mit drin, wo es mit dem Buch eine Tageskarte im Wert von 75€ aufs Haus gibt! Und in der Aroma Kaffeebar gibt’s einmal Kaffee & Kuchen.  Die ungemütliche Jahreszeit kann also kommen – und der Jojo-Effekt auch (siehe oben) :D[/dlitem]
[dlitem heading=“überwältigt:“]von den ganzen Eindrücken der #pressdays ! Seid gespannt auf den Bericht – es gibt viele schöne Bilder von den vielen schönen Trends :)[/dlitem]
[dlitem heading=“Text der Woche:“]mal wieder von Nike Jane. Sie spricht so unglaublich weise vom Alter… Vom Leben… Von fremden Erwartungen an uns! <3[/dlitem][dlitem heading=“VERGESST NICHT:“]mein GEWINNSPIEL! Es gibt eine Konstruktor Lomography Kamera![/dlitem]
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GET THE LOOK:

coat: René Lezard*

culotte: H&M (similar)

top: Zara (similar)

sunnies: Zara (old, almost the same here)

sneakers: Zara (similar)

_______

location: München Kultfabrik

photos: Kaj <3

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Outfit

outfit: Oktoberfest Tracht

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Juhuu, es ist Zeit des Großen Kotzens, äh, ich meine natürlich – es ist Oktoberfest! Ich habe die große Ehre, an der Ubahn-Linie 5 zu wohnen, und die fährt schnurstracks zur Fest-Wiese, was zur Folge hat, dass meine Ubahn immer vollgekotzt ist. Tjaja, das sind so die Auswüchse des (ehemalig) bayerischen Volksfestes. Aber was rede ich da, widmen wir uns doch einfach den schönen Wiesn-Seiten, die da wären: kandierte Äpfel, lustige feuchtfröhliche Abende mit Freunden, Karusselfahrten und – natürlich die Tracht!!

Ich bin ja ein Verfechter der traditionellen Tracht – leider fehlen die nötigen Moneten, mich auch meiner Einstellung entsprechend einzukleiden. Überall locken günstige (um nicht zu sagen – billige) Dirndl, die eigentlich gar keine sind – zu kurz, zu blingbling, zu polyesterig. Allerdings entdeckte ich (warum erst jetzt??) die Möglichkeit, Trachten 2nd Hand einzukaufen. Manchmal sind wahre Schätze (für absolut lächerliche Summen) zu finden, die neu ein VERMÖGEN gekostet haben.

Die Bluse, die ich hier anhabe, wanderte für 20 Euro zu mir in die Tüte, dabei ist sie kaum getragen, aus Leinen, richtig dick, durchgehend gefüttert und toll verarbeitet. Wow!! Der Rock kostete 10 Euro, haha. Ok, der war neu bestimmt auch günstig, da er von C&A stammt. Immerhin ist er aus Baumwolle, ich habe nämlich gelernt, dass echte Tracht niemals aus Polyester sein darf.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen: ich habe eine neue, lavendelige Haarfarbe! Aber das seht ihr ja auch selbst :D Jetzt bin ich eine richtige Granny, zumindest in der Tracht, haha :D

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Äh na gut, also dieser Haargummi am Handgelenk entspricht auch nicht unbedingt der Tradition… Entschuldigt :D

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Der eigentliche Anlass dieses Posts sollte ursprünglich ein Trachten-Outfit sein, das ich mir netterweise bei der Pop-up-Store-Eröffnung von Alpenwelt aussuchen durfte. Tja, unerklärlicherweise hat mein Körper plötzlich beschlossen, vermehrt Fettzellen anzulegen, sodass ich seit dem Event ganze 3 Kilo zulegte und in diesen schon damals äußerst knappen Rock zwar noch reinpassen würde, aber das Motto dann „Presswurst“ statt beispielsweise „Weißwurst“ heißen würde. Und das wollen wir ja nicht. Höhö.

Deswegen musste ich auf eine andere (also diese hier) Kombi ausweichen. So, jetzt wisst ihr alles.

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Und während in München das Bierfass angestochen wird (o`zapft), befinde ich mich im Flieger nach Berlin und bin gespannt, wie die Hauptstadt OHNE die Fashion Week sich so macht! Von der Wiesn bekomme ich noch genug mit, wenn ich am Mittwoch Abend wieder zurückkomme!

dirndl-tracht-wiesn-oktoberfest-kariert-volksfest-tradition-outfit-modeblogger-muenchen-munich-bavaria-bayern-nachgesternistvormorgen

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Hier habe ich euch ein paar Dirndl zusammengesucht, die ein bisschen traditioneller sind!

