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Blogger Tipps: Shootings | Planung, Durchführung, Gestaltung

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Ich werde ab und zu auf Instagram nach Tipps gefragt, so auch diesmal – und zwar nach Tipps, wie man „richtige“ Blogger-Shootings macht.

Man kann nämlich auch ohne super viel Equipment sehr gute Ergebnisse erzielen (welches Equipment ich benutze, habe ich euch HIER ausführlich vorgestellt).

In diesem Post erzähle ich euch:

Y wie ich auf meine Ideen komme,

Y wie ich meine Shootings plane,

Y was ich dafür brauche,

Y wie man am besten posiert und

Y aus welchem Winkel man fotografiert werden soll, um möglichst vorteilhaft auszusehen

Y welche Kamera-Einstellungen ich für meine Bilder benutze und warum

 


 

 

1.

Ideen sammeln

In den meisten Fällen ist es eine Art klassischer Moodboards, die mir bei der Ideenfindung helfen. Mit anderen Worten: ich halte immer Ausschau nach Bildern, die mir gefallen und die mich inspirieren, sammle und analysiere sie und versuche, daran angelehnt, etwas eigenes daraus zu entwickeln. Welche Farben, welches Licht oder Perspektive und welche Art Location wurden verwendet? Wirkt das Bild eher zufällig oder eher inszeniert? Steht dabei das Outfit im Fokus oder wird mit dem Bild eher eine Geschichte erzählt?

Stellt euch diese Fragen, wenn ihr das Bild seht, welches euch gefällt, das ist eine gute Übung für eigene Ideen.

Manchmal brauche ich aber auch  nur eine Vorgabe eines Kooperationspartners, seine Philosophie oder aber die Location oder ein Accessoire zu sehen, und das Bild, das entstehen soll, erscheint schon von alleine vor meinem inneren Auge. Ich denke, dafür sind persönliche Assoziationsketten verantwortlich. Zum Beispiel bei diesem Bild: die visuelle Welt von Dental Delight ist sehr verspielt, man soll die Zahnpasta nicht mit langweiligem Zähneputzen assoziieren und außerdem gibt es exotische Geschmacksrichtungen. Als ich das hörte, stellte ich mir sofort vor, ich schwimme im Waschbecken, weil mich diese exotischen Geschmacksrichtungen gedanklich in den Urlaub katapultieren, obwohl ich in Wirklichkeit im heimischen Badezimmer stehe und mir „nur“ die Zähne putze.


Noch ein Beispiel ist folgendes Bild: es entstand einen Tag, nachdem Martin und ich uns gestritten haben.

Wir haben uns zwar noch am gleichen Abend versöhnt, aber ich hatte die Idee:

auf dem Bild für L´Osteria streiten wir uns wieder – und zwar, um die Pizza, und nehmen uns dabei ganz nebenbei auf die Schippe :D

Auf diese Weise kann man sich auch vom eigenen Alltag inspirieren lassen.


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2.

Shooting planen

Location scouting

die Locations sammle ich stets und unentwegt, ich recherchiere auf Instagram (dazu benutze ich Hashtags oder Ort Tags) und halte auch einfach immer die Augen offen, selbst wenn ich ganz privat unterwegs bin.

Wenn ich etwas sehe, was ich mir cool auf einem Bild vorstellen könnte, schiesse ich davon ein Bild mit meinem Iphone, gehe dann sofort zu Google Maps und mache ein Screenshot, damit ich später weiss, wo genau sich diese Location befand.

Bei der Wahl der Location achte ich darauf, dass sie zwar farblich zum angedachten Outfit passt, aber sich trotzdem davon abhebt, heisst: ist die Location sehr unruhig, nehme ich einen einfarbigen Look dazu. Ist die Location weitläufig und wirkt ruhig, ziehe ich gerne etwas gemustertes dazu an.

Licht

Das Wichtigste für ein schönes Bild ist das Licht. Und gleichzeitig ist es auch das Unberechenbarste – leider! Man brauchst schon etwas Glück, damit genau an der geplanten Location dann auch das Licht stimmt, auch wenn man vorher die Situation per Wetter-App überprüft hat. Grundsätzlich gilt: im Winter ist es mittags am hellsten, dagegen ist im Sommer die Mittagszeit zum fotografieren ungeeignet. Wenn die Sonne ganz senkrecht steht, werde die beleuchteten Stellen sehr hell, fast weiss, und die schattigen Stellen dagegen zu dunkel.

