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outfit: orange, karo & Photoautomat

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Manche Zufälle passieren mit so einer Regelmäßigkeit,

dass sie ihrem Namen nicht mehr gerecht werden und zu Gesetzmäßigkeiten mutieren.

Ein Beispiel:

beim Shooten läuft es meist so ab: man nähert sich der ausgesuchten Location, die menschenleer und perfekt ausgeleuchtet ist. In dem selben Moment, wo man die Kamera rausholen und sich positionieren will, tauchen Unmengen von Menschen auf, die nichts, als deine Location im Sinne haben und sie überfallen, als gäbe es kein Morgen – oder die Lichtverhältnisse ändern sich urplötzlich vom angenehm weichen Schatten zu prallem Sonnenschein. Es ist zum Verzweifeln (ok, ich dramatisiere ein wenig)!

Jedenfalls ging es uns natürlich genauso, als ich mir unbedingt einen dieser coolen alten Photoautomaten als Foto-Location in den Kopf gesetzt hatte. Da trafen beide Supergaus auf – sprich, unendlich viele Leute bei grellstem Sonnenschein strömten zu meinem auserwählten Photoautomaten, als wäre das das einzige erstrebenswerte Ziel in ganz Berlin.

Aber aufgeben ist nicht! Nun habe ich einen zweiten Anlauf gestartet und hatte mehr Glück –  endlich hat es funktioniert und tadaaa – nun kann ich einen wunderschönen Photoautomaten (omg der ist auch noch orange!!) präsentieren, zu dem mein Outfit gaaaaaanz zufällig (ähem) perfekt passte.

Ich mag die Bilder total! Ihr auch?

Kennt ihr die ärgerlichen „Zufälle“?


Übrigens: letzten Sommer hatte ich schon ein ähnliches Shooting, als ich hier in Berlin zu Besuch war – hatte damals allerdings einen komplett anderen Style! Und ahnte nicht, dass ich ein Jahr später tatsächlich in Berlin leben werde <3

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skirt: Mango (alt)

hat: Zara (alt)

top: Forever21 , reduziert auf nur 9 Euro!

shoes: Vans

bag: Furla

photos: Melanie

editing: by me

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o ja:

für das schöne, warme Wetter – die neuen Aufgaben – das Ankommen – das Auftauen – das Erleben!

oje:

…wenn der Hausarzt telefonisch überhaupt nicht erreichbar ist und Email zu schreiben der einzige Weg ist, einen Termin zu bekommen. Ok Tschüß, dann suche ich mir eben einen anderen!

müde:

es ist wohl wirklich die Herbstmüdigkeit, aber seit 2 Wochen bin ich ständig so fertig, dass ich mich schon öfters am Nachmittag hinlegen musste. Und das soll was heißen! Aber anscheinend stellt sich der Körper tatsächlich um oder sowas, denn ich habe im Frühling auch öfters Ähnliches erlebt!

gegessen:

zuviel (leckeren) Schrott wie (vegane) Currywurst, Pommes & Co. Jetzt steht wieder überwiegend Gemüse und Salat auf dem Programm.

gewundert:

über ein Plakat auf einem „Domizil“ (Altenheim) mit dem Slogan „MITTEN IM LEBEN“. Warum macht man sowas, und wem will man damit was vormachen?? XD

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outfit: punkte rock

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Ein Hoch auf flexible Schneiderinnen!

Einen einzigen Nachteil beim meinem Umzug nach Berlin gibt es schon, und zwar: ich muss neuen Zahnarzt, Hausarzt, Friseur, Kosmetikstudio und eine neue Änderungsschneiderei finden. Zumindest der letzte Punkt ist jetzt abgehackt! Die Dame ist kompetent, super lieb, die Preise sind gut, sie ist nur 6 Minuten zu Fuß von meiner Wohnung entfernt – und das Wichtigste: meine neue Lieblingsschneiderin ist super flexibel und offen für meine Sonderwünsche.

Naja, was heißt Sonderwünsche: wir waren uns eigentlich sofort einig, dass nicht unsere Figuren verkehrt oder kompliziert sind, sondern dass die Modeindustrie falsch schneidert. Es gibt wirklich unglaublich viele Frauen mit einer Sanduhrfigur, wie meine es ist – und sie alle kennen das Problem, dass beispielsweise die Hosen, die in der Hüfte passen, in der Taille so dermaßen zu weit sind, dass man da noch eine Person locker reinbekommen würde. Und in die Röcke, die an der Taille eng genug wären, kommt man kaum rein, weil der Bund schon fast reisst, während man verzweifelt versucht, den Rock über die Hüfte zu bekommen.

Dieser Misere kann man nur entkommen, wenn man entweder selber nähen kann oder eine adäquate Änderungsschneiderei hat.

