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Allgemein Einrichtung Leben Lifestyle thoughts

von Bedürfnissen, Erinnerungen und Veränderungen

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Nach mehreren sehr warmen Tagen regnete es, das Licht war trüb und der Wind beugte die Bäume hin und her. Der Regen klopfte in die Fenster und ich saß da und überlegte: seit wann ist es eigentlich schwer geworden, rauszufinden, was ich wirklich will? War es nicht noch vor einigen Jahren eher ein Problem - vor allem für meine Umgebung -,  dass man mir irgendwelche Dinge, die ich mir unbedingt eingebildet hatte, nicht mehr aus dem Kopf schlagen konnte?

Habe ich mich verloren? Ich spüre eine Unzufriedenheit und unerfüllte Bedürfnisse, zweifle aber beides an, - denn wer weiß, vielleicht sind es ja Luxusprobleme?  Aber auch diesen Gedanken zweifle ich an... Habe ich denn überhaupt das Recht, meine Unzufriedenheit als ein Luxusproblem zu degradieren?

Wie finde ich heraus, was hinter meinen Bedürfnissen steht - und ob sie in Wirklichkeit nicht andere Bedürfnisse zu kompensieren versuchen? Erst dann kann ich entscheiden, ob es berechtigt ist, ihre Erfüllung anzustreben. Und war ich eigentlich schon immer so? Oder ist es etwa das Älterwerden, von dem alle sprechen? Hatte ich auch schon früher so viel vom Leben erwartet? Noch vor zwei Jahren glaubte ich, ich sei toleranter und geduldiger geworden, aber nun spiegelt mir meine Umgebung mich als eine fordernde, starke Persönlichkeit wider, die viel braucht, um sich lebendig zu fühlen - viel Liebe, viel Anerkennung, viel Abwechslung, viel Gefühl, viel Input, viel Teilen, viele Fragen, viel Nachdenken, viel Energie, viel Mut!

ZU viel?

Oder genau richtig?

ZU SICH SELBST STEHEN

Dazu fällt mir eine Geschichte ein, die sehr prägend für mich war, ein richtiger "Aha-Moment" sozusagen.

Ich war auf dem 30gsten von einer Freundin eingeladen - wir waren essen in einem Restaurant und es war lecker und gemütlich, ich mochte die entspannte Atmosphäre und die Gespräche. Nach dem Essen wollte das Geburtstagskind unbedingt weiterziehen. Sie stand total auf lateinamerikanische Musik und hat uns alle in einen Laden mitgenommen, wo diese Musik lief. Der Laden war proppenvoll, laut, eng und heiß. Wir saßen an einem viel zu großen runden Tisch und schrieen uns an, um überhaupt noch ein Wort verstehen zu können. Die Leute tanzten gefühlt auf unseren Schultern, rieben ihre Hintern und Bäuche aneinander und schwitzten.

Ich fühlte mich merklich unwohl, aber ich traute mich nicht, zu gehen. Es war schließlich ihr 30gster Geburtstag...

Nachdem ich tonnenweise die feuchte und schwere Luft atmete und vom Schreien heiser wurde, habe ich all meinen Mut zusammengefasst, log dem Geburtstagskind vor, es wäre sehr schön gewesen (zumindest log ich, was den Aufenthalt im lateinamerikanischen Schuppen anging) und teile ihr mit, dass ich die Gesellschaft nun verlassen werde. Sie reagierte gelassener, als mein schlechtes Gewissen es mir vorher ausgemalt hatte und ich ging.

Unterwegs rief ich eine Freundin an und teilte ich all meine Schwankungen zwischen Erleichterung und Gewissensbissen mit und erklärte es geknickt mit einem lapidaren "Ich glaube, ich bin alt geworden, dass ich so eine Feier so früh verlasse", woraufhin sie erwiderte:

"Alt? Du hast auch mit 20 solche Feiern gehasst. Der einzige Unterschied zu jetzt ist, dass du damals im Gegensatz zu jetzt trotzdem mitgemacht hast".

ERINNERUNGEN UND MEIN BILD VON MIR SELBST

 

Hmm. Ich war damals genauso wie jetzt, stand aber nicht dazu, meinte sie.

Das gibt mir immer noch zu denken. Was an mir hat sich im Laufe der Jahre verändert?

Ich bin mir nicht mehr sicher. Ich habe ein Bild von mir, wie ich damals wohl gewesen bin und ein Bild von mir, wie ich jetzt bin. Aber entsprechen diese Bilder der Wahrheit oder schreibe ich mir selber bloß gewisse Eigenschaften zu, die mir meine Umgebung spiegelt? Oder aus Gewohnheit und auch, weil man sich nunmal irgendwie definieren muss in unserer Gesellschaft? "Finde dich selbst", fordert die Gesellschaft von uns, und wir fangen an, uns ein Image (wörtlich "Bild") zu basteln, eine Art Wiedererkennungsmerkmale, über die wir uns definieren. Aber diese konstruierte Hülle - sind das wirklich wir?

Habe ich auch schon früher so viel über mich selbst nachgedacht und es ist mir bloß nicht aufgefallen, weil alle in meiner Umgebung sehr viel über sich selbst nachdachten? Oder zerbreche ich mir mittlerweile über Dinge den Kopf, die ich damals einfach hinnahm oder ignorieren konnte?

Wer von euch weiß noch genau, wie er/sie vor 10 Jahren gewesen ist? Was hat euch am meisten beschäftigt? Was genervt? Was waren die Ideale, woran glaubte man? Worüber konnte man sich freuen, womit war man unzufrieden? Wie tickte man, wie ging man mit Niederlagen um - was waren denn überhaupt die Niederlagen, wie hat man sie definiert?

