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sind wir frei? Gedanken mit Mycs

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Als ich in Thailand war,

hat sich bei mir eine Szene für immer eingebrannt: wir waren auf einem Markt unterwegs. Dort gab es von Essen über Raubkopien irgendwelcher Designer alles – sogar Tiere (leider!). Wir stoßen auf einen Käfig mit kleinen süßen Welpen. Man hat ihnen die Stresssituation richtig angesehen.  Ein Welpe steckte mit seiner Schnauze im Gitter und schaute raus. Zwei kleine Rebellen rannten auf engstem Raum hin und her und bellten mit ihren Kinderstimmen, und noch einer saß hinten im Käfig, den Kopf zwischen zwei Pfoten vergraben, und schaute resigniert und depressiv vor sich. Was mich sehr zum Nachdenken angeregt hat, war die Tatsache, wie unterschiedlich die kleinen Tiere mit dieser Situation umgegangen sind.

Da ist es mir klar geworden – wir Menschen sind genauso. Trotz unserer Vernunft, die uns theoretisch die Freiheit gibt, mit einer Situation so umzugehen wie wir wollen, reagieren wir meist so, wie es uns die Grenzen unseres eigenen Charakters erlauben. Da wir aber Menschen, und keine Welpen sind, gelingt es uns in seltenen Fällen, an unserem Charakter zu arbeiten und ihn zu erweitern und zu überwinden. Aber selbst da frage ich mich – liegt vielleicht selbst die Fähigkeit, an sich zu arbeiten, jeweils im Potenzial und Charakter des Menschen? Als würde manch einer den Kampfgeist und einen starken Willen mitbekommen, und ein anderer nicht oder weniger. So nach dem Motto „Ich würde ja gerne wollen, aber ich kann nicht“.

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Was ist Freiheit? Ist es, zu tun und zu lassen, was man will?


Wie oft hast du zu dir gesagt: ich räume jetzt auf/ ich lerne jetzt/ ich bleibe nur eine Stunde/ ich trinke nur ein Glas und hast es nicht geschafft, dein Vorhaben zu realisieren? 

Oder hast widersprochen, obwohl du wusstest, dass der andere recht hat?

Warst du in diesen Momenten frei in deinen Handlungen?

Im allgemein verbreitetem Verständnis ist Freiheit die Möglichkeit, zu tun und zu lassen, was man will.

Im Laufe meines Lebens musste ich aber oft die Erfahrung machen, dass man nicht immer das tun und lassen kann, was man will – und zwar nicht immer nur, weil einen andere Menschen oder auch Umstände daran hindern, sondern, weil man sich selbst daran hindert.

Das würde heissen, die äusserliche Freiheit, selbst wenn sie uneingeschränkt wäre (was sie keineswegs ist) ermöglicht uns noch nicht zwangsläufig, so zu handeln, wie wir es wirklich wollen.

Ein drastisches, aber deutliches Beispiel sind Depressionen, die leider noch immer auf sehr viele Vorurteile stossen (wie viele andere Dinge, die nicht direkt greifbar sind und die viele Menschen nicht am eigenen Leib erfahren haben). „Er/sie ist doch bloss faul! Er soll sich zusammenreissen – das geht schon, wenn man es wirklich will!“

Da wäre auch schon der erste Knackpunkt. Wie frei ist jemand, etwas zu wollen? Inwiefern hängt es vom Charakter eines Menschen und von seinen bisherigen Erfahrungen ab, ob er imstande ist, etwas zu wollen? Oder wenn er es will – es auch tatsächlich auszuführen?

Noch ein Beispiel:

Nehmen wir an, A. und O. haben beide in ihrer Kindheit Gewalt oder schlichtweg wenig Liebe erfahren. Beide sind theoretisch frei, im Laufe ihres Leben diese Erfahrung zu verarbeiten, nach dem Hinfallen „aufzustehen, die Krone zu richten, und weiterzugehen“ (wie ein bekannter Spruch uns nahelegt, mit negativen Erlebnissen umzugehen). Was passiert aber in der Praxis? A. lernt aus seinen schwierigen Jahren, sich nicht von der Liebe anderer abhängig zu machen, er wird gerade wegen seiner Kindheit als ein gestärkter Charakter aus der Asche emporsteigen. O. schafft es nicht, mit dem Liebesmangel umzugehen, er hat die ganze Zeit das Gefühl, keine Liebe verdient zu haben und wiederholt dieses Muster sein Leben lang, obwohl seine eigentliche Sehnsucht und sein eigentlicher Wille es sind, geliebt zu werden.

Was ich damit sagen will – selbst bei gleichen oder ähnlichen Ausgangsbedingungen reagieren verschiedene Persönlichkeiten unterschiedlich. Kann man da noch von Freiheit sprechen oder sind wir alle Sklaven unseres eigenen Charakters?

Versteht mich nicht falsch, ich möchte niemanden entmutigen, der an sich arbeiten möchte oder etwas in seinem Leben verändern will. Das ist natürlich durchaus möglich. Genauso wenig will ich irgendwelche Mörder oder Kinderschänder damit rechtfertigen, dass sie nichts für ihre Natur können. Jeder von uns trägt Verantwortung für sich selbst und für andere, und sollte sich deswegen nicht auf seinem Charakter ausruhen oder damit alles entschuldigen.

