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10 Fragen an: Vickie von Freedrinkshain <3

Wir, die berüchtigte Generation Y (ich zähle mich jetzt mal dazu), stehen gerne im Mittelpunkt.

Wir beantworten viel lieber Fragen – zu unserer Person, zu unseren Vorlieben, zu unseren Meinungen – als welche zu stellen. Denn wer Fragen stellt, muss auch mal die Klappe halten und dafür die Ohren spitzen und seine Meinung, die schneller im Kopf aufploppt, als man „Meinung“ sagen kann, mal kurz hintanstellen. Sich für das Gegenüber öffnen. Und genau das ist irgendwie out. Ja, es kommt schon mal vor, dass wir Interesse für etwas zeigen, was nicht wir ist – aber meist dann, wenn wir aus der Situation irgendeine Art von Nutzen erhoffen. Und bei der sonderlichen Spezies, die sich „Modemenschen“ schimpft, ist das beschriebene Phänomen sogar noch viel öfter anzutreffen. Das alles ist gar nicht bös gemeint – diese Verhaltensweise ist ja auch verständlich und legitim, denn wer heute nicht auf sich selber Acht gibt, kommt schnell unter die Räder der Gesellschaft. Wer nicht laut „Ich“ schreit, wird oft gar nicht mehr gehört. Und trotzdem tut es auch mal gut, dem eigenen Redefluss Parole zu bieten (hehe), indem man hinhört. Indem man still wird und die Gabe der Sprache dafür einsetzt, etwas über den Anderen zu erfahren und dabei im besten Fall selbst etwas zu lernen!

Deswegen war ich sofort begeistert von Vickie´s Idee, eine Blogreihe zu starten, in der der jeweilige Blogger einer anderen Person zehn Fragen stellt.

Warum nur zehn? Ach, das ist knackiger und liest sich besser, als beispielsweise ein ganzes Interview – schließlich ist ein weiteres Merkmal von der Generation Y – eine kurze Aufmerksamkeitsspanne ;)


Los geht es heute mit einer Person, die ich nicht nur liebgewonnen habe, sondern auch als kreatives und reflektiertes „Brain“ sehr schätze – Vorhang auf für Vickie!

Und hier geht es zu ihren 10 Fragen an mich! KLICK!


 1

Winter, Sommer, Frühling oder Herbst?

Ich bin ein Sommerkind und definitiv für Sommer! Diese Leichtigkeit, die Tatsache dass es lange hell ist und Nächte, in denen man noch im T-Shirt durch die Straßen ziehen kann – ich liebe das! Aber auch der Herbst ist wunderschön, ich mag dieses melancholische Gefühl von Abschied, von einer endenden Zeit und natürlich den Geruch von feuchtem Laub. Außerdem kann man im Herbst die besten Klamottenkombinationen tragen. Ich finde auch die Vorstellung von einem Winter sehr schön, wenn Schnee liegt und man sich irgendwo im Warmen vor einem Kamin auf einem Bären-Kunstfell räkeln kann. Die Realität ist aber meist eher: Dunkelheit den ganzen Tag und der Versuch bei Minusgraden zu überleben. Der Horror, auch kleidungstechnisch!

2

Was regt dich im Alltag am meisten auf?

Das Erste was mir dazu einfällt, sind Menschen und öffentliche Verkehrsmittel. In Berlin hat irgendwie keiner verstanden, dass man die Leute erst aus der Bahn aussteigen lassen muss, bevor man rein geht. Stattdessen drängeln sich immer alle vor den Bahntüren, um für sich ja schnellstmöglich den besten Platz zu ergattern – und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Ich kriege da jedes Mal die Krise. Generell regen mich im Alltag Menschen auf, die nur stur geradeaus an sich (und ihren Vorteil) denken und nicht auf andere achten.

3

Warst du als Kind lieb oder bockig?

Also ich weiß nicht was meine Mutti dazu sagen würde, aber ich behaupte mal ich war ein äußerst artiges Kind! Wobei vielleicht ein rebellierendes Kind für die spätere Persönlichkeitsprägung nicht allzu verkehrt gewesen wäre. Aber ich hab immer ganz anständig das gemacht, was mir befohlen wurde, war leise, wenn ich nichts sagen sollte (Stichwort „Die Erwachsenen unterhalten sich gerade“ uääh) und hab im Supermarkt nie um Süßigkeiten gebettelt. Wenn ich mal bockig war, hab ich das im Stillen mit mir alleine ausgetragen und das mach ich heute immer noch so.

4

Gibt es eine Farbe, die du niemals tragen würdest?

Braun, Rot, Orange und Gelb gehörten jahrelang zu diesen Kandidaten. Ich war immer eine von den „Schwarz-bis-es-was-Dunkleres-gibt“-Personen. Aber seit man das als „Berlin Style“ deklariert und es sich zum Trend entwickelt hat, bin ich genervt davon. Ich liebe Schwarz und Grau immer noch sehr, bin aber gerade dabei mich der textilen Farbwelt gegenüber zu öffnen. Neulich habe ich echt ein süßes gelbes Kleid anprobiert, hatte aber nicht die Kohle um es zu kaufen und außerdem habe ich ja jetzt einen fetzigen Korallfarbenen Pulli, den ich sehr liebe und von dem du auch coole Fotos gemacht hast! :)

5

Experimentierst du gerne mit deinen Haaren?