Mein Punkte Rock, den ihr hier seht, war davor ein Kleid von Mango – aber obenrum war es mir viel zu weit und saß nicht, also bat ich meine neue Heldin, den Unterteil abzuschneiden und mit einem breiten bequemen Gummibund zu versehen (damit auch meine Hüfte beim Anziehen locker durchpasst!) – und tadaaaa, es hat perfekt funktioniert!

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photos: Ramona

editing: by me

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o ja:

ich bin immer noch verzaubert von dem Festival, auf dem ich und Vickie gerade waren. So ein entspanntes Gefühl von Sonne, Musik, Strand und Freiheit hatte ich schon lange nicht mehr! Trotz etwas zuviel Techno für meinen Geschmack, vor allem 24 Stunden lang direkt neben unserem Zelt, hat alles einfach perfekt gepasst und ich muss nächstes Jahr unbedingt wieder hin!!

oje:

für kompliziert, wenn es auch ganz einfach gehen würde, für fehlende Wertschätzung und tausend Forderungen mit viel zu wenig Gegenleistung.

geschwitzt:

extrem viel! Auf dem Festival gab es kaum überdachte Flächen, und bei 33 Grad haben wir uns fast die Seele aus dem Leib geschwitzt :D

zitiert:

„Die Wahrheit beweist die Falscheit des Irrtums“. Als ich das gehört habe, musste ich so lachen! Das war aber absolut ernst gemeint… Seltsam, denn mit gleichem Erfolg könnte man behaupten „Du hast unrecht, weil ich recht habe“ und das als ernsthaften Beweis meinen ^^

in making:

so langsam nimmt die neue Reihe „Berlin Diaries“ Gestalt an. Ich weiß, ich habe es schon ein paar Mal erwähnt, aber ich möchte nicht pfuschen, sondern meiner Lieblingsstadt und neuer Heimat gerecht werden – deswegen lasse ich mir extra Zeit für die Stoffsammlung und Recherche, damit die Idee gebührend umgesetzt werden kann!

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roter Pullover & sich durchsetzen für Anfänger

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Ich kann ihr Gesicht immer noch vor mir sehen.

Sie hieß Darya, 11 Jahre alt, zerzauste schwarze, aber dennoch farblos wirkende Haare, plattes Gesicht und der leere, aber aggressive Blick eines Reptils. In der Pause nach dem Kunst-Unterricht nahm sie mein Heft mit gerade fertiggestellten Zeichnungen, zerriss es, warf es auf den Boden, trampelte darauf rum und lachte heiser und spöttisch...

 

Ich bin kein Experte für Persönlichkeitsentwicklung,

aber ich habe eine Persönlichkeit - und sie entwickelt sich. Von daher habe ich bei diesem Thema etwas zu sagen, denn ich habe mich im Laufe der Jahre extrem verändert, auch wenn mein Kern wohl der gleiche blieb. Früher war ich sehr vorlaut und führte mich so auf, als würde mir die Welt zu Füßen liegen (auch die Männer-Welt!) - und war dabei im Inneren eigentlich sehr schüchtern und unsicher. Das hatte etwas mit meiner Erziehung zu tun. Mir wurde nämlich die ganze Zeit eingeredet, dass ich was Besseres sei - und gleichzeitig, dass Bescheidenheit die höchste Eigenschaft eines Menschen ist, der wirklich was drauf hat. Von dieser Art von Erziehung kann ich also dringend abraten, es sei denn, ihr wollt neurotische Außenseiter heranziehen. Ich denke, meine Mutter hatte eigentlich vor, mir auf diese Weise ein gesundes Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben, aber gleichzeitig ihr Ideal von einem bescheidenen Menschen, der nicht auf anderen rumtrampelt und nicht prahlt, vermitteln. Dabei hat sie aber über das Ziel hinausgeschossen. Als Teenager war ich also sehr selbstbewusst, aber gleichzeitig sehr zurückhaltend. Ich war stolz auf meine inneren Qualitäten anging, meinen Verstand, mein musikalisches Können. Ich hatte auch Freunde, die mich mochten. Aber wenn es darum ging, mich in der Klasse oder auf dem Schulhof zu behaupten - hat es nur einen Windhauch gebraucht, um mich umzuhauen. Wenn es darum ging, mich für mich selbst einzusetzen, war mir das immer extrem unangenehm - im Grunde habe ich es gehasst. Mir wäre es damals am liebsten gewesen, ich bräuchte gar nichts tun, und die Welt würde schon von alleine erkennen, wie toll ich bin.

 

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Das mit dem Schulhof namens "Leben" bleibt immer noch kompliziert,

denn ich musste feststellen - genau der gleiche Kampf um Ansehen, Einfluss und Macht geht im Erwachsenenalter genau so weiter, wie damals - nur noch mit viel krasseren Mitteln. So gesehen, gibt es "erwachsene" Menschen, wie man sie sich als Kind vorgestellt hat, eigentlich kaum, denn Anerkennung und Macht bleiben die Dinge, die uns auch im Erwachsenenalter am schnellsten dazu verleiten, uns gegen unsere Grundsätze zu verhalten.

