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outfit: karierte Hose, Trenchcoat und Berliner S-Bahn

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Ich liebe es einfach, mit den Berliner Verkehrsmitteln zu posieren,

und zwar schon immer XD

Hier warte ich nachdenklich an einer Sbahn-Station auf den richtigen Moment in meinem Leben, hier lasse ich mein Maxi-Kleid fliegen, hier bewundere ich die alten Fliesen und hier posiere ich mit einer Tram im Hintergrund. Die Berliner Verkehrsmittel sind nicht nur an sich Kult, sondern sie tragen auch genau meine Lieblingsfarben: rot und gelb (passend zum Kleid!). Immer, wenn ich eine von oben bis unten mit Werbung beklebte Tram sehe, muss ich darüber schimpfen, dass sie ja gar nicht mehr gelb sei :)

Wie auch immer – diesmal musste eine S-Bahn herhalten, und ich mag das Ergebnis sehr!

Was meint ihr, welche Stadt hat die hübschesten Trambahnen, Busse und Züge?

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trenchcoat: New Look (old) *

pants: via TKMaxx

hat: Zara (old)

shoes: Zara (old)

photos: Jessi

editing: by me

*pr gift/sample

o ja:

loslassen und geniessen. Klingt super einfach – klappt aber nur, wenn man innerlich richtig frei ist. An diesem Tag war einfach alles perfekt und alles hat in mir grosse Dankbarkeit ausgelöst – das Wetter, das Essen, die Stimmung, und eine Person, mit der man gerne durch dick und dünn gehen möchte.

oje:

Wir haben eine Baustelle! Besser gesagt, NOCH eine Baustelle! Seit ich einzog, war das Hau links von uns eingerüstet – dort hat aber fast nie einer gearbeitet. Und jetzt hat auch unser Haus ein Gerüst bekommen – gearbeitet wird aber plötzlich nebenan haha! Berliner Logik ^^

Sich treu bleiben

ist echt nicht einfach, immer wieder stelle ich das fest! Vor allem dann nicht, wenn man niemandem auf den Schlips treten möchte. Wie lange ist es noch „Geduld“, etwas auszuhalten, was man eigentlich nicht möchte? Und ab wann ist es schon „Sich verbiegen“?

Song der Woche:

hier entlang und abdancen!

gefreut:

auf einige besondere Ereignisse im Juni! Inklusive meinem ersten Berliner Orgelkonzert und einem Auftritt mit meinem Tanzkurs XD

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erledigt:

ziemlich viel! Ein Projekt für TV abgedreht (ich sage auf Instagram rechtzeitig bescheid, wenn es ausgestrahlt wird!), ein Konzert gespielt, und jetzt bin ich mal wieder in München und treffe hier Freunde und geniesse etwas Urlaubstimmung.

Zitat der Woche:

I told you
That we could fly
‚Cause we all have wings
But some of us don’t know why

„Never tear us apart“

getrunken:

den ekligsten Gin ever!

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„Politisch korrekt“: erstrebenswert oder nervig?

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"Man darf ja GAR nichts mehr sagen! Sorry, aber ein Schwarzer ist nunmal schwarz, das ist halt sein Erkennungsmerkmal!"

Hand aufs Herz, hast du das auch schon mal gedacht?

Findest du Toleranz an sich auch super, aber die ganze Political Correctness total übertrieben? Denkst du auch manchmal, dass es eine Schikane von den ganzen übertrieben linken Spinnern ist, so ein hippes Mode-Ding? Jede noch so mini kleine Minderheit, die jahrhundertelang in ihrer Höhle saß, kommt jetzt plötzlich ans Licht und will ihre eigene Bezeichnung haben und am besten auch noch ihre eigene Toilettenkabine! Ist das nicht komplett over the top?

Meine Antwort lautet: nein. Und ich habe auch eine Erklärung dafür.

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Ursprünglich entstand "Political Correctness" als ein Versuch, Menschen aufgrund ihres Geschlechtes, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer ethnischen, nationalen oder religiösen Zugehörigkeit, ihrer sozialen Stellung, ihres Alters oder aufgrund einer Behinderung nicht zu beleidigen oder zurückzusetzen. Wenn man davon ausgeht, dass Sprache, Denken und Handeln eng zusammenhängen, dann würde eine sprachliche Rücksicht auch zu einem gesellschaftlichen Bewusstseinswandel weg von der kritisierten Diskriminierung führen können.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

Wir sollten uns darauf besinnen, was der Ursprungszweck von politischer Korrektheit war.

Es ging nämlich nicht darum, eine Meinung herabzusetzen oder erst gar nicht zuzulassen bzw. zu diskriminieren, sondern darum, Menschen zu kritisieren, die sich augenscheinlich politisch inkorrekt ausdrücken. Das Ziel von politischer Korrektheit war ursprünglich nämlich das Gegenteil von Diskriminierung, nämlich das Bemühen darum, Toleranz in der Sprache und Diskussionskultur abzubilden!

Darauf erwidert so manch einer: "Heutzutage fühlt sich ja jeder sofort diskriminiert. Die sollen mal nicht so dünnhäutig sein und auch mal Spaß verstehen!!". Das Ding ist nur: wir alle sind viel stärker von unserem Umfeld und unserer Vergangenheit geprägt, als uns bewusst ist. Wir kochen so stark in unserem eigenen Saft, dass wir gar nicht imstande sind, nachzuvollziehen, dass Dinge, die uns spassig und absolut harmlos vorkommen, jemanden ernsthaft verletzen können.

Wir schieben diese Verletzlichkeit gerne auf die zu dünne Haut des anderen und nehmen ihm damit von vorne herein die Berechtigung, so zu fühlen.  Wahre Empathie geht aber anders. Sie weiss, dass Menschen ganz unterschiedlich fühlen können und ganz ganz unterschiedliche Assoziationen haben können, und auch, dass all diese Gefühle und Zusammenhänge keine Spinnereien und aus der Luft gegriffen sind, nur weil wir sie im ersten Moment nicht nachvollziehen können, sondern ganz normale Reaktionen auf ganz reale Erlebnisse.