Nicht mehr. Von 13 bis 19 hatte ich gefühlt jede Woche eine andere Haarfarbe, es war alles dabei. Dann folgten acht Jahre pinke Haare. Oft habe ich auch mit den Schnitten rumexperimentert, aber weil ich mich da in der Vergangenheit so übertrieben ausgetobt habe, hab ich mittlerweile einfach nur noch Bock auf schnödes Naturhaar. Aber vielleicht kommt der Veränderungsdrang ja irgendwann wieder.

6

Was fehlt noch in deiner Garderobe?

Puh, schwere Frage. Eigentlich nichts, aber dennoch irgendwie voll viel: eine Chanel Tasche natürlich, höhö. Also im Grunde genommen habe ich alles – wir alle besitzen wohl mehr als genug! – aber manchmal verleitest du mich mit deinen süßen Streifen-Röcken zum Kaufen! Was mir tatsächlich fehlt, ist ein wirklich schickes, perfekt sitzendes Kleid, in dem ich gleichzeitig elegant und super sexy aussehe! :D

7

Ist die jemals langweilig? Wenn ja – was machst du dagegen? 

Nö, ich kann mich echt nicht daran erinnern, wann ich mich zum letzten Mal in meinem Leben gelangweilt habe. Ich bin immer mit irgendwas beschäftigt.

8

Wohin würdest du ziehen?

Natürlich nach Brighton in England! Für mich ist das nicht nur irgendein hübscher Ort an der britischen Küste, für mich ist das einfach Heimat. Ich komme dahin und fühl mich einfach, als wäre das „mein Zuhause“. Kennst du vielleicht von deinen Berlin Besuchen hier, hihi.

9

Womit kann man dich trösten, wenn du traurig bist?

Traurigkeit mach‘ ich auch am liebsten mit mir selber aus, ich glaube viele Menschen um mich herum wissen gar nicht wann und wie viel ich traurig bin. Was mich dann am allermeisten tröstet und wieder aufpäppelt, ist meine Lieblingsmusik. Es gibt so viele Lieder, in deren Texten so viele Wahrheiten über das Leben stecken, das hilft mir immer.
Sollte es doch jemand von außen versuchen: eine Umarmung und ein Becher Eis bitte. Und dazu mit Unsinn auf andere Gedanken bringen, das dürfte gut funktionieren, denke ich.

10

Wie definierst du „Style“?

Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen platt, aber Style ist für mich eine gewisse Einzigartigkeit und die Attitüde. Du kannst eine Balenciaga Tasche tragen, aber wenn du von innen nicht ausstrahlst, dass du eine Balenciaga Tasche trägst, dann sieht die auch nur aus wie eine Tasche. Andere Menschen mögen das anders sehen, aber nur teure Marken zu besitzen macht meiner Meinung nach noch lange keinen guten Stil aus!!!
Das Schwierige an der Definition von „Style“ ist, dass es eine total subjektive Angelegenheit ist, schließlich findet jeder Mensch etwas anderes schön und das ist auch gut so. Wichtig ist es, hinzusehen und die Dinge im kleinen zu erfassen, das ist Stil.
Was für mich kein Style ist: jeden Trend mitmachen, aussehen wie alle anderen, auf den Rat von sogenannten „Style Guides“ oder Trendexperten hören.

 

Noch Fragen?
Tschö mit Ö!
:D

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Leben Lifestyle Rezepte - Lecker!! Unterwegs

lifestyle: über EILLES KAFFEE, amüsante Fakten und #coffeetostay

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*Werbung

Ich eile die Straße entlang,

in einer Hand ein Kaffee to go, in der anderen das Handy, und fühle mich wie ein Kind, das sich als Erwachsener verkleidet hat. Mein eigenes Busy-Dasein imponiert mir, ich gehöre nunmal zur Generation "wichtig", "always-on-the-road" und "mir-liegt-die-Welt-zu-Füßen". In meinem Papierbecher mit Plastikdeckel ist Kaffee, von dem ich nichts weiß, außer dass er nicht bitter schmeckt und ich ihn gut vertrage, und im Alltagstrubel, wo ich umgeben bin von ewig hastigen grauen Herren, von Schlagzeilen mit Nachrichten aus der ganzen Welt, von zu spät oder gar nicht kommenden Trambahnen, Absperrungen und lärmender Stadt, verleiht er mir das Gefühl von Sicherheit. Deswegen beschleunige ich den Schritt und klammere mich noch fester an meinen Kaffeebecher.

