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my jackets vol.2

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Ich hatte mal einen Bekannten, dessen Lieblingswort „Konstrukte“ war. Gesetz? Konstrukt. Familie? Konstrukt. Wert an sich? Konstrukt.

Ich habe versucht, ihm zu erklären, dass nicht alles ein Konstrukt ist, sondern manche Sachen OBJEKTIV gesehen werden können. Zum Beispiel Perlen. „Warum sind sie wertvoll?“,- fragte er. „Weil sie selten sind“, sagte ich hilflos. „Wenn etwas schwer zu bekommen ist, steigt sein Wert, ist doch logisch! Oder?…“ „Nein“, sagte er, „Auch das ist ein Konstrukt. Wer sagt, dass das, was es besonders oft gibt, nicht am Wertvollsten ist“?

Nach dieser philosophischen Einleitung möchte ich euch mein erstes echtes und wertvolles Schmuckstück zeigen. Ich habe schon Silberringe mit Halbedelsteinen, aber das hier ist nochmal ein anderes Kaliber. Perlen! Ein Inbegriff der Kostbarkeit. Wenn man in Konstrukten denkt ;)

Ich finde übrigens, dass der Gedankengang meines Bekannten wirklich eine Überlegung wert ist. Es hilft, eingefahrene gesellschaftliche Werte neu zu sehen und sich vielleicht auch teilweise davon zu emanzipieren. Auf jeden Fall erfrischend!

armband (1 von 1)

zum Produkt selbst: das Armband kommt in einer Hübschen Schatulle und wirkt wertig. Allerdgings kann ich diese Art von Verschluss nicht empfehlen. Er ist zwar aus Weißgold (wow!), aber ich habe das Armband allein schon während des Shootings zweimal verloren. Und das möchte man nicht, insbesondere bei dem Preis. Nehmt lieber den normalen Karabinerverschluss.

perlen

Außerdem präsentiere ich euch heute den zweiten Teil meine Jacken-Reihe. Ich bin schon seit Ewigkeiten auf der Suche nach DEM perfekten Leo-Mantel, aber mir will einfach nichts stehen… So auch hier. Ich werde diesen Mantel höchstwahrsheinlich wieder zurückgeben. Auch wenn es wirklich teuer aussieht und sich genial anfühlt. Die Länge lässt mich noch kleiner wirken, als ich eh schon geraten bin und der dicke Pelz trägt unwahrscheinlich auf. Ach, ich bin untröstlich :/

Trotzdem möchte ich euch die Bilderchen nicht vorenthalten. Ich finde, sie passen gut zum Wetter und strahlen eine gewisse winterliche Tristesse aus :)

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leo coat: Zara sale

hat: Zara

boots: Zara

bracelet: Mesenso*

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outfit: my jackets vol. 1

Unbenannt

 

Ich habe mir gaaaaanz was Tolles überlegt: ich mache eine Jacken-Reihe. Ich habe ja einen komischen Jacken-Tick, so wie andere Frauen einen Schuh-Tick haben. Jacken gehen immer. Wenn ich mich mal in einer tiefen, weltbewegenden Shopping-Sinnkrise befinde (Achtung Ironie), dann gibt es immer noch etwas, was ich fähig bin, zu kaufen. Dieses etwas heißt: Jacke.

Ich besitze 3 ganz warme Jacken (die sind auch nich spannend genug zum Zeigen, finde ich, da sie zwar hübsch sind, aber eher funktional als modisch). Dann wirds aber spannend: es kommen ca 5  Übergangs-Jacken dazu, und leichte Jacken  (inkl. Blazer) für die warmen Tage habe ich an die 20. Das ist sicher nicht normal, aber andererseits habe ich nie behauptet, normal zu sein ;)

Also starten wir unsere wundervolle Reihe heute mit einer geschichtsträchtigen Jacke. Die habe ich nämlich damals beim Blogger Bazaar bei uns in München erworben, und zwar von niemand geringerem, als von der lieben Masha Segdwick, einer meiner Lieblingsbloggerinnen.

Als ich die Jacke zum ersten Mal anzog, fand ich in der Tasche ein Ubahn- oder Busticket und wurde ganz nachdenklich und träumerisch… Ich dachte, wo ist Masha wohl damit hingefahren und wie hat sie sich in dem Moment gefühlt? Was hat sie wohl beschäftigt? Das war wie ein Stückchen eines fremden Lebens irgendwie…

Außerdem finde ich den Schnitt ganz besonders, habe noch nie vorher so etwas gesehen! Sie hat ein bisschen die Form eines Fracks. Sehr cool!

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Rauchende Esra – Nicht nachmachen, Kinders!

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camouflage parka: Pins&Needles via Masha Segdwick

boots: no name

fake leather leggings: H&M

sunnies: Zara sale <3 <3 <3

beanie: Choies

fotos: V. danke, hast du ganz wundervoll gemacht :) <3

shoes: left: no name, right – broken foot :(