Als Faustregel (natürlich kann man die Regel auch brechen und rumexperimentieren) zum Fotografieren kann man sich merken: als Fotograf stellt man sich meist mit dem Rücken zur Sonne. Dann hat das fotografierte Objekt seinen eigenen Schatten hinter sich und ist somit perfekt ausgeleuchtet. Steht der Fotograf dagegen mit dem Gesicht zur Sonne, nennt man das „Gegenlicht“. Das kann auch super schöne Effekte und Stimmungen erzeugen, allerdings muss da die Sonne schon ziemlich tief stehen. Ich sage mal, eine-zwei Stunden vor Sonnenuntergang klappt es am besten – probiert es einfach aus!

3.

richtig posieren

Posieren im Stehen

Hier kommt es darauf an, wie du rüberkommen willst und welches Outfit du anhast. Willst du schmaler wirken, stell dich nicht ganz frontal zur Kamera hin, sondern etwas schräg (drei Viertel) und strecke das vordere Bein (das ist die Lieblingspose von Victoria Beckham zum Beispiel).  Wenn du ein weites Kleid anhast, stell dich lieber nicht breitbeinig hin, das sieht eher seltsam aus. Mit einem weiten Kleid kann man dafür sehr gut spielen, sich drehen oder es fliegen lassen. Wenn du aber eine schmale Hose trägst, kann aber eine breitbeinige Pose sehr cool aussehen.

Posieren im Sitzen

Besonders anspruchsvoll finde ich posieren im Sitzen, da hilft es, ein paar Probebilder mit verschiedenen Sitzvarianten auszuprobieren und danach das auszusuchen, was einem am, besten gefällt und sich diese Pose zu merken. Grundsätzlich gilt: im Sitzen musst du besonders auf die Körperspannung achten, also den Oberkörper, Beine und auch die Fußspitzen strecken (Gesicht dabei entspannen!). Wenn ich die Beine übereinander schlage, dann lasse ich grundsätzlich das Bein, das näher zur Kamera ist, unter dem anderen. So sieht man schlanker aus.

Posieren in Bewegung

Ich persönlich liebe bewegte Bilder, die wie Schnappschüsse aussehen. Wenn du mit dem Handy fotografierst, kannst du auf dem Iphone einfach lange auf dem Auslöser bleiben, dann hast du eine Serienaufnahme, aus der du das natürlichste und effektvollste Bild aussuchen kannst.


Höchstwahrscheinlich wird das Bild nicht so mega interessant, wenn man einfach in der Gegend rumsteht.

Ein häufiges Problem ist: was tue ich mit meinen Armen? Wohin damit?


 

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Interagieren mit der Location / Requisiten / mit dem Outfit spielen

 

Wenn man nicht weiss, wohin mit seinen Armen, kann man sich Requisiten besorgen (Blumen / Kaffee / Buch / Luftballons / Sonnenbrille / Essen etc), mit denen man spielen kann, oder aber mit der Location interagiert. Zum Beispiel, wenn ein Geländer oder eine Laterne da sind – kann man sich anlehnen. Wenn eine Treppe da ist, kann man sie runter- oder rauflaufen, sich darauf setzen oder auch mit Perspektiven spielen (von oben / von unten fotografieren).

Auch die Interaktion mit dem eigenen Outfit kann man meist gut einsetzen, um ein Bild lebendiger und ungezwungener zu gestalten. Sich an der Hutkante fassen, Hände in die Hosentaschen tun, einen weiten Rock/Kleid kann man fliegen lassen oder sich darin drehen etc. Auf dem Beispielbild hier habe ich den Hut abgenommen und ins Bild geworfen. Das hat schon ein paar Versuche gebraucht, muss ich gestehen, aber es hat sich gelohnt! :D

4.

Perspektive wählen

 

Eine weitere Faustregel: bei Ganzkörperbildern  sieht man von unten fotografiert immer größer aus, als von oben oder von der gleichen Ebene fotografiert. Das heisst: der Fotograf muss knien :D Oder sich manchmal sogar auf den Boden legen.

Bei Portraits finde ich es persönlich gut, wenn sie aus der gleichen Höhe aufgenommen werden.

Manchmal plane ich ein Bild ein, was nach dem Shooting gedreht werden muss, damit es Sinn ergibt oder witzig aussieht. Aber probiert es auch mal aus, ganz „normale“ Bilder nachträglich zu drehen, so dass ein ungewöhnlicher Blickwinkel entsteht. Es kann coole Effekte geben!

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5.

Kamera Einstellungen wählen

Manuell fotografieren

Wenn du mit einer Spiegelreflexkamera oder gar einer Vollformat Kamera fotografierst, kannst du die Einstellungen auch manuell vornehmen – auf diese Weise kannst du nämlich das Bild viel aktiver mitgestalten, als mit dem Automatik-Modus.