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Tugendwächter und geschickte Tatsachen-Verdrehungen

Eine ziemlich rechtskonservative Online-Zeitung, die die Dinge populistisch verdreht und Opfer gerne als Täter darstellt, schreibt pseudo-intellektuell:

"Die neuen Tugendwächter. Ihr Geschäft ist kein heroisches. Es ist dasjenige des Schafs, das sich im Schutz der Herde zu blöken traut und im Geheimen den Wunsch hegt, sich selber als Ober-Opfer auszurufen. So ist dann auch alles, was man für die Tugend tut, aus dem Geist der angeblichen Notwehr gespeist – denn wer hypersensibilisiert ist, weiss, aus welchen Verfehlungen sich Kapital schlagen lässt. Sexistisch ist dann schon, wer zweimal nach einem Date fragt, und rassistisch, wer wissen will, wo jemand mit dunkler Hautfarbe denn herkomme." (QUELLE)

Tugendwächter...  Ja, es gibt sie. Die moralisierenden Pseudo-Apostel, die unter dem Deckmantel des Minderheiten-Schutzes selbst zu Diktatoren einer Meinung werden und den anderen den Mund verbieten. Das sind die schwarzen Schafe unter den Menschen, deren Grundintention es eigentlich nur war, Rücksicht zu üben und die Welt toleranter und bunter zu machen. Aber diese schwarzen Schafe soll man bitte nicht als Argument benutzen, um die komplette Sache zu verneinen. Sonst reisst man mit dem Unkraut auch die Ernte raus... Dafür ist eine differenzierte Sichtweise das Hilfsmittel: man versucht das Gute an einer Sache wahrzunehmen und schützt es somit vor dem Untergang, während die anderen das Ganze verteufeln und damit auch all die Errungenschaften und positiven Auswirkungen einer Idee zunichte machen.

Wer ist hier eigentlich das Opfer?

Genau das ist aber die Absicht von solchen Demagogen und Populisten. Mit vereinfachten Formeln sprechen sie die Menschen an, die sowieso unzufrieden sind und sich selbst als Opfer sehen, obwohl es ihnen eigentlich gar nicht schlecht geht, und giessen sehr gerne Öl ins Feuer der Unzufriedenheit und Missgunst. Dazu kommt das undifferenzierte Abstempeln aller modernen Entwicklungen (die ursprünglich auf Humanität und Toleranz basieren und sich für Minderheiten einsetzen, da diejenigen logischerweise zu schwach sind, um sich selbst zu helfen) und Verdrehung der Tatsachen - und fertig ist das logisch erscheinende Konstrukt, das fatale Folgen hat.

"Sexistisch ist dann schon, wer zweimal nach einem Date fragt, und rassistisch, wer wissen will, wo jemand mit dunkler Hautfarbe denn herkomme" - das ist eine architypische Formulierung, die die wirklichen Täter als Opfer darstellt. Genauso sehr regt mich der Spruch  "Man darf in Zeiten von #metoo nicht mal mehr ein Kompliment machen" auf.

Es gibt eine Lösung...

Leute, wie wäre es mal damit: einfach den Kopf und das Gefühl einschalten und einfach mit Respekt handeln - ein "nein" als "nein" verstehen - und im Zweifelsfall nachfragen, ob einer Person etwas unangenehm sein sollte und dann darauf Rücksicht nehmen! Und zur Frage nach der Herkunft: ja, es nervt. Und dabei habe ich nicht mal dunkle Haut. Es nervt, weil es erstens eine persönliche Sache ist und zweitens, weil man so immer wieder zwangsläufig daran erinnert wird, dass man nicht dazugehört. Und für alle, die sofort schreien "So ist es aber keineswegs gemeint! Es ist nur Neugierde!" - stellt euch vor: eure Absichten und die Welt, die in einem fremden Menschen steckt, seine Erfahrungen, seine Geschichte - sind nicht immer deckungsgleich.

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Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen vor einander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle...

- Aus einem Brief Kafkas an Oskar Pollak, 8.11.1903. -

Wer Political Correctness als Instrument benutzt, anderen Menschen willkürlich den Mund zu verbieten, sie zu beleidigen und zu diskiminieren, verhält sich im Endeffekt nicht viel besser, als sie. Das ist klar.

Dennoch macht es nicht die ganze Sache schlecht, sondern spricht nur gegen diese Manipulierer. Political Correctness sollte dazu dienen, Respekt und Empathie zu einer normalen Erscheinung unserer Gesellschaft zu machen. Immer, wenn sie das nicht bezweckt, ist sie zu kritisieren. Aber vergessen wir nicht: Political Correctness ist (im Vergleich zur Diskriminierung selbst) eine ziemlich neue Sache. Und die neuen Dinge brauchen Zeit, sich auszupendeln.

HIER ist ein toller Artikel zum Thema!

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Sich Aufregen: ja oder nein? & outfit

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Wie schaffen es angeblich alle anderen, 

trotz Pech-Strähnen und nerviger 

Respektlosigkeiten unserer Mitmenschen

in sich zu ruhen"Ohm" zu rufen 

und Liebe statt Hass zu versprühen?

 

Die Antwort ist: GAR NICHT.

"Think positiv!",- schreien die Optimisten unter uns.

Allerdings nur so lange, bis der eigene Partner das Geschirr im Waschbecken einweicht, obwohl man volle Waschbecken nicht ausstehen kann, und die Klopapierrolle schon wieder falsch rum hängt, und auf dem Weg zur Arbeit tritt einem jemand, der es viel zu eilig hat (der soll gefälligst mal früher rausgehen, statt den Leuten auf den Geist zu gehen!!), mit voller Wucht auf den Fuss, dann lässt man sein Portmonnaie beim Bäcker liegen und muss zurückrennen, obwohl man eh knapp dran ist (wie war das nochmal mit dem "Früher rausgehen?"), danach fallen zwei Ringbahnen wegen Polizeieinsatz aus und zu guter Letzt fängt es an, zu regnen, und man hat NATÜRLICH keinen Regenschirm dabei.

Wie schaffen es angeblich alle anderen, trotz Pech-Strähnen und nerviger Respektlosigkeiten unserer Mitmenschen, in sich zu ruhen, "Ohm" zu rufen und Liebe statt Hass zu versprühen?

Die Antwort ist: GAR NICHT.


Das Besondere am heutigen Blogpost:

ich veröffentliche nicht nur meine eigene Meinung, sondern noch eine Gast-Meinung!

Dieser Gast ist meine liebe Freundin Vickie. Los gehts!

ICH SAGE:

Da teilen sich die Meinungen. Die einen behaupten, über die kleinen nervtötenden Dinge des Alltags müsse man sich unbedingt aufregen, aus zwei Gründen: erstens, man solle den Menschen zeigen, dass sie im Unrecht sind oder gewisse Grenzen überschritten haben, und zweitens, man lässt einfach die Luft raus und dann geht es einem einfach besser. Die anderen sagen - Liebe statt Hass, Lächeln verbreitet gute Energie und was weiss ich alles.