GET THE LOOK:

skirt : vintage

blouse: vintage

shoes: Zara (similar)

location: München Weißenburger Platz

photos: Diana

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Allgemein Outfit

outfit: green trenchcoat

trenchcoat-spring

Irgendwie entwickeln sich Outfits mit langen Mänteln zu meinem Signature-Look. Ich liebe einfach nicht nur das Flair, den sie zaubern, sondern vor allem das Tragegefühl… Wenn der Stoff weht und fließt… Das animiert mich oft zum NOCH schnelleren Gehen, wo ich eh schon ziemlich „zielstrebig“ unterwegs bin (Freunde beschweren sich immer, wenn sie neben mir herlaufen: „Wieso rennst du so??“ :D Und das, obwohl ich so klein bin und demnach kurze Beine habe und eigentlich nur kleinere Schritte zustande bringen sollte).

Aber zurück zu meinem neuen Key-peace namens lange Mäntel. Ein paar Trage-Beispiele:

Hier könnt ihr meinen gelben Trench sehen – hier den Jeans-Mantel – hier den Leo-Mantel – und hier den schwarz-weiß gemusterten von Topshop… Ich bin echt Mantel-süchtig –  in Kombination mit einem Hut und am liebsten noch Sonnenbrille dazu fühle ich mich am wohlsten!

Was ist euer Signature Look? :D

portrait-hat

Recently:

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[dlitem heading=“o ja:“]der erste Moment unter der heißen Dusche, wenn man kalte Füße hatte[/dlitem]
[dlitem heading=“oje:“]seit Wochen komm ich aus dem Krank-Sein nicht raus. Erst Erkältung. Dann Grippe. Dann wieder Erkältung. Und jetzt zur Abwechslung mal eine Nebenhöhlen-Entzündung :/ [/dlitem]
[dlitem heading=“gefühlt“]Hoffnung![/dlitem]
[dlitem heading=“nachgelesen“]über Falsifizieren (eine Methode, rauszufinden, ob eine Annahme richtig oder falsch ist) – soll ganz gut helfen, dem Chaos im Kopf entgegenzuwirken ;)[/dlitem]
[dlitem heading=“geplant:“]kommende Woche habe ich ganze fünf Termine, die mit dem Bloggen zu tun haben! Ich hoffe, ich schaffe alle – siehe Punkt „oje“ :([/dlitem]
[/dl]

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ohrring

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trenchcoat-quer

portrait

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converse-sneakers

Die Converse sind übrigens olivegrün – nicht schwarz! Irgendwie fand ich das cool :D Und in dem Fall passen die ja perfekt zum Mantel, hihi, ja, die Perfektionistin schon wieder! :D

wind

trenchcoat: Pimkie (similar here)

dress: Forever21  (similar hereor here)

sneakers: converse chucks

hat: Yestrdy (similar)

sunglasses: Roberto Cavalli

location: Pinakothek der Moderne München

photographer: Layin

 

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Outfit

outfit: hahnentritt mantel

hahnentritt-handstooth-coat-winter-mantel-outfit-blogger-fashion-mode-burgundy

Der erste Blick aus dem Fenster. Heute. Wow, alles ist weiß!!! Aber trotzdem – O. Mein. Gott. Ich kann nicht umhin. Ich würde Weihnachten knallhart ausfallen lassen. Oder in den Sommer verschieben! Warum? Ich erkläre es euch.

Ich habe einen Post mit dem Jahresrückblick verfasst, der in ein Paar Tagen online kommt. Dafür habe ich meinen Blog etwas durchstöbert und Folgendes festgestellt: im Frühling und Sommer habe ich meistens Glückssträhnen. Alles läuft wie geschmiert, und wenn mal nicht, fällt es nicht so schwer, es positiv zu sehen. Aber auch schon letztes Jahr kurz vor Weihnachten eskalierte mein halbes Leben und dieses Jahr ist es auch nicht anders!! Kennt das wer von euch??

In dieser Zeit stellen sich viele viele Fragen, die sich mir sonst nur selten stellen. Was ist eigentlich richtig? Soll man sich auf sein Gefühl verlassen? Wann sind echte Freunde echte Freunde? Wenn sie zwar für dich da sind, aber meinen, dir unentwegt gute Ratschläge geben und dich auf deine Fehler hinweisen zu müssen? Oder wenn sie dich mit Haut und Haaren akzeptieren und nicht ständig an dir rumdoktern, aber dafür nicht sofort an Ort und Stelle sind, wenn du sie mal brauchst? Und mal grundsätzlich – inwieweit soll man auf Menschen hören, die es „gut mit einem meinen“?