Und wie stand es mit der Selbstliebe? Hat man sich annehmen können oder hat man vieles an sich nicht gemocht oder gar gehasst? Was hat einen ausgemacht und wie ist man rübergekommen? Was hat man ausgestrahlt und wie wirkte man auf seine Mitmenschen?

 


BIN ICH SO, WIE ICH MICH SELBST SEHE ODER EHER SO, WIE DIE ANDEREN MICH SEHEN?

 

 Auch mein Selbstbild ist ein Ausdruck meiner jeweiligen Lebensphase und ist somit nicht unbedingt objektiv. (Wie heisst es so schön? Man kann ein Haus nicht von außen sehen, in dem man gerade drin ist - selbst wenn man aus dem Fenster schaut). Andererseits: wie wichtig ist Objektivität, wenn es um ein Subjekt (mich!) geht? Ein gewisses Maß an Objektivität kann ausgleichend natürlich wirken und das Subjekt davor bewahren, sich völlig in seinen individuellen Ansichten und Problemen zu verlieren. Aber auch zu viel Objektivität kann schaden, weil es das Subjekt zu weit von sich selbst wegführt, indem es ihm Normen aufzwingt, die zu ihm nicht unbedingt passen.

Da gilt es wohl,  das Objektive und das Subjektive aufzuwiegen und ins Gleichgewicht zu bringen... Und das ist ein Prozess, der wahrscheinlich nie beendet sein wird, solange man lebt.

Vielleicht bin ich aber sogar noch mehr, als das, was ich selbst oder die anderen in mir sehen. Aber das ist ein anderes Thema.

DIE THEORIE VOM ENERGIE-LECK

Wenn ich schon nicht ganz sicher sein kann, wer ich bin, wie finde ich denn heraus, was ich WIRKLICH brauche?

Man kann entweder mit Verstand oder mit Gefühl an die Sache rangehen.

Aber was ist, wenn beide so stark sind, dass sie nur miteinander kämpfen, ohne dass einer gewinnt?

Da hilft wohl nur Energie. Wer genug Energie hat, nährt automatisch die für ihn richtigen Gefühle oder Gedanken. Wer keine Energie hat, hängt oft fest und findet nicht aus belastenden Situationen heraus.

 

Es gibt eine Theorie, die mir schon seit Jahren sehr plausibel erscheint:

der Mensch hat immer die gleiche Menge Energie, nicht etwa mal mehr, mal weniger. Wenn wir uns also erschöpft oder antriebslos fühlen, dann liegt das nicht daran, dass wir zu wenig Energie haben, sondern dass irgendwo ein Energie-Leck ist, weil unsere Energie unbewusst für irgendetwas anderes verwendet wird. Wie bei einem Computer, der keine Kapazitäten für einen Vorgang hat, weil im Hintergrund gerade etwas anderes ausgeführt wird und den Arbeitsspeicher beansprucht. So bleibt für Dinge, die wir gerne tun würden, weniger Energie übrig.

ENERGIE UMLENKEN 

 

Wie stopfe ich denn das Energie-Leck?

Ich glaube, das geht am besten, wenn man bewusst Dinge erlebt und herbeiruft, die einem Spaß machen oder sogar richtig glücklich machen. Für mich persönlich kann das ein Ausflug in die Natur sein, Treffen mit Menschen, die auf meiner Seite sind, mich verstehen und es gut mit mir meinen, lecker essen gehen oder selbst kochen. Auch zuhause ausmisten kann befreiend wirken und die fehlende Energie freimachen.

Damit meine ich auf keinen Fall, dass man vor Problemen weglaufen und sie verdrängen sollte, oder sich ausschließlich mit Menschen umgeben sollte, die "erfolgreich" sind oder einem nach dem Mund reden, denn genau diese Verdrängungen sind oft der besagte Arbeitsspeicher, der unnötig Energie kostet. Aber wenn man vor Problemen nicht wegsieht und sich gleichzeitig bewusst schöne Dinge erlaubt und gönnt, tankt man Energie, die einem dann bei wichtigen Entscheidungen oder schweren Fragen helfen wird.

Diesen Sommer möchte ich genug Energie darauf lenken, besser rausfinden zu können, was genau meine Bedürfnisse sind und ob sie berechtigt oder übertrieben sind.

SICH GUTES TUN...

... ist in den heutigen Zeiten wichtiger denn je. In (äußerlich wie innerlich) finsteren Monaten habe ich meine Seele oft mit Blumen aufhellen können. Und auch jetzt, wenn draußen alles blüht und grünt, die Sonne die Stadt flutet und die Luft wohlig-warm ist, liebe ich es, den Sommer in Blumenform zuhause zu haben.

Was mir bei meinen Blumen am allerwichtigsten ist: sie sollen aussehen, als hätte man sie gerade frisch von einer Blumenwiese gepflückt. Bloß nicht zu gezüchtet und alle auf eine Länge geschnitten und stramm festgebunden!! Unsere Gesellschaft maßregelt sowieso zu Vieles, was von der "Norm" abweicht. In der Natur gibt es keine Norm, zumindest nicht im moralischen Sinne. Blumen müssen fallen können, wie ein guter Haarschnitt und frei sein, sich im wahrsten Sinne ent-falten können.

Genau für diese Ästhetitk liebe ich Bloomon. Dort lässt man den Blumen den Freiraum, den sie brauchen. Und wenn man Lust hat, gibt es dort auch zu jedem Stauß genau passende Vasen!

Hier könnt ihr die wundervollen Blumen bestellen *.  Große Empfehlung von mir!


