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Blogger Tipps: Shootings | Planung, Durchführung, Gestaltung

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Ich werde ab und zu auf Instagram nach Tipps gefragt, so auch diesmal – und zwar nach Tipps, wie man „richtige“ Blogger-Shootings macht.

Man kann nämlich auch ohne super viel Equipment sehr gute Ergebnisse erzielen (welches Equipment ich benutze, habe ich euch HIER ausführlich vorgestellt).

In diesem Post erzähle ich euch:

Y wie ich auf meine Ideen komme,

Y wie ich meine Shootings plane,

Y was ich dafür brauche,

Y wie man am besten posiert und

Y aus welchem Winkel man fotografiert werden soll, um möglichst vorteilhaft auszusehen

Y welche Kamera-Einstellungen ich für meine Bilder benutze und warum

 


 

 

1.

Ideen sammeln

In den meisten Fällen ist es eine Art klassischer Moodboards, die mir bei der Ideenfindung helfen. Mit anderen Worten: ich halte immer Ausschau nach Bildern, die mir gefallen und die mich inspirieren, sammle und analysiere sie und versuche, daran angelehnt, etwas eigenes daraus zu entwickeln. Welche Farben, welches Licht oder Perspektive und welche Art Location wurden verwendet? Wirkt das Bild eher zufällig oder eher inszeniert? Steht dabei das Outfit im Fokus oder wird mit dem Bild eher eine Geschichte erzählt?

Stellt euch diese Fragen, wenn ihr das Bild seht, welches euch gefällt, das ist eine gute Übung für eigene Ideen.

Manchmal brauche ich aber auch  nur eine Vorgabe eines Kooperationspartners, seine Philosophie oder aber die Location oder ein Accessoire zu sehen, und das Bild, das entstehen soll, erscheint schon von alleine vor meinem inneren Auge. Ich denke, dafür sind persönliche Assoziationsketten verantwortlich. Zum Beispiel bei diesem Bild: die visuelle Welt von Dental Delight ist sehr verspielt, man soll die Zahnpasta nicht mit langweiligem Zähneputzen assoziieren und außerdem gibt es exotische Geschmacksrichtungen. Als ich das hörte, stellte ich mir sofort vor, ich schwimme im Waschbecken, weil mich diese exotischen Geschmacksrichtungen gedanklich in den Urlaub katapultieren, obwohl ich in Wirklichkeit im heimischen Badezimmer stehe und mir „nur“ die Zähne putze.


Noch ein Beispiel ist folgendes Bild: es entstand einen Tag, nachdem Martin und ich uns gestritten haben.

Wir haben uns zwar noch am gleichen Abend versöhnt, aber ich hatte die Idee:

auf dem Bild für L´Osteria streiten wir uns wieder – und zwar, um die Pizza, und nehmen uns dabei ganz nebenbei auf die Schippe :D

Auf diese Weise kann man sich auch vom eigenen Alltag inspirieren lassen.


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2.

Shooting planen

Location scouting

die Locations sammle ich stets und unentwegt, ich recherchiere auf Instagram (dazu benutze ich Hashtags oder Ort Tags) und halte auch einfach immer die Augen offen, selbst wenn ich ganz privat unterwegs bin.

Wenn ich etwas sehe, was ich mir cool auf einem Bild vorstellen könnte, schiesse ich davon ein Bild mit meinem Iphone, gehe dann sofort zu Google Maps und mache ein Screenshot, damit ich später weiss, wo genau sich diese Location befand.

Bei der Wahl der Location achte ich darauf, dass sie zwar farblich zum angedachten Outfit passt, aber sich trotzdem davon abhebt, heisst: ist die Location sehr unruhig, nehme ich einen einfarbigen Look dazu. Ist die Location weitläufig und wirkt ruhig, ziehe ich gerne etwas gemustertes dazu an.

Licht

Das Wichtigste für ein schönes Bild ist das Licht. Und gleichzeitig ist es auch das Unberechenbarste – leider! Man brauchst schon etwas Glück, damit genau an der geplanten Location dann auch das Licht stimmt, auch wenn man vorher die Situation per Wetter-App überprüft hat. Grundsätzlich gilt: im Winter ist es mittags am hellsten, dagegen ist im Sommer die Mittagszeit zum fotografieren ungeeignet. Wenn die Sonne ganz senkrecht steht, werde die beleuchteten Stellen sehr hell, fast weiss, und die schattigen Stellen dagegen zu dunkel.

Als Faustregel (natürlich kann man die Regel auch brechen und rumexperimentieren) zum Fotografieren kann man sich merken: als Fotograf stellt man sich meist mit dem Rücken zur Sonne. Dann hat das fotografierte Objekt seinen eigenen Schatten hinter sich und ist somit perfekt ausgeleuchtet. Steht der Fotograf dagegen mit dem Gesicht zur Sonne, nennt man das „Gegenlicht“. Das kann auch super schöne Effekte und Stimmungen erzeugen, allerdings muss da die Sonne schon ziemlich tief stehen. Ich sage mal, eine-zwei Stunden vor Sonnenuntergang klappt es am besten – probiert es einfach aus!

3.

richtig posieren

Posieren im Stehen

Hier kommt es darauf an, wie du rüberkommen willst und welches Outfit du anhast. Willst du schmaler wirken, stell dich nicht ganz frontal zur Kamera hin, sondern etwas schräg (drei Viertel) und strecke das vordere Bein (das ist die Lieblingspose von Victoria Beckham zum Beispiel).  Wenn du ein weites Kleid anhast, stell dich lieber nicht breitbeinig hin, das sieht eher seltsam aus. Mit einem weiten Kleid kann man dafür sehr gut spielen, sich drehen oder es fliegen lassen. Wenn du aber eine schmale Hose trägst, kann aber eine breitbeinige Pose sehr cool aussehen.