Ich möchte nur, dass wir nächstes Mal vielleicht nicht zu vorschnell über andere Menschen und ihre Situationen urteilen, weil wir meinen, dass allein aus dem Grund, dass wir es im Leben „geschafft“ haben, es jeder andere auch könnte. Würde er denn nur genug wollen. Sondern dass uns bewusst wird – nicht jeder kann genug wollen. Nicht jeder kann die gleichen Entscheidungen treffen, wie wir es tun, und das macht weder uns zu besseren, noch ihn zu einem schlechteren Menschen.

 

Wir sollten uns mehr mit Menschen solidarisieren, die einen anderen Lebensentwurf haben, als wir, statt automatisch von uns auf andere zu schliessen oder gar überheblich zu werden, denn ja:

jeder Handlung geht eine Entscheidung voraus. Nur ist diese Entscheidung nicht immer frei, sondern ist oft ein Ergebnis vom Unvermögen, eine andere Entscheidung zu treffen. Und auch wenn wir das oft nicht glauben: so eine Situation kann jeden von uns treffen, und dann wollen auch wir Verständnis statt Verurteilung.


 

… aber die Freiheit gibt es trotzdem! Und zwar auf jeden Fall bei MYCS – denn dort kann man seine Möbel individuell gestalten und zusammenstellen! Farbe, Material, Form, Anordnung – alles kann man selbst entsprechend seinem Geschmack, seinen Bedürfnissen und seiner Lebenssituation aussuchen und anpassen!

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Im Rahmen der MYCS Campagne „Mein Stil, mein Design“  war das Team von Mycs bei uns zuhause

und hat ein tolles Video-Interview zum Thema Freiheit gedreht, welches gleichzeitig ein schönes Paar-Portrait von uns geworden ist! Darin spreche ich auch über meinen Einrichtungsstil, denn wenn man die Möglichkeit hat, sein Zuhause zu gestalten, ist es natürlich auch eine Art von Freiheit (wie allgemein jede kreative Beschäftigung). MYCS bietet nämlich Möbel an, die man selbst konfigurieren kann. Dabei kann man entscheiden, welche Grösse, Form, Tiefe, Aufteilung, Art von Holz und Farben seine neuen Lieblingsstücke haben werden. Über mein geliebtes MYCS Sideboard und wie es zu genau dieser Gestalt kam, habe ich hier schon ausführlich berichtet, und hier über unsere neue grüne Samtcouch!

 

Am Tag des Drehs waren wir beide etwas aufgeregt,

da insbesondere Martin nicht so viel Erfahrung damit hat, gefilmt zu werden (abgesehen von den Fällen, wenn er als Tänzer gefilmt wird). Aber als das vierköpfige Team da war und sich super nett und entspannt gegeben hat, hat sich die Aufregung gelegt und wir haben uns, passend zum Kampagnenthema, FREI gefühlt und uns einfach so verhalten, wie immer –  manchmal nachdenklich, immer bisschen verrückt und mit all unseren Macken, zu denen wir stehen, weil es ja so auf keinen Fall langweilig werden kann :D Wir haben philosophiert, getanzt, auf unsere neue Couch draufgesprungen, eine Kissenschlacht veranstaltet und ganz viel gekuschelt (was am Anfang übrigens vor laufender Kamera auch etwas gewöhnungsbedürftig war, haha)!

Für mich ist Einrichtung weit mehr als schöne Gegenstände, die Gemütlichkeit erschaffen. 

Es ist mein Weg, mir ein Safe Space zu schaffen, einen Ort, den ich mit Sicherheit, Geborgenheit und Selbstbestimmung verbinde.

Für Martin hat Einrichtung dagegen eher praktischen Charakter. Natürlich mag auch er schöne Dinge, aber wichtiger ist Komfort und Funktion.

Unter anderem erzählen wir in unserem Interview mit MYCS, wie wir mit diesen verschiedenen Einstellungen einen Kompromissweg gefunden haben, unsere Wohnung zu unserer beider Zufriedenheit zu gestalten, sodass wir uns beide maximal wohl fühlen.

 

 

Hier einige der Fragen, die wir im Interview beantwortet haben:

 

Was bedeutet Freiheit für euch?

Ihr seid zusammengezogen – inwiefern hat sich euer Interiorstil dadurch verändert?

Wie würdet ihr jeweils euren Interiorstil beschreiben?

Wie trefft ihr gemeinsam Interiorentscheidungen?

Warum habt ihr euch für ein grünes Samtsofa entschieden?

Ästhetik oder Funktionalität?

Was sind eure Tipps fürs Zusammenziehen?

Was ist euer Lieblingsmöbelstück bei euch zuhause?

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Unsere Möbelstücke von MYCS findet ihr hier:

 

Sideboard GRID

Stuhl STYNG

Ecksofa aus grünem Samt PYLLOW

Couchtisch ECLYPSE dreieckig

Couchtisch ECLYPSE rund 40 cm

 

Mein persönlicher Gutscheincode:

einfachesra2020

Betrag: 15% Rabatt (auf alle Möbel und momentane Rabattaktionen)


*in freundlicher Zusammenarbeit mit Mycs

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Lifestyle

über das Zusammenwohnen, Erwartungen in einer Beziehung & eine grüne Samt Couch von Mycs

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Es ist wieder diese Jahreszeit,

in der ich auf den Balkon rausgehe, um mich aufzuwärmen; denn nun ist es draußen endlich wärmer,  als drinnen. In unserer Wohnung geht nur mein Zimmer (das mit dem kleinen Balkon) zur Südseite raus und ist richtig lichtüberflutet und warm - alle anderen Räume liegen auf der Nordseite und sind schattig und kühl, was gerade im Sommer sehr angenehm ist. Aber es ist noch nicht ganz Sommer und ich bin noch nicht auf den Schatten hinaus, sondern im Gegenteil - ich will die Sonnenstrahlen aufsaugen und meine Haut davon wärmen lassen.

