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Berlin Diaries vol. 1

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“Berlin lässt einen so, wie man ist”.

„… hier sind die Leute einfach ganz schlecht gelaunt…“.

„… ich lebe total kiezig, ich erledige alles in meinem Kiez und komme nicht mehr raus hier”.

“Ey, dieses Partyleben ist schon ganz schön hardcore”.

“… das ist echt krass, wie unterschiedlich die Berliner Bezirke sind, das Publikum ist jeweils auch komplett anders”.

„… der Abverkauf von Latte Macchiato in Weißensee ist in den letzten Jahren gestiegen – Weißensee wird der neue Prenzlauer Berg”.

 

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Das sind einige der Aussagen, die ich in den letzten Wochen aufgeschnappt hatte –

von Sitznachbarn im Café, auf der Straße, und sogar von den Leuten, die unten die Straße entlang gingen, während ich in meinem Zimmer im Bett lag. Er ist auffallend, wie viel und gern über Berlin geredet und diskutiert wird – die Stadt ist nicht nur bei Touristen ein beliebtes Thema, sondern eben auch bei Einheimischen. Und so unterschiedlich die Aussagen auch sind, in einem sind sich wohl alle einig: Berlin ist ein sehr vielfältiger Ort.

Als ich zum ersten Mal hier war, war ich gerade mal 10 Jahre alt und lebte in Moskau.

Meine Mutter und ich waren 30 Tage lang in Deutschland zu Besuch – zwei Wochen in Berlin und zwei Wochen in München. Damals gab es in Russland kaum Lebensmittel, außer Brot, Nudeln, Kartoffeln… Man konnte keinen Käse und auch kein Obst kaufen. Das Wort “Banane” war der Inbegriff des westlichen Wohlstands – das ist kein Scherz und keine Übertreibung! Dementsprechend waren wir richtig schockiert von dem hiesigen Überfluss, aber sonst habe ich von Berlin keinen expliziten Eindruck, denn der Kulturschock hat wohl alle anderen Einzelheiten ausgeblendet. Mit 16 war ich nochmal hier, als wir schon nach Deutschland (München) ausgewandert waren. Damals hatte mir Berlin nicht gefallen, ich fand es zu groß, zu unpraktisch, zu unpersönlich.

Meine Liebe zur Hauptstadt erwachte zum ersten Mal 2014,

als ich hier zur Fashion Week war. Ich fühlte mich plötzlich so angenommen, frei und lebendig, wie ich es noch nicht kannte. Mit weiteren Besuchen vertiefte sich dieses Gefühl, außerdem hatte ich das große Glück, meine Vickie und Vera zu haben, die Berlinerinnen sind und durch deren Augen ich die Stadt gleich ganz anders kennenlernen konnte, als es Touristen und Besucher normalerweise imstande sind, zu tun. Ich liebe es immer noch, ihnen zuzuhören, wenn sie über ihre Stadt erzählen <3

Es dauerte nicht lange, und mein Traum, hier zu leben, war geboren.

Dieser Traum ist im Laufe der Jahre zu einer riesigen Sehnsucht gewachsen, die schlussendlich dazu führte, dass ich mein altes Münchner Leben aufgab und hierher zog, worüber ich bis jetzt jeden einzelnen Tag froh bin! Der einzige Wermutstropfen, der dafür richtig groß ist – P. blieb in München und ich vermisse ihn… Daraus entsteht der nächste Traum, der da heißt: “P. zieht zu mir nach Berlin” <3

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Und jetzt gebe ich meinen Senf dazu – hier meine persönliche Meinung zu den Aussagen, die ich oben angeführt habe:

“Berlin lässt einen so, wie man ist”.

Das kann ich bis jetzt nur bestätigen! Mir begegnet die berüchtigte Anonymität der Grossstadt auf einer Seite – und auf der anderen Seite viele freundliche und offene Menschen!

„… hier sind die Leute einfach ganz schlecht gelaunt…“.

Nein. Zumindest nicht schlechter, als in München. Vielleicht hatte ich Glück, vielleicht hilft mir meine Einstellung – aber die meisten Menschen, die ich sehe oder treffe, sind ganz gut drauf und auch hilfsbereit! Die anderen wenigen sind tatsächlich schlecht drauf – aber wer ist es nicht ab und an? Ich nehme es nicht persönlich, denn jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen, und das ist in den meisten Fällen nicht meine Schuld.

„… ich lebe total kiezig, ich erledige alles in meinem Kiez und komme nicht mehr raus hier”.

Das ist doch verständlich? Berlin ist so groß, da ist es doch klar, dass man in seinem Alltagstrott bequem wird und die meiste Zeit die Angebote nutzt, die es in seinem eigenen Kiez gibt. Wenn man dann ab und zu einen Ausflug in einen anderen Stadtteil macht, wird es dafür zu einem richtigen Erlebnis :D

“Ey, dieses Partyleben ist schon ganz schön hardcore”.

Haha, von dem Partyleben bekomme ich nicht ganz so viel mit, denn ich bin einfach keine so krasse Partymaus. Aber ich glaube auch, dass es in Berlin ganz schön abgeht!

“… das ist echt krass, wie unterschiedlich die Berliner Bezirke sind, das Publikum ist jeweils auch komplett anders”.

Stimmt absolut! Sogar jeder Bezirk in sich ist schon total vielfältig. Das ist ja auch das Tolle an dieser Stadt! Hier ist für jeden was dabei. Leben und leben lassen kann man hier sehr gut üben!

„… der Abverkauf von Latte Macchiato in Weißensee ist in den letzten Jahren gestiegen – Weißensee wird der neue Prenzlauer Berg”.

Dazu muss man wissen – man munkelt über Prenzlauer Berg, dass hier besonders viel Latte Macchiato getrunken wird, und zwar von den ganzen Müttern, denn dieser Bezirk ist eine besonders familienreiche Gegend. Ob der Weißensee so sehr im Kommen ist, kann ich nicht direkt beurteilen, obwohl ich schon ein paar Leute kennengelernt habe, die nach Weißensee gezogen sind – aber Latte Macchiato ist zufälligerweise auch meine liebste Kaffee-Zubereitungsart. Auch wenn ich keine Mutter bin ;)

 

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Bilder: P. <3


In “Berlin Diaries” VOL. 2: beste Food Tipps Berlins für Fleischesser, Veggies und Veganer! Stay tuned!