Ich persönlich habe folgende Präferenzen:

ISO immer so niedrig wie möglich (höher als 400 mag ich nicht so gerne einstellen, weil die Bilder dann anfangen zu rauschen). Die Belichtungszeit dagegen so kurz wie möglich (am liebsten 1000/sek), und zwar, weil ich dynamische Bilder liebe, die in Bewegung entstehen. Und je kürzer die Belichtungszeit ist, desto schärfer wird das Bild, obwohl das Objekt sich bewegt, weil der Moment, den man einfriert, kürzer wird. Für Sportaufnahmen nimmt man auch eine möglichst kurze Belichtungszeit.

Blende dagegen habe ich gerne so offen wie möglich (meist 2.2),  denn das bringt den Effekt, dass der Hintergrund verschwimmt, und ich finde Bilder mit unscharfem Hintergrund (Fachsprache „geringe Tiefenschärfe“) besonders stimmungsvoll und nicht so unruhig. Wie weit die Blende aufgeht, ist aber natürlich auch vom Objektiv abhängig. Wenn auf einem Objektiv z. B. 3.5 steht, geht die Blende nicht weiter, als 3.5 auf. Ich habe zwei 1.8 Objektive und nehme, wie gesagt, meist Blende 2.0 oder 2.2. (man soll sie nicht vollständig auf 1.8 aufmachen, weil dann noch mehr Fläche im Bild unscharf wird, als eh schon).

 


 

Haben euch ein paar Tipps geholfen?

Lasst es mich wissen, wenn noch Fragen offen sind oder auch, wenn ihr etwas von den Tipps ausprobiert und angewendet habt!

Mode-Inspirationen Shopping

black friday: geschenke für mich und meine lieben

Auch wenn es bescheuert klingen mag: bei solchen Ereignissen wie Sale bin ich immer ein bisschen aufgeregt. Morgen ist Black Friday - das heißt, es regnet Rabatte bei fast allen Stores und Onlineshops! DIE Gelegenheit, sich etwas zu holen, was schon länger auf der Wunschliste steht oder auch schon die ersten Weihnachts-Geschenke für seine Lieben zu besorgen.

Denn wer jetzt schon Geschenke hat, kann die Vorweihnachtszeit auch wirklich genießen (so wie es sich eigentlich gehört) und hat außerdem richtig Geld gespart.

Hier habe ich für euch ein Paar Favoriten vorbereitet - sowie eine Übersicht der Rabatt-Codes!

Happy shopping :)

Ach übrigens: um zu den Produkten zu kommen, braucht ihr nur auf die kleinen schwarzen Icons mit den Plus-Zeichen zu klicken!

&Other Stories: Rabatt auf ausgewählte Stücke (leider nicht alles!)

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Mango: 

Code Name: BLACK /  20% auf alles!!  / gültig 24.-29.11 

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ASOS: 

Code Name: GOGOGO /  20% auf alles  / gültig 24.-29.11  /   kann mehrfach verwendet werden

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Happy shopping :)

Outfit

outfit: men´s style & rucksack

Kennt ihr den Herrn Perfektionismus?

... das ist dieser strenge Herr im maßgeschneiderten Anzug, der immer ein Auge auf einen hat und egal, was man gerade tut, neben einem steht und ins Ohr flüstert: "Meinst du wirklich, deine Leistung reicht aus? Nein, das ist noch nicht genug. Das geht noch viel besser, genauer, schneller. Wir wollen uns nicht mit "gut" zufrieden geben, auch nicht mit "sehr gut". Es muss perfekt sein!".

Wer dem strengen Herrn Perfektionismus aber immerzu nachgibt, muss mit Motivations-Einbrüchen oder gar Kräfteschwund rechnen. Guter Wille ist wichtig - aber man sollte nie vergessen, sich seine Erfolge einzugestehen und sich über sie zu freuen, das motiviert nachhaltiger, als ständiger Perfektions-Druck.

Mein bester Freund P.

ist einer der treusten Anhänger des Herrn Perfektionismus.

Einerseits profitiert P.´s Umgebung (mich inklusive) sehr stark davon, denn obwohl er in seinen eigenen Angelegenheiten ab und zu noch fünf gerade sein lassen kann, schaut es ganz anders aus, wenn er einen Auftrag hat oder Hilfe anbietet.

Andererseits ist es eine alljährliche Herausforderung, P. ein Geburtstagsgeschenk auszusuchen, denn der beste Freund des Herrn Perfektionismus heißt Anspruch :D


Als ich von A.E.P.* nach einer Kooperation gefragt wurde, dachte ich sofort an P.

Moderne sportliche Optik, Herstellung in Deutschland, recycelte Materialien - Vieles sprach dafür, dass der A.E.P.-Rucksack auch den Ansprüchen von P. gerecht werden könnte...

Ob sich das bewahrheitet hat? Seht selber!

P. sagt:

Der Rucksack von der Firma A.E.P.  (“Action Expresses Priorities”)  hat die Form eines Tornisters (ein Gepäckstück, das Soldaten auf dem Rücken tragen, veralt. Schulranzen).