Manchmal spielt er mir einen Streich und rächt sich an mir dafür, dass ich vor lauter Eile den Deckel nicht richtig fest draufgemacht habe, und verteilt den Kaffee großzügig auf meiner Kleidung. Im Winter wird er viel zu schnell kalt, im Sommer bleibt er zu lange warm, es sei denn, es befindet sich Eiskaffee drin - dann schmelzen die Eiswürfel zu schnell. Ich und der Kaffee to go - uns verbindet eine Hassliebe, mit mehr Liebesanteil - und trotzdem gibt es auch andere Momente: mit dem Kaffee, der nicht "to go", sondern "to stay" ist. Die Momente, in denen ich mich endlich in einem Café niederlasse, die Taschen ablege und erstmal einen Latte Macchiato bestelle und mich auf ein Gespräch mit Freunden freue. Die Momente, als der Gedanke an den so intensiven und aromatischen Duft von Kaffee mir das Aufstehen am Morgen erleichtern, wie sonst nichts in der Welt. Die Momente, in denen meine Espressomaschine an erster Stelle steht, vor Mails und vor dem ganzen Tag, der auf mich zukommt.

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Genau um diese Momente

ging es auf dem Event, das ich am Donnerstag besuchen durfte. Die TV-Werbung von EILLES KAFFEE spielt mit unserer Sucht nach dem Kaffee to go und stellt der Schnelllebigkeit unseres Alltags den Hashtag #coffeetostay entgegen. Eine schlaue Marketingstrategie, aber auch eine tiefergehende Message. Das beste Gespräch des Abends führte ich mit Herrn Heidlas, der bei J. J. Darboven für Schulungen und Training zuständig ist - und das sowas von zurecht! Ich bin ja selber Pädagogin (ich unterrichte Klavier, seit ich 16 bin), und weiß, dass es nur wenige Menschen gibt, die sich zwar perfekt mit der Materie auskennen und auf einem hohen und präzisen Niveau anderen Profis Informationen vermitteln können, aber gleichzeitig in der Lage sind, den Laien (wie ich einer bin) unterhaltsame und trotzdem informative Fakten verständlich und spannend zu erklären.

Einige dieser Fakten über unser aller Liebling Kaffee habe ich für euch zusammengetragen - und hoffe, ihr findet sie genauso witzig und wissenswert, wie ich. Und übrigens: die Werbegesichter von EILLES KAFFEE sind Max und Friedrich von Thun, und genau die beiden Herren habe ich gezwungen, mit mir ein Bild zu machen :D Das Bild seht ihr am Ende dieses Beitrags!

6 unknown facts about coffee

  • Die meisten Menschen meinen, dass Espresso mehr Koffein hat, als Filterkaffee. Das ist genau andersrum! Beim Filterkaffee läuft das Wasser viel langsamer durch den Kaffee ("Kaffeemehl" in der Fachsprache) und nimmt folglich viel mehr Stoffe auf, also auch mehr Koffein. Beim Espresso wird das Wasser eher schnell durch den Kaffee gedrückt, und nimmt so weniger Koffein mit. Wer also vom Kaffeetrinken munter werden möchte, soll Filterkaffee trinken!
  • Ebenso ist es ein Fehler, dass eine Milch mit mehr Fettgehalt besser schäumt. Nicht der Fettgehalt der Milch ist für die Schaumbildung verantwortlich, sondern der Eiweiss-Gehalt. Wir schlagen ja auch Eiweiss zum Backen oder fürs Baiser!  Ideal für den Schaum sind 3,3% Gramm Eiweiss pro Liter.
  • Den Espresso, also die Art, unter Druck Kaffee zuzubereiten, haben die Franzosen erfunden. Die Italiener haben es aber kultiviert. Deswegen heißt der Espresso eigentlich "Expresso", das ist der richtige Ursprungsbegriff. Da es im Italienischen aber kein "x" gibt, wurde aus dem "EXpresso" ein "Espresso"!
  • Und weiß jemand von euch, woher das Wort Cappuccino kommt? Das heißt wörtlich "kleine Mütze" auf Italienisch und kommt daher, dass Mönche keinen Espresso trinken durften, da es ein Genussmittel ist. Sie wollten aber! Also haben sie auf den Kaffee ein kleines Milchschaumhäubchen - eine kleine Milchmütze - draufgemacht, so war der Kaffee versteckt ;) Gar nicht blöd, die Taktik :)  Übrigens: das hat mit Kaffee nichts zu tun, aber die schwäbischen Maultaschen sind genauso entstanden. Den Mönchen war es nicht erlaubt, Fleisch zu essen, dann haben sie es kurzerhand in der Teigtasche versteckt :D
  • Unglaublich, aber wahr - Kaffee ist Getränk Nummer EINS bei den Deutschen, noch vor Wasser! Wasser kommt an zweiter Stelle, Nummer Drei sind Erfrischungsgetränke, und am Platz vier ist Bier (das reimt sich sogar :))
  • Viele Menschen haben Magenprobleme, wenn sie Kaffee trinken - die kommen von den Chlorogensäuren. Länger gerösteter, also dunklerer Kaffee, ist bekömmlicher, weil die Säuren sich rausrösten :)

Das Besondere an EILLES selber ist,

dass die Marke nicht nur Entschleunigung propagiert, sondern auch lebt. EILLES KAFFEE soll keinen Hype auslösen wie Starbucks und auch nicht schnell schnell im Gehen konsumiert werden, sondern die Qualität und die sorgsame Herstellung des Kaffees soll gebührend honoriert werden, mit Zeit und Ruhe, aber auch mit einem höheren Preis. In kleinen EILLES-Läden können Tee, Kaffeebohnen und ein paar erlesene Süßigkeiten gekauft werden, einen Kaffee to go gibt es nicht. EILLES KAFFEE gehört zum Unternehmen J. J. Darboven - Herrn Darboven, der beim Event übrigens höchstpersönlich anzutreffen war, gehört übrigens unter anderem auch Mövenpick Café und die Fair Trade Marke Café Intención.