*in freundlicher Kooperation mit Bloomon

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sind wir frei? Gedanken mit Mycs

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Als ich in Thailand war,

hat sich bei mir eine Szene für immer eingebrannt: wir waren auf einem Markt unterwegs. Dort gab es von Essen über Raubkopien irgendwelcher Designer alles – sogar Tiere (leider!). Wir stoßen auf einen Käfig mit kleinen süßen Welpen. Man hat ihnen die Stresssituation richtig angesehen.  Ein Welpe steckte mit seiner Schnauze im Gitter und schaute raus. Zwei kleine Rebellen rannten auf engstem Raum hin und her und bellten mit ihren Kinderstimmen, und noch einer saß hinten im Käfig, den Kopf zwischen zwei Pfoten vergraben, und schaute resigniert und depressiv vor sich. Was mich sehr zum Nachdenken angeregt hat, war die Tatsache, wie unterschiedlich die kleinen Tiere mit dieser Situation umgegangen sind.

Da ist es mir klar geworden – wir Menschen sind genauso. Trotz unserer Vernunft, die uns theoretisch die Freiheit gibt, mit einer Situation so umzugehen wie wir wollen, reagieren wir meist so, wie es uns die Grenzen unseres eigenen Charakters erlauben. Da wir aber Menschen, und keine Welpen sind, gelingt es uns in seltenen Fällen, an unserem Charakter zu arbeiten und ihn zu erweitern und zu überwinden. Aber selbst da frage ich mich – liegt vielleicht selbst die Fähigkeit, an sich zu arbeiten, jeweils im Potenzial und Charakter des Menschen? Als würde manch einer den Kampfgeist und einen starken Willen mitbekommen, und ein anderer nicht oder weniger. So nach dem Motto „Ich würde ja gerne wollen, aber ich kann nicht“.

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Was ist Freiheit? Ist es, zu tun und zu lassen, was man will?


Wie oft hast du zu dir gesagt: ich räume jetzt auf/ ich lerne jetzt/ ich bleibe nur eine Stunde/ ich trinke nur ein Glas und hast es nicht geschafft, dein Vorhaben zu realisieren? 

Oder hast widersprochen, obwohl du wusstest, dass der andere recht hat?

Warst du in diesen Momenten frei in deinen Handlungen?

Im allgemein verbreitetem Verständnis ist Freiheit die Möglichkeit, zu tun und zu lassen, was man will.

Im Laufe meines Lebens musste ich aber oft die Erfahrung machen, dass man nicht immer das tun und lassen kann, was man will – und zwar nicht immer nur, weil einen andere Menschen oder auch Umstände daran hindern, sondern, weil man sich selbst daran hindert.

Das würde heissen, die äusserliche Freiheit, selbst wenn sie uneingeschränkt wäre (was sie keineswegs ist) ermöglicht uns noch nicht zwangsläufig, so zu handeln, wie wir es wirklich wollen.

Ein drastisches, aber deutliches Beispiel sind Depressionen, die leider noch immer auf sehr viele Vorurteile stossen (wie viele andere Dinge, die nicht direkt greifbar sind und die viele Menschen nicht am eigenen Leib erfahren haben). „Er/sie ist doch bloss faul! Er soll sich zusammenreissen – das geht schon, wenn man es wirklich will!“

Da wäre auch schon der erste Knackpunkt. Wie frei ist jemand, etwas zu wollen? Inwiefern hängt es vom Charakter eines Menschen und von seinen bisherigen Erfahrungen ab, ob er imstande ist, etwas zu wollen? Oder wenn er es will – es auch tatsächlich auszuführen?

Noch ein Beispiel:

Nehmen wir an, A. und O. haben beide in ihrer Kindheit Gewalt oder schlichtweg wenig Liebe erfahren. Beide sind theoretisch frei, im Laufe ihres Leben diese Erfahrung zu verarbeiten, nach dem Hinfallen „aufzustehen, die Krone zu richten, und weiterzugehen“ (wie ein bekannter Spruch uns nahelegt, mit negativen Erlebnissen umzugehen). Was passiert aber in der Praxis? A. lernt aus seinen schwierigen Jahren, sich nicht von der Liebe anderer abhängig zu machen, er wird gerade wegen seiner Kindheit als ein gestärkter Charakter aus der Asche emporsteigen. O. schafft es nicht, mit dem Liebesmangel umzugehen, er hat die ganze Zeit das Gefühl, keine Liebe verdient zu haben und wiederholt dieses Muster sein Leben lang, obwohl seine eigentliche Sehnsucht und sein eigentlicher Wille es sind, geliebt zu werden.

Was ich damit sagen will – selbst bei gleichen oder ähnlichen Ausgangsbedingungen reagieren verschiedene Persönlichkeiten unterschiedlich. Kann man da noch von Freiheit sprechen oder sind wir alle Sklaven unseres eigenen Charakters?

Versteht mich nicht falsch, ich möchte niemanden entmutigen, der an sich arbeiten möchte oder etwas in seinem Leben verändern will. Das ist natürlich durchaus möglich. Genauso wenig will ich irgendwelche Mörder oder Kinderschänder damit rechtfertigen, dass sie nichts für ihre Natur können. Jeder von uns trägt Verantwortung für sich selbst und für andere, und sollte sich deswegen nicht auf seinem Charakter ausruhen oder damit alles entschuldigen.

Ich möchte nur, dass wir nächstes Mal vielleicht nicht zu vorschnell über andere Menschen und ihre Situationen urteilen, weil wir meinen, dass allein aus dem Grund, dass wir es im Leben „geschafft“ haben, es jeder andere auch könnte. Würde er denn nur genug wollen. Sondern dass uns bewusst wird – nicht jeder kann genug wollen. Nicht jeder kann die gleichen Entscheidungen treffen, wie wir es tun, und das macht weder uns zu besseren, noch ihn zu einem schlechteren Menschen.

