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sind wir frei? Gedanken mit Mycs

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Als ich in Thailand war,

hat sich bei mir eine Szene für immer eingebrannt: wir waren auf einem Markt unterwegs. Dort gab es von Essen über Raubkopien irgendwelcher Designer alles – sogar Tiere (leider!). Wir stoßen auf einen Käfig mit kleinen süßen Welpen. Man hat ihnen die Stresssituation richtig angesehen.  Ein Welpe steckte mit seiner Schnauze im Gitter und schaute raus. Zwei kleine Rebellen rannten auf engstem Raum hin und her und bellten mit ihren Kinderstimmen, und noch einer saß hinten im Käfig, den Kopf zwischen zwei Pfoten vergraben, und schaute resigniert und depressiv vor sich. Was mich sehr zum Nachdenken angeregt hat, war die Tatsache, wie unterschiedlich die kleinen Tiere mit dieser Situation umgegangen sind.

Da ist es mir klar geworden – wir Menschen sind genauso. Trotz unserer Vernunft, die uns theoretisch die Freiheit gibt, mit einer Situation so umzugehen wie wir wollen, reagieren wir meist so, wie es uns die Grenzen unseres eigenen Charakters erlauben. Da wir aber Menschen, und keine Welpen sind, gelingt es uns in seltenen Fällen, an unserem Charakter zu arbeiten und ihn zu erweitern und zu überwinden. Aber selbst da frage ich mich – liegt vielleicht selbst die Fähigkeit, an sich zu arbeiten, jeweils im Potenzial und Charakter des Menschen? Als würde manch einer den Kampfgeist und einen starken Willen mitbekommen, und ein anderer nicht oder weniger. So nach dem Motto „Ich würde ja gerne wollen, aber ich kann nicht“.

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Was ist Freiheit? Ist es, zu tun und zu lassen, was man will?


Wie oft hast du zu dir gesagt: ich räume jetzt auf/ ich lerne jetzt/ ich bleibe nur eine Stunde/ ich trinke nur ein Glas und hast es nicht geschafft, dein Vorhaben zu realisieren? 

Oder hast widersprochen, obwohl du wusstest, dass der andere recht hat?

Warst du in diesen Momenten frei in deinen Handlungen?

Im allgemein verbreitetem Verständnis ist Freiheit die Möglichkeit, zu tun und zu lassen, was man will.

Im Laufe meines Lebens musste ich aber oft die Erfahrung machen, dass man nicht immer das tun und lassen kann, was man will – und zwar nicht immer nur, weil einen andere Menschen oder auch Umstände daran hindern, sondern, weil man sich selbst daran hindert.

Das würde heissen, die äusserliche Freiheit, selbst wenn sie uneingeschränkt wäre (was sie keineswegs ist) ermöglicht uns noch nicht zwangsläufig, so zu handeln, wie wir es wirklich wollen.

Ein drastisches, aber deutliches Beispiel sind Depressionen, die leider noch immer auf sehr viele Vorurteile stossen (wie viele andere Dinge, die nicht direkt greifbar sind und die viele Menschen nicht am eigenen Leib erfahren haben). „Er/sie ist doch bloss faul! Er soll sich zusammenreissen – das geht schon, wenn man es wirklich will!“

Da wäre auch schon der erste Knackpunkt. Wie frei ist jemand, etwas zu wollen? Inwiefern hängt es vom Charakter eines Menschen und von seinen bisherigen Erfahrungen ab, ob er imstande ist, etwas zu wollen? Oder wenn er es will – es auch tatsächlich auszuführen?

Noch ein Beispiel:

Nehmen wir an, A. und O. haben beide in ihrer Kindheit Gewalt oder schlichtweg wenig Liebe erfahren. Beide sind theoretisch frei, im Laufe ihres Leben diese Erfahrung zu verarbeiten, nach dem Hinfallen „aufzustehen, die Krone zu richten, und weiterzugehen“ (wie ein bekannter Spruch uns nahelegt, mit negativen Erlebnissen umzugehen). Was passiert aber in der Praxis? A. lernt aus seinen schwierigen Jahren, sich nicht von der Liebe anderer abhängig zu machen, er wird gerade wegen seiner Kindheit als ein gestärkter Charakter aus der Asche emporsteigen. O. schafft es nicht, mit dem Liebesmangel umzugehen, er hat die ganze Zeit das Gefühl, keine Liebe verdient zu haben und wiederholt dieses Muster sein Leben lang, obwohl seine eigentliche Sehnsucht und sein eigentlicher Wille es sind, geliebt zu werden.

Was ich damit sagen will – selbst bei gleichen oder ähnlichen Ausgangsbedingungen reagieren verschiedene Persönlichkeiten unterschiedlich. Kann man da noch von Freiheit sprechen oder sind wir alle Sklaven unseres eigenen Charakters?

Versteht mich nicht falsch, ich möchte niemanden entmutigen, der an sich arbeiten möchte oder etwas in seinem Leben verändern will. Das ist natürlich durchaus möglich. Genauso wenig will ich irgendwelche Mörder oder Kinderschänder damit rechtfertigen, dass sie nichts für ihre Natur können. Jeder von uns trägt Verantwortung für sich selbst und für andere, und sollte sich deswegen nicht auf seinem Charakter ausruhen oder damit alles entschuldigen.