Ich mache die Balkontür auf, setze mich in meinen neuen Lümmel-Stuhl, der im Online-Shop den stolzen Namen "Lounge Sessel" trägt, und tauche ein in die Geräusche unserer lebendigen Straße: die warme Luft, der Bilderbuch-Himmel mit Bilderbuch-Wolken, die entspannte Musik, die von der Kreuzung kommt - alles verbindet sich zu diesem sommerlichen Flair. Der ganze Tag liegt vor mir, ich fühle seine Weite und es gibt keinen Stress und keine Termine.

Martin kommt auf den Balkon,

setzt sich mir gegenüber und winkt über meinen Kopf hinweg, denn auf dem übernächsten Balkon, im gleichen Stockwerk des benachbarten Hauses genießt ein älteres Ehepaar ebenfalls das strahlende Wetter und winkt freundlich zurück. Martin sagt: "Ich stelle mir gerade vor, wie sie hier vor vielen Jahren eingezogen sind - damals haben sie sich bestimmt auch gezankt und diskutiert, aber nun kennen sie den jeweils anderen und haben sich mit dem anderen abgefunden, haben ihn akzeptiert, so wie er ist".

Ich schau von meiner Zeitschrift auf. Ja, wir diskutieren des öfteren über alle möglichen Themen und schaukeln uns dabei gerne mal emotional hoch - aber heißt es, dass wir uns nicht akzeptieren? Mein Gefühl sagt - das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Klar ist es wunderschön, den anderen so zu nehmen, wie er ist, und auch selbst angenommen zu werden; anzukommen, nicht mehr ständig zu kämpfen - aber warum klingt "sich abfinden" für mich nicht so positiv, wie Martin es meint? Weil es für mich jegliche Romantik ausschließt? Gehöre auch ich zu diesen Millenials (zumindest mental), die auf der Suche nach ständigen Höhenflügen den Alltag abwerten, die die Gewohnheit oder Gewöhnung mit "Entzauberung" gleichsetzen und sich dennoch nach Stabilität sehnen? Wenn ich mir vorstelle, dass fünfzehn Jahre vergangen sind und ich mich mit Martin "abgefunden" habe und er sich mit mir - oder, um es mit einem anderen Wort zu beschreiben, von dem sich mir die Haare aufstellen - wir uns "arrangiert" haben, spüre ich, wie sich alles in mir sträubt und gleichzeitig ist diese Vorstellung seltsam verlockend, wie eine Tafel Schokolade für jemanden, der gerade auf Diät ist. Habe ich eine Routine-Unverträglichkeit und habe mir deswegen selbst eine Diät verordnet, die mir gut tut und mich mit einem Auge trotzdem auf den vermeintlichen Leckerbissen des "Sich-Abfindens" schielen lässt, weil dabei auch etwas Verlässliches, Beständiges mitschwingt?

Muss eine Beziehung zwangsläufig an Stabilität einbüßen, wenn sie ihre Lebendigkeit behält?

Ich denke, wir idealisieren die Beziehungen. Wir schielen nach links und nach rechts, beobachten andere Paare (auch auf Instagram!) und meist kommen sie uns irgendwie glücklicher vor, als wir. Wie hat eine Beziehung auszusehen? Warum überlassen wir die Antwort auf diese Frage so oft den anderen? Es geht doch um uns?

Wenn ich nicht bereit bin, mich von der Romantik und dem Unerwarteten komplett zu verabschieden, nur um Verlässlichkeit zu erleben, muss ich es ja auch nicht! Diese Dinge schließen sich nämlich nicht zwangsläufig aus. Ich glaube, da haben wir uns auch ein Bild davon gemacht, dass man entweder ein aufregendes oder ein vermeintlich sicheres Leben führen kann - aber was ist denn schon sicher? Und andererseits ist es ja auch irgendwie romantisch, sich gegenseitig so gut zu kennen, dass man über bestimmte Themen nicht mehr diskutieren muss. Man weiß, wie man miteinander umzugehen hat - und wenn man dabei weiterhin respektvoll bleibt, dann wird der Alltag selbst zum Höhenflug.

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Gehören Heirat, Kinder und Hausbau unabdingbar zu einer erfüllenden Beziehung?

Muss "Die Frau ein bisschen blind und der Mann ein bisschen taub sein", damit eine Partnerschaft gelingt, oder kommt man womöglich besser miteinander klar, wenn beide sehend und hörend und miteinander redend eine Beziehung gestalten? Heirat, Kinder und ein Haus sind mit Sicherheit wunderschöne Aspekte einer Beziehung, aber wir Menschen sind so vielfältig, sowohl vom Charakter als auch von unseren Bedürfnissen her - warum müssen unsere Beziehungen dann einem immer gleichen Muster folgen? Sie könnten doch friedlich in Vielfalt nebeneinander her existieren, ohne von den "klassischen" Beziehungsformen mit Mitleid angesehen zu werden? Mich würde mal interessieren: wieviel Prozent der Frauen wollen nur deswegen heiraten, weil für sie ohne diese Vorstellung eine Beziehung irgendwann sich "nicht mehr weiterentwickelt"? Oder auch einfach nur,  weil "es dazugehört"?