*in freundlicher Kooperation mit EILLES KAFFEE - danke fürs Eintauchen in die faszinierende Welt des Kaffees!

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Lifestyle Mode-Inspirationen

test: TRILLR – die neue Shopping Suchmaschine

 

Alle reden von Individualität ...

... und versuchen gleichzeitig aus allen Kräften, wie Klone auszusehen: man möchte die gleichen angesagten Klamotten, Taschen und Schuhe besitzen, die man auf Instagram präsentiert bekommt, und am besten auch noch genau die gleiche Figur und die Haare, ach was, gleich den ganzen Lifestyle.

Hä?

Meines Erachtens bedeutet Individualität eigentlich was anderes, als nur darüber zu reden... aber das ist anscheinend einer der zahlreichen Widersprüche unserer Zeit. Vor diesem Problem bin auch ich nicht gefeit - sagen wir so: einerseits kämpfe ich darum, ich selbst sein zu dürfen, ohne dass es mir peinlich ist oder sein muss, aber andererseits mag ich an mir oft genau das nicht, was mich von der Mehrheit unterscheidet. Denn Dazugehören ist eben dann leichter, wenn man nicht zu sehr auffällt.

Dabei ist es theoretisch ziemlich einfach:

willst du individuell sein, dann tu etwas anderes, als die anderen tun. Lächle, wenn die anderen genervt sind. Zieh an, was du magst, und nicht, was als cool gilt. Sei mutig, wenn alle anderen Angst haben. Steh auf und sag deine Meinung, wenn alle anderen sich Vorteile erhoffen und schweigen.

 

 

Heute teste ich TRILLR* - eine Shopping Suchmaschine. Im Vergleich zu Google ist TRILLR nicht Mainstream. Aber dafür könnt ihr dort Sachen finden, die Google euch vorenthält.

 

 


*in freundlicher Kooperation mit TRILLR

"Fabrice Schmidt hat 2003 die Erlebniswelt mydays gegründet und ist jetzt mit seinem Partner Enrico Mickan dabei die Online-Shopping-Welt zu revolutionieren" - so steht es im Onlinemagazin der neuen Shopping Suchmaschine (und App) namens TRILLR. Ob es auch wirklich eine Revolution geworden ist - habe ich versucht, für euch herauszufinden. Dazu habe ich ein paar Fragen gestellt und beantwortet:

 

Was kann TRILLR, was Google nicht kann?

TRILLR ist sozusagen der Kommunist unter den Suchmaschinen: alle Shops werden nämlich gleich behandelt. Die üblichen Verdächtigen  (die ganz großen Onlineshops) werden nicht mehr bevorzugt an den ersten Stellen angezeigt, da man sich keine Platzierung kaufen kann. Somit bekommen auch kleinere und unbekannte Shops eine Chance!

Wenn ich beispielweise "Volant" eingebe, weil ich nach neuen Teilen mit Rüschen suche, gibt es bei Google zwar insgesamt mehr Ergebnisse, aber komplett andere, als bei TRILLR - das heißt, mit der neuen Suchmaschine habe ich die Möglichkeit, etwas zu finden, was mir bei Google gar nicht oder zu weit hinten angezeigt wird. Deswegen kann ich empfehlen, TRILLR ergänzend dazu zu benutzen.

Außerdem: je mehr von uns TRILLR benutzen, desto schneller kann die Suchmaschine wachsen und desto mehr Ergebnisse werden mit der Zeit möglich sein!

Warum heißt die Suchmaschine ausgerechnet TRILLR?

Die Mitarbeiter erzählten mir, dass es sich einerseits von "thrilling" (engl. aufregend) - ableitet, und zweitens, tatsächlich vom Musik-Terminus "Triller", was eigentlich eine sogenannte "Verzierung" ist, die den sonst vielleicht kahlen Notentext lebendiger macht. Passt also auch. TRILLR soll also die Shopping-Suchmaschinen-Landschaft verzieren :D

Muss man sich anmelden, um die Suchmaschine bzw die App nutzen zu können?

Dieser Punkt war auch lange Firmenintern ein großes Thema und es wurde auch schon beschlossen, die Anmeldung bis Ende Februar aus der App zu entfernen. In der Desktop-Version ist jetzt schon keine Anmeldung notwendig!

Kann man mit TRILLR nur nach Mode suchen?

Nein, sondern auch nach Beauty, Technik, Sport, Möbel und Haushalt.

 

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Lifestyle living

test: leesa matratze

Was haben eine heiße Nacht beim Lover, ein Festival und eine lange Reise gemeinsam?