 

Wir sollten uns mehr mit Menschen solidarisieren, die einen anderen Lebensentwurf haben, als wir, statt automatisch von uns auf andere zu schliessen oder gar überheblich zu werden, denn ja:

jeder Handlung geht eine Entscheidung voraus. Nur ist diese Entscheidung nicht immer frei, sondern ist oft ein Ergebnis vom Unvermögen, eine andere Entscheidung zu treffen. Und auch wenn wir das oft nicht glauben: so eine Situation kann jeden von uns treffen, und dann wollen auch wir Verständnis statt Verurteilung.


 

… aber die Freiheit gibt es trotzdem! Und zwar auf jeden Fall bei MYCS – denn dort kann man seine Möbel individuell gestalten und zusammenstellen! Farbe, Material, Form, Anordnung – alles kann man selbst entsprechend seinem Geschmack, seinen Bedürfnissen und seiner Lebenssituation aussuchen und anpassen!

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Im Rahmen der MYCS Campagne „Mein Stil, mein Design“  war das Team von Mycs bei uns zuhause

und hat ein tolles Video-Interview zum Thema Freiheit gedreht, welches gleichzeitig ein schönes Paar-Portrait von uns geworden ist! Darin spreche ich auch über meinen Einrichtungsstil, denn wenn man die Möglichkeit hat, sein Zuhause zu gestalten, ist es natürlich auch eine Art von Freiheit (wie allgemein jede kreative Beschäftigung). MYCS bietet nämlich Möbel an, die man selbst konfigurieren kann. Dabei kann man entscheiden, welche Grösse, Form, Tiefe, Aufteilung, Art von Holz und Farben seine neuen Lieblingsstücke haben werden. Über mein geliebtes MYCS Sideboard und wie es zu genau dieser Gestalt kam, habe ich hier schon ausführlich berichtet, und hier über unsere neue grüne Samtcouch!

 

Am Tag des Drehs waren wir beide etwas aufgeregt,

da insbesondere Martin nicht so viel Erfahrung damit hat, gefilmt zu werden (abgesehen von den Fällen, wenn er als Tänzer gefilmt wird). Aber als das vierköpfige Team da war und sich super nett und entspannt gegeben hat, hat sich die Aufregung gelegt und wir haben uns, passend zum Kampagnenthema, FREI gefühlt und uns einfach so verhalten, wie immer –  manchmal nachdenklich, immer bisschen verrückt und mit all unseren Macken, zu denen wir stehen, weil es ja so auf keinen Fall langweilig werden kann :D Wir haben philosophiert, getanzt, auf unsere neue Couch draufgesprungen, eine Kissenschlacht veranstaltet und ganz viel gekuschelt (was am Anfang übrigens vor laufender Kamera auch etwas gewöhnungsbedürftig war, haha)!

Für mich ist Einrichtung weit mehr als schöne Gegenstände, die Gemütlichkeit erschaffen. 

Es ist mein Weg, mir ein Safe Space zu schaffen, einen Ort, den ich mit Sicherheit, Geborgenheit und Selbstbestimmung verbinde.

Für Martin hat Einrichtung dagegen eher praktischen Charakter. Natürlich mag auch er schöne Dinge, aber wichtiger ist Komfort und Funktion.

Unter anderem erzählen wir in unserem Interview mit MYCS, wie wir mit diesen verschiedenen Einstellungen einen Kompromissweg gefunden haben, unsere Wohnung zu unserer beider Zufriedenheit zu gestalten, sodass wir uns beide maximal wohl fühlen.

 

 

Hier einige der Fragen, die wir im Interview beantwortet haben:

 

Was bedeutet Freiheit für euch?

Ihr seid zusammengezogen – inwiefern hat sich euer Interiorstil dadurch verändert?

Wie würdet ihr jeweils euren Interiorstil beschreiben?

Wie trefft ihr gemeinsam Interiorentscheidungen?

Warum habt ihr euch für ein grünes Samtsofa entschieden?

Ästhetik oder Funktionalität?

Was sind eure Tipps fürs Zusammenziehen?

Was ist euer Lieblingsmöbelstück bei euch zuhause?

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Unsere Möbelstücke von MYCS findet ihr hier:

 

Sideboard GRID

Stuhl STYNG

Ecksofa aus grünem Samt PYLLOW

Couchtisch ECLYPSE dreieckig

Couchtisch ECLYPSE rund 40 cm

 

Mein persönlicher Gutscheincode:

einfachesra2020

Betrag: 15% Rabatt (auf alle Möbel und momentane Rabattaktionen)


*in freundlicher Zusammenarbeit mit Mycs

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Einrichtung Lifestyle living

interior update: meine Wohnung in Berlin

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Es gibt Menschen, die ihr Leben lang in der Stadt bleiben, in der sie geboren wurden.

Es ist auch nichts verwerfliches daran. Unsere Gesellschaft will einem zwar weismachen, dass man unbedingt umgezogen sein muss, oder ins Land gehen muss, sonst muss man das Gefühl haben, etwas verpasst zu haben. Klar, einerseits erweitert ein Aufenthalt im Ausland oder in einer anderen Stadt das Horizont, aber die Menschen sind verschieden, und nicht jeder verspürt den Drang, sein Zuhause zu wechseln.

Was ist überhaupt ein Zuhause? Ist es der Ort, wo man geboren wurde,

oder können das viele verschiedene Orte sein? Der Geburtsort wird natürlich immer etwas besonderes bleiben, aber man kann sich tatsächlich an vielen Orten zuhause fühlen. Meist verknüpft man das heimelige Gefühl mit Menschen, aber manchmal ist es auch ein besonderer Vibe einer Stadt, oder einfach das Wohlfühlen, die darüber entscheiden, wo man sich als angekommen fühlt. So auch bei mir.