Fragen über Fragen. Wie gut, dass sich dann doch noch Anlaufstellen finden, die einen auffangen.

Hattet ihr eine harmonische und glasklare Vorweihnachtsszeit? Oder kamen bei euch auch Sachen ans Licht, die nicht immer so einfach sind?

portrait-hahnentritt-handstooth-coat-winter-mantel-outfit-blogger-fashion-mode-burgundy

Zum Outfit: mal wieder ein Glücksfall, dieser Mantel! Absoluter Schnapper! Und ich liebe ja alles monochrom-gemusterte <3 Einen Farbtupfer dazu – fertig ist das gemütliche Outfit, das trotzdem ein gewisses Etwas hat. Oder?

portrait-2-hahnentritt-handstooth-coat-winter-mantel-outfit-blogger-fashion-mode-burgundy

hahnentritt-handstooth-coat-winter-mantel-outfit-blogger-fashion-mode-burgundy-1

Und hier seht ihr noch die alte Haarfarbe. Aber in der Zwischenzeit war ich beim Friseur, hab ich auch bei Insta gezeigt. Beim nächsten Outfit im neuen Jahr ist dann die neue Farbe zu sehen! Aschiger, durchbrochener, etwas dunkler.

kette-necklace-silver

sunglasses-hahnentritt-handstooth-coat-winter-mantel-outfit-blogger-fashion-mode-burgundy

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coat: Only sale

beanie: New Yorker

skirt: Pimkie

sneakers: Nike

necklace: Bijou Brigitte

photographer: Kaj <3 <3 <3

location: München Nationaltheater

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Einrichtung Lifestyle living Mode-Inspirationen Shopping

wieviele sonnenbrillen braucht ein mensch?..

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… also ich persönlich – viele :D

Das coole an Sonnenbrillen ist – die passen immer. Ob im Sommer oder Winter! Und bei Regen braucht man die auch manchmal – denn man kann nach einer durchfeierten Nacht so schön seine Augenringe dahinter verstecken  (und von Augenringen kann ich ein Lied singen, nein, eine ganze Arie sogar :))

Außerdem habe ich eine neue Sonnenbrillenaufbewahrung, juhu! Die Idee hatte ich schon lange (habe ich mal auf diesem Blog gesehen, also leider nicht meine eigene Idee) – aber an der Umsetzung haperte es ganz lange, bis ich diesen Rahmen bei Depot entdeckt habe (bin mittlerweile richtig Depot-süchtig geworden, so toll UND günstig, der Laden!).

Ich stehe auf diese Aufbewahrung!! Praktisch UND dekorativ! Und ich habe ja mein ganzes Zeug gerne im Blick, und nicht in irgendwelchen Schubladen versteckt.

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Diese saucoole pinke Sonnenbrille mit diesen besonders geschnittenen Gläsern von Quay habe ich von Sunglassesshop* bekommen, vielen Dank!! Und das ist schon meine zweite Brille von dem Laden – und bestimmt nicht die letzte! Die Auswahl ist dort ZU gut (schlecht für meinen Geldbeutel, der zur Zeit sowieso wieder leiden muss), von G wie „günstig“ bis D wie „Designer“ :D Der Versand geht super schnell und überhaupt – guter Shop! Und: meine Meinung ist nicht käuflich! Egal, ob ich Sachen gesponsort bekomme oder nicht! Ich würde euch nienieniemals etwas empfehlen, von was ich nicht überzeugt wäre :)

Die erste Brille, die ich von Sunglassesshop habe, könnt ihr hier oder hier und auch hier in verschiedenen Kombinationen bestaunen. Die habe, trage und liebe ich auch immer noch!

 

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Seid ihr auch Sonnenbrillen-Junkies? Oder sind sie euch nicht so wichtig??

 

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Allgemein Shopping Sprüche, Zitate thoughts

sonntagsforum: blogging

collage-blogger-print-tshirt

Es ist schon viel zum Thema „Bloggen“ geschrieben worden, aber trotzdem möchte ich meinen eigenen Senf dazu geben.

Mehrwert oder Authenzität?

In letzter Zeit hatte ich vermehrt mit anderen Bloggern zu tun und habe nun etwas mehr Ahnung, was in dieser Welt abgeht. Als schwierigste Aufgabe für jeden, der das Bloggen mehr in kommerzielle Richtung oder sogar zum Hauptberuf ausbauen möchte, erweist sich wohl Folgendes:   den Spagat schaffen zwischen dem Bieten von kommerziellen Inhalten, die die Mehrheit ansprechen, und dem Sich-Selbst-Treubleiben!