Positiv:

  • der Rucksack ist sehr gut verarbeitet und besteht aus guten Materialen (Stoffe sind aus PET-recycelten Flaschen hergestellt)
  • er ist sehr geräumig und hat sehr viele Fächer

  • das unterste Fach, also am Boden des Rucksacks, besteht aus Leder, man kann ihn dadurch getrost auf den Boden stellen.

Negativ:

  • hohes Leergewicht
  • das hintere Notebook-Fach ist zu groß geraten. Da dürften selbst 17-Zoll-Geräte kaum Halt finden.
  • innen befinden sich links und rechts an den Seiten Fächer, doch leider zu weit oben. Etwas weiter unten hätte man sie für Trinkflaschen benutzen können.
  • leider ist das unterste Fach nicht wirklich abgesetzt vom Rest des Rucksacks. Das bedeutet, dass die oberen Dinge im Rucksack auf das untere Fach drücken.

Fazit:

Der Rucksack fühlt sich gut an und lässt sich sehr bequem tragen, da die Gurte leicht gepolstert sind. Geöffnet wird er durch einen durchlaufenden Reißverschluss nach vorne. Die vielen Fächer sollten allen Eventualitäten gerecht werden, wenngleich die Platzierung und Einteilung der Fächer noch Luft nach oben haben. Hier wäre ein Blick auf die Errungenschaften aus der Bergsteiger-Welt hilfreich gewesen.

Kaufen kann man ihn HIER.

 

Und wie findet ihr den Rucksack? Vielleicht schon eine Geschenkidee für euren Freund/Bruder/Vater? Ich will ja das Wort "Weihnachten" noch nicht in den Mund nehmen, aber ihr wisst selber - es ist schneller da, als man meint - und dann geht der Geschenke-Stress los :D


*  in freundlicher Kooperation mit A.E.P.

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Interview

interview: fashion design by Nothing

Ich sah die Charlotte – beziehungsweise erst ihre Kollektion – auf der Fashion Yard vor wenigen Wochen. Sofortige Begeisterung! Die sich nur steigerte, als ich den Namen ihres Labels erfuhr, der ähnlich mit Begriffen spielt, wie mein Blogname – nämlich „Nothing“. Die Sympathie wuchs weiter, als Charlotte mir von ihrer Ideenfindung erzählte und davon, dass sie 90% der Kollektion selber näht und dass es pro Entwurf oft nur EIN Exemplar gibt – in Zeiten der Massenproduktionen und Ausbeutungen ein wundervolles Gefühl! Für mich war es ziemlich schnell klar, dass ich Charlotte ein paar Fragen stellen und sie in ihrem Atelier besuchen möchte! Gesagt – getan!

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Liebe Charlotte, ich bin total neugierig – wie kamst du zu deinem wundervollen Labelnamen?

Oh, da fragst du was! Die Suche war krass! Ich habe 6 Monate gebraucht, bis ich den Namen hatte. Bis dahin habe ich alles Mögliche erlebt – einmal habe ich auf einer Zugfahrt einen Komponisten kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstanden habe, und er hat mir viele Namen von modernen Musikstücken genannt – die sind nämlich zum Teil auch total abgefahren! Vor drei Jahren habe ich mich dann festgelegt. Ich liebe ja Wortspiele, und ich mache unglaublich gern Mode, aber das Business kann sehr oberflächlich sein, und „Nothing“ bringt da das nötige Augenzwinkern rein. Zum Beispiel kann man sagen „Ich arbeite für Nothing“ – denn bis man damit Geld verdient, vergeht ja auch eine Weile! Der Emil von der Boutique „emiL“ in der Metzstraße 11, die seit kurzem auch meine Sachen verkauft, sagt auch manchmal „Ich verkauf Nothing“ :D Also da kann man viel Lustiges damit kreieren.

Seit wann gibt es dein Label?

2012 habe ich angefangen, 2013 kam dann die Homepage dazu, und seit einem Jahr gibt es auch immer mehr Vertriebskanäle. In München kann man meine Sachen im Pop Up Store in meinem Atelier, bei Emil und in einer Boutoque in der Reichenbachstraße kaufen. Außerdem verkaufe ich in Paris bei Marais und in Marseille.  Beim Fashion Yard, wo wir uns kennengelernt haben, nehme ich auch regelmäßig teil.

Erzähl mal was zu dir. Wolltest du schon immer Designerin werden oder kommst du auf Umwegen dazu?

Mein Vater ist aus Hamburg und meine Mutter ist Französin. Ich bin in München aufgewachsen und hab in Paris und Mailand studiert und ja, ich wollte schon immer Designerin sein. Ich habe mit 15-16 Jahren bereits rumgeschneidert und selber genäht und auch gestickt. Ich interessiere mich aber auch für Kunst und viele andere Sachen, studiert habe ich dann aber erst Kunstgeschichte.