Ich möchte nur, dass wir nächstes Mal vielleicht nicht zu vorschnell über andere Menschen und ihre Situationen urteilen, weil wir meinen, dass allein aus dem Grund, dass wir es im Leben „geschafft“ haben, es jeder andere auch könnte. Würde er denn nur genug wollen. Sondern dass uns bewusst wird – nicht jeder kann genug wollen. Nicht jeder kann die gleichen Entscheidungen treffen, wie wir es tun, und das macht weder uns zu besseren, noch ihn zu einem schlechteren Menschen.

 

Wir sollten uns mehr mit Menschen solidarisieren, die einen anderen Lebensentwurf haben, als wir, statt automatisch von uns auf andere zu schliessen oder gar überheblich zu werden, denn ja:

jeder Handlung geht eine Entscheidung voraus. Nur ist diese Entscheidung nicht immer frei, sondern ist oft ein Ergebnis vom Unvermögen, eine andere Entscheidung zu treffen. Und auch wenn wir das oft nicht glauben: so eine Situation kann jeden von uns treffen, und dann wollen auch wir Verständnis statt Verurteilung.


 

… aber die Freiheit gibt es trotzdem! Und zwar auf jeden Fall bei MYCS – denn dort kann man seine Möbel individuell gestalten und zusammenstellen! Farbe, Material, Form, Anordnung – alles kann man selbst entsprechend seinem Geschmack, seinen Bedürfnissen und seiner Lebenssituation aussuchen und anpassen!

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Im Rahmen der MYCS Campagne „Mein Stil, mein Design“  war das Team von Mycs bei uns zuhause

und hat ein tolles Video-Interview zum Thema Freiheit gedreht, welches gleichzeitig ein schönes Paar-Portrait von uns geworden ist! Darin spreche ich auch über meinen Einrichtungsstil, denn wenn man die Möglichkeit hat, sein Zuhause zu gestalten, ist es natürlich auch eine Art von Freiheit (wie allgemein jede kreative Beschäftigung). MYCS bietet nämlich Möbel an, die man selbst konfigurieren kann. Dabei kann man entscheiden, welche Grösse, Form, Tiefe, Aufteilung, Art von Holz und Farben seine neuen Lieblingsstücke haben werden. Über mein geliebtes MYCS Sideboard und wie es zu genau dieser Gestalt kam, habe ich hier schon ausführlich berichtet, und hier über unsere neue grüne Samtcouch!

 

Am Tag des Drehs waren wir beide etwas aufgeregt,

da insbesondere Martin nicht so viel Erfahrung damit hat, gefilmt zu werden (abgesehen von den Fällen, wenn er als Tänzer gefilmt wird). Aber als das vierköpfige Team da war und sich super nett und entspannt gegeben hat, hat sich die Aufregung gelegt und wir haben uns, passend zum Kampagnenthema, FREI gefühlt und uns einfach so verhalten, wie immer –  manchmal nachdenklich, immer bisschen verrückt und mit all unseren Macken, zu denen wir stehen, weil es ja so auf keinen Fall langweilig werden kann :D Wir haben philosophiert, getanzt, auf unsere neue Couch draufgesprungen, eine Kissenschlacht veranstaltet und ganz viel gekuschelt (was am Anfang übrigens vor laufender Kamera auch etwas gewöhnungsbedürftig war, haha)!

Für mich ist Einrichtung weit mehr als schöne Gegenstände, die Gemütlichkeit erschaffen. 

Es ist mein Weg, mir ein Safe Space zu schaffen, einen Ort, den ich mit Sicherheit, Geborgenheit und Selbstbestimmung verbinde.

Für Martin hat Einrichtung dagegen eher praktischen Charakter. Natürlich mag auch er schöne Dinge, aber wichtiger ist Komfort und Funktion.

Unter anderem erzählen wir in unserem Interview mit MYCS, wie wir mit diesen verschiedenen Einstellungen einen Kompromissweg gefunden haben, unsere Wohnung zu unserer beider Zufriedenheit zu gestalten, sodass wir uns beide maximal wohl fühlen.

 

 

Hier einige der Fragen, die wir im Interview beantwortet haben:

 

Was bedeutet Freiheit für euch?

Ihr seid zusammengezogen – inwiefern hat sich euer Interiorstil dadurch verändert?

Wie würdet ihr jeweils euren Interiorstil beschreiben?

Wie trefft ihr gemeinsam Interiorentscheidungen?

Warum habt ihr euch für ein grünes Samtsofa entschieden?

Ästhetik oder Funktionalität?

Was sind eure Tipps fürs Zusammenziehen?

Was ist euer Lieblingsmöbelstück bei euch zuhause?

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Unsere Möbelstücke von MYCS findet ihr hier:

 

Sideboard GRID

Stuhl STYNG

Ecksofa aus grünem Samt PYLLOW

Couchtisch ECLYPSE dreieckig

Couchtisch ECLYPSE rund 40 cm

 

Mein persönlicher Gutscheincode:

einfachesra2020

Betrag: 15% Rabatt (auf alle Möbel und momentane Rabattaktionen)


*in freundlicher Zusammenarbeit mit Mycs

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Lifestyle thoughts Zuhause

Über Komfortzonen und deren Enden

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„Für manche endet die Komfortzone schon, wenn sie ein buntes Kleidungsstück anziehen – weil sie sonst immer nur schwarz tragen“, sagte sie.

