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Bastel-Ideen Kreatives Lifestyle

#createyourstyle – DIY mal anders!

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... vom Termin zu Termin, dazwischen kurz beim Wimpernstudio vorbei, dem Suchtfaktor Lash Extensions fröhnen, vor drei Jahren dachte ich, ich lasse sie mir nach der Fashion Week wieder abmachen, nun sind sie immer noch da, jetzt schnell einen hausgemachten Salat zum Mitnehmen, obwohl nein, schnell ist es nicht, denn dieses kleine chaotische Café ist sehr beliebt, sie kommen sogar fast alle mit der eigenen Tupperware, lobenswert, also anstehen, dann noch ein Termin, jetzt noch kurz zum Zahnarzt/Bürgeramt/Wasauchimmer, ufff, ist es warm heute, der Ubahn nachlaufen, geschafft, na super, jetzt ist mir noch wärmer, kurz zur Änderungsschneiderei, dann noch einen Latte Macchiato on the Rocks, schön erfrischend vor dem Tanzkurs, Schuhe umziehen („hier keine Strassenschuhe“), getanzt, nun heim, nein, doch nicht, muss noch kurz einkaufen, der Kassierer ist heute mal freundlich, wow, was ist bloss los mit ihm, nein danke, keine Plastiktüte, nein danke, ich möchte nicht spenden, immer stehen sie an der Kreuzung und fragen, ob man Kinder oder Tiere mag, oh, das Café wurde endlich fertig umgebaut, muss ich mir morgen mal ansehen, noch eine Treppe, endlich zuhause!

 


 

 Wer ist genauso rastlos, schnell und viel unterwegs wie ich?

Wer begleitet mich die ganze Zeit in jeder Lebenslage? Wer muss bequem sein und trotzdem einen modischen Faktor haben? Am besten sogar einen Kultfaktor? Wer muss mich tragen, unterstützen und ermuntern, wer sind meine Gefährte und Gleichgesinnte?

Das sind meine Sneaker.

Sie sind umso wichtiger für mich – nein, geradezu überlebensnotwendig – da ich aus gesundheitlichen Gründen keine hohen Schuhe mehr tragen kann. Mein Mittelfussbruch von vor 3 Jahren hat es natürlich nicht besser gemacht. Manchmal trage ich Absatzschuhe für meine Outfit-Bilder, weil es einfach eine gewissen Abwechslung bringt, aber privat trage ich 99% der Fälle flache Schuhe. Wir (ich und meine Füsse) sind also sehr dankbar, dass Streetwear inklusive Sportschuhen mittlerweile sogar in High Fashion Einzug gehalten hat, weil Sneaker schon seit Jahren für den modernen Lifestyle stehen – die Generationen Y und Z sind super mobil, fast schon rastlos, und unternehmen so viele verschiedene Dinge, dass die Schuhe unbedingt mithalten und in jeder Situation passen müssen.

Wenn der Schuh drückt oder anderweitig unbequem ist, kann man nämlich an nichts anderes mehr denken, und das passt nicht zu unserer Vorstellung von einem Leben, denn wir wollen den Kopf frei haben für unsere Gegenwart und unsere Zukunft.

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Ende Juni

holte das Berliner Einkaufscenter ALEXA * all die Sneaker-Verrückten zu sich in die Einkaufsmeile zu einem Event, auf dem man sich die mitgebrachten Schuhe bedrucken lassen konnte. Richtig gelesen, bedrucken! (Könnt ihr euch noch an ein anderes ALEXA-Event erinnern, bei dem man seine Kleidung bemalen konnte und wo ich auf meine Lederjacke „DANCE ALL NIGHT“ draufgemalt habe?) Ein grosser spezieller Drucker, der vorher mit dem gewünschten Design vom Computer aus „gefüttert“ wurde, wurde vor Ort aufgebaut und von den Mitarbeitern von Inkicks bedient.

Ich wollte Zitronen auf meinen Schuhen haben, also hat Roland von Inkicks nach einem ähnlichen Print im Internet gesucht (wahrscheinlich wegen den Bildrechten), diesen dann in Photoshop InDesign importiert und alle Zitronen einzeln angepasst, gedreht und verkleinert und auf den Schuhen platziert – erstmal virtuell. Dann wurde meine weissen Stoff-Vans (wichtig! hell und aus Stoff sollten die Schuhe sein, sonst wäre es schwierig mit dem Bedrucken!) auf eine besondere Halterung eingespannt und in den Drucker geschoben. Knopf an, und schon wurden meine Schuhe mit einem cuten Zitronen-Druck versehen, sommerlich und verspielt, also perfekt für mich!

Gewinnerschuh

Ausserdem ging dem Event ein Online-Wettbewerb voraus, bei dem für verschiedene Designs gevotet werden konnte. Der Gewinnerschuh (einer mit „Berlin“-Schriftzug ist es geworden!) wurde im ALEXA ausgestellt und wird sogar in limitierter Auflage produziert! Und unter allen Abstimmenden wurden drei Sneaker-Gutscheine verlost. Win-win, sozusagen.