 

 

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Lifestyle Shopping

shopping: Wunschliste im August

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Klar, ich habe schon alles.

Aber manchmal ändern sich Vorlieben und Präferenzen, und man sortiert nicht nur Teile aus, die Fehlkäufe waren, sondern auch welche, in denen man sich mal sehr wohl gefühlt hatte.

Und dann entsteht Platz für Neues.

Deswegen führe ich (schon wieder! :)) eine neue Reihe namens "Wunschliste" ein, in der ich euch einmal im Monat meine momentanen Favoriten vorstelle - die ich entweder schon besitze, oder noch anschmachte :)

Hier meine wichtigsten Tipps, um Fehlkäufe sicher zu vermeiden:

  • ich kaufe tatsächlich nur noch Teile, die passen oder aber Teile, wo ich ganz genau weiß, wie eine Schneiderin sie für mich ändern könnte. Kleidung, bei der ich denke, ich werde bestimmt nach einer Woche Diät reinpassen - oder Schuhe, die noch eingetragen werden müssen, lasse ich da!
  • Dinge, für die mir nicht gleich mindestens zwei Kombinationen aus meinem schon bestehenden Kleiderschrank einfallen, kommen auch nicht mit!
  • zugegeben: es kostet Überwindung, aber egal, wie schön ein Teil ist - wenn der Stoff unangenehm auf der Haut ist, wird es nicht gekauft. Ich weiß aus Erfahrung: solche Teile bleiben eh nur im Schrank hängen!

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Durch Klicken auf das schwarze Kästchen mit dem Plus-Zeichen kommst du direkt zu den Produkten!


{die Verlinkungen sind Affiliate Links, was bedeutet, dass ich durch deinen Kauf eine kleine Provision bekomme}

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Lifestyle Mode-Inspirationen

Warum du keine andere Mode App mehr verwenden wirst

Wer träumt nicht von seiner eigenen Boutique? Ich habe jetzt eine ;)

Aber fangen wir von vorne an!

Shoppt ihr mehr online oder offline?

Ich mag beides. Onlineshopping hat natürlich entscheidende Vorteile. Ws gibt keine nervigen Schlangen an den Kassen und kein erbarmungsloses Licht in den Umkleidekabinen, man liegt bequem in seinem eigenen Bett, knabbert Chips oder Gemüsesticks (je nachdem, ob man seinen gesunden oder genüsslichen Tag hat), hat im besten Fall eine Jogginghose und in jedem Fall keinen BH an, und stöbert was das Zeug hält.

Der letzte Punkt - kann allerdings auch anstrengend sein. Manchmal kenne ich nach langem Durchstöbern der Kategorien schon das ganze Sortiment auswendig, finde aber trotzdem nicht, was ich suche.

Wie cool wäre es, wenn die Kleidung in Onlineshops schon nach meiner Größe vorsortiert wäre und vor allem - nach dem Stil, der mir gefällt und den ich am liebsten trage??

Achtung Leute, das gibt es jetzt tatsächlich! Die Abhilfe kommt in Form einer neuen Mode App (für iOS und Android), die dir Kleidung vorschlägt, die auf deine Größe und yep, auch auf deinen Kleidungsstil abgestimmt ist und das beste dran: hier shoppt es sich mit gutem Gewissen, denn man kauft Gebrauchtes oder kaum Getragenes von Privatpersonen - und 2nd Hand Shopping ist bekanntlich nachhaltig!

Zadaa (sprich: Saaaaaaada) verbindet 200 000 Kleiderschränke aus 3 Ländern und 600 Städten und sucht für jeden von uns seine künftigen Lieblingsklamotten anhand seiner Größe und Kleidungsstils raus - und das ist erst der Anfang!

Und jetzt nochmal zurück zu meiner Boutique!

Und so innovativ funktioniert es:

RUNTERLADEN

Die App gibt es kostenlos im Appstore oder bei Google Play, und anmelden kann man sich mit Facebook oder mit seiner Mailadresse.

KAUFEN

Wie kaufen funktioniert, weiß, glaube ich, jeder - man fügt das gewünschte Kleidungsstück seinem Einkaufskorb hinzu und zahlt es mit einem der vielen Zahlungsoptionen, die in der App angeboten werden. Das Kleidungsstück wird zu dir nach Hause oder zur nächstgelegenen Servicestelle auf der Karte in der App gebracht, deine Adresse ist dabei für den Verkäufern nicht sichtbar, dazu mehr unter "Veschicken". Du kannst nicht nur aus Deutschland, sondern auch international aus Dänemark und Finnland shoppen.

VERKAUFEN

Natürlich kann man bei Zadaa auch selbst verkaufen, und zwar kostenlos. Die Sachen, die man einstellt, werden zu einer "Boutique" zusammengefasst. Jaaaa, deswegen habe ich dort jetzt eine eigene Boutique, ich habe extra für euch nochmal aussortiert <3

VERSCHICKEN

Zum Verschicken von euren verkauften Sachen braucht ihr tatsächlich keine Adresse vom Käufer, sondern der Verkäufer bekommt von der App per E-Mail die Versandmarke als QR-Code und Lieferschein. Dann kann er entweder den QR-Code von seinem Handy aus beim Kassierer beim DHL/Deutsche Post Servicepunkt zeigen oder den Lieferschein im voraus ausdrucken. Alles, was mit dem Zadaa-Paket geliefert wird, ist bis 10 000 € versichert (wenn man andere Versandmethoden auswählt, sind diese nicht versichert).

Die Zahlung bekommt ihr, nachdem eure Ware zugestellt wurde. Also: lehnt euch zurück und wartet, bis der Käufer euer Paket bekommt und das Geld auf eurem Konto erscheint.

Ja, ihr habt richtig gehört, sowohl die bestellte als auch die verschickte Ware ist von Zadaa mit bis zu 10.000,00 EUR versichert, so brauchen sowohl Käufer als auch Verkäufer sich keine Sorgen um gefälschte Waren, nicht erhaltene Produkte oder Betrug zu machen. Wählt dafür einfach "Zadaa Package" als Versand-Option. 

Meine Boutique findet ihr unter "Esra" :)

Und es gibt noch eine Aktion zum Launch der App: Zadaa gibt während der nächsten Woche jedem deutschen User, welcher 20 Artikel in seinem Account zum Verkauf hochlädt, automatisch 20 EUR Shopping Guthaben.