Ich verrate es euch -

man freut sich danach auf sein eigenes Bett. Ja, auch nach einer heißen Nacht beim Lover ;)

Allerdings ist die Freude nur dann ungetrübt, wenn das heimische Bett einem weder den Nacken steif macht, noch den Rücken ruiniert. Wer notgedrungen schon mal den Tunnelblick anwenden musste, weil sich der Kopf morgens nach dem Aufstehen nicht mehr links und rechts drehen ließ, weiß, wovon ich spreche. Ebenfalls ist es nur wenig hilfreich, wenn die Matratze so durchgelegen ist, dass man sich beim Liegen wie in einer Hängematte vorkommt (nichts gegen Hängematten, aber ein Bett ist ein Bett ist ein Bett...).

Mein allererstes Möbelstück, als ich zu gewissen glorreichen Zeiten von Zuhause auszog, war eine Futon-Matratze, ein großzügiges Geschenk eines Freundes. Diese Futon-Matratze legte ich einfach auf dem Boden und fühlte mich ab sofort sehr bohemian. Fehlte nur noch eine Altbauwohnung mit Stuck an der Decke (die fehlt immer noch). Mein jugendlicher Rücken hat die Matratze auf dem Boden genau 5 Jahre gepackt, bis ich zu einer Prinzessin auf der Erbse mutierte und mir ein weicheres Bett einbildete. Ok, man muss sich einfach im Klaren sein: eine Futon-Matratze auf dem Boden weiß nicht mal annähernd, was "nachgeben" bedeutet.

Dann hatte ich ein Bett. Es war ein super duper individuelles Steckbett (also ohne Schrauben!), riesengroß und hatte gleich zwei Matratzen. Denn ich kannte mein Schlafverhalten mittlerweile: ich brauchte PLATZ, Freund hin oder her, und das nicht zu knapp!

Das Bett behielt ich genau so lange, wie die dazugehörige Beziehung. Nach der Trennung war nicht mal daran zu denken, dieses Bett weiterhin zu behalten, ich verkaufte es und hoffte, dass die Erinnerungen mit weggehen. Das mit den Erinnerungen hat länger gedauert, aber ein neues Bett brauchte ich sofort. Da ich mir tatsächlich nicht vorstellen konnte, je wieder eine Beziehung zu führen, kaufte ich ein Einzelbett in Sondergröße - 120 cm und bin immer noch ziemlich glücklich damit. Meine Entscheidung, keine Beziehungen mehr einzugehen, habe ich allerdings wieder über Bord geworfen...

Aber wir wollen heute nicht über Beziehungen reden - auch wenn es naheliegend wäre - sondern über Matratzen, denn sie sind mindestens genau so wichtig :D

Eine philosophische Matratze

Die Matratze, die ich testen durfte, kommt von Leesa* und unterliegt einer besonderen, ziemlich coolen Philosophie: man bestellt eine Matratze online und bekommt sie ganz bequem und versandkostenfrei nach Hause geschickt - das lästige Probeliegen im Laden unter dem bewachenden Blick des Verkaufspersonals und die 5 Minuten, in denen man entscheiden soll, worauf man die nächsten 10 Jahre schläft, fallen somit weg.

Leesa sagt, dass eine Nacht manchmal nicht reicht, um sich zu verlieben ;) Deswegen hat man 100 Nächte Probeliege-Zeit und kann das gute Stück innerhalb dieser Zeit wieder retournieren - dabei wir die Matratze von einem der Recycling-Partner von Leesa abgeholt und recycled oder aber gespendet.

Für alle 10 verkauften Matratzen wird eine gespendet!  Außerdem wird für jede verkaufte Matratze dank einem One-Earth-Programm ein Baum gepflanzt :)

Da kann man doch wirklich mit einem guten Gewissen schlafen!

Persönliches Fazit

Die Matratze scheint sehr hochwertig zu sein und besteht aus 3 Schaumschichten. 

Mein Exemplar brachte einen leichten chemischen Geruch mit, der innerhalb von einer Woche komplett weggegangen ist. Für mich persönlich ist die Matratze etwas zu weich, aber wie ihr meiner Vorgeschichte entnehmen könnt, bin ich ja eher sowas wie Futon gewohnt. Sie stützt aber sehr gut und ist somit perfekt für Leute, die gerne nicht ganz fürchterlich hart schlafen ;)

Für euch

habe ich eine Überraschung!! Mit diesem CODE bekommt ihr 50Pfund Rabatt auf eure Bestellung bei Leesa!!! Happy shopping and sleeping ;)


*in collaboration with Leesa UK - thank you!

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Lifestyle living Outfit thoughts

Eulen-Dasein & Gewinnspiel mit Bedding House

Fünf Stunden Schlaf reichen aus? Das sagen Leute, die vor lauter Schlafmangel nicht klar denken können ;) 

Diesen Spruch hatte ich mal irgendwo gelesen und musste herzhaft lachen. Ja, wenn ich fünf Stunden am Tag schlafen würde, würde ich ziemlich schnell eingehen, wie eine Pflanze ohne Wasser. Ich würde austrocknen, verwelken und einfach nur noch schlecht drauf sein. Nein. Das ist definitiv nicht meins.

Am meisten mag ich ja Leute, die versuchen, mich zu überzeugen, dass wenig Schlaf für mich perfekt ist. Und dass ja zuviel Schlaf genauso schädlich sein kann, wie zuwenig.  Der Punkt ist: jeder von uns hat von Haus aus ein gutes Körpergefühl und weiß intuitiv, was für ihn das Beste ist (übrigens auch, was Ernährung anbelangt!) - das Problem ist nur, dass viele es verlernen, diese innere Stimme wahrzunehmen oder aber sie einfach missachten. 