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Woher kommen die Ideen, was inspiriert dich?

Eigentlich alles. Es kann im Supermarkt sein, oder auch in einer Kunstausstellung. Es können auch Wortspiele sein, Dadaismus interessiert mich auch… Manchmal sind es Farben oder Formen oder eine Begegnung. Ganz oft sind es die Stoffe, die mich inspirieren, ich verwende ja viele technische Stoffe aus der Autoindustrie zum Beispiel, ich mache viel aus Leder und expirementiere damit. Manchmal sehe ich einen Stoff und weiß dann gleich, was ich daraus machen werde. Eine Schweizer Firma macht einen technischen Stoff mit Keramikpunkten, die darauf geklebt sind, dieser Stoff ist super resistent, sieht aber auch elegant aus, weil die Keramik-Punkte das Licht reflektieren. Ich mache zum Beispiel Taschen daraus. Einmal habe ich einen Bikini aus Mundschutzen aus der Chirurgie gemacht, aber das ist dann eher Kunst als was zum Anziehen.

Kennst du Kreativitäts-Tiefs? Wie gehst du damit um?

Natürlich gibt es Phasen, wo man weniger inspiriert ist. Ich habe immer einen Block dabei, und wenn ich dann auch noch einen Stift finde, schreibe ich mir viele Ideen auf. Wenn ich dann in so einem Kreativitäts-Tief bin, krame ich sie dann raus und setze sie um. Die Idee einer Installation (des Geld-Wasserhahns) hatte ich zum Beispiel vor 6 Jahren schon und habe sie dann erst vor kurzem für eine Ausstellung realisiert.

Ist es nicht manchmal stressig, wenn Ideen auf dich einprassen? Kann man da noch abschalten?

Nein, ich empfinde keinen Stress, es sind ja keine 1000 Inspirationen auf einmal, sondern eher einzelne Geschichten, die ich toll finde. Wenn mich dann mal eine Idee stresst, setzte ich sie um. Wenn du so etwas realisiert hast, dann hast du ja deine Ruhe. Auch der Prozess ist ganz interessant, denn manchnmal kommt ja was Anderes dabei raus, als du ursprünglich als Idee im Kopf hattest. Ganz spannend!

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Wie würdest du den Stil deiner Kollektion beschreiben?

Auf jeden Fall schlicht! Die Materialien und Schnitte stehen im Vordergrund, der Rest ist eher puristisch und ab und an mit einem Augenzwinkern.

Hast du Ziele oder ist der Weg das Ziel?

Ich sehe schon eher den Weg als Ziel. Es geht langsam bergauf. Natürlich wäre es auch eine schöne Sache, wenn man davon leben könnte, ohne in Massenproduktion zu gehen.

Wie ist denn die Produktion der Sachen?

Ich mache Prototypen und schneidere entweder selber eine kleine Serie oder ein Schneider in Paris macht das. Die Keramik-Handtaschen hat zum Beispiel er genäht. Ich habe mal in Mailand für eine Design-Firma gearbeitet und habe da einen Schneider kennengelent, der für Armani Handtaschen genäht hat. Er kam aus Afganistan, wir haben uns super verstanden und der näht meistens meine Leder-Handtaschen, wenn sie in Kleinserie gehen. Manchmal nähe ich auch Sachen mit Berücksichtigung eines Sonderwunsches des Kunden gegen einen kleinen Aufpreis.

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Wie gehst du mit Druck um?

Unter Zeitdruck zu arbeiten ist manchmal schwierig, aber dann versuche ich immer, für ein Paar Stunden abzuschalten, ein Buch oder im Internet zu lesen, denn danach kommt es wieder. Und wenn wirklich alle Stricke reißen, gehe ich Joggen! Kommt allerdings ca 3 mal im Jahr vor :D Aber dafür gehe ich seit Kurzem in Yoga und erstaunlicherweise ist es genau meins!

Schaut mal auf Charlottes Homepage vorbei!

 

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Allgemein Einrichtung Outfit

lifestyle: inspiration

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Jetzt am verlängerten Wochenende hatte ich viel Zeit, mich mit der Frage nach dem „Lifestyle“ zu beschäftigen – ist das ein Phänomen unserer Zeit? Was ist das eigentlich überhaupt?  Wiki sagt:

Mit Lifestyle sind Attribute verbunden, die einen Menschen von anderen abgrenzen oder mit anderen verbinden. So kann Lifestyle Teil einer Kulturbewegung sein, sogar Ausdruck eines politischen Protests. Er kann aber auch den Genuss und die Lebensfreude verkörpern und dabei unpolitisch sein.