 

Im ALEXA findet ihr folgende Schuhläden:

 

JD Sports, Snipes, Crisp, Defshop, Blue Tomato,

Fast Forward,  Intersport, Runners Point, Vans,

Deichmann, Crocs, Ecco, Onygo, Roland, Shoe City, Sidestep,

Street Shoes, Tamaris, Timberland und Vagabond

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*in freundlicher Kooperation mit ALEXA 
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Lifestyle Shopping

Shoppen in Berlin und DIY Event im Alexa

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Shoppen in Berlin ist so eine Sache.

Verglichen mit München (wo ich ja 23 Jahre gelebt habe!) ist die Auswahl an Shops natürlich gigantisch! Aber auch dezentral, da Berlin ja bekanntlich kein Stadtzentrum hat. In München ist man meist einfach in die Innenstadt gefahren, wo es eine Shoppingmeile gab, und die Innenstadt war natürlich von überall gleich gut erreichbar. In Berlin dagegen muss man oft ziemliche Strecken zurücklegen, wenn man in einem bestimmten Laden einkaufen will.  Eine Grossstadt hat eben ihre Vor- und Nachteile, wobei ich immer noch gut damit fahre, die Vorteile zu geniessen und die Nachteile einfach hinzunehmen.

Das erste Einkaufscenter, was ich in Berlin kennengelernt habe,

war das ALEXA* am Alexanderplatz. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich nur wenige Ubahn Stationen von dort wohnen werde, hätte ich es wohl nicht geglaubt! Aber nun ist das tatsächlich der Fall! Deswegen bin ich gern im ALEXA unterwegs, wenn ich meinen Lieblingsläden wie Zara und Bershka einen Besuch abstatten möchte. Und im oberen Stock gibt es eine sehr prächtige Fressmeile, wo Menschen mit Entscheidungsschwierigkeiten wahrscheinlich verhungern würden :)

Nun, das ist meine Beziehung zum rosa Einkaufscenter. Deswegen habe ich mich total gefreut, als ich zu einem Event ins ALEXA eingeladen wurde, wo ich ein oder mehrere Kleidungsstücke meiner Wahl customizen konnte, und zwar nicht allein, sondern bei Bedarf mit Hilfe von Dozenten und Studenten der Deutschen POP Modeschule! Wie cool ist das bitte??

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Der Tag war sehr warm, man konnte den nahenden Frühling förmlich spüren! Ich fuhr nach Hause, zuvor hatten mein Freund und ich noch zusammen ein kleines Tanztraining und mir war immer noch warm davon. Aussen warm, innen warm – also zog ich meine Lederjacke aus und hing sie über den Arm. Felder und Häuser zogen vorbei, ich machte was am Handy, stieg irgendwann aus der Regionalbahn aus, stieg um, ging Lebensmittel besorgen, und als ich an der Ampel stand, schoss es mir plötzlich in den Kopf: „MEINE LEDERJACKE!!!“

Wo habe ich sie bloss liegen gelassen? In der Regio hatte ich sie noch. Dann in der S-Bahn? Im Einkaufscenter? Wir werden es wohl nie erfahren. Es war eine kurze Bikerjacke aus Kunstleder, dick gefüttert, und hatte mir schon einige verschiedene Jahreszeiten treu gedient, war regen- und windfest und es passte noch eine Strickjacke für kalte Winternächte drunter. Auch auf meiner legendären Geburtstagsreise 2017 war sie mit dabei…

Hilft nichts. Weg ist weg…

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Am 5 & 6 April 2019 fand ein DIY- Fashion Event in Alexa Berlin statt: nach dem Kampagnenmotto CREATE YOUR STYLE konnten Besucher ihre eigene Mode individualisieren. Die Modeartikel wurden mitgebracht oder im Center gekauft und unter der Betreuung durch Fashion-und-Designstudenten in einzigartige Kleidung verwandelt!

Ich war auch dabei und durfte mir ein Kleidungsstück kaufen, um es umzugestalten. Mir war sofort klar: ein würdiger Ersatz für meine verlorene Lederjacke muss her! Und als würdiger Ersatz muss sie auch gleich mit Erinnerungen behaftet werden, denn jedes neue Kleidungsstück ist erstmal ein unbeschriebenes Blatt. Erst, als wir es in verschiedenen Situationen und in verschiedenen Gemütslagen anhaben, gewinnt es an Persönlichkeit und fängt an, uns mehr zu bedeuten, als blosser Stoff zum Bedecken oder Warmhalten.

Auf dem Event konnte man seine Kleidung umnähen (es standen zwei Nähmaschinen bereit), man konnte sie anmalen, oder bekleben, allerlei Stoffe lagen aus, Pailletten und alles, was das DIY-Herz begehrt!