Sich durchsetzen. Wie schafft man es in diesem menschlichen Wolfsrudel, ohne total korrupt zu werden? Und wie schafft man es, seinen Weg zu gehen, ohne aufgefressen zu werden (Wolfsrudel war eigentlich ein schlechter Vergleich, denn soweit ich weiß, arbeiten Wölfe im Team und fressen sich gegenseitig nicht, anders als die Menschen).

Ich glaube, darüber gibt es Bücher und Abermillionen von Ratgebern und Artikeln. Ich habe das jahrelang lernen müssen und bin weiterhin dabei, es zu lernen, denn dieser Prozess hört nicht auf, solange man am Leben ist.

Ich habe rausgefunden, dass es sehr wichtig ist, zu wissen, was man wirklich möchte.

Nicht mal unbedingt im Großen und Ganzen (also eine Art Lebensziel) - sondern auch in kleinen Dingen. Wenn ich einkaufen gehe - möchte ich noch unbedingt die Ubahn erwischen? Wenn ja - dann laufe ich die Rolltreppe runter, auch wenn die Leute sie versperren. Manchmal hilft dabei kein leises "Entschuldigung, darf ich vorbei" - sondern ich muss lauter sein, als meine Komfortzone es erlaubt. Da ich es mir im Alltag immer wieder vornehme, das Verlassen meiner Komfortzone zu üben, habe ich das letztens probiert: ich sagte laut "Darf ich vorbei bitte", und als keiner reagierte, bin ich einfach vorbei und musste mich dafür an der Frau vorbeizwängen, die den Weg versperrte. Wenn man das ohne Aggression macht, sanft, aber bestimmt, dann reagiert meist auch keiner über...

Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser ist es ohne ihr

Jeden Moment entscheidet sich, wie wichtig mir etwas ist, und ich habe festgestellt - wenn ich selber etwas als sehr wichtig empfinde, reagieren die Menschen anders auf mich und ich verhalte mich auch anders. Schwierig umzusetzen ist es, wenn ich auf jemanden angewiesen bin - oder aber, wenn jemand meint, ich wäre auf ihn angewiesen. Ich rufe bei einer Behörde an und werde abgewimmelt. Wenn ich jetzt klein beigebe und mich verunsichern lasse, habe ich das nicht erreicht, warum ich eigentlich angerufen hatte. Wenn ich nicht auf Anhieb schlagfertig genug war, muss ich eben in den sauren Apfel beißen und nochmal anrufen. Peinlich oder nicht - das ist völlig egal, denn ich muss mit der Person nicht befreundet sein, sondern ich habe ein Anliegen und möchte es gelöst bekommen.

***

Ein guter Tipp bei Telefonaten: man schreibt sein Anliegen auf einen Zettel, und wenn der andere versucht, abzulenken oder zu manipulieren - einfach das Anliegen vorlesen, immer und immer wieder. Ich habe das tatsächlich getestet - und er wirkt! Man darf sich nur nicht rausbringen lassen.

***

Überhaupt: Bescheidenheit ist eine Zier, aber man sollte auch damit nicht übertreiben, erst recht dann, wenn man bei der Durchsetzung seiner Wünsche keinen benachteiligt. Ehrlich gesagt, habe ich allerdings immer noch meine Probleme, mich durchzusetzen oder überhaupt durchsetzen zu wollen, wenn ich weiß, dass es jemand anders schaden würde. Ich glaube, man muss immer wieder versuchen, sich selbst wichtig zu nehmen, ohne die anderen zu übersehen. Liebe den nächsten, wie dich selbst - manche nehmen nur den ersten Teil des Satzes wahr und vernachlässigen sich selbst in der Sorge um andere -  manche nehmen sich nur den zweiten Teil zu Herzen und gehen über Leichen für den eigenen Erfolg. Beide Teile des Satzes sind wichtig - und es ist ein langer Prozess, diese Balance zu lernen.

Darya dagegen verbringt ihr Leben bestimmt immer noch voller Hass - gegen sich selbst und somit auch gegen andere. Früher hätte ich gesagt - es tut mir leid für sie. Heute konzentriere ich mich lieber auf Dinge, die Substanz haben.

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I am wearing:

pants: Zara sale

sweater: Zara (very old)

boots: Zara

cap: H&M


photos: Miu <3

editing: by me

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outfit: midi Rock, Wünsche und Berlin

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Man sagt, man solle mit seinen Wünschen vorsichtig sein -

denn sie könnten in Erfüllung gehen.