 

Und weiter:

Lifestyle wird insbesondere von der Werbung angesprochen oder sogar geschaffen. Der Lebensstil ist ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor, und zwar indem er für Konsum und damit für Wachstum sorgt.

 

Ich habe gar nichts gegen den Lifestyle, im Gegenteil – ich fördere ihn ja auch mit meiner Bloggerei. ABER: ich finde das wirklich schade, wenn man sich damit viel zu sehr identifiziert. Stellt euch vor, man würde euch eure Lifestyle wegnehmen – was bleibt dann noch von euch übrig? Ich glaube, das ist eine ganz gesunde Überlegung.

Was mich auch nervt – dass man sich nur dann zu etwas zugehörig fühlt, wenn man sich wiederum von etwas abgrenzt. Die Abgrenzung führt leider eben zu oft zur AUSgrenzung…

Also: mein persönlicher Lifestyle sagt: ich bin offen, vorurteilsfrei und muss nicht zu irgendeiner Gruppe gehören, um ein gutes Leben zu führen. Und ich richte meine Wohnung so ein, wie mir gefällt. Und ja, manchmal sind es eben auch Trends, die mir sehr gefallen ;)

Deswegen hatte ich die Idee, euch ganz und gar lifestylemäßig meine liebsten Wohnideen mit dazupassenden Outfits zu kombinieren und zu präsentieren! Here we go:

homify

Outfit 1 hier   |  Outfit 2 hier

alle Interiorbilder findet ihr in meinem Ideenbuch auf Homify

 __________

Die Interior-Bilder sind von Homify*. Dieses Online-Magazin erinnert mich ein bisschen an Pinterest, ist aber thematisch aufs Wohnen, Dekorieren und auch Bauen beschränkt. Experten (Architekten und Möbelhersteller) stellen Bilder und Projekte zur Verfügung, die dann im Magazin veröffentlicht werden.

Man kann „Ideenbücher“ erstellen (ähnlich wie Boards auf Pinterest) und es gibt sogar ein Forum.

 homify-2

 outfit 1 hier   |   outfit 2 hier   |   outfit 3 hier   |   outfit 4 hier

Frage an euch: wie wichtig ist euch Lifestyle?

Bildquellen rooms&decor:
Homify/Elisabeth Barry Ceramics,  Homify/Atelier du Promeneur-Design, Homify/Tyoe Hype, Homify/Juniqe, Homify/Livarea, Homify/DesignAtelierArticle, Homify/Sandra Pauquet Architecte, Homify/Muebles Flores Torreblanca, Homify/Mille M2, Homify/Palettenmöbel.at
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Allgemein Shopping

geschenkideen für weihnachten unter 100 Euro

 christmas-wishlist-zalando-gewinnspiel-weihnachten

Die schöne Weihnachtszeit… Schön stressig vor allem! Bis man alle Geschenke beisammen hat jedenfalls :D

Ich bin ja eher der Voraus-Käufer. Manchmal kaufe ich etwas ganz ohne Anlass, nur weil ich genau weiß, dass sich derjenige darüber freuen würde. Und dann verschenke ich es entweder sofort, oder ich lege es beiseite und warte eben auf einen Anlass :) Auch wenn ich selbst gefragt werde, was ich denn gerne hätte – schießt die Antwort wie aus einer Pistole. Ich bin halt, zumindest materiell gesehen, fast nie wunschfrei :D

Also habe ich hier eine Wunschliste zusammengestellt. Ist zwar meine, aber vielleicht beschert sie ja dem einen oder anderem von euch einen Geistesblitz a la „Ahhh, das könnte ich doch meiner Freundin/Mutter/Schwester/Was-auch-immer schenken!!“

Das beste daran: alle Teile, außer dem Glätteisen, kosten unter 100 Euro!

Vor allem die „Armverlängerung“ mit integriertem Selbstauslöser ist für Selfiejunkies wie mich absolut unverzichbar! Wie genial ist denn bitte diese Erfindung??

Ein gutes Glätteisen, mit dem man auch Locken machen könnte, suche ich auch schon lange. Jetzt habe ich mich informiert, was WIRKLICH gut ist – und Überraschung! Das berühmte GHD scheint von Cloud Nine überholt worden zu sein…

Was ich mir ebenfalls schon lange wünsche – ist ein cooler Tüll-Rock, den man total super rockig mit einer Lederjacke stylen könnte…

Der graue karierte Mantel von Topshop (über Zalando) schwebt mir auch schon länger vor… Diese Rechnung ist ganz einfach: ich stehe auf kariert – PLUS ich stehe auf grau – IST GLEICH Mantelliebe!!