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Mir war klar: meine Lederjacke soll ein Basic bleiben und nach der Umgestaltung weiterhin zu allem passen. Ein cooler Spruch muss her, den ich dann mit weisser Farbe auf den Rücken der Jacke aufmale! Und was passt besser zu meiner momentanen Tanzwut, als „Dance all night?“

Im ALEXA angekommen, sahen meine Mitbewohnerin Ramona, die diese Bilder geshootet hat, und ich gleich grosse Plakate mit der Kampagne #createyourstyle. Schon von weitem sprang einen die grosse Fläche mit Paletten-Tischen und allerhand Material an! Auch die liebe Caroline, Dozentin der Deutschen POP Modeschule und einige ihrer Studenten standen schon bereit, um den Besuchern bei der Verwirklichung all ihrer kreativen Ideen behilflich zu sein.

Ich teilte Caroline mit, dass ich etwas in Sorge bin, ob ich meiner eigenen Aufgabe gewachsen bin, denn ich habe eine Schrift, die alles andere als schön ist. Caroline war aber so nett und lobte meine bescheidene Idee so überschwänglich, dass es mir gleich ein Stückchen besser ging. Als sie mir dann auch noch ein Blatt Papier und danach sogar eine richtige Stoffjacke zum Üben besorgte, war ich etwas erleichtert.

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Ok, genug geübt!! Jetzt wird es ernst und geht der Jacke an den Kragen! Ok, nicht an den Kragen, sondern an den Rücken.

Lederfarbe an den Pinsel, etwas abstreifen, nochmal kurz überlegen, wie man den Platz richtig verteilt und los!

Ich muss gestehen, das Ergebnis ist besser geworden, als ich dachte – nicht zuletzt Dank der lieben Caroline, die sich so rührend um mich kümmerte! Nun habe ich eine neue Jacke, die jetzt schon mit Erinnerungen verknüpft ist – und zwar an dieses schöne Event. Danke, ALEXA!

 


*dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit ALEXA Center Berlin entstanden <3

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Lifestyle Shopping

shopping: Wunschliste im August

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Klar, ich habe schon alles.

Aber manchmal ändern sich Vorlieben und Präferenzen, und man sortiert nicht nur Teile aus, die Fehlkäufe waren, sondern auch welche, in denen man sich mal sehr wohl gefühlt hatte.

Und dann entsteht Platz für Neues.

Deswegen führe ich (schon wieder! :)) eine neue Reihe namens "Wunschliste" ein, in der ich euch einmal im Monat meine momentanen Favoriten vorstelle - die ich entweder schon besitze, oder noch anschmachte :)

Hier meine wichtigsten Tipps, um Fehlkäufe sicher zu vermeiden:

  • ich kaufe tatsächlich nur noch Teile, die passen oder aber Teile, wo ich ganz genau weiß, wie eine Schneiderin sie für mich ändern könnte. Kleidung, bei der ich denke, ich werde bestimmt nach einer Woche Diät reinpassen - oder Schuhe, die noch eingetragen werden müssen, lasse ich da!
  • Dinge, für die mir nicht gleich mindestens zwei Kombinationen aus meinem schon bestehenden Kleiderschrank einfallen, kommen auch nicht mit!
  • zugegeben: es kostet Überwindung, aber egal, wie schön ein Teil ist - wenn der Stoff unangenehm auf der Haut ist, wird es nicht gekauft. Ich weiß aus Erfahrung: solche Teile bleiben eh nur im Schrank hängen!

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Durch Klicken auf das schwarze Kästchen mit dem Plus-Zeichen kommst du direkt zu den Produkten!


{die Verlinkungen sind Affiliate Links, was bedeutet, dass ich durch deinen Kauf eine kleine Provision bekomme}

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Lifestyle Unterwegs

travel: London in Bildern & 6 random Facts und Tipps

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Wenn dir deine Smartwatch sagt, dass du heute 17 Tausend Schritte gemacht hast, dann weißt du – du bist in London :)

Die ersten zwei Tage bin ich fast verzweifelt, lasst mich kurz zusammenfassen: Wirrwarr der Buslinien und -Haltestellen, schweres Gepäck auf ziemlich kaputten Straßen, leeres Handy und keinen Adapter dabei. Addiere Hunger und Durst, nur 5 Pfund im Geldbeutel und eine Kreditkarte mit der PIN, die sich spontan als nicht gültig rausstellte. Jaja, ich weiß. Ich war nicht optimal vorbereitet, und dennoch – umso weltbewegender war das Erfolgsgefühl am Tag drei, als ich endlich in diese wuselige, aber wunderschöne Weltmetropole reingefunden habe und mich seitdem weder verlaufen, noch verfahren habe, genug Geld und einen britischen Steckdosenadapter mit hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch schon einen Tagestrip nach Oxford  sowie insgesamt drei Shootings hinter mir und konnte somit mein angepeiltes Shopping-, Touri- und Einfach-So-Rumschlender-Und-Bildermach-Programm durchziehen!

Die Ergebnisse seht ihr hier (das ist nur die Hälfte der Bilder, die ich eigentlich zeigen wollte, – aber ich muss mich beschränken…). Meine Eindrücke verpacke ich euch in gewohnter Manier als Random Facts!

Ganz viel Spaß und London, ich liebe dich und ich komme wieder!!