„Für andere, wenn sie zum ersten Mal alleine verreisen. Wiederum andere verlassen ihre Komfortzone erst,  wenn sie ihr Leben komplett auf den Kopf stellen und alles neu starten. Sowas ist sehr individuell“.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Leben dir keine längere Ruhepause gönnt und deine vermeintliche Sicherheit schon wieder beginnt, dir um die Ohren zu fliegen, dann kann es sein, dass du deine Komfortzone verlassen musst, weil dein Leben meint, sie ist zu gemütlich geworden. Dann denkt man erst „OH NEEE!“, dann „Warum schon wieder ich?“, dann „Ich will doch einfach nur, dass alles bleibt wie es ist“, dicht gefolgt von „Lasst mich einfach alle in Ruhe!“ und heult eine Runde (oder auch zwei). Wenn man Glück und Unterstützung von Freunden hat und auch noch den nötigen Charakter mitbringt, kann daraufhin aber auch ein „Ok, das wird schon. Dann muss sich jetzt eben alles ändern, obwohl das so nicht vorgesehen war. Vielleicht will mein Leben, dass ich (mal wieder) loslassen lerne. Und wer weiß, vielleicht wird es danach sogar noch besser, als jetzt…“.

Es fühlt sich an, wie ein Gang zum Zahnarzt, zumindest wenn man keine akuten Beschwerden hat. Es ist einfach nur unangenehm, man will es verschieben oder am liebsten ganz ausfallen lassen, und dennoch  fühlt man sich danach gut, denn – man hat es geschafft.

Mein größter Umbruch der letzten Jahre – mein Umzug nach Berlin –  liegt erst eineinhalb Jahre zurück, und nun befinde mich schon wieder in so einer Umbruchsphase und muss meine sehr lieb gewonnene neue Komfortzone verlassen. Das ist umso schwieriger, weil diese erst eineinhalb Jahre junge Komfortzone noch nicht mal die dünnste Staubschicht ansetzen,  geschweige denn mich so anzuöden oder anzustrengen konnte, dass ich sie freiwillig und gerne aufgeben würde. Meine letzten Jahre in München waren zwar auch eine Komfortzone, aber eine, die sich eher wie eine enge und verstaubte Gefängniszelle anfühlte. Und selbst so eine Zelle aufzubrechen war schwierig für mich, weil ein lieber Mensch noch nicht so weit war,  mit mir mitzugehen, und abgesehen davon hatte ich auch einfach Angst vor der großen Veränderung. Wenn es selbst dann so schwer ist, eine wirklich einengende Komfortzone zu verlassen, was soll man dann erst sagen, wenn man seine Komfortzone vom Herzen liebt?

Lange Rede, kurzer Sinn – ich muss bis spätestens 1.1.2020 eine neue Wohnung gefunden haben. Ich, die gesagt hat „Hier bleibe ich sicher für die nächsten 10 Jahre – zumindest, wenn es nach mir geht“. Ich liebe die hohen Decken, mein riesiges saal-artiges Zimmer, den Dielenboden, die Lage, aus der in 5 bis 10 Gehminuten einfach ALLES erreichbar ist, ich liebe das Gefühl der Freiheit, was mich jedesmal überkommt, wenn ich die Eingangstür aufschliesse, weil diese Wohnung mehr ist, als einfach nur eine schöne Altbauwohnung (obwohl es auch schon schön genug wäre!) – sie ist das Symbol des Neuanfangs, sie ist ein Beweis dafür, dass Wunder tatsächlich noch möglich sind, sie ist die Erinnerung daran, wie hart es war, den Umzug auf die Beine zu stellen und alle Probleme, die mit unglaublicher Sturheit aus dem Boden sprossen, zu überwinden, und sie ist Zeugin davon, wie ich vor Freude schrie und sprang, als ich mit all meinem Hab und Gut und mit Peter, der das alles im Sprinter nach Berlin fuhr, zum ersten Mal in sie eintrat und mein Zimmer sah, das groß, lichtüberflutet, luftig und komplett leer darauf wartete, dass ich es mit meinem langersehnten neuen Leben fülle.

 

 


Die Komfortzone zu verlassen fühlt sich an, wie ein Gang zum Zahnarzt – unangenehm und überflüssig. Aber danach denkt man – „Ich habe es geschafft!“


 

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Ist es immer eine gute Idee, seine Komfortzone zu verlassen?

Beginnt das Leben wirklich erst am Ende der Komfortzone?

 


 

Niemand muss seine Komfortzone verlassen, nur weil die Gesellschaft es einem suggeriert! Komfortzonen sind nämlich sehr wichtig für unsere psychische Stabilität. Wenn du mit allem zufrieden bist, dann lass es so! Aber sei ehrlich zu dir selbst und unterscheide zwischen echter Zufriedenheit und Verdrängung. Wenn du in Wirklichkeit gar nicht zufrieden bist, sondern es dir nur einredest, um nichts ändern und riskieren zu müssen, dann ist es vielleicht an der Zeit, loszulassen und Vertrauen zu üben.

Ja, die Grenzen der Komfortzonen sind individuell.  Meine sind zwar eher weit gesteckt, dennoch gibt es sie, und sie werden mit fortschreitendem Alter nicht weniger. Eigentlich interessant – wenn man älter ist, hat man ja schon viel mehr erlebt und sollte die Angst vor Neuem etwas verloren haben, aber meist ist genau das Gegenteil der Fall. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das sich auch noch einbildet, dass wenn man nichts ändert, alles SICHER bleibt. Was natürlich ein Trugschluss ist.