Wer kennt das nicht: "Ich surfe/lese/schau fern nur noch 15 Minuten, dann schlafe ich" - und bleibt dann noch eine Stunde wach? Obwohl man genau spürt, dass man jetzt lieber schlafen sollte? Oder aber zu lange schläft, obwohl man spürt, dass es einen nur noch müder machen wird?

Ich für meinen Teil habe schon immer gewusst, dass ich eine Eule bin - spät ins Bett, aber dafür lange schlafen ist mein Ding. Als ich anfing, zu studieren, habe ich meine Kurse so ausgesucht, dass sie nicht vor 10 angefangen haben. Ich hatte nur eine einzige Vorlesung, die Dienstags um 8 war (ich weiß es noch so genau, weil das ein höchst traumatisches Erlebnis war ;)) - und die besuchte ich genau ZWEI Mal. In allen anderen Vorlesungen habe ich kaum gefehlt.

Auch bei meinen Aushilfsjobs während meiner Studienzeit bevorzugte ich die Spätschichten - ein einziges Mal musste ich um 6 Uhr anfangen - und zwar in der Bäckerei, in der ich damals als Verkäuferin arbeitete - und das auch noch an einem Faschingsdienstag, in ein Faschingskostüm verkleidet. Es war die Hölle!!

Allerdings hat es längere Zeit gebraucht, bis ich es gelernt habe, zu meinem Eulen-Dasein zu stehen. 

Am meisten hasste ich es, wenn ich beispielsweise um 11 Uhr einen Anruf bekam und dadurch geweckt wurde - vor dem Rangehen räusperte ich mich schnell, um meine Stimme nicht verschlafen wirken zu lassen und als mich der Anrufer (trotzdem) entschuldigend fragte: "Habe ich Sie geweckt?" - ich meinte "Nein nein, ähm, nein".

Da fühlte ich mich wie ein Versager, wie jemand, der faul vor sich hin schnarcht, während andere Leute schon lange putzmunter durch die Gegend rollen und wichtige Sachen erledigen. Dass ich bis um 3 Uhr noch gearbeitet habe - erschien mir in solchen Momenten zweitrangig. Aber ich sage euch eins: selbst wenn ich nicht so spät gearbeitet, sondern gefeiert hätte (was ich auch oft genug tat!) - geht es keinen was an, wie lange ich schlafe und wann ich ins Bett gehe und aus welchem Grund.

Solange ich mein Leben meistere und meine Mitmenschen gut behandle - kann ich schlafen, so lange ich will und werde mich nie mehr dafür rechtfertigen oder entschuldigen!

Und das beste:

Die schöne hochwertige Bettwäsche von Bedding House (Farbe: leichtes rose-nude, Maße: 135x200, Baumwolle) darf ich heute dreimal an euch verlosen!

Folgt mir auf Bloglovin und hinterlasst einen Kommentar hier unter diesem Post bis zum nächsten Sonntag (7. Mai) - viel Glück!

 

 Nude Bettwäsche: Bedding House*

Silberschmuck: Grethe Winter*

Body: Marie Jo*

Kimono: PrimaDonna*

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*gifts or samples

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Allgemein Shopping

shopping: Marcie oder Drew?

shopping

…es geht hier um zwei gewisse schöne, aber etwas überhypte Chloé-Taschen, ja? Nicht etwa um zwei Freundinnen von mir – aber das wisst ihr ja eh schon, so mode-affin, wie ihr seid :D

Also nochmal – Marcie oder Drew? … ähh, erstmal – keine von den beiden, und warum? Ganz einfach! Oder habt ihr gedacht, ich hätte im Lotto gewonnen? Habe ich nicht, da ich aus Prinzip kein Lotto spiele und habe somit eine Enttäuschung weniger ;) Aber man darf ja trotzdem träumen! Also missbrauche ich heute meinen Blog als Plattform für meine unausgelebten Wünsche.

Im Rahmen eines Gewinnspiels, dessen Preis ein Gutschein von Farfetch ist, stelle ich mir einfach vor, dass ich in einem Geldregen tanze und mir schnell mal zwischendurch ein Täschchen im Wert von ca 1300,- Euro zulege. Welche wäre das wohl? Im Normalfall würde ich eine Alltagstasche kaufen, in die viel reinpasst – eine typische Vernunftsüberlegung a là „wenn ich schon so viel Geld für eine Tasche ausgebe, dann muss ich sie auch jeden Tag benutzen können“. Andererseits – wer hat schon Vernunftskäufe nötig, wenn er im Geldregen tanzt? Na also! Deswegen wird das die hier – weil sie nicht so „mainstreamig“ ist, Silber und Gold vermischt (praktisch zum Kombinieren) und demnach genau meins ist!

drew

Ich spiele also etwas rum und kombiniere meine neue Errungenschaft in meiner Phantasie auf drei verschiedene Arten und zeige hiermit, wie universell so eine Tasche sein kann und wie unterschiedlich sie in verschiedenen Styles wirken kann!