 


 

Hier geht´s zu:

Paris // Bangkok //  Thailand allgemein // Maastricht // Berlin  // Oxford  // Barcelona

 


 

1.

Streetstyle

Man hat mich zwar schon „gewarnt“ – und trotzdem war ich total geflasht von dem Style der Londoner! In Deutschland bezeichnet man solche Looks zu meiner immerwährenden Verzweiflung als „Mutig“ (ich kann das nicht mehr hören). Wieso MUTIG?? Geht es um Leben und Tod, wenn man eine Jeans ausnahmsweise mal nicht mit einem Tshirt kombiniert?? Vielleicht sollte ich darüber nochmal schreiben – hier ist ein älterer Läster-Post über das Fehlen vom modischen „Mut“ :D

Ich wollte eigentlich unbedingt Streetstyle-Bilder machen, aber dazu ist es wegen meinen Zahnschmerzen leider nicht mehr gekommen… Nächstes Mal!! Ein Outfit-Beispiel: die Verkäuferin auf dem Notting Hill Flohmarkt war perfekt im Gentleman-Style gekleidet: sie kombinierte fünf verschiedene Karo- und Hahnentrittmuster – als Stoffhose, Blazer, Weste, Krawatte und Cap, alles in der gleichen Farbfamilie und mit einem strahlend weißen Hemd. Sie sah absolut umwerfend aus! Versteht sich von selbst, dass ich bei ihr einen karierten Woll-Blazer kaufen musste! Am liebsten würde ich ihn genauso stylen <3

2.

Höflichkeit und Hilfsbereitschaft

Man könnte meinen, in so einer stressigen Großstadt sind alle mega genervt und angepisst. Ach was! Ich habe schon lange nicht mehr so freundliche Menschen erlebt. Mehrmals wurde mir mein Koffer von zuvorkommenden Gentlemen abgenommen – und das, ohne dass ich darum bitten musste! In München kann man als Frau einen Nashorn schleppen, es interessiert niemanden. Die Busfahrer bleiben sogar nach dem Losfahren oft nochmal stehen, damit die verspäteten Passagiere noch einsteigen können!

Tipp   

apropos Bus! Nachdem ich 30 Minuten im eiskalten Wind umsonst auf einen Bus gewartet hatte, habe ich eine Einheimische nach Hilfe gefragt und weiß nun – abends und nachts muss man die Busse immer anwinken, sonst fahren sie an der Haltestelle vorbei.

Eine unglaublich wertvolle Info, die ich gerne vorher gehabt hätte :D

3.

Essen

Wider Erwarten sah ich einen Stand mit Fish&Chips erst am 4. Tag meines Aufenthaltes, und zwar in der Touristengegend (Tower of London). In den Tagen davor sind mir eher die omnipräsenten Fastfoodketten aufgefallen, die gesundes oder zumindest gesund aussehnendes, gerne auch vegetarisches und veganes Essen anbieten, allerdings alles fertig abgepackt – Plastikalarm!!

Ebenso omnipräsent waren die Supermärkte, wo es auch wahnsinnig viele abgepackte Fertigspeisen gab und vor allem – wo man in 70% der Fälle an einer Selbstbedienungskasse zu bezahlen hatte. Man scannt die Produkte ein und muss sie bis zur Beendigung des Bezahlprozesses auf einer extra dafür vorgesehenen Fläche liegen lassen, sonst schreit der Automat :D

Man gewähnt sich aber sehr schnell an diese personenlosen Kassen… Schade aber um die Arbeitsplätze!

4.

Shoppen

Ebenfalls bekannt – London ist ein Shoppingparadies!! Ich war im riesigsten Topshop, den man sich nur vorstellen kann, aber alle Läden in der Oxford Street sind überdimensional riesig – was ich nicht soooo angenehm finde, denn die Berge von Klamotten und Accessoires überfordern und erschlagen mich etwas…

Da fand ich es in Notting Hill schon viel angenehmer, obwohl es sehr voll mit Menschen war. Dort gab es ALLES – eine mega abwechslungsreiche Fressmeile, extrem viele kleine Läden, wo man von Klamotten bis hin zu Türknäufen alles Erdenkliche bekommen konnte, und dann noch einen extrem spannenden Fashion-Teil, wo ich fast eine vintage Chanel Tasche gekauft hätte… Nach vielem Googeln hat sie sich doch als Fake rausgestellt – allerdings als extrem guter. Der Preis von 200 Euro wäre aber auch zu schön, um wahr zu sein! Dennoch war ich danach wirklich traurig, denn die Tasche war extrem schön <3

5.

Stau

Manchmal wäre man zu Fuß fast schneller vorangekommen, als mit dem Bus. Auch die Ubahn ist eine viel zügigere Option (hehe, was ein Wortspiel!) – es sei denn, es ist Rush Hour. Dann kann es auch schon mal vorkommen, dass man 20 Minuten braucht, bis man in eine Ubahn steigt – nicht etwa weil sie so selten kommen (alle 3-4 Minuten!)  – sondern, weil man schlicht und einfach nicht reinpasst!