Freiraum

Berlin hat in mir schon immer ein besonderes Gefühl ausgelöst. Hier fühle ich mich irgendwie selbstbestimmter, und die Anonymität der Großstadt gibt mir den Freiraum, den ich brauche.

Diesen Freiraum habe ich nun auch in meiner neuen Wohnung in Berlin, die ich seit zwei Wochen mein Zuhause nenne. Die hohen Decken und die großen Fenster lassen mich atmen, der Holzboden strahlt Wärme aus und das Licht tut der Seele gut. Ich habe endlich auch Platz zum Dekorieren und Gestalten, und da der Flur groß genug ist, konnte ich viele Sachen aus dem Zimmer auslagern und somit die luftige Wirkung bewahren.

Gönnen muss man können... 

Ich bin echt glücklich und kann manchmal selber gar nicht glauben, dass das alles wahr ist! Das einzige, was ich schade finde - anscheinend gibt es Menschen, die mir mein neues Wohnglück nicht gönnen. So fühle ich mich oft in der Lage, mich rechtfertigen zu müssen, ich fühle mich gedrängt, die anderen davon überzeugen zu müssen, dass ich es nach 14 Jahren in einer schlechten Wohnung verdient habe, mal schön zu wohnen, dass ich kein reiches Bonzenkind bin, dem alles von Geburt an in den Schoß fällt, und manchmal fange ich sogar, zu erklären, dass an der neuen Wohnung noch lange nicht alles so perfekt ist, wie es scheint. Es ist sehr laut, alle möglichen Verkehrsmittel fahren vorbei und es sind bis spät in die Nacht sehr viele Menschen unterwegs, die Gas-Therme macht Probleme, das Regenrohr auf dem Balkon ist gebrochen, man kann im Bad keinen Spiegel über dem Waschbecken aufhängen, weil die Wand nur aus dünnen aneinandergeklebten Fliesen besteht und so weiter.

Mein Kopf sagt, ich soll mein Glück einfach genießen und die Neider nicht beachten, aber meine Erziehung macht es mir schwer, zu schweigen, wenn andere Menschen mich oder meine Situation über ihre heben.


 

Ich will nicht mit diesen Sprüchen kommen, dass jeder seines Glückes Schmied ist, weil das leider nicht so einfach ist. Ich weiß, dass nicht jeder in der Lage ist, aus seinem Leben auszubrechen, auch wenn es ihm schon lange nicht mehr passt. Es gibt viele Faktoren, die es kompliziert oder gar unmöglich machen können. Und trotzdem sollte man es mit seiner Unzufriedenheit und Verbitterung nicht so weit kommen lassen,  dass man anderen Menschen ihr Glück oder ihren Erfolg nicht gönnt, denn es ist ein Recht eines jeden Menschen, etwas Schönes zu erleben.

 

Einen schönen Sonntag euch, meine lieben!

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Einrichtung living Zuhause

interior: mein Arbeitsplatz

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Kann ein Schreibtisch ein Leben verändern?

Wie es sich rausgestellt hat, ja!

Eines Nachts kehrte ich vom Nachtflohmarkt heim, zusammen mit P., der mich netterweise abholte. Da die Halle, wo der Flohmarkt immer stattfindet, nicht weit von meinem Zuhause ist, gingen wir zu Fuß. Auf unserem Weg lag eine Fabrik, vor der sich immer etliche Container mit Metall-Müll befinden. Dort lag es, ganz unverhofft - mein perfektes Schreibtisch-Gestell in perfekten Maßen!

So hat es sich ergeben, dass ich nur ein paar Tage und einen Baumarkt-Besuch später ENDLICH einen Schreibtisch hatte!

Die jahrelange Schreiberei und Surferei von Bett aus hat mir nämlich im wahrsten Sinne des Wortes fast das Genick gebrochen!! Ich hatte wirklich große Nackenprobleme und wollte außerdem endlich den allgemein bekannten Rat befolgen, den Schlafplatz vom Arbeitsplatz zu trennen.

Aber jeder kennt das - man möchte etwas verändern, und manche Sachen ziehen sich ewig, bis mal sich dazu durchringt, sie umzusetzen. Wenn es dann aber endlich soweit ist - ist man umso glücklicher! Außerdem liebe ich es, umzudekorieren, und die 597728376562 Inspo-Bilder, die ich so lange auf Pinterest angeschmachtet hatte, wollten endlich zum Zug kommen. Ich glaube, das Ergebnis ist auch ziemlich Pinterest-tauglich geworden, aber das viel Wichtigere ist natürlich, dass sich mein Auge einfach daran erfreut, jedesmal, wenn mein Blick den Arbeitsplatz streift.

Ich fühle ich mich insgesamt irgendwie "strukturierter", wenn ich heim komme, meine neue stylishe und geliebte Lampe anmache, Musik laut drehe und mich an die Arbeit mache.

Und das beste - ich habe wieder angefangen, Bücher zu lesen. Im Bett :D 

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Schreibtischleuchte: Muuto via Westwing Now*

Kaktus-Vase: Megan via Westwing Now*

@-Zeichen: uralt von Primark (ja, es gab Zeiten, als ich noch dort was gekauft habe)

marmorierte Platte & Becher: H&M home (alt)


*  gifts or samples

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Einrichtung Lifestyle living Zuhause

living: rocking chair

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Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen: ICH ZIEHE VON ZUHAUSE AUS! Was eine Aufregung! Was ein Ereignis!

Was ich damals noch nicht wusste: bis ich in meine erste eigene (äh eigens gemietete natürlich) Wohnung einziehe, werden fast 2 Jahre vergehen. Erst nach viiielen studentischen Eskapaden im Wohnheim, 2 Umzügen, einem Vordiplom und einer angefangenen und wieder getrennten Beziehung war es soweit – ich zog in meine erste eigene Mietwohnung ein.