Aber wieso gehen wir eigentlich so oft von nur zwei (meist extremen) Lösungen aus? Entweder zu 100% happy Hippie alias sein eigener Lebens-Coach, oder zu 100% Grumpy Cat mit erhobenem moralischen Zeigefinger?

Es gibt noch weitere Schattierungen und Abstufungen, wie so oft im Leben. Ich habe eine für mich perfekte Zwischenlösung gefunden, die sogar wirklich funktioniert. Und die lautet: IGNORIEREN. Niemand kann mich davon überzeugen, jemanden, der mich mit seinem Ellenbogen regelrecht aus dem Weg schiebt, strahlend anzulächeln und dabei nicht eine einzige Regung der Nerven zu verspüren. Aber das ist ja auch gar nicht notwendig. Es reicht einfach, das Ignorieren zu üben. Es geht so: in dem gleichen Moment, in dem mich jemand aufgeregt hat, nehme ich es kurz wahr und lenke mich sofort ab: ich schaue aufs Handy/in den Himmel/nehme einen Schluck von meinem Kaffee oder überlege, welchen Termin ich jetzt als nächstes habe oder was ich eigentlich zum Abendessen einkaufen will. Auch den Augenkontakt vermeide ich. Ich schau die Person nicht an, ich drehe mich nicht mal um, wenn mir jemand von hinten auf den Fuss tritt.

Meine Philosophie ist so: die meisten "Vergehen" wie Anrempeln sind Versehen, keine böse Absicht. Da lohnt es sich nicht, seine Lebenszeit und seine Nervenzellen damit zu vergeuden. Wer weiss, vielleicht fehlen sie eines Tages dort, wo es wirklich wichtig wäre, welche verfügbar zu haben!

Spüre ich eine böse Absicht hinter einer respektlosen Handlung, wäge ich kurz ab, inwiefern ich in die Sache einsteigen sollte. Ich habe es für mein Selbstwertgefühl nicht nötig, den Menschen ihre Makel vorzuführen oder ihnen die moralisch perfekte Alternative anzubieten. Ganz im Gegenteil, sowas zieht mich immer runter, denn die Menschen reagieren auf solche Dinge höchst allergisch und nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung". Es ist ja auch ein Kunst für sich, jemanden so zu kritisieren, dass es auch wirklich konstruktiv ist - und außerdem gehören ja eh zwei dazu.

Einmal schaute ich aufs Handy, während ich einen Gehweg entlangging. Es kam ein großer Typ mir entgegen und wich absichtlich kein Stück zur Seite, um mir zu zeigen, wie falsch ich mich verhalten würde und rannte mit seiner fetten Schulter in meine Seite, so dass ich fast umgekippt bin. Was denkt ihr, würde er einsichtig werden und sich entschuldigen, nur wenn ich ihn zurechtweise? Die Erfahrung sagt, dass dann erst recht eine ebenso aggressive wie sinnlose Diskussion beginnt, nach der ich den halben Tag vor Wut zittere und auch noch am nächsten Tag, wenn ich davon erzähle, wieder ärgerlich werde. Alles schon gehabt.

Dennoch habe ich mich entschieden, dass Ignorieren nicht in jedem Fall der Weg sein soll. Vor allem, wenn es um andere Menschen geht, wenn ihre Menschenwürde verletzt wird, wenn Rassismus und Diskriminierung auf offener Strasse praktiziert werden, dann will ich nicht wegschauen, sondern einschreiten und auch diskutieren. Selbst wenn diese Diskussionen ebenso wenig bringen, wie die zuvor beschriebenen. Aber in diesem Fall differenziere ich und entscheide mich bewusst anders. Denn in solchen Fällen stelle ich die Eigenverantwortung und Zivicourage über dem "Sinn" oder Effizienz der Diskussion.

VICKIE SAGT:

Jeder Mensch darf sich ärgern, aber niemand sollte dabei zur Drama-Queen mutieren!

Es gibt kleine und große Probleme: Bahn verpasst, schlechtes Wetter, abgebrochener Fingernagel. Um mal ein paar der Kleinen zu nennen. Zu den großen gehören: Verlust eines geliebten Menschen, Klimawandel und schwere Krankheiten. Doch wer bin ich, um Probleme zu bewerten? Was für den einen Menschen extrem schlimm ist, ist für den nächsten "nicht so wild".

Natürlich darf sich jeder aufregen, das ist menschlich! Gerade in Bezug auf Alltagssorgen und First World Problems könnten wir uns aber alle mal ein bisschen was von meinem Opi abschauen: Der musste als 15-Jähriger im Krieg fliehen. Er war im Winter wochenlang mit seinen Geschwistern in einer Kutsche unterwegs, die Eltern verschollen. Und er hat jeden einzelnen Tag in seinem Leben geschätzt und geliebt, statt zu nörgeln.

Aber der Mensch ist eben ambivalent und auch ich rege mich “gern“ auf, am liebsten über unfreundliche Mitmenschen, die einem das Leben in öffentlichen Verkehrsmitteln zur Hölle machen. Nach meiner Philosophie gibt es außerdem eindeutig zu viele Leute, denen es viel zu gut geht und die deswegen über jeden (in meinen Augen) mickrigen Mist meckern, was mich nervt!

Aber da hilft nur eins: Tief Luft holen, innerlich laut bis drei zählen, ausatmen, dann lächeln und eine möglichst schlagfertige Antwort geben.

Und akzeptieren was ist. Mensch ärgere dich nicht!

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I AM WEARING:

knit: Chiquelle*

coat: H&M Trend (old)

skirt: Tally Weill

bag: New Look

boots: NA-KD*

hat: Topshop

 

*pr gifts/samples

photos: Jessi <3

editing: by me

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Wem macht Lästern Spass?

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Über das Lästern schreiben, ohne selbst gleich zu lästern?

Fast unmöglich, aber dazu gibt es eine buddhistische Fabel:

“Meister, du musst mir helfen”, sagte der Besucher. “Ich bin mit meiner Weisheit am Ende.”

”Wie sieht dein Problem denn aus?”, fragte der Weise.