Posieren im Sitzen

Besonders anspruchsvoll finde ich posieren im Sitzen, da hilft es, ein paar Probebilder mit verschiedenen Sitzvarianten auszuprobieren und danach das auszusuchen, was einem am, besten gefällt und sich diese Pose zu merken. Grundsätzlich gilt: im Sitzen musst du besonders auf die Körperspannung achten, also den Oberkörper, Beine und auch die Fußspitzen strecken (Gesicht dabei entspannen!). Wenn ich die Beine übereinander schlage, dann lasse ich grundsätzlich das Bein, das näher zur Kamera ist, unter dem anderen. So sieht man schlanker aus.

Posieren in Bewegung

Ich persönlich liebe bewegte Bilder, die wie Schnappschüsse aussehen. Wenn du mit dem Handy fotografierst, kannst du auf dem Iphone einfach lange auf dem Auslöser bleiben, dann hast du eine Serienaufnahme, aus der du das natürlichste und effektvollste Bild aussuchen kannst.


Höchstwahrscheinlich wird das Bild nicht so mega interessant, wenn man einfach in der Gegend rumsteht.

Ein häufiges Problem ist: was tue ich mit meinen Armen? Wohin damit?


 

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Interagieren mit der Location / Requisiten / mit dem Outfit spielen

 

Wenn man nicht weiss, wohin mit seinen Armen, kann man sich Requisiten besorgen (Blumen / Kaffee / Buch / Luftballons / Sonnenbrille / Essen etc), mit denen man spielen kann, oder aber mit der Location interagiert. Zum Beispiel, wenn ein Geländer oder eine Laterne da sind – kann man sich anlehnen. Wenn eine Treppe da ist, kann man sie runter- oder rauflaufen, sich darauf setzen oder auch mit Perspektiven spielen (von oben / von unten fotografieren).

Auch die Interaktion mit dem eigenen Outfit kann man meist gut einsetzen, um ein Bild lebendiger und ungezwungener zu gestalten. Sich an der Hutkante fassen, Hände in die Hosentaschen tun, einen weiten Rock/Kleid kann man fliegen lassen oder sich darin drehen etc. Auf dem Beispielbild hier habe ich den Hut abgenommen und ins Bild geworfen. Das hat schon ein paar Versuche gebraucht, muss ich gestehen, aber es hat sich gelohnt! :D

4.

Perspektive wählen

 

Eine weitere Faustregel: bei Ganzkörperbildern  sieht man von unten fotografiert immer größer aus, als von oben oder von der gleichen Ebene fotografiert. Das heisst: der Fotograf muss knien :D Oder sich manchmal sogar auf den Boden legen.

Bei Portraits finde ich es persönlich gut, wenn sie aus der gleichen Höhe aufgenommen werden.

Manchmal plane ich ein Bild ein, was nach dem Shooting gedreht werden muss, damit es Sinn ergibt oder witzig aussieht. Aber probiert es auch mal aus, ganz „normale“ Bilder nachträglich zu drehen, so dass ein ungewöhnlicher Blickwinkel entsteht. Es kann coole Effekte geben!

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5.

Kamera Einstellungen wählen

Manuell fotografieren

Wenn du mit einer Spiegelreflexkamera oder gar einer Vollformat Kamera fotografierst, kannst du die Einstellungen auch manuell vornehmen – auf diese Weise kannst du nämlich das Bild viel aktiver mitgestalten, als mit dem Automatik-Modus.

Ich persönlich habe folgende Präferenzen:

ISO immer so niedrig wie möglich (höher als 400 mag ich nicht so gerne einstellen, weil die Bilder dann anfangen zu rauschen). Die Belichtungszeit dagegen so kurz wie möglich (am liebsten 1000/sek), und zwar, weil ich dynamische Bilder liebe, die in Bewegung entstehen. Und je kürzer die Belichtungszeit ist, desto schärfer wird das Bild, obwohl das Objekt sich bewegt, weil der Moment, den man einfriert, kürzer wird. Für Sportaufnahmen nimmt man auch eine möglichst kurze Belichtungszeit.

Blende dagegen habe ich gerne so offen wie möglich (meist 2.2),  denn das bringt den Effekt, dass der Hintergrund verschwimmt, und ich finde Bilder mit unscharfem Hintergrund (Fachsprache „geringe Tiefenschärfe“) besonders stimmungsvoll und nicht so unruhig. Wie weit die Blende aufgeht, ist aber natürlich auch vom Objektiv abhängig. Wenn auf einem Objektiv z. B. 3.5 steht, geht die Blende nicht weiter, als 3.5 auf. Ich habe zwei 1.8 Objektive und nehme, wie gesagt, meist Blende 2.0 oder 2.2. (man soll sie nicht vollständig auf 1.8 aufmachen, weil dann noch mehr Fläche im Bild unscharf wird, als eh schon).

 


 

Haben euch ein paar Tipps geholfen?

Lasst es mich wissen, wenn noch Fragen offen sind oder auch, wenn ihr etwas von den Tipps ausprobiert und angewendet habt!

Lifestyle thoughts

lifestyle: von Spätzündern und Gurkenscheiben

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Ich habe mich lange Zeit dafür geschämt, dass scheinbar die ganze Welt alles Mögliche schon ausprobiert und erlebt hat, nur ich nicht.