Sogar in der Londoner Luft herrscht Stau – auf dem Hinflug sagte der Pilot an, dass wir schon fast am Londoner Flughafen sind (ich habe Heathrow gewählt), aber – wegen hohem Verkehrsaufkommen „obligatorische Schleifen“ in der Luft drehen müssen! Das sah dann so aus, dass das Flugzeug sich neigte und 5 Minuten im Kreis flog ^^

6.

Underground (= tube)

Londoner Ubahn ist viel tiefer als alles, was wir aus Deutschland kennen und hat mich eher an die Moskauer Ubahn erinnert. An manchen Ubahnstationen gibt es nicht mal Rolltreppen, dort kann nur mit riesigen Aufzügen an die Oberfläche fahren. Zusätzlich zu den Aufzügen  gibt auch normale Treppen, allerdings soll man sie nur im Notfall nutzen, denn deren Gesamtlänge von der Oberfläche bis zur Ubahn entspricht ca 5 Stockwerken!

Komischerweise hatte ich in den Ubahnen null Handy-Empfang (und somit natürlich auch kein Internet), scheint bei den Londonern aber ganz normal zu funktionieren.

Weiß jemand eigentlich, was hat es eigentlich mit diesem „mind the gap“ auf sich hat? Warum wird das so inflationär oft angesagt? Sind in London in der Vergangenheit etwa übermäßig viele Menschen in diese Lücke zwischen Bahn und Gleis reingefallen?

Tipp  

mit der Oystercard kann man am günstigsten überall hinkommen. Man lädt sie an einem Automaten (oder auch am Schalter) mit Geld auf. Achtung – in Automaten kann man meist nur mit Münzen oder mit Karte bezahlen! In einer Woche habe ich ca 30-40 Pfund verfahren, allerdings hat die Fähre (wo die Oystercard auch gilt) bei mir gleich ein Drittel von dieser Summe verschlungen.

Jedesmal, wenn man in die Ubahn einsteigt, stempelt man sich ein und muss sich beim Verlassen der Ubahnhöfe wieder ausstempeln, sonst wird das Geld weiterverbraucht. In den Bussen muss man nur einchecken.

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Shopping

shopping: fun bag

Ich werde oft gefragt, wo ich meine lustigen Taschen her habe. Denn mittlerweile besitze ich schon eine kleine Sammlung davon!

Am meisten liebe ich Taschen in Koffer- und Box-Form, aber auch in Form von allem, was einfach nicht nach Tasche aussieht - zum Beispiel in Form einer Apfelsaft-Tüte, einer Zitrone oder einer Cassette - kurzum: ich bin, was Taschen angeht, noch nicht aus dem Kindergarten-Alter raus.

 

 

shop the funny bags here: 

 

1. Poker-Clutch

2. Ice cream bag

3. Water melon bag

4. telephone bag

5. pill bag

6. coffee bag

7. soup bag

8. retro radio bag

9. lemon bag

Wie steht ihr zu solchen Taschen?

Total niedlich oder total albern??? Sagt es mir!

Lifestyle

Stuff I loved #2 | august

In diesem Teil 2 der neuen Rubrik findet man ausschließlich Schönes und Erfreuliches, Niedliches und Positives – kurzum, die Favoriten des Monats! Meckern und dem Ernst des Lebens ins Auge schauen tu ich schließlich schon genug, sei es privat, in der Thoughts-Rubrik oder auf meinem Snapchat / Insta Stories ;)

Stuff I love mit meinen Favoriten von Juli findet ihr HIER!

Viel Spaß beim Stöbern :)

New iphone cases

Ich bin halt noch Kind in meiner Seele – also bin ich regelrecht ausgeflippt, als ich diese beiden Hüllen online in einem China-Shop fand. Vor allem die Kamera-Hülle sieht täuschend echt aus und ich werde oft auf sie angesprochen. Super praktisch ist auch, dass man sich das Handy umhängen kann und somit die nervige Kramerei in der Tasche spart :)

Favorite event

Natürlich die wunderwunderschöne Hochzeit von Patrick und Michael! Die Zeremonie war unglaublich bewegend und die Feier danach der Hammer! Wirklich Wahnsinn, was die beiden für ein Fest auf die Beine gestellt haben – nur so viel dazu: auf hohen Schuhen bis tief in die Nacht zu tanzen habe ich seit Jahren nicht mehr geschafft – aber da ging es ohne Probleme! :D  

(photo credit: Thomas Lerch)

most popular blog post I wrote:

war tatsächlich die allererste Ausgabe der neuen Rubrik Fashion Blogger Battle, wo ich nach Vorbild der Style-Jury-Rubrik, bekannt aus diversen Mode-Magazinen, ausgewählte Outfits bewerte, zusammen mit 2 anderen Jury-Mitgliedern.

Diese Rubrik wird alle 2 Wochen (also nächsten Sonntag auch wieder) erscheinen! Ich freue mich drauf!