*Dieser Artikel ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Zadaa und Bloggerkartei entstanden

photos: Roksana Jankowski 

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Kosmetik Lifestyle

beauty: meine Schmink Routine

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AN MEIN GESICHT KOMMT NUR WASSER UND...

Wasser!!

Genau das war tatsächlich der Fall, und zwar bis zu meinem 30gsten Lebensjahr!!  Keine Reinigungsprodukte, keine Creme, kein Mizellenwasser, kein Tonic. Und auch keine Kosmetik. Nie. Nur pures H2O.

Ich glaube, die Abneigung gegen Schminke kam damals durch meine sehr strenge Erziehung - ich durfte als Teenager so ziemlich gar nichts...

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Lippenstift aufgetragen hatte. Er war rot. Ich blickte in den Spiegel und kam mir vor, wie ein Clown aus einem Horrorfilm - mindestens! Aus dem Spiegel schaute mich eine fremde, entstellte Person mit einem blutroten Mund an, und diese Person galt es, sofort wieder loszuwerden. Ich radierte mir den Lippenstift hastig wieder aus dem Gesicht und dachte - „nie wieder!!“.

JAHRE SPÄTER

Nun sitze ich hier und veröffentliche einen Blogpost über meine Schmink Routine. Denn ja, es gibt mittlerweile ein paar Produkte, die es auf mein Gesicht geschafft haben. Wäre ich keine Bloggerin geworden, würde ich womöglich immer noch rumlaufen, wie Gott mich schuf (also nicht nackt natürlich, sondern ungeschminkt), denn wahrscheinlich hätte ich für Schminke kein Geld ausgegeben, wenn ich mich eh schon nicht traute, welche zu verwenden  - aber ich bekomme ja ab und an diverse Dinge zugeschickt und war dann doch irgendwann zu neugierig, um sie nicht zu testen. Durch meine sehr "natürliche" Vergangenheit mag ich aber immer noch kein Gefühl der Schminke auf der Haut und verabscheue es, mir zwanzig verschiedene Produkte nacheinander ins Gesicht zu klatschen. Ich dachte aber - die wenigen Lieblingsprodukte, die sogar ich gerne benutze, könnten auch für euch von Interesse sein. Deswegen kommt hier - meine Schmink Routine!

 

– Dieser Beitrag enthält Affiliate Links & wurde durch Produktproben unterstützt –

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BEVORE MAKE UP

Bevor ich mich schminke, benutze ich total gerne den Pixi Glow Tonic  - gibt es im Fläschchen oder als getränkte Pads to go. Sie enthalten 5% Glycolic und sind eins der wenigen Produkte, die WIRKLICH einen Unterschied machen! Meine Haut ist danach viel praller, glatter und rosiger - I swear! Und auch das Makeup bekommt einen richtigen Glow, wenn man die Pads vorher anwendet. Ich wische mir damit Gesicht (Augenbereich aussparen!) und Hals ab (die Pads sind total ergiebig!), warte dann 5 Minuten, in denen ich mir zum Beispiel einen Kaffee mache und trage dann das Makeup auf.

Pixi Produkte sollen übrigens tierversuchsfrei sein!

MAKE UP

Shiseido Future Solution LX in Farbe Golden 3 mit Sonnenschutzfaktor 15 - diese Foundation habe ich zugeschickt bekommen, aber für meine helle Haut ist sie viel zu dunkel. Deswegen war ich gezwungen, ein wahres Sakrileg zu begehen und dieses zugegebenermaßen teure Makeup mit meinem Catrice Made To Stay Makeup in der Nuance 010 Nude Beige zu mischen, um es aufzuhellen. Die Konsistenz von der Shiseido Foundation ist aber ein Traum! Anders, als mit dem Wort "samtig" kann ich das nicht beschreiben - und man spürt es kaum auf der Haut, obwohl sie super deckt.  Also lasst es euch unbedingt zu Weihnachten oder Geburtstag schenken! Aber bitte im richtigen Farbton ^^

Da beide Makeups eher matt sind, füge ich ein Paar Tropfen von dewdreamer Illuminating Drops von Laura Celler dazu, das macht die Foundation mehr glowy. Herauskommen tut ein Hexen-Mix à la Esra - aber er funktioniert super!

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AUFTRAGEN

Ich habe Einiges getestet - darunter eigene Finger, irgendwelche Pinsel, und auch das berühmte Makeup-Schwämmchen. Die eigenen Finger haben am besten funktioniert (das hat mir sogar ein professioneller Make-Up-Artist bestätigt, dass sich das Makeup, mit den Fingern aufgetragen, am besten mit der Haut verbindet). Aber das ist mir momentan zu viel Sauerei, und das Schwämmchen hinterlässt bei mir Streifen und Flecken (und ja, ich habe es richtig angewendet!). Da geht es momentan am allerallerbesten mit den Foundation Pinseln von HEMA! Wer hätte das gedacht? Ich liebe sie! Den großen nehme ich zum flächigen Auftragen und den kleinen für unter den Augen.

Für mein Blush nehme ich den coolen einklappbaren Sephora Pinsel in Größe 674 - den habe ich damals in Paris auf dem Bahnhof gekauft, das war nämlich noch bevor Sephora Shops in Deutschland wie Pilze aus dem Boden zu spießen begannen.

CONCEALER

Dieser Concealer war damals eine Empfehlung von Andy - und er hatte recht, das Zeug ist super! Ich hatte früher eins von Mac und er deckte unglaublich gut, trocknete aber gerade die dünne Haut unter den Augen mit der Zeit zu sehr aus. Deswegen musste ich umsteigen - "Fake Up" von Benefit (heißt mittlerweile wohl "Boi-ing") ist super cremig und pflegend und deckt dafür auch noch richtig richtig gut. Normalerweise reicht mein deckendes Makeup für unter den Augen, aber manchmal bin ich in Stimmung, noch zusätzlich Concealer zu benutzen. Und manchmal benutze ich NUR Concealer und decke damit punktuell ein paar Stellen ab. An solchen Tagen bleibt der Rest einfach ungeschminkt :)

CONTOURING

Momentan ist die Pixi Glow & Bronze Palette meine liebste - von ihr benutze ich meistens den jeweils hellsten Farbton, sowohl fürs Konturieren als auch fürs Highlighten. Bin halt ziemlich hell ;) Übrigens benutze ich den Highlighter viel öfter, als den Bronzer. Denn meine Wangen sehen mit Rouge auch schon konturiert aus. Ja, ernsthaft!