Genau das ist mir gerade passiert, und zwar schneller, als ich "Moment mal!" sagen konnte.

Ich wünschte mir, in Berlin zu wohnen, meine alltägliche Routine nicht mehr zu haben und ein Abenteuer zu erleben. Die gleichzeitige Erfüllung dieser drei Wünsche traf mich mit so einer Wucht, dass ich nun in die Ecke kriechen und "So war das doch nicht gemeint!" rufen möchte. Andererseits hatte ich totales Glück, wenn man die Geschehnisse betrachtet.

Aber von vorne:

mein letzter Blogpost liegt zwei Wochen zurück, was an sich schon extrem ungewöhnlich ist, denn ich bin Bloggerin durch und durch und blogge seit Jahren regelmäßig zweimal die Woche - egal, was passiert. Diesmal hat mich die plötzliche Erfüllung meiner Wünsche unerwarteterweise komplett aus den Angeln gehoben - deswegen hat mein "real life" auf einmal tatsächlich alles verdrängt, sogar meine Arbeit im Internet.

Das Leben schreibt die unglaublichsten Geschichten,

in meinem Fall hieß das: im Februar ging ich für einen Monat zum "Probewohnen" nach Berlin. Gerade mal eine Woche nach meiner Ankunft zurück in München wurde ich von einer lieben Followerin angeschrieben, dass sie in der gleichen Situation ist, wie ich: sie wollte schon lange nach Berlin und jetzt ist es soweit, zum 1. Mai hat sie dort einen Job angenommen und fragte, ob wir uns gegenseitig unterstützen sollen. Wir trafen uns einmal zum Essen, um uns überhaupt mal kennenzulernen - und nur wenige Tage später saßen wir schon im Flugzeug nach Berlin, um gemeinsam nach einer 2-Zimmer Wohnung zu suchen, die wir beide als WG mieten würden. Nebenbei sah sich meine künftige Mitbewohnerin auch ein paar Einzimmerwohnungen als Absicherung an - dachte ich.

Nur drei Tage und zehn Wohnungsbesichtigungen später

bekamen wir eine Zusage für die Wohnung unserer Träume - riesiger Altbau mit Balkon, Dielenboden und hohen Decken. Als wir auf dem Weg zum Unterschreiben des Mietvertrags waren, kam noch ein Anruf und meiner potenzielle Mitbewohnerin bekam eine weitere Zusage - für eine Wohnung, die sie ganz alleine beziehen und auch bezahlen könnte. Nach einem kurzen Gewissenskonflikt entschied sie sich gegen unsere WG und für das Alleinwohnen - damit ich aber die zuerst zugesagte Wohnung nicht verliere, unterschrieb sie mit mir den Mietvertrag unter der Bedingung, dass ich mir statt ihr einen anderen Mitbewohner suche.

Ihr könnt euch mein Gefühlschaos nicht vorstellen, aber ich wurde von einer seltsamen Welle getragen und hatte das Gefühl, ich muss mich darauf einlassen. Die Zusage nach nur 3 Tagen für die schönste Wohnung, die wir insgesamt angesehen haben - das war ein Glücksfall, den ich nicht ziehen lassen konnte. Das Problem dabei war: ich stand ohne Mitbewohner da, und bis zum offiziellen Einzug zum 1.4. blieben schlappe zwei Wochen.

Zurück in München, stand ich noch unter Schock und versetzte meinen Mitbewohner und liebsten Menschen auf dieser Welt P. sehr unfreiwillig in den gleichen Zustand, indem ich ihm von den Geschehnissen erzählte. Es folgten mehrere Tage voller Tränen, Verzweiflung und Angst. Nach ein paar Tagen fand ich mit Hilfe einer lieben Freundin (danke, Lena <3) eine neue Mitbewohnerin für die Wohnung in Berlin - von ihr werdet ihr somit öfter hören, zumal sie sogar auch Bloggerin ist - allerdings im Food Bereich. Aber für meine Wohnung in München bin ich immer noch auf der Suche nach einem Nachmieter, übrigens, noch ein Wunsch, der in Erfüllung ging - ich wollte viele neue Menschen kennenlernen. Jetzt lerne ich durch die Besichtigungen bei mir zuhause allerdings mehr davon kennen, als mir lieb ist.

Ich wünsche mir nun endlich eine unkomplizierte Lösung für diese Situation und wiederhole mantra-mäßig - "Denke positiv, denke positiv, denke positiv". Wie es weitergeht - werdet ihr hier natürlich lesen können. Bis dahin - "Ich denke positiv, ich denke positiv, ich denke positiv".