Auch spitze Schuhe, die etwas eleganter sind, fehlen in meinem Schuhschrank. Ich besitze viele Boots und Sneakers – aber eben kaum was Eleganteres.

Auch einen Raumduft finde ich sehr nützlich und sowas trägt einfach zur guten Athmosphäre Zuhause bei! Und von Kissen kann man eh nie zuviel haben.

Den Weihnachspulli mit dem Schneemann hab ich mir gerade schon selber geschenkt, ähem :D

Und was ist mit euch? Schon eine Idee, was ihr euch wünscht oder was ihr euren Liebsten schenkt?

 

>>>   Und klickt mal HIER!! Es passiert ganz was Lustiges, gute Idee von Zalando :)

+++

Fellweste   /      Tüllrock   /    Grauer Karomantel    /     Kaschmir-Schal      /    Rosegold-Uhr      /

Oversize-Pullover     /      Kissenhülle mit Federn     /    Weihnachtspulli     /     Duftkerze   /

Smaprtphone Tripod   /  Smartphone selftimer   /   Glätteisen   /   Schuhe

 Dieser Post entstand in Kooperation mit Zalando
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Outfit

outfit: grey cape

outfit-grey-grau-cape-fall-inspiration-blogger-muenchen-winter-11

Manch einer denkt sich wohl beim Anblick dieser Bilder: was ist denn bloß mit der Esra passiert? =)

Heute trug ich ein wirklich wirklich WIRKLICH für mich untypisches Outfit. Und doch habe ich mich nicht verstellt… Die ungewöhnliche Eleganz dieses Looks wurde wohl durch die Tasche ausgelöst… Jaaa, meine erste Designertasche!! Aber nicht mal das ist das Wichtigste, sondern, dass ich sie einfach unglaublich toll finde.

Schlüsselerlebnis mit der Tasche…

Als ich sie das erste Mal in die Hand nahm und zum Spiegel ging, hatte ich Sneakers, Jeans und einen Parka an. Und WOOOPSS, wie durch eine Zauberhand, sah mein ganzes Outfit plötzlich super edel aus – die Tasche hat es sooo aufgewertet!! Wahnsinn!!

Perfekte Taschen-Merkmale:

Sie ist schwarz-weiß. Sie hat meine geliebte Trapezform. Und sie hat eine große Niete vorne. Rundum – alles, worauf ich stehe! Außerdem finde ich gut, dass sie (noch) nicht so gehyped ist (der Hype wird jetzt durch mich ausgelöst, hihi), im Gegensatz zu Minkhof oder Valentino (schön sind die, keine Frage!!! Aber ich bin froh, etwas zu haben, was nicht alle Blogger plötzlich reihenweise besitzen)

zum Outfit:

Mir was also nach etwas, was der Tasche gerecht wird (So gehts los, äh)… Und da überall plötzlich diese totale Cape-Hysterie herrscht (möchte man schon fast sagen), und ich fast alle Trends auf Esra-Tauglichkeit prüfe,  wollte ich es austesten – passt so ein Cape womöglich auch zu mir? Und siehe da! Meins habe ich bei Mango gefunden, relativ günstig (49 Euro) und suuuuuper soft und stretchig (bei mir sind 90 % der Kleidung stretchig…). Das war schon mal ein fetter Pluspunkt. Fetter Pluspunkt Nummer zwei: es ist GRAU (ich liebe grau total!!). Uuund, als wären die beiden Pluspunkte noch zu toppen – tatsächlich!! – Pluspunkt Nummer drei: die Ränder sind camelfarben abgesetzt… Das klingt schon fast zu gut, um wahr zu sein. Ich liebe Grau nämlich noch mehr in der Kombi mit Camel!!

Diese Farben zusammen haben so was Edles, Ruhiges, Unaufgeregtes. Einfach nur zum Wohlfühlen. Wie ihr merkt, komme ich aus dem Schwärmen nicht mehr raus… Und das, obwohl der Look untypisch für mich ist. Vielleicht werde ich modetechnisch auch ein bisschen erwachsen?

Mir treu geblieben bin ich aber eindeutig durch die Kombi mit Sneakers und dem Sweatshirt. Eine Bluse dazu wäre mir (noch!) zu steif! Stilbruch bleibt wohl mein Begleiter!