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Ich besaß kein einziges Möbelstück – von einem weißen Tablett-Tisch von Ikea mal abgesehen. Ich schlief auf einer Futonmatratze auf dem Boden und kleidete mich aus den Umzugskartons. ABER: ich musste unbedingt einen alten, nostalgischen, verschnörkelten Schaukelstuhl haben! (hier und hier habe ich ihn euch gezeigt). P. und ich fanden ihn bei Ebay und ich weiß es noch genau, wie wir ihn abholen fuhren. Das war sooo toll!

Den Schaukelstuhl liebten alle meine Gäste. Es wurden richtige Kämpfe ausgefochten, wer jetzt drin sitzen darf. Mittlerweile war es ganze 11 Jahre bei uns. Und ja, der Moment des Abschieds ist gekommen.

Aber da ein Leben ohne einen Schaukelstuhl zwar möglich, aber nicht lebenswert ist, musste Ersatz her. Danke, WestwingNow :)

schaukelstuhl-blogger-interior-modern-design-living-home-einrichtung-roomdesign

Am Anfang haben wir uns alle Sorgen gemacht – allen voran natürlich P. und ich. Es war nämlich, wie ein neues Familienmitglied aufzunehmen! Wie wird der Stuhl so sein? Wird er bequem sein? Zu breit, zu hoch? Werden wir die Armlehnen vermissen? Wie werden seine Schaukeleigenschaften sein?

Mittlerweile haben wir uns alle daran gewöhnt. Er ist kompakt und bequem – und bis auf einen Freund von uns, vermisst keiner die Armlehnen :)

Willkommen in der Familie, du modernes Ding!

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schaukelstuhl: WestwingNow*

kissen: H&M home

jumpsuit: Mango

Kaffeetasse: Depot

Tisch: SteelWood Munich

collage

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Allgemein Einrichtung Outfit

lifestyle: inspiration

homify-3

Jetzt am verlängerten Wochenende hatte ich viel Zeit, mich mit der Frage nach dem „Lifestyle“ zu beschäftigen – ist das ein Phänomen unserer Zeit? Was ist das eigentlich überhaupt?  Wiki sagt:

Mit Lifestyle sind Attribute verbunden, die einen Menschen von anderen abgrenzen oder mit anderen verbinden. So kann Lifestyle Teil einer Kulturbewegung sein, sogar Ausdruck eines politischen Protests. Er kann aber auch den Genuss und die Lebensfreude verkörpern und dabei unpolitisch sein.

 

Und weiter:

Lifestyle wird insbesondere von der Werbung angesprochen oder sogar geschaffen. Der Lebensstil ist ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor, und zwar indem er für Konsum und damit für Wachstum sorgt.

 

Ich habe gar nichts gegen den Lifestyle, im Gegenteil – ich fördere ihn ja auch mit meiner Bloggerei. ABER: ich finde das wirklich schade, wenn man sich damit viel zu sehr identifiziert. Stellt euch vor, man würde euch eure Lifestyle wegnehmen – was bleibt dann noch von euch übrig? Ich glaube, das ist eine ganz gesunde Überlegung.

Was mich auch nervt – dass man sich nur dann zu etwas zugehörig fühlt, wenn man sich wiederum von etwas abgrenzt. Die Abgrenzung führt leider eben zu oft zur AUSgrenzung…

Also: mein persönlicher Lifestyle sagt: ich bin offen, vorurteilsfrei und muss nicht zu irgendeiner Gruppe gehören, um ein gutes Leben zu führen. Und ich richte meine Wohnung so ein, wie mir gefällt. Und ja, manchmal sind es eben auch Trends, die mir sehr gefallen ;)

Deswegen hatte ich die Idee, euch ganz und gar lifestylemäßig meine liebsten Wohnideen mit dazupassenden Outfits zu kombinieren und zu präsentieren! Here we go:

homify

Outfit 1 hier   |  Outfit 2 hier

alle Interiorbilder findet ihr in meinem Ideenbuch auf Homify

 __________

Die Interior-Bilder sind von Homify*. Dieses Online-Magazin erinnert mich ein bisschen an Pinterest, ist aber thematisch aufs Wohnen, Dekorieren und auch Bauen beschränkt. Experten (Architekten und Möbelhersteller) stellen Bilder und Projekte zur Verfügung, die dann im Magazin veröffentlicht werden.

Man kann „Ideenbücher“ erstellen (ähnlich wie Boards auf Pinterest) und es gibt sogar ein Forum.

 homify-2

 outfit 1 hier   |   outfit 2 hier   |   outfit 3 hier   |   outfit 4 hier

Frage an euch: wie wichtig ist euch Lifestyle?

Bildquellen rooms&decor:
Homify/Elisabeth Barry Ceramics,  Homify/Atelier du Promeneur-Design, Homify/Tyoe Hype, Homify/Juniqe, Homify/Livarea, Homify/DesignAtelierArticle, Homify/Sandra Pauquet Architecte, Homify/Muebles Flores Torreblanca, Homify/Mille M2, Homify/Palettenmöbel.at
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Allgemein Einrichtung Shopping

interior: steelwood munich

konsole-1

Ich bin süchtig nach Abwechslung. Das heißt nicht, dass ich untreu oder sprunghaft bin, sondern einfach nur, dass ich immer offen für Neues und bereit zum Lernen bin. Dass ich das auch brauche, sonst vermoose ich, wie ein Teich, in den kein frisches Wasser mehr kommt :D

Deswegen habe ich mich total gefreut, als die liebe Betti von SteelWoodMunich mich angeschrieben hat. SteelWoodMunich ist ein kleiner  regionaler Hersteller, der in reiner Handarbeit Möbel aus Stahl und Holz fertigt. Die Leute haben hier die Möglichkeit ihre Stücke selbst zu designen oder aus bestehenden Designs (Holzsorte/Form/pulvern/ lackieren/ Rostoptik/ Edelstahl, etc.) zu wählen.