„Was? Du bist noch nicht von zuhause ausgezogen?“ – „Was? Du hattest erst mit 20 deinen ersten Freund??“ –  „Waaaas? Du hast dich noch nie geschminkt?“…

Ja, auch ich selbst war der Meinung, dass ich erst so „spät“ ins Liebes- und Beziehungsleben eingestiegen bin,  super spät anfing, mich für Makeup zu interessieren und es so lange gedauert hat, bis ich damit überhaupt warm wurde – erst habe ich einen total natürlichen Lippenstift ausprobiert (mit rotem kam ich mir total verkleidet vor), dann einen Lidstrich – bis ich meine erste Foundation aufgetragen hatte, vergingen Jahre! Und was immer für den größten Schocker sorgt – ich habe erst jetzt, im Dezember 2017, zum ersten Mal „Sex And The City“ gesehen – und auch nur den Film wegen unserer Abu Dhabi Reise. Ich bin also ein totaler Spätzünder, was viele Sachen anbetrifft und endlich bin ich alt genug, dazu zu stehen!

Wenn ich mal wieder in ein verdutztes Gesicht schauen und mir dazu „Wieeeeee, du hast noch nie {hier bitte irgendwas ganz Normales einfügen} ???“ anhören darf, habe ich endlich nicht mehr das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Statt dieser Erlebnisse habe ich ganz bestimmt andere Dinge gemacht, von denen du wiederum keine Ahnung hast, denke ich mir dann. Manchmal werde ich sogar dafür beneidet, dass ich irgendeine bestimmte Erfahrung noch vor mir habe und mich darauf freuen kann. Alles hat eben seine Vor-und Nachteile!

Auch Cremen gehört zu den Dingen, die für mich sehr lange nicht exitiert haben. An mein Gesicht ließ ich nur Wasser und Gurkenscheiben :)

Und was soll ich sagen – Gesichtspflege benutze ich immer noch unregelmäßig – aber mittlerweile immerhin nach Bedarf, wenn ich merke, dass ich meine Haut zu trocken ist, so wie jetzt im Winter.

Ich bin also in vielen Dingen ein Spätzünder. Aber wer weiß –  vielleicht haben Spätzünder an manchen Dingen mehr Freude, denn sie entdecken sie erst für sich, als alle anderen davon schon lange gelangweilt sind? Und vielleicht bleiben Spätzünder sogar länger jung, denn sie fangen mit allem später an, nicht wahr? 

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Photos: Kate

Editing: by me

Location: 25Hours Hotel – The Royal Bavarian

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Shiseido

ist ein japanische Kosmetikmarke im Luxussegment. Sie stellt Haut-, Haar- Körperpflegeprodukte, Kosmetik und Düfte her. Meine Beziehung zu Shiseido beruhte bisher auf meiner großen Liebe zu einem Lippen-Konturenstift, den ich extrem gerne statt Lippenstift trage, indem ich mit ihm die Lippen komplett ausmale, statt nur die Kontur. Hält bombastisch und trocknet trotzdem nicht aus! Aber nun zu unserer Essential Energy Moisturizing Cream *:

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Hersteller sagt:

Diese Creme ist mit der neuen ReNeura TechnologyTM ausgestattet. Diese soll die Reaktionsfähigkeit der Haut mit der Hautpflege fördern, um das Wirkpotenzial der Hautpflege optimal zu nutzen. 

Die Creme ist nicht komedogen (das bedeutet, auf Inhaltsstoffe, die die Poren verstopfen und somit für Hautunreinheiten sorgen könnten, wird verzichtet. Diese Stoffe sind hier aufgelistet) und dermatologisch getestet.

Sie soll optimal zu Frauen in den 30gern passen.

Ich sage:

Ich finde die Konsistenz der Creme sehr angenehm und den Duft wirklich bezaubernd, frisch, leicht und etwas blumig. Ich teste die Creme erst seit ein paar Tagen, aber was ich jetzt schon sagen kann – bitte nicht zu dick auftragen, denn die Creme ist sehr reichhaltig! Meine Haut hat bis jetzt nicht mit Unreinheiten reagiert, sondern ist frisch und nicht mehr trocken.  Und was heißt in den 3ogern… Wenn jemand eine sehr trockene Haut hat, die Pflegestoffe schlecht aufnimmt bzw schnell wieder austrocknet, kann sie locker genauso gut verwenden, auch mit 24. Ich seh das nicht so eng!


*in freundlicher Kooperation mit Shiseido

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Unterwegs

travel: die Wüste & die Stadt Abu Dhabi

Irgendwann die Wüste zu sehen, war schon sehr lange ein Wunsch von mir,

den ich allerdings als nicht realistisch einstufte und deswegen im hintersten Teil meines Kopfes abgestellt hatte, wo es vor sich hinstaubte, bis die Franzi plötzlich fragte, ob ich mit ihr spontan nach Abu Dhabi mitkomme. Das erste, was ich dachte, war: WÜSTE!!!!!!!

Nach meinem Post über die große Moschee in Abu Dhabi möchte ich euch also die Bilder zeigen, die in der Wüste entstanden sind, aber auch ein paar allgemeine Eindrücke aus Abu Dhabi.

Wer bin ich eigentlich?

Unerwarteterweise löste diese Reise, die ich erst nur als ein kleines spontanes Abenteuer und Flucht vor der Kälte einstufte, fast eine Identitätskrise bei mir aus. Als ich da so stand, in der Großen Moschee, in eine Abaya gehüllt, ging mir plötzlich durch den Kopf: wie wäre es, wenn ich genau wissen würde, was richtig und falsch ist? Wenn ich meine Frauenrolle einfach tragen, und niemals hinterfragen würde? Wenn meine Umgebung bei mir nicht als allererstes eine kritische Reaktion auslösen würde, sondern eine einfache Kenntnisnahme und Einordnung in ein bestehendes System? Wie wäre es, wenn ich immer hierher zum Beten kommen würde, und danach nach Hause zum Ehemann und Kindern zurückkehren?

