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life: Grillen im Park

blumen

Zum ersten Mal diesen Sommer war es wieder soweit – ich war Grillen. Mit der Familie. Anlass: Geburtstag meiner Oma. Hier ist sie. Den Hut hat sie selbst verziert :)

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schirm

Grill wird angeschmissen… Gott sei dank muss ich es nicht machen, hihi

grill

Die Servietten haben mir total gut gefallen :)

servietten

Uiui, meine Haare sind schon ganz schön lang geworden :D

me

Meine Mutter macht mir immer meinen Lieblingssalaaaaaaaat :D

salat

Und dann gab es Pralinen, die waren sehr begehrt :D

pralinen

 

Ich sag nur: O! MEIN! GOTT!!!  Sowas haben wir noch nicht erlebt. Horden von Wespen waren plötzlich da, sie waren überall – im Gesicht, in den Haaren, im Teller, im Glas, auf den Gabeln, in den Servietten! Und als wir den Fisch fertig gegrillt hatten, kamen auch noch Unmengen von ekligen fetten grün schimmernden Fliegen dazu!!

Ich sage euch, ich war kurz vor dem Durchdrehen. In der Luft hat es nur noch gewimmelt, man musste beim Essen erstmal das Stück auf der Gabel begutachten, ob da jemand sitzt, und danach ganz schnell in den Mund schieben – den Mund durfte man dabei nicht zu weit aufmachen, weil eventuell eins von den Viehern reinfliegen konnte !!!

Ich bin dann einfach aufgestanden und bin mit meinem Teller umhergelaufen und IM GEHEN weitergegessen… Zwar folgten mir welche von den nervtötenden Flugobjekten, aber ich bin einfach immer weiter gegangen und so gelang es mir immer wieder, die Dinger abzuhängen. Das verstehe ich unter stressfreiem Essen!

 

EINE davon konnte ich festhalten. Multipliziert sie mal ca 50, dann habt ihr n Eindruck!

wespe

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oma

TRENNER

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Die Kürze

 

»Warum bist du so kurz? liebst du, wie vormals, denn

Nun nicht mehr den Gesang? fandst du, als Jüngling, doch,

In den Tagen der Hoffnung,

Wenn du sangest, das Ende nie!«

 

Wie mein Glück, ist mein Lied. – Willst du im Abendrot

Froh dich baden? hinweg ists! und die Erd ist kalt,

Und der Vogel der Nacht schwirrt

Unbequem vor das Auge dir.

 

Friedrich Hölderlin

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Nein, mir geht es nicht schlecht, wie man aus dem Gedicht vermutlich rauslesen könnte. Aber ich kann das, was im Gedicht passiert, gut nachvollziehen. Die Zeit der langen Lieder ist vorüber, aber vielleicht soll es auch so sein. P. hat schon früher gefragt: „Wer sagt eigentlich, dass man glücklich sein muss?“. Ich habe das immer abgetan, von wegen, wenn man selbst nicht glücklich ist, dann will man es auch den andern nicht gönnen. Aber jetzt verstehe ich es besser. „Glücklichsein diskriminiert die Unglücklichen“, hat es etwas polemisch Wilhelm Schmid formuliert.

„Weine mit den Weinenden und lache mit den Lachenden“, sagt die Bibel. Ich habe heute mit einer Weinenden geweint. Sie war im Krankenhaus und hat was Schlimmes erlebt. Ich habe sie angesprochen. Vielleicht können wir was tun, wenn wir einfach ab und zu an all die Unglücklichen in dieser Welt denken und sie in unser Herz schließen. Mehr kann man selten machen, aber vielleicht ist ja das auch schon viel.