Schnell hatten wir die Idee, dass ich für die SteelWood Munich Homepage Fotos schießen soll.

Obwohl ich immer wieder zuhause für Interior-Posts dekoriere und fotografiere, stand ich da natürlich vor einer neuen, etwas anderen Herausforderung. Sooo spannend! Ich habe alles selbst dekoriert (zum Teil mit Sachen, die auch mir gehören und die ich extra in einem großen Koffer mit angeschleppt habe, und zum anderen Teil mit Sachen, die Betty und Kevin gehören), drapiert, gedreht, rumgeschoben und fotografiert.

Die Ergebnisse seht ihr in diesem Post und natürlich auf  SteelWoodMunich!

zwei-beistelltische

Interview

Stellt euch bitte kurz vor! Wie würdet ihr euch beschreiben? Und was macht ihr beruflich?
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Betty  |  28 Jahre  |    Job: Aftersales/ IT

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Kevin   |   27 Jahre   |   Job: Marketing

 

– Wie kommt ihr auf die Idee, Möbel zu verkaufen? Gibt es nicht schon genug Möbel-Hersteller?

Beginnen wir direkt mit der zweiten Frage: Ja, ABER genug ist scheinbar nicht genug.

Wir persönlich haben festgestellt, dass es immer wieder schwierig ist, die passenden Möbel für unsere Wohnung zu finden. Dabei fehlte es uns oft an Individualität bzw. die Stücke passten einfach nicht an ihren vorgesehenen Platz.

Deshalb haben wir unsere Möbelstücke von Bettys Vater anfertigen lassen. Er ist gelernter Musikinstrumentenbauer, arbeitet als Schlosser und hat uns schon öfter mit seinem Handwerk beeindruckt. Durch sein Geschick und Verständnis für viele Werkstoffe ging die Anfertigung unserer Stücke sehr einfach und schnell. So haben wir binnen kurzer Zeit ein wunderschönes, stillvolles und individuelles Möbelstück von Ihm erhalten.

Auf diese Wege entstanden nun immer mehr Möbelstücke und so dachten wir uns, diese finden sicher auch Anklang in der Allgemeinheit. Aus der Idee entstand nun unser kleines StartUp „SteelWood Munich“ – für alle unter euch mit Interesse an stilvollen Möbeln und Individualität zum fairen Preis.

– Wer baut die und wer ist für die Entwürfe zuständig?

Bettys Vater – als gelernter Musikinstrumentenbauer und Schlosser besitzt er ein beeindruckendes handwerkliches Verständnis, welches uns erlaubt solch schöne Stücke zu verkaufen. Durch sein Verständnis für die verschiedensten Werkstoffe und sein Geschick damit umzugehen entstehen immer wieder neue Individualisten. Neben eigenen Ideen von ihm kommen die Entwürfe oft aus der Feder von Betty und ihrer Mutter. Beide interessieren sich sehr für das Thema Interieur Design und leben dies mit Leidenschaft aus. Natürlich sind wir dabei offen für Designwünsche unserer Kunden. Das heißt, nicht nur wir machen das Design, sondern bei uns kann jeder selbst zum Designer seines eigenen Möbelstückes werden.

– Was sind eure Ziele? Habt ihr überhaupt klar definierte Ziele oder steht der Spaß im Vordergrund?
SteelWood Munich soll allen Spaß und Freude bereiten, unseren Kunden wie auch uns selbst.

Ziel ist es, unsere Individualisten in einem regionalem Umfeld bekannt zu machen und an Liebhaber zu geben. Eine „Massenproduktion“ streben wir nicht an, unsere Stücke sollen etwas Individuelles und Besonderes bleiben. Ansonsten würden wir mit dem Begriff „Individualisten“ für unsere Möbel falsch liegen. Jedes Stück ist einzigartig. Natürlich können sich Designs unserer Stücke ähneln, aber jeder Individualist ist für sich einzigartig, da durch die verschiedenen Hölzer, Stähle und deren Behandlungsmöglichkeiten immer wieder neue Farben und Effekte erzielt werden. (Pulvern, lackieren, brennen, …)

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– Wie stellt ihr euch eure Zielgruppe vor?

Gute Frage – das finden wir gerade heraus.
– Inwiefern sind Blogs heutzutage wichtig, was meint ihr?

Wir lesen selbst viele Blogs und lassen uns dadurch inspirieren. Für uns sind Blogs die individuellen News, neben den sonstigen Nachrichten, die uns jeden Tag überfluten. Durch Blogs können wir uns gezielt informieren, über die Dinge die uns im Leben wirklich interessieren, und vor allem auch über die schönen Dinge des Lebens. So sind wir auch auf Deinem Blog gelandet – mit viel Liebe und Individualität pflegst du deinen Blog und berichtest über die schönen Dinge des Lebens. Schon beim ersten Stöbern haben wir erkannt, dass dein Blog bestens zu uns passt. Für uns bzw. für SteelWood Munich ist die Kommunikation über Blogs eine der wichtigsten Kanäle – für den Start durch „nachgestern ist vormorgen“ möchten wir uns dafür herzlich Bedanken!

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Die gezeigten „Individualisten“ und noch viel mehr könnt ihr auf SteelWood* online erwerben!