Versteht mich nicht falsch, ich meine nicht, dass eine Frau in Abu Dhabi automatisch all das tut, darum geht es auch nicht. Das Szenario, diese kleine Fantasie entstand einfach ohne mein Zutun in meinem Kopf und brachte mich gehörig durcheinander. Es hatte zur Folge, dass ich eine große Sehnsucht gespürt habe, Sehnsucht nach etwas, wo ich mich einordnen könnte, etwas, wo ich dazugehören würde.

 

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Ist Heimatlosigkeit der Preis für Gedankenfreiheit?

In meiner Familie wurde sich mit dir Politik und der Gesellschaft immer kritisch auseinandergesetzt, später ebenso in meinem Freundeskreis. Die Gedankenfreiheit hat aber einen hohen Preis – man ist manchmal desorientierter und einem fehlt oft der Halt. Noch schlimmer wird es gerade bei Leuten wie mir, die einen Migrantenhintergrund mitbringen, sie fühlen sich oft nirgendwo richtig zugehörig. Ich dachte jahrelang, das Problem existiere für mich nicht, ich wäre ein Weltenbürger und meine Heimat wäre der Planet Erde, aber jetzt stellte ich mir plötzlich die Frage: ist auf diesem Planeten vielleicht irgendwo ein Ort, an dem ich ein bisschen mehr dazugehöre, als woanders? Wo komme ich her? Und fing an, mich für das gegenseitige Beeinflussen von Christen, Muslimen und Juden zu interessieren. Und das alles nur nach vier Tagen in Abu Dhabi! Ich bin gespannt, wo mich diese Selbstentdeckungsreise noch hinführt!

FUN FACTS

1.

Schon witzig, dass ich mitten im Dezember in den Abu-Dhabi-Sommer entflohen bin, um die ganze Zeit zu… frieren!! Kein Scherz! Ich habe mich so auf hohe Temperaturen eingestellt, dass ich die ganze Zeit zu leicht angezogen war. Denn in Abu Dhabi schien zwar die Sonne, aber es war extrem windig und höchstens 26 Grad, abends locker 20, so dass ich mich in der Wüste (!) tatsächlich erkältet habe. Typisch!

2.

Unser Hotel (A-Loft) war total riesig und ließ keine Wünsche offen! Ein Pool, ein Fitness-Bereich (den wir natürlich kein einziges Mal genutzt haben, ähem), Geldautomaten, kleine Shops, ein Kosmetikstudio und sogar Billiardtische standen uns zur Verfügung. Aber wir waren eh nur am Essen und Shooten :D

Leider war die Luft im Hotel etwas muffig, aber außer Klimaanlage gab es keinerlei Möglichkeit, zu lüften. Als der freundliche Typ an der Rezeption am Ende unseres Aufenthaltes fragte, ob alles zu unserer Zufriedenheit war, meinte die Franzi: „Yes, but the air was a little bit … bähhh“ und ich musste sooo lachen :D

3.

Wir haben im Hotel eine Wüsten-Safari gebucht – für ca 70 Euro pro Person beinhaltete sie den Transfer dorthin und zurück, Dünenreiten mit so Jeep-ähnlichen Autos, Kamelreiten mit Fotogelegenheit, einen Auftritt von einer Bauchtänzerin und einem Derwish-Tänzer, ein Buffet, Sternegucken, und Shisha Rauchen (das habe ich ausgelassen, mag das nicht so). Übrigens, als ich auf dem Kamel saß, gab es hinter mir plötzlich Schreie und eine Rieseinaufregung! Ich ließ mich nicht davon hinreißen und habe mich nur noch stärker festgehalten – als ich dann abstieg, hat sich rausgestellt, dass das Kamel hinter mir richtig gebockt hat, wie ein Pferd! Es ist rumgesprungen und hat fast die Touristin abgeworfen, die auf ihm saß. Ehrlich gesagt, verstehe ich seinen Unmut auch – ich fand das Ganze eh eine Tierquälerei :(

Das Dünenreiten hat mich nervlich gesehen mindestens 3 Jahre meines Lebens gekostet, ich bin kein Action-Typ und fand die extrem waghalsigen Manöver an den riesigen Sand-Dünen, wo die Autos oft fast am Kippen waren, nur mäßig unterhaltsam. Franzi und ich waren danach echt schweißgebadet, hatten einen Krampf in den Händen vom Festhalten und kotzübel war uns auch noch ^^

Stattdessen hätte ich viel lieber einen Fuß-Spaziergang durch die Wüste gehabt und einen richtigen, längeren Ausflug auf dem Kamel – jeder durfte wirklich höchstens 4 Minuten darauf eine Runde machen – hat gerade so für Fotos gereicht, aber als Erlebnis war es viel zu kurz und künstlich und wie gesagt, Tierquälerei noch oben drauf… Nächstes Mal besser :)

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4.

Apropos Bauchtanz: wir haben von einer Touristin erfahren, dass er aus Ägypten kommt. Mit der Kultur in den Emiraten hat er also rein gar nichts zu tun und wird nur den Touris geboten ;) Auch die Derwishe existieren meines Erachtens vor allem in der Türkei und gehören zu Sofismus, einem mystischen Zweig des Islam – dieser Zweig zeichnet sich durch besondere Bescheidenheit und Armut aus.

5.