Dennoch hat das Herauswagen aus Komfortzonen einen entscheidenen Vorteil: man erlebt Dinge, die man sonst nie erleben würde, man lernt und entwickelt sich mit einer ganz anderen Geschwindigkeit und Tiefe, als in seinem Alltagstrott und geht gestärkt aus dem Ganzen empor. Und manchmal auch geschwächt. Denn manchmal laufen Dinge auch schief. Dennoch ist es auch eine Einstellungssache. Wenn ich bereit bin, aus problematischen Situationen zu lernen, dann ist das Geschwächt-Sein nach dem Scheitern nur vorübergehend. Und ja, niemand hat gesagt, dass das Leben ein Spaziergang sein würde.

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Ich lief die Rosenthaler Strasse entlang, die herbstliche Sonne schien mild und etwas blass auf Berlin herab, ich blieb kurz stehen, um die Stäbchen auseinanderzubrechen, und als ich den ersten Biss von dem japanischen Krautsalat mit scharfem Sesam nahm, überströmte es mich plötzlich:

ich bin immer noch so glücklich, hier zu sein. Alles wird gut.

Berlin, Oktober 2019


Diesen Beitrag schrieb ich vor mittlerweile über zwei Monaten.

Und zögerte, ihn zu veröffentlichen, denn die Dinge hatten sich kurz nach dem Niederschreiben schon wieder verändert. Es kam eine neue Option dazu, die dem Ganzen eine 50-50 Chance beschert hat. Ich hätte nicht nur eine Chance, in der Wohnung zu bleiben, sondern es würde gleichzeitig den Zusammenzug mit meinem Liebsten bedeuten. Fünf Wochen lang, die uns wie eine Ewigkeit vorkamen, zitterte ich und wartete jeden Tag auf den entscheidenden Anruf.

Er kam am Donnerstag. Martin darf im März zu mir ziehen. Es war wohl noch nicht an der Zeit, diese Komfortzone zu verlassen. Aber die Gedanken darüber haben meinen Alltag wochenlang geprägt und mich gleich mit. Und vielleicht war genau das der Sinn.

 

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Lifestyle thoughts Zuhause

Berlin Diaries vol. 1

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„Berlin lässt einen so, wie man ist“.

„… hier sind die Leute einfach ganz schlecht gelaunt…“.

„… ich lebe total kiezig, ich erledige alles in meinem Kiez und komme nicht mehr raus hier“.

„Ey, dieses Partyleben ist schon ganz schön hardcore“.

„… das ist echt krass, wie unterschiedlich die Berliner Bezirke sind, das Publikum ist jeweils auch komplett anders“.

„… der Abverkauf von Latte Macchiato in Weißensee ist in den letzten Jahren gestiegen – Weißensee wird der neue Prenzlauer Berg“.

 

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Das sind einige der Aussagen, die ich in den letzten Wochen aufgeschnappt hatte –

von Sitznachbarn im Café, auf der Straße, und sogar von den Leuten, die unten die Straße entlang gingen, während ich in meinem Zimmer im Bett lag. Er ist auffallend, wie viel und gern über Berlin geredet und diskutiert wird – die Stadt ist nicht nur bei Touristen ein beliebtes Thema, sondern eben auch bei Einheimischen. Und so unterschiedlich die Aussagen auch sind, in einem sind sich wohl alle einig: Berlin ist ein sehr vielfältiger Ort.

Als ich zum ersten Mal hier war, war ich gerade mal 10 Jahre alt und lebte in Moskau.

Meine Mutter und ich waren 30 Tage lang in Deutschland zu Besuch – zwei Wochen in Berlin und zwei Wochen in München. Damals gab es in Russland kaum Lebensmittel, außer Brot, Nudeln, Kartoffeln… Man konnte keinen Käse und auch kein Obst kaufen. Das Wort „Banane“ war der Inbegriff des westlichen Wohlstands – das ist kein Scherz und keine Übertreibung! Dementsprechend waren wir richtig schockiert von dem hiesigen Überfluss, aber sonst habe ich von Berlin keinen expliziten Eindruck, denn der Kulturschock hat wohl alle anderen Einzelheiten ausgeblendet. Mit 16 war ich nochmal hier, als wir schon nach Deutschland (München) ausgewandert waren. Damals hatte mir Berlin nicht gefallen, ich fand es zu groß, zu unpraktisch, zu unpersönlich.

Meine Liebe zur Hauptstadt erwachte zum ersten Mal 2014,

als ich hier zur Fashion Week war. Ich fühlte mich plötzlich so angenommen, frei und lebendig, wie ich es noch nicht kannte. Mit weiteren Besuchen vertiefte sich dieses Gefühl, außerdem hatte ich das große Glück, meine Vickie und Vera zu haben, die Berlinerinnen sind und durch deren Augen ich die Stadt gleich ganz anders kennenlernen konnte, als es Touristen und Besucher normalerweise imstande sind, zu tun. Ich liebe es immer noch, ihnen zuzuhören, wenn sie über ihre Stadt erzählen <3

Es dauerte nicht lange, und mein Traum, hier zu leben, war geboren.

Dieser Traum ist im Laufe der Jahre zu einer riesigen Sehnsucht gewachsen, die schlussendlich dazu führte, dass ich mein altes Münchner Leben aufgab und hierher zog, worüber ich bis jetzt jeden einzelnen Tag froh bin! Der einzige Wermutstropfen, der dafür richtig groß ist – P. blieb in München und ich vermisse ihn… Daraus entsteht der nächste Traum, der da heißt: „P. zieht zu mir nach Berlin“ <3

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Und jetzt gebe ich meinen Senf dazu – hier meine persönliche Meinung zu den Aussagen, die ich oben angeführt habe:

„Berlin lässt einen so, wie man ist“.