Favorite blog post I found:

Und genau das ist es, was mich so wütend macht: diese beschissene Doppelmoral, dieser Fake unter dem Deckmantel der ganz großen Authentizität, diese angebliche Persönlichkeit der Influencer und Blogger, die zwar laut beworben wird, aber tatsächlich immer nur so groß ist, dass sie auch bequem noch in die jeweilige Schachtel passen würde, die sie gerade ausfüllen soll.

HIER

(Ich schrieb auch mal zum Thema)

Most liked pic on Instagram

 

Favorite hairdo

Da ich solche Zöpfe leider nicht selber flechten kann, lasse ich sie mir immer machen, wenn ich beim Friseur oder etwa auf einem Event bin.  

Diese hier hat mir allerdings der liebe Patrick (der ja Profi-Stylist ist) gezaubert, am Tag nach seiner Hochzeit. Dankiii <3

 

Coolest movie:

Ich. Liebe. Zeichentrickfilme!!!!  

„PETS“ hat alle meine Erwartungen erfüllt und übertroffen. Süß, super lustig und sogar richtig spannend <3

Favorite food

Ich gebe zu, ich liebe ungesunde Süßigkeiten, aber auch Salate, Gemüse und Obst. Die Acai Bowl esse ich leider viel zu selten – aber wenn, dann mit umso mehr Begeisterung! Schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch schön anzusehen :)

Favorite founds:

Alle Sachen dieser Auswahl besitze ich entweder schon in ähnlicher Form, oder habe vor, sie mir zu holen. Momentan stehe ich total auf Blumenmuster und Patches. DIE perfekte Streifenbluse suche ich auch noch!

 

 

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Outfit

#mbfwb: outfit 3

Die lustigste Geschichte zu diesem Kleid geht so: ich stehe mit anderen Bloggern vor dem Zelt nach einer Show. Neben mir stehen 3 Fotografinnen und beratschlagen sich, ob sie mich für ein Foto fragen wollen: „Oh, die Tasche ist so cool!“ – „Ja, aber das Kleid ist nicht schön“ . Äh.  Alles klar. Das war dann mein Spruch des Abends und meine Antwort auf alle Fragen, hehe. „Komm mit zur Party!“ – „Kann nicht, mein Kleid ist nicht schön“ :DDD

Ich weiß, dass Geschmäcker verschieden sind – und trotzdem war es eine gute Übung fürs Selbstbewusstsein.

Ich persönlich liebe das durchsichtige Etwas von Monki und hätte bloß gerne mehr Alternativen zum Drunterziehen, nicht bloß das schwarze Slip-Dress. 

Und wundert euch nicht über zwei verschiedene Taschen auf den Bildern:  Indoor trug ich meine schwarz-weiße Furla, auf den Bildern vor dem Zelt die Apfelsaft-Tasche: das kommt daher, dass ich die Apfelsafttasche die Tage zuvor ausgeliehen hatte und sie am Nachmittag zurückbekam und mir sofort umhängte :) Ich liebe aber beide!


Hier sind die bisherigen Fashion-Week-Berichte:

Das erste Outfit von der Fashion Week  |   Fashion Battle 1   |   Zweites Outfit   |  Fashion Battle 2   |   Backstage Bericht Rebekka Ruétz


  

Recently

o ja:

für Ruhe und ungeschminkte Tatsachen

oje:

jeeeeeden verdammten Morgen wache ich viel zu früh auf, obwohl ich hätte ausschlafen können – und zwar weil Kinder/Nachbarn/Hunde/Rasenmäher/Postboten einen dermaßen abartigen Lärm machen, dass Schlafen nur beim geschlossenen Fenster möglich ist (bei Postboten hilft natürlich auch das nicht). Der Postbote gestern hat geklingelt, obwohl die Sendung gar nicht mal für mich bestimmt war, und der Empfänger zuhause war! Aber Hauptsache, erst das ganze Haus vorsichtshalber anklingeln ?

Unsinn der Woche:

Gerade noch bekomme ich den Brief vom Zoll in Frankfurt (warum nicht München??), dass meine Kooperations-Sendung dort liegt und erstmal verzollt werden muss, dann bekomme ich 5 Minuten später eine Mail von dem Shop, von dem ich diese Sendung habe, bloß von einem anderen Ansprechpartner, mit ner Kooperationsanfrage! Hää?? Da weiß die rechte Hand echt nicht, was die linke tut…

gesucht:

weiße Sneakers… Irgendwie gar nicht so einfach! Meine geliebten 2 Jahre alten von Zara (die ihr hier auf den Bildern seht!) haben ein Loch, das immer größer wird – aber die Passform ist nicht mal bei Adidas so gut wie bei denen… Ach, mein Herz hängt einfach noch dran…

festgestellt:

ich bin langsam auch Wimpern-süchtig… Seit ich meine Wimpern-Extensions habe, möchte ich sie (zumindest in nächster Zeit) nicht mehr missen – aber ständig muss man zum Nachfüllen rennen, das nervt etwas… Am Montag nehme ich euch zu meinem Termin mit auf Snapchat (@nachgestern) ?