Zu der Moschee kam HIER schon ein ausführlicher Post, aber der Vollständigkeit halber nochmal eine Kurzfassung meines Eindrucks: ohne (uns) Touris wäre es eine mega Atmosphäre gewesen. Der Gesang, das ganze Weiss – Symbol für Reinheit, die mit Liebe und Hingabe gestalteten Verzierungen – da dachte ich mir, die Welt könnte soooo schön und lebenswert sein. Geh hin, bete, glaube, liebe – wozu die Kriege, wozu die Macht und das Rechthaben?

6.

Am dritten Tag wachten wir auf und schauten aus dem Fenster – Abu Dhabi war verschwunden!!! Als wir dann raus gingen, sahen wir lauter Wolkenkratzer in der Luft hängen. Des Rätsels Lösung lautete – die ganze Stadt wurde von unglaublich dichtem Nebel verschluckt. Man sah echt in 2 Metern Entfernung kaum noch etwas!! Und natürlich ausgerechnet an diesem Tag wollten wir Bilder vor der Skyline machen… Das nennt man wohl Bloggerpech… Im Header-Bild dieses Posts könnt ihr sehen, wie die Skyline aussah – da habe ich den Kontrast des Bilder noch stark erhöht, sonst hätte man fast gar nichts erkennen können :) Erst am Abend beim Sonnenuntergang hat sich die gespenstische Athmosphäre etwas aufgeklärt. Ein Taxifahrer erzählte uns, dass es im Dezember in Abu Dhabi immer so extrem neblig ist! Total spannend!

7.

Ich muss ehrlich sagen, vom Essens-Angebot im Hotel war ich so positiv beeindruckt, dass ich ihm hier einen eigenen Punkt widmen möchte. Wir hatten Halbpension, sowohl Frühstück als auch Abendessen war in Buffetform dargeboten, und WOW! Es gab kaum etwas, was es dort nicht gab! Die am besten gewürzten Süßkartoffeln und ein unvergleichlicher Fisch, von asiatisch über europäisch und arabisch – plus ein bombastisches, äußerst instagramtaugliches Dessert-Buffet. Den frischgepressten Orangensaft jeden morgen bei Aussicht auf die im Wind wehenden Palmen vermisse ich sehr :)

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REISEFAKTEN AUF EINEN BLICK

Flugzeit: reine Flugzeit ist etwas über 6 Stunden, aber mit Umsteigen in Istambul waren es bei uns fast 12 Stunden in eine Richtung!

Hotel: A Loft, 4 Sterne, 15 Autominuten zum Flughafen, super Buffet, sehr zuvorkommender Service, WLAN.

Strom: ihr braucht auf jeden Fall Adapter! Die Steckdosen sind anders, als in Deutschland.

Wüstensafari: war schon ok, aber wenn ihr die Möglichkeit habt, lieber kein Pauschalangebot buchen!

Geld: 1 Euro ist ca 4,4 VAE Dirham. Wechselt am besten nicht am Flughafen, da ist immer schlechter Kurs, sondern in den Banken oder hebt einfach von eurer Kreditkarte am Automaten ab.

 

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Outfit

outfit: Anzug in Maastricht

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Heute gibt es das erste Outfit aus Maastricht, wo ich vor 2 Wochen die liebe Sophie besucht habe.

Die Stadt ist ein wahres Paradies für Blogger, es gibt natürlich überall den Holland-typischen Backstein in allen Formen und Farben – also keine Stadt, sondern eine einzige Location, haha!

Zum Outfit selbst: normalerweise sehe ich wegen meinen Granny-Haaren wie eine Oma aus – heute sogar wie ein Opa :) Ich liebe den Kontrast zwischen dem Anzug im altbackenen Muster und dem (völlig überhypten, aber irgendwie coolen) Levis-Shirt. Was sagt ihr dazu?

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o ja:

mein neuer Schreibtisch ist fertig dekoriert, nächste Woche kann es also endlich einen Post zu meinem neuen Arbeitsplatz geben! Ich habe schon sooo lange nichts mehr von meinem Zuhause gezeigt, dabei macht mir Interior-Fotografie auch mega Spaß!

oje:

Donnerstag war so ein absoluter Pechtag! Da half wirklich nur Augen zu und durch und hoffen, dass der nächste Tag besser wird. Wurde er dann auch.

dankbar

war ich, als ich an eben diesem Pech-Donnerstag am Abend heim kam und eine Pizza vorgefunden habe, die P. gemacht hat, um mich ein bisschen zu trösten. Danke! <3

gesehen:

einen furchtbar traurigen und furchtbar schönen mexikanischen Film namens „Biutiful“, mit Javier Bardem in der Hauptrolle.

gekauft:

eine wunderhübsche, super schlichte schwarze Ledertasche bei COS. Zeige ich euch bald!

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jacket: Mango  |   pants: Mango  |   shirt: Levis   |  boots: Zara (old, but similar here)

photos: Sophie <3

 

 

Humor thoughts

blogger`s life: die unmöglichsten Shooting-Situationen

Na, wer von euch würde auf die glorreiche Idee kommen, an einer Baustelle vorbeigehend, mal schnell einen Nagel in ein Brett zu jagen?

  …Oder sich beim Bäcker einfach mal schnell hinter den Tresen zu stellen?

  …Beim Tengelmann an der Kasse einfach mal dem Kassierer unter die Arme zu greifen und die eigenen Einkäufe selber über den Scanner zu ziehen?

  …Dem Taxifahrer bei der Gangschaltung behilflich zu sein?