„Ich schaffe es kaum, meinen Ärger zu kontrollieren“, sagte der Gast. „Es ist einfach die Art, wie die Leute sind: Ich sehe sie andere kritisieren, während sie ihre eigenen Fehler absolut nicht bemerken. Ich möchte sie nicht kritisieren, da ich nicht wie sie sein möchte, aber sie regen mich wirklich auf.“

„Ich verstehe”, sagte der Weise. „Aber sage mir erst: Bist du nicht der Dorfbewohner, der letztes Jahr dem Tod nur knapp entkommen ist?“

„Ja“, nickte der Gast. „Es war eine schreckliche Erfahrung. Ich bin zu weit in den Wald gegangen und stieß auf ein Rudel hungriger Wölfe.“

„Und was hast du gemacht?“

„Ich bin gerade noch auf einen Baum geklettert, bevor sie mich erreichten. Die Wölfe waren riesig und ich zweifelte nicht daran, dass sie mich in Stücke hätten reißen können.“

„Du warst also gefangen?“

„Ja. Ich wusste, dass ich ohne Wasser und Nahrung nicht lange auskommen würde, und so wartete ich, bis ihre Wachsamkeit nachließ. Immer wenn ich dachte, es sei sicher genug, kletterte ich herunter, sprintete zum nächsten Baum und kletterte herauf, bevor sie mir zu nahe kamen.“

„Das hört sich nach einer echten Tortur an.“

„Ja – insgesamt dauerte es zwei Tage. Ich dachte ich würde sicher sterben. Zum Glück fand mich eine Gruppe Jäger, sobald ich nah genug am Dorf war. Die Wölfe zerstreuten sich und ich war gerettet.“

„Mich interessiert vor allem eine Sache“, sagte der Weise. „Während dieser Erfahrung, hast du dich von den Wölfen irgendwann beleidigt gefühlt?“

„Was? Beleidigt?“

„Ja. Hast du dich von den Wölfen beleidigt oder verunglimpft gefühlt?“

„Natürlich nicht, Meister. Dieser Gedanke ist mir nie gekommen.“

„Warum nicht? Sie wollten nichts anderes, als dich beißen, nicht? Sie wollten dich töten, nicht wahr?“

„Ja, aber… das ist nun einmal, was Wölfe tun! Sie waren einfach sie selbst. Es wäre absurd gewesen, mich beleidigt zu fühlen.“

„Exzellent! Behalte diesen Gedanken im Kopf, während wir uns noch mal um deine Frage kümmern. Andere zu kritisieren, während sie selbst ihre Fehler nicht bemerken ist etwas, was viele Leute tun. Du kannst sogar sagen, es sei etwas, was wir alle von Zeit zu Zeit tun. In einem gewissen Sinn leben die gefräßigen Wölfe in jedem von uns.

Wenn die Wölfe ihre Krallen zeigen und auf dich zukommen, solltest du nicht einfach stehenbleiben. Du solltest dich sicherlich schützen, indem du irgendwie von ihnen fort kommst, wenn es irgend möglich ist. Genauso solltest du nicht passiv akzeptieren, wenn Leute mit giftiger Kritik auf dich losgehen. Sicherlich solltest du dich schützen, indem du eine gewisse Distanz zwischen dich und sie bringst, wenn es irgendwie möglich ist.

Der wichtigste Punkt dabei ist, dass du das tun kannst, ohne dich angegriffen oder beleidigt zu fühlen, da diese Leute einfach nur sie selbst sind. Es liegt in ihrer Natur zu kritisieren und zu richten, es wäre also absurd daran Anstoß zu nehmen. Es macht keinen Sinn, wütend zu werden.

Das nächste Mal, wenn die hungrigen Wölfe in Menschenhaut sich nähern, denke daran: Das ist einfach die Art, wie die Leute sind – genau wie du gesagt hast, als du reingekommen bist.“

Von "5 Gründe, warum du nie lästern solltest" bis "Warum Lästern für uns lebensnotwendig ist" -

so gegensätzlich sind die Meinungen und Artikel zum Thema "Lästern". Ich persönlich ziehe mich mittlerweile einfach aus dem Gespräch raus, wenn ich merke, dass über eine nicht anwesende Person hergezogen wird. Nicht, weil ich so toll bin - sondern, weil mir Lästern irgendwie keine Genugtuung bereitet. Ich identifiziere mich im Moment des Lästerns wohl nicht mit den Lästernden, sondern eher mit der Person, über die gemotzt wird und denke - aha, also wenn ich mich jetzt mal kurz umdrehe, dann bin ich das nächste Läster-Opfer?

Aber was ist Lästern überhaupt? Wo ist die Grenze zwischen seine Erfahrungen mit einem bestimmten Menschen zu schildern und zu lästern?

Du lästerst gerade, wenn:

... du das, was du mir gerade erzählt hast, diesem Menschen nicht ins Gesicht gesagt hast, und zwar, genauso, wie mir.

... wenn du gerade etwas be- und verurteilst, was totale Geschmackssache (Kleidungsstil) ist, etwas, was der Betroffene nicht ändern kann (Aussehen, Körper allgemein) oder etwas, was gesellschaftlich nicht akzeptiert oder abgewertet wird (tiefer Ausschnitt oder kurzer Rock).

... du eine Genugtuung daraus ziehst, dass du gerade jemanden schlechtmachst. Wenn du dich als ein besserer Mensch fühlst, als jemand, der im Recht ist, als jemand, der im Gegensatz zum Objekt des Lästerns vor den gesellschaftlichen Richtlinien bestehen würde.

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I AM WEARING:

pullover: Zara sale

jacket: Zara sale

pants: Zara sale

shoes: Zara (old)

bag: Kenzo (old)


photos: Lena <3

editing: by me

Wenn man im Mittelpunkt einer Party stehen will, darf man nicht hingehen.

Audrey Hepburn

Quelle

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Warum ich Floskeln aller Art abschaffen würde

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Es ist Donnerstag Abend, ich sitze mit einer lieben Freundin gemütlich beim Griechen,

bei einem Gläschen Wein, und sie erzählt mir etwas, was ihr passierte und sie sehr traurig machte. Ehe ich mich versehen kann, lege ich die Hand auf Ihre Schulter und höre mich sagen: „Du schaffst das“. Im gleichen Moment beisse ich mir auf die Zunge. Natürlich schafft sie das, das ist hier doch gar nicht die Frage! Die Frage ist vielmehr – bin ich überhaupt in der Lage, ihr zu helfen? Was kann ich sagen, um sie zu unterstützen?