Das kann ich bis jetzt nur bestätigen! Mir begegnet die berüchtigte Anonymität der Grossstadt auf einer Seite – und auf der anderen Seite viele freundliche und offene Menschen!

„… hier sind die Leute einfach ganz schlecht gelaunt…“.

Nein. Zumindest nicht schlechter, als in München. Vielleicht hatte ich Glück, vielleicht hilft mir meine Einstellung – aber die meisten Menschen, die ich sehe oder treffe, sind ganz gut drauf und auch hilfsbereit! Die anderen wenigen sind tatsächlich schlecht drauf – aber wer ist es nicht ab und an? Ich nehme es nicht persönlich, denn jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen, und das ist in den meisten Fällen nicht meine Schuld.

„… ich lebe total kiezig, ich erledige alles in meinem Kiez und komme nicht mehr raus hier“.

Das ist doch verständlich? Berlin ist so groß, da ist es doch klar, dass man in seinem Alltagstrott bequem wird und die meiste Zeit die Angebote nutzt, die es in seinem eigenen Kiez gibt. Wenn man dann ab und zu einen Ausflug in einen anderen Stadtteil macht, wird es dafür zu einem richtigen Erlebnis :D

„Ey, dieses Partyleben ist schon ganz schön hardcore“.

Haha, von dem Partyleben bekomme ich nicht ganz so viel mit, denn ich bin einfach keine so krasse Partymaus. Aber ich glaube auch, dass es in Berlin ganz schön abgeht!

„… das ist echt krass, wie unterschiedlich die Berliner Bezirke sind, das Publikum ist jeweils auch komplett anders“.

Stimmt absolut! Sogar jeder Bezirk in sich ist schon total vielfältig. Das ist ja auch das Tolle an dieser Stadt! Hier ist für jeden was dabei. Leben und leben lassen kann man hier sehr gut üben!

„… der Abverkauf von Latte Macchiato in Weißensee ist in den letzten Jahren gestiegen – Weißensee wird der neue Prenzlauer Berg“.

Dazu muss man wissen – man munkelt über Prenzlauer Berg, dass hier besonders viel Latte Macchiato getrunken wird, und zwar von den ganzen Müttern, denn dieser Bezirk ist eine besonders familienreiche Gegend. Ob der Weißensee so sehr im Kommen ist, kann ich nicht direkt beurteilen, obwohl ich schon ein paar Leute kennengelernt habe, die nach Weißensee gezogen sind – aber Latte Macchiato ist zufälligerweise auch meine liebste Kaffee-Zubereitungsart. Auch wenn ich keine Mutter bin ;)

 

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Bilder: P. <3


In „Berlin Diaries“ VOL. 2: beste Food Tipps Berlins für Fleischesser, Veggies und Veganer! Stay tuned!

 

 

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Einrichtung living Zuhause

interior: mein Arbeitsplatz

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Kann ein Schreibtisch ein Leben verändern?

Wie es sich rausgestellt hat, ja!

Eines Nachts kehrte ich vom Nachtflohmarkt heim, zusammen mit P., der mich netterweise abholte. Da die Halle, wo der Flohmarkt immer stattfindet, nicht weit von meinem Zuhause ist, gingen wir zu Fuß. Auf unserem Weg lag eine Fabrik, vor der sich immer etliche Container mit Metall-Müll befinden. Dort lag es, ganz unverhofft - mein perfektes Schreibtisch-Gestell in perfekten Maßen!

So hat es sich ergeben, dass ich nur ein paar Tage und einen Baumarkt-Besuch später ENDLICH einen Schreibtisch hatte!

Die jahrelange Schreiberei und Surferei von Bett aus hat mir nämlich im wahrsten Sinne des Wortes fast das Genick gebrochen!! Ich hatte wirklich große Nackenprobleme und wollte außerdem endlich den allgemein bekannten Rat befolgen, den Schlafplatz vom Arbeitsplatz zu trennen.

Aber jeder kennt das - man möchte etwas verändern, und manche Sachen ziehen sich ewig, bis mal sich dazu durchringt, sie umzusetzen. Wenn es dann aber endlich soweit ist - ist man umso glücklicher! Außerdem liebe ich es, umzudekorieren, und die 597728376562 Inspo-Bilder, die ich so lange auf Pinterest angeschmachtet hatte, wollten endlich zum Zug kommen. Ich glaube, das Ergebnis ist auch ziemlich Pinterest-tauglich geworden, aber das viel Wichtigere ist natürlich, dass sich mein Auge einfach daran erfreut, jedesmal, wenn mein Blick den Arbeitsplatz streift.

Ich fühle ich mich insgesamt irgendwie "strukturierter", wenn ich heim komme, meine neue stylishe und geliebte Lampe anmache, Musik laut drehe und mich an die Arbeit mache.

Und das beste - ich habe wieder angefangen, Bücher zu lesen. Im Bett :D 

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Schreibtischleuchte: Muuto via Westwing Now*

Kaktus-Vase: Megan via Westwing Now*

@-Zeichen: uralt von Primark (ja, es gab Zeiten, als ich noch dort was gekauft habe)

marmorierte Platte & Becher: H&M home (alt)


*  gifts or samples

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Einrichtung Lifestyle living Zuhause

living: rocking chair

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Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen: ICH ZIEHE VON ZUHAUSE AUS! Was eine Aufregung! Was ein Ereignis!