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I am wearing:

midi Rock: Asos (old)

Mütze: Zara

Schuhe: Vans

bag: Furla

Photos: Miu <3

editing: by me

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Weihnachtsoutfit aus Abu Dhabi

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Leute, das Jahr 2017 war so abgefahren und bleibt es bis zuletzt :)

Ich sitze nämlich gerade im Hotel in Abu Dhabi und schreibe diesen Post! Da ich euch aber natürlich nicht die Weihnachtsstimmung mit Pool-Bildern oder ähnlichem verderben will, gibt es heute das Weihnachtsoutfit, das wir vor wenigen Tagen geshootet hatten :D Meinen Trip könnt ihr trotzdem gerne auf Instagram und vor allem in den Insta Stories live mitverfolgen! Aber widmen wir uns jetzt dem eigentlichen Topic:

Die Wahrheit über meinen Weihnachts-Hass

Es tut mir leid für alle Grinchs, die ich an der Stelle verrate, aber…

In Wirklichkeit habe ich all die Jahre nicht deswegen Weihnachten gehasst, weil ich gegen den völlig übertriebenen Konsum und den ganzen Kitsch bin (was ich natürlich trotzdem bin!), sondern weil ich schlichtweg immer an Weihnachten besonders viel arbeiten musste. Und zwar nicht so, wie alle anderen – bis 14 Uhr und dann gemütlich nach Hause – sondern mehrere Male über den Tag verteilt, an Heilig Abend das letzte Mal um 22 Uhr und das nächste Mal dann am 1. Weihnachtstag gleich in der Früh, etc etc etc. Auch an Silvester und sogar am 1. Januar, Vormittag, musste ich Orgel spielen. „Komm, du bist nicht die erste und auch nicht die letzte Organistin, heul nicht so rum!“, könnte manch einer meinen. Das ist klar. Dennoch ist es mir in den letzten Jahren zu einer ziemlichen Last geworden. Und diese(n) Bal-Last habe ich ja jetzt abgeworfen und siehe da – Weihnachten ist gar nicht mehr so schlimm!! 

Es fiel mir wie Schuppen von den Augen.

Endlich kann ich die glitzernden Lichter, den Glühwein und die Weihnachtslieder… äh STOPP ne, die Weihnachtslieder doch nicht!! … genießen :D

Hier kommt also Weihnachts-Content vom Herzen! Die letzten Jahre habe ich hier auf dem Blog zwar auch verschiedene Weihnachtsthemen beleuchtet, aber eher für euch, als für mich. Heute ist es anders!! Fröhlichen Advent, meine Lieben!

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I am wearing:

blazer: Zara

hat: H&M (old)

shoes: Zara

bag: Asos*

blouse: H&M (old)

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photos: Franzi

editing: by me

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o ja:

spontan, spontaner, Esra!!! Franzi fragte, ob ich mitkommen will – ich sagte zu. 15 Minuten später war unser Kurztrip gebucht – wow!!

oje:

um mir die Woche freizuschaufeln, musste ich alle Termine und Jobs in 3 Tagen erledigen, und das hat mich echt fast gekillt – aber nun bin ich hier!!

gegessen:

die Verpflegung in unserem Hotel ist außerordentlich! Heute probierte ich die leckerste Süßkartoffel in meinem ganzen Leben!

geschaut:

ob ihr es glaubt oder nicht – ich habe zum ersten Mal SATC geschaut, und zwar den Film Numero 2. Natürlich wegen Abu Dhabi! Bei uns ist es zwar weit weniger glamourös, aber es geht (zumindest gefühlt) in die Richtung hahah :D

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Blogger´s Trend Test #2: Sonnenbrille

Was ist ein strategischer Kauf? In diesem Fall keine INVESTITION in eine It-Bag, sondern eine geplante Beobachtung von einem Kleidungsstück, was mir für den vollen Preis zu ausgefallen war, aber bei dem auch klar war, dass es nicht sofort nach der ersten Reduzierung ausverkauft sein wird – ich reden von meiner unverschämt pinken Metallic-Jacke mit einem im gleichen Maße coolen wie trashigen Glitzerschriftzug am Rücken! Ich lauerte ihr bei Mango auf, seit sie neu in die Geschäfte kam und erstand sie dann zu einem Bruchteil des Preises bei der dritten (oder vierten?) Reduzierung!

Da soll einer mal sagen, Jagdinstinkt ist nur was für Männer!