Seht ihr, wie ich strahle?? Das macht die glückliche Liebesbeziehung mit der Taschiiii <3

Ich habe P. schon stolz verkündet, dass ich nie wieder eine neue Taschi brauche, weil ich jetzt taschenmäßig ausgesorgt habe. Äh, ja, etwas unrealistisch, hihi. Aber ihr kennt doch bestimmt dieses Gefühl – wenn man frisch verliebt ist, existieren für einen plötzlich überhaupt keine Männer mehr… Oder eben keine Taschen… Vorerst zumindest ^^ :P Ausserdem macht mein Geldbeutel solche Escapaden nicht mehr mit in nächster Zeit -.-

cape-poncho-outfit

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[dlitem heading=“o ja:“]Das sehr gelungene Taste-Twelve-Event im veganen Restaurant Gratitude… Ein neuer Restaurant-Guide für München (und 6 andere Städte) ist rausgekommen! 12 erlesene und super abwechslungsreiche Restaurants für jeden Geschmack sind drin. Und das beste: dem Besitzer des Buches winkt in jedem davon ein Hauptgericht aufs Haus! [/dlitem]
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[dlitem heading=“geschmunzelt:“]über die Werbung einer Änderungsschneiderei: „Wir ändern alles!“ :D Da habe ich mir vorgestellt, wie einer in seiner Lebenskrise dort vorbeikommt, sein Leben auf den Tisch legt und meint: „Bitte ändern“ :D[/dlitem]
[dlitem heading=“übertrieben:“]hat die Kellnerin einer Kneipe, wo ich einen Kaffee mit Schuss bestellt habe. Statt Kaffee mit Schuss bekam ich einen Schnaps mit angedeutetem Kaffee-Geschmack. Sehr gewöhnungsbedürftig, brrrr!! Und danach war ich echt angesoffen, mitten am Nachmittag, seeehr lustig![/dlitem]
[dlitem heading=“erlebt:“]einen bewegenden und wunderschönen Abschied! [/dlitem]
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tasche-bag-furla-designer-luxus-blogger

cape: Mango

sweat: Monki

skirt: Zara

sneakers: Zara

bag: Furla-la-la-laaaa <3 :D

sunnies: Irina

rings*: Six – danke an Powerkeks! <3

photographer: P.

location: Kultfabrik München

 

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Allgemein Leben Tolle Bilder Zuhause

birthday gifts

Wie ihr am Rande mitbekommen konntet, hatte ich Geburtstag. Die Feier war durchwachsen, aber ja, wir haben es geschafft, reinzufeiern. Den nächsten Tag – meinen eigentlichen Geburtstag – verbrachte ich surfend im Bett. Das hatte ich auch noch nie… Aber ich war einfach stinkig und bääähh. Mein ganzes Leben, meine ganzen Freundschaften und überhaupt alles anzuzweilfeln – ich konnte nicht anders… Da dachte ich, ich tu es meiner Umwelt und mir nicht an und verkriech mich einfach mal.

Was hab ich mich also gefreut, als mich 2 Freunde kurz vor Ablauf meines in-die-Hose-gegangenen Geburtstags um 20 vor Mitternacht mit ner fetten Wunderkerze und einem noch fetteren (oder fetthaltigem) Orange-Minze-Tiramisu überrascht haben! Juhu. Das Geburtstagskind wurde der tristen Misere also doch noch entrissen.

Geschenke haben sich dieses Jahr ebenso zäh entwickelt. Die Uhr, die ihr unten seht, sollte ich von meiner Mutter bekommen – aber ich musste sie mir selber vor schon 3 Wochen besorgen, da ich Angst hatte, dass sie bis zum eigentlichen Geburtstag ausverkauft sein wird. Also hab ich sie gekauft und vor mir selber versteckt. Das Geld wird mir meine Mutter zurückerstatten… Irgendwie mau… Aber die Uhr ist toll, oder?

armparty

Ich liebe diese übertriebenen Anhäufungen von Schmuck an meinem zarten Handgelenk. Hehe.

armcandy

Zwei nostalgische Teegläser. Die ich allerdings eher als Dessert-Schalen hernehmen werde.

glaeser

Orchidee… Schauen wir mal, wie lange sie bei mir überlebt. Bei mir geht nämlich alles ein. Außer Kakteen. Aber selbst die fragen sich, ob es in der Wüste nicht einfacher wär, als bei mir…

orchidee2

Und schöööne schöööne Mimose – Frühlingsblumen in Trendfarbe gelb, lol

mimose

Was ich noch erwarte – per Post – ist ein neues Objektiv, mit dem ich Fotos zuhause machen kann!

objektiv

Und das krasseste und ungeplanteste Geschenk von mir an mich – neues Macbook Pro. Warum und weshalb – könnt ihr HIER nachlesen. Bloß, was ich da noch nicht wusste, dass mein Laptop aus der Reparatur noch kaputter zurückkommen wird, als ich es hinbrachte. Und ich deswegen die Reparatur reklamieren musste. Aber gleichzeitig nicht mehr ohne Computer sein konnte. Also hab ich mir kurzerhand einen neuen bestellt (und mich für 2 Jahre verschuldet). Aber wie sagt die Jugend heutzutage so schön:  YOLOOOOOO :P

macbook

Was war euer schlimmster Geburtstag??

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