 

Martin und ich sind bestrebt, uns selbst auszusuchen, wie wir unsere Beziehung haben wollen,

möglichst unabhängig von den Vorstellungen, die uns diktieren, was man braucht, um glücklich zu sein und was dieses "Glücklichsein" überhaupt zu bedeuten hat. Unsere Couch von MYCS ist, wenn man will, ein Symbol dafür.

Ich hätte es früher selber nicht geglaubt, wenn man mir erzählt hätte, dass ich getrenntes Schlafen bei einem Paar für gut befinden würde. Aber bei uns funktioniert das super. Wir schlafen mal beide im Bett in Martins Zimmer, mal schlafe ich auf der Couch in meinem, dann übernachtet wiederum Martin auf der Couch - wir entscheiden das jeden Tag spontan und passend dazu, wie wir uns fühlen. Ich habe einen sehr leichten Schlaf und das beisst sich mit Martins manchmal vorkommendem Schnarchen.

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Wie haben wir die Couch ausgesucht?

Wir haben uns für eine Couch mit einem Lounge-Teil entschieden, weil für Martin "Couch" und "Beine hochlegen" unabdingbar zusammengehören, und für grünen Samt, weil diese Kombination von Farbe und Stoff im Laufe der letzten Jahre zu meiner Vorstellung von einem Traumsofa wurde.

Mir hätte eine kleinere Couch absolut gereicht, und Martin hätte lieber blauen Stoff gehabt, als grünen Samt. Diese Couch ist also ein Paradebeispiel für unsere Kompromissbereitschaft. Wir standen so lange im Showroom und konnten uns erst nicht entscheiden, und dann nicht einigen, dass ich lieber nicht wissen will, was die (sehr nette) Beraterin sich so dachte. Aber wir haben unsere Differenzen überwunden, und jetzt freuen wir uns beide über unser mega gemütliches, aber dennoch stylishes Möbelteil, dass all unsere Wünsche perfekt in sich vereint.

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Die Berliner Einrichtungsmarke MYCS [’miks] wurde 2014 gegründet. Hier wird angestrebt,  personalisierte Möbel zum neuen Standard zu machen.

Die Möbel von MYCS bestehen auf Modulen, die dem Kunden alle Freiheit in der Auswahl, Zusammenstellung und Gestaltung der Größe, Farbe, Materials und Ausstattung gewähren. Mit Hilfe erfahrener und freundlicher Design-Berater in den Showrooms von Mycs (oder im Onlineshop) und eines 3D-Online-Konfigurators kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und Wunsch-Möbelstück gestalten, speichern und bestellen.  Das MYCS Sortiment reicht von Ess-, Beistelltischen und Sideboards bis hin zu Kleiderschränken, Regalen und einer Vielfalt an Sofas, Sesseln und Stühlen. Die Modularität trägt dazu bei, höchste Qualität zu fairen Preisen anbieten zu können. Das Design und die Qualität der Möbel kann europaweit in einem der bisher acht Showrooms hautnah erlebt werden.

Die Hölzer und Furniere für die Möbel sind  FSC-zertifiziert und werden von etablierten Zulieferern aus Europa bezogen.

Showroom Berlin befindet sich in der Friedrichstr. 123, 10117 Berlin, EG im Innenhof.


MEIN SOFA

Wir haben uns für folgende Details entschieden:

Maße: Tiefe: 168cm Höhe: 72cm Breite: 310cm Sitztiefe: 71cm Sitzhöhe: 42cm Lounge-Tiefe: 132cm

Stoff: Samt (100 % Polyester)

Farbe: Tannengrün

Hier geht es zu einem ähnlichen Modell, das man selbst anpassen kann, sowohl Maße, als auch Farbe und Stoff - bei Mycs ist alles frei wählbar, da alles aus Modulen besteht!

SAMT PFLEGE:

Die Stoffbezüge sind nicht abnehmbar. Sauge die Oberfläche regelmäßig mit einer weichen Polsterdüse (max. 500 W) ab. Für ein feuchtes Abwischen bitte demineralisiertes Wasser verwenden. Flecken bitte sofort vorsichtig abtupfen. Bei Samt stets unbedingt in Strichrichtung arbeiten.

RÜCKGABE:

Bei Mycs hast du 100 Tage Probesitzen! Falls etwas nicht passt, erhälst du in diesem Rahmen dein Geld zurück, musst allerdings dein Möbelstück selbst zurückschicken.


 

*dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Mycs entstanden. 

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Humor Lifestyle thoughts

Wie aus meinem tiefschwarzen Daumen ein grüner wurde

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Immer wenn jemand behauptet, einen schwarzen Daumen zu haben,

fühle ich mich in meine Vergangenheit hineinversetzt, denn ich war haargenauso. Mein Lieblingsspruch, gepaart mit überheblichem Augenrollen, war:

"Pflanzen haben in einer Wohnung nichts zu suchen. Sie gehören nach draussen."

Wie konnte es passieren, dass mir Leute mittlerweile Grünpflanzen zum Geburtstag schenken können, ohne dass ich ihnen den Kopf abreisse, sondern im Gegenteil, mich darüber so freue, dass ich wie ein Flummi durch meine Wohnung hüpfe und die Altbauwände zum Wackeln bringe? Und dass ich sogar Poster bestelle, auf denen Grünpflanzen abgebildet sind?

Auch Menschen, die sich für Pflanzen interessieren, rufen in mir plötzlich ein intimes Gefühl von Vertrautheit hervor, selbst wenn ich diese Menschen gar nicht kenne. Vor Kurzem war ich bei einem älteren Paar zu Besuch, und wusste nicht so recht, wie mir geschieht, bis das Gespräch zufällig in Richtung Pflanzen entwickelte. Augenblicklich fühlte ich mich mit diesen Menschen verbunden und ergriff die Chance, endlich ein Problem anzusprechen, welches mir seit einer ganzen Woche schon auf der Seele brannte, nämlich: hat mein Ficus etwa Blattläuse?? Und was um Gottes Willen kann man dagegen tun?