BLUSH

Mein Blush war ein Geschenk zu einem Geburtstag und das ist schon SO lange her, dass ich mich nicht mal erinnere, zu welchem. Ich habe es aber sicher schon seit mindestens 5 Jahren und habe gerade mal ein Drittel verbraucht, wenn überhaupt - obwohl ich es IMMER hernehme und liebe, wie am ersten Tag. Es reicht bestimmt für weitere 10 Jahre, da bin ich mir sicher. Es ist von Clinique in 120 bashful blush - dieser Ton ist eher peachy als rosé und passt perfekt zu meinem Hautton. Gut ausgesucht, damals vor 5 Jahren, lieber Verkäufer, das nenne ich Beratung!

Ich habe übrigens auch Rouge-Sticks ausprobiert, aber ich finde sie etwas tricky zum Verblenden, da entstehen bei mir persönlich  leichter Flecken als wenn ich meine Wangen mit Puder schminke.

LIPPEN

Wisst ihr was, Leute? Normale Lippenstifte verwende ich schon seit 2 Jahren nicht mehr. Was viel viel besser hält, sind die matten Lip Tint Lippenstifte. Meine absolute Nummer eins kommt von Pixi! Die fünf Farbtöne, die ich habe, heißen Matte Last Liquid Lip und halten allem stand -  (außer Fett, aber das Produkt, was Fett standhalten würde, wurde noch nicht erfunden). Seit ich sie benutze, habe ich nie wieder einen Lippenabdruck auf einem Glas oder ähnliches gesehen. Auch das Auftragen ist selbst für Leute mit zwei linken Händen, wie mich, ein Kinderspiel, denn der Matte Liquid Lip kommt mit einem perfekt geformten Applikator, mit dem man selbst die Lippen-Ecken easy erreicht (siehe letztes Foto in diesem Post!). Leider hat Pixi keine matte Lippentinte im klassischen Rot im Sortiment (großer Fehler!!), deswegen benutze ich momentan Slay All Day von Lottie London und es ist ganz gut, aber ich muss im Laufe des Tages tatsächlich paarmal nachziehen... Luxusproblem, ich weiß, aber DIE perfekte rote und matte Lippentinte habe ich leider noch nicht gefunden... Habt ihr Tipps?

AFTER MAKE UP

Pixi Glow Mist mit 21 Ölen - das Coole daran ist, man kann das Gesicht einfach nach der Reinigung damit besprühen, oder eben zum Auffrischen und "Backen" von Makeup, oder auch in die Haarlängen sprühen. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass es Wunder bewirkt, aber es fühlt sich angenehm leicht und erfrischend an, und das ist bei dieser Berliner Sommerhitze Gold wert!

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WIE FINDET IHR DIESE ART VON BLOGPOSTS?

SOLL ES DAVON IN DER ZUKUNFT NOCH WELCHE GEBEN?

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Lifestyle living

interior update: mein neues Sideboard

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Unsere Generation Y wird viel diskutiert.

Wir sind unverbindlich, mobil, flexibel, rastlos und oft auch ratlos angesichts der vielen Möglichkeiten. Dream, believe, achieve! Wer viel will, bekommt auch viel - aber andererseits setzt uns dieser Wille nach mehr auch unter Druck, bloß nichts zu verpassen. Niemand möchte sich später gerne vorwerfen, nur ein einziges statt möglicher 10 verschiedener Leben gelebt zu haben. Nur leider kann man nicht gleichzeitig alles austesten, nicht überall gewesen sein und nicht alles gesehen haben - genauso wenig, wie man nicht immer alles richtig tun kann - aber das will man nicht wahr haben. Ein modulares Leben - das wäre die Lösung! Hier ein bisschen, da etwas dazu, dort noch ein Baustein - alles perfekt nach unseren Wünschen eingerichtet, genauso vielseitig und flexibel wie wir.

Tja, mit einem modularen Leben kann ich nicht dienen, aber dafür mit modularen Möbeln. Immerhin! Bei MYCS kann man sein Leben leider nicht frei nach seinen Wünschen gestalten lassen - aber dafür seine Möbel! Größe, Farbe, Einteilung, Holzart, Beine - das alles kann man sich aus zig Möglichkeiten raussuchen, und gegen Aufpreis kann sogar komplett nach Maß gebaut werden.

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Reichen zwei Stunden, sich für ein Möbelstück zu entscheiden?

Wenn man Esra heißt - dann gerade so, haha! Ich war heilfroh, dass mir die liebe Alicia von MYCS als Beraterin zur Seite stand, sonst wäre ich jetzt wahrscheinlich immer noch im stylishen Showroom von MYCS in Berlin Mitte vor dem großen Bildschirm gehockt und würde alle Möglichkeiten durchprobieren - und die Möglichkeiten waren fast endlos!

Als ich in den Showroom kam, wusste ich nur 3 Dinge: erstens: es soll ein Sideboard werden, zweitens: es muss ungefähr 1.90 cm lang und 60 cm hoch sein, und von der Tiefe so, dann meine Noten nicht nur im Hoch-, sondern auch im Querformat reinpassen, und drittens: ich habe ein gewisses Budget, in dessen Rahmen das Sideboard zu passen hat.

Weder von der Farbe, noch von der Aufteilung hatte ich eine genaue Vorstellung. Also ließ Alicia mich erst ein paar schon bestehende Möbel inspizieren, und  führte mich danach zu einem großen Bildschirm, an dem man mit Hilfe des speziellen online Konfigurators sein eigenes Möbelstück erstellen konnte.

Alicia war ein Profi und meinte nach 15 Minuten zu mir, als sie meinte absolute Unentschlossenheit sah, die mit der Zeit nicht wirklich besser wurde: "Wir fangen einfach mit irgendwas an und ändern dann alles, was Ihnen nicht gefällt". Der Ansatz hat sich als genial rausgestellt, denn alle Unentschlossenen unter uns wissen anscheinend viel genauer, was sie NICHT wollen, als das, was sie wollen. Stimmt´s?

So habe ich zum Beispiel erst rausgefunden, dass ich ein zweifarbiges Sideboard will, als ich sah, dass mir eine Farbe zu langweilig und drei zu unruhig waren. Auch die symmetrische Aufteilung hat mir nicht zugesagt, also hat Alicia mit geschickten Mausklicks alle Fächer und Türen so lange virtuell rumgeschoben, bis ich plötzlich wusste - das ist es!!