„Weisst du was“,- setze ich an, „eigentlich hasse ich es, wenn ich gerade genervt oder traurig bin oder etwas Schlimmes erlebe und dann zu hören bekomme „Du bist so stark, du schaffst das“ oder „Das wird schon“. Das ist mir gerade aber trotzdem irgendwie rausgerutscht…“.

„Ich weiss, was du meinst“, sagt sie und nimmt einen Schluck aus ihrem Glas.  „Du hast es ja gut gemeint, aber natürlich hast du recht, der Spruch hilft mir nicht wirklich. Noch unnötiger sind Vergleiche mit etwas, was angeblich noch negativer ist, so à la „Sei froh, dass du nicht {hier etwas vermeintlich Schlimmeres einsetzten} „.

„Oh ja! Nur, weil dir nicht etwas noch Schlimmeres passiert ist, heisst das nicht, dass deine Situation nicht schwer für dich ist. Aber warum verwendet man überhaupt solche Floskeln? Und vor allem – warum stoßen sie uns so auf?“.

Sie überlegt kurz. „Naja, die Menschen sagen sowas, um Anteilnahme zu bekunden, und meinen das meist als Aufmunterung. Manche tun es auch aus der Überforderung heraus, weil sie nicht wissen, was für eine Reaktion sonst angebracht wäre. Und warum es uns meist nervt? Naja, weil das eben pauschal-Sprüche sind, sie gehen nicht wirklich auf deine konkrete Situation ein und vermitteln so den Eindruck, dich mit möglichst wenig Aufwand abfertigen zu wollen“.

Ich stimme sofort zu. „Genau! Man kommt sich einfach nicht ernstgenommen vor, obwohl das Gegenüber einem ja wohlgesonnen ist! Ich denke, dass einige Menschen es als eine richtige Stresssituation empfinden, wenn du ihnen zum Beispiel von einem Schicksalsschlag erzählst. Es ist ja auch Stress, über Themen wie Tod, Krankheit oder insgesamt Probleme nachzudenken, aber das gehört nunmal zum Leben leider dazu… Trotzdem wollen viele Menschen nicht zu tief in diese Materie einsteigen, und suchen daher einen möglichst netten und unkomplizierten Weg da raus.“

„Und wenn das mitschwingt, kommt man sich als Betroffener natürlich alleingelassen vor, also erreichen die Floskeln oft genau das Gegenteil von dem, was ihre Verwender eigentlich beabsichtigen wollen, nämlich: Anteilnahme.“, fügt sie hinzu.

Floskeln

erreichen oft

genau das Gegenteil von dem,

was ihre Verwender

eigentlich beabsichtigen,

nämlich:

Anteilnahme.

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Wie soll man sich denn verhalten, wenn jemand leidet oder Probleme hat? Was soll man zu ihm sagen?

Ich bin nicht so bibelfest, aber ein Bibelspruch ist mir in Erinnerung geblieben, weil er mich mal so zum Nachdenken angeregt hat:

„Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden!“ (Römer 12, 14–15)

In unserer heutigen Welt, wo „Think positiv“ das höchste Gut bedeutet, und depressive Menschen immer noch zu oft am Rand der Gesellschaft stehen, hat insbesondere der Teil „weinet mit den Weinenden“ nicht so viel Popularität erlangt. Ist ja auch klar – alles wird wieder gut, Zeit heilt alle Wunden, aufgeben ist keine Option, happy girls are the prettiest, keep smiling, und überhaupt, hinfallen, aufstehen, Krone richten. Diese Sprüche sind nicht per se falsch  – aber sie haben einen grossen Schwachpunkt: in einer Krisensituation helfen sie nicht. Oft setzen sie die Betroffenen sogar unter Druck, ihre Lage schnell meistern zu müssen, keine negativen Gefühle zeigen zu dürfen, nicht zuuuu lange zu trauern – und wenn doch, dann als schwach zu erscheinen.

Die Lösung: Mitfühlen. Nachfragen. Zuhören. Da sein.

Das bedeutet: es ist ein Trugschluss, zu meinen, dass durchweg positive Floskeln aus einer schlimmen Situation heraushelfen. Viel effektiver, menschlicher – und zugegebenermassen auch anstrengender –  ist es, mitzufühlen. Vor allem, wenn man selbst glücklicherweise noch keine Schicksalsschläge erfahren hat, fällt mitfühlen oft schwer. Emphathie kann man aber üben! Wenn du mitfühlst – dann versetzt du dich kurz hinein in die Person und stellst dir sozusagen kurz vor, dass du selber genau das gleiche Problem hast. Was wäre deine eigene Reaktion darauf, wenn du selbst betroffen wärst? Vielleicht „Ach du Sch…“ oder „Das ist ja echt schlimm“? Was würde man sich in so einer Situation wünschen? Vielleicht, dass jemand für einen da ist? Dass man nicht allein ist? Dass jemand Hilfe anbietet oder auch einfach nur zuhört? Ohne weise Ratschläge (vor allem, wenn man nach keinen gefragt hat), ohne Vergleiche mit noch schlimmeren Situationen, ohne pseudo-optimistisches ewigwährendes Lächeln auf den Lippen…


Die verbreitetsten Floskeln:

„Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert“

Das soll mich jetzt trösten? In meinem Schmerz/meiner Wut wird mir Dankbarkeit aufgezwungen, dafür, dass nicht etwas NOCH Schlimmeres passiert ist? Ernst nehmen geht anders! Diese Aussage bagatellisiert meine Situation, stellt sie als gar nicht so schlimm dar. Richtig wäre: den Betroffenen dort abzuholen, wo er ist und sein Empfinden ernstzunehmen.

„Die Zeit heilt alle Wunden“

Da fällt mir eine tolle Erweiterung zu diesem Spruch ein, sie stammt vom amerikanischen Schriftsteller Mark Twain:

„Die Zeit heilt alle Wunden, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin“. Die Zeit hilft natürlich bei der Verarbeitung von schlimmen Ereignissen. Aber die Narben bleiben, und sie gehören zu uns. Außerdem: was hilft es mir jetzt zu wissen, dass es mir irgendwann besser gehen wird? Bei der Bewältigung schwieriger Ereignisse geht es um das Hier und Jetzt!

„Das wird schon“

Das klingt, als würde man die Situation runterspielen wollen. Manchmal wird eben nichts wie früher, da wirkt so ein Spruch sehr unbedacht dahingesagt (was er meistens auch ist). Lieber konkret auf die Situation eingehen, vielleicht ein paar Fragen stellen, die wirkliches Interesse bekunden. Oder einfach da sein. Oder Hilfe anbieten.