Überhaupt, ist es bemerkenswert,

wie mein Ficus, äh ich meine Fokus, sich verschoben hat. Ich denke, das ist vegleichbar mit Menschen, die ein Baby bekommen haben. Plötzlich werden alte Probleme nicht so wichtig, und man beschäftigt sich mit Themen, die bei einem früher Schweissausbrüche ausgelöst hätten. Wieso ist bei der Calathea ein Blatt gelb geworden? Warum fühlt sich das Efeu so trocken an, obwohl ich es genug gegossen hatte? Soll ich eigentlich den Drachenbaum umtopfen? Und hat die Glückskastanie, in Fachsprache Pachira Aquatica genannt, denn auch genug Licht?

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Grünpflanzen-Therapie

Das alles sind Fragen, die sich sehr gut dafür eignen, die anderen Probleme zu verdrängen. Es sind Rechnungen zu begleichen, Telefonate zu tätigen, Wäsche türmt sich und Staubkörnchen tanzen im Sonnenlicht? Egaaaaal. Viel wichtiger ist die Frage, ob dem Kaktus der Standortwechsel schaden könnte?

Die Leidenschaft für Pflanzen hilft einem, über sich selbst hinauszuwachsen. Im Winter hatte ich mir zwei hohe Pflanzen eingebildet, die ich direkt auf den Boden stellen könnte. In den Instagram Stories meiner lieben Alessa, die genauso grün unterwegs ist, sah ich, dass ein bekannter Discounter riesige Pfanzen im Angebot hatte, für unglaubliche 10 Euro pro Stück! Es war um mich geschehen, und meine Odyssee begann.

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Bei Minusgraden und Orkan-ähnlichen Winden suchte ich eine Filiale auf,

die einen besonders langen Fussmarsch erforderte. Dort erwarteten mich nicht etwa die grünen Objekte meiner Sehnucht, sondern die trockene Aussage einer Mitarbeiterin, die aus einem Wort bestand, das da wäre "ausverkauft". Aber Aufgeben ist nicht meine Art, vor allem dann nicht, wenn ich mir irgendwas Sinnloses, aber für mich persönlich Unumgängliches in den Kopf gesetzt hatte.

"Auf in die nächste Filiale", dachte ich mir. Ihr ahnt es schon - auch dort fand ich keine grossen Pflanzen, stattdessen aber jede Menge Tannenbaum-Zweige (es war vor Weihnachten). Mein Kampfgeist war geschwächt, aber noch genügend vorhanden. Dennoch wollte ich diesmal sichergehen und fuhr quer durch die Stadt zur gleichen Filiale, wo Alessa ihre Pflanzen kaufte. Und endlich! Happy End! Mit einem Topf im rechten und einem im linken Arm trotzte ich dem Wind und danach dem öffentlichen Berliner Nahverkehr. Sogar die an alles gewöhnten Berliner drehen sich nach mir um. Wenn das mal kein Abenteuer ist!


Fazit:

Leute, lassen wir uns vom Leben überraschen und nageln wir uns nicht auf unsere eigenen Charaktereigenschaften oder Gegebenheiten fest. Es kann immer mal wieder passieren, dass Dinge sich ändern - eben auch zum Positiven! Aus einem schwarzen Daumen kann ein grüner werden, und selbst wenn sich ein Paar Pflanzen mit fehlendem Licht oder unseren Pflegefehlern schwer tun sollten - aufgeben ist nicht! Wichtig ist die Leidenschaft. Und wenn euch ein grüner Daumen überhaupt nicht wichtig ist - wie es bei mir noch vor einem Jahr der Fall war - ist auch das total ok! Ihr könnt euer Grün genauso gut im Salat geniessen :)

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Outfit

outfit: Bomber Jacke von tomcsanyi

Es gibt Kleidungsstücke, die mehr sind, als nur Kleidungsstücke. Das sind welche, mit denen man etwas verbindet – besonders schöne/schlimme/einprägsame Ereignisse, oder bestimmte Menschen und Lebensphasen.

Diese Bomber Jacke vom ungarischen Label Tomcsanyi ist so ein Kleidungsstück. Sie wird mich für immer an die chaotische, inspirierende und emotionale Berliner Fashion Week im Sommer 2016 erinnern, denn dort habe ich zum ersten Mal eine Kollektion von Dori Tomcsanyi gesehen und war wirklich begeistert, wie tragbar und gleichzeitig frisch sie war und dabei einen besonderen, eigenen Touch hatte.

Später las ich auf der Seite der Designerin, dass sie sich von ihrer osteuropäisch geprägten Kindheit inspirieren lässt, und da wurde mir klar, warum Dori Tomcsanyi nicht nur objektiv gesehen eine echt gute Arbeit leistet, sondern mich auch ganz persönlich anspricht. Ich bin ja in Moskau geboren und hatte in meiner Kindheit wohl gleiche Klamotten gesehen und getragen, wie die Designerin aus Budapest. Und gibt es auf der Welt ein wohligeres Gefühl, als das Gefühl, sich in Kindheitserinnerungen reinzuträumen?