1. casual chic

Hier kombiniere ich alle meine momentanen Lieblinge: eine Bomberjacke, eine Culotte und flache Schuhe. Wenn ich zum Beispiel mal wieder nicht weiß, was ich zu einem Event anziehen soll, wird es meist eine Culotte! Die Dinger sind so einfach zu kombinieren, der Wahnsinn!!

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Bomberjacke: Karen Millen  /  Culotte: Topshop  /  Schnürer: Maripé   /   Sonnenbrille: Komono

2. candy look

Lange Mäntel gehören einfach zu meinem Signature Look, weil sie so gemütlich und immer ein Statement sind! Außerdem hat die Farbe „rosa“ für mich eine neue Bedeutung, seit ich rosa Haare habe :)

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Streifenkleid: Topshop  /  Sneakers:  Nike   /  Mantel: Zalando  /  Brille: Ray-Ban

3. rock chic

An manchen Tagen hat man keine Lust, glattgebügelt und angepasst durch die Gegen zu laufen. Dann muss es einfach nur abgerockt und rebellisch sein!

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Jeans:  Vero moda   /  Tshirt: Splendid  /  Sonnenbrille: Asos  /  Lederjacke:  Edited  /  Boots: Bronx

4. 60ies trend

…und zu guter letzt – die omnipräsenten 60- und 70ger Jahre. Ich mag den Trend gerne, ABER nicht von Kopf bis Fuß. Ich finde, wenn man 60ger Tasche, 60ger Kleid UND 60ger Schuhe an hat, sieht man aus, als wäre man auf eine Motto-Party eingeladen… Ich würde ein Paar dieser Teile mit Klassikern oder mit „neuen“ Trends kombinieren. In diesem Fall hier nehme ich eine einfache klassische Bluse und weiße Sneakers als Stilbruch zum 60ies-Rock und 60ies-Tasche! Schon sieht das Ganze modern aus!

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Rock: Topshop  /  Bluse: Someday  /   Sneaker: Wood Wood  /   Hut: Only

Und? Welche Kombi ist euer Favorit?

 

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Allgemein thoughts

thoughts: scheitern leicht gemacht

powerr

 

Dream. Believe. Achieve.

 

… dieser Spruch und seine Allgegenwart auf übertrieben optimistischen möchtegern-lebensweisen Lifestyle-Blogs löst bei mir eine allergische Reaktion aus. Warum?

Erkläre ich gleich. Erst möchte ich zwei Sachen vorwegnehmen:

Erstens. Ich habe es durchaus nicht nötig, Leistugen anderer durch den Kakao zu ziehen, um selber besser dazustehen, darum soll es hier nicht gehen. Zweitens. Ich möchte hiermit nicht die Träumer angreifen.

Das, was meine Allergie hervorruft – ist die Heuchlerei. Jemand, der glaubt, er könne (und solle) alles erreichen, wenn er es nur will, kann leichter instrumentalisiert werden für Ziele großer Unternehmen, die ihn glauben machen, dass es sich dabei um seine eigenen Ziele geht – und somit kann dieser „Jemand“ leider gefährlich werden. Gefährlich für die Gesellschaft in dem Sinne, dass er ein Einzelgänger wird, ein Ego-gesteuertes Über-Individuum auf dem steilen Weg zum Ziel.

Wir haben vergessen, was „sozial“ eigentlich bedeutet. Das Zusammenarbeiten (nicht Gegeneinanderarbeiten!) ist für die Gesellschaft von essenzieller Bedeutung. Der größte Teil des Team-Gelabers ist wiederum nur eine Art der Manipulation, um Leute – äh besser gesagt, „Arbeitskräfte“, auszuquetschen und ihre irgendwo noch vorhandene Sehnsucht nach „gemeinsam“ auszunutzen. Wenn es darauf ankommt, kann sich nämlich ganz schnell rausstellen – ja, wir sind ein Team – aber du passt leider nicht mehr dazu. Und Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Wieviele Leute haben schon Jobs verloren, wo sie sich absolut zugehörig gefühlt haben und ihr ganzes Leben dafür aufopferten?

power

Im Studium hatte man in mein Hirn eingepflanzt – um weiterzukommen, musst du gut sein. Punkt. Nach dem Studium musste ich feststellen – Oops. Wenn das bloß so einfach wäre. Gut sein ja – aber es ist nur die Voraussetzung. Dazu solltest du am richtigen Ort zur richtigen Zeit sein und was noch viel wichtiger ist – die nötigen Charaktereigenschaften mitbringen, die da wären –

  • Selbstanpreisungsfähigkeit (in Firmensprache „Selbstbewusstsein“)
  • gut trainierte Ellenbogen
  • und nicht zuletzt die Fähigkeit,  andere Fische aus dem Teich hinauszuschmeißen, wenn es mal für die eigenen ehrenwerten Ziele eng werden sollte.