„Sei nicht traurig“

Mehr kann man die Realität wohl nicht ignorieren. Man IST gerade traurig, und das wird sich auch nach so einem schlauen Spruch bestimmt nicht schlagartig ändern! Viel wichtiger ist es, auch mal traurig sein zu dürfen, sich fallen lassen zu können und dass jemand da ist, der einen auffängt.

Hier ist mehr zum Thema!

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warum das jahr 2018 das beste jahr meines lebens war

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Früher, wenn ich am Ende des Jahres eine Bilanz ziehen wollte, musste ich ewig überlegen:

was war denn eigentlich alles passiert? So viel Spannendes war es meist nicht, und „fremde“ Jahresrückblicke kamen mir immer unverhältnismäßig viel spannender vor, als meine eigenen.

Dieses Jahr, 2018, war alles anders. Das stand nämlich komplett im Zeichen des – richtig, des Umzugs nach Berlin.

Mut ist nicht, keine Angst zu haben, sondern die Angst zu überwinden.

Quelle

 

Ich rede schon die ganze Zeit unverhältnismäßig viel von meinem Umzug.

Klar, es war schon eine grössere Sache, aber auch kein Erdbeben oder so etwas Vergleichbares, worüber man dann monate- und jahrelang reden müsste. Heutzutage ziehen Menschen ständig in der Weltgeschichte umeinander – Auslandssemester hier, Au Pair Jahr da…
Aber ich bin nunmal ich, und für mich persönlich war dieser Umzug wahrlich etwas weltbewegendes, und wenn ich daran denke, löst es immer noch ein ganzes Feuerwerk der Gefühle in mir aus. Von Ungläubigkeit, dass es tatsächlich geschehen ist, über Erinnerung an Angst und Unsicherheit, aber auch unbändige Freude, bis hin zur tiefen Dankbarkeit.

Stellt euch vor, ein Tier zieht durch die Gegend und ein Baum. Ja, richtig gehört, ein Baum! Er reisst seine Wurzeln raus, die seit Jahren fest in dieses eine Fleckchen Erde reingewachsen sind, schüttelt die Reste dieser Erde ab und macht sich von dannen. Für das Tier ist es normal, und von daher nichts besonderes, sich fortzubewegen. Für einen Baum dagegen ist es ein absoluter Ausnahmezustand und ein Wunder. Genau so fühle ich mich und genau deswegen bedeutet dieser Umzug von einer deutschen Stadt in die andere für mich mindestens genauso viel, wie vielleicht für jemand anderen das Auswandern in ein fernes, fremdes Land.

Ich bin die letzten Jahre in München nämlich unmerklich ziemlich tief in die Erde reingewachsen,

und war trotzdem nicht wirklich geerdet, sondern einfach nur unflexibel und resigniert. Ich hatte den Glauben daran verloren, zu bekommen, was ich mir früher eigentlich immer gewünscht hatte. Ich hatte irgendwie aufgegeben, ohne es gemerkt zu haben, denn es erschien mir das einzig Logische in meinen Lebensumständen. Und auch aus Freundschaft und Loyalität schien es mir komplett unmöglich, wegzugehen. Genau dieser Punkt war dann auch letztendlich das Schwerste an diesem Umzug, aber P. und ich haben es bisher super gemeistert, den Kontakt aufrechtzuerhalten, indem wir uns alle 4 Wochen gegenseitig besuchen.

Wie kam das Ganze denn überhaupt zustande?

Im Februar war ich zum „Probewohnen“ in Berlin, mit der heimlichen Hoffnung, dass ich die Stadt danach nicht mehr so mögen würde, aber das Gegenteil war der Fall. Schwer berlinverliebt kehrte ich zurück nach München, und es dauerte keine zwei Wochen, da war ich schon wieder da, um nach einer Wohnung zu suchen. Dieses Tempo schockierte mich selbst, aber ich hatte das Gefühl, dass mich eine unbekannte Kraft mitriss und es kein Entkommen gab.

Entgegen aller Behauptungen und der krassen Knappheit auf dem Wohnungsmarkt bekamen ich und meine neue Bekannte, mit der ich zusammen gesucht hatte, innerhalb von 3 Tagen eine Zusage für die schönste Wohnung, die wir angesehen hatten – insgesamt waren es zehn. Das war der Anfang der verrücktesten Geschichte, die ich in meinem Leben je erleben dufte.

Denn gerade mal auf dem Weg zum Unterschreiben des Mietvertrages sprang meine neue Bekannte wieder ab.

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Machen wir es kurz:

mit Hilfe von Instagram (ja!), Freunden, Hartnäckigkeit und Glück fand ich eine neue, ganz tolle Mitbewohnerin. Nach vielen Versuchen, Missverständnissen, Interessenskonflikten und Nervenzusammenbrüchen bekam ich auch meine Wohnung in München untervermietet, denn die Brücken ganz abzureissen hielt ich bei der Münchner Mietsituation für nicht haltbar. Ich kündigte einige Jobs, sorgte für Dokumente, Organisation, sortierte mein komplettes Hab und Gut, das sich in 14 Jahren, die ich in meiner Wohnung hängen geblieben war, zu zwei Drittel aus, verschenkte, spendete, schürte daraus teilweise Pakete für meine Freunde, sortiert nach ihren Berufen und Vorlieben.

Am Ende musste wohl noch eine der härtesten Prüfungen sein –

nämlich die Verzögerung des Umzugs, der auf den Mitte April angesetzt war,  um unbestimmte Zeit. Die Wohnung in Berlin stand nämlich urplötzlich in Verdacht eines Insekten-Befalls, den es galt, zu widerlegen oder aber zu beweisen, und im Fall des gelungenen Beweises zu eliminieren. Und zwar, bevor ich einziehe.

Da meine Wohnung in München aber schon ab Mitte April untervermietet war, zog ich zu P. und schlief ab da auf seiner Couch, mein ganzer Besitz war dabei schon eingepackt. Die letzten Tage in meiner Münchner Wohnung waren markiert von Fieber, ich wurde krank und versuchte nur, das Fieber irgendwie zum Sinken zu bringen, statt die letzten Tage noch bewusst zu erleben, geschweige denn zu genießen.

Nach knapp drei Wochen löste sich das Problem in Luft auf – der Insektenbefall war glücklicherweise ein falscher Alarm. Ab da ging es bergauf und Anfang Mai wurde es endgültig ernst.