Ich persönlich bin vielleicht genau die Richtige, um darüber zu urteilen, denn ich bin (leider?) zu wenig Mainstream, um in der richtig breiten Masse sehr erfolgreich zu sein. Dabei muss ich ganz ehrlich zugeben, dass ich liebend gerne für meine Blog-Leidenschaft  und -Liebe und für die viele Zeit, die ich hier reininvestiere, auch etwas mehr finanzielle Zuwendung bekommen würde.

Damals, vor  vier Jahren, als ich mit dem Bloggen anfing,

hatte ich ehrlich – null Ahnung. Null Ahnung, von Fotografie, von Marketing, von Social Media – und zugegebenermaßen auch eher nicht ganz soviel Ahnung davon, was meinen eigenen Stil ausmacht. In der Zeit, wo ich durch das Bloggen das alles nach und nach lernen durfte (und man lernt nie aus!), hat die „Konkurrenz“ so stark zugenommen, dass es sich nun, wo ich schon eher weiß, wo der Hase läuft, sehr schwierig gestaltet, den Blog bekannter zu machen.

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Warum würde ich mit dem Blog gerne mehr verdienen?

Ich will nicht jammern, oder Moment – doch, ich will jammern :D Ich liebe es einfach zu sehr, mich mit euch auszutauschen und freue mich so sehr über jeden Kommentar, dass ich mir natürlich gerne noch mehr Kommunikation und ja, noch mehr Leser wünschen würde. Und ja, ich bin einfach nur ehrlich – auch mehr Verdienst.

Denn ich lebe freiberuflich mit meinem erlernten Beruf, der ebenfalls (wie das Bloggen) künstlerisch und kreativ ist, aber – nicht immer zuverlässig ertragreich, so wie es mit den Freiberuflern eben so ist. So wäre mir mein Blogger-Dasein als ein zusätzliches kleines Standbeinchen sehr recht :D Natürlich ist mir klar, dass ich ein Luxusleben führe, in dem Sinne, dass ich eine Arbeit habe, die mir immens Spaß macht.

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Zu dem Spruch auf meinem Tshirt von Spreadshirt (herzlichen Dank an dieser Stelle!!) – ja, mittlerweile darf es sich auch in Deutschland rumgesprochen haben, dass Bloggen Arbeit ist und Arbeit bedeutet.

Deswegen fasse ich nur kurz zusammen, was ein Blogger so alles macht!

Posten:
  • Locations suchen, Outfitbilder schießen, aussortieren, bearbeiten, hochladen
  • Texte schreiben, korrigieren, Links setzen
  • den Post taggen
  • Kooperationen bearbeiten – die meisten innerhalb einer bestimmten, eher kurzen Frist
  • deswegen – Beiträge wollen geplant werden! Ich habe einige Entwürfe, die ich nach und nach bearbeite, sodass ich meist mindestens 2 fast fertige Posts parat habe
die Arbeit drumherum:
  • sich mit HTML, Servern etc herumschlagen
  • versuchen, seinen Blog für die Suchmaschinen zu optimieren – eine Wissenschaft an sich!!
  • Mails beantworten
  • Events besuchen (ja, es macht total Spaß!! Aber kostet halt vor allem auch seine Zeit und auch Kraft) und eventuell darüber berichten
  • Reisen
  • Social Media Kanäle pflegen – sehr zeitaufwendig! Btw, Instagram ist meine absolute Lieblingsapp!! Macht einfach zuviel Spaß :D

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Zu Spreadshirt:

hier ist das Paradies für alle, die gerne ein Statement setzen. Die Auswahl ist extrem. Einfach extrem! Es gibt zu jedem Thema Tshirts. Tassen. Taschen. Jacken. Pullis. Regenschirme. Tolle Sport Pullover. Einfach alles Mögliche! Für jedes Shirt kann man zwischen allen erdenklichen Farben, Formen, Auschnitten, Ärmellängen etc wählen. Wahnsinn!!  Aber zugegeben: ich HASSE 100prozentige Baumwolle, die ist mir immer zu steif. Mein Tshirt ist aber aus einem sehr angenehmen Stoff, dünn und dadurch weicher, aber trotzdem stabil. Der Service ist auch ausgezeichnet. Umtausch von Größe S auf M ging super schnell und reibungslos. Normal trage ich S, aber die Shirts fallen eher enger aus, wer es luftig mag, soll eine Größe größer bestellen.

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sunnies: Sunglassesshop*

shirt: Spreadshirt*

jeans: H&M

boots: Blackfive

lipstick: Misslyn

 

Wie handhabt ihr das? Ist euch die finanzielle Seite des Bloggens wichtig? Habe ich etwas Wichtiges vergessen?

 

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