Ansonsten fällt das Outfit schon echt herbstlich aus – seit langer langer Zeit habe ich einen meiner Hüte rausgekramt (Hüte gehörten mal zu meinem Signature-Look). Der Rest hält sich zugunsten der Bomber Jacke farblich gesehen zurück ;)

 

Recently

o ja:

endlich hat es aufgehört zu regnen! Also haben wir die Zeit sofort genutzt und dieses und noch ein sehr sehr cooles Outfit geshootet – seid gespannt!

oje:

die ganze Ubahn stinkt nur noch nach Fahne. Das Oktoberfest mag für nicht-Münchner romantisch klingen, aber glaubt mir – das. ist. es. NICHT!!

getrunken:

wieder Tee. Ich friere!

respektiert:

Alicia Keys. Traurig genug, dass man soviel Respekt vor einer Frau haben muss, die sich in der Öffentlichkeit bewusst nur noch ungeschminkt zeigt…

schockiert:

irgendwie scheint die ganze Welt rückwärts zu laufen, und das meine ich im politischen Sinne. Überall liest man von Toleranz, vom modernen Feminismus, von Umweltschutz etc… Und wenn man sich umschaut, sieht man nur Krieg, Aufrüstung und einen Rechts-Ruck… Ich verstehe das einfach nicht :/

SHOP MY OUTFIT

jacket: Tomcsanyi*  |  sweater: Zara (old, similar here)  |  pants: H&M (old, but similar here)

 boots: Zara (old, similar here)  |  bag: Furla

*  gift or sample

photos: Kaj

 

 

Outfit

outfit: hound`s tooth cape

 Herbst? Na gut, von mir aus, wenn es denn gar nicht anders geht!!

Also schmeiße ich mich in den never-ending-Herbst-Trend namens „Cape“ und verwandle mich im Nu in einen Maler aus einem Pariser Bohemian-Künstlerkreis im 19. Jahrhundert, haha! Die Sucht danach, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, hört einfach nicht auf :)

look-cape-hahnentritt-dandy-inspiration-outfit-fashionblogger-modeblogger-pinkhair-pastelhair-monochrom-streetstyle-nachgesternistvormorgen-trend-flare-schlaghose-b

Heute hatte ich sowieso meinen kreativen, hehe. Die schicke Samt-„Fliege“, die ich mir für den ultimativ romantischen Atelier-Look umgehängt habe, ist in Wirklichkeit eine ehemalige Haarspange für einen Euro aus dem H&M-Sale. Ich habe die Metallspange, an der die Schleife befestigt war,  in Teile zersägt (fragt nicht, wie! Das war vielleicht ein Massaker!), damit ich die Schleife freibekomme. Dann einen BH-Träger eingefädelt – fertig :D

Ansonsten ist heute auf Nachgestern Ist Vormorgen eine Hosen-Premiere. Cool ausgedrückt – ich trage eine Flare Pants. Uncool – ich habe eine „Schlaghose“ an :D Ich habe das Ding auch nur deswegen behalten, weil es ULTRA weich und stretchig ist, es ist nämlich aus Wildleder-Nachbildung. LOVE IT!

Mein Cape ist überraschenderweise von More&More und besticht durch meinen Lieblingsmuster – Hahnentritt! Das Muster zeigte ich mal mit Farbe kombiniert HIER und als bequemste Kombi aller Zeiten HIER.

Heute müssen meine Haare als einziger Farbtupfer ausreichen!

 

Recently:

o ja:

ich bewundere alte Menschen, die sich ihre Neugierde, Humor und die Lebensfreude bewahren! Mir fällt das zuweilen sogar jetzt schon nicht leicht ^^

oje:

ein älteres Ehepaar in der Ubahn hatte 10 Minuten lang kein anderes Gesprächsthema, als „diese blöden Nachbarn, die immer die Eingangstür offen lassen“. Das genervte Geplänkel endete dann sogar mit „andere Länder, andere Sitten“. OJE OJE!

geklickt:

natürlich neue Herbstmode! Diese Bomberjacke hat es mir besonders angetan! Außerdem wird jetzt gemütlicher Strick wieder gebraucht!!

gefunden:

einen neuen Friseursalon, der VIELLEICHT endlich mal passt! Was habe ich nicht schon alles durchmachen müssen!! Mitte September habe ich einen Termin… Wünscht mir Glück!

 

portrait-look-cape-hahnentritt-dandy-inspiration-outfit-fashionblogger-modeblogger-pinkhair-pastelhair-monochrom-streetstyle-nachgesternistvormorgen-trend

 

detail-look-cape-hahnentritt-dandy-inspiration-outfit-fashionblogger-modeblogger-pinkhair-pastelhair-monochrom-streetstyle-nachgesternistvormorgen-trend

look-cape-hahnentritt-dandy-inspiration-outfit-fashionblogger-modeblogger-pinkhair-pastelhair-monochrom-streetstyle-nachgesternistvormorgen-trend-flare-schlaghose-222

blouse: New Yorker (old)

cape*: More&More

flare suede pants: H&M

boots: Asos (old)

hat: I am

bow: H&M

location: München Haidhausen

photographer: Diana

GET THE LOOK:

 

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Blogwatching Outfit

outfit: modern bohemian

 

Premiere! Nein, DOPPEL-Premiere! Erstens, stammen die Bilder heute von einem Profi! Zweitens – darf ich euch zum ersten Mal auf meinem Blog eine Blogger-Kollegin und Freundin vorstellen!

Aber dazu später. Erst zu meinem Look: ENDLICH SOMMEEEEEEERRRR!!!