Und genau mit diesem Gefühl sollte man aus einem Möbel Shop rausgehen - und idealerweise auch aus vielen anderen Situationen :)

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Warum habe ich mein Sideboard so und nicht anders designt?

WOW, wenn man so überlegt - eigentlich war das mega cool! Ich habe mein eigenes Möbelstück designt (naja, mit ein biiiiiisschen Hilfe haha) - und zwar ohne Kompromisse, sondern genau nach meinen Vorstellungen!

Ich hatte ein Dilemma: in meinem Zimmer stehen ein altes englisches Bücherschränckchen, das aus dunklem Holz ist, und eine weiße, cleane Ikea Kommode (jeder weiß wohl, wie sie aussieht - ist aber schon praktisch, das Ding!).

Die Frage lautete: wie sollte das Sideboard sein, um zu beidem dazu zu passen? 60ger Jahre Retro-Beine wollte ich von Anfang an haben!! <3 Die liegen ja auch zeitlich zwischen dem alten Schrank vom Anfang des Jahrhunderts und der neuen Ikea Kommode. Und was die Farben angeht: ich habe mich für Nussholz-Fronten/Rahmen und die drei weißen Elemente, die versetzt angebracht wurden, entschieden. Und oh Wunder, das Sideboard passt nicht nur zum alten Schrank perfekt, sondern auch zu der ganz andersartigen Kommode und mehr noch - durch das Sideboard werden sie auch noch perfekt miteinander verbunden!

Ihr merkt schon - ich werde langsam, aber sicher, zum Inneneinrichtungs-Profi :D

 

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Fächer: offen oder geschlossen??

Im Laufe des Design-Prozesses habe ich erkannt, dass zuviele geschlossene Fächer zwar praktisch sind, weil sie nicht stauben, aber zu schwer und "dicht" wirken. Ich wollte aber nicht, dass das Sideboard zu wuchtig oder schwer im Raum erscheint, also liess ich im Konfigurator ein paar Fächer wieder öffnen und habe auch überlegt, wie ich das Ganze einräumen würde. Ich hatte noch die drei letzten Umzugskisten da rumstehen, voll mit Klavier- und Orgelnoten, Ordnern, Dokumenten und Briefen. Außerdem sollten idealerweise auch noch ein paar meiner geliebten Handtaschen in einem geschlossenen Fach Platz finden.

Und tatsächlich, das hübsche Möbelstück hat sich Gottseidank als ein totales Raumwunder rausgestellt - trotz dem, dass es so niedrig ist und die offenen Fächer aus optischen Gründen ja fast leer bleiben, hat alles locker reingepasst, das Sideboard schluckte und schluckte meine Sachen, und wurde einfach nicht satt :D

Wie kann ich so dekorieren, dass es harmonisch, aber nicht langweilig aussieht?

Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben nicht so viel umgeräumt, aussortiert, geordnet, gepackt und eingeräumt, wie in den letzten Wochen, wegen dem Umzug. Einräumen und Dekorieren macht mir davon natürlich am meisten Spaß! Ich liebe es, Materialien zu mixen - nun konnte ich mich endlich austoben! Bei mir treffen warme Holztöne auf cleanes Weiß aufeinander, Deko-Elemente aus Kork, Pappe, Ton, Glas, Beton und Metall werden durch Pflanzen ergänzt - ich liebe diesen Mix! Damit es nicht zusammengewürfelt aussieht, achte ich auf ähnliche Farbfamilien (momentan dominieren Erdtöne in verschiedenen Abstufungen, Weiß und das Pflanzen-Grün mit einem Gelb-Tupfer). Damit das Sideboard zwar dekoriert, aber nicht zu vollgestellt wirkt, habe ich die Deko-Gegenstände in drei Gruppen zusammengefasst: links quasi das Reise-Thema mit dem Papp-Koffer, Kork-Globus und der Berlin-Karte im Vintage-Look, mittig den Kaktus und rechts ein Poster und ein Metalltablett mit einer Vase aus Beton.

*in freundlichen Zusammenarbeit mit MYCS

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MYCS FACTS

-gegründet 2014 von Kachun To und Christoph Jung, Mitte 2015 ging der Shop online.

-internationales Team aus über 16 Nationen arbeitet im Head Quarter in Berlin, den Showrooms in Hamburg, Düsseldorf, München, Berlin, Zürich, Paris und Nizza sowie im Logistikzentrum in Stettin

-hochwertige, nachhaltig produzierte Materialien wie Echtholzfurniere, lackierte Oberflächen und Edelstahl (FSC-zertifiziertes Holz aus Europa, MYCS Möbel werden bei etablierten Tischlereien und Möbelmanufakturen hergestellt). FSC® steht für „Forest Stewardship Council®“ und ist ein internationales Zertifizierungssystem für Waldwirtschaft. Zehn international gültige Prinzipien garantieren, dass Holz- und Papierprodukte mit dem FSC-Siegel aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen

-bei MYCS könnt ihr euch Sofas, Kleiderschränke, Stühle, Tische, Regale, Side-, Low-, und Highboards selbst konfigurieren

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Humor Lifestyle thoughts

mein bester Freund – die Waage

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DIE WAAGE UND ICH - WIR SIND BESTE FREUNDE.

Das war nicht immer so. Monatelang verstaubte sie unter dem Schrank, phasenweise wurde sie dann rausgeholt, nur um einen frustrierten Gesichtsausdruck zu kassieren. Das Leben einer Waage ist kein Zuckerschlecken! Sie braucht starke Nerven, denn sie muss so Einiges erdulden! Wer hört schon gerne misstrauische Ausrufe wie "Neeeeeein, das kann nicht sein, die Batterie ist bestimmt leer"?  Bestimmt dachte sie dabei "Schon klar, ICH soll wieder schuld sein!".

Sie wurde im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten und mit negativen Vibes konfrontiert - dafür, dass sie die Wahrheit gesagt hat. Wie unfair!

Ich weiß, ich weiß, man soll sich nicht jeden Tag wiegen, Körpergefühl und Gesundheit sind wichtiger, als die Ziffern auf der elektronischen Anzeige, aber seien wir doch mal ehrlich - wer kein gewisses Gefühl der Genugtuung beim Anblick der heißersehnten  {hier bitte die gewünschte Zahl einfügen}  verspürt, und wem beispielsweise bei einer "58" statt "60" keine Flügel wachsen, der hat ein viel zu gesundes Selbstbewusstsein!