 

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Ich verhalte mich eher selten klischeehaft – aber wenn, dann so richtig :D Zum Beispiel bin ich eine dieser typischen Frauen, die zum Leidwesen ihrer Partner immer wieder ihr Zimmer (oder die ganze Wohnung) umräumen. Dafür nehme ich den Muskelkater am nächsten Tag und einen Beinahe-Herzinfarkt am Tag des Geschehens schon mal gerne in Kauf ;) Warum Herzinfarkt? Na weil mein Mitbewohner meine Umdekorierungs-Ideen meist für absoluten Bullshit hält – was zu gegenseitigen Aufregern, Ausrastern und Ausflippern führt, denn bei unserer Erschaffung wurde nicht an Temperament gespart :DDD

Auch damals schon, als ich noch bei meiner Mutter wohnte, habe ich ohne jegliche Hilfe immer wieder aus eigentherapeutischen Maßnahmen (Stichwort Selbstbestimmheit) immer mal wieder meine ganzen Möbel umgestellt.

Ok, die Möbel habe ich diesmal in Ruhe gelassen, aber ein paar Kleinigkeiten deko-mäßiger Natur habe ich schon geändert – wohl in der Hoffnung, dass es das Kommen des Frühlings beschleunigt… Bis jetzt hilft es leider nur bedingt :/ FRÜÜÜHLIINGGGG, komm SCHNELL!!!! … und bleib lang :) <3

Hier könnt ihr sehen, wie die Ecke, wo meine DIY-Obstkistenkommode steht, im Winter dekoriert war :D

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Zur Zeit stehe ich total auf blühende Zweige! Könnte sie stundenlang anstarren – so wunderschön finde ich sie!! <3 Die blaue Glasvase bildet einen intensiven Kontrast zu den Blüten und bringt sie so richtig zum Strahlen!

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Mondbild: Stilherz

Vase: Zara Home sale

Zick-Zack-Rahmen: Debenhams

Now-Uhr: DIY

lampe-kupfer-draht-copper-wire-living-interior-inspiration-blogger

Kupferlampe: Stilherz <3

Hier könnt ihr vergleichen, wie die Bilderwand vorher aussah!

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Uhr: Depot (auch schön!)

kleiner Blütenrahmen: Zara Home (oder hier)

schuhe-teppich-living-blogger

loafers: Zara sale

heels: Zara sale

Habt ihr auch schon umdekoriert? Oder ist es euch schnurz-piep? :D

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Mein Kleidungsstil mag ausgefallener sein, aber einrichtungsmäßig bin ich Mainstream, hihi, und liege mit meiner Schwarz-weiß-grau-nordischer-Style-Sucht genau im Trend :D Was gaaar nichts macht, denn die Trends sind nur eine Idee, eine Anregung! Wir können sie durchaus individuell umsetzen!

So ist meine Wohnung jetzt endgültig monochrom, alle roten Akzente von früher sind verbannt! ENDLICH! Rot hat mich schon total aggressiv gemacht, wie einen Stier XD Außerdem habe ich es geschafft, ein Paar Ideen umzusetzen. Ich steh schon lange auf  Obstkisten als Einrichtungsgegenstand, und vor wenigen Wochen ploppte in meinem Kopf ein Bild einer aus Obstkisten selbst gemachten Kommode auf Rollen auf.

Vielen Dank an obstkisten-online* für die Kisten! Allerdings fand ich die Email-Kommunikation mit dem Shop nicht ausreichend, die letzten beiden Mails wurden tagelang nicht beantwortet, erst nachdem ich einen Mitarbeiter telefonisch erreichte, hat es geklappt… Die Preise sind aber total in Ordnung.

Wie unglaublich vielseitig die Obstkisten sind,

ist mir erst klar geworden, als ich im WWW nach Inspirationen gesucht habe.

Man kann sie:

  • als Regal verwenden – einfach in gleichen oder unterschiedlichen Größen aufeinanderstapeln, mit oder ohne zusammenschrauben/kleben!
  • als Tischchen – mit dem Boden nach oben – oder auf die Seite stellen – mit Rollen drunter – oder Tischbeine anschrauben!
  • als Hängeregal
  • man könnte die hintere Wand mit Folie oder Tapete oder Geschenkpapier bekleben!
  • und selbstverständlich kann man die Kisten in allen erdenklichen Farben streichen oder natur belassen!

Und dann – nichts wie ran an die Dekoration!!!

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Noch drei weitere Gegenstände – ein Bild, eine Vase aus Beton und eine Kupferlampe –  durfte ich in mein Reich aufnehmen, und zwar dank Stilherz*! Wow, was für ein Shop! Traumhafter Stil, genau mein Ding! Und auch die Kommunikation hat hier super gut funktioniert, alle Mails wurden sehr schnell beantwortet und die Sachen waren liebevoll eingepackt nach nur 2 Tagen schon bei mir! Sehr empfehlenswert.

Übrigens: bis Freitag, den 12.12. bekommt ihr auf ALLES im Shop 20% Rabatt (Mindestbestellwert 50,-)!! Mit dem Code StilherzohneTelefon :)

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Kommode aus Obstkisten*:   DIY

Bild*

Betonvase*

Kupferlampe*

Kupfer-Kerzenständer: H&M Home

sternförmiger Kerzenständer aus Keramik: Ludwig Beck

Keramik- Zapfen: Ludwig Beck

Streifenteller: Ikea

Postkarten: Weißglut

Uhr: DIY nach der Idee von Depot

Kupfer-Schälchen: Ludwig Beck

@-Zeichen: Primark

Kerze mit Zickzackmuster:

Sessel: Kare

Kunstfell: Ikea

Vergesst nicht mein Gewinnspiel! LETZTER TAG (5. 12.) LÄUFT!!

Klick aufs Bild!!

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