Von daher: ein luftiges, weites weißes Kleid mit meiner geliebten Häkelspitze und Trompetenärmeln, dazu aber edgy Schwarz kombiniert und eine riesige 70ger Sonnenbrille aufgesetzt :D Der Look ist durchaus auch Festival-tauglich! Hier, hier  und auch hier gehts zu meinen (ganz!) anderen Festival-Outfits :)

Zur Kette: die ist mir gerissen, als ich direkt vor dem Shooting das Haus verlassen wollte. Dann hab ich den Anhänger spontan an den Gummi drangehängt, mit dem meine Sandalen zusammengebunden waren (die hab ich nämlich gerade gekauft gehabt)! Und es hat sich als totaaaal praktisch erwiesen. Sieht fast wie eine Lederschnur aus und man muss an keinen Verschlüssen herumpopeln, man kann den Gummi einfach über den Kopf ziehen :) Bin begeistert!

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Diana und ich haben uns auf dem Stylight Event in P1 kennengelernt. Ich muss ja sagen, P1 ist nicht meins (hihi, reimt sich sogar). Schicki-Micki vom Feinsten, allen München-Klischees entsprechend, nämlich: viele leere Köpfe mit groooßen Egos in hübschen Hüllen :D (Diana sagt dazu – Profilneurose, lol. Ich wusste vorher gar nicht, was das ist). Aber Ausnahmen bestätigen eben die Regel – am Ende stand ich in einer Gruppe total netter Blogger und habe haufenweise coole Mädels kennengelent. Seitdem haben wir schon oft zusammen geshootet und dabei immer mal wieder verblüfft festgestellt, dass wir zwar ganz unterschiedlichen Kleidungsstil haben, aber immer wieder ähnliche Pieces kombinieren. So kamen wir dann auf die Idee, uns mal absichtlich matchy matchy zu kleiden und ein Doppel-Shooting zu veranstalten!

Juhu juhu, jetzt kennt ihr die Hintergründe für diesen Post!

Und? Idee gut/Idee schlecht? Wiederholung gefällig? Ich hab noch mehr hübsche Bloggerinnen auf Lager :DD

Aber erstmal – darf ich vorstellen? Diana von Modepuppen.co :

Um ihren ganzen Look in Details zu sehen, klickt auf ihren Blog!

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dress: Hallhuber* (almost sold out, very similar here / or here)

sandals: H&M (similar)

hat: I am*

sunnies: Subdued (similar)

bag: Topshop (old, similar)

Location: München Tollwood Festival

 

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Outfit

outfit: festival fringes

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Naja, so richtig vor Glück schreien konnte ich aufgrund fieser Halsschmerzen nicht (wer außer mir wird denn bitteschön bei 24 Grad krank??), aber als ich erfuhr, dass ich für Zalando ein Festival-Outfit zusammenstellen darf, habe ich mich schon ziemlich tierisch gefreut.

Allerdings ist der Look im Gegensatz zu dem hier oder vor allem zu dem diesmal etwas weniger casual, denn – dass ihr zu einem Festival eure abgeranzten Jeans mit nem Tshirt kombinieren könnt, versteht sich ja eh von selbst :D Trotzdem ist Inspiration immer gut – hier gibt es einen ganzen Festival-Guide!

Zurück zum Outfit: was ich absolut LIEBE – ist die Sonnenbrille von Quay!! Genau meins ist des! ;) Was ich allerdings weniger liebe – ist die Tatsache, dass mich diese Art von Stiefeletten zu einem noch winzigeren Zwerg machen, als ich es eh schon bin. Aber Moment mal!! Wer hat eigentlich die Maxime aufgestellt, dass Mode vorteilhaft sein muss??

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Recently:

o ja:

Glück im Unglück – heißt in meinem Fall – bei einem WordPress-Update hat mein Blogdesign gesagt „Ne, das mach ich nicht mit“ und damit mich und P. fast zum Herzinfarkt gebracht. Nach einer schlaflosen Nacht hat der Blog wieder so ähnlich ausgesehen wie vorher – und wir fanden ein neues Theme, mit dem sowas nicht mehr passieren würde. Also – bald gibt es einen neuen Look für mein Blog-Baby :))

oje:

wenn Geburtstage von Freunden stattfinden – dann alle auf einmal! Zur Zeit bin ich nicht so aufmerksam und diszipliniert, wie sonst, und überlege nicht schon Monate vorher, was ich schenken kann. Also erwischt mich auch das Problem: WO krieg ich um Gottes Willen Inspiration? Die Antwort kam per Mail: in diesem Shop mit dem simplen und unmissverständlichen Namen Geschenkidee* gibt es massenweise … na Geschenkideen eben! Um genau zu sein – 6000!!! Ich find ja den Popcorn-Maker allein schon von der Retro-Optik her saucool!! Nur um ein Beispiel zu nennen.

ausprobiert:

diese zum Teil verhasste, zum Teil verlachte „Blogger-Frisur“, die ihr in diesem Post seht! Und ich muss sagen – dickes LIKE!!! Eine echt lustige, nette und coole Variation – gerade, wenn man so kurze Haare hat <3

geklickt:

diese Lampe. Woooooow wie perfekt ist die denn bitte???

geliebt:

meine Bestellung von Oasap, die nach 5 Wochen endlich da ist!! Jetzt habe ich alle Outfits für die Fashion Week beisammen! *freu*