Was ich damals noch nicht wusste: bis ich in meine erste eigene (äh eigens gemietete natürlich) Wohnung einziehe, werden fast 2 Jahre vergehen. Erst nach viiielen studentischen Eskapaden im Wohnheim, 2 Umzügen, einem Vordiplom und einer angefangenen und wieder getrennten Beziehung war es soweit – ich zog in meine erste eigene Mietwohnung ein.

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Ich besaß kein einziges Möbelstück – von einem weißen Tablett-Tisch von Ikea mal abgesehen. Ich schlief auf einer Futonmatratze auf dem Boden und kleidete mich aus den Umzugskartons. ABER: ich musste unbedingt einen alten, nostalgischen, verschnörkelten Schaukelstuhl haben! (hier und hier habe ich ihn euch gezeigt). P. und ich fanden ihn bei Ebay und ich weiß es noch genau, wie wir ihn abholen fuhren. Das war sooo toll!

Den Schaukelstuhl liebten alle meine Gäste. Es wurden richtige Kämpfe ausgefochten, wer jetzt drin sitzen darf. Mittlerweile war es ganze 11 Jahre bei uns. Und ja, der Moment des Abschieds ist gekommen.

Aber da ein Leben ohne einen Schaukelstuhl zwar möglich, aber nicht lebenswert ist, musste Ersatz her. Danke, WestwingNow :)

schaukelstuhl-blogger-interior-modern-design-living-home-einrichtung-roomdesign

Am Anfang haben wir uns alle Sorgen gemacht – allen voran natürlich P. und ich. Es war nämlich, wie ein neues Familienmitglied aufzunehmen! Wie wird der Stuhl so sein? Wird er bequem sein? Zu breit, zu hoch? Werden wir die Armlehnen vermissen? Wie werden seine Schaukeleigenschaften sein?

Mittlerweile haben wir uns alle daran gewöhnt. Er ist kompakt und bequem – und bis auf einen Freund von uns, vermisst keiner die Armlehnen :)

Willkommen in der Familie, du modernes Ding!

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schaukelstuhl: WestwingNow*

kissen: H&M home

jumpsuit: Mango

Kaffeetasse: Depot

Tisch: SteelWood Munich

collage

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Allgemein Lifestyle Tolle Bilder Zuhause

neujahr im schnee

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Ich mag Silvester und das Gefühl zwischen den Jahren. Es erinnert mich immer daran, dass ein Ende gleichzeitig einen Neubeginn bedeutet. Die Karten sind neu gemischt! Alles ist möglich :)

 Ich habe festgestellt, ich habe schon viel zu lange nicht mehr selber fotografiert. Natürlich lag das am beschissenen Licht in den letzten Monaten! Also bin ich gleich rausgesprungen und habe die wunderschöne Schneelandschaft genutzt (die ich aber ehrlich gesagt auf Bildern oder aus dem Fenster lieber betrachte, als selber mittendrin zu stecken).

Aber im neuen Jahr möchte ich grundsätzlich wieder etwas mehr Abwechslung in den Blog reinbringen. Die Outfits bleiben der wichtigste Teil, aber solche Posts wie dieser machen mir auch immer immens Spaß! Auch wenn ich mir den Allerwertesten dabei abgefroren habe :D

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Gestern stand ich vor einer Auswahl, ich sollte mich zwischen zwei Partys entscheiden. War nicht ganz so einfach, am liebsten hätte ich mich geteilt :D

Wir waren zu siebt gemütlich Zuhause und haben neben saufen äh sorry ich meine natürlich „Gesittet diverse Getränke zu uns nehmen“ ein Spiel namens „Activity“ gespielt, und die Erfolgsquote im Spiel hat mit dem steigenden Alkoholpegel immer weiter abgenommen, lol :D

Bei diesem Spiel muss man Begriffe malen, erklären oder per Pantomime zeigen, und die anderen müssen es erraten, unter Zeitdruck natürlich. Das sah dann irgendwann so aus: „äh wie soll ich das erklären… Aaalsoooo, ähm, es ist so ein… Also wenn du äh… Verdammt, die Zeit ist abgelaufen“ :D

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Dann ging es natürlich raus zum Feuerwerken. Wir waren auf einer Isarbrücke, von da aus hat man sehr weit sehen können, das war echt schöööön :D

Danach wurde in der Wohnung weitergechillt, rumgeblödelt dass mir alle Lachmuskeln wehtun und sogar das obligatorische „Final countdown“ durfte nicht fehlen, loool ich mag das irgendwie, so schön pathetisch :D

Ansonsten chille ich gerade gemütlich zuhause, vielleicht kommen später ein Paar Freunde und kochen. Ich hab sooo Lust auf Rührei, keine Ahnung, wieso!

tasse-mug-coffee-winter-home

snow-photography-winter-wonderland

 Ich hoffe, die winterlichen Bilder haben euch gefallen!

Und: wie war eure Silvester-Party??

 

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Allgemein Einrichtung Kreatives living Zuhause

interior | obstkisten & weihnachts-inspiration

obstkiste-interior-einrichtung-deko-weihnachten-inspiration-blogger

obstkiste-interior-einrichtung-deko-weihnachten-inspiration-blogger-2

 

Mein Kleidungsstil mag ausgefallener sein, aber einrichtungsmäßig bin ich Mainstream, hihi, und liege mit meiner Schwarz-weiß-grau-nordischer-Style-Sucht genau im Trend :D Was gaaar nichts macht, denn die Trends sind nur eine Idee, eine Anregung! Wir können sie durchaus individuell umsetzen!