Allerdings geht es hier in diesem Post in erster Linie nicht um die Jacke, sondern um die Sonnenbrille, genauer gesagt – wie man sie kombinieren und als Statement einsetzen kann. Es ist eine Aktion, bei der mehrere Blogger mitmachen. Shame on me, der erste Teil dieser Reihe (HIER ging es um Samt!) liegt schon ganze acht Monate zurück! Aber so ist es eben, Zeit rennt… Was die beiden anderen teilnehmenden Blogger aus ihren Sonnenbrillen gezaubert haben, könnt ihr hier bestaunen:

PIERRE

TATJANA

I am wearing:

skirt: Mango (sold out, but very, very similar)

shirt: O Yeah Berlin*

jacket: Mango (sold out, but another pink here)

shoes: Vans

bag: Furla (similar)

sunnies: Marc Jacobs

*pr sample

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photos: Franzi

o ja:

zuviel (eigentlich „oje“), aber suuuuper lecker gegessen, in einem Georgischen Restaurant Sabatono hier in München. Sogar so eine simple Sache wie gegrilltes Gemüse hat außerordentlich spannend geschmeckt!

oje:

ich fühle mich zur Zeit noch dünnhäutiger, als ich es eh schon immer bin. Fremdes Leid macht mich unendlich traurig und dringt tiefer ein, als mir lieb wäre… 

beängstigend:

fand ich die Wahlergebnisse. Wow, Deutschland, Glückwunsch zum Rückfall nach rechts! Vor ein Paar Jahren hätte man sich dafür noch in Grund und Boden geschämt, heutzutage ist es normal und anscheinend sogar wünschenswert, dass die AfD verkündet, „das Volk und das Land zurückgewinnen“ zu wollen??! Ich muss überlegen, wohin ich auswandere. Mein Ernst.

geklickt:

wer glaubt, es gibt keinen Antisemitismus mehr in Deutschland – der klickt HIER.

stolz:

ihr könnt mir jetzt nen Vogel zeigen, aber ich bin sehr stolz drauf, dass ich meine Haare für diese Bilder hier SELBER so hinbekommen hab  Normalerweise bin ich echt fast immer zum Friseur zum Glätten gerannt – jetzt hab ich endlich den Dreh (höhö) raus! Yessss :D

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How To Wear: Streifen Rock Vol. II

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Komisch – es ist noch gar nicht wirklich Jahresende,

aber man liest schon überall Jahresrückblicke, nostalgische und melancholische Bekenntnisse und Zusammenfassungen des Jahres 2017. Komisch, komisch – aber auch ich blicke zurück auf mein Jahr, denn der Herbst hat auch immer etwas vom Abschied – aber jeder Abschied hat auch immer etwas mit Neuanfang zu tun. Ich stelle fest – mein Jahr 2017 fing toll an und wurde immer düsterer. Ich musste einige Verluste hinnehmen, mit denen ich so gar nicht gerechnet hätte. Dinge sind passiert, die mich sehr viel grübeln liessen und noch immer lassen – was soll ich an meiner Haltung ändern, und was lieber unbedingt beibehalten? Kann Sich-Treu-Bleiben manchmal Im-Dunklen-Tappen bedeuten? Wo ist die Grenze zwischen an das Gute im Menschen glauben und sich schlecht behandeln lassen?

Das Einzige, was mir klar ist – ich möchte auf gar keinen Fall verbittern.

Ich muss unbedingt lernen, weniger zu dulden, Dinge auszusprechen, die auszusprechen sind, ohne verletzend zu werden. Ich glaube mittlerweile, dass wahre Toleranz nichts damit zu tun hat, alles in Kauf nehmen zu müssen. Denn bei dieser Art von Toleranz würde man sich selber ignorieren, und das ist nicht unbedingt richtig tolerant. Aber trotz aller Denkanstösse, die ich bekomme – ich darf nicht aufgeben. Es gibt immer neue Wege. Man muss sie nur sehen lernen, und man muss sie suchen. und wenn sie sich einem dann eröffnen – muss man sie auch gehen.

Kennt ihr das – man sehnt sich nach einer Veränderung,

nach irgendwas, was das Leben wieder spannender und frischer machen würde? Was einem wieder Freude bereitet und einem etwas Leichtigkeit gibt? In so einer Phase befinde ich mich. Schauen wir mal, was der Herbst so mit sich bringt!

Zum Outfit:

Hier habe ich den gleichen Streifen Rock in einer ganz anderen, sommerlichen Kombination abgelichtet! Die Bilder sind in Berlin auf zwei S-Bahn-Bahnhöfen entstanden – und was ist ein besseres Symbol für den Aufbruch und Neuanfang, als so ein Bahnhof?..


I am wearing:

 

hoodie: Monki (only 25€!)

skirt: Monki (only 25€!)

cap: H&M (old, but similar)

shoes: Vans

bag: COS

sunnies: Roberto Cavalli

 

photos: Vickie

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outfit: fashion week

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Alles Gute hat ein Ende,

sagt man.

Ich sage – alles Schlechte auch. So haben auch all die Wirrungen und Stressfaktoren der letzten drei Wochen gestern mit meinem letzten Projekt – einem Orgelkonzert – ihr Ende gefunden. Na gut, nicht alle, aber doch hoffentlich die meisten.