Wie viele erfolgreiche Blogger zum Beispiel antworten auf die Frage „Wie hast du das alles erreicht“  mit  „Durch harte Arbeit“? Wie unreflektiert und verlogen ist das bitte? Harte Arbeit ist höchstens die Voraussetzung, aber doch nicht alles, was zum Erfolg führt! Wie wäre es mit „Durch Connections, Glück, Fleiß, Motivation und eventuell noch gutes Aussehen?“

hochnaesig

Während meines Bewerbungsgesprächs bei Abercrombie ist in die Runde gefragt worden (es war ein Massen-Vorstellungsgespräch, wenn man das so bezeichnen darf) – „was waren deine größten Erfolge?“ . Der Surferboy mit Muckis sagte „Als ich beim Sport meine Ziele erreicht habe“, der blonde Engel mit Brille sagte „Als ich mein Abi geschafft habe“, und ich musste ich zwangsläufig sagen – „Das kommt darauf an, was man unter Erfolg versteht. Für mich bedeutet jedes Scheitern Erfolg, solange man daraus lernen kann“, und kassierte einen schockiert-verständnislosen Blick der ganzen Runde. Den Job hab ich natürlich nicht bekommen ;)

In diesem Sinne – frohes Scheitern! Lehnt euch zurück und chillt ein bisschen! Und scheißt mal öfter auf Erfolg, Ziele und sonstigen Krampf – kann für euch und auch für eure Mitmenschen ziemlich entspannend werden :D

chillen

 

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thoughts

sonntagsforum | blogger-horror oder shooten im winter

 

Warnung: dies ist ein Kotz-Post. Muss auch mal sein ;) Eigentlich wollte ich euch über mein Lieblingshobby und Lieblingssport Ballett erzählen, aber etwas anderes ist im Moment präsenter. Nämlich mein Genervt-Sein.

Die Blogger unter euch kennen das:

ein-zweimal in der Woche hat man mal einen kompletten freien Tag. FAIL. Statt das einzig Vernünftige daraus zu machen und vor 15 Uhr  schon mal gar nicht aus dem Bett zu steigen, treffe ich mich an solchen Tagen IMMER mit einer lieben Bloggerin oder einem anderen Fotografen zum Shooten für den Blog (an dieser Stelle ein fettes DANKE).  Seit November ist es eine extreme Herausforderung und verlangt mir viel Disziplin ab. *Eigenlob* Wäre ich nicht so unglaublich motiviert und würde ich meinen Blog nicht lieben <3 , würde ich an solchen Tagen echt auf alles pfeifen. Aber neeeein, stattdessen wird sich angezogen, geschminkt, gefühlte Tausend Sachen mitgenommen und ab gehts in die dunkelgraue Kälte. Ich versuche das ja positiv zu sehen, hab ich heute auch der frierenden Alicia erzählt – ich sag mir dann, „FRISCHE LUFT IST GESUND“ oder etwa  „SONST WÜRDEST DU JA NUR DEN GANZEN TAG IM BETT LIEGEN“ und so fort und so fort…

Ergebnisse

Ist ja alles schön und gut. Wenn nur gute Bilder rauskommen würden!! Dann würde ich mich nicht beschweren. Aber ich bin sooo unzufrieden. Und das liegt keineswegs an meinen süßen Foto-Hilfen. Wir wählen zusammen einen zum Outfit passenden Hintergrund, einen schönen Bildausschnitt und versuchen, eine schöne Stimmung auf den Bildern zu erzeugen. Aber was sollen wir tun, wenn meine Kamera einfach zu schwach ist für dunkelgraue Lichtverhältnisse?? Wenn bei ISO über 250 die Bilder sofort anfangen zu rauschen? Wenn ohne Blitz einfach GAR nichts mehr geht? Wenn die Kamera immer wieder hängen bleibt wegen der Kälte? Sie leistet mir eh treue Dienste, und das schon seit 3-4 Jahren!

Meine Kamera

Es ist eine Nikon D80 mit einem 1,4 Festbrennweiten-Objektiv, Baujahr 2006!! Das sagt auch schon Einiges. Für einen Menschen wäre das ungefähr ein Alter von 80 Jahren. Da läufst du (im Normalfall) auch keinen Marathon mehr…

Die Lösung

Ich wünsche mir schon lange einen Quantensprung. In meinem Fall – eine Vollformatkamera. Seit ich bei einer Freundin eine sah, und auch das Foto, welches in einem sehr dunklen Raum (für alle Münchner – Asamkirche!) mit dieser Kamera ohne Blitz fotografiert wurde – o mein Gott. Ihr könnt euch das nicht vorstellen. Es war extrem hell. Haarscharf. Und trotz ISO 3000 (!!!) null verrauscht. Krass. Ich war schockverliebt. Und bin es immer noch. Und immer wieder. Das Problem? Ist der Preis. So eine Kamera samt Objektiv kostet ab 2500 Öcken. Und wenn ihr euch fragt, warum ich nicht mein schon vorhandenes Objektiv hernehmen kann – das geht leider nicht. Vollformat ist nicht mit „normalen“ Objektiven kompatibel… Ich kannkannkannkannkann mir diese Kamera einfach nicht leisten :(((((

Aber falls es hier in baldiger Zukunft doch nur noch Fotos von unter der Brücke zu sehen gibt – dann wisst ihr bescheid: mein Blog samt meinen Ansprüchen haben mich in den Ruin getrieben und ich bin ohne festen Wohnsitz. Aber mit einer Vollformatkamera. So what!

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