P. baute in München alles, was ich mitzunehmen gedachte, ab,

und halft mir beim Packen der empfindlichsten Sachen. Er suchte einen Sprinter aus, schleppte und lud mit ein paar anderen lieben Freunden alles ein, fuhr mich nach Berlin, und das Wichtigste – er stand mir die ganze Zeit bei, obwohl er von Anfang an gegen den Umzug war. Gott erschuf die Welt in 7 Tagen, und P. erschuf in 3 Tagen mein Berliner Zimmer, ach was sage ich, die ganze Wohnung! Bis auf die Küche war nämlich nicht wirklich viel da! Von WLAN über alle Möbel bis hin zu Licht – zumindest dort, wo man ohne Leiter hingekommen ist. Dank ihm habe ich mich sofort wohlgefühlt, und ja, weitere Wochen aus den Kisten hätte ich nicht mehr ertragen können.

Nach den 3 Tagen fuhr er dann wieder nach München zurück und überliess mich meinem neuen Leben.

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In der ersten Zeit in Berlin lief ich umher, wie ein Perpetuum Mobile.

Ob es sich „Nestbau-Trieb“ nennt oder anders – ich ging zehnmal am Tag aus dem Haus, um irgendwas zu besorgen, was ständig im Baumarkt oder Ikea und richtete mich immer mehr ein, um mich noch schneller zuhause zu fühlen.

Ich wanderte neugierig und unermüdlich fast den ganzen Kiez zu Fuss ab. Die Balkontüren und meine geliebten doppelten Holz-Fensterrahmen mit ihren wunderschön verzierten Messinggriffen standen seit dem Einzug fast durchgehend weit offen und die Sonne strahlte großzügig rein, auf den unperfekten, aber wunderbar warmen Dielenboden, Tag für Tag, denn der Sommer war legendär. Ich weinte jedesmal fast, als ich nach Hause kam und diese Wohnung aufsperren durfte, so glücklich war ich und konnte mein Glück kaum fassen.

Lange Zeit kam ich mir wie ein Betrüger vor,

zwischen all den Menschen, die sich Berliner nennen dürfen. Ich war doch erst so kurz da und hatte so viel Glück! Ich musste es mir erst verdienen, auch eine Berlinerin zu heissen, dachte ich. Jedesmal, als ich die Haustür aufsperrte, mischte sich unter die Freude ein komisches Gefühl, dass ich ja hier gar nicht wohne, sondern nur so tue, dass ich schaupielere und nur die anderen wirklich echt sind.

Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen.

Peter Ustinov

Nun ist es anders.

Der Sommer ist vorüber, auch der wunderbar lange und milde Herbst, und schon sehr bald drehen sich die Kalenderblätter wieder um und die 18 wird durch eine 19 ersetzt. Das Jahr 2018 war voller skurriler, schöner und schicksalhafter Begegnungen, voller Lachen, Alltag, Abenteuer, Stress, Feiern, voller Tanzen, voller krank sein und wieder gesund werden, voller loslassen, suchen, finden, erledigen, dazulernen, verarbeiten, genießen.

Nun hat sich hier und da eine kleine Routine entwickelt, nicht mehr alles ist ungewohnt und neu, ich kenne mich viel besser aus und habe ein besseres Gefühl für die Stadt entwickelt. Ich habe den Eindruck, dass sich die Dinge legen, auch innerlich.

Ich bin angekommen.

 


Ich bin sehr gespannt, was 2019 mit sich bringt. Ich wünsche uns allen viel Kraft, Gesundheit und Mut, ein Herz voller Zuversicht, einen Kopf voller Ideen, einen Freundeskreis voller loyaler  Menschen, und ein Land voller Frieden.

Rutscht gut rüber, ihr lieben!

Wir sehen uns im neuen Jahr! <3

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Outfit

outfit: karierter mantel

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Berlin macht es einem leicht, sich zu ärgern, aber ebenso, sich zu freuen - je nachdem, welche Präferenzen man gerade hat.

Ich habe nach wie vor die Präferenz, mich zu freuen! Ja, es wird gefühlt immer kälter und immer dunkler - aber gerade in dieser Dunkelheit kommen die Millionen bunter Lichter Berlins noch besser zur Geltung! Genau diese Lichter haben mich dazu gebracht, zum ersten Mal in meinem Leben seit meiner Kindheit richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen!

Ich habe schon ganze drei Weihnachtsmärkte abgeklappert, und weitere werden dieses Wochenende und kommende Woche dazukommen. Besonders toll fand ich den am Schloss Charlottenburg, weil dort abends immer animierte Lichter auf das Schloss projeziert werden - ein Traum! Aber auch die anderen Weihnachtsmärkte haben jedes etwas eigenes - der am Gendarmenmarkt einen riesigen Weihnachtsbaum mit schimmernden Lichtern, der am Alexanderplatz hat niedliche Fahrgeschäfte, und ja, es gibt auch unfassbar traurige und völlig unbegreifliche Geschehnisse, die gerade in Berlin leider mit einem Weihnachtsmarkt verknüpft sind - das kann ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen.

Aber ich finde, wir sollten alles andere, als uns Angst machen lassen,

denn genau das ist das Ziel vom Terror. Weiterleben, dankbar sein für das, was man hat, gegen Ungerechtigkeit aufstehen und nicht vergessen, menschlich zu sein - das ist das, was wir tun können und sollen. Hehe, das klingt ja schon fast wie eine Weihnachtspredigt - so wäre der Bogen zurück zu Weihnachten gespannt. Auch die heutigen Outfitbilder, mein karierter Mantel, die Lichter, das Rot -  sind schon etwas weihnachtlich! In diesem Sinne, eine frohe Vorweihnachtszeit, und lasst euch bitte bitte nicht stressen <3

 

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o ja:

auch Berlin scheint manchmal ein Dorf zu sein! Erst traf ich eine flüchtige Bekannte beim Tanzen, dann paar Tage später bei mir im Kiez, als ich mal wieder ein schweres Paket vom Paketshop heimgeschleppt hatte. Sie hatte ein Fahrrad dabei, auf dessen Gepäckträger ich eine Strasse lang mein Paket abstellen durfte :)

oje:

apropos Paket: in letzter Zeit bekomme ich GAR keine Pakete mehr nach Hause, sie landen immer gleich in Paketshops, ob ich zuhause bin oder nicht. Die Postboten haben nämlich komplett aufgehört, zu klingeln, und schmeisse stattdessen gleich die Benachrichtigung ein... Anstrengend!