Der Diebstahl meines Iphones am Vorabend der Fashion Week hat all meine Pläne und Vorhaben drucheinandergewirbelt, das betraf eben auch die Shootings. Deswegen ist dieser Look hier der Einzige, den ich euch diesmal von der Modewoche in Berlin mitgebracht habe. 

Ein paar meiner Laufsteg-Favoriten werde ich euch kommende Woche auch noch zeigen, aber ansonsten war es das mit dem Fashion-Week-Content ;) Hat aber auch sein Gutes, denn laut der Umfrage, die ich letztes Jahr startete, sind die Laufsteg-Trends nicht euer Lieblingsthema hier auf dem Blog ;)

Trotzdem möchte ich nicht komplett darauf verzichten, denn ich poste hier nicht nur das, was euch interessiert, sondern egoistischerweise auch Inhalte, die mich selber interessieren – dafür hoffe ich, von euch als authentisch wahrgenommen zu werden :)

Diesen Look fotografierten wir zwischen Event A und Show B, deswegen sind es diesmal nicht ganz so viele Bilder, aber dafür vereint dieser Look absolut alle meine momentanen modischen Vorlieben, die da wären:

  • Volants
  • Vichy Karo
  • Midi Röcke
  • Stilbruch
  • lässiges Schuhwerk
  • Statement-Sonnenbrillen
  • und natürlich süße und lustige Täschchen <3

Und was sind eure Lieblingstrends im Moment?

 


 

Ich trage:

Rock & Sweatshirt von Mango, Sonnenbrille von Marc Jacobs, Schuhe von Adidas,

Haarband von Zara und eine Tasche von Moschino.

photos: Vickie

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Oh ja:

ab sofort habe ich wieder mehr Zeit für die Dinge, die die letzten Wochen auf der Strecke bleiben mussten! Aber wie schon vermutet, wird wohl das Wetter schlechter… Warum ist das bloß immer so??

oje:

warum einfach, wenn´s auch kompliziert geht? – scheint momentan das Motto meines halben Freundeskreises zu sein. Schade eigentlich, ich hätte meine Energie gerne anderweitig verwendet…

gefragt:

soll ich auf das Gefühl oder den Kopf hören? Normalerweise sagen alle – Gefühl, aber woher soll ich wissen, dass das Gefühl nicht maßlos übertreibt?

gekauft:

dieses Schätzchen im Sale ?

gegessen:

bestes Reste-Essen zuhause! Geht so: Zwiebeln anbraten, Tiefkühlspinat rein, gekochten Reis, ein Ei, Sojasauce und rote Currypaste. Himmlisch!!!

laut gelacht:

als ich mein aktuelles Horoskop gelesen hatte! So ein genaues Gegenteil von den Gegebenheiten liest man aber auch selten. „Wundern Sie sich nicht, dass ihr halber Freundeskreis gerade Ihren Rat sucht. Freuen Sie sich lieber, dass bei Ihnen selbst alles problemfrei läuft. Ja, auch in der Liebe“ ???

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outfit: mustermix & katastrophale fashion week

Ok Leute, 

meine Fashion Week verläuft bis jetzt so richtig spektakulär katastrophal. Und das Schlimmste sind nicht mal die Vorfälle selber, sondern die Gedanken, die ich mir in diesem Zusammenhang mache und blöde unnötige Zweifel, die in Wirklichkeit nicht von mir selber stammen, sondern eher von außen.

Aber ich muss schon zugeben, es war ein extrem abstrakter Moment, als ich mit einem Getränk namens "Summer Rum" in der Hand mich zu dröhnenden Beats am Pool bewegt habe, umgeben von einer aufgedonnerter Modemeute, und wusste, dass jemand von diesen Menschen mir das kleine Gerät namens Iphone entwendet hat, in dem mein ganzes Leben drinsteckt...

Gehen wir das Ganze einmal in Ruhe durch und versuchen wir dabei, in jedem Pech etwas Positives zu finden. Das ist momentan nämlich meine einzige Chance, mich nicht vollends hängen zu lassen.

Zum Outfit:

ich stehe ja total auf die Midi-Länge, also habe ich einfach die Tall-Version dieses hübschen Blümchenexemplars bei Asos bestellt! Es funktioniert! Genauso, wie der Mustermix - ich mag die zarten Karos und die kleinen Blümchen zusammen, und das Muster auf der Tasche bildet das berühmte I-Tüpfelchen <3  

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Vorfall:

Am Vorabend der Abreise, als ich online einchecken wollte, habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass ich aus unerfindlichen Gründen keinen Hin- und Rückflug gebucht habe, sondern nur den Rückflug... Ich hatte die Gesamtsumme im Kopf und die Uhrzeit vom Hinflug habe ich sogar im Kalender gespeichert! Unerklärlich, wie ich nur den Rückflug buchen konnte!