Waaas, niemand? Ach kommt, Leute, was seid ihr denn für spießige Spaßbremsen, ist doch witziiiiiiig! Schließlich finden es auch genug Leute witzig, sich einfach mal ungefragt ins Bild zu stellen, wenn sie Blogger beim Shooten sehen.  Selbst wenn es keine Blogger, sondern Touristen wären, würde das auch nichts an der Situation ändern – denn falls ich das Einmaleins der gesellschaftlichen Umgangsformen beherrsche, dränge ich mich nicht in die Privatsphäre oder Arbeitsbereiche fremder Menschen – erst recht nicht ungefragt!

Allerdings gibt es auch Schlimmeres. Ich wurde auch schon richtig asozial beschimpft, als ich in einer Wohngegend geshootet habe – wie findet ihr „Zieh Leine, du F* “ ? 

Mittlerweile habe ich mir eine dicke Haut zugelegt – denn die braucht man auch! Ich ignoriere die Sprüche konsequent – denn dann lassen die Leute am ehesten davon ab und man kann in Ruhe weiterarbeiten ;)

Wie laufen unsere Shootings ab?

Location

Da ich meistens mit meinen lieben Bloggerkolleginnen shoote (z. B. Diana oder Franzi), machen wir eine Uhrzeit (im Winter ca Mittag, im Sommer ab 17 Uhr) und einen Treffpunkt aus. Bei dem Treffpunkt handelt es sich um einen Ort, wo wir hoffen, in der Nähe für uns beide eine coole Location finden zu können. Ganz selten haben wir schon vor dem Treffen eine Location im Kopf, aber meist irren wir eine Zeitlang umher und prüfen jedes Straßenbild, ob es zu unseren Outfits passt ? 

Früher mochte ich vor Hauswänden und -Fassaden fotografiert werden, mittlerweile bevorzuge ich Straßen, Cafes und Umgebungen, die Urbanität ausstrahlen.

Derjenige, der zuerst einen Shooting-Ort für sich gefunden hat, wird dann meist auch zuerst abgelichtet. Wenn wir uns dann niederlassen,  stellen wir unsere gefühlt 435987615 Taschen ab (das sieht in etwa aus wie ein kleiner Obdachlosen-Treff) und packen die Kameras aus. Eventuell werden noch Schuhe umgezogen oder eine passende Tasche rausgeholt (die für den busy Tag meist zu klein wäre!) und dann gehts los. 

Shooting itself

Meist shooten wir zuerst die „Standard“- (heißt Ganzkörper) -bilder im Hochformat, und zwar im Stehen sowie streetstylige Laufbilder. Danach kommen Querbilder, Portrait und Details dran. Wenn wir guten Mutes sind und noch Zeit haben, probieren wir neue Perspektiven und Lichtverhältnisse aus (im Winter spürt zu diesem Zeitpunkt schon lange niemand mehr seine Finger). Danach wird sozusagen das Model zum Photographen und der Photograph zum Model – und je nachdem, ob der Andere an der Location bleiben oder wechseln möchte, zieht man weiter oder shootet an der gleichen Stelle. Im Anschluss wird manchmal noch eine weiße/helle Wand gesucht und wir machen Handybilder für Instagram.

Manchmal sind dann eben noch Kind (bei Diana) oder Hund (bei Franzi) dabei, was die Herausforderung auf keinen Fall mindert, sagen wir mal so :D

Kein Wunder, wenn die Leute dann stehen bleiben, als hätten sie einen Wanderzirkus entdeckt. Wir sind ja auch so etwas wie ein Wanderzirkus ;)

 

 

Best Off „Doofe Bemerkungen“ :D  

 

 

• Eine Omi: „Kind, setz doch die Sonnenbrille ab, man sieht nichts vom Gesicht!“

• „Was, dieses hässliche Gebäude wollt ihr fotografieren??“

die Klassiker:

• „Darf ich mit aufs Foto?“ – die Unverschämtesten stellen sich dabei einfach dazu, ohne die Antwort abzuwarten (siehe Header-Bild).

 und

• „Gut siehste aus!“

 

Aber das Beste war: „Bitte von mir keine Fotos, ich werde gesucht!“ ?

 

… Ansonsten warte ich schon auf den ersten Fahrradfahrer, der gegen eine Laterne fährt, weil er, statt nach vorne zu blicken, uns nachschaut :D

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Outfit

outfit: René Lezard suede trench

Früher habe ich den Unterschied zwischen hochwertiger und günstiger Kleidung nicht verstanden. Als Teenie oder auch später als Studentin mit einem mageren Geldbeutel war mir am Wichtigsten, dass meine Kleidung nicht viel kostet. Mittlerweile bin ich ja älter geworden - und vielleicht liegt es daran, aber vielleicht auch an meiner ständigen Beschäftigung mit Mode - ich sehe, spüre und verstehe den Grund, warum manche Kleidungsstücke mehr wert sind.

Auch wenn es sich banal anhört: die kostspielige Kleidung ist meist besser genäht, und zwar aus besseren Materialien. Auf dem Niveau von High Fashion kommt noch hinzu, dass die Designs richtig einzigartig sind, allerdings habe ich diesen Punkt absichtlich an letzter Stelle genannt, denn mittlerweile finden sich richtig tolle und originelle Schnitte auch bei Zara, Cos & Co., allerdings merkt man eben auch an der Verarbeitung und den Stoffen durchaus den niedrigen Preis. Von Hungerlöhnen der Mitarbeiter ganz zu schweigen.

Deswegen war ich so begeistert, als ich letzte Woche den Showroom von René Lezard besuchen durfte. Selbst Teile, die mir nicht zusagten, musste ich anfassen, denn die Haptik der Stoffe war reinstes sinnliches Vergnügen.  Ich erinnere mich an ein sonnengelbes Kleid, das mich beim Anprobieren regelrecht streichelte - ich war mir ganz sicher: das Kleid ist aus Seide, und war umso erstaunter, als ich den eben genannten Polyester am Etikett vorfand.