vermisst:

meine Spontanität. Komm wieder, mit dir ist alles schöner :)

gesucht:

ich liebe ja Sneaker über alles. Aber mir wird es nun langsam echt zu kalt und ungemütlich dafür, sodass ich gelegentlich ins Träumen vom richtig festen Schuhwerk verfalle! Hier habe ich eine ziemlich coole Auswahl an gefütterten Winterschuhen * gefunden! ^^ Normalerweise ist es für mich am wichtigsten, dass mein Hals geschützt ist, deswegen trage ich im Winter immer einen fetten Schal, doch wer weiss - vielleicht werde ich einfach alt, aber diesen Winter möchte ich es ebenso warm, bequem und weich an meinen Füssen haben!

endlich geschafft:

einen Weihnachtsbaum zu besorgen, aufzustellen und zu schmücken! Premiere - denn das ist tatsächlich das erste Mal, dass ich selbst einen zuhause habe. Deswegen wusste ich auch nicht, dass der Stamm gespitzt werden muss, am besten mit einer Axt. Als ich feststellte, dass der Stamm zu breit für den Baumständer ist (auf der Suche nach dem ich vorher übrigens halb Berlin abgeklappert hatte), und keiner der Nachbarn, bei denen ich mir Hilfe erhoffte, zuhause war, besorgte ich mir einen künstlichen Baum und stellte meinen echten raus, mit dem Schild "zu verschenken". Ende gut, alles gut - der Baum war 10 Minuten später weg und alle zufrieden!


*Werbelink

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dress: Zara

shoes: Converse chucks

coat: H&M (old)

bag: Kenzo


photos: Lena

editing: by me

Outfit

outfit: diversity & paris in berlin

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Es gibt viele nervige Modewörter.

Eins davon ist „Diversity“. Aber für mich ist es eben mehr, als nur ein Modewort. Ich finde es unglaublich wichtig, Vielfalt zuzulassen und zu leben – und damit das funktioniert, müssen wir uns wohl in Toleranz üben. In einem der vielen guten Gespräche mit Ramona hat sich herauskristallisiert – Toleranz wird oft missverstanden, denn tolerant sein bedeutet nicht, alles kreuz und quer gutzuheissen. Sondern: echte Toleranz basiert auf Respekt, statt auf „Ja und amen“. Tolerieren bedeutet nämlich „dulden“ – und Dinge dulden tut man nicht immer mit purer Begeisterung.

Aber jeder, der schonmal unterdrückt oder diskriminiert wurde – sei es im Job, in der Schule oder in der Beziehung vom Partner – weiß, wie unmöglich sich das anfühlt, wie einengend und im schlimmsten Fall verletzend es sein kann, wenn man aufgrund seines Wesens runtergestuft und herablassend behandelt wird.

Und was ist mit Menschen, die nie Diskriminierung am eigenen Leib erfahren haben? Leider scheint es eine menschliche Eigenschaft zu sein, ausschließlich das am besten zu verstehen, was man selbst erlebt hat und auch umgekehrt:  Schlimmes zu verharmlosen, wenn man in einer geschützten Umgebung aufwuchs und keine traumatischen Erlebnisse vorzuweisen hat. Empatisch zu sein, bedeutet eben nicht, den Anderen aus unserer Sicht verstehen zu wollen, sondern seine Situation aus seiner Perspektive zu sehen. Was leider am besten gelingt, wenn man die Erfahrung des anderen am eigenen Leib erfahren hat.

Der komische Nachbar, der unfreundliche Verkäufer, die verrückten Touris,  Ausländer oder „ausländisch aussehende“ Menschen, Hartz-4 Empfänger, Obdachlose – über all diese Menschen, die uns begegnen, wissen wir nur das, was unser erster Eindruck zu uns sagt, der sich oft aus Erfahrungen, Vorurteilen oder auch medialer Meinungsmache zusammensetzt. Aber was der Mensch dahinter wirklich ist, was ihn ausmacht, wie sein Weg ihn bis dorthin führte, wo er sich gerade befindet, und welche Gründe er hatte oder auch nicht hatte – das alles wissen wir nicht, geschweige denn, wir haben es am eigenen Leib erlebt.

Deswegen lasst uns Menschen nicht so schnell abstempeln. Die Geschichten hinter diesen verschiedenen Gestalten sind real – unsere Urteile und Vorurteile sind erstmal hypothetisch. Das darf man nicht vergessen!

Denn nur, wenn wir aufhören, Menschen sofort nach dem ersten Eindruck in Schubladen einzusortieren, können wir sie besser verstehen. Wenn wir sie besser verstehen, können wir sie besser tolerieren. Und wenn wir einander tolerieren, kann „diversity“ sich wirklich entfalten und uns bereichern. Dann ist es nämlich mehr, als nur ein Modewort.

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I am wearing:

dress: H&M (old)

shoes: Mango (old)

coat: Zara (old)

bag: Kenzo

photos: Jessi

editing: by me

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o ja:

unterwegs neue lustige Menschen kennenzulernen ist immer wieder cool. Wie so ein kleines Fenster in andere Welten, in die man kurz reinspähen kann, bevor die Wege sich wieder trennen :)

Und überhaupt – gerade Berlin ist reich an ganz unterschiedlichen Menschen, die hier koexistieren können. Das liebe ich!

oje:

meine Müdigkeit geht mir manchmal auf die Nerven. Insbesondere, wenn sie mich am Tanzen hindert. Wieviel muss ich denn zur Zeit bitte schlafen, um richtig fit zu sein?? Noch schlimmer ist mein Ehrgeiz, der manchmal komplett fehl am Platz ist und mich sogar am Lernen hindert. Obwohl ich es doch liebe, zu lernen… Weiß jemand, wie man das abstellen kann?

Überraschung:

wenn stressige Tage sich als gar nicht so schlimm entpuppen, aber dafür ein Wochenende, von dem man sicher annahm, dass es ganz entspannt wird, total in Stress ausartet. Da ist die Fähigkeit gefragt, Negatives schnell loslassen und im berühmt-berüchtigten Hier und Jetzt leben zu können… Daran arbeite ich noch, hehe.

genervt gewesen:

wenn Leute „Vanilje“ statt „Vanille“ sagen. Aber ich toleriere es, hahahah :D

gedacht:

es ist unglaublich, aber ich, alter Grinch, bin dieses Jahr tatsächlich schon mega früh in Weihnachtsstimmung und freue mich richtig darauf! Jetzt muss meine Freude nur noch bis Weihnachten selber anhalten, aber da bin ich ganz zuversichtlich :)

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