So ist meine Wohnung jetzt endgültig monochrom, alle roten Akzente von früher sind verbannt! ENDLICH! Rot hat mich schon total aggressiv gemacht, wie einen Stier XD Außerdem habe ich es geschafft, ein Paar Ideen umzusetzen. Ich steh schon lange auf  Obstkisten als Einrichtungsgegenstand, und vor wenigen Wochen ploppte in meinem Kopf ein Bild einer aus Obstkisten selbst gemachten Kommode auf Rollen auf.

Vielen Dank an obstkisten-online* für die Kisten! Allerdings fand ich die Email-Kommunikation mit dem Shop nicht ausreichend, die letzten beiden Mails wurden tagelang nicht beantwortet, erst nachdem ich einen Mitarbeiter telefonisch erreichte, hat es geklappt… Die Preise sind aber total in Ordnung.

Wie unglaublich vielseitig die Obstkisten sind,

ist mir erst klar geworden, als ich im WWW nach Inspirationen gesucht habe.

Man kann sie:

  • als Regal verwenden – einfach in gleichen oder unterschiedlichen Größen aufeinanderstapeln, mit oder ohne zusammenschrauben/kleben!
  • als Tischchen – mit dem Boden nach oben – oder auf die Seite stellen – mit Rollen drunter – oder Tischbeine anschrauben!
  • als Hängeregal
  • man könnte die hintere Wand mit Folie oder Tapete oder Geschenkpapier bekleben!
  • und selbstverständlich kann man die Kisten in allen erdenklichen Farben streichen oder natur belassen!

Und dann – nichts wie ran an die Dekoration!!!

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Noch drei weitere Gegenstände – ein Bild, eine Vase aus Beton und eine Kupferlampe –  durfte ich in mein Reich aufnehmen, und zwar dank Stilherz*! Wow, was für ein Shop! Traumhafter Stil, genau mein Ding! Und auch die Kommunikation hat hier super gut funktioniert, alle Mails wurden sehr schnell beantwortet und die Sachen waren liebevoll eingepackt nach nur 2 Tagen schon bei mir! Sehr empfehlenswert.

Übrigens: bis Freitag, den 12.12. bekommt ihr auf ALLES im Shop 20% Rabatt (Mindestbestellwert 50,-)!! Mit dem Code StilherzohneTelefon :)

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Kommode aus Obstkisten*:   DIY

Bild*

Betonvase*

Kupferlampe*

Kupfer-Kerzenständer: H&M Home

sternförmiger Kerzenständer aus Keramik: Ludwig Beck

Keramik- Zapfen: Ludwig Beck

Streifenteller: Ikea

Postkarten: Weißglut

Uhr: DIY nach der Idee von Depot

Kupfer-Schälchen: Ludwig Beck

@-Zeichen: Primark

Kerze mit Zickzackmuster:

Sessel: Kare

Kunstfell: Ikea

Vergesst nicht mein Gewinnspiel! LETZTER TAG (5. 12.) LÄUFT!!

Klick aufs Bild!!

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Allgemein Bastel-Ideen Einrichtung Zuhause

living: monochrom

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Geschirr: Ikea     |    Ananas-Vase: Zara Home

Schon im Frühling hatte ich das Bedürfnis, meine Wohnung umzugestalten. Aus eine bunten Hippie-Wohnung mit gelben Wänden und Häkeldecken, verrückt und zusammengewürfelt, entsteht nach und nach eine ruhige schwarz-weiß-grau-Oase mit zarten Pastelltupfern hier und da. (Hier gibt es noch mehr!).  Ich muss zugeben, mir kommt der Monochrom-Trend gerade recht! Und er scheint sich auch noch im Herbst massiv fortzusetzen (sieht man an den neuen Kollektionen in den Läden!).

Ich habe das Gefühl, dass mit dem Sich-Beruhigen der Farben in meiner Wohnung sich auch mein Inneres immer mehr beruhigt. Oder war das andersherrum – erst habe ich mein inneres Gleichgewicht gefunden, und die Wohnung passte einfach nicht mehr dazu, sodass ich sie umgestalten musste?

Wie dem auch sei – es ist Tatsache und ich fühle mich einfach nur UNGLAUBLICH in meinen neuen (nicht-)Farben. Sie bedeuten für mich:

LUFT

PLATZ

RAUM

RUHE

KLARHEIT

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Blüten-Rahmen: Zara Home     |     Zickzackrahmen: Debenhams.com      |      Alu-Buchstaben: Kare

Als Erstes zeige ich euch meine Galerie-Wand, schon vor Monaten entstanden und ich bin super stolz drauf und liebe das Ergebnis. Die Bilder und ihre Anordnung wurde nicht geplant, sondern hat sich spontan entwickelt. Als erstes habe ich bei  cooloutfit  diesen Druck gesehen und musste ihn haben. Er drückt mein Lebensmotto und auch meine Lebensweise sehr gut aus! Außerdem hat mich die kreative Idee dahinter sehr beeindruckt.

Um den Druck herum hat sich dann der Rest gesammelt. Lustigerweise passte dann doch alles optisch und thematisch zusammen. Der kleinste Rahmen, der weiße mit den Blüten, blieb lange leer, da er zu klein für Bilder ist. Dann hatte ich endlich eine Idee und habe einfach einen kleinen Ast reingelegt! Somit korrespondiert der Rahmen sogar mit dem Inhalt!