SHAKESPEARE IST NICHTS GEGEN DIESES DRAMA

Ach, das Leben wäre doch einfach viel zu langweilig, wenn man jeden Morgen nicht dieser fast schon Shakespeare´schen Gefühlsspaltung ausgesetzt wäre - "Ist die Waage heute gnädig zu mir?  Wird sie mich milde anlächeln und mir ein Stück Kuchen erlauben - oder mich streng und vorwurfsvoll mit ihrem Display anschauen, als würde sie mir sagen wollen - hättest du gestern bloß das Abendessen weggelassen"?

 

 

CHOCOLATE TASTES AS GOOD AS SKINNY FEELS

Ja, die Freundschaft mit der Waage ist ein anspruchsvolles und widersprüchliches Unterfangen, sie kollidiert nämlich oft mit anderen Freund- und Liebschaften, die man so pflegt - vor allem die zu cremigem Eis mit leckeren Toppings, zu fluffigen Kuchen, zu frischer Pizza mit Käse, der sich bis ins Unermessliche dehnt, ohne abzureissen, zu Rum-Rosinen-Schoki, zu knusprigen Süsskartoffelpommes, zum Spargelinseln in einem Meer von Sauce Hollandaise und ja, auch zu Sushi!

Schade dass man Sushi nicht umarmen kann, aber ich bekunde meine Liebe dann eben anders - indem ich sie verschlinge. Das versteht die Waage nicht. Sie ist ein Paradebeispiel des kühlen Intellekts, der für sowas Profanes wie ein grummelnder Magen nicht empfänglich ist. Und ja, manchmal braucht man solche Freunde, die einen auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Die berüchtigte Zahl auf der Waage ist nämlich nicht nur eine Zahl - zumindest für mich. Diese Zahl ist ein Erfahrungswert, der besagt, ob ich mich in einem Rahmen bewege, der sich für mich als ein guter rausgestellt hat.

Klar merke ich auch ohne Waage, ob eine Jeans kneift, aber Hand aufs Herz - was ist unangenehmer, eine Zahl zu sehen, die vielleicht nicht ganz optimal ist, oder eine steife grausame Jeans einfach um keinen Preis zuzubekommen?? Na also.


Achtung Achtung, dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit... IRONIE entstanden!

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Bilder und Kuchen: Ramona <3

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Bastel-Ideen Lifestyle Rezepte - Lecker!!

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"Hahahahaaa, bitte WAS sollst du da machen? DIY?? Haa-hahaaa", lachte sie laut.

 

Ich rollte mit den Augen. "Ich weiß, dass DIY nicht meine Stärke ist, aber genau deswegen könnte ich es ja versuchen, zu lernen, oder??" - sagte ich, kurz davor, beleidigt zu sein. "Jaja klar, ich war nur verwundert, als ich "Esra" und "DIY" in einem Satz hörte", schob sie nach.

Ja, in letzter Zeit kommt das Thema DIY lustigerweise öfters auf mich zu, und ich sehe das als ein Wink des Schicksals. Vielleicht möchte mir mein Leben damit sagen, dass man sich auch den Thematiken, die einem fern liegen, annähern kann, wenn man sie nur gut vermittelt bekommt. Und ich lerne ja durchaus gern!

Deswegen war ich gleichermaßen gespannt und skeptisch, als Mövenpick* zu einem Workshop lud, das mit einem neologistischen Hashtag #TischleinSwagDich versehen war, was so viel heißt wie "das Auge isst mit, deswegen mach dein Essen und deinen Essplatz so hübsch es geht" :D Ich als Fashionbloggerin kenne mich zwar damit aus, wie man Kleidung kombiniert, aber zu welchen Früchten beispielsweise die Eissorte "Salted Caramel" passt, oder wie man seine eigenen Stempel schnitzt, mit denen man z. B. ein Platzset bestempeln kann - da bin ich ahnungslos, wie eine Hirschkuh beim Eiskunstlauf.

Besser gesagt, ich WAR ahnungslos.

Aber von vorne!


*in freundlicher Kooperation mit Mövenpick

photographer: Miguel

editing: by me

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1.

Eis anrichten

 

Ok, meine Eis-Künste haben bis jetzt gerade mal dafür gereicht, mir für mein Frozen Joghurt Toppings auszusuchen, und selbst das gestaltete sich oft schwierig, entweder weil ich mich nicht entscheiden konnte, oder aber, weil ich immer wieder bei den gleichen Verdächtigen landete: Schokosauce. Himbeeren. Smarties...

Deswegen war ich schon aufgeregt, als es beim Mövenpick Event nach einer ausgiebigen Eis-Probier-Session hieß - "Und jetzt seid ihr dran! Kreiert euer eigenes Lieblingseis!".

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht gleich zu einem der Eis-Profis gegangen wäre, um nach Rat zu fragen. Zwei der zwanzig Sorten haben mir besonders excellent geschmeckt - nämlich "Salted Caramel" und "Zitronen-Sorbet". Die erste noch einen Ticken besser, deswegen stand (Gottseidank!) wenigstens die Eis-Sorte schonmal fest. Aber zu was kombinieren?? Alles was da, von süß über scharf bis salzig. Früchte, Chips, Saucen, Nüsse, Süßigkeiten... Zu viel Auswahl für Menschen, die sich nicht entscheiden können.

Der Profi meinte: "Ahhh, Salted Caramel, gute Wahl!" - was mich schon mal etwas stolz gemacht hat ;) Er empfiehl mit schlicht und einfach Erdbeeren dazu, und dann griff ich noch zu den karamelisierten Mandeln, die hauchdünn geschnitten und zu einer Platte geformt waren. Perfekte Deko!

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Es kommt schon mal vor, dass man im Tiefkühlfach eine Packung Eiscreme gebunkert hat. Die meisten von uns (die sich keine Foodblogger schimpfen) nehmen einfach einen Löffel und los geht´s! Aber warum eigentlich den Sommer und das damit liebenswürdig verbundene Eis-Schlemmen nicht etwas feierlicher gestalten?? Hier ein paar einfache Anregungen für köstliche Eis Rezepte!

EISBECHER KREIEREN - WAS PASST ZU WELCHEM EIS?