Der Trenchcoat, den ich auf diesen Bildern trage, ist ein absolutes Sahnestück. Das Wildleder ist so fein, dass ich die ganze Zeit am liebsten mich selbst umarmen würde :)

 

Recently:

o ja:

nun kann das Geheimnis endlich gelüftet werden! Am 25.2. veranstaltete ich mein allererstes eigenes Blogger-Event! Anlass war mein 6. Bloggeburtstag! Ihr findet die dazugehörigen Bilder erstmal auf Instagram unter #nachgesternbirthdaybash :)

Wow. Ich habe einfach keine Worte, um all meine Erfahrungen, die ich während der 3 Monate, in denen ich an der Organisation arbeitete, zu beschreiben. Am schönsten dabei waren definitiv meine lieben Blogger-Kolleginnen und Freundinnen, die zum Teil aus dem Ausland extra für das Event angereist sind! Aber mehr dazu - im nächsten Post, der komplett dem Event gewidmet sein wird!

oje:

für unzuverlässige Kooperationspartner und umprofessionellen Umgang mit verantwortungsvollen Aufgaben. Auch dazu - mehr im nächsten Post!

Entdeckung der Woche:

eine geniale Tastenkombination! Wenn ihr einen Mac habt und ctrl, Apfeltaste und Leertaste gleichzeitig drückt, erscheinen die gleichen Emojis wie auf dem Iphone :D Seit ich es weiß, füge ich auch auf dem Laptop überall Emojis hinzu, ich liebe die Dinger einfach!! <3

Bestätigung der Woche:

erstens: ich soll meiner Intuition vertrauen. Zweitens: Vorsicht ist was Gutes!

verliebt:

das ist jetzt bestimmt wieder voll Mainstream, aber ich habe mich in diese Vase hier verliebt :D

GET THE LOOK

trenchcoat*: René Lezard

jeans: Zara (old, but similar here)

blouse: Zara men (sale, similar here)

sneakers: Zara (old, similar here)

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location: München Haidhausen

photos: Diana

GET THE LOOK

Outfit

outfit: wickelpullover & denim midi

Dieser Pullover beweist sehr anschaulich die Volksweisheit „Wer schön sein will, muss leiden“, denn im gleichen Maße, wie er extravagant und fashionable ist, schränkt er auch die Bewegungsfreiheit ein. Daher kommt auch die Eintönigkeit meiner Posen – Arme heben geht schon mal gar nicht, und grundsätzlich ist es auch egal, wie man sich bewegen möchte – irgendwas an dem Pullover verrutscht augenblicklich und entblößt irgendwas, was nicht zum Entblößen gedacht war… Der Pulli ist nämlich in Wirklichkeit gar kein Pulli, sondern sieht aus wie ein langer Schal mit zwei Ärmeln. Man schlüpft sozusagen mit dem linken Arm in den rechten Ärmel und umgekehrt, so ergibt sich auch die Wickeloptik. Schade, ich hätte ihn super gerne auch im Alltag getragen, aber noch habe ich keinen persönlichen Assistenten, der mir dann all die kleinen Aufgaben übernimmt, die ich sonst mit meinen Händen erledige :D

Ansonsten habe ich mal wieder im Studio geshootet – bei den momentanen Temperaturen eine angenehme Abwechslung! Die letzten Bilder (oder hier) haben wir klassisch vor dem weißen Hintergrund fotografiert – also wollte ich unbedingt einen dunkelgrauen ausprobieren und ich bin begeistert! Wirkt nicht so clean wie der weiße, dafür aber richtig edel, finde ich :) Was sagt ihr?

Und: habe ich schon erwähnt, dass ich zur Zeit auf Midi-Röcke stehe, ähem?

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Recently:

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[dlitem heading=“o ja:“]ich habe endlich einen schwarzen Lippenstift gefunden! Den habe ich mir vor Monaten schon eingebildet, aber erst gab es keine, dann waren (zumindest bei Mac) alle ständig ausverkauft. Meinen Fund gibt es bei Kiko, sogar im Sale![/dlitem]
[dlitem heading=“oje:“]ich habe noch nie so ein verplantes Silvester erlebt, wie heuer. Niemand von meinen Freunden wusste bis zuletzt, wie und wo sie feiern. Um 19 Uhr kam dann ein guter Freund zu mir und wir haben ultra gemütlich gekocht, zu dritt mit P. Um 23 Uhr ging dann eine Meldung ein, dass wir zu einer privaten Party können. Ganz knapp vor Mitternacht waren wir dann da und es war ganz nett. Aufgrund des erreichten Alkohol-Pegels war es eh schon fast egal, wo man feiert :D[/dlitem]
[dlitem heading=“geklickt:“]diesen animierten Kurzfilm mit dem Titel „Schicksal“ – über die Zeit und den Tod![/dlitem]
[dlitem heading=“Vorhaben der Woche:“]abnehmen!!!! Ich habe aus lauter Verzweiflung mit Almased angefangen… Jemand Erfahrungen??[/dlitem]
[dlitem heading=“gelesen:“]ENDLICH ein tolles Buch zum Thema Mode! Vergesst IT von Alexa Chung oder diesen Parisienne-Mist :D In diesem Buch geht es nicht um Klischees – sondern um den Ursprung der Mode – nämlich die Geschichten, die wir mit der Mode verbinden oder die Sehnsüchte, die wir hineinprojezieren! Sehr empfehlenswert!![/dlitem]
[dlitem heading=“verplant:“]jeden Tag denke ich mindestens einmal plötzlich „Oh Gott, WO IST MEIN HANDY??!??“ und es ist immer ein Fehlalarm. Nachdem ich am Samstag beim Shoppen den Inhalt meiner Tasche auf den Boden kippte und IMMER NOCH kein Handy fand, war klar – diesmal habe ich es WIRKLICH irgendwo liegen lassen. Ich hatte Glück, mein Iphone lag immer noch nichtsahnend an der Kassentheke in dem Laden, wo ich es vergaß!!![/dlitem]
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GET THE LOOK

knit*: Sheeinside (another cute one here)

skirt: Zara (almost the same)

sneakers: Zara (similar)