Vorfall:

Gleich am ersten Tag der Fashion Week wurde mir um 22 Uhr auf der Party von Coca Cola im Haubentaucher das Iphone aus der halboffenen Tasche rausgeklaut. Ich hatte noch eben eine Nachricht geschrieben und mich dann kurz mit einer Bloggerin unterhalten - nach 5 Minuten griff in nach dem Handy und hatte den Schock meines Lebens... Man bedenke: es waren nur geladene Gäste da, die alle was mit Social Media zu tun haben. Wie kann man nur so asozial sein??

Am nächsten Morgen hatte ich keinen Wecker - ich musste alle wichtigen Telefonnumern von meinem Macbook auf einen Zettel schreiben und hatte die ganze Zeit unterwegs Angst, ihn zu verlieren, und natürlich kann ich nichts mehr auf Instagram posten, zumindest bis Donnerstag, denn dann bin ich wieder in München und werde mir schleunigst ein neues Iphone zulegen müssen...

Vorfall:

Am nächsten Tag verpasste ich meinen einstündigen (!) Verschönerungstermin in der Beauty Lounge, weil ich bei Apple und der Polizei war und es zu lange gedauert hat und konnte nicht mal von unterwegs absagen (weil ich kein Handy mehr habe)... Doch das nächste Pech ließ nicht lange auf sich warten. Als ich endlich heim kam, habe ich ewig geklingelt, und niemand machte auf, weil, wie sich später rausstellte, die Türklingel auf stumm gestellt war. Ich dachte, etwas sei passiert und niemand sei zuhause... Bis ich auf die Idee kam, nach einer Telefonzelle zu suchen und die Vickie anzurufen, die währenddessen die ganze Zeit zuhause war, ist eine ganze Stunde vergangen!! Durch diesen Zeitverlust habe ich es nicht mehr zur Show von Ioana Ciolacu mit Patrick geschafft :(

 

Vorfall:

Auf dem Rückweg bin ich bin extra auf die Ubahn ausgewichen, weil ich dachte, die Strecke sei etwas kürzer. Wäre sie auch gewesen, wenn nicht Bauarbeiten laufen würden, inklusive eines Schienenersatzverkehrs, der aus Bussen bestand. Die allerdings haben sich im Berufsverkehr so langsam fortbewegt, dass man locker nebenherlaufen könnte. 

Das Gute dran:

Am Ende konnte ich auf einen Zug ausweichen - und innerhalb der sechseinhalb Stunden habe ich die Bilder für diesen Post hier bearbeitet und noch weitere Bilder angefangen. Das wird übrigens ein Kontaktlinsen Test - ihr dürft gespannt sein!

 

Das Gute dran:

Ich habe ein Backup auf dem Macbook, also sind nicht alle Daten futsch, nur die neuesten. Ich bin gezwungen, mich zu entschleunigen und auf "alte" Kommunikationsformen zu setzen. Ich habe mehr Zeit, die Umgebung wahrzunehmen, weil ich nicht ständig ins Handy starre. Und ich weiß nun, auf wen man sich wirklich verlassen kann. Vielen Dank für die tolle Unterstützung, meine liebsten Vickie, Vera und Steffi <3 <3 <3 

Ich habe neu gelernt, wie man einen normalen, echten Wecker stellt, habe seit Langem mal wieder von Hand geschrieben und eine Pause von Instagram ist auch mal ganz heilsam!

 

 

Das Gute dran:

Während der einen Stunde Zeit, die ich draußen auf der Strasse saß und wartete, konnte ich ein kontaktfreudiges Mädchen, eine ältere Motorradbraut auf einem Fahrrad, das haargenau wie ein Motorrad aussah, aber ein Fahrrad war, und einige andere Menschen und Alltagssituationen und den liebenswert chaotischen Berliner Straßenverkehr beobachten und das angenehm warme Wetter genießen. Hätte ich mein Handy noch, hätte ich entweder die ganze Zeit reingestarrt oder wäre eher gar nicht erst in die Situation gekommen, einfach mal eine Stunde lang am Straßenrand zu sitzen.

Die Machtlosigkeit und das Gefühl des Auf-Sich-Gestellt-Seins, wenn man keine Möglichkeit mehr hat, sich von unterwegs mit anderen Menschen in Kontakt zu setzen, erfordert bessere Vorbereitung (in einer fremden Stadt sowieso - kein Google Maps mehr!) und auch mehr Disziplin,  wenn es darum geht, sich mit jemandem zu treffen - denn man kann nicht mehr schnell ne SMS schreiben à la "komme 10 Minuten später"...

Das Gute dran:

In einem Bus hatte ich ausgiebigst die Möglichkeit, die wunderbar bunten und abwechlungsreichen Straßen Berlins zu bestaunen! <3 Ich liebe diese Stadt, egal, was mir hier Blödes passiert! Denn Deppen gibt es überall!

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