Der Zickzack-Rahmen ist mein liebster und drin ist eine Postkarte von Nanu Nana. Die vertikale Aufhängung war auch ungeplant: der Rahmen hatte den Haken nur an der schmalen Seite, und ich fand keine Bilder oder Drucke, die hochkant ausgerichtet waren. Aber so finde ich das noch cooler!

bilderrahmen-interior-living-deko-decoration-home-einrichtung-blogger-style

Direkt daneben hängt ein Foto von einer Leiter, das ich mal gemacht habe – ich mag die Stimmung darin und eine Leiter ist ein schönes Symbol!

Die Alubuchstaben gab es bei Kare und ich musste nicht lange überlegen – es war sofort klar, dass ich mich für „Alpha und Omega“ entscheide, Anfang und Ende – sprich, Gott und die Welt, Raum, Zeit und alles, was existiert!

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Das Bild, das ich unten sehen könnt, hängt ganz rechts und es hat ein guter Freund extra für mich (und sogar für diesen Rahmen) gemalt! Lustigerweise ist darauf AUCH eine Treppe zu sehen! Das war nicht abgesprochen und ist deswegen noch toller, finde ich :D

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Jetzt kommt die Küche! Die ist noch sehr unfertig. Aber mit dem neuen Geschirr (von Ikea) und der tollen Tischdecke bin ich schon mal sehr zufrieden!

Der Schaukelstuhl war übrigens mein allererstes eigenes Möbelstück, als ich von Zuhause ausgezogen bin!! Noch bevor ich ein Bett oder einen Tisch hatte (geschweige denn vom Kleiderschrank, also lebte ich monatelang aus den Kisten), habe ich mir per Ebay mit diesem Schaukelstuhl einen Traum erfüllt! :)

schaukelstuhl-interior-blogger-home-living-lifestyle-kitchen-einrichtung

Die Küchenlampe ist ganz neu und von Ikea! Zu dem reduzierten Monochrom-Stil passt dieses Industrielle voll gut und ich stehe drauf :D Danke fürs Aufhängen, lieber P.!

lampe-licht-beleuchtung-schaukelstuhl-interior-blogger-home-living-lifestyle-kitchen-einrichtung

Zwei monochrome Kleidungsstücke :D Der Pulli ganz rechts ist neu und kostete im Zara Sale 10 Euro. Er ist dick und stretchig – heißt für mich, Wohlfühlteil!

monochrom-trend-fashion-blogger-mode-zara-sale-schwarz-weiss-black-white

Zeitungsständer von Amazon… Das war (fast) der Designmäßigste, den ich finde konnte, ohne dass er die Welt gekostet hat!

zeitungsstaender-interior-blogger-home-einrichtung-living

Und last but not least – mein Bett! Beide Bettwäschegarnituren sind von Ikea! Die Taschentuchbox ist selbst angemalt (schaut nur von der Ferne ordentlich aus, heul :D), die Lampe, die mich an eine Blume erinnert, vom Baumarkt, und das Nachtkästchen von Depot. Das Rosen- und das gestreifte Kissen sind von H&M Home, und der anthrazitfarbene Stoff über dem Bett ist von Karstadt.

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Und? Was sagt ihr?? :D

***

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interior: my new bed

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Wie meine Instagram-Follower schon mitbekommen haben, habe ich in einem Anfall des frühlingshaften Umdekorier-Wahns mein Schlaf- und Wohnzimmer umgestaltet!!! Ich werde noch ausführlich darüber berichten, denn noch ist nicht alles fertig. Wie bin ich vorgegangen?

Ich habe es erst selbst herausgefunden, erst dann auf diesen Design-Tipp gest0ßen:

„Was passt zusammen?
Am einfachsten lassen sich Gegenstände gruppieren, die eine Gemeinsamkeit besitzen. Das kann die Farbe, das Material, die Form oder auch das Thema sein. Ein gemeinsames Merkmal genügt, um im Handumdrehen ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen.“

Quelle

Nach ca 6 Jahren hippiemäßiger Einrichtung mit vielen Rot-Akzenten und Wandfarbe in Ocker bin ich nun meinem Bedürfnis nach Helligkeit und Luftigkeit (gibts das Wort? Nee, gell…) nachgegangen und mich demnach für das folgende neue, ruhigere Farb-Konzept entschieden (Vergleichspost kommt noch!!):

weiß – schwarz – grau – rosa – silber

Damit die Kombi von weiß und rosa nicht zu süßlich-kitschig wirkt, sondern eher modern, habe ich schwarz-weiß mit integriert. Solche grafischen Muster wie beispielsweise Streifen machen das Ganze erwachsener und bringen die nötige Strenge rein.

kissen

Kissen: H&M

Bettwäsche: Ikea

bett2

Vorhänge: Ikea

Laptop – Macbook <3

bett

Nachttisch: Ebay

Lampe: Baumarkt

Glas: seeeehr alt, weiß nicht mehr, woher!

***

Mir fehlen noch so einige Kleinigkeiten, deswegen werden noch weitere Posts zur Einrichtung kommen. Beispielsweise brauche ich noch eine zusätzliche Bettwäsche (zum Wechseln), es ist aber nicht so einfach für mich, eine zu finden, die meinen perfektionistischen Vorstellungen entspricht.

Ich wollte ja erst eine mit Blümchen (wohl zuviele Blogs gelesen ^^), aber dann habe ich mich doch für eine non-konformistische Variante entschieden und griff zu Buchstaben ;)

Hier gibt es übrigens auch Blümchen-Bettwäsche fernab der Ikea-Interpretaion, an der ich persönlich mich schon sattgesehen habe.

Mögt ihr meine Einrichtung? Für welche Farbkonzepte habt ihr euch entschieden?

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