  • zu süßen Eis-Sorten passt natürlich süßes Obst (z. B. Schokoeis zu Banane), aber als Kontrast sind auch frisch-säuerliche Früchte toll dazu (Ananas / Sauerkirsche / Pflaume etc). Für mehr Biss sorgt beispielsweise Krokant.
  • zu salzigen Sorten wirken Beeren sehr frisch (Brombeeren, Erdbeeren etc), ein Früchte-Kompott ist toll (z. B. mit Birnen), süßes Gebäck wie Brownie-Stückchen kann man ebenso wunderbar dazu kombinieren, aber auch kleingeschnittene bunte Paprika und Tomaten, abgeschmeckt mit Salz, Puderzucker und nem Schuss Tabasco war die Überraschung des Tages und hat absolut himmlisch geschmeckt!!
  • säuerliche Sorten wie Zitronensorbet machen sich wunderbar auf einem Stück Baiser oder kommen mit beispielsweise Holundersirup und Himbeeren perfekt zur Geltung!
  • allgemein: Obst kann frisch, karamelisiert, mariniert oder gebacken sein. Manchmal ist ein Schuss Alkohol (Rum/Kaffeelikör/Sekt etc) sehr fein zum Eis! Für mehr Unterschiede in der Konsistenz kann man Krokant, Gebackenes, einen French Toast oder sogar Popcorn zur Eiscreme kombinieren.

Hier gibt es noch mehr Ideen, auf die man nicht selber kommen würde!

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2.

Stempel basteln & Platzsets kreieren

Eines vorweg: ich, mit meinen zwei sehr linken Händen, habe es geschafft, Stempel nach einer Vorlage zu basteln und mir ein Platzset zu bestempeln - und es sah sogar nach was aus!! Also schafft ihr es auch - los, ausprobieren! <3

WIE BASTELE ICH EINEN STEMPEL?

 

Ihr braucht: halbtransparentes Papier, eventuell eine Vorlage, Bleistift, Cutter, Stempelgummi, Stempelfarbe

  • halbtransparentes Papier auf eine Vorlage legen, mit Bleistift die Ränder nachzeichnen
  • das Papier mit der bemalten Seite auf den Stempelgummi legen, fest andrücken - dann färbt das Gezeichnete auf den Gummi ab
  • mit dem Cutter ausschneiden, und wenn es um die Kurve gehen soll, nicht den Cutter drehen, sondern den Stempelgummi
  • Stempelkissen auf den fertigen Stempel tupfen, bis er mit Farbe voll ist
  • Stempeln! Wem es zu unsicher ist, gleich auf das vorgesehene Material zu stempeln (Platzset, Postkarte etc) kann es vorher auf einem Stückchen Stoff/Blatt Papier testen
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Lifestyle Rezepte - Lecker!!

lifestyle: Warum ich #metime nicht kann & Cocktail Rezept mit Weihenstephan

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Sie zündete Duftkerzen an, breitete ihre Yoga-Matte aus.

 

Übers Laptop lief leise entspannende Musik, im Zimmer war es dunkel, nur das Kerzenlicht flackerte vor sich hin. "Ich mach nur so lange, bis ich nicht mehr mag. Ich will mich ja schließlich nicht quälen!", meinte sie auf meine Frage hin, wie lange bei ihr so eine Yoga-Session dauert. "Wow", dachte ich, "coole Einstellung! Sie verbringt gerne Zeit alleine, macht Dinge, die ihr gut tun und genießt sie... Ich wünschte, ich könnte das auch!!".

Denn wenn ich ganz ehrlich bin, fällt es mir viel leichter, für jemand anders schön aufwendig zu kochen, als für mich selbst. Wenn ich alleine bin, schnipsele ich mir einen Salat oder mache höchstens eine schnelle Gemüsepfanne. Ich räume auch eher richtig gründlich auf, wenn ich Besuch bekomme, für mich allein mache ich nur das Nötigste. Ein schöner Abend mit frischem Obst, Lieblingszeitschrift und Musik in der Badewanne? Fehlanzeige! Dafür bin ich meist zu faul - zu müde - zu ungeduldig - zu...

 

Geteiltes Glück - doppeltes Glück?

 

Na was denn? Liegt es an der Erziehung, an der Einstellung, an der Gewohnheit, dass ich mich schwer tue, sogenannte "Quality time" mit mir und mir zu verbringen? Gefühlt hat halb Instagram jede Woche mindestens 3 Mal Quality Time mit sich selbst und nennt das "Meine #metime Routine". Allein schon, wenn ich das Wort "Routine" lese, rollen meine AUgen ganz von allein - denn das setzt mich das unter Druck. Was? Es gibt Leute, die sich jede Woche routinemäßig Zeit für sich selbst nehmen und sich ausgiebig verwöhnen? Ist "Me Time" eine weitere Instagram- und Internet-Illusion? Oder bin ich da tatsächlich eine Ausnahme? Warum können das alle, aber ich nicht? Versteht mich nicht falsch, ich kann gut allein sein. Aber ich lebe eher nach dem Motto "Geteiltes Glück ist doppeltes Glück" - trotz dem hartnäckigen Klischee, Einzelkinder seien egoistisch und teilen nicht gern.

Den Anfang macht eine Party daheim und ein leckeres Cocktail

 

Dennoch möchte ich es lernen, auch mal Dinge zu genießen, ohne sie mit jemandem zu teilen. Für mich selbst ein Programm starten, welches sonst nur guten Freunden vorbehalten ist. Deswegen nahm ich meine Zusammenarbeit mit Weihenstephan als Anlass, eine Party zuhause zu feiern - allein! :D Dafür habe ich mir etwas Besonderes überlegt - nämlich ein Cocktail Rezept mit Milch (natürlich einer von Weihenstephan)! Ich habe wirklich noch NIE ein Cocktail selbst gemacht, deswegen habe ich ein ganz besonders leichtes Rezept gesucht und gefunden - man braucht nicht mal die typischen Cocktail-Utensilien dazu, sondern nur einen Mixer!

Und für die Zukunft, damit es nicht (mal wieder!!) nur bei Vorsätzen bleibt, habe ich mir ein Programm zusammengestellt, das es mir erleichtern soll, "Me-Time" zu praktizieren - here we go!

#metime To Do Liste

1 .  ein Badezimmer-Radio besorgen! Baden und Duschen mit Musik fühlt sich gleich besser an!

2 .  einmal die Woche einen Tag für sich allein einrichten

3 .  an diesem Tag etwas Besonderes unternehmen - Kino / Planetarium / Ausstellung  /  zuhause zur Musik tanzen  /  spazierengehen, wo ich noch nie war

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Warum Molkerei Weihenstephan?