 GET MY LOOK

 

dress: Monki (same in black) |  sneakers: Zara (old, but similar here)

 bag: Furla  |  apple juice bag: Accessorize (old, also cute one here)

photos: indoor: Swantje, outdoor: Diana


thoughts

thoughts: meine Hassliebe zur Mode

Mitten in der gerade vergangenen Fashion Week erlebte ich eine Art von Rausch, die mich wirklich erschrocken hat. Ironischerweise hatte dieser Rausch mit den Modeschauen (auf den ersten Blick) nichts zu tun. Es war so:

Mitten in der Modewoche hatten Diana und ich etwas Zeit zwischen zwei Shows und gingen nichtsahnend die Strasse lang, als wir ein Store mit der Aufschrift "Sale" erspähten. "Lass kurz reingehen", meinte sie. Schon waren wir drin. Innerhalb von wenigen Sekunden haben wir beide unsere Objekte der Begierde gefunden - oder, wie die Modeverrückten in einer Art Selbstlegitimierung zu sagen pflegen, SIE haben uns gefunden: die 2 kleine süße Box-Clutches. Eine für Diana, eine für mich. Der Rausch setzte ein. Während wir lachten, gestikulierten, und mit der Verkäuferin laut in einem Mix aus Englisch und Deutsch über den Designer der Taschen, das Shoppen und die Mode diskutierten, hingen wir uns die Taschen um. Uns im großen, glänzenden Spiegel betrachtend, sahen wir uns schon damit gutgelaunt die Straßen flanieren und von den Streetstyle-Photographen umringt werden. Als ich mich nach dem Preis der Tasche erkundigte, war der Rausch nicht etwa zu Ende, im Gegenteil - er verstärkte sich. Der Preis war zwar human genug, um den Spontankauf zu verkraften, aber gleichzeitig unvernünftig genug, um einen kleinen, hübschen Adrenalin-Stoß auszulösen. Die Gruppendynamik tat ihr Übriges: zwischen überdrehten Snapchat-Videos von uns, dem Charme des Filial-Chefs und vergnügtem Lachen gingen die Clutches über den Kassentisch.

Wie sagte die weise Modejournalistin Clairette

Mode ist wie Feierngehen: im Rausch der Nacht, des Alkohols, der Musik und der flirtiven Atmosphäre empfindet man ein Gefühl elektrisierender Lebendigkeit. Nichts kann einen aufhalten, man ist stark, cool und unglaublich sexy.

Und dann wacht man am nächsten Tag mit hämmernden Kopf auf und fragt sich: Wozu das alles?

 

Ich habe mir zwar am nächsten Tag nicht die Frage gestellt, wozu das alles war - denn die Tasche gefiel mir auch noch am nächsten Morgen und tut es immer noch - aber dennoch erschrak ich, als ich mich an das Gefühl im Store erinnerte - denn es war wie ein Kontrollverlust, wie etwas, was einen überkommt. 

Mode ist meine große Hass-Liebe.

Warum Hass?

Unsere Liebe zur Mode ist nicht selbstlos. Wir lieben nicht nur schöne Kleidung, tolle Stoffe, innovative Schnitte und Einfälle der Designer, sondern lassen uns leiten von dem Drang nach Selbstoptimierung, der Sehnsucht nach Anerkennung und auch nach eigener Selbstakzeptanz. Kaufen, um dazuzugehören - kaufen, um sich besser zu fühlen - kaufen, um sich zu belohnen... Aber außer der psychologischen Wirkung des Konsums und der Modetrends auf uns fällt auch die Modeindustrie selbst meist sehr negativ auf - und hier entsteht schon der "Hass"-Teil der Hassliebe. Denn wir alle wissen mittlerweile, was hinter den Kulissen alles schief läuft. Und diejenigen von uns, die in der Mode arbeiten, wissen noch viel mehr davon. Und damit meine ich nicht nur das grausame Modelbusiness, die Gier und den Druck in den großen Modehäusern und auch großen Modeketten, sondern auch die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Kleidung, die überzogenen Schönheitsideale, die willenlosen und von der Werbung und PR manipulierten Konsumenten, die fehlende Nachhaltigkeit.

Ich hasse die Tatsache, dass es so viele Modemenschen gibt, die sich völlig unbegründet für ach so exklusiv und für den Nabel der Welt halten.

Ich hasse die Tatsache, dass es so viele hohle Modeblogger gibt, die nichts hinterfragen und allein beim Namen [hier bitte den Namen irgendeines großen Modehauses einsetzen] sich schon willen- und kritiklos allem hingeben, nur weil es sie zum vermeintlichen Erfolg zu führen verspricht.

Ich hasse die Industrie dafür, dass sie ein in Stein gemeißeltes Schönheitsideal aufgebaut hat. Das hat so unendlich viel Leid verursacht und tut es auch weiterhin! Wegen diesem uns aufgezwungenen Konstrukt gilt jeder, der ihm nicht entspricht, als etwas weniger Wertvolles, und was fast noch schlimmer ist: empfindet sich auch selbst oft als "nicht ausreichend".