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dress: Pimkie Sale (similar here)

jacket: Mango via Zalando*

sunnies: Quay via Zalando*

location: München Stachus

photographer: Kaj

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Mode-Inspirationen Outfit

outfit: festival

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Heute ist es hier auf meinem Blog ungewöhnlich grün. Normalerweise habe ich beim Shooten immer den „Urban“-Tick, soll heißen, ich mag meine Outfits nur mit Häusern im Hintergrund. Grün kommt mir nicht auf die Bilder! Aber Festival-Looks lassen sich schlecht ohne Natur schießen, schließlich finden Festivals im Freien statt :D Also hab ich mich tapfer in den Englischen Garten begeben, um dann daheim zu versuchen, das seeeehr knallige Grün durch viel Bildbearbeitung etwas weniger grün zu bekommen, lol :D

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Alle Jahre wieder kommt sie – die Festival-Zeit. Total toll!! Endlich kann man sich draußen aufhalten, ohne Gefahr zu laufen, eine Grippe/Erkältung/Nebenhöhlen- oder Blasenentzündung zu holen. Alles schon „durchprobiert“ diese Monate…

Dieser Look hier – ist rein spekulativ, denn seit diesem Festival-Outfit hier hat sich nicht sonderlich viel verändert, was meine Festival-Erfahrung angeht. Die ist nämlich immer noch nicht existent… Trotzdem liebe ich es, nach wie vor, mir Festival-Looks anzuschauen und das damit verbundene Freiheits- und Feiergefühl zu genießen.

Also knipse ich heute auch mal wieder meine Phantasie an und stelle mir einfach vor, dass ich auf ein Festival gehe!

Zu welchem Festival würde ich eurer Meinung nach am besten passen?

Noch etwas: man liest gerade wieder oft Vorwürfe, Blogger würden zwar wunderschöne, aber unrealistische Festival Looks zeigen. Also habe ich ein Outfit an, was auf jeden Fall sich a) jeder leisten kann und b) seeehr bequem und praktisch ist! Check! Noch mehr Festival-Klamotten findet ihr bei NewLook!

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 Recently:

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[dlitem heading=“o ja:“]man überwindet etwas nicht, indem man es vermeidet… Einfach gesagt – weniger einfach umgesetzt![/dlitem]
[dlitem heading=“oje:“]auch unfaire Kritik hilft einem sehr, zu lernen. Trotzdem ist sie im ersten Moment äußerst unangenehm![/dlitem]
[dlitem heading=“geklickt:“]und doch, manchmal haben wir den freien Willen zu unserer Verfügung! KLICK[/dlitem]
[dlitem heading=“mich verlaufen:“]obwohl ich den Weg eigentlich kannte. Und wo bin ich gelandet? Tatsächlich in der Zauberwaldstraße, lol[/dlitem]
[dlitem heading=“Film des Jahres:“]für mich „Dogville“ (unter anderem, weil ich sonst keine Filme schaue :D)[/dlitem]
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jacket  |   earrings  |   shoes: New Look*

jeans: Zara

hat: Zara

sunnies: Takko*

location: Englischer Garten München

photographer: Kaj

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Allgemein Outfit

outfit: altes neu interpretiert

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Als Modeblogger hört man oft den Vorwurf, dass man ja ständig neue Klamotten kaufen würde, weil man unter Druck steht, immer neue Outfits präsentieren zu müssen.

Ich muss ehrlich sagen – ich kaufe neue Klamotten nicht, weil ich unter Druck stehe, sondern weil es mir schlicht und einfach Spaß macht. Ja, man könnte diesen Spaß als zweifelhaft bezeichnen, und würde damit auch unsere (zugegebenermaßen übertriebene) Konsumgesellschaft kritisieren. Aber naja… Ich lebe nun mal hier und jetzt, und obwohl ich zuweilen auch kritisch bin, versuche ich einfach, mein Leben zu leben und mich auch von gewissen Sachen abzugrenzen. Zum Thema Ausbeutung billiger Arbeitskräfte und vor allem unser dauerhaftes schlechtes Gewissen könnt ihr HIER einen älteren, aber immer noch aktuellen Artikel von mir lesen.

Zum Thema zurück: dieses Outfit beinhaltet nämlich nur EIN neues Stück, alle anderen sind älter, die Bluse (die ich hier als Komono zweckentfremdet habe) zum Beispiel locker 3-4 Jahre. Das einzige neue Stück ist das Crop Top (seit ich abgenommen hab, trage ich sie wieder total gerne) mit der Aufschrift „Good vibes“.

Und ja, das Top ist gerippt ^^ Weißer Ripp-Strick,  ausgebeult hängend an irgendwelchen Herren mit Wampen und Schlabberhosen, kann einem echt Schreck einjagen, aber an einer hübschen Dame, kombiniert mit Statement-Kette, Lederleggings und einem feinen Blazer kann das schon auch mal hip sein :D In meinem heutigen Outfit wirkt der graue Ripp durch den Stoff-Mix mit Leder und Chiffon ziemlich cool, wie ich finde.

Zur Bluse: ich hätte ja ein neues Kimono kaufen können, Forever21 hat grad sooo schöne! Aber nein, ich habe einfach meine alte Chiffon-Bluse aus der Übergrößen-Abteilung von H&M zum Kimono umfunktioniert. Bin ich nicht vorbildlich, hehe?

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bluse (als kimono getragen) :  H&M + (alt)

kunstleder shorts:  Zara (alt)

crop top: Forever21

boots: Asos

hut: Zara (alt)

photographer: P. (danke!!)

location: Harlachinger Strasse

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Und hier zum Spaß noch ein Foto mit der gleichen Bluse aus einem alten Artikel (2011 !!!)

collage-alt-neu-2011-2014.me-ich

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