München bleibt für immer die Stadt, die mich nach unserer Ankunft aus Russland 1995 beherbergt hat! In München bin ich aufgewachsen, habe meine Teenagerzeit verbracht, habe meine erste Beziehung geführt, Freundschaften geschlossen, bin aufs Gymnasium gegangen, habe studiert, gejobbt, geliebt, gestritten, habe meine Zwanziger durchlebt, kurzum - dort bin ich erwachsen geworden. Umso schöner, dass jetzt, wo ich in meine Traumstadt Berlin gezogen bin, ein Gruß aus der Nähe von München kommt - und zwar in Milch-Form!

Die Molkerei Weihenstephan hat ihren Firmensitz nämlich in Freising bei München! Die Basis aller Produkte von der Molkerei Weihenstephan bildet die Milch!

Für mein Cocktail habe ich die wohl bekannteste Milch von Weihenstephan genommen - nämlich die H-Milch.  Haltbar wird sie durch das Erhitzen, allerdings nur ganz kurz, damit der Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen.

By the way: Weihenstephan führt auch laktosefreie Milch! Ich habe für das Cocktail die H-Milch 3,5% verwendet - und die Cocktails sind richtig lecker geworden!! Durch die nahrhafte Banane braucht es keine Sahne im Cocktail, ich finde es mit Milch viel leichter <3

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Ach übrigens,

vielleicht fragt sich der eine oder die andere unter euch, warum ich denn zwei Cocktails auf den Bildern habe, obwohl ich alleine Me-Time verbringen wollte? Ich könnte lügen und sagen, die sind beide für mich, weil ich mich so gerne habe, hehe. Aber ich sage lieber die Wahrheit: ich habe nicht nachgedacht! Ist es euch schon mal aufgefallen - bei allen Food- und Getränkfotos sind immer zwei Teller oder zwei Gläser zu sehen? Das sieht einfach besser aus, als eines und suggeriert nebenbei noch Geselligkeit und Lifestyle. Und ja, in meinem heutigen Post geht es eben NICHT um Geselligkeit, sondern um das Alleinsein - aber die Macht der Gewohnheit hat mich zwei Cocktails machen lassen :D

 

Verbringt und genießt ihr regelmäßig Me-Time? Oder seid ihr eher wie ich und tut euch schwer damit?

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photographer: Lena

editing: by me

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Einrichtung Lifestyle living

interior update: meine Wohnung in Berlin

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Es gibt Menschen, die ihr Leben lang in der Stadt bleiben, in der sie geboren wurden.

Es ist auch nichts verwerfliches daran. Unsere Gesellschaft will einem zwar weismachen, dass man unbedingt umgezogen sein muss, oder ins Land gehen muss, sonst muss man das Gefühl haben, etwas verpasst zu haben. Klar, einerseits erweitert ein Aufenthalt im Ausland oder in einer anderen Stadt das Horizont, aber die Menschen sind verschieden, und nicht jeder verspürt den Drang, sein Zuhause zu wechseln.

Was ist überhaupt ein Zuhause? Ist es der Ort, wo man geboren wurde,

oder können das viele verschiedene Orte sein? Der Geburtsort wird natürlich immer etwas besonderes bleiben, aber man kann sich tatsächlich an vielen Orten zuhause fühlen. Meist verknüpft man das heimelige Gefühl mit Menschen, aber manchmal ist es auch ein besonderer Vibe einer Stadt, oder einfach das Wohlfühlen, die darüber entscheiden, wo man sich als angekommen fühlt. So auch bei mir.

Freiraum

Berlin hat in mir schon immer ein besonderes Gefühl ausgelöst. Hier fühle ich mich irgendwie selbstbestimmter, und die Anonymität der Großstadt gibt mir den Freiraum, den ich brauche.

Diesen Freiraum habe ich nun auch in meiner neuen Wohnung in Berlin, die ich seit zwei Wochen mein Zuhause nenne. Die hohen Decken und die großen Fenster lassen mich atmen, der Holzboden strahlt Wärme aus und das Licht tut der Seele gut. Ich habe endlich auch Platz zum Dekorieren und Gestalten, und da der Flur groß genug ist, konnte ich viele Sachen aus dem Zimmer auslagern und somit die luftige Wirkung bewahren.

Gönnen muss man können... 

Ich bin echt glücklich und kann manchmal selber gar nicht glauben, dass das alles wahr ist! Das einzige, was ich schade finde - anscheinend gibt es Menschen, die mir mein neues Wohnglück nicht gönnen. So fühle ich mich oft in der Lage, mich rechtfertigen zu müssen, ich fühle mich gedrängt, die anderen davon überzeugen zu müssen, dass ich es nach 14 Jahren in einer schlechten Wohnung verdient habe, mal schön zu wohnen, dass ich kein reiches Bonzenkind bin, dem alles von Geburt an in den Schoß fällt, und manchmal fange ich sogar, zu erklären, dass an der neuen Wohnung noch lange nicht alles so perfekt ist, wie es scheint. Es ist sehr laut, alle möglichen Verkehrsmittel fahren vorbei und es sind bis spät in die Nacht sehr viele Menschen unterwegs, die Gas-Therme macht Probleme, das Regenrohr auf dem Balkon ist gebrochen, man kann im Bad keinen Spiegel über dem Waschbecken aufhängen, weil die Wand nur aus dünnen aneinandergeklebten Fliesen besteht und so weiter.

Mein Kopf sagt, ich soll mein Glück einfach genießen und die Neider nicht beachten, aber meine Erziehung macht es mir schwer, zu schweigen, wenn andere Menschen mich oder meine Situation über ihre heben.


 

Ich will nicht mit diesen Sprüchen kommen, dass jeder seines Glückes Schmied ist, weil das leider nicht so einfach ist. Ich weiß, dass nicht jeder in der Lage ist, aus seinem Leben auszubrechen, auch wenn es ihm schon lange nicht mehr passt. Es gibt viele Faktoren, die es kompliziert oder gar unmöglich machen können. Und trotzdem sollte man es mit seiner Unzufriedenheit und Verbitterung nicht so weit kommen lassen,  dass man anderen Menschen ihr Glück oder ihren Erfolg nicht gönnt, denn es ist ein Recht eines jeden Menschen, etwas Schönes zu erleben.

 

Einen schönen Sonntag euch, meine lieben!

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