Wie kann man eigentlich diese Welt trotzdem lieben?

Ich muss manchmal an diese herzzerreißende Szene aus "Der Himmel kennt keine Günstlinge" von Erich Maria Remarque denken. Die Tuberkulose-Kranke Lilian, die aus ihrem Krankenhaus ausbricht und die letzten Monate ihres Lebens in der Freiheit verbringt. Sie nimmt ein sündhaft teures, wunderschönes Kleid mit, sie hängt es vors Fenster, so dass das Licht durchscheinen kann und betrachtet es vom Bett aus. Das Kleid ist ihre Freundin, ihre Begleitung, ihr flüchtiger Trost, ihre letzte Lebensfreude.

Auch wenn es sehr schwer ist, die Grenze zwischen echtem Gefühl und künstlichen Begehrlichkeiten, zwischen Kunst und Fake oder zwischen echter Provokation und bloßer PR zu ziehen (siehe Vetements) - mit der Liebe zur Mode verhält es sich so, wie mit jeder Liebesbeziehung. Man liebt nicht nur "wegen", sondern auch "trotz". Ich hoffe auf Kunst. Ich hoffe auf echte Provokation. Ich liebe die Momente des Glücks, und die sind nicht immer gekauft. Hier auf der Fashion Week hatte ich bei einer Show Tränen in den Augen - von bloßem Zusehen, das nichts mit Konsum zu tun hatte. Ich bin Modebloggerin - und auch ich trage zum europäischen Konsumuniversum bei. Ich versuche, mich bewusst mit dem Thema auseinanderzusetzen, aber bei aller Kritik - ich werde der Mode treu bleiben. 

Denn ich weiß: in dieser Welt des Scheins gibt es auch echte Momente. Und um die geht es mir.

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Outfit

outfit: nadelstreifen mantel

Was zieht sich wie ein roter Faden durch euren Style? Bei mir sind es Streifen aller Art und oversized Schnitte. Außerdem liebe ich ausgefallene Schuhe und Sonnenbrillen. Hätte ich genug Budget, würden sich einige Designertaschen dazugesellen ;)

Zurück zum roten Faden: dieses Outfit beinhaltet wieder Streifen, diesmal in Form von Nadelstreifen! Die dünnen hellen Linien auf dem dunkelblauen Hintergrund haben es mir total angetan, hier als Jeans, hier als Anzug oder auch als Zweiteiler – alles hatte ich schon ausprobiert! Heute trage ich einen Nadelstreifen-Mantel ganz simpel kombiniert mit einer Jeans, allerdings bringt das fließende Top mit einem extra langen Rücken nochmal das gewisse Etwas in das Outfit. Oder?? :D

 

RECENTLY:

o ja: 

es kommt eher selten vor, dass ich mich über Goodies so richtig freue – weil es einfach meist Sachen sind, die ich entweder schon habe, oder die ich mir selbst nie zugelegt hätte. Allerdings bin ich gestern fast ausgeflippt – denn in der Goodiebag waren super schöne Schnür-Heels von Tamaris drin sowie eine total schicke Iphone-Hülle von Richmond&Finch <3 Updates kommen jeden Tag auf Snapchat (Nachgestern)!

oje:

Was bekommt die Esra pünktlich am Vortag der Abreise, wenn es für 2 Events in 2 verschiedene Städte gehen soll? Richtig, eine fette Bronchitis! :( Trotzdem habe ich alles gut überstanden und bin jetzt wieder fast gesund :)

Geärgert: 

Szenario: ich will Zähne putzen und hole die Zahnpasta-Tube. Dabei fällt mein Makeup im Glasfläschchen um und geht zu Boden. Uff, cool, es ist heile, nicht zerbrochen! Ich stelle es zurück und nehme die Zahnpastatube nochmal. Dabei fällt das Glasfläschchen mit dem Makeup nochmal um und zerbricht diesmal. AAARRGGGGGGGGHHHH  wie gemein ist das bitte?? Gerade freute ich mich noch, dass es gutgegangen ist, schon passiert es nochmal und geht diesmal schief. Also echt!!! (Hier noch mehr verpeilte Aktionen)

Event der Woche: 

es waren sogar 2! Einmal das von Marcel von Berlin und Bonprix in Berlin und einmal das Garten-Event von Pflanzen Kölle in  Heilbronn.  Bald mehr dazu!  

Pläne: 

Wie ihr wahrscheinlich auf Snapchat (Nachgestern) mitbekommen habt, möchte ich meine Strategie ändern. Nervige Kooperationen vermiesen mir eindeutig zuviel meiner privaten Zeit und werden in Zukunft noch viel konsequenter gemieden.

gesucht:

einen Obstkorb aus Draht in Kupfer oder Gold, jemand Tipps??







GET MY LOOK

coat: More&More*

top: Zara (sold out, but similar here)

jeans: Calzedonia (sold out, similar here)

shoes: Zara (sold out, but very similar here)

sunnies: ZeroUV* (old, but similar here)

hat: Asos (sold out, similar here)

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photos: Irina