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photos: Gerhard Huebenthal

Outfit

christmas outfit #2 : cozy

Ich glaube, das einzige Wort, das zur Zeit im Internet öfter verwendet wird, als „cozy“, ist „cozyness“, hihi! Ist ja auch verständlich bei dem Wetter und der frühen Dunkelheit… Allerdings bin ich so ein Kandidat, der, wenn er unterwegs ist, sich nach dem gemütlichen Zuhause sehnt, und wenn er wiederum Zuhause bleiben kann, dann fällt ihm die Decke relativ schnell auf den Kopf :D

Aber um diese meine „Probleme“ soll es heute nicht gehen, sondern um den zweiten Teil meiner Weihnachtsoutfit-Inspiration für euch. Nachdem ich euch den eleganten, festlichen Look für einen ofiziellen Anlass/Party gezeigt habe, kommt hier die gemütliche Variante für die Weihnachtsfeier zuhause mit der Familie. Die rote Farbe steht für Weihnachten, der extra weite Schnitt für die besagte „cozyness“ und unbegrenztes Konsumieren an Leckereien ;)

Und? Wisst ihr schon, was ihr anzieht?

Und was sagt ihr eigentlich zu Studio-Aufnahmen? Ja/nein?

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#2

cozy

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Recently:

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[dlitem heading=“o ja:“]wenn ich eine Mandarine oder Orange schäle, bekomme ich Glücksgefühle! Ich liebe diesen Duft so sehr![/dlitem]
[dlitem heading=“oje:“]Instagram und insgesamt das Internet raubt mir den Schlaf. Ich wache selbst dann früher auf, wenn ich ausschlafen könnte, weil mir sofort die Gedanken in den Kopf schießen – hast du schon was hochgeladen? Hast du vielleicht schon die Antwort auf deine Mail bekommen? Hast du selber schon die nötigen Mails geschrieben? Das geht so nicht! An Weihnachten bleibt das Internet aus!! Basta.[/dlitem]
[dlitem heading=“gesucht:“]ich habe mir einen plissierten Midi-Rock in Metallic eingebildet. Zuviele Bilder der neuen Gucci-Kollektion angeschaut, hihi :D Außerdem: meine super spannende Wunschliste findet ihr auf meinem PINTEREST ;) [/dlitem]
[dlitem heading=“Band der Woche:“]John Meyer, eine Entdeckung von P.[/dlitem]
[dlitem heading=“befreit von:“] Geschenke-Kaufzwang! Das Tolle ist: keiner meiner Freunde erwartet ein Geschenk oder würde es persönlich nehmen, wenn es mal keins gibt! Natürlich heißt es nicht, dass ich nichts schenken will – ganz im Gegenteil, ich mache es super gerne! Aber eben auch einfach so unterm Jahr, wenn ich eine gute Idee habe. Manchmal passiert es nämlich, dass ich an Weihnachten eben keine gute Ideen habe ;)[/dlitem]
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GET THE LOOK

culotte: Zara (similar)

sweater: (similar)

loafers: Zara (similar)

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photographer: Gerhard Huebenthal

Outfit

christmas outfit #1 : elegant

Oh du fröhliche, oh du verzweifelte Weihnachts-Outfitsuche! Denn es ist eher eine Ausnahme, dass man sofort genau weiß – DAS will ich an Weihnachten tragen! Meist lässt der Geistesblitz auf sich warten, stattdessen überlegt man hin und her, das und jenes will beachtet werden und in dem Look wohlfühlen möchte man sich auch noch! Ein mitunter schwieriges Unterfangen.

Deswegen habe ich mir ganz viel Mühe gegeben, euch eine Last-Minute-Inspiration zu schaffen – und das als Grinch! ;) Aber dieses Jahr wird Weihnachten für mich eh viel schöner als sonst – denn seit sage und schreibe SIEBEN Jahren habe ich zum ersten Mal Urlaub an Weihnachten und kann somit wie jeder normale Mensch auch ein bisschen feiern!!

Gestern abend machte ich mich also mit einem riesigen Koffer voller Deko auf den Weg zum Studio-Shooting – zum ersten Mal! In diesem Post seht ihr die erste von zwei Varianten eines Looks – eine, die für die offizielle Weihnachtsfeier geeignet ist und insgesamt einfach festlich-elegant daherkommt. Übermorgen stelle ich dann einen Look für das gemütliche Familienfest online! Beide Looks sind ziemlich oversized und garantieren somit barrierefreie Weihnachts-Völlerei, hihihi :D

Dieses Top war Liebe auf den ersten Blick. Die Kombination von klassischer Spitze mit dem ultra modernen und ausgefallenen figurfernen Schnitt ist genau meins!

#1

elegant

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HIER findet ihr übrigens ein Paar Gedanken von mir zur Adventszeit! Die soll ja besinnlich sein, hihi :)

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GET THE LOOK

culotte: Zara (love also this one)

top: O la la (very similar)

heels: Zara (similar)

clutch*: Bonprix (or here)

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photographer: Gerhard Huebenthal